Exorzismus

Allgemein Katholisches.

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Effata
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Beitrag von Effata » Sonnabend 19. März 2005, 17:38

Athanasius13 hat geschrieben:
Effata hat geschrieben:in Norditalien hat erst kürzlich ein aufsehenerregender Schau-Prozess gegen Satanisten stattgefunden. {..} Es wurden Psychologen und Psychiater als gerichtliche Gutachter bestellt. Das Gericht kam zum Schluss: Psychopathen. Urteil:
Lieber Effata. Seit wann kann ein weltliches Gericht über geistliche Belange urteilen? Das ist allein Aufgabe und Domäne der Kirche.
(Im übrigen kein Novum: bereits im Klingenberg-Fall maßte sich das weltliche Gericht ein Urteil über dieses geistliche Thema an. Das war und ist "irrsinnig", wenn man so sagen will.)
Nur ein Irrer betet Dämonen an, ein normaler Mensch tut das nicht.
Wir müßten "normal" definieren. Als die Kirche noch Einfluß auf die Gesellschaft hatte, waren Satanisten sicherlich nicht normal. Heute gelten wahre Katholiken als nicht normal.
Es gibt Satanisten, die kommen jeden Tag im Anzug ins Geschäft und machen auf den ersten Blick einen völlig normalen Eindruck.
Weiters muß man unterscheiden zwischen Besessenen und Satanisten. Es gibt genügend Satanisten, die nicht (dauerhaft) besessen sind. Und genügend Besessene mögen den Satan wiederum gar nicht.
Nehmen wir für "normal" als Maßstab die Vorgaben Christi, dann sind Satanisten natürlich nicht normal, da hast Du Recht.
Deshalb bin ich auch der Ansicht dieser Mehrheit der katholischen Bischöfe, dass es wohl besser ist, wenn die Heilige RK-Kirche von solchen Episoden Abstand nimmt.
Jetzt verziehst Du aber mein Zitat: ich schrieb, daß die Mehrheit der Bischöfe "Abschied vom Teufel" genommen hat; dies in Anlehnung an das gleichnamige Buch eines bekannten Häretikers.
Es geht also nicht um "Episoden", sondern um die einfache Frage (und Antwort), ob man an die Existenz Satans glaubt.
Würde eine Teufelsaustreibung immer gelingen, hätten wir den Beweis, dass es sich um geistliche (nicht psychische) Ursachen handelt.
In Glaubensfragen gibt es niemals einen "Beweis" (oder Gegenbeweis). Es ist alles "Vertrauenssache".
Ich will jetzt nicht hinterfragen, ob der Exorzist ein vom Heiligen Geist erfüllter Priester ist, ob er in der Macht Gottes handelt, oder nicht. Diese Frage kann und will ich nicht beantworten.
Diese Frage hat die Kirche beantwortet, indem sie Exorzisten rechtmäßig mit ihrer heiklen Aufgabe betraute und noch betraut. Leider in viel geringerem Ausmaß als früher, eben weil die katholische Kirche in einer fatalen Krise steckt. Als Folge dieses sträflichen Verhaltens werden heute so viele arme Be- und Umsessene nicht befreit von ihrem Übel (dem Teufel), obwohl es im allgemeinen in der Macht der kirchlichen Exorzisten läge.
Effata hat geschrieben: Wären die Exorzismen in der heutigen Zeit so erfolgreich, hätten die Bischöfe keine Bedenken, diese zu fördern. Nachdem aber der Erfolg der Exorsimen sehr bescheiden ist, hat man davon abgesehen, mit Ausnahme einer weniger einzelner Fälle. Siehe Pater Amort.
Auf der anderen Seite möchte ich Dich fragen, ob es Dir bekannt ist, dass heute sehr viele psychische Krankheiten therapeutisch erfolgreich behandelt werden können, inclusive die Schizophrenie.
Die Kranken weisen bei Beginn der Therapie gewisse Störungen der Psyche auf, wie Persönlichkeitsspaltung, usw. Im Laufe der Behandlung mit entsprechender Psychopharmaka haben sich diese Phänomene zurückgebildet und klingen wieder ab.
Du darfst nicht vergessen, dass wir die 2000-Jahre-Schwelle überschritten haben und dass die Medizin Fortschritte gemacht hat. Auch Padre Pio hat ein sehr schönes Hospital für Kranke bauen lassen. Dass Padre Pio, den ich sehr verehre, mit den Anfechtungen des Teufels zu tun hatte, ist mir bekannt und ich stelle das auch nicht in Abrede. Aber wir sind doch nicht alle Padre Pio: er war eine besondere Zielscheibe für den Satan.
Auch der Pfarrer von Ars, den ich ebenso verehre, auch der hatte die Angriffe des Teufels erlebt. Auch er war sicher eine besondere Zielscheibe des Satans.
Ein "gewöhnlicher" Laie aber, sollte sich weniger darüber Gedanken machen, denn sonst bekommt er es wirklich mit der Angst zu tun. Darum hat sich wahrscheinlich die Mehrheit der Bischöfe für diese Zurückhaltung entschieden.
EFFATA
Schon das Lesen der Bücher Amorts hatte meine Gedanken auf die Macht des Negativen abgelenkt. Das Positive rückt dann immer mehr in den Hintergrund, weil das Negative deine Gedanken festhält polarisiert!
Man kann nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt Gott und Seinen Widersacher. Dieser letztere ist nicht irgendeine "negative Kraft" (das klingt mir zu sehr nach Lucas' infantilem Märchen Starwars) oder das "sogenannte Böse", sondern er ist der Böse. Das ist sogar ein Glaubenssatz der Kirche; der natürlich heute nicht mehr so klar verkündet wird wie früher.
Als Katholik soll man beides zur Kenntnis nehmen. Es verlangt niemand, daß Du Dich mit Exorzismen beschäftigst! Allerdings: wenn Du darüber hier mitreden möchtes, fände ich es angebracht, daß Du Dich vorher ein wenig mit der Materie beschäftigst und es nicht als Hokus-Pokus-Episoden abtust oder als Heilung von einer Krankheit.
Effata hat geschrieben: Ich habe diesen Ausdruck "Hokus-Pokus" niemals verwendet. Ich gehe von den Tatsachen der heutigen Zeit aus: die Exorzismen waren nicht besonders erfolgreich, also liegen die Ursachen wo anders, als man geglaubt hat. Ein Pater Amort, der von der RK-Kirche für Exorzismen legitimiert ist, und nicht sehr viel Erfolg hat, soll uns zu mehr Nüchternheit und Vernunft aufrufen. Das hat die Kirche ja getan. Und es ist gewiss richtig. Die Urteile des Pabstes sind unfehlbar, oder willst Du das bestreiten?
Effata
Es erfüllt uns nur mit Angst vor dem Teufel und das sollen wir nicht, wenn wir Kinder des Lichtes sind.
Das Leben des hl. Christopherus spricht eine andere Sprache.
Als Kind des Lichtes darf ich mir wohl erwarten, dass die Macht Gottes mich schützt: über den Heiligen Geist, über Erzengel und Engel und nicht zuletzt über unsere Schutzpatrone. Und die Sakramente werden wohl auch noch was bewirken, oder?
Fragen wir doch den großen Heiligen namens Pater Pio, der fast täglich von den Dämonen grün und blau geschlagen worden ist. Siehe Peters exzellentem Beitrag.
Demnach hängt die Fähigkeit zu Heilen, vom Maß des Glaubens des Exorzisten ab
Eine Teufelsaustreibung ist keine Heilung, sondern eine Austreibung der Dämonen. Sie hängt nicht per se vom Maß des Glaubens des Exorzisten ab, wie die Praxis zeigt. Ich glaube nicht, daß wir Menschen das verstehen können.
Warum ist die Erolgsquote denn so niedrig? Kannst Du mir das einmal erklären? Mit Nüchternheit und Vernunft, bitte.
Effata


