Mutter Teresa

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Hubertus
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Hubertus » Donnerstag 26. August 2010, 16:31

Ich wollt's nicht im "Heilige des Tages"-Strang posten: http://www.evangelisch.de/themen/religi ... tstag21772 :/
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cantus planus
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von cantus planus » Donnerstag 26. August 2010, 16:39

Der Artikel ist zunächst wörtlich von einem nebenan bereits veröffentlichten übernommen. Dazu kommt die alte STERN-Geschichte, die jetzt wieder hervorgeholt wird.

Es ist Folgendes zu betonen: die Maßstäbe westlicher Kliniken und medizinischer Möglichkeiten an diese Zeit und diese Umstände anzulegen, ist schlicht und ergreifend unlauter. Jeder normale Mediziner hätte in diesen Slums gar nicht erst angefangen zu arbeiten. Zwar wird Mutter Teresa kritisiert, aber ihre Gegner haben nach meiner Beobachtung bis heute nicht gezeigt, wie man es besser machen kann. Keiner von ihnen war vor Ort und hat selber mal Hand angelegt. Im Gegenteil: viele Hilfskräfte machten um diese Viertel bewusst einen Bogen. Dass man hier, in einem festen Haus mit elektrischem Strom und fließenden Wasser, sich manche Dinge theoretisch anders vorstellt oder wünschte, ist zulässig. Doch die Theorie dürfte in den Gegenden, in denen Mutter Teresa ihr Werk aufgebaut hat, schnell von der Praxis überholt werden.

Weiters: die Legende von den Millionen auf den Konten klingt verschwörerisch und skandalös. Allerdings belegt der "Stern" seine Behauptungen nicht mit einer konkreten Angabe. Dass die Häuser ärmlich eingerichtet sind, hat einen natürlichen Grund: würde man einen Glaspalast in ein Slum setzen, würde er entweder sofort geplündet oder von den Bewohnern respektvoll gemieden. Wer echte Hilfe bringen will, muss sich erstmal mit den Menschen vor Ort auseinandersetzen. Um der Redlichkeit willen muss eben auch gesagt werden, dass die Versorgung der Kranken immer besser wurde, auch bei den Mutter-Teresa-Schwestern, von denen immer mehr von reinen Helferinnen zu richtigen Krankenschwestern mit Ausbildung wurden.

Dass ein protestantischer Kommentator hier noch süffisant Sand ins Getriebe streut ("Nicht wenige in der katholischen Kirche forderten unmittelbar nach Mutter Teresas Tod auch ihre Heiligsprechung. Der Boden für einen unverstellten Blick auf die tatsächlichen Verdienste und Fehler der Rastlosen muss indes erst noch bereitet werden." - was sachlich aus mehreren Gründen Unsinn ist), dürfte eher einem Neidreflex entspringen, denn einer sachlichen Auseinandersetzung. Mutter Teresa war eine absolut glaubwürdige Gallionsfigur des Katholizismus, der die Protestanten nichts entgegenzusetzen hatten. Dass es an ihrer Arbeit vielleicht auch den einen oder anderen Kritikpunkt geben mag, ist davon vollkommen unberührt. Wo gehobelt wird, fallen Späne.

Zudem spürt man zwischen den Zeilen des Abtreibungsabsatzes deutlich die Folgen der Pervertierung der protestantischen Theologie unter Leuten wie Käßmann und Jepsen. Aber genug davon.

Merke: es hat in der Kirchengeschichte wenige Heilige gegeben, deren Leben, Lehre und Wunder nicht als frommer Betrug, böswilliger Schwindel, Eitelkeit oder ähnlichem von bestimmten Kreisen zerpflückt worden wären. Und diese Kreise wiederum kochten meist ihr ganz eigenes Süppchen...
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Berolinensis
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Berolinensis » Donnerstag 26. August 2010, 17:08

Ne olle Kamelle und absoluter Käse. Bild Thema am besten schließen. Wir haben das doch bestimmt schon mal irgendwo diskutiert, am besten suchen unter "dunkle Nacht der Seele".

