Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

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Ralf
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Mittwoch 16. Oktober 2019, 20:27

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 10:29
Die einzige Hoffnung ist biologisch, nämlich dass die konservativen Kardinäle (Sarah etc) langsam sterben und durch progressivere und politischere Persönlichkeiten ersetzt werden, die bei der nächsten Papstwahl einen geeignete Nachfolger für Franziskus wählen. Jeder neue Kardinal, der von Franziskus ernannt wird, ist ein Schritt in die richtige Richtung .. Möge er noch lange leben.
Ich vermute Du wirst Dich wundern. Ja, die Kirche wird weltweit liturgisch weniger Wert auf Tradition legen zukünftig (was ich bedaure), aber der einfache Klerus im Westen wird sich dem wieder mehr öffnen als zuvor (weil es weniger Animositäten dagegen gibt, siehe Frankreich).

Die Soziallehre der Kirche wird mehr betont werden und bedarf in vielen Ländern des Südens dringende Anwendung! Ach ja, auch in den dt. kirchlichen Einrichtungen (Streikrecht bspw.) ...

Doch was die Morallehre angeht, so bedarf es keiner prophetischer Begabungen um zu erkennen, daß der Süden der katholischen Welt die klassische Auffassung von Ehe und Sexualität, Wert der Familie etc. beinhart vertritt. Der westliche Hedonismus ist ihm fremd.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

Herr v. Liliencron
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Herr v. Liliencron » Mittwoch 16. Oktober 2019, 20:39


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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:29

Bischöfe huldigen heidnischen Götzen?

Weiteres dazu hier: Dem Karneval ein Ende machen!
oder hier: Amazonas-Synode begann mit vierstufiger Inthronisierung


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Lycobates
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:42

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:29
Bischöfe huldigen heidnischen Götzen?

Weiteres dazu hier: Dem Karneval ein Ende machen!
oder hier: Amazonas-Synode begann mit vierstufiger Inthronisierung

Oculos habent et non videbunt, aures habent et non audient ...

Wer jetzt nicht schaltet :achselzuck:
Zuletzt geändert von Lycobates am Donnerstag 17. Oktober 2019, 15:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 17. Oktober 2019, 15:30

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:29
Bischöfe huldigen heidnischen Götzen?

Weiteres dazu hier: Dem Karneval ein Ende machen!
Darin:
Vorweg ein Akolyth im Rochett
ein Akolyth im Rochett? :hmm:

Ach nein, lassen wir das.
Martinucci, Menghini und Nabuco haben hier nichts mehr zu suchen ...
und wir auch nicht!
Acta est fabula.

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Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 17. Oktober 2019, 16:33

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 15:30
ein Akolyth im Rochett? :hmm:
Volkstümlich wird, und das weißt Du ganz genau, der Begriff Rochett sowohl für das Rochett als auch für das Superpelliceum verwandt. – Etwas ganz anderes ist freilich das Zeug von Ferrero.

Gruß
Jürgen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 17. Oktober 2019, 16:43

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 16:33
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 15:30
ein Akolyth im Rochett? :hmm:
Volkstümlich wird, und das weißt Du ganz genau, der Begriff Rochett sowohl für das Rochett als auch für das Superpelliceum verwandt. – Etwas ganz anderes ist freilich das Zeug von Ferrero.

Ach, ach, ach. :D
Ich meinte, der Herr wär "mal weg"?

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Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 17. Oktober 2019, 17:37

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 16:43
Ach, ach, ach. :D
Ich meinte, der Herr wär "mal weg"?
Bitte was? :D

Gruß
Jürgen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von taddeo » Donnerstag 17. Oktober 2019, 17:56

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:42
Oculos habent et non videbunt, aures habent et non audient ...

Wer jetzt nicht schaltet :achselzuck:
Weißt du, werter Lycobates, je älter ich werde und je länger ich solches Zeug mit anschauen muß, desto mehr frage ich mich, ob bei all denen, die solches heidnisches Zeug mitmachen, überhaupt noch ein Funke Bewußtsein vorhanden ist, daß das heidnisch ist. Auch wenn es schwerfällt, sowas bei Bischöfen, Kardinälen und gar beim Papst zu vermuten, fürchte ich doch, daß die geistliche Umnachtung bei denen so weit fortgeschritten ist, daß sie das Unrecht gar nicht mehr wahrnehmen können, das sie da unterstützen. Und laut Katechismus würde damit sogar eines der drei Kriterien für das Vorliegen einer schweren Sünde fehlen.

