Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

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Kartäuser
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Kartäuser » Mittwoch 23. Oktober 2019, 14:22

Marcus, der mit dem C hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:52
Ursächlich für diesen Mangel sind jene Kräfte in der Kirche, die behaupten, mit dem alten Kram könne man den Leuten heutzutage nicht mehr kommen. Was zu einem völligen Glaubwürdigkeitsverlust in der Verkündigung führte und weitere der Kirche Fernstehende produzierte und produziert.
Absolute Zustimmung! :daumen-rauf:
Und wer das nicht glaubt, der möge es mir gleichtun und gelegentlich einen Gottesdienst der "traditionalistischen" Priesterbruderschaft St. Petrus besuchen. In der Niederlassung, in der ich die Messe besuche, bekommt man 10 Minuten vor Beginn keinen Sitzplatz mehr - und sogar Kinder und Jugendliche sind reichlich anwesend. Irgendwas scheinen die "bösen Traditionalisten" doch richtig zu machen. :hmm:
"Wenn Sie mich fragen, ob das denn noch zeitgemäß ist, dann antworte ich Ihnen: Zeitgemäß vielleicht nicht, aber ewigkeitsgemäß ist es."
(Erzbischof Dr. Johannes Dyba +)

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Lycobates
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 23. Oktober 2019, 14:23

Kartäuser hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 14:12
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:56
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:13
"... wir rechten Katholiken ..."
Mit Verlaub, das ist eine Formulierung, die schon an eine Beleidigung grenzt.

"Rechts" ist eindeutig ein weltlich-politischer Begriff, der heutzutage auch noch extrem negativ besetzt ist. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es aber weder "rechts" noch "links". Und einfach "konservativ" mit "rechts" gleichzusetzen, wie du es machst, das ist schon dreist. Ich würde mich nie als "rechts" einstufen, aber als "konservativ" jederzeit.

Insofern verwahre ich mich in aller Form gegen so eine unzutreffende Verunglimpfung. :motz:
Mir ist das inzwischen wurscht - sowohl im Politischen wie auch in Bezug auf den Glauben. Der Begriff "Rechts" wird heute so inflationär gebraucht, dass es mich nicht interessiert, wob mich jemand so betitelt.

Oder wie es Franz Josef Strauß ausdrückte: "Wir lassen uns nicht als rechtsradikal oder nationalistich [ersetze im Hinblick auf die Kirche: als traditionalistisch oder fundamentalistisch] bezeichnen, nur weil diejenigen, die jahrelang mit uns dasselbe vertreten haben, ihren Standpunkt inzwischen so weit nach links verschoben haben, dass ihnen die frühere gemeinsame Position nunmehr als rechts erscheint".

Aber in der Sache bin ich mit den meisten hier einig: wenn die Spalter die Bewahrer der Spaltung bezichtigen, dann wird es richtig amüsant (auch eine Tatsache, die sich sowohl in der Kirche, als auch in der Politik beobachten lässt).
Alles richtig, nur, daß ich den Begriff „amüsant“ im religiösen Zusammenhang, angesichts der Tatsache, daß durch das frevelhafte Wirken der Spalter Unzählige in die Irre geführt werden und in akuter Gefahr sind, ihres Heiles verlustig zu gehen, nicht verwenden möchte!
Obwohl ich auch verstehe, daß es mittlerweile schwierig wird, saturam non scribere!

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Kartäuser
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Kartäuser » Mittwoch 23. Oktober 2019, 14:38

Das kann ich nachvollziehen, allerdings finde ich manche Dinge - wie das oben Geschilderte - so absurd und dreist, dass man es eigentlich fast zwangsläufig für Satire halten muss... Sonst müsste man daran zugrunde gehen.
"Wenn Sie mich fragen, ob das denn noch zeitgemäß ist, dann antworte ich Ihnen: Zeitgemäß vielleicht nicht, aber ewigkeitsgemäß ist es."
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:01

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36
In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Komisch, aber ich denke jetzt an Kardinal Müller ...
Zuletzt geändert von HeGe am Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert.

