Exorzismus

Allgemein Katholisches.

Moderator: taddeo

Athanasius13
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Beitrag von Athanasius13 » Mittwoch 16. März 2005, 21:35

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz » Mittwoch 16. März 2005, 21:51

Und unabhängig davon: es gibt tatsächlich Sippen, die von einer regelrechten "Pechsträne" über Generationen verfolgt scheinen. Warum kann dies sein? (Ich glaube nicht an Zufälle.)
Naja das nenne ich mal "Wege" oder "Prüfung" Gottes aber den Grund in den Vorfahren zu suchen ist nicht christlich und nicht katholisch. Gott vergibt die "große Erbsünde" und die "kleine" plötzlich nicht? Ich dachte wir sind von ihr befreit? Da glaube ich schon eher an ein psychologisches Erklärungsmodel.
(*) Damit meine ich die Großfamilie mit Verwandten. Nicht meine kleine Familie bestehend aus meiner Frau, mir und unseren Kindern. Wie drückt man das verwandtschaftsgradig korrekt aus?
Ich denke mal wird heutzutage auch als Familie ausgedrückt (groß oder klein muß man aus dem Gespräch erfahren) oder du sagst Sippe, aber das würde heutzutage wohl mehr als negativ klingen.

LG
Fiore

Uwe Schmidt
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Beitrag von Uwe Schmidt » Donnerstag 17. März 2005, 01:17

Athanasius13 hat geschrieben: Noch eine Frage, bitte: wenn jemand katholisch getauft wurde, dann aber als Taufscheinkatholik mit der Kirche brach (Leugnung fast aller Dogmen usw.), dann doch wieder zur Kirche will - muß er dann wieder förmlich aufgenommen werden (wie bei einer Konversion), oder genügt eine (General-) Beichte?

Hallo Athanasius,
(dein Zeugnis als Techniker ist besonders wervoll)
klare Antwort: einmal getauft reicht - man braucht also nur zu beichten und ist wieder vollwertiges Mitglied der Kirche Christi.
(Die Pechsträhnen in deiner Sippe würde ich als Fluch verstehen; wenn du nicht so gegen Charismatiker eingestellt wärest, würde ich dir die Exerzitien bei Pater JAMES MANJACKAL empfehlen, bei den indischen Charismatikern werden immer auch Flüche angesprochen)

Athanasius13
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Beitrag von Athanasius13 » Donnerstag 17. März 2005, 07:06

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 17. März 2005, 08:01

Effata hat geschrieben: die Schuld der Vorväter kann unmöglich auf die Nachkommen fallen. Es gibt dafür genügend biblische Hinweise, die ich weiter unten zitiere.[...]Dass ein Mensch völlig besessen oder umsessen ist, kann ich mir nicht gut vorstellen. Wozu haben wir denn die himmlischen Beschützer? [...]
Ezechiel 18:14 Nun hat auch dieser Sohn wieder einen Sohn gezeugt, und der Sohn sieht alle die Sünden, die sein Vater begeht. Er sieht sie, begeht sie aber nicht.
Darf ich kontern?
Der Dekalog in Exodus (20,5-6) hat geschrieben:Bei denen, die mir Feind sind verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen in der dritten und vierten Generation, bei denen die mich lieben, und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.
Ähnlich auch Ex 34,7
Effata du machst einen Fehler: Deine Stelle spricht von der Sünde an sich, die der Sohn nicht begeht, jedoch geht es im Dekalog um die Auswirkungen der Sünde. Da kann man nur seinen meinen Vorfahren dankbar sein, dass sie so gelebt haben, wie Gott es will, (ich bin wohl einer der Tausend :) )

Die Schuld(=Sünde, die Ursache) fällt natürlich nur dem der die Sünde begangen hat zu, die Wirkung kann aber auch anderen zufallen. Daraus erklärt sich ja auch das kirchliche Ablasswesen, die Schuld wird mit der Beichte getilgt, die Folgen davon durch einen Ablass.

Und zur Umsessen/Besessenheit: Genau so wie man sich für Gott öffnen kann, ist das auch für den bösen Feind (und seine Helferlinge) möglich. Das ist konsequenz aus der Freiheit des Menschen.
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Effata
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Beitrag von Effata » Donnerstag 17. März 2005, 13:37

Falls die Schuld der „Väter“ auch die Söhne treffen, würden alle die so viele von mir zitierten Bibelstellen von euch unbeachtet geblieben sein, denn ich habe wirklich sehr viele davo zitiert. Jene Forumteilnehmer, welche meine Ansicht teilen, brauchen sich nicht angesprochen fühlen.