Katholischbleiben ist heutzutage echt eine Sache für Hardcore-Freaks. :glubsch: :heiligschein:

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 17. Oktober 2019, 18:49

taddeo :daumen-rauf:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Edi
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Edi » Donnerstag 17. Oktober 2019, 18:50

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 17:56
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:42
Oculos habent et non videbunt, aures habent et non audient ...

Wer jetzt nicht schaltet :achselzuck:
Weißt du, werter Lycobates, je älter ich werde und je länger ich solches Zeug mit anschauen muß, desto mehr frage ich mich, ob bei all denen, die solches heidnisches Zeug mitmachen, überhaupt noch ein Funke Bewußtsein vorhanden ist, daß das heidnisch ist. Auch wenn es schwerfällt, sowas bei Bischöfen, Kardinälen und gar beim Papst zu vermuten, fürchte ich doch, daß die geistliche Umnachtung bei denen so weit fortgeschritten ist, daß sie das Unrecht gar nicht mehr wahrnehmen können, das sie da unterstützen.
Warum soll das denn schwerfallen? Angesichts der universitären und sonstigen Ausbildung, die viele Priester durchlaufen haben und die oft eher zum Unglauben führt, wobei alles mögliche aus der Schrift angezweifelt wird (Stichwort: moderne Theologie), ist doch ein christusgläubiger Bischof eher die Ausnahme als die Regel zumindest in unseren Breitengraden, aber auch anderswo. Einer, der heute zum Papst gewählt wird, muss da auch keine Ausnahme sein. Zwar wird da immer mal wieder von Amts- und Standesgnade gesprochen, aber ein Amt macht einen, der den Glauben nicht mit dem Herzen erfasst hat, noch lange nicht zu einem Gläubigen, von dem man sagen kann, er hat die Gnade Gottes einigermassen in sich aufgenommen.
Ein einfacher Christ, der Jesus wirklich liebt, dem stehen doch, ohne dass er eine theologische Ausbildung hinter sich hat, die Haare zu Berge, wenn er so etwas sieht und was den Papst angeht, der ist ja tolerant fast ohne Ende, den juckt fast gar nichts mehr, es sei denn es widerspricht seiner liberalen und hochtoleranten Haltung, die aber schnell ihre Grenzen hat, wenn es sich um ernsthafte Christen handelt. Für den sind doch beinahe oder gar wirklich alle Religionen gleich und alle Menschen sind ohnehin Gotteskinder. Wenn dem so wäre, dann müsste er sofort die Kirche dichtmachen und in Rente gehen. Dann passt das, was gerade im Vatikan passiert ist ja wieder. Solche Leute sind für mich gestört und zwar gewaltig, damit meine ich nicht gestört im psychologischen Sinne, obwohl das auch mal sein kann,sondern gestört in einem geistlichen Sinne. Man predigt etwas, weil man nunmal den Beruf ergriffen hat, ist aber im Herzen gar nicht (sonderlich) überzeugt davon. Ergebnis: alles wird schwammig an den Aussagen. Mal ist das Eine richtig, mal das Gegenteil wie es einem gerade passt und wie es die Massenmedien vorgeben.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Donnerstag 17. Oktober 2019, 21:17

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:42
Oculos habent et non videbunt, aures habent et non audient ...

Wer jetzt nicht schaltet :achselzuck:
Der Satz trifft nicht nur auf die Götzen der Völker (hier weder aus Silber, noch aus Gold, aber ein Machwerk von Menschenhand) zu, sondern offensichtlich auch auf Papst und Bischöfe.

Meines Erachtens muß man darauf endlich reagieren.
Ich habe meine Schlüsse und Konsequenzen gezogen.


PS: Die Kleriker kann man nicht mit dem Zustand der Hierarchie und der Universitäten entschuldigen.
Sie haben eine eigene Verantwortung.