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Hubertus
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Hubertus » Donnerstag 26. August 2010, 17:13

Berolinensis hat geschrieben:Ne olle Kamelle und absoluter Käse. Bild Thema am besten schließen. Wir haben das doch bestimmt schon mal irgendwo diskutiert, am besten suchen unter "dunkle Nacht der Seele".
Ich wollte eigentlich nur mal zeigen, in welchem "Stil" dieser Artikel verfaßt ist. Ich frage mich einfach, was die davon haben? Aber wahrscheinlich hat cantus das schon richtig analysiert ...
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von ifugao » Donnerstag 26. August 2010, 17:26

Warum schließen? :nein:

Nur weil hier auch Schattenseiten beleuchtet werden. Ach Quatsch doch. Gedenken wir doch lieber ihres Lebens und Wirkens.
Hier ist eine ganz schöne Arbeit über Mutter Teresa und Frere Roger über den ja auch anläßlich seines Todestages zu berichten ist.

http://www.mutter-teresa.beichten.info/Volltext.htm
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Petra » Donnerstag 26. August 2010, 17:40

In Indien gibt es für Christen Probleme mit den Hindus, weil sie dort gerade bei den unteren Kasten viele Gläubige gewinnen können. Durch das unterschiedliche Menschenbild kommt es deshalb immer wieder zu Verfolgungen. Sei's in den Dörfern oder via Internet.

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Steffen » Donnerstag 26. August 2010, 17:41

Mutter Teresa hat ihren Glauben nicht verloren. Sie war aber tief eingetaucht in die dunkle Nacht, d.h. nach den Gnadenerlebnissen ihrer Berufung hat Gott sie kaum noch mit Süßigkeiten der Gnade beschenkt. Und nichts ist für den Mystiker schlimmer. So lebte sie jahrzehntelang im Gebet ohne Gott zu spüren. Das ist für mich ein wahres Opfer. Dieses Leben im Grau des Christlichen, nur mit dem Schwarzbrot der Eucharistie ausgestattet und ohne die Gefühle, die sie so sehr ersehnt hat, genau das macht ihr Werk um so unglaublich viel wertvoller. Es ist verborgenes Gold in dieser schwarzen Nacht der Mutter Teresa. Es ist kein Unglaube, nur ein lebenslanges Gefühl der Gottverlassenheit.

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Berolinensis
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Berolinensis » Donnerstag 26. August 2010, 17:47

ifugao hat geschrieben:Warum schließen? :nein:
Ich hatte vorhin gemeint, das sei ein neuer Strang, deshalb ja auch mein Suchhinweis (stimmt das oder bin ich Bild ?). In diesem Zusammenhang hier kann es ruhig bleiben.
Diesen ollen, tendentiösen Aufguß von allerhand Unverständnis und Vorurteilen allerdings mit der Phrase vom "Schattenseiten beleuchten" zu überhöhen... :roll:

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ifugao
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von ifugao » Donnerstag 26. August 2010, 17:49

Das an ihren höchst privaten Aufzeichnungen öffentliches Interesse besteht ist zwar verständlich, aber dennoch von einem sehr minder ausgeprägten Schamgefühl der Schreiber geprägt.

@ Beronilesis

Ich glaube wir haben aneinander vorbei geredet.... ;)
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von lutherbeck » Donnerstag 26. August 2010, 21:17

Kollinge hat geschrieben:Heute Nachmittag fiel es mir wie Schuppen von den Augen,
was flimmerte da über den Fernseher? Mutter Theresa, wohl die Verköperung christlicher Ideale schlechthin, soll 5 Jahre lang grenzwertige Zweifel an der Existenz Gottes oder zumindest des Himmelreiches gehabt haben.

