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»Junge Katholiken in Berlin«
Verfasst: Samstag 12. Februar 2005, 22:53
von Robert Ketelhohn
Ich hab’s zwar schon ins Linkverzeichnis aufgenommen, weise aber auch hier noch mal drauf hin:
Junge Katholiken in Berlin
Es handelt sich um eine Initiative junger Berliner, die eben die erste Nummer einer kostenlos verteilten Zeitschrift herausgebracht haben. Ein noch kleiner Anfang, der aber gewiß Aufmerksamkeit verdient.
Verfasst: Sonntag 13. Februar 2005, 09:29
von Angelika
Den Artikel "Ist weniger vielleicht mehr ?" finde ich sehr interessant.
Verfasst: Sonntag 13. Februar 2005, 09:32
von Heike
Ist die ganze Weltsicht nicht ein bißchen einfach gestrickt? So kann das sicher nicht funktionieren. Und ob sich die Frauen wieder an den Herd zurück schicken lassen wollen, ist doch sehr fraglich!

Verfasst: Sonntag 13. Februar 2005, 09:57
von spectator
Heike hat geschrieben:Und ob sich die Frauen wieder an den Herd zurück schicken lassen wollen, ist doch sehr fraglich!

ja, wir verstehen deine Abneigung
Verfasst: Sonntag 13. Februar 2005, 10:21
von Stefan
Heike hat geschrieben:Ist die ganze Weltsicht nicht ein bißchen einfach gestrickt? So kann das sicher nicht funktionieren. Und ob sich die Frauen wieder an den Herd zurück schicken lassen wollen, ist doch sehr fraglich!

Manchmal denke ich, daß die Welt wirklich so einfach gestrickt sein könnte. Gerade ein Leben im christlichen Glauben wird oft als so schwierig dargestellt; im Gespräch (oder in einem Forum

) wird es oft noch schwieriger.
Sicherlich scheint es utopisch zu sein, sich vorzustellen, daß man die Frauen wieder an den Herd zurückschickt. Davor haben aber eigentlich nur die Angst, die nie oder selten an dem gleichen gestanden haben.
Ich frage mich manchmal (oder: weiß es aus meinem Umfeld), wie sich Frauen eigentlich vorkommen, die angeblich "am Herd stehen, in Wirklichkeit aber einen unschätzbaren Dienst an der ganzen Familie leisten und dabei auch von ihren Familienangehörigen gut unterstützt werden - und dann solche Urteile über ihre Arbeit lesen. Was genau so schlimm am Herd ist, verstehe ich auch nicht, denn viele, gerade junge und moderne Menschen kultivieren heute das Kochen. Es ist auch wirklich eine Tätigkeit, die kaum sinnlicher sein kann. Was ist also an einer liebevollen Hausfrau so, daß man es geringschätzen muß? Und was - im übrigen - ist an einer kalten Arbeitswelt, in der Leistungsdruck und Konkurrenzkampf herrscht, so interessant, daß danach zu streben das höchste Ideal ist?
In den einfach gestrickten Weltbildern liegen nach meiner Erfahrung die größten Chancen.
( Hoffentlich erschlagen mich jetzt nicht die Fundi-Feministinnen

)
Verfasst: Sonntag 13. Februar 2005, 12:40
von Heike
spectator hat geschrieben:ja, wir verstehen deine Abneigung
Dann bin ich ja beruhigt und der Sonntag ist für mich wieder gerettet. Danke spectator!