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Hanspeter
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Hanspeter » Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:16

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:01
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36
In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Komisch, aber ich denke jetzt an Kardinal Müller ...
Ja, das ist komisch, denn der vertritt die Interessen seiner „Firma“.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:48

Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:16
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:01
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36
In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Komisch, aber ich denke jetzt an Kardinal Müller ...
Ja, das ist komisch, denn der vertritt die Interessen seiner „Firma“.
... oder wird damit leben müssen, dass die aktuelle Firmenleitung gerade manches anders deutet als die Vorgänger ...

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Edi » Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:49

Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:16
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:01
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36
In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Komisch, aber ich denke jetzt an Kardinal Müller ...
Ja, das ist komisch, denn der vertritt die Interessen seiner „Firma“.
Der jetzige Papst entlässt die Falschen, die seiner neuen Ideologie nicht folgen. Das sind eben die Nachteile der Hierarchie, wenn da die Falschen und Unberufenen auch noch in das höchste Amt gelangen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:54

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:48
Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:16
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:01
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36
In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Komisch, aber ich denke jetzt an Kardinal Müller ...
Ja, das ist komisch, denn der vertritt die Interessen seiner „Firma“.
... oder wird damit leben müssen, dass die aktuelle Firmenleitung gerade manches anders deutet als die Vorgänger ...
Nur, dass die Firmenleitung nicht der Papst und die Bischöfe sind, die sitzt wesentlich weiter "oben".
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:55

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:54
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:48
Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:16
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:01
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36
In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Komisch, aber ich denke jetzt an Kardinal Müller ...
Ja, das ist komisch, denn der vertritt die Interessen seiner „Firma“.
... oder wird damit leben müssen, dass die aktuelle Firmenleitung gerade manches anders deutet als die Vorgänger ...
Nur, dass die Firmenleitung nicht der Papst und die Bischöfe sind, die sitzt wesentlich weiter "oben".
Und dessen Aussagen kommen bekanntlicherweise auch nur durch Menschenmund auf die Erde.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:59

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:55
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:54
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:48
Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:16
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:01
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36
In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Komisch, aber ich denke jetzt an Kardinal Müller ...
Ja, das ist komisch, denn der vertritt die Interessen seiner „Firma“.
... oder wird damit leben müssen, dass die aktuelle Firmenleitung gerade manches anders deutet als die Vorgänger ...
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Es gibt auch noch den Hl. Geist, der jedem Menschen die Gabe der Weisheit, Erkenntnis und Unterscheidung gibt, was von Gott kommt und was nicht. Daneben gibt es die überlieferte Lehre, anhand derer die Aussagen mancher Menschenmünder und ihre Quelle geprüft werden können.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:08

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:59
Es gibt auch noch den Hl. Geist, der jedem Menschen die Gabe der Weisheit, Erkenntnis und Unterscheidung gibt, was von Gott kommt und was nicht. Daneben gibt es die überlieferte Lehre, anhand derer die Aussagen mancher Menschenmünder und ihre Quelle geprüft werden können.
Völlig korrekt.
Genau deswegen entwickelt sich die Lehre ja weiter ... weil man eben erkennt, dass manches, was man als von Gott kommend verkündet hat, es vielleicht doch immer so war...

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:13

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:08
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:59
Es gibt auch noch den Hl. Geist, der jedem Menschen die Gabe der Weisheit, Erkenntnis und Unterscheidung gibt, was von Gott kommt und was nicht. Daneben gibt es die überlieferte Lehre, anhand derer die Aussagen mancher Menschenmünder und ihre Quelle geprüft werden können.
Völlig korrekt.
Genau deswegen entwickelt sich die Lehre ja weiter ... weil man eben erkennt, dass manches, was man als von Gott kommend verkündet hat, es vielleicht doch immer so war...