Niemals hat Gott gesagt, dass die Schuld auf die Nachkommen fällt, wenn sie sich IHM zuwenden und seine Gebote beachten.
Das steht schon im AT geschrieben. Im NT befinden wir uns in der G n a d e n z e i t , wenn wir uns nicht dem Bösen b e w u s s t verschrieben haben, sonst wäre es so, dass der einzelne Mensch von einer schweren Schuld getroffen wird, die er selbst gar nicht begangen hat. Diese Denkweise, dass der Mensch mit Schuld belastet ist, stimmt zwar im Zusammenhang mit der Erbsünde, v o n d e r w i r a b e r b e f r e i t s i n d , wenn wir unser Leben Jesus übergeben haben und seine Weisungen befolgen. Wir dürfen sogar „stürzen“, er verzeiht uns immer wieder, wenn auch wir unsere eigenen „Fehler“ (Sünden!) einsehen, wieder umkehren und Buße tun, und nicht zuletzt, immer wieder unseren Mitmenschen Ihre Verfehlungen verzeihen. Dann, so lehrt uns Jesus im Vaterunser, ist unsere Schuld durch sein heiliges Blut vergeben. Jesus sagt nach dem Vaterunser ausdrücklich: „Denn wenn ihr nicht verzeiht, dann sind eure Sünden auch nicht vergeben“. Das u m f a s s t aber a l l e S ü n d e n , o h n e A u s n a h m e , von der Erbsünde bis hin zu allen möglichen anderen persönlichen Verfehlungen. Natürlich verstehe ich, dass ich gewisse Erbmerkmale von meinen Vorfahren geerbt habe, aber das haben ja alle Menschen. Wenn wir uns genauer betrachten, so erkennen wir auch diese Tatsache. Deshalb sagt ja Gott zu uns: b e k e n n t eure Sünden... Aber deswegen sind wir noch lange nicht voll dem Satan ausgeliefert, denn dann wären unsere himmlischen Beschützer machtlos. Und das sind sie nicht, sie sind ÜBER dem Satan und seiner Diener gestellt und wachen stets auf uns, damit uns nichts passiert, was Gott nicht will. Jesus selbst hat doch den Jüngern Macht über die Dämonen übertragen: „Gehet hin und verkündet, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen, treibt Dämonen aus, heilt Kranke...“. Unsere Kirche verteilt uns ja diese Gnaden Gottes mit denen wir schon von der Taufe ausgehend „geimpft“ sind gegen das Böse. Sonst wären diese Sakramente ja alle umsonst. Es liegt dann nur noch an unserer persönlichen freien Entscheidung, ob wir diese Gnaden wirken lassen oder ob wir sie ablehnen, ihnen keine Bedeutung zumessen und uns der Gefahr aussetzen, von den Dämonen korrumpiert zu werden. Ja, dann schon kann es schon gefährlich werden.
Ich kann mich erinnern, als ich gerade 18 war, hatte ich eine Familie kennen gelernt. Der Vater war Zahnarzt, die Mutter war seine Gehilfe in der Praxis, die Tochter studierte und der Sohn ging auf die Uni. Nun, eines Tages sagte mir dieser Vater, ich soll einmal an einer „interessanten“ Sitzung kommen, es geht ums „Tisch-Rucken“. Er erzählte mir, wie es da vorging, dass verstorbene Verwandte angerufen werden und die dann sich durch das „Rücken des Tisches“ bemerkbar machen. Er sagte auch, dass sie mit „Kartenlegen“ vertraut sind und bei den Sitzungen immer ein Medium bei sich haben. Er erklärte mir, was ein Medium ist, denn bis dahin hatte ich nicht die leiseste Ahnung. Ich s p ü r t e in mir einen s t a r k e n W i d e r s t a n d und sagte klar und entschlossen: k o m m t f ü r m i c h g a r n i c h t i n F r a g e, ich will mit solchen Sachen überhaupt nichts zu tun haben, ist mir zu unheimlich. Der Widerstand in mir war so stark, dass ich gar nicht anders konnte. Und dabei blieb’s.
Ich weiß aber nichts davon, dass dieser Mann und seine Familie jemals schwere Schicksalsschläge erlitten hätten, es ging ihnen immer recht gut. Der Vater und seine Frau sind mittlerweile verstorben (sind 84 und 89 Jahre alt geworden) und ab und zu sehe ich auch noch ihre Kinder, die aber ziemlich wahrscheinlich mit dem „komischen Umgang“ des Vaters keinen Umgang gehabt haben, so gut ich verstehen konnte. Es geht ihnen gut und ihre Familien sich kinderreich. Nun, aus diesem Beispiel heraus, kann man sehen, dass Gott n i c h t u n b e d i n g t den Götzendiener schon zu Lebzeiten straft. Ich bin überzeugt, dass es für den Sünder besser ist, für seine Sünden hier auf Erden zu leiden, als nachher vor das Gericht Gottes gestellt zu werden. Was das heißt, wissen wir alle genau. Heißt es nicht in der Heiligen Schrift:

WEN GOTT LIEBT, DEN ERZIEHT ER MIT STRENGE?

Wenn er seinen Blick vom Menschen abwendet, dann darf der(die) Teufel mit ihm machen was sie wollen, bis er es nicht einsieht, umkehrt und Buße tut. Aber, es kann sein, dass der(die) Teufel diesen „Anwärter der Hölle“ nichts Böses widerfahren lassen, da er ja eh gerade der Hölle zusteuert. Der Teufel hat kein Interesse, seine eigenen Diener zu bestrafen, sondern ihnen alles gelingen lassen, was in seiner Macht steht. Da ist aber immer wieder Gott, der die Seele des Menschen ruft umzukehren. Aber was ist denn, wenn der Mensch sich schon ganz und gar dem Bösen verschrieben hat? Da hilft auch kein Rufen mehr, weil dieser Mensch dieses Rufen Gottes gar nicht mehr wahrnimmt und nur noch das Rufen seiner „Angebetenen“ (Dämonen) hört. Da aber Gott bekanntlich langmütig ist, geht er dem verlorenen Schaf solange nach, bis er es gefunden hat und es heimführt. Oder er freut sich über die Umkehr des verlorenen Sohnes so sehr, dass er ihm bei seiner Ankunft gar nicht sprechen lässt, sondern ihm entgegenläuft, ihn vor Freude umarmt und küsst und in sein „Haus“ zurückführt. Er lässt das „schönste Kalb“ (Gnadengaben) schlachten und feiert ein „großes Fest“ (im Himmel), an dem alle seine „Diener“ (die Engel und Heiligen im Himmel) teilhaben dürfen...

Es muss sich also um eine persönliche Schuld der Betroffenen handeln, nicht um eine vererbte Schuld, so sehe ich die Sache. Wenn ich mich dabei irre, so bitte ich um bessere Aufklärung. Bin immer bereit dazu zu lernen, sofern überzeugende Argumente entgegengebracht werden.

EFFATA

Athanasius13
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Beitrag von Athanasius13 » Donnerstag 17. März 2005, 14:10

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Beitrag von Effata » Donnerstag 17. März 2005, 17:34

Lieber Athanasius,
auch Jesus hatte in der Versuchung in der Würste so gesprochen: "Es steht geschrieben...."
Wenn wir nicht mehr mit der Bibel zurechtkommen, dann beginnen wir neue Lösungen zu suchen...
Übrigens: Luther hat nicht mit der Bibel in der Hand die Kirche reformiert, sondern er hat sie gespalten...und das ist sicher nicht sehr gut gewesen, denn sagte Jesus nicht auch:" Wer mir nicht sammeln hilft, der zerstreut"?
Insofern sehe ich mich nicht in der Rolle Luthers, denn ich bin kein Heräthiker und werde es auch nie sein.
Ich habe auch niemals gegen unsere Mutter Kirche, der Heiligen Römischen Kirche, geredet, sindern immer und überall, wo ich nur konnte, verteidigt. Und das werde ich immer machen, da ich an diese eine Kirche glaube.
Ich wünsche Dir den Frieden in Christus unserem Herrn.
Effata

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Beitrag von Athanasius13 » Donnerstag 17. März 2005, 19:45

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 17. März 2005, 21:43

Effata

Lies meine obigen Beitag genau. Ich habe darin hoffentlich klar ausgedrückt das es einen Unterschied zwischen Schuld (die persönlich ist) und deren Auswirkung (die ins Umfeld - eben auch Kinder) gibt.
Bei vielen Personen, die in okkulte Praktiken verwickelt sind, geht es persönlich gut bis sehr gut, die Konsequenzen haben dann aber oft deren Kinder und Kindeskinder zu tragen.
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Effata
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Beitrag von Effata » Donnerstag 17. März 2005, 23:18

Lieber Athanasius,
In der Botschaft Jesu liegt die gewaltigste Sprengkraft gegen das Böse: die grenzenlose Liebe, die volle Hingabe zu dieser Liebe und was aus dieser Liebe hervorgeht ist die Erlösung des Menschen von der Last seiner eigenen Schuld, begonnen bei der Erbsünde und einschließlich der eigenen persönlichen Schuld gegen die Liebe. Alles, aber gar schon alles kann verziehen werden, aber nicht die Liebe, die in unseren Herzen ausgegossen ist durch den Geist Gottes, den Heiligen Geist, welche wir nicht weitergegeben haben...
Diese Liebe deckt all unsere Schuld, aber schon gar alle, ohne Ausnahme durch die Leiden und das kostbare Blutvergießen Jesu Christi am Kreuz. Wer viel geliebt hat, dem wird viel verziehen, wer wenig geliebt hat, dem wird wenig verziehen, sagt Jesus.
Hier fällt mir das ein, was mich an der Heiligen Mutter Theresa von Kalkutta besonders berührt hat. Diese Worte kann man nicht wegschieben, sie sind ausgesprochen von einer großen Heiligen unserer Zeit:

Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen,
liebe sie trotzdem.

