Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

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Edi
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Edi » Mittwoch 7. August 2019, 10:01

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Siard
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Siard » Mittwoch 7. August 2019, 12:57

Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 08:43
Unfassbar! Rassisten nun auch in der Merkel-CDU :auweia:
Die gibt es da schon lange.

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 7. August 2019, 13:17

https://www.welt.de/politik/deutschland ... batte.html
Merkels Afrikabeauftragter fordert Debatte über Tönnies‘ Äußerungen
... „Die von Tönnies angesprochenen Probleme wie das Verschwinden des Regenwalds und das Bevölkerungswachstum auf dem afrikanischen Kontinent sind real, und darüber muss gesprochen und gegebenenfalls kontrovers diskutiert werden“, sagte Nooke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwochsausgaben).

Nooke kritisierte allerdings die Wortwahl des Schalke-Aufsichtsratschefs, ...
Es kommt mir wie ein Witz, der immer schlechter wird, je länger er erzählt wird: Ein vereinsmeiernder Wurstfabrikant aus NRW (Bevölkerungdichte 526 Einwohner/Quadratkilometer) äußert öffentlich und in unangemessener Form, dass sich die Bewohner eines anderen Kontinents (Bevölkerungsdichte 31 Einwohner/Quadratkilometer) seiner Ansicht nach viel zu schnell vermehren. Der erste Aufschrei lautet "Rassismus". Aber die Rettung naht: Die angesprochenen Probleme sind ja real.

Bevölkerungsdichte:

Bild

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Bruder Donald
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 7. August 2019, 13:49

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 13:17
Es kommt mir wie ein Witz, der immer schlechter wird, je länger er erzählt wird: Ein vereinsmeiernder Wurstfabrikant aus NRW (Bevölkerungdichte 526 Einwohner/Quadratkilometer) äußert öffentlich und in unangemessener Form, dass sich die Bewohner eines anderen Kontinents (Bevölkerungsdichte 31 Einwohner/Quadratkilometer) seiner Ansicht nach viel zu schnell vermehren. Der erste Aufschrei lautet "Rassismus". Aber die Rettung naht: Die angesprochenen Probleme sind ja real.

Bevölkerungsdichte:

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Wäre von Anfang an schlau und angemessen gewesen, auf Tönnies Äußerungen auf diese Weise zu antworten, anstatt die Rassismuskeule zu ziehen und herumzuknöppeln. :roll: (nicht auf dich bezogen!)
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von RomanesEuntDomus » Mittwoch 7. August 2019, 15:17

Kai Gniffke, Nachrichten-Chefredakteur beim deutschen Staatsfunk, vollendet die vor kurzem eingeleitete 180-Grad-Wende in der Berichterstattung/Kommentierung:

https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 77775.html

Transkript (nur der Anfang):
Wenn die Afrikaner zwanzig Kraftwerke hätten, würden sie aufhören, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren. Hätte Clemens Tönnies ein kleines Kraftwerk zwischen den Ohren, würde er aufhören, solche Sätze zu sagen. Was für ein Blödsinn! Was für eine Zumutung! Aber ist Tönnies deshalb ein Rassist? Nein! Und nach allem, was ich über ihn weiß, wirklich nicht. ...
Ich kann die plötzliche Kehrtwende der Medien gut verstehen. Es dürfte sich auch bei den Medienmachern herumgesprochen haben, dass es auf Dauer ein bisschen zu auffällig ist, jedes dumme und peinliche Geschwätz gleich als "Rassismus" zu bezeichnen und wie immer darauf zu hoffen, dass die Medienkonsumenten ihnen das so abnehmen werden.

Obwohl :/ ... :hmm: bei manchen scheint es ja doch noch immer zu funktionieren, z.B. beim Threadersteller.

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von lifestylekatholik » Mittwoch 7. August 2019, 17:18

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 15:17
Obwohl :/ ... :hmm: bei manchen scheint es ja doch noch immer zu funktionieren, z.B. beim Threadersteller.
Und nicht nur bei dem.
ZEIT hat geschrieben:Rassismus ist kein Rassismus ist kein Rassismus

Trotz seines plumpen Rassismus ist Clemens Tönnies bald wieder der Chef von Schalke 04. Das zeigt: Der Verein ist seiner gesellschaftlichen Aufgabe nicht gewachsen.



Noch fataler als dieser Quasifreispruch ist seine Begründung: Tönnies habe zwar gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen, doch der Vorwurf des Rassismus sei unbegründet. Das ist so rätselhaft wie unerträglich.

Der Vorwurf des Rassismus ist sehr wohl begründet, denn Tönnies kolportierte auf die plumpeste und biedermännischste Art irgendwelche angeblichen Rassemerkmale. Die baumfällenden und – wie der deutsche Adel sagt – "schnackselnden" Afrikaner sollen also schuld sein an der Erderhitzung. So denkt ein Kolonialherr oder Großwildjäger.
Aber Tönnies ist halt gut vernetzt und darf deshalb mehr als andere. Quod licet Jovi non licet bovi:
SPIEGEL hat geschrieben:Der Ehrenrat hält den Vorwurf des Rassismus für "unbegründet". Da darf man sich schon erkundigen, was denn noch passieren soll, damit dieses fünfköpfige Gremium mal etwas als rassistisch erachtet. …

Tönnies ist ein wichtiger Mann für den FC Schalke 04, vielleicht ist er der wichtigste. Seit fast 20 Jahren spielt er eine Schlüsselrolle im Klub, er steht für den Millionendeal mit Gazprom, er ist mit den Fußballgranden in Deutschland genauso vernetzt wie mit der Wirtschaft. Ihn seines Amts zu entheben, wäre eine sehr schmerzhafte Entscheidung gewesen. Eine Entscheidung, die das bisherige Grundgerüst des FC Schalke erschüttert hätte. …