Verfasst: Sonntag 13. Februar 2005, 12:56
von Heike
Stefan hat geschrieben:Ich frage mich manchmal (oder: weiß es aus meinem Umfeld), wie sich Frauen eigentlich vorkommen, die angeblich "am Herd stehen, in Wirklichkeit aber einen unschätzbaren Dienst an der ganzen Familie leisten und dabei auch von ihren Familienangehörigen gut unterstützt werden - und dann solche Urteile über ihre Arbeit lesen. Was genau so schlimm am Herd ist, verstehe ich auch nicht, denn viele, gerade junge und moderne Menschen kultivieren heute das Kochen. Es ist auch wirklich eine Tätigkeit, die kaum sinnlicher sein kann. Was ist also an einer liebevollen Hausfrau so, daß man es geringschätzen muß?
Diese Frauen empfinden vielleicht dasselbe wie diejenigen, die im Erwerbsleben stehen (ich sage bewußt nicht "die arbeiten"), mit deren Krankenkassenbeiträge auch die Versorgung der Hausfrauen und der Kinder gezahlt wird und die sich dann verblümt anhören müssen, sie seien eigentlich Sozialschmarotzer, weil sie entweder keine Kinder haben (wollen) oder diese angeblich vernachlässigen wegen des Berufs.
Was ist so schlimm hinterm Herd? Weiß ich nicht, aber jedenfalls ist kaum ein Mann dazu bereit.
Stefan hat geschrieben:Und was - im übrigen - ist an einer kalten Arbeitswelt, in der Leistungsdruck und Konkurrenzkampf herrscht, so interessant, daß danach zu streben das höchste Ideal ist?
Ich habe zu viele Frauen gesehen, die sich aufgrund der finanziellen Abhängigkeit von ihren Männern Dinge gefallen ließen, die sie sich sonst nicht gefallen lassen würden. Ich habe Frauen kennen gelernt, deren intellektuelle Fähigkeiten sich plötzlich beschränkten auf den Inhalt der Windeln, auf den Inhalt des Kochtopfs und den Tratsch der Nachbarn. Und ich habe auch Frauen kennen gelernt, leider nicht wenige, die sich einfach zuhause einen ruhigen Lenz gemacht haben, statt diese Aufgabe ernst zu nehmen, wie sie auch einen Beruf ernst nehmen müssten. Das finde ich alles nicht besonders attraktiv.
Aber gut, das sind ja nicht die einzigen Inhalte dieses Papiers und wir müssen ja auch nicht ewig darauf herumreiten.
Verfasst: Samstag 19. Februar 2005, 00:10
von Robert Ketelhohn
Angelika hat geschrieben:Den Artikel "Ist weniger vielleicht mehr ?" finde ich sehr interessant.
Gerade den finde ich überaus naiv. Fernab vernünftigen ökonomischen Denkens.
Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 18:02
von Ewald Mrnka
Heike hat geschrieben:Ist die ganze Weltsicht nicht ein bißchen einfach gestrickt? So kann das sicher nicht funktionieren. Und ob sich die Frauen wieder an den Herd zurück schicken lassen wollen, ist doch sehr fraglich!

Weil die Frauen keine Frauen mehr sind und sein wollen (können?), verabschiedet sich das deutsche Volk aus der Geschichte.
Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 18:28
von Poliven
Ewald Mrnka hat geschrieben:Heike hat geschrieben:Ist die ganze Weltsicht nicht ein bißchen einfach gestrickt? So kann das sicher nicht funktionieren. Und ob sich die Frauen wieder an den Herd zurück schicken lassen wollen, ist doch sehr fraglich!

Weil die Frauen keine Frauen mehr sind und sein wollen (können?), verabschiedet sich das deutsche Volk aus der Geschichte.

Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 18:31
von Angelika
Poliven hat geschrieben:Ewald Mrnka hat geschrieben:Heike hat geschrieben:Ist die ganze Weltsicht nicht ein bißchen einfach gestrickt? So kann das sicher nicht funktionieren. Und ob sich die Frauen wieder an den Herd zurück schicken lassen wollen, ist doch sehr fraglich!

Weil die Frauen keine Frauen mehr sind und sein wollen (können?), verabschiedet sich das deutsche Volk aus der Geschichte.

Ihr macht es euch ja einfach ...

Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 19:31
von Ewald Mrnka
Es ist einfach.
Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 19:32
von Ewald Mrnka
Es ist einfach.
Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 19:36
von Angelika
So einfach, dass man es doppelt schreiben muss.

Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 19:37
von Ewald Mrnka
Das war ein technischer Fehler.
Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 19:38
von Angelika
Solche
technischen Fehler passieren nur Männern.

Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 22:56
von ad_hoc
Vielleicht nehmen sich heutzutage die Frauen zu wichtig und entsprechen deshalb nicht mehr dem Bild einer sinnvollen und notwendigen Ergänzung zwischen Mann und Frau?
Gruß, ad_hoc
Verfasst: Dienstag 22. Februar 2005, 23:00
von Stefan
ad_hoc hat geschrieben:Vielleicht nehmen sich heutzutage die Frauen zu wichtig und entsprechen deshalb nicht mehr dem Bild einer sinnvollen und notwendigen Ergänzung zwischen Mann und Frau?
Wieso sollten Frauen eine notwendige Ergänzung zwischen Mann und Frau sein?