CIC_Fan
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 18. Oktober 2019, 09:47

die da wären die Schlüsse meine ich
insgesamt kann man nur sagen hier wird vollendet was Johannes Paul II im Oktober 1986 begonnen hat also alles ganz normal

Ralf
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Freitag 18. Oktober 2019, 12:06

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 17:56
Weißt du, werter Lycobates, je älter ich werde und je länger ich solches Zeug mit anschauen muß, desto mehr frage ich mich, ob bei all denen, die solches heidnisches Zeug mitmachen, überhaupt noch ein Funke Bewußtsein vorhanden ist, daß das heidnisch ist. Auch wenn es schwerfällt, sowas bei Bischöfen, Kardinälen und gar beim Papst zu vermuten, fürchte ich doch, daß die geistliche Umnachtung bei denen so weit fortgeschritten ist, daß sie das Unrecht gar nicht mehr wahrnehmen können, das sie da unterstützen. Und laut Katechismus würde damit sogar eines der drei Kriterien für das Vorliegen einer schweren Sünde fehlen.

Katholischbleiben ist heutzutage echt eine Sache für Hardcore-Freaks. :glubsch: :heiligschein:
Ich stimme Dir zu.

Ursächlich sehe ich das etwas anders. Ich nehme an, nicht wenige in der Führung der Kirche sind im Inneren Markionisten.
Sie haben keine Beziehung zu einem Gott, der Wert darauf legt, richtig erkannt und angebetet zu werden.
Ja, das ist sicher heidnisch, was dort passiert, doch in ihren Augen nicht schlimm.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 18. Oktober 2019, 13:54

Was bitte sind "Markionisten"?

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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Freitag 18. Oktober 2019, 17:26

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 18. Oktober 2019, 09:47
die da wären die Schlüsse meine ich
insgesamt kann man nur sagen hier wird vollendet was Johannes Paul II im Oktober 1986 begonnen hat also alles ganz normal
Ja, es wird vollendet, aber normal ist das nicht. In mehr als einer Hinsicht.

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Kai
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Kai » Freitag 18. Oktober 2019, 17:27

Wow, ich guck ja nur so ca. 2 bis 3 mal im Jahr kurz hier rein.

Heute mal wieder getan und ich sehe direkt einen Beitrag von Ralf, der auf Taddeo antwortet. Wie in alten Zeiten.

('tschuldigung für OT.)
"Und wenn da ein Tabernakel rumsteht – heute neigen Tabernakel ein wenig zum Rumstehen – dann wird der überhaupt nicht beachtet."
(Dr. W. Haßelberg-Dingenskirchen)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Protasius » Freitag 18. Oktober 2019, 18:27

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 18. Oktober 2019, 13:54
Was bitte sind "Markionisten"?
Marcion von Sinope war ein Häretiker im zweiten Jahrhundert, der das alte Testament ablehnte und den zürnenden Gott Israels für eine niedere Entität im Vergleich zum Gott und Vater Jesu Christi hielt. Vom neuen Testament akzeptierte er nur die Paulusbriefe (ohne die Pastoralbriefe) und eine gekürzte Version des Lukas-Evangeliums; das waren wohl die Stellen, die zu seinen Überzeugungen paßten.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Lycobates
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Freitag 18. Oktober 2019, 23:02

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 21:17
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 17. Oktober 2019, 14:42
Oculos habent et non videbunt, aures habent et non audient ...

Wer jetzt nicht schaltet :achselzuck:
Der Satz trifft nicht nur auf die Götzen der Völker (hier weder aus Silber, noch aus Gold, aber ein Machwerk von Menschenhand) zu, sondern offensichtlich auch auf Papst und Bischöfe.

Meines Erachtens muß man darauf endlich reagieren.
Ich habe meine Schlüsse und Konsequenzen gezogen.


PS: Die Kleriker kann man nicht mit dem Zustand der Hierarchie und der Universitäten entschuldigen.
Sie haben eine eigene Verantwortung.
Schlußtag der „Synode“ wird wie verlautete der 27. Oktober, das ist auch der 33. Jahrestag des Assisi-Frevels und diesjährig zudem der Christkönigssonntag.
Es paßt wohl alles zusammen.
Möglicherweise müssen wir uns noch auf etwas gefaßt machen!