Wundern tut mich das ehrlichgestanden nicht, ich meine diese Frau war Tag und Nacht für die Ärmsten der Ärmsten Kalkuttas ein zu Fleisch gewordener Segen und musste das dort herrschende Elend welches wohl mit keiner Berliner Suppenküche auch nur im Ansatz zu vergleichen ist aus erster Reihe miterleben.

Was würdet ihr empfinden wenn euch tagtäglich solche Schreckensszenerien umgeben würden?
Würdet ihr tatsächlich anfangen an der Existenz des Allmächtigen zu zweifeln oder würdet ihr vielmehr sagen, es ist Gottes Plan der Welt, dass solche grauenhaften Qualen eingen Menschen widerfährt.
Was war nochmal der Sinn der Krankheit ?


http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... html?r=RSS
Nur langsam - frage mich einmal nach meiner beruflichen Wirklichkeit...

Deshalb an Gott zweifeln? Niemals!
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Johannes XXIII » Donnerstag 26. August 2010, 22:41

Ich spreche grad aus aktueller persönlicher erfahrung: Ja

Es gitb so viele Dinge, die ich nicht verstehe und ich lande immer wieder bei der Theodizeefrage. Da ich selbst eher Denker bin als einer, der sich von Gefühlen leiten lässt hab ich mir schon sehr oft den Kopf über diese Frage zerbrochen und obwohl ich die Gewissheit habe nie den Grund dieser Frage zu erreichen stellt sie mich oft vor den Abgrund meines eigenen Glaubens und Zweifelns. Allein schon die Frage, warum ICH gerade für das Büßen muss was Adam fabriziert hat. Würde Gott das Leid abschaffen würde er aber auch das Mitleid abschaffen müssen. Aber das würde dann auch garnicht mehr gebraucht. Und wenn man das noch weiter verfolgt: Gott wusste von der Schlange und den Gedanken der Menschen als sie sich edm Baum näherten, er hätte immer die Möglichkeit gehabt nochmal zu sagen: Hier, das ist nicht gut wenn ihr das jetzt macht. Oha, es geht wieder los bei mir...schnell aus der Ecke verschwinden....
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Steffen
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Steffen » Freitag 27. August 2010, 12:57

Hi,

hast Du zur Frage des Leidens mal das Schreiben "Salvifici doloris" von JP II über den Sinn menschlichen Leidens gelesen? Fand ich nicht schlecht dazu.

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von overkott » Montag 30. August 2010, 07:52

Es ist überhaupt nicht schlimm, seinen Glauben zu verlieren, wenn er der falsche war. Paulus hat eine Konversion hinter sich. Und jeder macht eine Konversion durch, der seinen geistlichen Kinderschuhen entwächst, wie Paulus den Korinthern schreibt. Es ist anzunehmen sein, dass auch Mutter Theresa in ihrem Glauben gereift ist. Alles andere wäre nicht nur bei einer Heiligen bedenklich.

maliems
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von maliems » Donnerstag 7. März 2013, 18:57


kephas
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von kephas » Freitag 8. März 2013, 13:26


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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Yeti » Samstag 9. März 2013, 13:08

Ich kann dieses schadenfreudige sich-suhlen in möglichen Verfehlungen bei von der Kirche heilig gesprochenen Menschen nicht anders deuten als die verstockte und widerliche Weigerung des Plebs, etwas oder jemand als höherstehend anzuerkennen als das eigene kleine und unbedeutende Sch...-Spießerleben zwischen Mülltrennung, Gartenarbeit, Steuererklärung (oder -hinterziehung), Urlaub und Kindererziehung. Da das letzte ohnehin mehr und mehr wegfällt, kann der Spießer sich ganz sich selbst widmen und erkennt vielleicht früher als ehedem seine Armseligkeit.
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Zarahfication
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Zarahfication » Montag 18. März 2013, 15:21

Yeti hat geschrieben:Ich kann dieses schadenfreudige sich-suhlen in möglichen Verfehlungen bei von der Kirche heilig gesprochenen Menschen nicht anders deuten als die verstockte und widerliche Weigerung des Plebs, etwas oder jemand als höherstehend anzuerkennen als das eigene kleine und unbedeutende Sch...-Spießerleben zwischen Mülltrennung, Gartenarbeit, Steuererklärung (oder -hinterziehung), Urlaub und Kindererziehung. Da das letzte ohnehin mehr und mehr wegfällt, kann der Spießer sich ganz sich selbst widmen und erkennt vielleicht früher als ehedem seine Armseligkeit.