Für übergeordnete Werte einzustehen, sich gegen Rassismus zu engagieren, das muss wehtun, wenn man es wirklich ernst meint. Nur einen Tag, bevor der Ehrenrat seinen windelweichen Entschluss gefällt hat, hatte der Chemnitzer FC seinen Kapitän und Publikumsliebling Daniel Frahn wegen dessen Nähe zur rechten Fanszene suspendiert. Dass Chemnitz mal konsequenter handeln würde als der FC Schalke, ist eine bemerkenswerte Erkenntnis. …

Viele haben in den vergangenen Tagen gesagt, Tönnies habe ja recht mit seiner Aussage, er habe sich nur "unglücklich" ausgedrückt. Es geht hier aber in keiner Weise darum, ob man über Überbevölkerung in der Welt reden soll oder nicht. Es geht exakt um die Wortwahl. Weil sie ein Denken spiegelt, einen bestimmten Blick auf die Welt. Weil sie beleidigend ist.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Siard » Mittwoch 7. August 2019, 18:21

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 12:57
Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 08:43
Unfassbar! Rassisten nun auch in der Merkel-CDU :auweia:
Die gibt es da schon lange.
Übrigens ganz offen und sehr laut auch bei den Grünen und Roten.

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von lifestylekatholik » Mittwoch 7. August 2019, 19:22

Ruhr Nachrichten hat geschrieben:Mit dieser Meinung steht sie nicht allein. Dr. Manfred Beck, früherer Kulturdezernent der Stadt Gelsenkirchen und jetzt sehr aktiv im Vorstand der Schalker Fan-Initiative, kritisierte Tönnies im Gespräch mit dieser Zeitung mit scharfen Worten: „Clemens Tönnies ist nach diesem Vorfall als Gesicht des FC Schalke 04 nicht mehr tragbar“. Für die inhaltliche Begründung des Ehrenrates, Tönnies vom Vorwurf des Rassismus freizusprechen, hat der 63-Jährige nur ein Wort übrig: „Lachhaft“.
Da hat der gute Mann natürlich recht.

Ganz unabhängig davon ist es aber ein interessantes Phänomen, dass hier in diesem Forum der Ausfall Herrn Tönnies offenkundig einhellig als nicht rassistisch eingeschätzt wird (ganz im Gegenteil setzt mancher mit rassistischen Ausfällen hier noch einen drauf) – in starkem Gegensatz zur öffentlichen Debatte. Wirft auch ein hübsches Schlaglicht darauf, welcher Geist hier herrscht und was für eine eigenartige Mélange sich hier zusammengefunden hat. :glubsch:
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Siard » Mittwoch 7. August 2019, 20:02

Natürlich sind die Äußerungen von Tönnies Unsinn.
Die Zustände in bestimmten Ländern Afrikas sprechen eindeutig dagegen.

Rassismus gibt es übrigens auch aus anderer Richtung.

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 7. August 2019, 20:17

Man kann sich hier jegliche ernstgemeinten Diskussionsbeiträge zum Thema "Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben" sparen. :roll:

Die Dokumente, wie die kath. Kirche zum Thema Rassismus steht, wurden bereits verlinkt und auch zitiert. Wer guten Willens ist, kann sich darauf bilden. Bitte, gern geschehen.

Der Threadersteller nimmt erneut fadenscheinig ein absolut strittiges und uneindeutiges "Fallbeispiel", um der Frage "nachzugehen", inwieweit Rassismus dem katholischen Glauben widerspricht. Dabei ging es nie um die Klärung dieser Frage. Angestrebtes Ziel ist es, im Wissen darum, dass kein normal denkender Mensch seine "Fallbeispiele" als echten Rassismus ansehen würde, jeden User, der seiner Meinung widerspricht, quasi als Nazi abzustempeln. :roll:

Was ist Rassismus? Wurde nie geklärt, ist ja auch egal, denn es geht ja auch gar nicht darum, ob dieses Phänomen nun etwas widerspricht oder nicht.
Rassismus ist das, was der Threadersteller dafür ansieht. Und jeder, der nicht seiner Meinung ist, ist Nazi. :roll:
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von lifestylekatholik » Mittwoch 7. August 2019, 20:47

Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 20:17
dass kein normal denkender Mensch seine "Fallbeispiele" als echten Rassismus ansehen würde,
Ich nehme zur Kenntnis, dass Donald der Bundesjustizministerin, dem WJC, den Redakteuren von Spiegel, Zeit, FAZ &c. pp. unterstellt, sie seien keine normal denkenden Menschen.

Finde ich ziemlich abgedreht. Geht aber hier offenbar glatt durch.
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 7. August 2019, 21:12

lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 20:47
[...] sie seien keine normal denkenden Menschen.
Wer ideologisch verblendet ist, hat es nicht so mit Vernunft. :roll:
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von lifestylekatholik » Mittwoch 7. August 2019, 21:18

Auch die Süddeutsche ist offenbar ideologisch verblendet und wird von nicht normal denkenden Menschen gemacht, jedenfalls wenn’s nach Donald ginge:
Süddeutsche Zeitung hat geschrieben:Nach den üblichen Definitionen war das, was Tönnies in eine Rede in Paderborn einstreute, der klassische Rassismus.