Wenn du Gutes tust, werden sie dir egoistische Motive und Hintergedanken vorwerfen,
tue trotzdem Gutes.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du falsche Freunde und echte Feinde,
sei trotzdem erfolgreich.

Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein,
tue trotzdem Gutes.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar,
sei trotzdem ehrlich und offen.

Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast, kann über Nacht zerstört werden,
baue trotzdem.

Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst,
hilf ihnen trotzdem.

Gib der Welt dein Bestes, und sie schlagen dir die Zähne aus,
gib der Welt trotzdem dein Bestes.
-------------------------------------------------------------------------------------
Es geht wirklich nur um dieses: um die Liebe, auch Paulus sagte es in aller Deutlichkeit in seinem Hohen Lied der Liebe; und hätte ich die Liebe nicht, wäre alles umsonst.

Darum denke ich, dass alles Böse, was uns bedrängt, was uns von dieser Liebe trennen will, damit wir nicht das Heil unserer Seele erlangen, nichts gegen diese Liebe ausrichten kann, denn sie führt uns direkt zur Auferstehung unseres Geistes, noch in dieser Welt in der wir hier und jetzt leben. Denn dies sagt Jesus bei der Auferweckung von Lazarus:
Ich bin die Auferstehung und das Leben. „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?“ „Ich bin die Wahrheit, der Weg, die Auferstehung und das (wahre) Leben.“

In diesem Zusammenhang sehe ich den Sieg über die Sünde ausschließlich durch die Kraft der Liebe, die von denen ausgeht, die so lieben, wie Jesus es fordert. Diese Kraft kommt vom Heiligen Geist, der nur wirksam sein kann, in Menschen, welche diese Liebe in sich tragen.

Damit möchte ich nochmals auf die von Dämonen umsessenen oder besessenen Menschen kommen: jene bevollmächtigten Priester (Exorzisten), die das heilige und allmächtige Feuer des Heiligen Geistes in sich brennen haben, sind in der Lage die bösen Geister in die Flucht zu schlagen, denn diese Liebe ist stärker als sie selbst, sie kommt vom DEM, DER auch sie, diese einstigen Engelsgeschöpfe erschaffen hat, welche aus Neid gegen die Menschen (siehe biblische Hinweise), durch die Rebellion gegen Gott im Himmel revoltiert haben und zu Dämonen geworden sind, weil sie die Herrlichkeit dieser Liebe verloren hatten.
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Mariamante
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Beitrag von Mariamante » Freitag 18. März 2005, 10:09

Danke für den letzten Beitrag über die göttliche Liebe, die den Dämon besiegt.

Dass die Dämonen vor allem die Heiligen fürchten (die von göttlicher Liebe erfüllt sind) ist auch den Eingebungen Jesu an Don Ottavio Michelini zu entnehmen wo es heißt:

Die Dämonen fürchten nur Gott, die allerseligste Jungfrau, die Heiligen alle, die in der Gnade Gottes leben und leben wollen; über die anderen lachen sie. Ihr großer Erfolg besteht darin, dass sie die Menschheit vom Weg abgestoßen oder dass sie in der ganzen Menschheit eine materialistische, von Gott abgewandte Kultur geschaffen haben.
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ottaviani
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Beitrag von ottaviani » Freitag 18. März 2005, 12:20

bitte nicht mit privatoffenbarungen argumentieren die können immer vom teufel sein

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz » Freitag 18. März 2005, 12:29

Der Teufel fürchtet nur Gott

Kein Mensch sei es jetzt Maria oder sonst ein Heiliger hat ohne Gott Gewalt über Dämonen, bei einigen Heiligen hätte ich sogar starke Bedenken auf deren Schutz zu hoffen. Heilige können höchstens als Beispiele Dienen uns sind nich der Weg der Weg ist Christus, Heilige höchstens Wegweiser am Rand. Also warum zum Schmiedl gehen und nicht zum Schmied.

LG
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Effata
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Beitrag von Effata » Freitag 18. März 2005, 14:10

FioreGraz hat geschrieben:Der Teufel fürchtet nur Gott

Kein Mensch sei es jetzt Maria oder sonst ein Heiliger hat ohne Gott Gewalt über Dämonen, bei einigen Heiligen hätte ich sogar starke Bedenken auf deren Schutz zu hoffen. Heilige können höchstens als Beispiele Dienen uns sind nich der Weg der Weg ist Christus, Heilige höchstens Wegweiser am Rand. Also warum zum Schmiedl gehen und nicht zum Schmied.

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Ich stelle die Heiligen nicht auf der gleichen Ebene mit Gott. Es sind für uns Vorbilder, aber ihre Fürbitten können uns helfen, damit gewinnen unsere Bitten eine größeres Gewicht. Auch unsere katholische Glaubenslehre sagt, dass wir einen Schutzpatron haben, den wir anrufen sollen, wenn wir um seinen Beístand bitten.
Die katholische Lehre sagt auch, dass die Heiligen im Himmel auch weiterhin einen Dienst leisten für die Causa Gottes, wir dürfen sie anrufen, an erster Stelle die Gottesmutter Maria, die einen besonderen Stellenwert im Himmel, immer nach katholischer Glaubenslehre, einnimmt.
Nicht an die Hilfe des Schutzengels, oder der Namenspatrone, oder an die Hilfe aller Heiligen, die tatsächlich im Himmel aufgenommen worden sind, zu glauben, heißt, nicht an die Lehre der katholischen Kirche festhalten.
Man kann ruhig so damit anfangen:
Zuerst Maria um die Fürbitte anrufen und dann gleich auch
alle Heiligen.
Glauben wir nicht mehr an die Fürbitten der Heiligen, begeben wir uns außerhalb der katholischen Glaubenslehre.
Wir sollen uns über dieses Thema aber nicht streiten, wenn da jemand im Forum ist, der eine andere Meinung darüber hat, sondern unser Gewissen erforschen. Der Eine glaubt an die Fürbitten der Engel + Heiligen, der Andere eben nicht. Dann muss er halt direkt und alleine zu Jesus beten, ist nicht verboten...
Aber da bewegt sich ein Katholik in Richtung Lutheraner und Freikirchen und steht nicht mehr konsequent in Wort und Tat hinter der RK-Glaubenslehre.

