Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

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CIC_Fan
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 10. April 2018, 09:39

der die sakramente regelmäßig empfängt und versucht die kirchliche Lehre in seinem Leben zum Maßstab seines Handelns zu machen

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Sascha B.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Sascha B. » Dienstag 10. April 2018, 09:43

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 10. April 2018, 09:39
der die sakramente regelmäßig empfängt und versucht die kirchliche Lehre in seinem Leben zum Maßstab seines Handelns zu machen
Dann dürfte es sich um ein überschaubares Häufchen handeln.
Von einer Gottesdienstbesucherzahl von 2,4 Millionen (2016) ausgehend.

Ziehen wir davon dann mal noch die Leute ab, welche zwar an den Gottesdiensten Teilnehmen, jedoch Aufgrund verschiedenster Irrlehren kaum noch als RK zählen können, dann haben wir in Deutschland nicht mal mehr 2 Millionen tatsächliche RKler. In den meisten anderen Ländern dürfte der Kirchgang und die Lehramtstreue auch bei deutlich unter 25% liegen.
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.

CIC_Fan
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 10. April 2018, 10:04

https://gloria.tv/article/1F1oFHPhvKTT4quj7LK1RAV3k
ich würde sagen nicht Em Brandmüller hat die Nerven verloren sondern wer überschätzt nicht wie Em Burke der ja auch so getan hat als wäre die brüderliche Korrektur eine Aktion der "Dubia Kardinäle" was dann Kardinal Brandmüller sehr deutlich richtig gestellt hat

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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Dienstag 10. April 2018, 10:18

Sascha B. hat geschrieben:
Dienstag 10. April 2018, 09:43
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 10. April 2018, 09:39
der die sakramente regelmäßig empfängt und versucht die kirchliche Lehre in seinem Leben zum Maßstab seines Handelns zu machen
Dann dürfte es sich um ein überschaubares Häufchen handeln.
Von einer Gottesdienstbesucherzahl von 2,4 Millionen (2016) ausgehend.

Ziehen wir davon dann mal noch die Leute ab, welche zwar an den Gottesdiensten Teilnehmen, jedoch Aufgrund verschiedenster Irrlehren kaum noch als RK zählen können, dann haben wir in Deutschland nicht mal mehr 2 Millionen tatsächliche RKler. In den meisten anderen Ländern dürfte der Kirchgang und die Lehramtstreue auch bei deutlich unter 25% liegen.
Man könnte diese Betrachtung im Hinblick auf die ca. 250 dogmatischen de fide-Sätze der Kirche weiter komplizieren: :emil:
1. Wer kennt sie (noch)?
2. Wer würde sie gegebenenfalls bejahen?
3. Wer hält sie für sein eigenes Leben für relevant?


Prinzipiell müßte man(n) für jeden Katholiken eine Einzelfallprüfung vornehmen, um zu einer wirklich zuverlässigen Aussage kommen zu können. Und bei dieser Einzelfallprüfung müßte dann noch zwischen einem eventuellen äußeren Anschein und dem tatsächlich vorhandenen internen Glauben unterschieden werden. :hmm:

Ich glaube, die Schilderung dieser Sachlage erfordert eine pragmatische Herangehensweise wie sie beispielsweise Robert Bellarmin versucht hat:
Volkskatechismus von Spirago hat geschrieben: Seite 214
4. Wer aber ohne seine Schuld außerhalb der Kirche ist, kann selig werden, wenn er ein gottesfürchtiges Leben führt; ein solcher Mensch ist durch seinen Willen Mitglied der wahren Kirche.

Wer ohne seine Schuld die wahre Religion nicht kennt, ist vor Gott schuldlos (Pius IX. 9. 12. 1854) Die meisten Menschen, die in einer Irrlehre aufgewachsen sind, meinen sie seien in der wahren Kirche; sie halten sich also für die wahren Christen. Diese irren nicht aus Hass, sondern gleichsam aus Liebe zu Gott. (Salvian) Wer ein gottesfürchtiges Leben führt, hat Gottesliebe, und diese ist für ihn eine Begierdetaufe und versetzt ihn in die wahre Kirche. Ein solcher wird also selig werden, nicht etwa durch seinen Irrtum, sondern durch seine Zugehörigkeit zur Kirche (Bellarmin). Der heilige Petrus sagt: "Wer aus jeglichem Volke Gott fürchtet und Gerechtigkeit übt, ist Gott angenehm." (Apost. 10.35.) Die kath. Kirche umfasst alle Gerechten, vom gerechten Abel angefangen bis zum letzten Auserwählten am Ende der Welt. (h. G. g.) Alle welche vernünftig lebten, waren Christen, auch wenn sie gottlos gehalten worden waren, wie Sokrates bei den Griechen, bei den Juden Abraham und Elias. (h. Just.) Solche gehören allerdings nicht zum Leibe der Kirche, d.h. zu denen, die ihre Zugehörigkeit äußerlich bekennen, wohl aber zur Seele der Kirche, d. h. sie haben die innere Gesinnung, die die Mitglieder der Kirche besitzen sollen.

Zur Kirche gehören also sichtbare und unsichtbare Mitglieder

Die sichtbaren Mitglieder sind die, die durch die Taufe in die katholische Kirche eingetreten sind. Zu diesen gehören nicht: die Ungetauften (Heiden Juden Mohammedaner), die Irrlehrer, die Schismatiker, die Exkommunizierten, d.h. die aus der Kirche ausgeschlossenen. Die unsichtbaren Mitglieder sind die, die ohne ihre Schuld außerhalb der Kirche sind und ein gottesfürchtiges Leben führen. Solche waren z.B. Abraham, Moses, Hiob, Tobias u.s.w.

Die sichtbaren Mitglieder der kath. Kirche nennt man wieder lebendige oder tote, je nachdem sie sich im Zustande der heiligmachenden Gnade befinden oder nicht .....
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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HeGe
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von HeGe » Dienstag 24. April 2018, 13:54

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 4. April 2018, 13:38
Hier noch der Original-Artikel im Kölner Stadtanzeiger: https://www.ksta.de/politik/zerwuerfnis ... n-29964580
Welcher DBK-Maulwurf hat Joachim Frank den Brief zugespielt?
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CIC_Fan
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 24. April 2018, 14:03

welcher Maulwurf hat wohl Kathnet das Dokument über die römische Reaktion auf den oben erwähnten Brief zugespielt
wie war das mit dem Glashaus und dem Steine werfen?

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