"Rassismus ist der Prozess, in dem Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale als homogene Gruppen konstruiert, negativ bewertet und ausgegrenzt werden", heißt es im einschlägigen Glossar.
Bestimmt alles nur eine Verschwörung. :kugel:
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 7. August 2019, 21:25

lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 21:18
"Rassismus ist der Prozess, in dem Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale als homogene Gruppen konstruiert, negativ bewertet und ausgegrenzt werden"
Mensch! Endlich mal ein Definitionsversuch! :klatsch:

Na dann, begründe jetzt auf dieser Grundlage, warum diese Definition auf Tönnies Aussagen zutreffen! Wir warten gespannt, ob du das hinkriegst :detektiv:


(aber lass mich raten: du verweigerst dich dem, weil es ja die Meinungsautoritäten deiner Meinung ja so sagen, deshalb ersparst du dir selbstständiges Denken)


lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 21:18
Auch die Süddeutsche ist offenbar ideologisch verblendet [...]
Dazu sagen ich echt gar nichts... :pfeif: ... ist aber echt paar Lacher wert :kugel:
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von lifestylekatholik » Mittwoch 7. August 2019, 22:05

Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 21:25
lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 21:18
"Rassismus ist der Prozess, in dem Menschen aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher körperlicher oder kultureller Merkmale als homogene Gruppen konstruiert, negativ bewertet und ausgegrenzt werden"
Das, mein Lieber, ist eine falsche Zuschreibung. Nun ja, ein Forum ist keine Doktorarbeit. Dennoch: Ich habe diese Definition nicht direkt angeführt, wie du hier zu unterstellen versuchst, und mir auch nicht zu eigen gemacht.

Gebracht hat sie vielmehr ein Mensch, der deiner Beschreibung nach nicht klar denken kann. Da du daher diese Definition eh ablehnen wirst, sollte sie dir nicht in den Kram passen, verschwende ich darauf keine Mühe.

(Ich bin ja froh, dass du deine anlasslose Invektivenschleuderei eingestellt hast [nach Ermahnung durch die Mods]. Vielleicht lässt du ja auch noch irgendwann deine rabulistischen Spielchen sein.)
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Mittwoch 7. August 2019, 22:41

lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 22:05
Da du daher diese Definition eh ablehnen wirst [...]
Nö, erstmal vollkommen ausreichend. Außerdem eine perfekte Möglichkeit dafür, diese Definition mit der katholischen Glaubenslehre zu vergleichen und sich die Frage nach der Vereinbarkeit zu beantworten.

Aber schiebe nur Gründe vor, um dich nicht mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen.
lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 22:05
Vielleicht lässt du ja auch noch irgendwann deine rabulistischen Spielchen sein
Stell dein getrolle ein und ich ziehe nach.
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von lifestylekatholik » Mittwoch 7. August 2019, 23:15

Bruder Donald hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 22:41
eine perfekte Möglichkeit dafür, diese Definition mit der katholischen Glaubenslehre zu vergleichen und sich die Frage nach der Vereinbarkeit zu beantworten.
Mag sein, dass es dir um Sophismus geht. Ist auch eine Art der superbie.

Mir geht es um die Darlegung an konkreten Fallbeispielen, bei denen ich Probleme mit der Anwendung habe. Das erste Beispiel (im alten Fred) war ein theoretisches – du hast es (versehen mit den bei dir üblichen persönlichen Beleidigungen) abgelehnt. Deshalb habe ich ein aktuelles reales Beispiel gebracht – bei dir wieder die gleiche Reaktion: persönliche Beleidigungen und lautstarke Ablehnung.

Um tatsächliche inhaltliche Diskussion geht es dir nie (deshalb auch dein Bemühen, es auf formalistische Diskussionen abzulenken). Das kann ich bis zu einem gewissen Grade nachvollziehen. Das ist ein Verteidigungsmechanismus, wenn man in der Zwickmühle ist, auf der einen Seite Rassismus verbal ablehnen zu müssen, aber auf der anderen Seite selbst rassistischen Denkmustern verhaftet zu sein. Das Problem für mich ist nur, dass durch diese Psychoblockade auch alles Inhaltliche blockiert wird und ich dadurch in meinem inhaltlichen Verständnisproblem nicht weiterkomme. Du schaffst es nämlich tatsächlich, die inhaltliche Arbeit totzuschreien, wie ich oben schon beschrieb. (Das ist es übrigens, was hier wirklich Trollerei ist; aber das wirst du nicht verstehen.)
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 8. August 2019, 01:41

lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 23:15
Mag sein, dass es dir um Sophismus geht.
Und erneut: kein inhaltliches Eingehen. Schon wieder Ablenken vom Thema, bloß nicht auf den Inhalt eingehen :roll:
lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 23:15
bei dir wieder die gleiche Reaktion: persönliche Beleidigungen und lautstarke Ablehnung.
Deine sog. "konkreten Fallbeispiele" sind gelinde gesagt für die Tonne. Erst bezichtigst du einen ehemaligen Bundespräsidenten des Rassismus wegen eines Wortes, das er wahrscheinlich nie gesagt hat und wo du dich beharrlich geweigert hast die Gegenargumente der anderen Foristen für die geschichtlichen und sprachlichen Umstände zu durchdenken. Deine Reaktion: "Ihr seid alles Rassisten, mit euch rede ich nicht mehr".
Echte konkrete Fallbeispiele wurden in Spiel gebracht, aber von dir ignoriert bzw. abgelehnt. Stichwort: "Reinheit des Blutes"

Hier beziehst du dich auf einen strittigen Fall und die Mehrheit der Kommentatoren hier lehnt deine Deutung ab! Man ist sich hier eigentlich einig, dass Tönnies Satz absolut daneben war, aber ist ja egal, es muss das Etikett "rassistisch" haben. Bekommt es aber nicht, deine Reaktion: "Ihr seid alles Rassisten, mit euch rede ich nicht mehr".
Gegenargumente der Foristen wurden erneut ignoriert, ein konkret rassistisches Fallbeispiel "(Amoklauf in El Paso) wurde ebenfalls ignoriert.