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Beitrag von Mariamante » Freitag 18. März 2005, 15:13

FioreGraz hat geschrieben:Der Teufel fürchtet nur Gott

Kein Mensch sei es jetzt Maria oder sonst ein Heiliger hat ohne Gott Gewalt über Dämonen, bei einigen Heiligen hätte ich sogar starke Bedenken auf deren Schutz zu hoffen. Heilige können höchstens als Beispiele Dienen uns sind nich der Weg der Weg ist Christus, Heilige höchstens Wegweiser am Rand. Also warum zum Schmiedl gehen und nicht zum Schmied.

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Ein russisches Sprichwort sagt:

"Im Heiligen geht Gott noch einmal über die Erde."

Der Heilige ist nicht "aus sich" heraus heilig. Im Heiligen wirkt der Heilige Geist- das ist es doch letztlich, was die Heiligkeit ausmacht- die innige Verbundenheit mit Gott. Paulus sagt: "Ich lebe, doch nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir."

Klar ist die Kraft der Heiligen gegen die Dämonen die Kraft Gottes.
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Beitrag von Mariamante » Freitag 18. März 2005, 15:17

ottaviani hat geschrieben:bitte nicht mit privatoffenbarungen argumentieren die können immer vom teufel sein
Wozu gibt es eigentlich die Gabe der Unterscheidung der Geister?

Den Pharisäern und Theologen seiner Zeit galten Jesu Lehren auch als eine Art "Privatoffenbarung".

Ich halte den Versuch Weisungen Jesu durch begnadete Seelen auch in unserer Zeit (z.B: Pater Pio, Sr Faustina oder Fatima, Lourdes, La Salette) als "privat" hinzustellen für eine gefährliche Falle: Denn so werden wir daran gehindert konkret auf das zu hören, was Gott uns durch seine Werkzeuge sagt:

Siehe Bibel, Buch Amos 3.Kapitel VErs 7:

7 Nichts tut Gott, der Herr, / ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, / zuvor seinen Ratschluss offenbart hat.
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Beitrag von Effata » Freitag 18. März 2005, 15:33

ottaviani hat geschrieben:bitte nicht mit privatoffenbarungen argumentieren die können immer vom teufel sein
Lieber Ottaviani,
ich habe hier keine „Privat-Offenbarung“ gemacht, denn das ist nicht meine Absicht. Unter einer Privat-Offenbarung verstehe ich ganz etwas Anderes, als das was ich erzählt habe:

wenn da jemand behauptet, er hätte Visionen oder spricht mit Gott, Engeln oder Heiligen...

Ich bin auch sehr skeptisch gegenüber solchen Katholiken die behaupten, sie hätten die Muttergottes gesehen und mit ihr gesprochen. In meinem katholischen Umfeld kommt es nicht selten vor, dass mir so manch „brave(r“ Katholik(in) irgend so ein Stück Papier übergeben möchte, indem so Privat-Offenbarungen gemacht werden, gegenüber welchen ich sehr skeptisch bin. Ich will nicht bei mir, neben der Bibel, dem Kathechismus und dem Gotteslob, noch weiß Gott wie viele solcher „Zettelchen“ herumliegen haben. Das macht eher ungläubig, das grenzt oft sehr an Götzendienst. Auch die „Sammlung“ vieler sogenannter „sakraler Gegenstände“, die an allen Wallfahrtsorten angeboten werden, liegt mir nicht. Wenn Jesus sagt: Gott liebt jene Beter, die im Geist und in der Wahrheit anbeten, dann sollen wir auch nicht dazwischen ein „Medium“ stellen. Ich glaube, in den Augen Gottes ist das ein Greuel. Vielleicht sind da nicht alle mit mir einig, aber ich denke nun mal so.
Man braucht nicht unbedingt eine Vision zu haben, mit Jesus, Maria oder sonst einem Heiligen zu „reden“, um zum Glauben zu finden. Denn da fällt mir immer wieder das ein, was Jesus zu Thomas gesagt hat: selig, die nicht sehen und trotzdem glauben!
Von fragwürdigen Privat-Offenbarungen halte ich persönlich nicht viel, es sei denn

dass diese Ereignisse von der Heiligen RK-Kirche bestätigt worden sind,

und in den meisten Fällen wurde die Behauptungen zurückgewiesen, da sie nicht glaubwürdig und authentisch waren. Oft handelt es sich um Täuschungen, Fälle von religiöser Hysterie oder auch um schizophrene Erlebnisse.

Das nur um klarzustellen, was ich von Privat-Offenbarungen halte.

Aber eine Geschichte zu erzählen, die nicht einen Hauch von religiösen Wahnsinn hat, darf man wohl berichten, glaube ich, zumal nirgendwo in dieser Geschichte Visionen oder Ähnliches vorkommen.
Alles was ich an persönlichen Glaubenserfahrungen gemacht habe, erzähle ich ungern weiter, denn damit erreicht man schon gar nichts. Man kann höchstens im eigenen Stolz wachsen, weil man da glaubt, man sei vor Gott etwas Besonderes als alle anderen Menschen.

Darum, lieber Ottaviani, sei nicht besorgt um mich, ich werde in diesen Foren bestimmt nicht für Unmut und Unruhe sorgen, denn hier finden sachliche und vernünftige Diskussionen statt, was ich sehr begrüße, denn auch glauben hat etwa mit Vernunft zu tun.

Mir wäre es persönlich auch sehr recht, wenn in diesen Foren nichts auf den Tisch kommt, was außerhalb der Vernunft steht. Zur Vernunft zähle ich die Wahrheit, die Offenheit, die Wachsamkeit, und vor allem die Stimme der Liebe (caritas), die uns alle tragen soll.

Effata
------------------
Herr erbarme Dich unser

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Beitrag von Effata » Freitag 18. März 2005, 19:17

Linus hat geschrieben:
Effata hat geschrieben:
die Schuld der Vorväter kann unmöglich auf die Nachkommen fallen. Es gibt dafür genügend biblische Hinweise, die ich weiter unten zitiere.[...]Dass ein Mensch völlig besessen oder umsessen ist, kann ich mir nicht gut vorstellen. Wozu haben wir denn die himmlischen Beschützer? [...]
Ezechiel 18:14 Nun hat auch dieser Sohn wieder einen Sohn gezeugt, und der Sohn sieht alle die Sünden, die sein Vater begeht. Er sieht sie, begeht sie aber nicht.
Darf ich kontern?
Der Dekalog in Exodus (20,5-6) hat geschrieben:Bei denen, die mir Feind sind verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen in der dritten und vierten Generation, bei denen die mich lieben, und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.
Ähnlich auch Ex 34,7
Effata du machst einen Fehler: Deine Stelle spricht von der Sünde an sich, die der Sohn nicht begeht, jedoch geht es im Dekalog um die Auswirkungen der Sünde. Da kann man nur seinen meinen Vorfahren dankbar sein, dass sie so gelebt haben, wie Gott es will, (ich bin wohl einer der Tausend :) )