Es wird Herbst, Kollege!

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Samstag 19. Oktober 2019, 13:16


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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Samstag 19. Oktober 2019, 14:33

Eher der Wolfswinter …



Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
und steure deiner Feinde Mord,
die Jesum Christum, deinen Sohn,
wollen stürzen von deinem Thron.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 23. Oktober 2019, 09:31

"Spaltung haben in die Kirche nicht Gespräche gebracht, sondern die Verbrechen, die Vertuschung, unmögliches Machtgebaren und der mangelnde Wille, sich der eigenen Realität zu stellen, und die Meinung, man wisse schon immer, was für andere gut und richtig sei."
Bischof Peter Kohlgraf

https://bistummainz.de/organisation/bis ... jKGN5pyGqI

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Bruder Donald
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 23. Oktober 2019, 10:12

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 09:31
"Spaltung haben in die Kirche nicht Gespräche gebracht, sondern die Verbrechen, die Vertuschung, unmögliches Machtgebaren und der mangelnde Wille, sich der eigenen Realität zu stellen, und die Meinung, man wisse schon immer, was für andere gut und richtig sei."

Bischof Peter Kohlgraf

https://bistummainz.de/organisation/bis ... jKGN5pyGqI
Bischof Peter Kohlgraf hat geschrieben:Niemand bestreitet, dass der Glaube klare Bekenntnisinhalte benötigt, die die Kirche kommunizieren muss.
Doch, genau das tut man ja eben!
Gerade in Deutschland kritisiert und zweifelt man die Glaubens- bzw. Bekenntnisinhalte an und stellt alles in Frage. Dieser linke (Un-)Geist möchte eben keine Verbindlichkeit kommunizieren, sonst ist man des Fundamentalismus verdächtig.
Herr Bischof Kohlgraf, streuen Sie uns doch keinen Sand in die Augen und hören Sie auf uns für dumm zu verkaufen!.
Bischof Peter Kohlgraf hat geschrieben:Spaltung haben in die Kirche nicht Gespräche gebracht, sondern [...], und die Meinung, man wisse schon immer, was für andere gut und richtig sei.
Ach?! So wie z. B. die Lockerung/Abschaffung des Zölibats? Einführung der Frauenweihe? Forcierung einer laxeren Moral?

Bischof Peter Kohlgraf hat geschrieben:Dann ist Evangelisierung eben auch nicht allein das Kennenlernen christlicher Glaubensinhalte, sondern das Tun des Evangeliums – Orthodoxie und Orthopraxie als Einheit.
Ja. Hat es denn die kath. Kirche je anders gesehen? Nur, wie soll man sich denn bitte als Katholik praktisch korrekt verhalten, wenn einem die theoretischen Inhalte nicht vermittelt werden bzw. diese ständig in Frage gestellt und angezweifelt werden?
Bischof Peter Kohlgraf hat geschrieben:In diesem Konzept von Evangelisierung sind alle Akteure, niemand bleibt passiv. Es gibt nicht klar definierte Sender und Empfänger, sondern Menschen auf gemeinsamen Wegen.
Es ist schon perfide, wie hier kirchenintern eine Gefahr von "rääächts" heraufbeschworen wird. Wohl mehr eingebildet als real.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Mittwoch 23. Oktober 2019, 10:26

Das Statement von Bischof Kohlgraf ist genauso daneben, wie das "geistliche Testament" von 2009 seines Vorgängers. Weil sein Vorgänger noch Jahre nach dem Abfassen Hauptprotagonist eben jener Entwicklungen war, die er in dem Pamphlet beklagte.