Konkrete Links, Quellen, Zitate und Erklärungen zu deiner Frage sind auf Seite 1 zu finden. Wird von dir ignoriert und abgelehnt, weil es sich sonst nicht so schön emotional betroffen pöbeln und die Foristen als Rassisten beleidigen lässt. ;)
lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 23:15
Das ist es übrigens, was hier wirklich Trollerei
Was ist Trollerei bzw. ein Troll?

Wikipedia dazu:
Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielen. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen.
Der Inhalt und Zweck deiner letzen Beiträge?
lifestylekatholik hat geschrieben:
Dienstag 6. August 2019, 12:03
Hier diskutieren Rassisten unter sich.
lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 19:22
Ausfall Herrn Tönnies offenkundig einhellig als nicht rassistisch eingeschätzt wird (ganz im Gegenteil setzt mancher mit rassistischen Ausfällen hier noch einen drauf) [...] Wirft auch ein hübsches Schlaglicht darauf, welcher Geist hier herrscht und was für eine eigenartige Mélange sich hier zusammengefunden hat
lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 22:05
Vielleicht lässt du ja auch noch irgendwann deine rabulistischen Spielchen sein.
lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 23:15
Das ist ein Verteidigungsmechanismus, wenn man in der Zwickmühle ist, auf der einen Seite Rassismus verbal ablehnen zu müssen, aber auf der anderen Seite selbst rassistischen Denkmustern verhaftet zu sein.
Bloß nicht irgendetwas zum Inhalt des von dir erstellten Threads äußern! Schön persönlich emotional andere als Rassisten beleidigen, weil sie nicht deine Meinung teilen :daumen-rauf:

Meine (von dir gänzlich ignorierten) Versuche sachlich auf den Inhalt des Threads zu lenken:
Aber um deine implizierte Frage zu beantworten, welche katholischen Glaubenswahrheiten Rassisten leugnen: Sie leugnen mit ihrer rassistischen Einstellung die Ebenbildichkeit ALLER Menschen mit Gott, dass ALLE Menschen Geschöpfe Gottes sind, die ALLE mit einer gleichwertigen Würde von Gott ausgestattet sind.
Erkläre uns nun aufgrund der hier vorgestellten Aussagen, warum das Massaker von El Paso vom 04.08.2019, welches vermutlich als "Reaktion auf die hispanische Invasion in Texas" gilt, mit seiner vorausgehenden rassistischen Denke unvereinbar mit der katholischen Glaubenslehre ist!
Erkläre uns bitte mit schlüssigen Argumenten, warum Tönnies' Aussagen OBJEKTIV den Tatbestand des "Rassismus" erfüllen.
Na dann, begründe jetzt auf dieser Grundlage, warum diese Definition [in der SZ]auf Tönnies Aussagen zutreffen!
Außerdem eine perfekte Möglichkeit dafür, diese Definition mit der katholischen Glaubenslehre zu vergleichen und sich die Frage nach der Vereinbarkeit zu beantworten.
Auf KEINEN einzigen Einwand hast du geantwortet! Dein Beitrag zum Thema ist gleich NULL! Stattdessen macht du auf "betroffen" und "empört" und beleidigst hier die Mitforisten als Rassisten (weil sie nicht deiner Meinung sind). DAS ist genau das, was die Definition von "Trollerei" ausmacht! :klatsch:
lifestylekatholik hat geschrieben:
Mittwoch 7. August 2019, 23:15
und ich dadurch in meinem inhaltlichen Verständnisproblem nicht weiterkomme.
Ich zitiere mich gerne nochmal:
Wenn du weiter über "Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben" disputieren möchtest, dann nimm doch als Beispiel einen tatsächlich rassistischen Fall, der sich auch objektiv als solcher qualifizieren lässt
Ich konkretisiere für dich: Wenn du über das Thema "Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben" auf Grundlage eines konkreten Fallbeispiels mit anderen diskutieren möchtest, dann nimm doch sicherheitshalber ein Beispiel, das eindeutig als rassistisch gekennzeichnet werden kann und man dadurch einer Diskussion vorbeugt, ob das Fallbeispiel überhaupt als rassistisch qualifiziert werden kann oder nicht! Dann kann man sofort direkt zum eigentlichen Thema durchsteigen.

Erschreckend ist eigentlich, dass, wenn du schon hier Verständnisprobleme hast, davon auszugehen ist, dass du auch nicht in der Lage bist nachzuvollziehen, warum Antisemitismus auch nicht mit katholischen Glauben zu vereinbaren ist. :hmm:

Abschließend nochmals Wikipedia zur Trollerei:
2013 haben die Psychologen Buckels, Trapnell und Paulhus von der University of Manitoba in Winnipeg (Kanada) die Persönlichkeit von sogenannten Internet-Trollen untersucht. [...] Besonders häufig wurde bislang ein derartiges Profil bei Menschen gefunden, die als Jugendliche, aber auch als Erwachsene, andere schikanieren. Dazu gehören außer dem Sadismus der Narzissmus, der Machiavellismus und die Psychopathie.
:hmm:
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von ar26 » Freitag 9. August 2019, 00:44

Eigenartige Diskussion hier. Bin mir gerade nicht sicher, ob lifestyle in seine alten FDJ-Zeiten zurückgefallen ist, oder einfach nur edeltrollen will. Sei's drum. Würde ein afrikanicher Politiker o.ä. sagen, die Weißen in Europa sollen aufhören, sich über den Klimawandel zu sorgen, dann würden sie auch mehr Kinder machen, wäre das vermutlich rassistisch. Er hätte aber auch recht.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von ar26 » Freitag 9. August 2019, 00:44