Das hört sich dann doch wieder so an, als ob der Mensch - ahnungslos von seinen Vorfahren Schuld unverschuldet auf sich selbst geladen hat. Ich bin mir bewusst, dass ich selbst eigene Sünden auf mich laden kann und dafür gibt es die Beichte und den Ablass. Aber was die ungesühnte Schuld meiner Vorväter (bis zu welcher Generation?) betrifft, widerspricht sich das völlig mit den Bibel-Texten, die ich in diesem Forum gestellt habe. Es widerstrebt mir, daran zu glauben, dass ich für die Schuld meiner Vorfahren büßen muss, denn das hat schon Jesus für uns alle getan. Er ist das makellose Lamm Gottes, das würdig war diesen Schuldschein zu tilgen. Wer das Gegenteil behauptet, widerspricht Jesus selbst.
Ich frage dich: gilt das nur für 2, 3 Generationen oder etwa bis zu ADAM und EVA? Denn, bedenke, dass wir unmöglich für alle schweren Sünden unserer Vorfahren aufkommen können, das kann nicht sein. Der Sohn braucht nicht für den Vater geradestehen und Schuld des Vaters sühnen. So steht es jendenfalls in den Heiligen Schriften geschrieben.
Ich denke die Liebe Gottes zu den Menschen muss anders verstanden werden, sonst werden wir immer am gleichen Punkt landen: der Teufel hat uns im Griff und wir würden in dem Fall wohl kaum jemals das Himmelreich sehen.

Wenn Jesus bei der Auferstehung von Lazarus sagt:
"Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? "
Also, wer an Jesus glaubt und an ihm hängt, also seine Weisungen beachtet, dessen Seele ist schon "auferstanden", beginnt also zu "leben". Die Erbsünde, und damit ist ganz gewiss jede ungesühnte Sünde von Adam und Eva bis zu uns herüber, durch Jesus stellvertretend für die Auserwählten gesühnt, für alle die Ihn annehmen und sich an seine Weisungen halten. So interpretiere ich diese Stelle des Evangeliums.
Wer nicht an Jesus glaubt, seine Weisungen nicht beachtet, der "vegetiert" nur, er ist schon in diesem Leben auf der Erde "tot". Jesus hat da nicht gesagt, dass zuerst alle "alten Sündengeschichten" der Vorfahren bereinigt werden müssen, dass das unsere persönliche Angelegenheit ist. Jeder, der will, kann Jesus sein Leben übergeben, er kann sein Wort in sich aufnehmen und es befolgen, er darf sogar wieder x-mal rückfällig werden, Jesus verzeiht ihm immer wieder "ex-novo", sofern er an Jesus glaubt und an Ihm hängt.Jesus macht mit diesem Menschen jeden Tag einen neuen Anfang. Wie sollte es sonst
anders sein?
Darüber hinaus hat uns unsere Heilige RK-Kirche eine Reihe Sakramente gegeben, die uns außerdem wirksam schützen. Diese Sakramente sind doch sehr wichtig: die Taufe (das neugeborene Kind unter Schutz Gottes stellen), die Kommunion (den Leib Christi empfangen, das schützt doch auch), die Firmung (die
Lebensübergabe), die Hochzeit, usw.
Dann noch etwas: wieviele unserer Väter und Großväter haben dem Nazi-Führer Adolf Hitler und hier in Italien Benito Mussolini gehuldigt? Glaubst du, dass wir alles genau über unsere Väter, Onkel, Großväter, usw. wissen, was die an Schandtaten während der beiden Weltkriege verübt haben? Und was haben denn unsere Ur-Ur-Ur-Ur-usw.- Väter für schwere Sünden begangen? Die Geschichtsbücher vermitteln uns davon eine leise Ahnung. Der Eine und Andere wird vielleicht sogar alles einem Priester gebeichtet haben, aber bist du dir da sicher, dass es wohl sehr viele waren? Waren meine, deine, seine, ihre Vorfahren auch dabei? Ich weiss das nicht und will es auch nicht wissen. Diese Schuld trifft jene, welche sie verursacht haben, nicht mich, oder dich, oder dem, oder jene da un dort.
Gut, man kann für alles beten. Auch dafür und ich tue das sehr gerne, denn ich erlaube mir nicht zu sagen, ich weiss genau, dass ich ein Auserwählter, ein Gerechter, bin. Nicht einmal der Apostel Paulus hat es gewagt das für sich selbst zu behaupten... doch hoffen dürfen wir ganz gewiss, aber mit absoluter Sicherheit wissen können wir es (hier und jetzt) noch nicht. Deshalb sollen wir glauben, hoffen und lieben. Vorallem grenzenlos lieben und Jedem bedingungslos verzeihen.
Verzeih' mir diese meine persönliche Darstellung, aber es schien mir von Nöten.

Effata
Herr, erbarme Dich unser

Linus hat geschrieben:Die Schuld(=Sünde, die Ursache) fällt natürlich nur dem der die Sünde begangen hat zu, die Wirkung kann aber auch anderen zufallen. Daraus erklärt sich ja auch das kirchliche Ablasswesen, die Schuld wird mit der Beichte getilgt, die Folgen davon durch einen Ablass.

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Beitrag von Linus » Freitag 18. März 2005, 21:30

Effata hat geschrieben:(langer Sermon Effatas, oben nachzulesen)
Schön langsam Zweifle ich an deiner Lese/Verstehen-Kompetenz. ES GIBT EINEN UNTERSCHIED
-wie du mich ja unten zitierst (und bezeichnenderweise nicht kommentierst) - ZWISCHEN SÜNDE UND AUSWIRKUNG DER [Punkt]
Ja das muss ich leider vor lauter begriffstützigkeit rausschreien.
ich habe, wie mich Effata richtig zitiert, aber offenbar nicht versteht hat geschrieben:
Die Schuld(=Sünde, die Ursache) fällt natürlich nur dem der die Sünde begangen hat zu, die Wirkung kann aber auch anderen zufallen. Daraus erklärt sich ja auch das kirchliche Ablasswesen, die Schuld wird mit der Beichte getilgt, die Folgen davon durch einen Ablass.
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Effata
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Beitrag von Effata » Freitag 18. März 2005, 22:41