Athanasius hat geschrieben:
Effata hat geschrieben:Ich wünsche mir, lieber Athanasius, dass du dich nicht auf das Negative fixierst
Danke, das tue ich ja nicht. Wer den Widersacher ernst nimmt, kann sich besser gegen ihn schützen. Den Feind kann man nur dann erfolgreich bekämpfen, wenn man etwas über ihn weiß.
Deswegen hat Satan so großen Erfolg, weil er den Menschen einflüsterte, daß er nicht existiere. Das 20. Jahrhundert und seine Nachfolger werden als die große Zeit Satans in die Geschichte eingehen.
Doch auch hier: siehe bitte Peters Beitrag.
Ich bin mit Dir darüber einig, was die Erfolge Satans auf der ganzen Bandbreite unserer "modernen Zivilisation" angeht. Dafür ist die Kirche nicht schuld. Es sind die Menschen, die so gern dem Satan huldigen, ohne es zu Wissen. Selbst wenn sie es wüssten, werden sie immer so sein, wie die Menschen seit Adam und Eva es immer waren: Rebellen gegen Gott. Sie aber auf der falschen Weise zu bekämpfen, würde dem Teufel nur Freude machen. Siehe, wenn Du mit den Leuten dieses Thema ansprichst, stoßt Du bei fast allen auf Abneigung. Das hat nichts damit zu tun, dass der Teufel es in ihnen bewirkt. Nein, es liebt den Menschen nicht besonders über Gott und den Teufel zu reden. Von Gott weniger, vom Teufel, schon gar nicht. Davon hat man Angst.
Unsere RK-Kirche hat sehr viel erreicht, das darf man nicht vergessen. Die "Mauer" ist gefallen, die UDSSR hat sich im Nichts aufgelöst (Prophezeiung von Fatima), aber der Teufel ist noch lange nicht besiegt, das wissen wir doch alle. Aber deswegen brauchen wir ihn nicht an die Wand zu malen, als ob er so viel Macht hat, als ER uns glauben lässt. Die echten Christen wissen das sehr wohl. Solange es Menschen auf Erden gibt, wird es immer so weitergehen, dann kommt der große Tag: der Weltgerichtstag.
Das ist die Stunde der Wahrheit für den Teufel und seiner Diener. Beten wir doch für diese armen Diener, es sind unsere Brüder und Schwestern, die da verloren gehen, auch in unseren Familien und in der nächsten Verwandtschaft. Doch auf dem Wege zu diesem Tag sollen wir getrost sein: die Kinder Gottes wandeln im Licht und lassen sich nicht vom Bösen immer wieder irreleiten. Und wenn schon das auch einmal hin und wieder passiert, Jesus wird uns bei der Auferstehung nicht nach unseren Sünden fragen, sondern nach der Liebe, die wir weitergegeben haben. Wehe uns, wenn wir nicht geliebt, nicht verziehen, nicht unsere Schuld täglich bekennen, unser Kreuz nicht tragen wollen. Wir sollen es mit Freude tragen, denn das zeichnet uns als Christen aus.
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Beitrag von Effata » Sonnabend 19. März 2005, 17:59