Eigenartige Diskussion hier. Bin mir gerade nicht sicher, ob lifestyle in seine alten FDJ-Zeiten zurückgefallen ist, oder einfach nur edeltrollen will. Sei's drum. Würde ein afrikanicher Politiker o.ä. sagen, die Weißen in Europa sollen aufhören, sich über den Klimawandel zu sorgen, dann würden sie auch mehr Kinder machen, wäre das vermutlich rassistisch. Er hätte aber auch recht.
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 9. August 2019, 10:34

ar26 hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 00:44
[...]wäre das vermutlich rassistisch.
Nein, denn wisse: Rassismus ist ein Privileg des weißen, heterosexuellen, christlichen Mannes. :roll:

Was Tönnies von echten Rassisten unterscheidet
Was ist Rassismus? Hier mein Vorschlag:Unter Rassismus sollten wir Überzeugungen und Ideologien verstehen, die pauschalisierende und definitiv gemeinte Unwerturteile über fragwürdig konstruierte Menschengruppen aufgrund von deren Eigenschaften behaupten. Ursprünglich waren ausschließlich biologische Eigenschaften gemeint, heute wird der Rassismusvorwurf auch bei kulturellen „Eigenschaften“, auf die das Gesagte zutrifft, erhoben.
Weil "Kultur" ja auch was mit einem biologischen Begriff von "Rasse" zu tun hat :roll: Aber wir wissen ja, weshalb man ja diese inhaltliche Erweiterung vornimmt...
Leider hat sich inzwischen ein inflationärer Gebrauch des Rassismusvorwurfs eingebürgert, der sich um solche Bemühungen um Präzisierung des Begriffs nicht kümmert.
Warum kommt mir das so bekannt vor? :roll:
Die Äußerung von Tönnies entspricht nämlich an einer Stelle nicht den üblichen Rassismusdefinitionen. Die setzen voraus, dass Rassisten definitive Minderwertigkeitsurteile über Menschengruppen aussprechen. Dies genau hat Tönnies nicht getan. Er hat umgekehrt gesagt: Wenn die 20 Kraftwerke gebaut würden, würden „die Afrikaner“ (diese Pauschalisierung muss angefochten werden) nicht mehr massenhaft Bäume fällen und Kinder zeugen. Mit anderen Worten: dann würden „die Afrikaner“ sich ändern. Und diese Erwartung unterscheidet Tönnies von echten Rassisten. Die sagen zum Beispiel: einmal Jude, immer Jude.
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von lifestylekatholik » Freitag 9. August 2019, 11:58

Gestern hat Claudia Roth im ZDF einen Namensartikel veröffentlicht. Darin schreibt sie unter anderem Folgendes:
Die hierarchische Unterscheidung von Menschen auf Grundlage ethnischer, kultureller oder religiöser Zuschreibungen jedenfalls – und nichts anderes ist Rassismus – ist nicht dem Extremismus vorbehalten. Sie findet, oft unterbewusst und niedrigschwellig, in allen Teilen der Gesellschaft statt. Struktureller Rassismus ist Teil der Norm. Diese Norm markiert einige als "andere", versteht sie eben nicht als selbstverständlichen Teil unserer Gesellschaft.



Vergessen wir über den aktuellen und überfälligen Fokus auf rechten Extremismus nicht, auch den strukturellen Rassismus in der Breite unserer Gesellschaft zu hinterfragen. Die Verbindungen sind komplex, aber erwiesen. Blenden wir nicht aus, wie verwurzelt alltagsrassistische Denkmuster und Wahrnehmungsfilter sind.
Rassismus ist in weiten Teilen der Gesellschaft verwurzelt. Wer nun sagt, Rassismus und kath. Glaube seien unvereinbar, spricht damit weiten Teilen der Katholiken den kath. Glauben ab. Das ist meiner Ansicht nach nicht angängig. Deshalb war ich ursprünglich der Meinung, Rassismus und kath. Glaube seien durchaus miteinander vereinbar. Nachdem Donald sehr deutliche Erklärungen kath. Glaubenshüter angeführt hat, zweifle ich an dieser Ansicht. Das bringt dann aber das oben geschilderte Problem mit sich, den meisten Katholiken den kath. Glauben absprechen zu müssen.

Nun kann man sich wie Donald hinstellen und sagen: Jaa, aber das meinen wir gar nicht mit Rassismus; wir meinen damit gar nicht den Begriff, wie er in der aktuellen politischen Debatte verwendet wird; wir meinen irgendetwas ganz anderes. – Aber das ist Etikettenschwindel. Man reiht sich damit nach außen hin in die Kette der Anständigen ein, die Rassismus in allen seinen Formen verurteilen. Wenn man aber genauer hinschaut, sieht man, dass das nur Etikettenschwindel ist, oder auf Deutsch: Lüge.
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 9. August 2019, 14:38