Linus hat geschrieben:
Effata hat geschrieben:(langer Sermon Effatas, oben nachzulesen)
Schön langsam Zweifle ich an deiner Lese/Verstehen-Kompetenz. ES GIBT EINEN UNTERSCHIED
-wie du mich ja unten zitierst (und bezeichnenderweise nicht kommentierst) - ZWISCHEN SÜNDE UND AUSWIRKUNG DER [Punkt]
Ja das muss ich leider vor lauter begriffstützigkeit rausschreien.
ich habe, wie mich Effata richtig zitiert, aber offenbar nicht versteht hat geschrieben:
Die Schuld(=Sünde, die Ursache) fällt natürlich nur dem der die Sünde begangen hat zu, die Wirkung kann aber auch anderen zufallen. Daraus erklärt sich ja auch das kirchliche Ablasswesen, die Schuld wird mit der Beichte getilgt, die Folgen davon durch einen Ablass.)
Ich sehe da keinen Unterschied, deswegen bin ich darauf gar nicht eingegangen. Auch Jesus hat meines Wissens davon nichts erwähnt. Gott hat doch in seiner Vorsehung zur Errettung der Menschen von der Erbsünde und aller Sünden bis zur Lebensübergabe eines jeden einzelnen getauften Christen den Messias gesandt. Seit dieser Zeit ist die Gnade Gottes für alle Menschen zugänglich (der Vorhang im Tempel zerriss, der Weg zum Himmel ist nun frei!), die Jesus Christus als ihren Herrn annehmen und seine Weisungen befolgen. Jesus hat doch den Schuldschein für alle Menschen getilgt, für alle Sünden, angefangen von der Erbsünde bis hin zu unseren persönlichen Sünden. Würde das nicht so sein, wären wir nach wie vor mit Schuld belastet und der Teufel könnte sich alles holen, was zu holen ist. Das kann nie der Fall sein: Gott hat doch in seiner Barmherzigkeit die Menschen von ihrer Schuld befreien wollen, deshalb hat er ja seinen Sohn gesandt, damit er:
einmal die Menschen aufklärt, was Gott von ihnen wirklich will;
zum anderen die Menschen von der Sünde schlechthin zu erlösen.
Gott macht nicht "halbe Sachen". Er weiss wie wir sind und wie sehr wir von der Sünde behaftet sind. Darum hat er diesen Heilsplan durch Jesus ausgeführt um den sechtsen Schöpfungstag zur Vollendung hinzuführen...Es geht um den 6. Tag der Schöpfung, als er den Mensch erschaffen hat, dieses Werk, den Mensch zu seinem Ebenbild zu berufen, und das ist eine überaus große und unverdiente Ehre, muss doch gelingen. Durch Jesus Christus ist der Sieg schon gewiss. Wir befinden uns doch in der Endphase dieses Triumpfes über die Mächte der Finsternis... wie lange es noch dauern wird, haube ich nicht die geringste Ahnung, aber sicher nicht mehr ewig lange...Es gibt ja auch die Botschaften der Muttergottes in Fatima und Lourdes, die darüber etwas aussagen, Botschaften, die ja von der Heiligen RK-Kirche anerkannt sind, oder will man das bezweifeln?
Aber lassen wir das sein, wenn du bei deiner Ansicht über die Auswirkungen der Sünde bleiben willst, so will ich dich nicht abbringen, denn jeder muss selbst wissen, ob er an die gewaltige Sprengkraft der Botschaft Jesu und der Erlösung durch Ihn glaubt oder ob er diese in Frage stellt.
Darüber hat übringens auch Paulus in seinen Briefen etwas geschrieben, und das sagt doch deutlich das, was ich dir zu erklären versuche... Ich glaube, dass du diese paulinischen Briefe kennst, so brauche ich sie dir hier nicht zu zitieren.
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Beitrag von Effata » Freitag 18. März 2005, 22:57

ottaviani hat geschrieben:bitte nicht mit privatoffenbarungen argumentieren die können immer vom teufel sein
wir sollten nicht immer und überall alles dämonisieren, denn sonst kommt es bald soweit, dass wir überhaupt nicht mehr von Gottes wirken sprechen, sondern nur noch von des Teufels "Triumpfzüge". So wie es nicht richtig ist, den Teufel zu verleugnen, so ist es auch nicht richtig Menschen nicht reden zu lassen, die scheinbar mit Gott Erfahrung gesammelt haben. Ich meine hier nicht so etwas, wie Visionen zu haben, mit Jesus oder Maria oder einem Heiligen zu reden, nein, ganz einfache banale Erlebnisse, die man auch zuordnen kann. Es muss ja nicht gleich immer und überall der Teufel dahinter stecken. Das hat man im Mittelalter auch so getan und die Gefahr ist die Kirche damit zu spalten. Dann allerdings ist es besser man haltet den Mund. Denn niemals soll zerstreuet, sondern nur gesammelt werden.
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Beitrag von Linus » Sonnabend 19. März 2005, 07:10

Effata, du solltest dir entweder mal nen KKK besorgen und lesen und verstehen (ein Dogmatikbuch wär sicher auch nicht schlecht) oder mit deiner halbseidenen Theolunkerei bitte zu den Freikirchen abwandern.
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Athanasius13
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Beitrag von Athanasius13 » Sonnabend 19. März 2005, 09:35

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Beitrag von Effata » Sonnabend 19. März 2005, 12:15

Athanasius13 hat geschrieben:Lieber Effata. Ich möchte Dir empfehlen, Dich einmal näher mit den Berichten von anerkannten katholischen Exorzisten zu beschäftigen. Den Pater Rodewyk lege ich Dir ans Herz; denn wenn Dir der italienische Don Amorth nicht "zusagt", wirst Du vielleicht die eher deutsche ruhige Art des Pater Rodewyks schätzen lernen.
Leider ist es schwer, seine ehemals vom Christiana-Verlag herausgebrachten Hauptwerke heute noch zu bekommen. Die nachkonziliare Kirche und die Masse der entsprechenden Verlage möchten nichts mehr mit Teufelsaustreibungen zu tun haben; die große Mehrheit der Bischöfe hat schließlich "Abschied vom Teufel" genommen (aber er nicht von ihnen und uns). Das hat Pater Amorth öffentlich sehr bitter beklagt.

Es gab mehrere Fälle, in denen selbst mehrere Exorzisten über Jahre vergeblich damit beschäftigt waren, einem Besessenen die Dämonen auszutreiben. Manchmal gelingt es gar nicht, eine Austreibung zu erreichen. Daraus den Umkehrschluß zu ziehen, daß diesen Exorzisten die Liebe Gottes gefehlt habe, wäre jedoch nicht richtig. Auch haben viele solcher Fälle klar gezeigt, daß man nicht automatisch sagen kann, daß ein Besessener persönliche Schuld auf sich geladen haben müßte, damit Dämonen in erst ihn einfahren könnten.