Du bringst es auf den Punkt, Yeti!

Ich bin immer wieder aufs Neueste über diese "vermieften Gutmenschen" entsetzt, deren Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit grenzenlos ist.

Sie fühlen sich von echter Heiligkeit beroht und Mutter Theresa überführt sie der Scheinheiligkeit, der theoretischen Frömmigkeit und Nächstenliebe.
Während Mutter Theresa Menschen aus dem Müll fischt, die von der Gesellschaft als "Unberührbare" zum elenden Leben und Sterben verdammt wurden, und ihnen ihre Menschenwürde sogar im Sterben wiedergibt, sind sich ihre Kritiker zu fein um auch nur eine Sekunde im Slum mit diesen "Aussätzigen" zu verbringen, geschweige denn ihre stinkenden Wunden zu reinigen. Jeder weiss, dass Gott uns Christen zu dieser Heiligkeit und Nächstenliebe, die Mutter Theresa gelebt hat, aufruft. Ungeachtet ihrer Glaubenszweifel und Fehler ist sie jedem unehrlichen und scheinheiligen Christen und Atheisten überlegen. Wo andere sich in leeren philosophischen Debatten ergießen und vom Elfenbeinturm aus Mutter Theresa dirigieren wie Armutshilfe auszusehen hat, reichen sie selbst aber Notleidenden in ihrer Umgebung nicht mal die Hand.

Diese verspießten Kritiker haben nur Mitgefühl und Mitleid z.B. für einen Bahnhof (Stuggart 21) aber nicht für konkrete notleidende Menschen. Würde man Mutter Theresas Krankenheime samt Slumbewohner aus Kalkutta in ihren pseudo-idyllischen Reihenhaus Siedlungen plazieren, dann wäre schlagartig Schluss mit Gerede über Nächstenliebe an Arme. Statt dessen würden alle den Wutbürger in sich entdecken und ob der Zumutung diese Anblickes mit Protesten und Unterschriftenaktionen reagieren und diese Menschen aus ihren Siedlungen hinaus jagen.

Wer Mutter Theresas Einsatz für Arme und Kranke angreift, ist ein verlogener Heuchler und Neider.

Pilgerer
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Pilgerer » Montag 18. März 2013, 16:45

Johannes XXIII hat geschrieben:Ich spreche grad aus aktueller persönlicher erfahrung: Ja