Lieber Athanasius,
die Diskussion offenbart sich nun zähflüssig. Ich habe meine Ansichten schon dargelegt. Sie wurden nicht akzeptiert.
Ich kann allerdings erkennen, dass die Heilige RK-Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil angeprangert wird und das finde ich nicht recht. Der Papst ist unfehlbar und damit bleibt's. Papst-Treue ist unsere katholische Pflicht, nicht immer kontern.
Nun macht es keinen Sinn mehr, weiter darüber zu diskutieren, denn wenn sich einmal die Gespräche so verfilzen, zieht man sich am besten zurück und schweigt.
Das tue ich jetzt.
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Re: Lieber Athanasius

Beitrag von Mariamante » Sonnabend 19. März 2005, 23:50

Effata hat geschrieben:
Schmidt Peter hat geschrieben:Dankbare Zustimmung zu Deinen Äußerungen.

Es ist ein Übel unserer Zeit: Je mehr der Widersacher die Menschen verführt (Spiritismus, Esoterik, Okkultismus, Satanismus, die perverse "Kunst" mit ihren Blasphemien)umso blinder sind viele für die Wirklichkeit des Teufels und der Dämonen.
Paulus sagt uns:
Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen.
Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt.
Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen.
Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.
Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen.

EFFATA
Der Friede des Herrn sei mit Dir.