Lieber Athanasius,
in Norditalien hat erst kürzlich ein aufsehenerregender Schau-Prozess gegen Satanisten stattgefunden. Dabei wurden eine Reihe von rituellen grausamen Morden begangen, auch an eigenen Mitglieder dieser Satans-Sekte. Schrecklich, was die das alles angestellt haben, was damals laufend in der Tagespresse berichtet wurde. Es wurden Psychologen und Psychiater als gerichtliche Gutachter bestellt. Das Gericht kam zum Schluss: Psychopathen. Urteil: Einweisung in eine psychiatrische Strafanstalt (schlimmer noch als ein normales Irrenhaus).
Nur ein Irrer betet Dämonen an, ein normaler Mensch tut das nicht. Deshalb bin ich auch der Ansicht dieser Mehrheit der katholischen Bischöfe, dass es wohl besser ist, wenn die Heilige RK-Kirche von solchen Episoden Abstand nimmt. Dahinter steckt doch fast immer eine Hysterie und Schizophrenie (das Hören von teuflischen „Stimmen“, die da Befehle erteilen...).
Was ist ein Pyschopath? Ein geistig (psychisch) kranker Mensch. Er braucht psychiatrische und psychische Behandlung. Würde eine Teufelsaustreibung immer gelingen, hätten wir den Beweis, dass es sich um geistliche (nicht psychische) Ursachen handelt. Ich will jetzt nicht hinterfragen, ob der Exorzist ein vom Heiligen Geist erfüllter Priester ist, ob er in der Macht Gottes handelt, oder nicht. Diese Frage kann und will ich nicht beantworten.
Ich werde deshalb nicht diese Bücher von Pater Rodewyk lesen, selbst wenn ich sie bekommen könnte Denn damit komme ich im Glauben überhaupt nicht weiter. Schon das Lesen der Bücher Amorts hatte meine Gedanken auf die Macht des Negativen abgelenkt. Das Positive rückt dann immer mehr in den Hintergrund, weil das Negative deine Gedanken festhält polarisiert!, Es erfüllt uns nur mit Angst vor dem Teufel und das sollen wir nicht, wenn wir Kinder des Lichtes sind. Die Kinder der Finsternis haben dieses Problem, nicht die Kinder des Lichtes. Als Kind des Lichtes darf ich mir wohl erwarten, dass die Macht Gottes mich schützt: über den heiligen Geist, über Erzengel und Engel und nicht zuletzt über unsere Schutzpatrone. Und die Sakramente werden wohl auch noch was bewirken, oder?

Nichts kann mir passieren, wenn Gott es nicht will.

So sehe ich auch in diesen armseeligen Menschen, die den Teufel anbeten, irregeleitete Brüder und Schwestern, die Jesus auch geheilt hätte, wenn er ihnen begegnet wäre, weil er das immer getan hat. Er hatte Erbarmen. Und auch wir sollen IMMER barmherzig sein. Wir sollen ALLE Menschen ausnahmslos annehmen und mit ihnen liebevoll und nicht schonungslos umgehen, wir sollen immer und bedingungslos vergeben...Die einzigen in der Bibel geschilderten Fälle, in denen Jesus nicht heilen konnte, sind in seiner Heimtstadt Nazareth vorgekommen, denn dort glaubten sie nicht, dass Jesus der versprochene Messias war. Demnach hängt die Fähigkeit zu Heilen, vom Maß des Glaubens des Exorzisten ab, anders kann ich mir das biblisch nicht erklären.

Ich wünsche mir, lieber Athanasius, dass du dich nicht auf das Negative fixierst, denn wenn man das tut, sieht man nicht mehr das Positive, das Schöne, das Wunderbare, das Göttliche, die Allmacht unseres Herrn Jesus Christus... Es heißt doch: Freut euch... und seelig seid ihr....
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Exorzismus und Evangelium

Beitrag von Mariamante » Sonnabend 19. März 2005, 14:25

Wer das Evangelium Jesu Christi liest erkennt hier einen mehrfachen Auftrag:

1. Den Willen Gottes verkünden
2. Kranke heilen
3. Dämonen austreiben

Wenn das Evangelium nicht umgeschrieben werden kann, dann muss die Kirche auch den Auftrag Dämonen auszutreiben ernst nehmen.

Es ist eine zu einfache Lösung (die natürlich dem Teufel gefällt) zu sagen: "Wir beschäftigen uns nicht mit dem Negativen-dann wird es uns auch nichts anhaben."

Ein Pfr. von Ars und ein Pater Pio, die Menschen des Gebetes, der Anbetung, der liebenden Hingabe an Gott waren, wurden vor den Angriffen des Teufels nicht verschont. Und es gibt Menschen, die besonders berufen sind, den Kampf gegen den Teufel auch in exorzistischer Weise vorzunehmen. (Ich denke u. auch an den Laien Nikolaus von Rippertschwand, der durch die Kraft des Namens Jesu und eigene Erfahrungen zu einem besonders erleuchteten Kämpfer auf diesem Gebiet wurde).

Wen Gott zum Kampf an der Front bestimmt hat (und gerade in der heutigen tw. dämonischen Zeit(siehe Okkultismus, Spiritismus, Satanismus) ist dies mehr denn je notwendig) der kann sich nicht drücken und sagen: Ich möchte nichts mit dem Negativen zu tun haben. Das wäre falsch. Wen Gott zum Offizier bestimmt hat, der muss die Schlichen des Feindes kennen und auch entsprechende Gegenmittel anwenden.

Für viele Menschen mag es zutreffen, dass es besser ist, sie beschäftigen sich nicht zu sehr mit dem Dämonischen und müssen nicht unbedingt eines der FAchwerke darüber lesen (Egon von Peterstorff, Dämonlogie I und II Teil). Gott sollen wir anbeten, IHM die Ehre geben. Wenn also wirklich nur Neugierde, Wissbegierde es wären die zur Beschäftigung mit Exorzismus usw. antreiben- dann ist es wirklich nicht gut. Aber wenn der Mensch darin einen Auftrag des Evangeliums wahrnimmt (punkt 3) dann ist es notwendig und wichtig, sich hier in sehr klarer Weise auch FASTEND und betend damit zu beschäftigen. Als nämlich die Jünger Jesus fragten, warum dieser oder jener Dämon nicht ausgetrieben werden kann, tadelte Jesus m.W. zuerst den Unglauben und dann auch: Diese Art kann nur durch Fasten und Beten ausgetrieben werden. Nach dem Wort des Evangeliums sind also manchmal schon gewisse Mühen und stärkere Mittel nötig um Menschen aus den Fesseln des Bösen zu befreien.
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Re: Exorzismus und Evangelium

