Seite 1 von 1

Sakrileg im Burgenland

Verfasst: Sonntag 1. März 2009, 17:57
von Peregrin
http://burgenland.orf.at/stories/345682/
brachen sie anschließend mit einem Schraubenzieher den Tabernakel auf. Die dort aufbewahrten Hostien verstreuten die Eindringlinge im Gotteshaus.

Re: Sakrileg im Burgenland

Verfasst: Sonntag 1. März 2009, 18:00
von Juergen
Der Tabernakel scheint ja keine besonders sichere Konstruktion gewesen zu sein. Normalerweise lebt der Herrgott doch im Schliessfach/Tresor.

:roll:


http://www.die-tagespost.de/archiv/tite ... p?ID=12437
...Und für das Wertvollste, das Katholiken in ihren Kirchen aufbewahren, bietet Langenberg einen Stahl-Tabernakel zum Schutz vor Einbruch und Feuer an. Im Inneren lässt er sich leicht mit Stoff auskleiden. Die Größe spielt dabei übrigens keine Rolle, jedes Wunschmaß ist herstellbar und jeder künstlerischen Ummantelung anzupassen...

Tabernakel gehören mit Hochspannung gesichert. Wie man sowas macht, wussten schon die Israeliten, als sie die Bundeslade durch die Wüste getragen haben.
Eine Alarmanlage wäre auch nicht schlecht.
:doktor:

Re: Sakrileg im Burgenland

Verfasst: Sonntag 1. März 2009, 20:52
von Linus
Mh ich kenn einige Kirchen wo der Herrgott nur tagsüber wenn Bewachung da ist eingesetzt wird. Ansonsten ist der im Pfarrhaus, Sakristei oder sonste inem sicheren mit Tresor geschützten Ort.

Re: Sakrileg im Burgenland

Verfasst: Sonntag 1. März 2009, 21:19
von anneke6
Wenn ich mir ältere Tabernakel anschaue, dann habe ich das Gefühl, daß dies vielleicht der einzige Punkt ist, wo die Kirchenarchitektur in D sich verbessert hat. Sie erinnern vom Konzept mehr an Schränke und haben einen entsprechenden Schlüssel…solche Schlösser konnte ich schon als 12-jährige austricksen. Die hier üblichen Bronzekästen sehen zumindest solide aus und haben einen Schlüssel, der an einen Tresorschlüssel erinnert.

Re: Sakrileg im Burgenland

Verfasst: Sonntag 1. März 2009, 23:50
von Juergen
Schon vor gut 20 Jahren, hatte der Tabernakel in meiner Heimatgemeinde einen richtigen Tresorschlüssel und war entsprechend konstruiert.