Schmidt Peter hat geschrieben:Je weniger die Kirche ihre geistlichen Waffen (Exorzismen, Gebete, Sakramente, Sakramentalien) in ihrem Kampf einsetzt, umso mehr Spielraum gewinnt das Böse. Wenn es so einfach wäre den Teufel zu "ignorieren" und schon ist man ihn los- sich mit Gott zu beschäftigen (wie es ja der hl. Pfarrer von Ars und Pater Pio taten- und trotzdem gar manche Angriffe von seiten des "Grappin" zu erdulden hatten) dann wäre unser geistliches Leben kein Kampf sondern ein lieblicher Spaziergang. Aber es gehört zum christlichen Glauben dazu, dass wir zu ringen haben. Die hl. Schrift drückt es ja darin deutlich aus, dass wir gegen die bösen Geister der Lüfte zu kämpfen haben- und nicht nur gegen Mächte aus Fleisch und Blut.

Nicht nur Pater Amorth sieht es als Versäumnis an, dass man durch die Scheu im Kampf gegen den Teufel sich vom Druck der Medien und einer neuheidnischen Gesellschaft so beeinflußen lässt, dass man jene "im Regen"stehen läßt, die diese Hilfe dringlichst brauchen würden.

Pater Amort ist nicht der Papst. Pater Amort steht nur Gehorsam gegenüber dem Papst zu.
Dieser Papst hat leider schon zu viele Gegner in seiner Kirche.
Schade, denn dieser Papst hat sehr wohl erkannt, was wahres Christentum bedeutet. "Liebe Deinen Nächsten (Feinde eingeschlossen).

Effata
Der Friede des Herrn sei mit Dir
So viel mir bekannt, handeln die Exorzisten im Auftrag des Papstes. Es gibt sogar im Internet Berichte, wo der Papst als Exorzist vorging:

http://religion.orf.at/projekt02/religi ... zismus.htm
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Petra
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Re: Buchtipp

Beitrag von Petra » Sonntag 20. März 2005, 21:09

Linus hat geschrieben:C.S. Lewis "Dienstanweisung an einen Unterteufel."

Sehr gut - teilweise aber auch schockierend.(wegen der diabolischen Perspektive)
notiert ;)

Uwe Schmidt
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Beitrag von Uwe Schmidt » Montag 21. März 2005, 00:17

Also Exorzisten werden vom Diözesanbischof bestellt. Und wenn ein Bischof keine Exorzisten beauftragt (muss er das?), ist das auch seine Sache.
Natürlich hat die Kirche heute das Problem, dass wir in Schule und durch die Medien dahingehend sozialisiert werden, die Existenz von Dämonen für finsteren Aberglauben zu halten (der Glaube an Engel wird aber merkwürdigerweise gerade mal noch so akzeptiert). Wie konnte es dazu kommen? Es waren hauptsächlich die Exzesse der mitteleuropäischen Glaubenskriege der Neuzeit und die Hexenverfolgungen (die allerdings kaum mehr als 100 000 Opfer gekostet haben können, wie neueste Forschungen bestätigen - die Zahl von 6 Mio, wie sie von Kirchenfeinden aller Couleur noch immer genannt werden, sind reine Phantasie und böswillige Propaganda), die Zweifel am fundamentalistischen Glauben aufkommen ließen und letztlich den Anstoß zu Aufklärung und Ratio-Kult gegeben haben.
Dabei widerspricht der Glaube an Dämonen bei Licht besehen in keinster Weise der Ratio - im Gegenteil liegen unzählige Erfahrungsberichte, Ton- und Bildaufnahmen von Besessenen vor, die jedem klar denkenden Menschen die Existenz der Dämonen beweisen sollten.

