Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

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Knecht Ruprecht
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Knecht Ruprecht » Donnerstag 26. Dezember 2019, 19:33

Geoge Soros hat mit der St. Gallen Gruppe und der letzten Papst-Wahl die Führungsspitze der Katholischen Kiche übernommen. Aus dieser Nummer kommt man nur mit einem Gegenpapst und entsprechenden Bistümern, die sich auf Seiten des Gegenpapstes stellen, raus.
Der Anfang vom Ende wurde erstmals 2011 beim Deutschlandbesuch Papst Benedikts sichtbar.
https://www.youtube.com/watch?v=KzfBkjqfi3s ab Minute 41 beginnt die Begrüßung des Papstes durch die "eigenen" Leute. Die Handschlagverweigerer gehören ausnahmslos zur St. Gallen Gruppe.
Mittlerwele ist der Feind in der Führungsspitze der Kirche angekommen. Da gibt es kein zurück mehr und auch kein es wird schon. Der Krieg hat begonnen.

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Sempre
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Sempre » Donnerstag 26. Dezember 2019, 20:34

Knecht Ruprecht hat geschrieben:
Donnerstag 26. Dezember 2019, 19:33
Aus dieser Nummer kommt man nur mit einem Gegenpapst und entsprechenden Bistümern, die sich auf Seiten des Gegenpapstes stellen, raus.
Wer will sich schon hinter einen Gegenpapst stellen und zur Hölle fahren? Es müßte schon lauten:

Aus dieser Nummer kommt man nur mit einem Papst und entsprechenden Bistümern, die sich auf Seiten des Papstes stellen, raus.

Wenn ich Dich recht verstanden habe, denkst Du ja nicht, es herrsche Gegenpapstmangel!?
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

Trisagion
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Trisagion » Freitag 27. Dezember 2019, 12:29

Wo gehobelt wird da fallen Späne, und wo Kirchen gespalten werden da fallen Menschenseelen... Viel wird darüber geredet was die wahre Kirche ist, wenig darüber wo all die Mitläufer bleiben wenn ihre Restreligion zusammenbricht. Sind die dann alle egal?

Beide Seiten träumen davon, daß aus ihrem Bruchstück schnell wieder das Ganze heranwächst, nur halt besser in ihrem jeweiligen Sinne. In Wirklichkeit strahlen von einem großen Bruch immer viele kleine Risse aus, und es splittert erstmal eine ganz Weile weiter. Und je kleiner die Bruchteile werden, desto größer die Chance daß die verloren gehen in der Geschichte, statt wieder zu wachsen.

Für mich sind diese internen Konflikte insbesondere im Westen Ausdruck der Belastung des Glaubens durch eine nahezu komplett nachchristliche Welt. In Wirklichkeit eint uns der verzweifelte Versuch, da noch irgendwie anzukommen. Je verzweifelter wir werden, desto mehr Unsinn und sogar Unsägliches wird ausprobiert (auf allen Seiten!). Das ist menschlich. Weil das aber doch alles nicht klappt, zerfleischen wir uns halt gegenseitig. Das ist allzumenschlich.

Nehmen wir mal zu unseren Gunsten an, daß der Westen doch wieder christlich werden soll, statt einfach verloren zu gehen (dafür gibt es leider keine göttliche Garantie). Was wir dann brauchen ist nicht ein Bruch, sondern ein Christentum das die über Jahrhunderte herangezüchtete Immunität der westlichen Gesellschaft überwinden kann. Ich habe keine Ahnung, wie das aussehen könnte. Ich bin mir aber leider ziemlich sicher, daß keine der wohlbekannten derzeitigen Varianten dafür das Zeug hat...

Aber um mich von dem Gegenteil zu überzeugen, braucht es keinen Wortschwall. Wer den Kamikaze-artigen Absturz der Kirche im Westen auffängt, und diese Energie in einen neuen Höhenflug umwandelt, werden wir an genau diesen Früchten erkennen.