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Na, da können wir ja froh sein, dass wir in Zeiten leben, in der endlich so weise und verständige Menschen leben, die erkennen, dass die Kirche in den vergangenen 2.000 Jahren nur Mist erzählt hat. Bild
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:14

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:59
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:55
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:54
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:48
Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:16
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:01
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36
In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Komisch, aber ich denke jetzt an Kardinal Müller ...
Ja, das ist komisch, denn der vertritt die Interessen seiner „Firma“.
... oder wird damit leben müssen, dass die aktuelle Firmenleitung gerade manches anders deutet als die Vorgänger ...
Nur, dass die Firmenleitung nicht der Papst und die Bischöfe sind, die sitzt wesentlich weiter "oben".
Und dessen Aussagen kommen bekanntlicherweise auch nur durch Menschenmund auf die Erde.
Es gibt auch noch den Hl. Geist, der jedem Menschen die Gabe der Weisheit, Erkenntnis und Unterscheidung gibt, was von Gott kommt und was nicht. Daneben gibt es die überlieferte Lehre, anhand derer die Aussagen mancher Menschenmünder und ihre Quelle geprüft werden können.
Modernisten glauben aber weder an eine verbindliche Wirkung des Heiligen Geistes, noch an eine allem menschlichen Wissen und Streben, allen Zeiten und Zonen überhobene allgemeingültige Lehre. Damit erweist sich jede Diskussion in dieser Beziehung als unfruchtbar!
Leider!

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:26

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:14
Modernisten glauben aber weder an eine verbindliche Wirkung des Heiligen Geistes, noch an eine allem menschlichen Wissen und Streben, allen Zeiten und Zonen überhobene allgemeingültige Lehre. Damit erweist sich jede Diskussion in dieser Beziehung als unfruchtbar!
So ist es!
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:14
Leider!
Kann man bedauern, muß man aber nicht.
Gruß
Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:27

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:14
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:13
Na, da können wir ja froh sein, dass wir in Zeiten leben, in der endlich so weise und verständige Menschen leben, die erkennen, dass die Kirche in den vergangenen 2.000 Jahren nur Mist erzählt hat.
Modernisten glauben aber weder an eine verbindliche Wirkung des Heiligen Geistes, noch an eine allem menschlichen Wissen und Streben, allen Zeiten und Zonen überhobene allgemeingültige Lehre. Damit erweist sich jede Diskussion in dieser Beziehung als unfruchtbar!
Leider!
Danke, dazu gibt es im Grunde nicht anderes oder mehr zu sagen. :daumen-rauf:

Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:16
Ja, das ist komisch, denn der vertritt die Interessen seiner „Firma“.
Schon seltsam, warum man Mitarbeiter, welche die Interessen der Firma vertreten, entlässt, aber unproduktive Mitarbeiter behält und befördert. :hmm:
Es sei denn natürlich, nicht die Interessen und die Produkte der Firma zu vertreten und zu vertreiben heutzutage als das genau Richtige und Wahre betrachtet wird. :hae?:
Anders kann ich mir die Logik der "Progressiven" auch nicht erklären.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:32

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:26
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:14
Leider!
Kann man bedauern, muß man aber nicht.
Ermüdungserscheinungen kann ich verstehen.
Man denke aber an die Seelen, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:39

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:32
Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:26
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:14
Leider!
Kann man bedauern, muß man aber nicht.
Ermüdungserscheinungen kann ich verstehen.
Man denke aber an die Seelen, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen.
Manchmal ist es besser für verwirrte Seelen nur zu beten als auch noch mit ihnen diskutieren zu wollen. Insbesondere ist es auch für die eigene Seelenhygiene besser.

Gruß
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:43

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:39
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:32
Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:26
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:14
Leider!
Kann man bedauern, muß man aber nicht.
Ermüdungserscheinungen kann ich verstehen.
Man denke aber an die Seelen, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen.
Manchmal ist es besser für verwirrte Seelen nur zu beten als auch noch mit ihnen diskutieren zu wollen. Insbesondere ist es auch für die eigene Seelenhygiene besser.

Das mag zutreffen.
Ganz besonders da, wo man gute Gründe hat, beim Gegner mala fides zu unterstellen.
Aber trotzdem, man kann oft das eine tun, und das andere nicht lassen.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:45

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:39
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:32
Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:26
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 17:14
Leider!
Kann man bedauern, muß man aber nicht.
Ermüdungserscheinungen kann ich verstehen.
Man denke aber an die Seelen, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen.
Manchmal ist es besser für verwirrte Seelen nur zu beten als auch noch mit ihnen diskutieren zu wollen. Insbesondere ist es auch für die eigene Seelenhygiene besser.