Mein lieber Schwan! Endlich, endlich ein sachlicher Beitrag von dir zum Thema! Ich werd bekloppt! :glubsch:
lifestylekatholik hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 11:58
Wer nun sagt, Rassismus und kath. Glaube seien unvereinbar, spricht damit weiten Teilen der Katholiken den kath. Glauben ab.
Wenn Rassismus so weit verbreitet in den den Köpfen von katholischen Menschen ist, dann ja, dann ist es nun mal eben so, dass sie den kath. Glauben nicht haben.
„Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.“ 1. Johannes 4, 20
Geistliches Wort am 26. 10. 2008 hat geschrieben: [...]
Deshalb führt die Gottesliebe im Sinne Jesu nie und nimmer zum Menschenhass. Im Gegenteil: Mit Herz und Seele, mit Verstand, mit aller Kraft Gott zu lieben –das schließt nicht von den anderen Menschen ab, sondern mit ihnen zusammen.
[...]
Denn Gott ist der Schöpfer; nach seinem Ebenbild ist der Mensch erschaffen; Gott ist auch der Erlöser – er will und wird die Menschen retten. Dafür ist Jesus gekommen. Mit seiner Sendung, mit dem Doppelgebot der Liebe, erfüllt Jesus den ureigenen Willen Gottes.
[...]
Aber Jesus weitet den Begriff des Nächsten aus. Er sieht nicht nur diejenigen als Nächste, die schon ausdrücklich zum Volk Gottes gehören, sondern all diejenigen, von denen Gott will, dass sie seine Nähe spüren und ihren Glauben, ihre Liebe, ihre Hoffnung neu entdecken.
[...]
Nur wer Gott liebt, kann sehen, dass der Nächste ein Mensch mit einer Seele ist, erschaffen von Gott, geliebt von Gott, berufen zum ewigen Leben in seiner Gegenwart. Tiefer kann die Würde, kann das Lebensrecht eines anderen Menschen nicht begründet werden. Es ist ein Geschenk, an Gott glauben zu können und aus der Gottesliebe heraus den Nächsten zu lieben.
[...]
Quelle
Ein anderes Beispiel: Es ist auch in weiten Teilen katholischer/christlicher Gemeinschaften (primär Asien und Afrika) vorhanden, dass man heidnische Praktiken und Denkweisen pflegt (Weissagung, schamanistische Praktiken und dergleichen). Haben diese Leute dann auch den katholischen bzw. christlichen Glauben? Wohl eher nicht, sonst würden sie ja nicht unchristliche Denkweisen und Praktiken pflegen. (Diesbezüglich brauch man nicht in diese Regionen gucken, auch in unseren Breitengraden gibt es genug Leute, die Sonntags in die Kirche gehen und nach der Messe zum nächsten Kiosk gehen um sich eine Zeitschrift zur Astrologie etc. pp. zu kaufen :roll: )

lifestylekatholik hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 11:58
wir meinen damit gar nicht den Begriff, wie er in der aktuellen politischen Debatte verwendet wird
Genau DAS ist das Problem hier, welches du dich auch jetzt noch beharrlich weigerst aus der Welt zu schaffen: Du willst eine Debatte über Rassismus führen, lehnst es aber ab, auch nur ansatzweise einen gültigen Begriff von "Rassismus" zu definieren, auf dessen Grundlage man überhaupt diskutieren kann! Und "wie er in der aktuellen politischen Debatte verwendet wird" ist schlicht und ergreifend keine Definition eines Begriffs! Du sagst damit nur aus, dass irgendeine diffuse unbekannte Masse ein ungeklärtes diffuses Wort verwendet. Und auf die x-te Anfrage, wie denn die "politische Debatte" (wer das auch immer sein mag), das Wort "Rassismus" denn nun begrifflich verwendet kommt von dir: "na so, wie sie ihn eben verwenden" :patsch:
Hast du schon mal erlebt, wie man mit einer anderen Person über ein Thema diskutiert, aber die ganze Zeit einander vorbeiredet, obwohl man die gleichen Worte benutzt, aber man eben jeweils etwas vollkommen anderes unter den benutzen Worten versteht? Das ist keine Basis für ein konstruktives Gespräch! Jeder, der das erlebt hat, weißt das!
Deswegen ist es ja geradezu bezeichnend, wie man sich penetrant im Vorfeld einer Begriffsdefinition verweigert.

Wenn du hier in diesem (katholischen) Froum über Rassismus debattieren willst, dann sollte dir ja eigentlich klar sein, dass viiiiiiiiielleicht manche Leute hier eben nicht die Definition und Ansichten zu und über Rassismus der "öffentlichen Meinung" / überwiegend linken Medien teilen.
Anstatt aber dann taktisch auf diese Leute hier zuzugehen und sich auf eine Begrifflichkeit zu einigen, mit welcher man arbeiten kann, machst du lieber stattdessen einen auf beleidigt und bockig und jammerst herum, dass die Foristen hier nicht die Begrifflichkeit von Rassismus im Sinne der überwiegend linken Medien teilen.

lifestylekatholik hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 11:58
Aber das ist Etikettenschwindel.
Und hier kristallisieren sich meine vorgegangenen Worte: Wie kannst du überhaupt von "Etikettenschwindel" sprechen, wenn noch gar nicht geklärt wurde, was überhaupt das Produkt ist? :roll:

Ja gut für dich steht ja klar: "Ich benutze die Begrifflichkeit von Rassismus, wie sie die überwiegend linken Medien / die öffentliche Meinung gebraucht und alle, die das nicht so machen, sind eben verkappte Rassisten" :roll:
(ich lobe mich einmal selbst, dass ich es geschafft habe, deine auf 2 Seiten geäußerte Meinung in einem Satz zusammenzufassen :breitgrins: ich hole mir jetzt ein Eis...)
lifestylekatholik hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 11:58
Das bringt dann aber das oben geschilderte Problem mit sich, den meisten Katholiken den kath. Glauben absprechen zu müssen.
Was ist das konkrete Problem? Ist es schlimmer, den "meisten" Leuten dann den Glauben abzusprechen (denn sich ehrlicherweise ja gar nicht haben, was in Endeffekt tatsächlich Etikettenschwindel ist) oder letzten Endes den kath. Glauben zum unkonkreten Gedankengebilde zu degradieren, damit sich die Leute zwar ein wohliges Gemeinschaftsgefühl bewahren, aber keine tatsächliche Bindung und Verpflichtung haben?
Glaube ist eine Tugend, die sich in tugendhafter Liebe äußert. Schon blöd aber dann, wenn man nicht weiß, was dieser Glaube aber eigentlich ist. Ergo kann es dann auch keine wahre Liebe geben.