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Vinzenz Ferrer
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Vinzenz Ferrer » Freitag 27. Dezember 2019, 13:46

Trisagion hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 12:29
Ich habe keine Ahnung, wie das aussehen könnte. Ich bin mir aber leider ziemlich sicher, daß keine der wohlbekannten derzeitigen Varianten dafür das Zeug hat...
Aber um mich von dem Gegenteil zu überzeugen, braucht es keinen Wortschwall. Wer den Kamikaze-artigen Absturz der Kirche im Westen auffängt, und diese Energie in einen neuen Höhenflug umwandelt, werden wir an genau diesen Früchten erkennen.
Nur noch ein Gott kann das Ruder herumreißen - Gott sei es gedankt, dass ER uns das auch versprochen hat! :) :heiligschein: :)
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Marion
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Marion » Freitag 27. Dezember 2019, 14:33

Vinzenz Ferrer hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 13:46
Gott sei es gedankt, dass ER uns das auch versprochen hat! :) :heiligschein: :)
Ja, der Jüngste Tag steht offensichtlich vor der Tür.
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 27. Dezember 2019, 15:11

Marion hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 14:33
Vinzenz Ferrer hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 13:46
Gott sei es gedankt, dass ER uns das auch versprochen hat! :) :heiligschein: :)
Ja, der Jüngste Tag steht offensichtlich vor der Tür.
das hören wir seit dem Jahre 33 dauernd

Lauralarissa
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 27. Dezember 2019, 16:30

Vinzenz Ferrer hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 13:46
,
Nur noch ein Gott kann das Ruder herumreißen - Gott sei es gedankt, dass ER uns das auch versprochen hat! :) :heiligschein: :)
Vielleicht tut er das gerade! Nach so vielen Eiszeit in der Katholischen Kirche ...
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Hanspeter
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Hanspeter » Freitag 27. Dezember 2019, 17:19

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 16:30
Vinzenz Ferrer hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 13:46
,
Nur noch ein Gott kann das Ruder herumreißen - Gott sei es gedankt, dass ER uns das auch versprochen hat! :) :heiligschein: :)
Vielleicht tut er das gerade! Nach so vielen Eiszeit in der Katholischen Kirche ...
Wann war denn „Eiszeit“ in der Kirche?

Ralf
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Freitag 27. Dezember 2019, 18:18

Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 17:19
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 16:30
Vinzenz Ferrer hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 13:46
,
Nur noch ein Gott kann das Ruder herumreißen - Gott sei es gedankt, dass ER uns das auch versprochen hat! :) :heiligschein: :)
Vielleicht tut er das gerade! Nach so vielen Eiszeit in der Katholischen Kirche ...
Wann war denn „Eiszeit“ in der Kirche?
Oh, kriegstreibende Päpste im Mittelalter, Alexander VI. und Simonie ad perfectum, Gier und Geilheit - da gab es immer wieder Epochen. Ich spreche hier nur von wenigen Päpsten, die (Fürst)Bischöfe wären noch einige Seiten wert.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Hanspeter
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Hanspeter » Freitag 27. Dezember 2019, 20:18

Wie ich Laura einschätze, meinte Sie mit „Eiszeit“ eher die Ära der Pius Päpste IX. - XII.

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Sempre
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Sempre » Freitag 27. Dezember 2019, 20:39

Ein Schisma nach dem Vatikanischen Konzil würde implizieren, daß die Bischöfe, die sich von Bergoglio trennen, einen Papst wählen. Da kommt mir beim besten Willen niemand in den Sinn, der solches veranstalten könnte. Selbst ohne eine solche Papstwahl kommt mir niemand in den Sinn, der Bergoglio zum Antipapst erklären könnte.

Aber nehmen wir mal an, solches würde passieren. Was würden dann die allermeisten Katholiken, zuvörderst die, die sich als traditionell ansehen, sagen? Sie würden sagen, daß es kein Schisma gibt, solange ein solches nicht von Bergoglio als solches festgestellt wurde.

Was aber würde Bergoglio tun? Er würde ein Jahr der göttlichen Barmherzigkeit ausrufen und erklären, daß ja nicht alle Schismatiker Waffenhändler sind, und auch sie in ihrer Weise zur Kirche gehören.

Dann stünden die Schismatiker im Regen. :heul:
Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Freitag 27. Dezember 2019, 21:33

Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 20:18
Wie ich Laura einschätze, meinte Sie mit „Eiszeit“ eher die Ära der Pius Päpste IX. - XII.
Stimmt, und die danach auch....