Na dann gehe ich mal in die nächste Kirche und lege los ... :kugel: :kugel: :kugel:

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 24. Oktober 2019, 10:31

Kräutler: Abschlussdokument bereits geschrieben, keiner weiß, von wem

Wer schreibt das Schlussdokument der Amazonas-Synode?

Kardinal Schönborn: Abschlussdokumente werden von Kardinal Hummes und seinem Team geschrieben.

E. Kräutler: Nein, das stimmt nicht. Die Abschlussdokumente wurden bereits geschrieben, aber keine Ahnung wer der/die Autor/en ist/sind.

Kaum zu fassen, diese Realsatire....
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 24. Oktober 2019, 10:36

"Politisch-korrekte Agenda der Amazonas-Synode ignoriert Christus"

Holländischer Bischof Musaerts spricht Klartext über humanistisch-freimaurerische Agenda der Synodenverantwortlichen.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Donnerstag 24. Oktober 2019, 16:12

"Frauen sind die wahren Dienerinnen des Glaubens" - Teilnehmer der Amazonas-Synode fordern eigene Frauensynode

Kardinal Turkson: "Viri probati" für die gesamte Kirche diskutieren

Aber bei dieser Synode geht es ja nur um lokale Fragen, nicht um Änderungen für die Weltkirche... :unbeteiligttu:

(Witzig übrigens, was als erstes Suchergebnis erscheint, wenn man bei Google nach "häretisch.de" sucht. :kugel: )
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 25. Oktober 2019, 19:04

„Dringender Herzensappell während der Amazonassynode“!
Die Kirche der Moderne, vor allem seit dem 19. Jahrhundert, hat die Idee der göttlichen Vorsehung durch die Idee des Fortschritts ersetzt, was mit einer stetigen Verflüssigung der kirchlichen Dogmatik und einer schleichenden Relativierung moralischer Normen einhergegangen ist. Dieser Paradigmenwechsel, der in der Amazonassynode gewissermaßen seine Vollendung zu finden sucht, ist ein Kennzeichen dafür, dass das Christentum, zumindest in der westlichen Welt, immer mehr an kultur- und mentalitätsprägender Integrationskraft verloren hat. Mit diesem Verlust geht zugleich eine stetige Säkularisierung des Geistes einher, die in einem Aufkommen innerweltlicher Religionsvorstellungen mündet, deren Proprium Eric Voegelin als genuin „politisch“ charakterisiert hat. Nicht mehr - wie noch im Mittelalter, wo ein Denker wie Thomas von Aquin die „heidnische“ Philosophie des Aristoteles „taufen“ konnte - integriert das Christentum das Weltliche, sondern vielmehr das Umgekehrte ist der Fall. Die Anpassung der Katholischen Kirche an den weltlichen Zeitgeist, [...] ermöglicht es, dass die Welt plötzlich spezifische gesellschaftliche Forderungen diktieren kann, denen die in ihrer Identität und Integrität geschwächten westlichen Kirche immer stärker nachgibt. Übrigens wollte Benedikt XVI. der sich in Rom und Deutschland aktuell abzeichnenden Vollendung dieses Umkehrprozesses Einhalt zu gebieten, indem er 2011 in Freiburg die Kirche dazu aufrief, sich zu „entweltlichen“.
Ein weiterer Grund, warum die aktuellen Ereignisse während der Amazonassynode viele Gläubige weder interessieren noch beunruhigen, ist soziologischer Natur. In dem Buch „Mass Exodus“ (Oxford University Press 2019) beschreibt der britische Soziologe Stephen Bullivant, wie die Katholische Kirche in der westlichen Welt in der zweiten Hälfte des 20. Jh. zu einem passiven Objekt eines sozialen Anpassungsdrucks geworden ist, das keine eigene Handlungsmacht mehr besitzt und damit auch zu wenig Attraktivität entwickeln konnte, um Gläubige für sich zu gewinnen oder weiterhin an sich zu binden. Daraus folgte, dass sich viele Katholikinnen und Katholiken von der Kirche entfernt haben, was bei den meisten zu einem „belonging without believing“ oder einer vollständigen Beendigung der Kirchenzugehörigkeit („disaffiliation“) geführt hat.
Weitere lesens- und denkenswerte Gedanken sind im verlinkten Artikel zu finden.
Zuletzt geändert von Bruder Donald am Freitag 25. Oktober 2019, 19:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von taddeo » Freitag 25. Oktober 2019, 19:10