Eine ernstgemeinte Frage ohne gehässigen Unterton hätte ich:
lifestylekatholik hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 11:58
Rassismus ist in weiten Teilen der Gesellschaft verwurzelt. [...] Deshalb war ich ursprünglich der Meinung, Rassismus und kath. Glaube seien durchaus miteinander vereinbar.
Verstehe ich das richtig: Weil Rassismus (deiner Definition nach) in "weiten Teilen" der katholischen Gemeinschaft vorkommt, dachtest du, dass dieser durchaus mit der kath. Glaubenslehre vereinbar ist?
Zuletzt geändert von Bruder Donald am Freitag 9. August 2019, 14:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Christian
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Christian » Freitag 9. August 2019, 14:40

lifestylekatholik hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 11:58
Deshalb war ich ursprünglich der Meinung, Rassismus und kath. Glaube seien durchaus miteinander vereinbar.
Rassismus ist in weiten Teilen der Gesellschaft verwurzelt. Wer nun sagt, Rassismus und kath. Glaube seien unvereinbar, spricht damit weiten Teilen der Katholiken den kath. Glauben ab.
Rassisimus ist ein politischer Kampfbegriff. Ich hätte gerne Belege inwiefern der Rassismus in der Gesellschaft (vor allem Katholiken) verwurzelt ist.

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Marcus, der mit dem C » Freitag 9. August 2019, 14:50

Christian hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 14:40
lifestylekatholik hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 11:58
Deshalb war ich ursprünglich der Meinung, Rassismus und kath. Glaube seien durchaus miteinander vereinbar.
Rassismus ist in weiten Teilen der Gesellschaft verwurzelt. Wer nun sagt, Rassismus und kath. Glaube seien unvereinbar, spricht damit weiten Teilen der Katholiken den kath. Glauben ab.
Rassisimus ist ein politischer Kampfbegriff. Ich hätte gerne Belege inwiefern der Rassismus in der Gesellschaft (vor allem Katholiken) verwurzelt ist.
:daumen-rauf: Und da es ein linker Kampfbegriff ist, muß man nach der nun gemeinten Definition fragen, da es eine Standardmethode der Linken ist, Begriffe umzudefinieren und mit einer anderen Bedeutung als bisher zu versehen. Das die Mainstreammedien eine einhellige Meinung zu einem linken politischen Thema haben ist kaum verwunderlich, wenn man weiß aus Umfragen bei Journalisten, daß zwei Drittel entweder den Grünen nahe stehen oder ihnen angehören. In der Gesellschaft sieht es aber gottlob anders aus, daher sind linke Begriffsdefinitionen nicht unangefochten.

Zum Thema Kampf um Sprache: https://www.youtube.com/watch?v=FhjnCPYdkk0
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 9. August 2019, 14:59

Noch ein Hinweis dafür, dass sich Rassismus und kath. Glaube irgendwie doch widersprechen:
Geistliches Wort am 26. 10. 2008 hat geschrieben:„Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden. An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Lev 19,17f).

Der Nächste, den es zu lieben gilt, ist nach dem alttestamentlichen Gesetz das Mitglied des Gottesvolkes. Jesus leugnet das nicht. Denn Gott beruft ja diejenigen in sein Volk, die seinem Namen die Ehre erweisen und der Gerechtigkeit dienen sollen. Die Mitglieder des Gottesvolkes bilden die Vorhut der Friedensmission, die Gott im Sinn hat.
Lassen wir es einmal in dem Sinne so stehen, dass sich Nächstenliebe auf das eigene Volk (Israel/Kirche) beschränkt:
Wir sollen keinen Hass gegen unsere Brüder tragen. Das würde sich ja deutlich widersprechen, wenn wir unsere Brüder im göttlichen Geiste allein wegen ihrer biologischen Merkmale abwerten und diskriminieren würden. :roll:
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 9. August 2019, 15:06

Christian hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 14:40
Ich hätte gerne Belege inwiefern der Rassismus in der Gesellschaft (vor allem Katholiken) verwurzelt ist.
Dazu müsste man erst einmal definieren, was unter Rassismus zu verstehen ist. Aber falls du dir die ganzen Beiträge hier angetan hast, hast du ja sicherlich bemerkt, dass ich mich seit Tagen abrackere, eine verbindliche Definition zu erfahren. In diesem Sinne: lass es sein, du wirst darauf keine Antwort bekommen.

Was ja auch nicht verwunderlich ist. Müsste man "Rassismus" objektiv und verbindlich definieren, so würde er als links-politischer Kampfbegriff nichts mehr taugen und von seiner "Schlagkraft" deutlich einbüßen. :roll:

Die einzige Antwort, die du bekommen wirst, ist: "Rassismus ist das, wofür ich es subjektiv halte. Und jeder, der nicht so denkt wie ich, ist ein Rassist!"
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Christian » Freitag 9. August 2019, 15:14

Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 15:06
Christian hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 14:40
Ich hätte gerne Belege inwiefern der Rassismus in der Gesellschaft (vor allem Katholiken) verwurzelt ist.
Dazu müsste man erst einmal definieren, was unter Rassismus zu verstehen ist. Aber falls du dir die ganzen Beiträge hier angetan hast, hast du ja sicherlich bemerkt, dass ich mich seit Tagen abrackere, eine verbindliche Definition zu erfahren. In diesem Sinne: lass es sein, du wirst darauf keine Antwort bekommen.