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 00:48
von Robert Ketelhohn
ad hoc hat geschrieben:»Vielleicht nehmen sich heutzutage die Frauen zu wichtig«
Das sag’ ich meiner Frau auch immer. Sich zu wichtig zu nehmen, das ist mein Vorrecht! 
Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 17:24
von ad_hoc
Bei Ihnen beiden gehe ich davon aus, daß Sie wissen, was ich eigentlich meinte, auch wenn ich mich etwas unglücklich ausgedrückt habe.
Gruß, ad_hoc
Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 21:03
von Heike
Robert Ketelhohn hat geschrieben:ad hoc hat geschrieben:»Vielleicht nehmen sich heutzutage die Frauen zu wichtig«
Das sag’ ich meiner Frau auch immer. Sich zu wichtig zu nehmen, das ist mein Vorrecht! 
Also ...
wenn ich mir hier das Forum ansehe ...
und wer sich da so wichtig nimmt ...
Also, die Frauen sind es eher nicht

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 21:56
von spectator
Heike hat geschrieben:und wer sich da so wichtig nimmt ...
Also, die Frauen sind es eher nicht

so gehört sich auch.

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 21:57
von Heike
spectator hat geschrieben:Heike hat geschrieben:und wer sich da so wichtig nimmt ...
Also, die Frauen sind es eher nicht

so gehört sich auch.


Träum weiter!

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 22:02
von spectator
Heike hat geschrieben:spectator hat geschrieben:Heike hat geschrieben:und wer sich da so wichtig nimmt ...
Also, die Frauen sind es eher nicht

so gehört sich auch.


Träum weiter!

he he he...

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 22:05
von Angelika
spectator hat geschrieben:Heike hat geschrieben:und wer sich da so wichtig nimmt ...
Also, die Frauen sind es eher nicht

so gehört sich auch.

Frauen müssen sich nicht wichtig nehmen.
Sie sind es.

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 22:07
von Stefan
Angelika hat geschrieben:Heike hat geschrieben:Also, die Frauen sind es eher nicht

Sie sind es.

Einigt Euch mal

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 22:08
von spectator
Stefan hat geschrieben:Angelika hat geschrieben:Heike hat geschrieben:und wer sich da so wichtig nimmt ...
Also, die Frauen sind es eher nicht

Frauen müssen sich nicht wichtig nehmen.
Sie sind es.

Einigt Euch mal

was denkst du dir dabei eigentlich?

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 22:10
von Angelika
Stefan hat geschrieben:Angelika hat geschrieben:Heike hat geschrieben:Also, die Frauen sind es eher nicht

Sie sind es.

Einigt Euch mal

Ich hab Heike so verstanden, dass es Frauen eher nicht sind, die sich wichtig nehmen. Aber nicht so, dass sie nicht wichtig sind.

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 22:11
von Heike
Stefan hat geschrieben:Angelika hat geschrieben:Heike hat geschrieben:Also, die Frauen sind es eher nicht

Sie sind es.

Einigt Euch mal

Wieso? Ist doch ganz klar: Frauen müssen sich nicht wichtig
nehmen, weil sie es
sind.

Sich aufzuspielen ist deshalb nicht nötig.
Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 22:12
von Stefan
Angelika hat geschrieben:Stefan hat geschrieben:Angelika hat geschrieben:Heike hat geschrieben:Also, die Frauen sind es eher nicht

Sie sind es.

Einigt Euch mal

Ich hab Heike so verstanden, dass es Frauen eher nicht sind, die sich wichtig nehmen. Aber nicht so, dass sie nicht wichtig sind.

Er wars, Er wars...

Verfasst: Mittwoch 23. Februar 2005, 22:14
von Angelika
Heike hat geschrieben:Stefan hat geschrieben:Angelika hat geschrieben:Heike hat geschrieben:Also, die Frauen sind es eher nicht

Sie sind es.

Einigt Euch mal

Wieso? Ist doch ganz klar: Frauen müssen sich nicht wichtig
nehmen, weil sie es
sind.

Sich aufzuspielen ist deshalb nicht nötig.
Ha ...
Ich wusste es !