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Mariamante
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ad Dämonen und Exorzismus

Beitrag von Mariamante » Montag 21. März 2005, 19:16

Uwe Schmidt hat geschrieben:Also Exorzisten werden vom Diözesanbischof bestellt. Und wenn ein Bischof keine Exorzisten beauftragt (muss er das?), ist das auch seine Sache.
Natürlich hat die Kirche heute das Problem, dass wir in Schule und durch die Medien dahingehend sozialisiert werden, die Existenz von Dämonen für finsteren Aberglauben zu halten (der Glaube an Engel wird aber merkwürdigerweise gerade mal noch so akzeptiert). Wie konnte es dazu kommen? Es waren hauptsächlich die Exzesse der mitteleuropäischen Glaubenskriege der Neuzeit und die Hexenverfolgungen (die allerdings kaum mehr als 100 000 Opfer gekostet haben können, wie neueste Forschungen bestätigen - die Zahl von 6 Mio, wie sie von Kirchenfeinden aller Couleur noch immer genannt werden, sind reine Phantasie und böswillige Propaganda), die Zweifel am fundamentalistischen Glauben aufkommen ließen und letztlich den Anstoß zu Aufklärung und Ratio-Kult gegeben haben.
Dabei widerspricht der Glaube an Dämonen bei Licht besehen in keinster Weise der Ratio - im Gegenteil liegen unzählige Erfahrungsberichte, Ton- und Bildaufnahmen von Besessenen vor, die jedem klar denkenden Menschen die Existenz der Dämonen beweisen sollten.
Die Theologie der "Aufklärung" hat den Menschen immer mehr in den Mittelpunkt gestellt. Der Glaube an Gott und an Himmel und Hölle geriet durch den Anthropomorphismus ebenso ins Hintertreffen wie durch den Materialismus. Wenn man den Teufel und seine Existenz leugnet, dann ist das für manche auch ein Grund, sich nicht mehr vor der Verantwortung für ihre Sünden zu fürchten: Also weg mit Teufel, Dämonen, Hölle.

Aber gerade jene Ideologien, die ein "Paradies" auf Erden schaffen wollten, und die Hölle im Jenseits abschaffen wollten haben dazu geführt, dass es auf Erden zu höllischen Zuständen kam.

Wie Charles de Baudelaire sagte, ist es eine der Listen des Teufels seine Existenz zu verschleiern oder zu leugnen, denn dann kann er ungehinderter wirken. Wer die Ausuferungen dämonischer Lehren (Okkultismus, Satanísmus, Spiritismus, Esoterik) betachtet könnte zu dem Eregebnis kommen, dass wir in einer "dämonisierten" Zeit leben.

Wenn ich mich recht erinnere soll Leo XIII eine Vision gehabt haben von einem Zwiegespräch zwischen Christus und dem Widersacher. Darin gab der Teufel an, dass er die Kirche zerstören könne - und es wurde ihm für 100 Jahre später eine gewisse "Freiheit" dazu gelassen. Beim Suchen im Internet stieß ich bis dato auf keinen Hinweis- fand aber diesen interessanten link:



http://www.dalank.de/jens/vade_sat.html
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Beitrag von Uwe Schmidt » Dienstag 22. März 2005, 01:38

Ja, Peter, und als Reaktion auf diese Vision, die er nach der von ihm gehaltenen Messe hatte, führte der große LEO XIII. den kleinen Exorzismus über den hl. Erzengel Michael ein, der fortan am Ende jeder hl. Messe gebetet werden musste. Aber mit diesem "Aberglauben" haben BUGNINI & Co. ja auch gründlich aufgeräumt...

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St. Michaels Gebet

Beitrag von Mariamante » Dienstag 22. März 2005, 18:28

Uwe Schmidt hat geschrieben:Ja, Peter, und als Reaktion auf diese Vision, die er nach der von ihm gehaltenen Messe hatte, führte der große LEO XIII. den kleinen Exorzismus über den hl. Erzengel Michael ein, der fortan am Ende jeder hl. Messe gebetet werden musste. Aber mit diesem "Aberglauben" haben BUGNINI & Co. ja auch gründlich aufgeräumt...
Pfr. Bernward Maria Weiß meinte einmal: Wenn über 400 000 Priester auf der Welt das Erzengel- Michael - Gebet nicht mehr beten, dann hat das seine Wirkung. Denn Beten und Nichtbeten ist nicht gleichwertig.