Es gitb so viele Dinge, die ich nicht verstehe und ich lande immer wieder bei der Theodizeefrage. Da ich selbst eher Denker bin als einer, der sich von Gefühlen leiten lässt hab ich mir schon sehr oft den Kopf über diese Frage zerbrochen und obwohl ich die Gewissheit habe nie den Grund dieser Frage zu erreichen stellt sie mich oft vor den Abgrund meines eigenen Glaubens und Zweifelns. Allein schon die Frage, warum ICH gerade für das Büßen muss was Adam fabriziert hat. Würde Gott das Leid abschaffen würde er aber auch das Mitleid abschaffen müssen. Aber das würde dann auch garnicht mehr gebraucht. Und wenn man das noch weiter verfolgt: Gott wusste von der Schlange und den Gedanken der Menschen als sie sich edm Baum näherten, er hätte immer die Möglichkeit gehabt nochmal zu sagen: Hier, das ist nicht gut wenn ihr das jetzt macht. Oha, es geht wieder los bei mir...schnell aus der Ecke verschwinden....
Ich kenne es eher so, dass Selbstzweifel und Zweifel an Gott eng zusammen hängen. Oft entstehen sie ganz von selbst, wenn wir die Hand Gottes nicht genügend halten, die Er uns hinhält. Wir brauchen die "leibliche Einheit" mit Gott, um von ihm vor Gotteszweifeln oder anderem bewahrt zu werden. Weil der Alltag da oft hinderlich ist, sind selbst die Heiligen - siehe die Propheten und Väter des Alten Testaments - immer wieder in Nöte und Zweifel geraten. Das Buch Hiob und die Psalmen sind voll von Passagen, wo sich die frommen Männer ihr bedrängtes Herz vor Gott ausschütten. Doch nach dieser Herzensöffnung vor Gott hat Gott sich ihrer erbarmt, sich gezeigt (siehe Hiobs Erfahrung mit dem Wettersturm) und sie damit geheilt.
Derartiges machen vermutlich auch die besonders heiligen Christen durch. Es ist gut, wenn sie diese schwache Seite Gott zur Heilung öffnen, aber sich uns in ihrer heiligen, starken Seite nähern. Es nützt nichts, den Menschen die eigenen Selbstzweifel darzulegen, die sie doch nur auf Menschenweise kalt und hart richten werden (wie es jetzt bei Mutter Teresa geschieht). Im übrigen ist klar, dass die Gottlosen bei den Gerechten immer nach jedem kleinsten Fehler suchen, um sie anzuklagen:
"16 Sie sollen in ihrer Schande erschrecken, die über mich schreien: Da, da!" (Psalm 40,16)
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 28. August 2016, 10:35

Die Heiligsprechung steht bevor
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktu ... h-und-dumm
ich stell das hier mal zur Debatte möchte aber einen bestimmten Aspekt heraus stellen
seit einiger Zeit werden die Selig und Heilisprechungsprozesse immer mehr zum Formalismus das Ergebnis steht schon fest bevor ein Federstrich gesetzt wurde negatives wird gar nicht zur Kenntnis genommen
das war bei JPII so wo alleine sein Verhalten in der Affäre der Legionäre Christie gerreicht hätte um den Prozess zu beenden
das war bei Padre Pio so obwohl es immer wieder Sanktionen die auf ganz klaren Vorwürfen beruhten wurden nicht zur Kenntnis genommen ja selbst das es absolut starke Indizien gibt daß die Wundmale ect Schwindel waren diese kammen während des Prozesses zu Tage einfach ignoriert
Heute hätte sogar die Schwindlerin aus Konnersreuth chancen Heiliggesprochen zu werden
die Versuche des damaligen Bischofs von Regensburg Graber den Prozess auf Diözesaner Ebene so zu führem daß negatives nicht zur Kenntnis genommen wurde
war anno 1982 noch Grund das der Prozess in Rom aufs Abstell gleis kam heute ist so etwas anscheinen üblich

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von taddeo » Sonntag 28. August 2016, 10:43

Das kommt halt raus, wenn man nicht (mehr) auf die Kanonisten hört. :pfeif: ;D
(Ich stimme dir zu, daß Kanonisationsverfahren anscheinend immer mehr zu einer Frage der "Kirchenpolitik" werden. Der Papst - der ja allein Herr über die Entscheidung ist - will, aus welchen Gründen auch immer, eine bestimmte Selig- und Heiligsprechung, und dann kriegt er sie auch. Wenn man aber bedenkt, daß eine Kanonisation sozusagen eine Entscheidung im Maßstab der Ewigkeit ist, dann sollte einem Papst dabei eigentlich egal sein, ob er sie ausspricht oder ein Nachfolger oder gar keiner. Die oft mit viel Geld unterstützte Lobbyarbeit von Postulatoren dürfte keine Rolle spielen, es müßten zunächst ausschließlich knochentrockene und frömmlereiresistente Kirchenrechtler am Werk sein, die mit fachlicher Gnadenlosigkeit ein nach menschlichem Ermessen unanfechtbares Bild des Kandidaten dokumentieren. Und ich persönlich finde auch: Sobald ein Bischof sich aktiv fördernd in ein Verfahren einschaltet, indem er zB Gottesdienste am Grab des Kandidaten zelebriert oder zur Unterstützung der Kanonisation aufruft, ist das seiner Aufgabe als Herr des diözesanen Untersuchungsverfahrens abträglich.)

