Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

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Clemens31
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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von Clemens31 » Mittwoch 31. Juli 2019, 19:47

Ohne kostenpflichtige Angebote wird sich das theologische Niveau weder hier noch aus anderen Foren heben. Sollen sich die Leute hier austauschen oder etwas lernen? Diejenigen, die etwas mitteilen könnten, werden immer weniger. Denn es gibt keinen der etwas auf akademischen Niveau vermitteln kann. Dann ist kein "katholische Treffpunkt im Internet" gegeben, sondern dass, was jeder für katholisch hält. Dafür gibt es ja mykath oder "was ich unter Katholizismus verstehe". Gottes Segen.

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Siard
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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von Siard » Mittwoch 31. Juli 2019, 20:20

Wenn es Ihnen darum ginge (hier ist eigentlich das Du üblich, aber sei's drum), so würden Sie zumindest kurze Inhaltsangaben geben oder Kernpunkte benennen.
Und wenn Sie soviel Geld übrig haben, so freue ich mich für Sie – ich habe es nicht.

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taddeo
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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von taddeo » Mittwoch 31. Juli 2019, 20:45

Clemens31 hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 19:47
Ohne kostenpflichtige Angebote wird sich das theologische Niveau weder hier noch aus anderen Foren heben. Sollen sich die Leute hier austauschen oder etwas lernen? Diejenigen, die etwas mitteilen könnten, werden immer weniger. Denn es gibt keinen der etwas auf akademischen Niveau vermitteln kann. Dann ist kein "katholische Treffpunkt im Internet" gegeben, sondern dass, was jeder für katholisch hält. Dafür gibt es ja mykath oder "was ich unter Katholizismus verstehe". Gottes Segen.
Man muß schon reichlich bescheuert sein, um für ein Bezahlangebot die Summe eines Handyvertrages zu investieren, inklusive Mindestvertragslaufzeit, das schon in seinem Webauftritt elementare Regeln der deutschen Sprache nicht beherrscht. Mal abgesehen von der inhaltlichen Ausrichtung. Von akademischem Nivea :pfeif: kann ich da wenig erkennen. Es sei denn, Akademiker sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

dreesi_drei
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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von dreesi_drei » Mittwoch 31. Juli 2019, 21:02

Clemens31 hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 19:47
Ohne kostenpflichtige Angebote wird sich das theologische Niveau weder hier noch aus anderen Foren heben. Sollen sich die Leute hier austauschen oder etwas lernen? Diejenigen, die etwas mitteilen könnten, werden immer weniger. Denn es gibt keinen der etwas auf akademischen Niveau vermitteln kann. Dann ist kein "katholische Treffpunkt im Internet" gegeben, sondern dass, was jeder für katholisch hält. Dafür gibt es ja mykath oder "was ich unter Katholizismus verstehe". Gottes Segen.
Ich weiß wirklich nicht, was Du willst. :tuete:
Katholisch heißt doch, daß Jeder das glaubt, was er will, und die Kirche das glaubt, was sie lehrt.
Wo ist da jetzt das Problem? :achselzuck:
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Protasius
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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von Protasius » Dienstag 26. November 2019, 08:42

Ich habe gestern diesen Beitrag mit Ausschnitten aus Ansprachen Pauls VI. zur Liturgiereform auf New Liturgical Movement gefunden: Paul VI’s Contempt for Catholics Who Did Not Welcome the Liturgical Reform
Wer in den letzten Tagen auf http://www.summorum-pontificum.de/ war, konnte einige dieser Texte auch in deutscher Übersetzung lesen. Es ist erschütternd.

Nachdem ich das gelesen habe, bin ich geneigt der Bildunterschrift in diesem Artikel zuzustimmen:
Bild
Quite possibly the most fantastical and least realistic Pope in history
Er hat mit Humanae Vitae ein bemerkenswertes Dokument gegen den Zeitgeist geschaffen, aber was er im Bereich der Liturgie von sich gegeben hat, spottet jeder Beschreibung.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Siard
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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von Siard » Dienstag 26. November 2019, 11:21

Ich möchte Deinen letzten Satz aufgreifen und etwas hinzufügen:

Er hat mit Humanae Vitae ein bemerkenswertes Dokument gegen den Zeitgeist geschaffen, aber was er im Bereich der Liturgie von sich gegeben und angeordnet hat, spottet jeder Beschreibung.