Was mir an den Reformbegeisterten immer wieder auffällt, ist, daß sie mit den üblichen Reformanliegen kein höheres Ziel verfolgen. Es geht nicht um Evangelisierung (das wurde explizit bspw. bei der Jodelsynode angelehnt), wäre angesichts der protestantischen "Erfolge" auch wenig wahrscheinlich von Erfolg gekrönt. Es geht einfach nur darum, es zu fordern, weil man es für opportun hält, weil es eben jetzt dran sei. Ohne Ziel, einfach so.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Edi » Freitag 27. Dezember 2019, 22:33

Ralf hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 21:33
Hanspeter hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 20:18
Wie ich Laura einschätze, meinte Sie mit „Eiszeit“ eher die Ära der Pius Päpste IX. - XII.
Stimmt, und die danach auch....

Was mir an den Reformbegeisterten immer wieder auffällt, ist, daß sie mit den üblichen Reformanliegen kein höheres Ziel verfolgen. Es geht nicht um Evangelisierung (das wurde explizit bspw. bei der Jodelsynode angelehnt), wäre angesichts der protestantischen "Erfolge" auch wenig wahrscheinlich von Erfolg gekrönt. Es geht einfach nur darum, es zu fordern, weil man es für opportun hält, weil es eben jetzt dran sei. Ohne Ziel, einfach so.
Die Antwort ist doch ganz einfach: Was einer selber nicht hat, das fordert er auch nicht von anderen in der Kirche. Was fehlt denn im Grunde in der Kirche, was kommt immer mehr abhanden? Der Glaube fehlt und geht immer mehr zurück. Dagegen helfen auch keine Strukturreformen, egal welcher Art. Wenn ein Pfarrer an Kinder geht, dann geht das letztlich auch auf Unglauben zurück und nicht auf mangelnde Kontrolle der kirchlichen Behörden. Ein anständiger Mensch macht das nicht und ein Gläubiger, also ein Pfarrer erst recht nicht, aber ob da alle Pfarrer überhaupt den Glauben haben und nicht nur fromm angestrichen sind, das ist doch die Frage und kann alle Priester betreffen bis in die höchsten Ränge. Man hat ja heute bei vielen Bischöfen und Kardinälen bis hin zum Papst den Eindruck, sie verteidigten den Glauben der Kirche gar nicht mehr, sondern fordern die Verweltlichung. Papst sagt ja auch immer, alle Menschen seien Gotteskinder. Demnach müsste doch alles gut sein, warum wettert er dann gegen vieles? Die Schizophrenie hat heute das Sagen nicht nur in der Politik, auch in der Kirche.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Samstag 28. Dezember 2019, 09:41

Sempre hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 20:39
Ein Schisma nach dem Vatikanischen Konzil würde implizieren, daß die Bischöfe, die sich von Bergoglio trennen, einen Papst wählen. Da kommt mir beim besten Willen niemand in den Sinn, der solches veranstalten könnte. Selbst ohne eine solche Papstwahl kommt mir niemand in den Sinn, der Bergoglio zum Antipapst erklären könnte.

Aber nehmen wir mal an, solches würde passieren. Was würden dann die allermeisten Katholiken, zuvörderst die, die sich als traditionell ansehen, sagen? Sie würden sagen, daß es kein Schisma gibt, solange ein solches nicht von Bergoglio als solches festgestellt wurde.

Was aber würde Bergoglio tun? Er würde ein Jahr der göttlichen Barmherzigkeit ausrufen und erklären, daß ja nicht alle Schismatiker Waffenhändler sind, und auch sie in ihrer Weise zur Kirche gehören.

Dann stünden die Schismatiker im Regen. :heul:
was konsequent wäre

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Samstag 28. Dezember 2019, 10:18

ein Papst wurde schon gewählt ob er will oder nicht

Erzbischof Vigáno
https://www.youtube.com/watch?v=yx_M_1j ... ploademail

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Samstag 28. Dezember 2019, 10:52

CIC_Fan hat geschrieben:
Samstag 28. Dezember 2019, 10:18
ein Papst wurde schon gewählt ob er will oder nicht

Erzbischof Vigáno
https://www.youtube.com/watch?v=yx_M_1j ... ploademail
Pazzesco!
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Petrus » Samstag 28. Dezember 2019, 10:59

Sempre hat geschrieben:
Freitag 27. Dezember 2019, 20:39
Ein Schisma nach dem Vatikanischen Konzil würde implizieren, daß die Bischöfe, die sich von Bergoglio trennen, einen Papst wählen. Da kommt mir beim besten Willen niemand in den Sinn, der solches veranstalten könnte. Selbst ohne eine solche Papstwahl kommt mir niemand in den Sinn, der Bergoglio zum Antipapst erklären könnte.