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Petrus » Dienstag 30. August 2016, 11:21

CIC_Fan hat geschrieben: Heute hätte sogar die Schwindlerin aus Konnersreuth chancen Heiliggesprochen zu werden

hallo CIC_Fan,

da bin ich nicht nicht ganz Deiner Meinung. die Theresa Neumann (Gott hab sie selig) wird nicht heiliggesprochen werden.
--------------

btw, @ CIC_Fan:

liebe Grüße, von hier, nach da. ich freue mich "sakrisch", dass Du lebst.

Peter.

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von taddeo » Dienstag 30. August 2016, 12:54

Petrus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben: Heute hätte sogar die Schwindlerin aus Konnersreuth chancen Heiliggesprochen zu werden

hallo CIC_Fan,

da bin ich nicht nicht ganz Deiner Meinung. die Theresa Neumann (Gott hab sie selig) wird nicht heiliggesprochen werden.
Da wär ich mir nicht so sicher. Es gibt genügend Leute dort, die das sehr pushen. Immerhin gibt es eine eigene Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsverfahren im Ordinariat, die will ja auch beschäftigt sein.

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von incarnata » Mittwoch 31. August 2016, 00:01

taddeo hat geschrieben:
Petrus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben: Heute hätte sogar die Schwindlerin aus Konnersreuth chancen Heiliggesprochen zu werden

hallo CIC_Fan,

da bin ich nicht nicht ganz Deiner Meinung. die Theresa Neumann (Gott hab sie selig) wird nicht heiliggesprochen werden.
Da wär ich mir nicht so sicher. Es gibt genügend Leute dort, die das sehr pushen. Immerhin gibt es eine eigene Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsverfahren im Ordinariat, die will ja auch beschäftigt sein.
Wieso auch nicht-schliesslich muss es doch örtliche Stellen geben,wo die Infos über örtliche Kandidaten für Selig-und Heiligsprechungen
zusammenlaufen.
Wo soll der Schwindel gewesen sein ? Meines Wissens war die Resl eine schlichte Seele,der der Rummel um ihre Stigmen eher unangenehm war.
Um sie herum hat sich aber in der Nazizeit eine Zelle aufrechten katholischen Widerstands gebildet.Ob sie allerdings trotz des
Pushens bayrischer Lokalpatrioten weltweit bekannt wird wage ich zu bezweifeln.Bei Mutter Theresa war die weltweite Bekanntheit von Anfang an gegeben.Ihr Orden ist ja auch weltweit verbreitet.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von taddeo » Mittwoch 31. August 2016, 08:07

incarnata hat geschrieben:Wo soll der Schwindel gewesen sein ? Meines Wissens war die Resl eine schlichte Seele,der der Rummel um ihre Stigmen eher unangenehm war.
Es gab von Anfang an große Zweifel an bestimmten Aspekten des Lebens der Resl.
Nur eines der markantesten Beispiele: ihre angebliche Nahrungslosigkeit, die schon zu Lebzeiten von einem Arzt so kommentiert wurde: "wenn s' scheißt, frißt s' aa".