Wie ich (z.B. manchmal wenn ich die Gelegenheit habe eine Radio- Horebmesse geistigerweise mitzuverfolgen) mit Freude sehe, gibt es auch heute noch Priester, die das Gebet zum hl. Erzengel Michel beten (z.B. Pfr. Martin Ramoser).
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Beitrag von ottaviani » Dienstag 22. März 2005, 19:22

Hast Du eine Ahnung was aus pfr. weiß geworden ist ich habe jahre lang nix gehört

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Beitrag von Mariamante » Dienstag 22. März 2005, 21:48

ottaviani hat geschrieben:Hast Du eine Ahnung was aus pfr. weiß geworden ist ich habe jahre lang nix gehört
Weiß nur dass Pfr. Weiß (nachdem er nicht mehr im Werk der kleinen Seelen für Dtld. der Verantwortliche war) nachher bei Pilgerreisen an italientische Gnadenorte mit dabei war. Müßte mal wieder nachfragen bei Gläubigen, die vielleicht mehr wissen.

Kennst du das Buch von ihm: "Deine Tage sind gezählt?"
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Beitrag von ottaviani » Mittwoch 23. März 2005, 10:08

wenn wir schon dabei sind kanntest du p. laux

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Beitrag von Mariamante » Mittwoch 23. März 2005, 19:40

ottaviani hat geschrieben:wenn wir schon dabei sind kanntest du p. laux
Habe viele Kassetten von Pater Thaddäus Laux. Er war m.W. auch ein Exorzist, sah die Lage der Kirche sehr klar - und seine glaubensvollen Exerzitien auf Kassette waren beeindruckend. Auch als Marienverehrer hat er sich einen Namen gemacht. Schätze ihn auch als einen guten Priester. Von der Ewigkeit her hilft er sicher jenen, die durch die dämonischen Verwirrungen oft irregeführt sind.

Pax tecum.
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Beitrag von doncamillo » Dienstag 29. März 2005, 20:33

Ja, was sagt man denn dazu :shock:

Hardcore Evangelisation unter Satanisten:
http://www.aaronsstab.de/jerubbaalri7/index.html
Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen:
"Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." Mt 28,18.20

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Kommt endlich der umschwung

Beitrag von ottaviani » Mittwoch 14. September 2005, 21:25

folgende Meldung hab ich grad gelesen:
http://www.orf.at/050914-91205/index.html

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Beitrag von Ecce Homo » Montag 24. Dezember 2007, 12:11

Poczernin/ Polen – Die Katholische Kirche Polen plant nahe der deutsch-polnischen Grenze die Eröffnung eines Zentrums für Exorzismus unweit der Stadt Szczeczin, dem ehemaligen Stettin.

Wie der Priester Andrzej Trojanowski polnischen Medien gegenüber berichtete, soll das Zentrum mit einer Kapelle und einer psychologischen Einrichtung ausgestattet sein. Es gäbe eine große Nachfrage nach einer solchen Einrichtung – er alleine habe wöchentlich bis zu 20 Anfragen von Menschen die angeblich vom Teufel besessen sind.

Bislang sind alleine in Polen bereits 50 offizielle Exorzisten tätig. Das Zentrum soll jetzt weitere geistige Hilfe und Leitung in dieser Frage bieten. [Weiter...]
o{]:¬) God Doesn't Call the Qualified...God Qualifies the Called! (⌐:[}o
In POVERTY, she gives all that she HAS;
in CHASTITY she gives all that she IS;
and in OBEDIENCE she gives all that she will BECOME.

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Beitrag von Leguan » Donnerstag 27. Dezember 2007, 22:08

"Petrus" spekuliert über Gerüchte, Papst Benedikt wolle jeden Diözesanbischof zum Bestellen eines Exorzisten verpflichten und die leoninischen Michaelsgebete wiederbeleben.
Allerdings reine Gerüchteverbreitung.

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Beitrag von cantus planus » Donnerstag 27. Dezember 2007, 22:12

Leguan hat geschrieben:[...] und die leoninischen Michaelsgebete wiederbeleben.
Das kann jedenfalls nicht schaden! :ja:

Wenn da etwas Wahres dran ist, warte ich schon jetzt gespannt auf die einschlägigen Erklärungen von Eminenz Lehmann...
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Beitrag von Raphaela » Donnerstag 27. Dezember 2007, 22:50

Soviel ich mal von einem Priester vor mehreren Jahren gehört habe, gibt es in Deutschland in allen Bistümern schon beauftragte Exorzisten, es ist nur nicht bekannt, wer dies alles ist. - Mir selber ist einer bekannt, dessen Namen ich aber nicht nennen werde.