Kürze bitte die Zitate selber auf ein Maß, das mit den Forumsregeln vereinbar ist! Sonst muß ich den Beitrag entfernen.
Bei der Zitation externer Texte sind grundsätzlich die jeweiligen Urheberrechte zu beachten. Texte sind generell erst siebzig Jahre nach dem Tod ihres Verfassers frei verfügbar. An jüngeren Texten bestehen in der Regel Rechte des Verfassers oder Dritter. Sie dürfen ohne Genehmigung des Rechteinhabers nicht vollständig oder als längerer, zusammenhängender Auszug anderweitig veröffentlicht werden, also auch nicht im Kreuzgang.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Samstag 26. Oktober 2019, 10:51

hängt da ein Kardinal sein Mäntelchen in den Wind
https://www.domradio.de/themen/glaube/2 ... iester-aus

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Sonntag 27. Oktober 2019, 10:16

#SinodoAmazonico – Documento finale del Sinodo dei Vescovi al Santo Padre Francesco

Eine dümmere Begründung für eine eigene Amazonasliturgie ist ihnen wohl nicht eingefallen. Man kann doch nicht ernsthaft das Erfinden einer neuen Liturgie damit begründen, daß es in der kath. Kirche schon 23 verschiedene, uralte, historisch gewachsene Riten (gemeint sind die unierten Ostkirchen) gibt.
:patsch:

Na, toll:
101. La sabiduría de los pueblos ancestrales afirma que la madre tierra tiene rostro femenino.
:roll:

Gruß
Jürgen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Protasius » Sonntag 27. Oktober 2019, 15:33

CIC_Fan hat geschrieben:
Samstag 26. Oktober 2019, 10:51
hängt da ein Kardinal sein Mäntelchen in den Wind
https://www.domradio.de/themen/glaube/2 ... iester-aus
Das wäre eine immense Voraussicht, wenn er über 25 Jahren und zwei Päpste zuvor gewußt hätte, daß das opportun sein würde …
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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phylax
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von phylax » Sonntag 27. Oktober 2019, 16:56

Abschnitt 80: Wälder und Flüsse sind heilig und Quelle des Lebens und der Weisheit,
... da bewegt man sich nicht mehr im katholischen Denken
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken

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Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Sonntag 27. Oktober 2019, 18:17

Frage am Rande:
Warum ist das Abschlußdokument eigentlich auf spanisch geschrieben?
Gruß
Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Protasius
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Protasius » Sonntag 27. Oktober 2019, 18:38

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 18:17
Frage am Rande:
Warum ist das Abschlußdokument eigentlich auf spanisch geschrieben?
Die Bischofssynode für die Pan-Amazonas-Region befaßt sich mit Pan-Amazonien: das schließt (ggf. teilweise) Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Peru, Venezuela und Suriname ein. Spanisch ist Amtssprache in Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Venezuela; Portugiesisch in Brasilien; Französisch in Französisch-Guayana; Englisch in Guyana; und Niederländisch in Suriname. Nach der Zahl der Länder ist Spanisch am häufigsten Amtssprache. Der Amazonas-Regenwald liegt zwar zu 60% in Brasilien, aber Spanisch dürfte für die meisten lateinamerikanischen Bischöfe eine lingua franca sein. Abgesehen davon ist das Spanische ja Franziskus' Muttersprache.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Sonntag 27. Oktober 2019, 19:05

Protasius hat geschrieben:
Sonntag 27. Oktober 2019, 18:38
Abgesehen davon ist das Spanische ja Franziskus' Muttersprache.
Er kümmert sich doch sonst auch nicht besonders um seine Mutter, die Kirche. :roll:

Noch eine weitere Frage:
Wieso wird immer der Begriff der "Indigenen Völker" so verwandt, als sei dieser ausschließlich auf die Eingeborenen Südamerikas anzuwenden?
"Indigenen Völker" gibt es überall auf der Welt; in Europa z.B. die Lappen.
Gruß
Jürgen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Sonntag 27. Oktober 2019, 22:22

Auch in Deutschland und Österreich gibt es Indigene – in beiderlei Sinn.

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