Aber nehmen wir mal an, solches würde passieren. Was würden dann die allermeisten Katholiken, zuvörderst die, die sich als traditionell ansehen, sagen? Sie würden sagen, daß es kein Schisma gibt, solange ein solches nicht von Bergoglio als solches festgestellt wurde.

Was aber würde Bergoglio tun? Er würde ein Jahr der göttlichen Barmherzigkeit ausrufen und erklären, daß ja nicht alle Schismatiker Waffenhändler sind, und auch sie in ihrer Weise zur Kirche gehören.

Dann stünden die Schismatiker im Regen. :heul:
danke Dir, Sempre, für diesen Beitrag.

Du hast (meine Meinung) einfach mal "ganz praktisch" nachgedacht, nicht "herumtheoretisiert", und das hier geschrieben,

danke Dir dafür.

Petrus.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Donnerstag 16. Januar 2020, 14:37

Das nachsynodale Schreiben soll voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar dieses Jahres erscheinen: http://www.kath.net/news/70379
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Donnerstag 23. Januar 2020, 14:09

kath.net hat geschrieben: ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’

Scharfe Kritik an der Amazonien-Synode kommt von Robert Mutsaerts, dem Weihbischof von Hertogenbosch. Die Forderungen nach verheirateten Priestern, geweihten Diakoninnen und einem amazonischen Ritus seien ein Bruch mit der Tradition. [...]
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 23. Januar 2020, 14:12

Der Papst ist nicht an diese Dokument gebunden es hat keinerlei Verbindlichkeit

Lauralarissa
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Donnerstag 23. Januar 2020, 15:51

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 14:09
kath.net hat geschrieben: ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’

Scharfe Kritik an der Amazonien-Synode kommt von Robert Mutsaerts, dem Weihbischof von Hertogenbosch. Die Forderungen nach verheirateten Priestern, geweihten Diakoninnen und einem amazonischen Ritus seien ein Bruch mit der Tradition. [...]
Hoffen wir vor allem, dass er solche Bischöfe aus dem Verkehr zieht.
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Osthugo » Donnerstag 23. Januar 2020, 15:53

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:51
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 14:09
kath.net hat geschrieben: ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’

Scharfe Kritik an der Amazonien-Synode kommt von Robert Mutsaerts, dem Weihbischof von Hertogenbosch. Die Forderungen nach verheirateten Priestern, geweihten Diakoninnen und einem amazonischen Ritus seien ein Bruch mit der Tradition. [...]
Hoffen wir vor allem, dass er solche Bischöfe aus dem Verkehr zieht.
Solang er sie zu Kardinälen ernennt, soll's mir prospektiv recht sein. ;D
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Hanspeter » Donnerstag 23. Januar 2020, 15:54

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:51
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 14:09
kath.net hat geschrieben: ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’

Scharfe Kritik an der Amazonien-Synode kommt von Robert Mutsaerts, dem Weihbischof von Hertogenbosch. Die Forderungen nach verheirateten Priestern, geweihten Diakoninnen und einem amazonischen Ritus seien ein Bruch mit der Tradition. [...]
Hoffen wir vor allem, dass er solche Bischöfe aus dem Verkehr zieht.
Warum sollten wir das hoffen? Welchen kirchlichen Straftatbestand haben diese Bischöfe denn erfüllt, der eine Amtsenthebung rechtfertigen würden?

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 23. Januar 2020, 15:58

Hanspeter hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:54
Warum sollten wir das hoffen? Welchen kirchlichen Straftatbestand haben diese Bischöfe denn erfüllt, der eine Amtsenthebung rechtfertigen würden?
Er vertritt nicht den "progressiven" Kurs.

Eine vernünftigere, logischere oder gar ehrlichere Antwort darauf gibt es nicht.
Zuletzt geändert von Bruder Donald am Donnerstag 23. Januar 2020, 15:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Osthugo » Donnerstag 23. Januar 2020, 15:58

Hanspeter hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:54
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:51
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 14:09
kath.net hat geschrieben: ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’

Scharfe Kritik an der Amazonien-Synode kommt von Robert Mutsaerts, dem Weihbischof von Hertogenbosch. Die Forderungen nach verheirateten Priestern, geweihten Diakoninnen und einem amazonischen Ritus seien ein Bruch mit der Tradition. [...]
Hoffen wir vor allem, dass er solche Bischöfe aus dem Verkehr zieht.
Warum sollten wir das hoffen? Welchen kirchlichen Straftatbestand haben diese Bischöfe denn erfüllt, der eine Amtsenthebung rechtfertigen würden?
Sie stehen auf dem Boden von Lehre und Tradition. Das sollte heute schon als Straftatbestand ausreichen. :roll:
"Heiliger Engel, Schützer meiner Seele und meines Leibes, verlaß mich Sünder nicht! Weiche nicht von mir wegen meiner Sünden! Umfasse meine schwache Hand und führe mich den Weg des Heiles!"
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Hanspeter » Donnerstag 23. Januar 2020, 16:12

Vielen Dank Euch beiden, dennoch würde mich Lauras Antwort interessieren.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Donnerstag 23. Januar 2020, 16:16

Hanspeter hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:54
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:51
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 14:09
kath.net hat geschrieben: ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’

Scharfe Kritik an der Amazonien-Synode kommt von Robert Mutsaerts, dem Weihbischof von Hertogenbosch. Die Forderungen nach verheirateten Priestern, geweihten Diakoninnen und einem amazonischen Ritus seien ein Bruch mit der Tradition. [...]
Hoffen wir vor allem, dass er solche Bischöfe aus dem Verkehr zieht.
Warum sollten wir das hoffen? Welchen kirchlichen Straftatbestand haben diese Bischöfe denn erfüllt, der eine Amtsenthebung rechtfertigen würden?
Kirchenrechtlich wahrscheinlich keinen.
Aber wenn ich mir überlege, wie man unter JP II mit Bischof Gaillot umgegangen ist, der sich auch kirchenrechtlich nichts hatte zuschulden kommen lassen, wäre für mich die Frage, wie viel Loyalität man von Bischöfen im Amt verlangen kann und muss. Das war der Hintergrund meiner Aussage.
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 23. Januar 2020, 16:31

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 16:16
wäre für mich die Frage, wie viel Loyalität man von Bischöfen im Amt verlangen kann und muss.
Loyalität gegenüber Kirche, Lehramt und Tradition oder gegenüber jedem neuen Papst? :hmm:

Und wie schauts mit Loyalität gegenüber Agenden aus, die gegenüber Lehramt und Tradition unloyal sind? :hmm:
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Protasius » Donnerstag 23. Januar 2020, 16:33

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 16:16
Hanspeter hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:54
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:51
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 14:09
kath.net hat geschrieben: ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’

Scharfe Kritik an der Amazonien-Synode kommt von Robert Mutsaerts, dem Weihbischof von Hertogenbosch. Die Forderungen nach verheirateten Priestern, geweihten Diakoninnen und einem amazonischen Ritus seien ein Bruch mit der Tradition. [...]
Hoffen wir vor allem, dass er solche Bischöfe aus dem Verkehr zieht.
Warum sollten wir das hoffen? Welchen kirchlichen Straftatbestand haben diese Bischöfe denn erfüllt, der eine Amtsenthebung rechtfertigen würden?
Kirchenrechtlich wahrscheinlich keinen.
Aber wenn ich mir überlege, wie man unter JP II mit Bischof Gaillot umgegangen ist, der sich auch kirchenrechtlich nichts hatte zuschulden kommen lassen, wäre für mich die Frage, wie viel Loyalität man von Bischöfen im Amt verlangen kann und muss. Das war der Hintergrund meiner Aussage.
Dieser Artikel von Radio Vatikan über ein Treffen von Gaillot und Papst Franziskus sieht das etwas anders:
Der Franzose war bis 1995 Bischof von Evreux. Er wurde dann von Papst Johannes Paul II. suspendiert, nachdem er sich mehrmals gegen die Lehre der Kirche geäußert hatte und sich etwa für die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare aussprach.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Hanspeter » Donnerstag 23. Januar 2020, 17:11

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 16:16
Hanspeter hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:54
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 15:51
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 14:09
kath.net hat geschrieben: ‚Hoffen wir, dass Papst Franziskus das Abschlussdokument zerreißt’

Scharfe Kritik an der Amazonien-Synode kommt von Robert Mutsaerts, dem Weihbischof von Hertogenbosch. Die Forderungen nach verheirateten Priestern, geweihten Diakoninnen und einem amazonischen Ritus seien ein Bruch mit der Tradition. [...]
Hoffen wir vor allem, dass er solche Bischöfe aus dem Verkehr zieht.
Warum sollten wir das hoffen? Welchen kirchlichen Straftatbestand haben diese Bischöfe denn erfüllt, der eine Amtsenthebung rechtfertigen würden?
Kirchenrechtlich wahrscheinlich keinen.
Aber wenn ich mir überlege, wie man unter JP II mit Bischof Gaillot umgegangen ist, der sich auch kirchenrechtlich nichts hatte zuschulden kommen lassen, wäre für mich die Frage, wie viel Loyalität man von Bischöfen im Amt verlangen kann und muss. Das war der Hintergrund meiner Aussage.