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Beitrag von Edi » Donnerstag 27. Dezember 2007, 23:24

Raphaela hat geschrieben:Soviel ich mal von einem Priester vor mehreren Jahren gehört habe, gibt es in Deutschland in allen Bistümern schon beauftragte Exorzisten, es ist nur nicht bekannt, wer dies alles ist. - Mir selber ist einer bekannt, dessen Namen ich aber nicht nennen werde.
Das ist mir aber neu. Vor einigen Jahren habe ich gelesen, dass man im Falle einer (vermuteten oder echten) Besessenheit in Deutschland kaum einen Exorzisten fände und viele Leute deswegen nach Italien fahren würden. Manche Theologen bzw. Bischöfe scheinen auch nicht sonderlich überzeugt zu sein, dass es überhaupt das Phänomen der Besessenheit gibt.

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Linus
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Beitrag von Linus » Donnerstag 27. Dezember 2007, 23:27

Raphaela hat geschrieben:Soviel ich mal von einem Priester vor mehreren Jahren gehört habe, gibt es in Deutschland in allen Bistümern schon beauftragte Exorzisten, es ist nur nicht bekannt, wer dies alles ist. - Mir selber ist einer bekannt, dessen Namen ich aber nicht nennen werde.
In Wien kenne ich derer drei. Einer davon ist der Pfaffenheini :ja: (siehe Videos (ich glaube im Witzezypfel) von ecce homo eingestellt)
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Beitrag von cantus planus » Donnerstag 27. Dezember 2007, 23:27

Edi hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:Soviel ich mal von einem Priester vor mehreren Jahren gehört habe, gibt es in Deutschland in allen Bistümern schon beauftragte Exorzisten, es ist nur nicht bekannt, wer dies alles ist. - Mir selber ist einer bekannt, dessen Namen ich aber nicht nennen werde.
Das ist mir aber neu. Vor einigen Jahren habe ich gelesen, dass man im Falle einer (vermuteten oder echten) Besessenheit in Deutschland kaum einen Exorzisten fände und viele Leute deswegen nach Italien fahren würden. Manche Theologen bzw. Bischöfe scheinen auch nicht sonderlich überzeugt zu sein, dass es überhaupt das Phänomen der Besessenheit gibt.
Es gibt m. W. nicht in allen Bistümern einen beauftragten Exorzisten. Es dürfte nach meiner Einschätzung wohl eher der kleinere Teil sein, der über ordnungsgemäß bestellte Exorzisten verfügt.

Allerdings haben sie das gleiche Problem wie die Geheimdienste: man hört nur etwas von ihnen, wenn etwas in die Hose geht. Erfolge bemerkt niemand. Das beeinflusst die öffentliche Wahrnehmung.
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Beitrag von holzi » Freitag 28. Dezember 2007, 07:51

cantus planus hat geschrieben:Es gibt m. W. nicht in allen Bistümern einen beauftragten Exorzisten. Es dürfte nach meiner Einschätzung wohl eher der kleinere Teil sein, der über ordnungsgemäß bestellte Exorzisten verfügt.
Stimmt! In meinem Bistum gibt es keinen - hat mir der Offizial höchstpersönlich so bestätigt.

P.S.: ich lese gerade bei Radio Vatikan, dass die o.g. Meldung wohl eine Ente war.
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

Peter47
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Beitrag von Peter47 » Sonntag 13. Januar 2008, 13:04

Ein Exorzist trieb Teufel aus;
Nicht einer durfte lang verweilen:
Mit Flüchen, Lachen oder Heulen
Verließ er stracks das fremde Haus.
Ein altes Weib wird vorgeführt,
Die sich mit allen Vieren bäumet;
Der Priester droht, die Vettel schäumet
Und Satanas kapituliert;
Erlaube mir nach altem Brauch
In eine fette Sau zu fahren;
Er sprachs und fuhr mit Haut und Haaren
Dem Exorzisten in den Bauch.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/lyri ... er/718223/