Was ja auch nicht verwunderlich ist. Müsste man "Rassismus" objektiv und verbindlich definieren, so würde er als links-politischer Kampfbegriff nichts mehr taugen und von seiner "Schlagkraft" deutlich einbüßen. :roll:

Die einzige Antwort, die du bekommen wirst, ist: "Rassismus ist das, wofür ich es subjektiv halte. Und jeder, der nicht so denkt wie ich, ist ein Rassist!"
Mir ist es egal, ob der Priester / Messbesucher asiatisch, afro, europäisch oder sonstwas ist. Messe ist Messe und Hautfarbe / Geburt juckt mich nicht

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 9. August 2019, 15:17

Christian hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 15:14
Mir ist es egal, ob der Priester / Messbesucher asiatisch, afro, europäisch oder sonstwas ist. Messe ist Messe und Hautfarbe / Geburt juckt mich nicht
Darum gehts ja auch nicht, sondern darum, ob du was Denkweise und Verwendung von gewissen Begriffen angeht auf Linie der öffentlichen Meinung / überwiegend linken Medien bist.

Wenn ja, gehörst du zu den Guten.

Wenn nicht, bist du eben Nazi. ;)

Denn vergessen wir nicht: "Es geht hier nicht um verschiedene legitime politische Meinungen. Sondern es gibt nur eine legitime Einstellung." :ikb_punk:
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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von RomanesEuntDomus » Freitag 9. August 2019, 15:41

Bruder Donald hat geschrieben:Lassen wir es einmal in dem Sinne so stehen, dass sich Nächstenliebe auf das eigene Volk (Israel/Kirche) beschränkt: ...
Kleine Anmerkung Die Annahme lässt sich m.E. so nicht halten.

Die Frage, wer "mein Nächster" oder sogar "mein Bruder" ist, wird schon in der Hl. Schrift mehrfach deutlich beantwortet, angefangen von Gen 1 (der Mensch als Bild Gottes), im NT z.B. im Gleichnis vom Barmherzigen Samariter (Luk 10). Zur Erinnerung nochmal die Einleitung:
25 Und siehe, ein Gesetzeslehrer stand auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
26 Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du?
27 Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst.
28 Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben!
29 Der Gesetzeslehrer wollte sich rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?
(Die Samariter waren aus Sicht der Juden zur Zeit Jesu nicht nur "Ketzer", sondern sie hatten sich auch kräftig -- und das betrifft unser Thema -- mit anderen Völkern vermischt.)

In der frühen Kirchengeschichte (Act 10):
28 Da sagte er [d.h. Petrus] zu ihnen [d.h. zu den Römern im Hause des Cornelius]: Ihr wisst, dass es einem Juden nicht erlaubt ist, mit einem Nichtjuden zu verkehren oder sein Haus zu betreten; mir aber hat Gott gezeigt, dass man keinen Menschen unheilig oder unrein nennen darf.
In Lehrschriften und Katechismen quer durch die Kirchengeschichte wird die Sache oft nur in Nebensätzen erwähnt, weil sie so selbstverständlich ist. Ein Beispiel aus dem Catechismus Romanus (Unterstreichung von mir):

http://www.kathpedia.com/index.php?titl ... Vaterunser
... Da Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, anders - als die übrigen Lebewesen, wird Er ob dieser einzigartigen dem Menschen verliehenen Auszeichnung mit Recht in der Hl. Schrift der Vater aller Menschen genannt, nicht nur der gläubigen, sondern auch der ungläubigen. ...

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von Bruder Donald » Freitag 9. August 2019, 15:52

RomanesEuntDomus hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 15:41
Bruder Donald hat geschrieben:Lassen wir es einmal in dem Sinne so stehen, dass sich Nächstenliebe auf das eigene Volk (Israel/Kirche) beschränkt: ...
Kleine Anmerkung Die Annahme lässt sich m.E. so nicht halten.
Ja, das wollte ich auch nicht so verstanden wissen, sondern es als Beispiel anführen, selbst WENN sich die Nächstenliebe auf das eigene Volk hätte beschränkt sollen (Konjunktuiv). ;)
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Unvereinbarkeit von Rassismus mit katholischem Glauben

Beitrag von RomanesEuntDomus » Freitag 9. August 2019, 17:57

Marcus, der mit dem C hat geschrieben:...
Christian hat geschrieben:Rassisimus ist ein politischer Kampfbegriff. ...

:daumen-rauf: Und da es ein linker Kampfbegriff ist, ...
Sorry, aber dass der "Kampfbegriff" "links" sein soll, halte ich für Blödsinn. Es sei denn, man hielt z.B. Helmut Kohl für "links".
Rede von Helmut Kohl, Bundesregierung, 19.06.1991
Es darf nie mehr ein Zurück geben zu den Dämonen von gestern, zu Nationalismus und Rassismus, ...
...

Rede von Helmut Kohl, Bundesregierung, 23.05.1998 [Unterstreichung von mir]
Ich erinnere mich auch noch gut an die vielen besorgten Gespräche meiner Eltern, die aus ihrer christlichen, katholischen Überzeugung heraus jede Form von Intoleranz und Rassismus entschieden ablehnten.
...
(Diese und hunderte weitere Belegstellen, größtenteils aus uralten Politikerreden, finden sich unter https://www.dwds.de/r?q=Rassismus;corpu ... c;limit=50 .)

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