Was hat das mit der alten Kamelle zu tun? Wenn ich Dich recht verstehe, ist für Dich Kritik an der Amazonassynode ein Grund, einen Bischof aus dem Verkehr zu ziehen. Die Frage, warum das ein hinreichender Grund für eine so schwerwiegende Maßnahme sein soll, hast Du nicht beantwortet. Kommt da noch was?

Lauralarissa
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Donnerstag 23. Januar 2020, 17:25

Hanspeter hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 17:11
Was hat das mit der alten Kamelle zu tun? Wenn ich Dich recht verstehe, ist für Dich Kritik an der Amazonassynode ein Grund, einen Bischof aus dem Verkehr zu ziehen. Die Frage, warum das ein hinreichender Grund für eine so schwerwiegende Maßnahme sein soll, hast Du nicht beantwortet. Kommt da noch was?
Na ja, die olle Kamelle ist einfach nur ein Beispiel dafür, wie man mit kritischen Bischöfen tlw. umgegangen ist.

Ob man den Bischof suspendieren sollte, weiß ich nicht. Aber ich würde mir wünschen, dass sein Vorgesetzter ihn deutlich auf seine Loyalitätspflichten hinweist.

Er hat nämlich folgenden Treueid abgelegt:
Außerdem hange ich mit religiösem Gehorsam des Willens und des Verstandes den Lehren an, die der Papst oder das Bischofskollegium vorlegen, wenn sie ihr authentisches Lehramt ausüben, auch wenn sie nicht beabsichtigen, diese in einem endgültigen Akt zu verkünden.
https://bistum-augsburg.de/Hauptabteilu ... n/Gehorsam

Mir fällt einfach auf, in welcher Schärfe und mit welch unwürdiger Sprache manche Bischöfe gegen amtierenden Nachfolger Petri kämpfen.
So würde ich solche Menschen fragen, ob sie sicher sind, dass sie ihr Amt noch in Treue und Gehorsam zum Papst ausüben können.

Ich glaube, ich würde mir überlegen, ob ich den Dienst quittiere, wenn ich die Schulpolitik meines Bundeslandes überhaupt nicht mehr mittragen könnte. Das wäre zumindest die ehrliche Konsequenz.
Auf jeden Fall hätte ein Schulleiter empfindlichen Ärger, wenn er in der Presse ein Interview geben würde, in dem er sagt, dass das Land den neuen Lehrplan am besten gleich wieder zerreißt.

Und ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, wenn ein Bischof vor 10 Jahren eine entsprechende Äußerung gemacht hätte.
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Bruder Donald
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 23. Januar 2020, 17:56

Vor 10 Jahren wäre es noch umvorstellbar gewesen, dass eine Synode oder der Papst die Lehre und Tradition der Kirche aufweicht oder zur Disposition stellt!

Und dein "Kadavergehorsam" ist doch echt lächerlich:
Wenn der angenommene neue Lehrplan absoluter Murks wäre, würdest du nix dagegen sagen, sondern schön brav den Verantwortlichen hinterherdackeln?
Ja, erzähl deine Märchen wem anders...

Und außerdem: Gaillot hat sich ja wohl eindeutig gegen die kath. Lehre und Tradition geäußert. Und sein Amt als Bischof hat er eher benutz, um Politiker zu spielen. Wo war da seine Loyalität gegenüber Papst und Lehramt? In dem Fall bist du aber brüskiert, seltsam.
Aber wenn ein Bischof sich positiv zu gegebener Lehre und Tradition äußert, da verlangst du ein " aus dem Verkehr ziehen"?
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 23. Januar 2020, 17:25
Ich glaube, ich würde mir überlegen, ob ich den Dienst quittiere, wenn ich die Schulpolitik meines Bundeslandes überhaupt nicht mehr mittragen könnte.
Tja, das gleiche denke ich mir von den "progressiven" und modernisten auch, warum sie nicht geangen sind unter JPII und BXVI, statt ihren destruktiven Unsinn zu verbreiten.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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