Dialog spaltet sehr wohl, wenn über 50 Jahre lang Dinge immer wieder auf der Tagesordnung landen, die von höchster Autorität als unkatholisch entlarvt wurden. Inzwischen ist es längst so, daß diejenigen die auf nicht katholisches in der Kirche hinweisen als schismafördernd gebrandmarkt werden, gemäß dem Motto: "Wenn niemand das Messer im Rücken anspricht, war es kein Mord sondern ein natürlicher Todesfall"
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:13

So kann man das in der Tat sehen.
Ich erlaube mir jedoch, dass diejenigen, die ständig die Gefahr des Schismas beschwören und davon faseln, dass die DBK eine "deutschnationale Kirche" und damit die Abspaltung von Rom wolle, definitiv aus dem rechten Lager stammen.
Man könnte es auch so zusammenfassen: "Zwei Pontifikate lang habe wir rechten Katholiken die Politik der Päpste mitbestimmt und gut geheißen. Es war uns völlig egal, ob sich Gläubige von der Kirche abgewendet haben. Jetzt wo sich kirchenpolitisch der Wind zumindest ein wenig dreht, beschwören wir die Angst vor dem Schisma und machen Druck - medial, kirchenpolitisch, wie auch immer."

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:21

Man erlebt heute vieles quasi Spiegelbildlich
mich würde aber noch etwas anderes interessieren diese ganze Debatte über die Synode überdenkt deshalb hier jemand seine kirchenpolitische Position

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von taddeo » Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:56

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:13
"... wir rechten Katholiken ..."
Mit Verlaub, das ist eine Formulierung, die schon an eine Beleidigung grenzt.

"Rechts" ist eindeutig ein weltlich-politischer Begriff, der heutzutage auch noch extrem negativ besetzt ist. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es aber weder "rechts" noch "links". Und einfach "konservativ" mit "rechts" gleichzusetzen, wie du es machst, das ist schon dreist. Ich würde mich nie als "rechts" einstufen, aber als "konservativ" jederzeit.

Insofern verwahre ich mich in aller Form gegen so eine unzutreffende Verunglimpfung. :motz:

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 23. Oktober 2019, 12:04

taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:56
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:13
"... wir rechten Katholiken ..."
Mit Verlaub, das ist eine Formulierung, die schon an eine Beleidigung grenzt.

"Rechts" ist eindeutig ein weltlich-politischer Begriff, der heutzutage auch noch extrem negativ besetzt ist. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es aber weder "rechts" noch "links". Und einfach "konservativ" mit "rechts" gleichzusetzen, wie du es machst, das ist schon dreist. Ich würde mich nie als "rechts" einstufen, aber als "konservativ" jederzeit.

Insofern verwahre ich mich in aller Form gegen so eine unzutreffende Verunglimpfung. :motz:
:klatsch:

An sich ist es natürlich bezeichnend, daß Personen mit einer ganz offensichtlich rein weltlich-politischen Einstellung, die aber doch "Theologen" sein wollen, diese rein weltlich-politischen Begriffe in eine religiöse Diskussion hineintragen, wo sie nichts zu suchen haben.
Dem muß in der Tat energisch widersprochen werden!

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:03

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:13
Ich erlaube mir jedoch, dass diejenigen, die ständig die Gefahr des Schismas beschwören und davon faseln, dass die DBK eine "deutschnationale Kirche" und damit die Abspaltung von Rom wolle, definitiv aus dem rechten Lager stammen.
Ja, und? Diejenigen, die auf die tatsächlichen Spalter aufmerksam machen, sind selber welche?
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:13
Es war uns völlig egal, ob sich Gläubige von der Kirche abgewendet haben
Wenn sie sich abgewendet haben, waren es ja offensichtlich keine richtigen Gläubigen. Wenn sie dann gegangen sind, war es ja nur konsequent.

Problematisch sind jene, die mit den Glaubensinhalten der kath. Kirche nichts anfangen können, aber in dieser verbleiben und destruktiv von innen wirken. Vor allem, da sie heute am Ruder sind, bzw. sich am Ruder wähnen.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Edi » Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:36

Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:03
Problematisch sind jene, die mit den Glaubensinhalten der kath. Kirche nichts anfangen können, aber in dieser verbleiben und destruktiv von innen wirken. Vor allem, da sie heute am Ruder sind, bzw. sich am Ruder wähnen.
Darüber hinaus leben sie noch gut von der Kirche direkt oder indirekt. In einer Firma würden diese Personen, die die Interessen der Firma nicht mehr vertreten bzw. sogar gegen diese Interessen arbeiten früher oder später rausgeschmissen, aber in der Kirche lässt man sie walten und schalten wie sie wollen.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Mittwoch 23. Oktober 2019, 13:52