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Linus
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Beitrag von Linus » Sonntag 13. Januar 2008, 14:41

Schwachsinn.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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incarnata
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Beitrag von incarnata » Dienstag 15. Januar 2008, 23:17

Ich denke jeder Priester erhält durch die Kraft des Hl.Geistes in der
Priesterweihe auch die Fähigkeit zum Exorcismus.Daß viele nicht mehr
daran glauben,daß es Besessenheit überhaupt gibt und etliche,gerade
in Deutschland sogar die Exsistenz des Teufels leugnen nach dem Motto es
gebe nur das Böse im Menschenherzen steht auf einem anderen Blatt.In den
romanischen Ländern wird eben noch mehr an den Teufel in Person
geglaubt.
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)

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Peregrin
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Beitrag von Peregrin » Dienstag 15. Januar 2008, 23:30

Das kann nicht an der Priesterweihe hängen, denn früher war das ein niedriger Weihegrad.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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incarnata
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Beitrag von incarnata » Mittwoch 16. Januar 2008, 00:22

Letztlich fusst die Fähigkeit zum Exorcismus auf der Taufgnade.Deshalb
kann ja auch jeder Laie den kleinen Exorcismus beten-und auch im
Notfall taufen.Den grossen darf aber auch laut Katechismus nur ein
geweihter Priester mit Erlaubnis des Bischofs vollziehen(s. 4. Kap. Art.8,1673)
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende
Licht aus der Höhe.......(Lk1,76)

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Mittwoch 16. Januar 2008, 09:16

Ein Laie kann Weihwasser versprengen, eine Benediktusmedaille aufhängen oder auch ein Gebet zum hl. Erzengel Michael sprechen. (Zum Beispiel hier: http://www.gebetskraft.de/Engel/michael.htm)
Ein Exorzismusgebet, in dem der böse Feind selbst angeredet wird (z.B. hier: http://immaculata.ch/verlag/gebete_hymn ... ismus1.htm) sollte er nicht beten.

Raphaela
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Beitrag von Raphaela » Mittwoch 16. Januar 2008, 09:46

Bei einer Taufe ist immer der kleine Exorzismus dabei. Wie es bei der Nottaufe aussieht, weiß ich nicht.

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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Mittwoch 16. Januar 2008, 12:16

Der Ritus für die Taufe in Todesgefahr in meinem "Droga do Nieba" sieht keinen kleinen Exorzismus vor. Der Ritus für Laien besteht aus allgemeinem Gebet, Gebet des Taufspenders, Tauffragen an die Anwesenden, der eigentlichen Taufe, der Überreichung des weißen Gewandes und dem Gebet des Herren.
Danach sollte man den Täufling (Kind oder Erwachsener) der Gottesmutter anempfehlen.

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Linus
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Beitrag von Linus » Mittwoch 16. Januar 2008, 15:56

anneke6 hat geschrieben:Ein Laie kann Weihwasser versprengen, eine Benediktusmedaille aufhängen oder auch ein Gebet zum hl. Erzengel Michael sprechen. (Zum Beispiel hier: http://www.gebetskraft.de/Engel/michael.htm)
Ein Exorzismusgebet, in dem der böse Feind selbst angeredet wird (z.B. hier: http://immaculata.ch/verlag/gebete_hymn ... ismus1.htm) sollte er nicht beten.
Nein, ein kleiner (wie etwa jener im Anhang des "Exorzismus der kath. Kirche, Parvis Verlag) ist auch Laien erlaubt (der große besteht hauptsächlich aus Psalmen bzw. Teilen davon.)
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Beitrag von Linus » Mittwoch 16. Januar 2008, 15:58

Raphaela hat geschrieben:Bei einer Taufe ist immer der kleine Exorzismus dabei. Wie es bei der Nottaufe aussieht, weiß ich nicht.
Gotteslob (Nummer weiß ich nicht glaub aber iirc 17) mE keiner.

Linus, der die Leonischen Gebete auch als Exorzismusgebete betrachtet.
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