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Papst Benedikt und die Deutschen

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 06:49
von Bernd
..

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 08:07
von Linus
einfach weil er Deutscher ist :D

sag das dem Bayern in Rom!

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 10:18
von Petra
Linus, mal sehen wie viele blau-weiße Fähnlein morgen auf dem Petersplatz zu sehen sind :D

Habe mit "Voraussage noch nicht möglich" abgestimmt. Vom Verhalten oder der Arbeit des Papstes hängt es m.E. weniger ab. Sondern eher wie dies in Deutschland aufgenommen wird. Etwas befürchte ich, dass die vielen Erwartungen von allen Seiten in Enttäuschungen umschlagen könnten.

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 10:21
von Stefan
Man vergisst oft, daß Benedikt schon 78 Jahre alt ist. Alles hängt von seiner Gesundheit ab; möglicherweise verleitet ihn dies zu großer Eile.

Sollte er wenigstens 12 Jahre Zeit bekommen, dann wird sein Ponitifikat spürbare Spuren in der Kirche hinterlassen. Naja, ein frisch geschnittener Obstbaum sieht auch zunächst mal kahl aus ... :)

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 10:46
von Petra
Du bist auch so voller Erwartungen, Stefan. :/

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 12:19
von HeGe
Ich glaube, dass die Auswirkungen positiv sein werden. Denn wenn er an seinen Prinzipien festhält und damit diejenigen, die sich noch als katholisch bezeichnen, es aber nicht mehr sind, aus der Kirche vertreibt, kann das nur positiv sein. 8)

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 12:28
von Stefan
Petra hat geschrieben:Du bist auch so voller Erwartungen, Stefan. :/
Selbstverständlich. Wer keine Erwartungen an das Oberhaupt der Kirche Jesu Christi hat, der leugnet die Notwendigkeit des Petrusdienstes :)

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 12:30
von Stefan
HeGe hat geschrieben:die sich noch als katholisch bezeichnen, es aber nicht mehr sind, aus der Kirche vertreibt, kann das nur positiv sein. 8)
Sein erstes Ziel muß sein, sie zu überzeugen. Vertreiben ist wirklich nicht gut. Wer aber mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren kann, so katholisch zu sein, wie es die Kirche lehrt, der sollte seinem Gewissen folgen. Das ist kein Vertreiben, sondern eine notwendige Entscheidung, die nur jeder Einzelne für sich treffen kann. Und sie ist auch zu respektieren, weil sie der Betreffende für die überlegene Entscheidung hält ;)

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 13:19
von Petra
HeGe hat geschrieben:Denn wenn er an seinen Prinzipien festhält und damit diejenigen, die sich noch als katholisch bezeichnen, es aber nicht mehr sind, aus der Kirche vertreibt, kann das nur positiv sein. 8)
Naja, wie die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, werden die sich nicht so leicht vertreiben lassen, sondern eher dem Papst Häresie vorwerfen und sich in einer eigenen "richtig-katholische" Gruppe sammeln. :mrgreen:

Einen Bruch mit der Kirche, aus welchen Gründen auch immer, halte ich für einen großen Schritt, der sehr viele Energien abzieht für die Erfüllung der eigentlichen Aufgaben, die dem Einzelnen aufgetragen sind. Auf jeden Fall ist es immer sehr, sehr traurig. - Aber sie sind ja nicht aus der Welt, egal wohin sie sich orientieren. Irgendwie bleiben die meisten doch immer katholisch. ;)

Verfasst: Samstag 23. April 2005, 13:46
von Linus
Petra hat geschrieben:Linus, mal sehen wie viele blau-weiße Fähnlein morgen auf dem Petersplatz zu sehen sind :D
Du Vergisst das er mitglied der "bayrisch separatistischen" :mrgreen: Studentenverbindung "Kath.Bayrische Studenten Verbindung" Raethia ist (ist genau deswegen nicht im CV)

Verfasst: Freitag 22. Juli 2005, 16:06
von Knecht Ruprecht

Verfasst: Samstag 23. Juli 2005, 20:12
von stern
Stefan hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Denn wenn er an seinen Prinzipien festhält und damit diejenigen, die sich noch als katholisch bezeichnen, es aber nicht mehr sind, aus der Kirche vertreibt, kann das nur positiv sein. 8)
Sein erstes Ziel muß sein, sie zu überzeugen.
wozu oder warum soll der Papst nach 2000 Jahren sie zu überzeugen?
Sind sie vom Evangelium Christi nicht überzeugt? - wenn nicht, dann kann die Kirche auf solche gerne verzichten.
Stefan hat geschrieben:Vertreiben ist wirklich nicht gut.
sehr gut sogar. Wer nach dem Austritt aus der Kirche seinen Irrtum und Eigensinn kapiert, der kommt schnellstens zurück. Wer in seinem Starrsinn bleiben will, dem muss die Kirche mit dem Papst nicht nachlaufen – dazu ist sie nicht verpflichtet.

Re:

Verfasst: Samstag 31. Januar 2009, 20:49
von Stefan
Stefan hat geschrieben:Man vergisst oft, daß Benedikt schon 78 Jahre alt ist. Alles hängt von seiner Gesundheit ab; möglicherweise verleitet ihn dies zu großer Eile.

Sollte er wenigstens 12 Jahre Zeit bekommen, dann wird sein Ponitifikat spürbare Spuren in der Kirche hinterlassen. Naja, ein frisch geschnittener Obstbaum sieht auch zunächst mal kahl aus ... :)
Er hat nur 4 Jahre gebraucht. :blinker:

Re: Papst Benedikt und die Deutschen

Verfasst: Samstag 31. Januar 2009, 22:13
von incarnata
Eben typisch deutsch: fix und gründlich !