Wenn hier beklagt wird, daß sich Leute von der Kirche abwenden, sollte man auch fragen warum! Wenn die Leute nach Dingen verlangen, die keinesfalls mit dem katholischen Glauben vereinbar sind, dann ist die Ursache mangelnde Katechese darüber, was katholischer Glaube ist. Ursächlich für diesen Mangel sind jene Kräfte in der Kirche, die behaupten, mit dem alten Kram könne man den Leuten heutzutage nicht mehr kommen. Was zu einem völligen Glaubwürdigkeitsverlust in der Verkündigung führte und weitere der Kirche Fernstehende produzierte und produziert. In der evangelischen Kirche hat den Mangel an Glauben übertüncht, in dem man sich in politischen Aktivismus flüchtete, was den zusätzlichen Vorteil bot, daß Pfarrer, die in der Kirche keine weitere Karriere machen konnten, weil es nicht soviele Chefposten wie Aspiranten gibt, diese dann nahtlos in die Politik wechseln konnten und dort politisch weiterpredigten.

Ich habe in den letzten Tagen einen Artikel gelesen, der sagte, daß trotz der Bemühungen der modernistischen Kräfte, die katholische Kirche erst da steht, wo die evangelische Kirche schon 1975 in ihrem Abwärtstrend angekommen war. Insofern stimmt die Behauptung der Progressisten, daß man dort "schon viel weiter sei"! Vor ein paar Wochen gab es einen Artikel, wo mW die anglikanische Kirche in Kanada feststellte, daß bei der derzeitigen Entwicklung 2040 keine Spender und keine Gläubigen mehr übrig sind, sondern nur noch ein paar Hauptamtliche. In Kanada gab es auch einen Fall wie es welche in der Schweiz gab, wo Pfarrerinnen sich als nicht an einen personalen Gott glaubend offenbarten, weil ihre "Gottes"dienste aber so fluffig und anspruchslos sind, die Kirchen es nicht schafften die feindlichen Kräfte in den eigenen Reihen loszuwerden.

Und nun wundern sich manche, warum es immer noch Leute in der katholischen Kirche gibt, die diesen offenkundigen Schwachsinn nicht mitmachen wollen?
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Kartäuser
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Kartäuser » Mittwoch 23. Oktober 2019, 14:12

taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:56
Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 11:13
"... wir rechten Katholiken ..."
Mit Verlaub, das ist eine Formulierung, die schon an eine Beleidigung grenzt.

"Rechts" ist eindeutig ein weltlich-politischer Begriff, der heutzutage auch noch extrem negativ besetzt ist. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es aber weder "rechts" noch "links". Und einfach "konservativ" mit "rechts" gleichzusetzen, wie du es machst, das ist schon dreist. Ich würde mich nie als "rechts" einstufen, aber als "konservativ" jederzeit.

Insofern verwahre ich mich in aller Form gegen so eine unzutreffende Verunglimpfung. :motz:
Mir ist das inzwischen wurscht - sowohl im Politischen wie auch in Bezug auf den Glauben. Der Begriff "Rechts" wird heute so inflationär gebraucht, dass es mich nicht interessiert, ob mich jemand so betitelt.

Oder wie es Franz Josef Strauß ausdrückte: "Wir lassen uns nicht als rechtsradikal oder nationalistich [ersetze im Hinblick auf die Kirche: als traditionalistisch oder fundamentalistisch] bezeichnen, nur weil diejenigen, die jahrelang mit uns dasselbe vertreten haben, ihren Standpunkt inzwischen so weit nach links verschoben haben, dass ihnen die frühere gemeinsame Position nunmehr als rechts erscheint".

Aber in der Sache bin ich mit den meisten hier einig: wenn die Spalter den Bewahrern Spaltung vorwerfen, dann wird es richtig amüsant (auch eine Tatsache, die sich sowohl in der Kirche als auch in der Politik beobachten lässt).
"Wenn Sie mich fragen, ob das denn noch zeitgemäß ist, dann antworte ich Ihnen: Zeitgemäß vielleicht nicht, aber ewigkeitsgemäß ist es."
(Erzbischof Dr. Johannes Dyba +)

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