CIC_Fan
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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 26. November 2019, 11:55

Siard hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 11:21
Ich möchte Deinen letzten Satz aufgreifen und etwas hinzufügen:

Er hat mit Humanae Vitae ein bemerkenswertes Dokument gegen den Zeitgeist geschaffen, aber was er im Bereich der Liturgie von sich gegeben und angeordnet hat, spottet jeder Beschreibung.
es gibt Leute die sehen das ganz genau umgekehrt

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Protasius
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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von Protasius » Dienstag 26. November 2019, 12:29

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 11:55
Siard hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 11:21
Ich möchte Deinen letzten Satz aufgreifen und etwas hinzufügen:

Er hat mit Humanae Vitae ein bemerkenswertes Dokument gegen den Zeitgeist geschaffen, aber was er im Bereich der Liturgie von sich gegeben und angeordnet hat, spottet jeder Beschreibung.
es gibt Leute die sehen das ganz genau umgekehrt
In Bezug auf die Liturgie muß man aber mit Blindheit geschlagen sein, um nicht zu erkennen, daß keine der vollmundigen Voraussagen eines neuen Frühlings, einer vertieften Spiritualität etc. pp. eingetreten ist.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von HeGe » Dienstag 26. November 2019, 12:34

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 11:55
Siard hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 11:21
Ich möchte Deinen letzten Satz aufgreifen und etwas hinzufügen:

Er hat mit Humanae Vitae ein bemerkenswertes Dokument gegen den Zeitgeist geschaffen, aber was er im Bereich der Liturgie von sich gegeben und angeordnet hat, spottet jeder Beschreibung.
es gibt Leute die sehen das ganz genau umgekehrt
:troll:

Es gibt auch Leute, die es für richtig halten, Ehefrau und Kinder zu verprügeln. Aber was soll uns das sagen? Über richtig und falsch sagt das nichts aus.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 26. November 2019, 12:44

wir haben es hier mit einer sehr subjektiven Betrachtungsweise zu tun mehr sage ich nicht
Humanae Vitae im übrigen wurde ja auch nur von einem sehr kleinen Teil der Katholiken begrüßt da waren es bei der Liturgie reform schon ein bissl mehr

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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von HeGe » Dienstag 26. November 2019, 13:55

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 12:44
wir haben es hier mit einer sehr subjektiven Betrachtungsweise zu tun mehr sage ich nicht
Was an der objektiven Wahrheit nichts ändert.
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 12:44
Humanae Vitae im übrigen wurde ja auch nur von einem sehr kleinen Teil der Katholiken begrüßt da waren es bei der Liturgie reform schon ein bissl mehr
Richtig und falsch ist auch keine Frage von Mehrheiten.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von Ralf » Dienstag 26. November 2019, 15:46

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 12:44
da waren es bei der Liturgie reform schon ein bissl mehr
Diese Aussage ist diskutabel, zumindest was jetzige Katholiken angeht. Schließlich ist der Messbesuch derzeit geringer als vor der Liturgiereform.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von Protasius » Dienstag 26. November 2019, 16:32

Ralf hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 15:46
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. November 2019, 12:44
da waren es bei der Liturgie reform schon ein bissl mehr
Diese Aussage ist diskutabel, zumindest was jetzige Katholiken angeht. Schließlich ist der Messbesuch derzeit geringer als vor der Liturgiereform.
Offenbar auch, was damalige Katholiken angeht. Schließlich hat Paul VI. über Jahre hinweg gegen diejenigen gewettert, die mit der Liturgiereform unzufrieden waren, wenn man sich die obigen Texte durchliest.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Inwieweit ist die Liturgiereform gelungen?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Mittwoch 4. Dezember 2019, 15:52

Die Tagespost:

Pro und Contra: Hat sich die Liturgiereform gelohnt?
Als im Jahr 1969 das neue Missale Romanum in Kraft trat, wurde die wohl umstrittenste nachkonziliare Reform überhaupt umgesetzt. Der Eichstätter Diözesenpriester Marco Benini meint, dass sich das neue Messbuch bewährt hat. Eine kritischere Position vertritt Pater Sven Conrad [FSSP].
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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