Beitrag von Effata » Sonnabend 19. März 2005, 15:16

Effata hat geschrieben:
Den Auftrag Jesu an die APOSTEL kenne ich sehr wohl und es ist mir auch klar, dass sich mit diesem Auftrag ausschließlich dieselben beschäftigen sollen. Aber es steht mir fern der Heiligen RK-Kirche zu wiedersprechen, denn es ist unsere erste Pflicht, unseren Aposteln, in dem Falle seinem Oberhaupt, dem Papst, zu gehorchen. Siehe, wenn sich eine Laie mit dem Thema Satanismus beschäftigt, bewegt er sich auf einem Terrain, wo es im unheimlich wird: er bekommt Angst. Mit Dämonen und dergl. auf Tuchfühlung zu kommen, kann für den Laien sehr gefährlich sein. Es ist besser er lässt die Hände davon weg. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir Laien uns mehr mit der Nächstenliebe beschäftigen sollen, als mit den gruseligen Dämonen.
Wer sich als Kind des Lichtes empfindet, braucht sich nicht zu fürchten, denn der Herr sagt: Fürchte Dich nicht, ich bin bei dir, alle Tage, jetzt und in Ewigkeit.
Jesus wird, wenn wir vor IHM treten werden, uns nicht nach unseren Sünden befragen, denn dafür bürgt sein kostbares Blutvergießen, sondern um die Liebe, die wir weitergegeben haben. Haben wir diese Liebe in uns, sind wir auch befähigt, sie weiterzugeben. Unsere Sünden sind ihm nicht so wichtig. Aber, nicht geliebt zu haben, das ist meiner Ansicht nach, entscheidend für unser künftiges Leben.
Jesus sagte auch: meine Liebe gebe ich euch, meine Liebe hinterlasse ich euch. Diesen Auftrag können alle erfüllen, dazu braucht es keine spezielle theologische Ausbildung.
Ich wiederhole nocheinmal: wer ein Kind des Lichtes ist, braucht sich nicht zu fürchten, schon gar nicht von den Dämonen.

Paulus sagt über diese Liebe folgendes:
"Wir wissen, dass jenen die Gott lieben, alles gelingt
jene die berufen werden,
weil sie seinen Absichten entsprechen.
Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod, noch Leben,
noch Engel, noch Herrscher, noch Gegenwärtiges
oder Zukünftiges, noch Mächte,
noch Höhe oder Tiefe,
noch sonst irgend etwas in der gesamten Schöpfung,
es vermögen wird uns von der Liebe Gottes in Jesus
Christus, unseres Erlösers, zu trennen."


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Her, erbarme Dich unser und gib uns Deinen Frieden.
Zuletzt geändert von Effata am Sonnabend 19. März 2005, 15:59, insgesamt 1-mal geändert.

Athanasius13
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Beitrag von Athanasius13 » Sonnabend 19. März 2005, 15:18

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Lieber Athanasius

Beitrag von Mariamante » Sonnabend 19. März 2005, 15:31

Dankbare Zustimmung zu Deinen Äußerungen.

Es ist ein Übel unserer Zeit: Je mehr der Widersacher die Menschen verführt (Spiritismus, Esoterik, Okkultismus, Satanismus, die perverse "Kunst" mit ihren Blasphemien)umso blinder sind viele für die Wirklichkeit des Teufels und der Dämonen.

Je weniger die Kirche ihre geistlichen Waffen (Exorzismen, Gebete, Sakramente, Sakramentalien) in ihrem Kampf einsetzt, umso mehr Spielraum gewinnt das Böse. Wenn es so einfach wäre den Teufel zu "ignorieren" und schon ist man ihn los- sich mit Gott zu beschäftigen (wie es ja der hl. Pfarrer von Ars und Pater Pio taten- und trotzdem gar manche Angriffe von seiten des "Grappin" zu erdulden hatten) dann wäre unser geistliches Leben kein Kampf sondern ein lieblicher Spaziergang. Aber es gehört zum christlichen Glauben dazu, dass wir zu ringen haben. Die hl. Schrift drückt es ja darin deutlich aus, dass wir gegen die bösen Geister der Lüfte zu kämpfen haben- und nicht nur gegen Mächte aus Fleisch und Blut.

Nicht nur Pater Amorth sieht es als Versäumnis an, dass man durch die Scheu im Kampf gegen den Teufel sich vom Druck der Medien und einer neuheidnischen Gesellschaft so beeinflußen lässt, dass man jene "im Regen"stehen läßt, die diese Hilfe dringlichst brauchen würden.
Gelobt sei Jesus Christus

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Lieber Peter

Beitrag von Athanasius13 » Sonnabend 19. März 2005, 16:07

Danke Peter für Deine weisen Worte. Genau so ist es!

Gelobt sei Jesus Christus, gelobt sei die Jungfrau Maria.

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Re: Lieber Peter

Beitrag von Mariamante » Sonnabend 19. März 2005, 16:47

Athanasius13 hat geschrieben:Danke Peter für Deine weisen Worte. Genau so ist es!

Gelobt sei Jesus Christus, gelobt sei die Jungfrau Maria.
in Ewigkeit. Amen.

Vergelts Gott für die lieben Worte.

Dass uns die Gottesmutter Maria als "Schlangenzertreterin" in dieser Zeit der geistigen Verwirrung und Verführung besonders beisteht im Kampf gegen die Hölle - das dürfen wir sicher auch sehr dankbar sehen. Der heilige Rosenkranz ist ja eine mächtige Waffe im Kampf gegen die Hölle. Es hängt von uns ab, ob wir die Angebote des Himmels zu nützen wissen.
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Re: Lieber Athanasius

Beitrag von Effata » Sonnabend 19. März 2005, 16:53

Schmidt Peter hat geschrieben:Dankbare Zustimmung zu Deinen Äußerungen.

Es ist ein Übel unserer Zeit: Je mehr der Widersacher die Menschen verführt (Spiritismus, Esoterik, Okkultismus, Satanismus, die perverse "Kunst" mit ihren Blasphemien)umso blinder sind viele für die Wirklichkeit des Teufels und der Dämonen.
Paulus sagt uns:
Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen.
Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt.
Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen.
Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.
Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen.

EFFATA
Der Friede des Herrn sei mit Dir.


Schmidt Peter hat geschrieben:Je weniger die Kirche ihre geistlichen Waffen (Exorzismen, Gebete, Sakramente, Sakramentalien) in ihrem Kampf einsetzt, umso mehr Spielraum gewinnt das Böse. Wenn es so einfach wäre den Teufel zu "ignorieren" und schon ist man ihn los- sich mit Gott zu beschäftigen (wie es ja der hl. Pfarrer von Ars und Pater Pio taten- und trotzdem gar manche Angriffe von seiten des "Grappin" zu erdulden hatten) dann wäre unser geistliches Leben kein Kampf sondern ein lieblicher Spaziergang. Aber es gehört zum christlichen Glauben dazu, dass wir zu ringen haben. Die hl. Schrift drückt es ja darin deutlich aus, dass wir gegen die bösen Geister der Lüfte zu kämpfen haben- und nicht nur gegen Mächte aus Fleisch und Blut.

Nicht nur Pater Amorth sieht es als Versäumnis an, dass man durch die Scheu im Kampf gegen den Teufel sich vom Druck der Medien und einer neuheidnischen Gesellschaft so beeinflußen lässt, dass man jene "im Regen"stehen läßt, die diese Hilfe dringlichst brauchen würden.

Pater Amort ist nicht der Papst. Pater Amort steht nur Gehorsam gegenüber dem Papst zu.
Dieser Papst hat leider schon zu viele Gegner in seiner Kirche.
Schade, denn dieser Papst hat sehr wohl erkannt, was wahres Christentum bedeutet. "Liebe Deinen Nächsten (Feinde eingeschlossen).

Effata
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