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Edi » Mittwoch 31. August 2016, 08:26

taddeo hat geschrieben:
incarnata hat geschrieben:Wo soll der Schwindel gewesen sein ? Meines Wissens war die Resl eine schlichte Seele,der der Rummel um ihre Stigmen eher unangenehm war.
Es gab von Anfang an große Zweifel an bestimmten Aspekten des Lebens der Resl.
Nur eines der markantesten Beispiele: ihre angebliche Nahrungslosigkeit, die schon zu Lebzeiten von einem Arzt so kommentiert wurde: "wenn s' scheißt, frißt s' aa".
Ich weiß nicht wie das ist und ob man das vergleichen kann: Damit meine ich die Tatsache, daß jemand, der streng fastet, also gar nichts ißt, trotzdem noch Kot ausscheidet, wenn auch weit weniger als es wenn er essen würde. Das Ganze scheint also nicht so einfach zu sein. Ein Lebender hat ja auch noch einen Stoffwechsel auf eine gewisse Art und Weise.

Was die Bemerkung von CIC-Fan über Pater Pio angeht: Wie soll jemand mit Chemikalien über 50 Jahre Wundmale künstlich erzeugen und aufrecht erhalten können?
Daß der Mann ein Heiliger war, hat man ihm ja ansehen können, wenn man die heilige Schrift an der richtige Stelle zur Kenntnis nimmt, mal ganz abgesehen von seinen umfassenden geistlichen Gaben.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von taddeo » Mittwoch 31. August 2016, 08:36

Edi hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
incarnata hat geschrieben:Wo soll der Schwindel gewesen sein ? Meines Wissens war die Resl eine schlichte Seele,der der Rummel um ihre Stigmen eher unangenehm war.
Es gab von Anfang an große Zweifel an bestimmten Aspekten des Lebens der Resl.
Nur eines der markantesten Beispiele: ihre angebliche Nahrungslosigkeit, die schon zu Lebzeiten von einem Arzt so kommentiert wurde: "wenn s' scheißt, frißt s' aa".
Ich weiß nicht wie das ist und ob man das vergleichen kann: Damit meine ich die Tatsache, daß jemand, der streng fastet, also gar nichts ißt, trotzdem noch Kot ausscheidet, wenn auch weit weniger als es wenn er essen würde. Das Ganze scheint also nicht so einfach zu sein. Ein Lebender hat ja auch noch einen Stoffwechsel.
Ich kenne mich mit den Details in diesem Fall nicht aus, das vorweg.
Aber angeblich hat ja die Resl jahre- oder jahrzehntelang ausschließlich die Heilige Kommunion als Nahrung empfangen. Da müßte die Verdauung eigentlich bei Null gewesen sein, würde man als Laie annehmen.

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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Edi » Mittwoch 31. August 2016, 08:50

taddeo hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
incarnata hat geschrieben:Wo soll der Schwindel gewesen sein ? Meines Wissens war die Resl eine schlichte Seele,der der Rummel um ihre Stigmen eher unangenehm war.
Es gab von Anfang an große Zweifel an bestimmten Aspekten des Lebens der Resl.
Nur eines der markantesten Beispiele: ihre angebliche Nahrungslosigkeit, die schon zu Lebzeiten von einem Arzt so kommentiert wurde: "wenn s' scheißt, frißt s' aa".
Ich weiß nicht wie das ist und ob man das vergleichen kann: Damit meine ich die Tatsache, daß jemand, der streng fastet, also gar nichts ißt, trotzdem noch Kot ausscheidet, wenn auch weit weniger als es wenn er essen würde. Das Ganze scheint also nicht so einfach zu sein. Ein Lebender hat ja auch noch einen Stoffwechsel.
Ich kenne mich mit den Details in diesem Fall nicht aus, das vorweg.
Aber angeblich hat ja die Resl jahre- oder jahrzehntelang ausschließlich die Heilige Kommunion als Nahrung empfangen. Da müßte die Verdauung eigentlich bei Null gewesen sein, würde man als Laie annehmen.
Wie gesagt: Auch beim strengen Fasten scheidet der Körper aus. Ich rede da aus eigener Erfahrung und die Fastenärzte können das auch bestätigen. Ob man das bei Menschen, die aus religiösen Gründen nahrungslos bleiben können, auch so hat, weiß ich aber nicht. Nahrungslosigkeit gab es ja nicht nur bei Resl. Soweit ich mal gelesen habe, soll sie auch mal über Wochen kontrolliert worden sein, was das angeht.
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Lupus » Mittwoch 31. August 2016, 08:54

und deshalb soll Mutter Teresa den Glauben verloren haben??? :blinker: :pfeif:

+L.
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von incarnata » Mittwoch 31. August 2016, 13:10

Nikolaus von der Flühe soll auch jahrelang nur von der Hl. Kommunion gelebt haben.Dennoch waren weder er noch die Resl meines Wissens
bei ihrem Tod zaundürr wie irgendwelche Hungerkünstler sondern normal oder sogar etwas übergewichtig.Medizinisch ist das schwer erkärbar aber bei Gott sind Dinge möglich, die über unseren Hausverstand gehen.
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Raphael » Freitag 2. September 2016, 16:11

epd hat geschrieben:Papst Franziskus spricht Mutter Teresa heilig

Papst Franziskus wird am Sonntag die vor 19 Jahren gestorbene Ordensgründerin Mutter Teresa heiligsprechen. Der Vatikan gab nach eigenen Angaben vom Freitag 100.000 Eintrittskarten für die Feier auf dem Petersplatz aus. Vatikansprecher Greg Burke rechnet jedoch mit wesentlich mehr Teilnehmern. Die während des laufenden Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit ohnehin hohen Sicherheitsmaßnahmen rund um den Vatikan seien nicht eigens erhöht worden.

Der von Mutter Teresa gegründete Orden der «Missionarinnen der Nächstenliebe» steht exemplarisch für die von Franziskus in den Mittelpunkt seines Pontifikats gestellte Barmherzigkeit. Mutter Teresa wurde 1979 für ihren Einsatz für Arme und Kranke vor allem in Sterbehäusern in Kalkutta mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Am 5. September 1997 starb sie an einem Herzleiden.
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Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
dann ist der Anti-Humanismus eine gerechtfertigte Ideologie!

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Niels
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von Niels » Freitag 2. September 2016, 16:29

Auch ich verlor als Jugendlicher mal ansatzweise für ca 3 Jahre den Glauben.
Surrexit Christus spes mea

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guatuso
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Re: Mutter Teresa - verlor sie ihren Glauben?

Beitrag von guatuso » Freitag 2. September 2016, 22:58

Raphael hat geschrieben:
epd hat geschrieben:Papst Franziskus spricht Mutter Teresa heilig

Papst Franziskus wird am Sonntag die vor 19 Jahren gestorbene Ordensgründerin Mutter Teresa heiligsprechen. Der Vatikan gab nach eigenen Angaben vom Freitag 100.000 Eintrittskarten für die Feier auf dem Petersplatz aus. Vatikansprecher Greg Burke rechnet jedoch mit wesentlich mehr Teilnehmern. Die während des laufenden Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit ohnehin hohen Sicherheitsmaßnahmen rund um den Vatikan seien nicht eigens erhöht worden.

Der von Mutter Teresa gegründete Orden der «Missionarinnen der Nächstenliebe» steht exemplarisch für die von Franziskus in den Mittelpunkt seines Pontifikats gestellte Barmherzigkeit. Mutter Teresa wurde 1979 für ihren Einsatz für Arme und Kranke vor allem in Sterbehäusern in Kalkutta mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Am 5. September 1997 starb sie an einem Herzleiden.
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Es braeuchte mehr von Menschen wie Mutter Teresa. Auch wenn sie eigensinnig war, auch wenn sie "nur" ein Mensch war, so hat sie doch schier uebermenschliches geleistet. Wir sollten uns in grossem Respekt verneigen.
Mutter Tersa war auch in Costa Rica, 1998.

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