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die ideale Kirche

Verfasst: Dienstag 8. September 2026, 19:20
von nomads
Was könnte die ideale Kirche aussehen – was macht sie aus:

1. die Apostolische Sukzession.
2. die Verkündigung der „Heilsbotschaft“ Jesu Christi (hier vermeide ich den deutschen Begriff “Frohe Botschaft“, der mehr den produzierten Karnevalsspaß suggeriert, als den Missionsauftrag, den die Kirche von ihrem Stifter erhalten hat).
3. der Papst – (biblisch begründet) das Haupt des Bischofskollegiums, Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche hier auf Erden; deshalb verfügt er kraft seines Amtes in der Kirche über höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann (CIC) (hier sollte die Kirche den Begriff “unfehlbar“ vermeiden, um die Außenstehenden nicht zu verwirren und entmutigen).
4. einheitliche, promulgierte Liturgie verpflichtend für die ganze Weltkirche (damit man egal wo man ist, die Feier der hl. Messe nachvollziehen kann, auch ohne die Landessprache zu kennen - meinetwegen könnte man sich auf Lateinisch einigen).
5. absolute Unauflöslichkeit der Ehe (biblisch begründet) - unter keinen Umständen Zulassung der Wiederheirat nach Scheidung der ersten, kirchlich und gültig geschlossenen Ehe.
6. keine Mischehen (Außnahme: beide Ehepartner müssen vor der Eheschließung schriftliche Erklärung abgeben, dass Kinder katholisch getauft und im katholischen Glauben erzogen werden).
7. keine Akzeptanz der Homosexualität (weil biblisch begründet) – weder im Klerus noch als Homoehe, keine Homosegnungen.
8. keine Frauenordination (weil biblisch begründet).
9. keine Kommunion für Wiederverheiratete, Homosexuelle, Abtreibungsbefürworter, Nichtkatholiken und andere, ohne im Stande der Gnade herumlaufenden Spezies.
10. ...


PS. die Liste darf erweiter werden... :blinker:

Re: die ideale Kirche

Verfasst: Dienstag 8. September 2026, 19:57
von Zeno Kortin
Danke, Nomads!

Re: die ideale Kirche

Verfasst: Freitag 11. September 2026, 11:53
von nomads
Jesuit: "Die Alte Messe ist wie ein Zombie"

daraus:
Dennoch sei er der Ansicht, dass sie mit "einer besseren Katechese" die Liturgiereform stärker schätzen würden. Die Befürworter der "Alten Messe” seien nämlich "sehr gut organisiert" und erhielten eine "enorme Aufmerksamkeit von den Bischöfen und den Medien", während Befürworter der Liturgiereform kaum Gehör fänden. "Wir erreichen einfach niemanden", so Reese.
nichts gegen bessere Katechese, aber es ist doch klar - während die Tradis penibel auf die Liturgievorschriften achten, macht die nachkonziliare Kirche aus dem NOM Zirkus und Laientheater, das immer weniger Katholiken interessiert und anzieht.
Man muss nicht einen Doktortitel haben (wie die Bischöfe), um zu sehen und kapieren, was los ist.

Re: die ideale Kirche

Verfasst: Freitag 11. September 2026, 12:05
von Peduli
nomads hat geschrieben:
Freitag 11. September 2026, 11:53
..........
Man muss nicht einen Doktortitel haben (wie die Bischöfe), um zu sehen und kapieren, was los ist.
In der Tat! :daumen-rauf: :daumen-rauf: :daumen-rauf:
Also: Nüchtern und wachsam bleiben! :ja: :ja: :ja:

Re: die ideale Kirche

Verfasst: Samstag 12. September 2026, 13:29
von nomads
Jesuit: "Die Alte Messe ist wie ein Zombie"

daraus:
Er räumt dann ein, auf die Unterstützer der tridentinischen Messe eifersüchtig zu sein. Obwohl sie wenige seien, seien sie „so gut organisiert“. Sie seien in der Minderheit, erhielten aber trotzdem sehr viel Aufmerksamkeit von den Bischöfen und den Medien, während diejenigen, die weitere Reformen der Liturgie wollen, ignoriert würden. Zu letzteren zählt sich Reese offenbar auch selbst, wenn er schreibt: „Wir können niemanden dazu bringen, uns Aufmerksamkeit zu schenken.“
tja... und wieso kann der Klerus niemanden dazu bringen, dem Klerus mehr Aufmerksamkeit zu schenken?
Weil es nicht darum geht, dem Klerus Aufmerksamkeit zu schenken, sondern der Liturgie der hl. Messe!
Und wenn die "Alte Messe" mehr Aufmerksamkeit bekommt, als der NOM, dann sollte man sich fragen, warum - und den NOM so zu feiern, wie er gefeiert werden soll.
Leider aber ist der Klerus der Meinung, dass weitere Reformen etwas bringen könnten. Hat man nach 55 Jahren immer noch nicht erkannt, dass genau Reformen/Neuerungen aus dem NOM das gemacht haben, was er heute ist und dass er nicht die Anziehungskraft hat, wie die "Alte Messe" ?
Es scheint, als ob der Klerus glauben würde, dass der NOM dafür konzipiert wurde, ihn ständig anzupassen und zu verändern. Tja, da sieht man, wohin das geführt hat.

PS. ich möchte hier nicht über den Tridentinischen Ritus debatieren - dafür gibt es genug Themen in "Die Sakramentskapelle"

Re: die ideale Kirche

Verfasst: Sonntag 13. September 2026, 09:29
von nomads
Warum ist die hl. Gemeindemesse an Sonn- und Feiertagen so wichtig? Weil sie das Aushängeschild und das Repräsentative des Gemeindelebens ist, im wöchentlichen Lebenszyklus der Gemeinde. Wird Dieses verzerrt, wird auch das Gemeindeleben ausarten. Zeno Kortin bezeichnet das an anderer Stelle als „Muppet Show“ – und teilweise hat er auch recht, auch wenn er als Quereinsteiger in diese Gespräche eigentlich gar nicht wissen kann, was in der RKK richtig und was falsch ist.

Re: die ideale Kirche

Verfasst: Dienstag 15. September 2026, 10:14
von nomads
Ein "Juwel" aus den "guten alten Zeiten":
"Wie man sich in der Kirche benimmt, Irland 1967" - also noch vor der Liturgiereform.
Man kann es auf Deutsch umstellen - auf das Zahnrädchen klicken: Untertiteln -> Automatisch übersetzen -> Deutsch: