Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

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Osthugo
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Osthugo » Samstag 16. November 2019, 20:43

Juergen hat geschrieben:
Samstag 16. November 2019, 20:11
„Es handelt sich um ein Symbol des Lebens und der Hoffnung, des Lebens und um keine Pachamama." Das sagte Regina Reinart, Brasilien Referentin des Hilfswerks misereor.
Und ich Hinterwäldler dache immer, für Christen sei das einzige Zeichen des Lebens und der Hoffnung Jesus Christus selbst. :patsch: Ich Dummerchen... ;D

Aber, ganz klar, gegen ein Holztrum kann Christus natürlich nicht anstinken.
"Heiliger Engel, Schützer meiner Seele und meines Leibes, verlaß mich Sünder nicht! Weiche nicht von mir wegen meiner Sünden! Umfasse meine schwache Hand und führe mich den Weg des Heiles!"
(Makarios der Ägypter)

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Libertas Ecclesiae
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Sonntag 17. November 2019, 08:30

Kardinal Müller spricht Klartext:

„Kein Götzendiener erhält Erbteil am Reich Christi und Gottes“

Siehe dazu auch den bezugnehmenden Artikel hier und hier
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Sonntag 17. November 2019, 17:33

Tagespost:
Vatikanstadt
Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde
Wurde die Amazonassynode instrumentalisiert? Die Synode weckte in Deutschland Hoffnungen.

Sie ist das Symbol der Amazoniensynode schlechthin: die Pachamama. Sie durfte auch in Würzburg nicht fehlen. Zu den Konsequenzen der Synode luden die Bistümer Hildesheim und Würzburg mit den bischöflichen Hilfswerken Misereor und Adveniat zur Tagung, es kamen die Amazonas-Bischöfe Kräutler und Bahlmann. Sie brachten jedoch nicht Unsere Liebe Frau von Amazonien mit, sondern eine jener Pachamamas, die man dem Vernehmen nach aus dem Tiber gefischt haben will. Statt des Gekreuzigten oder Bonifatius wachte nun Pachamama über die Veranstaltung vergangener Woche.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Sonntag 17. November 2019, 19:06



Dem Bischof kann man eine ganze Menge dieser Bergolio-Punkte verleihen.

Gruß Jürgen

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Sonntag 17. November 2019, 19:41

Hast du mal die Quelle von dem Video?
Danke!

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Osthugo
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Osthugo » Sonntag 17. November 2019, 19:46

Bild

Wenn das jetzt schon 80-jährige Priester äußern, wird‘s das dann wohl gewesen sein... :nein:
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Sonntag 17. November 2019, 19:57

Osthugo hat geschrieben:
Sonntag 17. November 2019, 19:46
Bild

Wenn das jetzt schon 80-jährige Priester äußern, wird‘s das dann wohl gewesen sein... :nein:

Das hatte ich schon dort zitiert: https://kreuzgang.org/viewtopic.php?f=3 ... 92#p888292 ;)
Gruß Jürgen

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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Montag 18. November 2019, 13:38

Lauralarissa hat geschrieben:
Sonntag 17. November 2019, 19:41
Hast du mal die Quelle von dem Video?
Danke!
Youtubekanal des Bistums Würzburg.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Sonntag 24. November 2019, 19:55

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 13:54
taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:59
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:39
Von diesen Figuren wird es in jedem einzelnen Land im Amazonasgebiet etwa so viele geben wie Lourdesmadonnen in Frankreich.
Das ist eher unwahrscheinlich. Dieser religiöse Wolpertinger ist nämlich keine Amazonasgottheit, sondern stammt aus den Anden, wie Wikipedia schreibt:
Die Pachamama wird heute noch in vielen Gegenden Perus, Boliviens, Kolumbiens und Ecuadors, aber auch teilweise noch im Nordwesten von Argentinien und im Norden von Chile von der indigenen Bevölkerung verehrt
Die Zuordnung dieser Figuren in irgendein Gebiet erscheint mir schwierig. Denn sind Dir diese Darstellungen in dieser Form außerhalb der Amazonas-Synode schonmal irgendwo untergekommen?
Mir noch nicht und mir scheint, daß auch google sie nicht kennt. – Jedenfalls nicht unter den Schlagworten unter denen ich gesucht habe.
Stellt sich also vor der Frage, was sie darstellen, die Frage: Wo kommen sie eigentlich her?

‘Symbol of life’ or ‘Pachamama’: Vatican and REPAM synod organizers divided on identity of mysterious statue?

“The [carved] mother that I brought from Brazil … that was in the procession, well, we brought it from Brazil. It was done by an indigenous artist, and we asked him for a piece of art that would symbolize all of that connection of Mother Earth, of women, the feminine aspect of God, that God is the one who protects and nourishes life,” she said.



An anthropologist who spoke to LifeSite on condition of anonymity said that, in his view, the mysterious statue is an “idol invented for the Amazon synod,” and is devoid of both history and culture.

He explained: “The Pachamama is a divinity linked to the Incan civilization, historically venerated by the peoples who inhabit the Andean plateau (Aymara, Quechua). It is considered the goddess of nature, land, agriculture, fertility, etc.”

“Of course, her cult varies according to ethnicity and for each of them over the centuries has assumed specific meanings and rituals not summarized to a single religious entity,” he added.

“For centuries, these cults intersected with the Catholic ones and were venerated in parallel with the Christian ones,” he also noted.

The anthropologist said that, in his view, the statue displayed at the Carmelite Church “technically constitutes a sort of ‘Amazonian’ transposition of those complex specificities; a variation on the theme or, even better, a sort of trans-American syncretism in which Andean, African-American and New Age elements converge.

It is “an idol invented and iconographically ‘camouflaged’ as ‘Amazonian’ (facial painting),” he said, adding that he believes they are being used in Rome “as an instrument of political and religious pressure.”

:detektiv:
Gruß Jürgen

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 27. November 2019, 10:28

Tagespost:
"Sekten bestätigt"
Kardinal Müller befürchtet in Lateinamerika einen Massenexodus aus der Kirche.

ardinal Gerhard Ludwig Müller lehnt Kritik am Pachamama-Wurf in den Tiber ab. Ohne den Urheber der Aktion, Alexander Tschugguel, namentlich zu nennen, erklärte Müller kürzlich gegenüber dieser Zeitung. „Wenn die Hirten schlafen, schlägt die Stunde der Laien.“ Der Skandal bestehe in der Gotteslästerung, wenn in katholischen Kirchen und im Beisein von katholischen Gläubigen und ihren Hirten Geschöpfe oder von Menschenhand geschaffene Bilder aus Stein, Holz, Metall et cetera anstelle des einzigen und wahren Gottes angebetet werden.

Er warnte vor den Folgen einer falsch verstandenen Inkulturation: „Das ganze Trauerspiel wird viele aggressive antikatholische Sekten in Südamerika und anderswo in ihrer Polemik bestätigen, dass die Katholiken Götzendiener seien und dass der Papst, dem sie gehorchen, der Antichrist sei. Hunderttausende von Katholiken werden nun gerade im Amazonasgebiet und überall, wo die Videos von diesem römischen Spektakel gesehen wurden, die Kirche unter Protest verlassen. Hat man an diese Konsequenz gedacht oder nimmt man sie in Kauf?“
Aufgegriffen von LifeSiteNews
Cardinal Müller warns ‘hundreds of thousands’ will leave Church over Pachamama idolatry

November 25, 2019 (LifeSiteNews) ― The Vatican’s former head of doctrine has warned that “hundreds of thousands” of Catholics from the Amazon region will leave the Church as a result of being scandalized by seeing videos of the pagan idol “Pachamama” being worshiped in ceremonies during the recently-concluded Amazon Synod in Rome.

Cardinal Gerhard Müller, 71, told Die Tagespost, a German Catholic newspaper, that photographs of the “Pachamama” carvings used during celebrations at the recent Synod on the Pan-Amazonian have exacerbated anti-Catholic feelings in the region and will spark a mass exodus.

Gruß Jürgen

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 27. November 2019, 11:23

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 10:28
Er warnte vor den Folgen einer falsch verstandenen Inkulturation: „Das ganze Trauerspiel wird viele aggressive antikatholische Sekten in Südamerika und anderswo in ihrer Polemik bestätigen, dass die Katholiken Götzendiener seien und dass der Papst, dem sie gehorchen, der Antichrist sei. Hunderttausende von Katholiken werden nun gerade im Amazonasgebiet und überall, wo die Videos von diesem römischen Spektakel gesehen wurden die Kirche unter Protest verlassen. Hat man an diese Konsequenz gedacht oder nimmt man sie in Kauf?“
Hunderttausende?
In Deutschland waren es allein 2018 436 078 Personen, die aus den beiden großen Kirchen ausgetreten sind.
Und das ganz ohne Pachamama-Statuen!

Es ist einfach abstoßend, wie dieser Vorfall instrumentalisiert wird, um eigene Interessen durchzusetzen.
Kardinal Müller benimmt wie ein beleidigtes Kind und macht sich zum Sprachrohr der Traditonalisten ...
Ich hatte ihn für intelligenter gehalten

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Mittwoch 27. November 2019, 11:25

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 11:23
In Deutschland waren es allein 2018 436 078 Personen, die aus den beiden großen Kirchen ausgetreten sind.
Es gibt nur eine Kirche.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Mittwoch 27. November 2019, 11:29

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 11:23
Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 10:28
Er warnte vor den Folgen einer falsch verstandenen Inkulturation: „Das ganze Trauerspiel wird viele aggressive antikatholische Sekten in Südamerika und anderswo in ihrer Polemik bestätigen, dass die Katholiken Götzendiener seien und dass der Papst, dem sie gehorchen, der Antichrist sei. Hunderttausende von Katholiken werden nun gerade im Amazonasgebiet und überall, wo die Videos von diesem römischen Spektakel gesehen wurden die Kirche unter Protest verlassen. Hat man an diese Konsequenz gedacht oder nimmt man sie in Kauf?“
Hunderttausende?
In Deutschland waren es allein 2018 436 078 Personen, die aus den beiden großen Kirchen ausgetreten sind.
Und das ganz ohne Pachamama-Statuen!

Es ist einfach abstoßend, wie dieser Vorfall instrumentalisiert wird, um eigene Interessen durchzusetzen.
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Du verwechselst Austritt aus der Kirchensteuergemeinschaft, Distanzierung von der gegenwärtigen Hierarchie und Apostasie.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 27. November 2019, 11:30

Es gibt keine Statistik darüber, warum Menschen in Deutschland der Kirche den Rücken kehren, und das ist auch gut so.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 27. November 2019, 11:51

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 11:25
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 11:23
In Deutschland waren es allein 2018 436 078 Personen, die aus den beiden großen Kirchen ausgetreten sind.
Es gibt nur eine Kirche.
Stimmt.
Ökumene!

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Mittwoch 27. November 2019, 11:52

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 11:23
Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 10:28
Er warnte vor den Folgen einer falsch verstandenen Inkulturation: „Das ganze Trauerspiel wird viele aggressive antikatholische Sekten in Südamerika und anderswo in ihrer Polemik bestätigen, dass die Katholiken Götzendiener seien und dass der Papst, dem sie gehorchen, der Antichrist sei. Hunderttausende von Katholiken werden nun gerade im Amazonasgebiet und überall, wo die Videos von diesem römischen Spektakel gesehen wurden die Kirche unter Protest verlassen. Hat man an diese Konsequenz gedacht oder nimmt man sie in Kauf?“
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Kardinal Müller spricht fließend Spanisch, hat in Lateinamerika doziert und jahrelang seinen Urlaub in den Bergen der peruanischen Anden verbracht als Seelsorger vor Ort. Außerdem ist er mit Gustavo Gutiérrez OP gut befreundet (den Du hoffentlich kennst).

Welche Expertise kannst Du vorweisen?

(Ich war nur 6 Wochen in Guatemala im Regenwald, spreche auch ziemlich gut Spanisch, und kann mir sehr gut vorstellen, warum Kardinal Müller Recht hat. Die Evangelikalen dort haben mit den meisten EKD-Pastören so gar nichts gemeinsam)
Zuletzt geändert von Ralf am Mittwoch 27. November 2019, 11:54, insgesamt 2-mal geändert.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

Ralf
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Mittwoch 27. November 2019, 11:53

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 11:51
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 11:25
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 11:23
In Deutschland waren es allein 2018 436 078 Personen, die aus den beiden großen Kirchen ausgetreten sind.
Es gibt nur eine Kirche.
Stimmt.
Ökumene!
Die Kirche kenne ich gar nicht. Wo findet sie sich im Glaubensbekenntnis?
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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FranzSales
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von FranzSales » Mittwoch 27. November 2019, 19:51

Lauralarissa hat von Evangelikalen gar keine Ahnung. Für die sind normale Katholiken mit Marienverehrung bereits Götzendiener. Die Bilder von der Synode werden sie davon nur noch weiter überzeugt haben ...

Ich kann persönlich nachvollziehen, warum südamerikanische Gläubige zu den Evangelikalen gehen. Das ist wenigstens noch Religion und nicht Sozialismus in Kaseln.
"Herr Jesus Christus, wir beten Dich an und benedeien Dich. In Deinem Heiligen Kreuz hast Du die Welt erlöst."

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von holzi » Mittwoch 27. November 2019, 22:38

FranzSales hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 19:51
[...]Das ist wenigstens noch Religion und nicht Sozialismus in Kaseln.
keine Kaseln, sondern Mantelalben!
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 28. November 2019, 08:04

holzi hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 22:38
FranzSales hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 19:51
[...]Das ist wenigstens noch Religion und nicht Sozialismus in Kaseln.
keine Kaseln, sondern Mantelalben!
Taizé-Kartoffelsäcke!
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von holzi » Donnerstag 28. November 2019, 10:31

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 28. November 2019, 08:04
holzi hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 22:38
FranzSales hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 19:51
[...]Das ist wenigstens noch Religion und nicht Sozialismus in Kaseln.
keine Kaseln, sondern Mantelalben!
Taizé-Kartoffelsäcke!
Nö, in Brasilien ist viel Mantelalbe - Kartoffelsäcke und Pferdedecken sind selbst denen dort zu schäbig.
Wobei ich in den letzten Jahren eine Gegenbewegung feststellen konnte, es gibt wieder mehr Kaseln, wenn auch sehr leichte Stoffe (dem Klima geschuldet), aber doch einigermaßen geschmackvoll. Die Bilder sind aufgenommen in der Wallfahrtskirche Nossa Senhora da Penha in Rio de Janeiro.
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