Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

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ar26
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von ar26 » Freitag 6. April 2018, 00:40

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 21:30
Warum billigen wir evangelischen Christen zu, ein Sakrament zu spenden, das sie selbst nicht anerkennen?
Tun wir das? Ich denke, sie fragen uns nicht um Erlaubnis.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Freitag 6. April 2018, 03:41

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 22:52
Raphael hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 21:36
umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 21:30
Warum billigen wir evangelischen Christen zu, ein Sakrament zu spenden, das sie selbst nicht anerkennen?
Ein Blick in die Kirchengeschichte erhellt dem Vernünftigen so Manches.
Der Donatismus ist als Häresie verurteilt.
Daher können selbst ungläubige Priester als Sakramentenspender agieren.
Dir erhellt sich leider nichts.
Das ist glücklicherweise so eingerichtet, daß derlei Dinge nicht von Ihrem Zuspruch abhängig sind! :ikb_smoke:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Hubertus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Hubertus » Freitag 6. April 2018, 10:26

umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 20:19
Bei der Trauung akzeptieren wir den evangelischen Partner als Spender des Ehesakramentes
Nein.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Niels
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Niels » Freitag 6. April 2018, 10:28

Das lyrische Wir von Umu schon. :pfeif:
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund'
dein' Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit'
an deinem Tisch wir finden.

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umusungu
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von umusungu » Freitag 6. April 2018, 10:52

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 6. April 2018, 10:26
umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 20:19
Bei der Trauung akzeptieren wir den evangelischen Partner als Spender des Ehesakramentes
Nein.
Begründung?

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Hubertus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Hubertus » Freitag 6. April 2018, 10:56

umusungu hat geschrieben:
Freitag 6. April 2018, 10:52
Hubertus hat geschrieben:
Freitag 6. April 2018, 10:26
umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 20:19
Bei der Trauung akzeptieren wir den evangelischen Partner als Spender des Ehesakramentes
Nein.
Begründung?
Spender des Ehesakramentes sind die Brautleute.
Und selbst nach Auffassung der Protestanten "spendet" ihr Religionsdiener nichts, da die Ehe ein "weltlich Ding" sei. D.h., selbst nach prot. Verständnis kommt das Paar bereits verheiratet (Standesamt) in die Kirche, um für ihre Ehe den Segen Gottes zu erbitten.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Hubertus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Hubertus » Freitag 6. April 2018, 11:00

Hubertus hat geschrieben:
Freitag 6. April 2018, 10:56
umusungu hat geschrieben:
Freitag 6. April 2018, 10:52
Hubertus hat geschrieben:
Freitag 6. April 2018, 10:26
umusungu hat geschrieben:
Donnerstag 5. April 2018, 20:19
Bei der Trauung akzeptieren wir den evangelischen Partner als Spender des Ehesakramentes
Nein.
Begründung?
Spender des Ehesakramentes sind die Brautleute.
Und selbst nach Auffassung der Protestanten "spendet" ihr Religionsdiener nichts, da die Ehe ein "weltlich Ding" sei. D.h., selbst nach prot. Verständnis kommt das Paar bereits verheiratet (Standesamt) in die Kirche, um für ihre Ehe den Segen Gottes zu erbitten.
Ahhh...verlesen! Mich dünkte, da stand 'Pfarrer'. :ikb_shutup: :ikb_clown:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Niels
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Niels » Freitag 6. April 2018, 11:47

Hatte ich auch gelesen. :tuete:
Bild
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund'
dein' Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit'
an deinem Tisch wir finden.

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umusungu
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von umusungu » Freitag 6. April 2018, 13:29

Niels hat geschrieben:
Freitag 6. April 2018, 11:47
Hatte ich auch gelesen. :tuete:
Bild
nicht lesen können - aber eine heftige Meinung haben!

Lilaimmerdieselbe
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 7. April 2018, 16:56

Ich komme dann noch mal auf die Frage zurück: wieso können wir beim Sakrament der Ehe auch in einem ungläubigen Partner einen Mitwirkenden des Sakramentes sehen? Ich möchte nicht nur spielen, mir ist das schon wichtig. Nach meinen persönlichen 'Eindruck sehen wir das richtig, als Begründung fällt mir aber nur der erste Satz aller Sakramentenkatechese ein: Handelnder in allen Sakramenten ist Gott.

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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Sonnabend 7. April 2018, 17:19

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 7. April 2018, 16:56
Ich komme dann noch mal auf die Frage zurück: wieso können wir beim Sakrament der Ehe auch in einem ungläubigen Partner einen Mitwirkenden des Sakramentes sehen? Ich möchte nicht nur spielen, mir ist das schon wichtig. Nach meinen persönlichen 'Eindruck sehen wir das richtig, als Begründung fällt mir aber nur der erste Satz aller Sakramentenkatechese ein: Handelnder in allen Sakramenten ist Gott.
Damit hast du Dir doch schon selber die Antwort gegeben. Nach katholischem Verständnis wirkt ein Sakrament aus sich selbst heraus; ex opere operato! :ja:
Wie man jedoch schon am Leben Jesu nachvollziehen kann, operiert Gott in der Schöpfung nicht in widernatürlicher Weise herum, sondern nutzt eben die Schöpfung um Selbige dann dahin zu führen, wo sie - salopp gesagt - hin soll. Sakramente wirken wie Medikamente für's Seelenleben des Menschen.
Letztere muß man auch - so sie denn vom Arzt verordnet worden sind - ganz materiell zu sich nehmen, damit sie ihre Wirkung entfalten können.
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

Lilaimmerdieselbe
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Sonnabend 7. April 2018, 17:36

Wenn das so schlicht ist, was ist dann das Problem bei Amoris laetitia?

taddeo
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von taddeo » Sonnabend 7. April 2018, 17:57

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 7. April 2018, 16:56
Ich komme dann noch mal auf die Frage zurück: wieso können wir beim Sakrament der Ehe auch in einem ungläubigen Partner einen Mitwirkenden des Sakramentes sehen? Ich möchte nicht nur spielen, mir ist das schon wichtig. Nach meinen persönlichen 'Eindruck sehen wir das richtig, als Begründung fällt mir aber nur der erste Satz aller Sakramentenkatechese ein: Handelnder in allen Sakramenten ist Gott.
Es kommt drauf an, was du unter "ungläubig" verstehst.

Bei einer Ehe zwischen zwei Getauften kommt immer ein Sakrament zustande, egal ob bzw. was sie tatsächlich glauben.
Bei einer Ehe zwischen einem Getauften und einem Ungetauften kommt nie ein Sakrament zustande, egal ob bzw. was sie tatsächlich glauben.

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Raphael
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Sonnabend 7. April 2018, 18:12

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Sonnabend 7. April 2018, 17:36
Wenn das so schlicht ist, was ist dann das Problem bei Amoris laetitia?
Das soeben Gesagte gilt für gläubige Katholiken; nicht aber für diejenigen, welche das katholische Sakramentenverständnis gar nicht oder nur bedingt teilen.
Bspw. ist offensichtlich, daß den wiederverheirateten Geschiedenen der Stand der Gnade schnurzpiepegal ist. Die Sünde wird perpetuiert, aber von der Kirche wird verlangt, entweder "beide Augen zuzudrücken" oder aber sogar die Sünde konkludent zu goutieren.
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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umusungu
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von umusungu » Sonnabend 7. April 2018, 21:06

unser Blondschöpfchen interpretiert die Welt!

CIC_Fan
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 8. April 2018, 10:25

und das Lamento geht weiter
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... der-kirche
aber außer Freizeitbeschäftigung für pensionierte Kardinäle bzw Kardinälen ohne Beschäftigung kommt nix dabei raus
Warum jammern die nur und tun nix

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martin v. tours
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von martin v. tours » Sonntag 8. April 2018, 13:01

was sollten bzw. könnten sie denn tun ?
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 8. April 2018, 13:05

die Kardinäle auffordern den Papst abzusetzen auf ihr Kardinalat demonstrativ verzichten und die Gläubigen auffordern dem Papst nicht zu gehorchen ähnlich wie Mgr Lefebvre aber dazu ist es halt zu schön Kardinal mit Dienstwohnung zu sein

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martin v. tours
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von martin v. tours » Sonntag 8. April 2018, 13:09

Da muss ich Dir in allen Punkten recht geben (auch im Letzten :pfeif: ).
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 8. April 2018, 13:15

eben ohne jede Konsequenz bleibt das Ganze eine Beschäftigung ohne jede Bedeutung und die Hw Eminenz denken sie sind wichtig

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 8. April 2018, 16:47

die Herrschaften "bekennen"
http://www.kath.net/news/63384
ich bin sicher weder der Papst noch sonst jemand wird ihnen das verbieten es bleibt die Frage
WARS DAS JETZT

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Petrus » Sonntag 8. April 2018, 21:21

aus dem von CIC_Fan verlinkten Artikel:

"Die dringende Bitte von nahezu einer Million von Gläubigen..."

Die röm.kath. Kirche umfaßt derzeit ca. 1,285 Mrd. Mitglieder (Stand 2015). Das heißt, nach Eigenaussage des zitierten Statements unterstützen diese "dringende Bitte" ca. 0,078 Prozent ihrer Mitglieder.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von umusungu » Sonntag 8. April 2018, 22:43

hat Atanasius Schneider ganz Kasachstan auf der Liste gehabt?

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Petrus » Sonntag 8. April 2018, 23:26

Schauen wir doch mal nach:

Zunächst hat ja Kasachstan (römisch-katholisch) eine Erzdiözese, zwei Diözesen und eine Apostolische Administratur. Athanasius Schneider ist Weihbischof der Erzdiözese, die wir im folgenden näher betrachten wollen.

Die Bevölkerung des Gebiets der Erzdiözese umfasst (Stand 2013) 3,65 Mio. Menschen, davon 60.000 Menschen röm.-kath. Konfession.

Quelle: http://www.catholic-hierarchy.org/diocese/dmsas.html

Wenn Du also - etwas unscharf - von "ganz Kasachstan" sprichst, so geht es in der hier angesprochenen Sache um ein Potential von max. 60.000 Unterstützern, das wären dann also (potentiell) max. ca. 6% der behaupteten (nahezu) 1 Mio. Unterstützern.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von martin v. tours » Montag 9. April 2018, 06:49

Die ganze Zählerei ist doch sinnlos. Eine Million mag nicht viel erscheinen, aber diese Gegenüberstellung mit der Zahl der Katholiken weltweit ist ein
noch grösserer Witz,
Offiziell gibt es in Deutschland über 23 Millionen Katholiken, aber nur knapp 10% davon gehen zur Kirche.
Schon klar, wenn es passt, dann zählt man die Karteileichen, Kulturchristen und getauften Heiden dazu.
https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-1950/
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Montag 9. April 2018, 08:55

die Zahl derer die hier ein Anliegen unterstützen ist kein Argument sonst hätten wir jetzt schon das Dogma Maria Miterlöserin das wurde auch schon mit über einer Million Unterschriften unterstützt

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Petrus » Montag 9. April 2018, 09:42

martin v. tours hat geschrieben:
Montag 9. April 2018, 06:49
Die ganze Zählerei ist doch sinnlos. Eine Million mag nicht viel erscheinen, aber diese Gegenüberstellung mit der Zahl der Katholiken weltweit ist ein
noch grösserer Witz,
Offiziell gibt es in Deutschland über 23 Millionen Katholiken, aber nur knapp 10% davon gehen zur Kirche.
Schon klar, wenn es passt, dann zählt man die Karteileichen, Kulturchristen und getauften Heiden dazu.
https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-1950/
Nun, die Einteilung von Christen in verschiedene Sorten betrachte ich eher nicht als meine Aufgabe. Das überlasse ich lieber einem Anderen. Beim Weltgericht. Ich habe das Gefühl, der ist da ziemlich viel kompetenter als ich.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Schwenkelpott » Montag 9. April 2018, 10:29

Petrus hat geschrieben:
Montag 9. April 2018, 09:42
Nun, die Einteilung von Christen in verschiedene Sorten betrachte ich eher nicht als meine Aufgabe. Das überlasse ich lieber einem Anderen. Beim Weltgericht. Ich habe das Gefühl, der ist da ziemlich viel kompetenter als ich.
:daumen-rauf:

Mt 7,1ff.
Der Katholik steht und will stehen in Allem auf historischem Boden; nur das Erdreich der Überlieferung gibt ihm Festigkeit und Nahrung; nur was sich an Überliefertes anschließt, gedeiht und treibt zu neuen Blüten und neuem Samen.
H. Bone, Cantate! 1847

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Raphael » Montag 9. April 2018, 10:49

Schwenkelpott hat geschrieben:
Montag 9. April 2018, 10:29
Petrus hat geschrieben:
Montag 9. April 2018, 09:42
Nun, die Einteilung von Christen in verschiedene Sorten betrachte ich eher nicht als meine Aufgabe. Das überlasse ich lieber einem Anderen. Beim Weltgericht. Ich habe das Gefühl, der ist da ziemlich viel kompetenter als ich.
:daumen-rauf:

Mt 7,1ff.
Die Passage des Mathhäus-Evangeliums bitte nicht isoliert lesen:
Joh 7, 24! :doktor:

Der Forant Petrus macht sich die Sache "ein wenig" zu einfach ...........
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von martin v. tours » Montag 9. April 2018, 20:05

Natürlich steht es mir nicht an irgendeinem Getauften das Christsein abzusprechen, aber wenn hier so wie von Dir Petrus so eine idiotische Gegenaufstellung gemacht wird (1 Million gegen 1,28 Milliarden) dann muss diese Überlegung erlaubt sein.

Ich kenne allein in meinem Bekanntenkreis etliche Menschen die z.B. nicht an ein Leben nach dem Tod glauben, der Meinung sind der heilige Josef wäre der leibliche Vater von Jesus, etc.. Dennoch behaupten sie Katholiken zu sein.
Wenn mir jemand sagt er wäre Veganer, er isst kein Fleisch ausser Weisswurst und Leberkäse.
Na gut, dann ist er eben trotzdem Veganer.
Zufrieden?
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 10. April 2018, 09:17

martin v. tours hat geschrieben:
Montag 9. April 2018, 20:05
Natürlich steht es mir nicht an irgendeinem Getauften das Christsein abzusprechen, aber wenn hier so wie von Dir Petrus so eine idiotische Gegenaufstellung gemacht wird (1 Million gegen 1,28 Milliarden) dann muss diese Überlegung erlaubt sein.

Ich kenne allein in meinem Bekanntenkreis etliche Menschen die z.B. nicht an ein Leben nach dem Tod glauben, der Meinung sind der heilige Josef wäre der leibliche Vater von Jesus, etc.. Dennoch behaupten sie Katholiken zu sein.
Wenn mir jemand sagt er wäre Veganer, er isst kein Fleisch ausser Weisswurst und Leberkäse.
Na gut, dann ist er eben trotzdem Veganer.
Zufrieden?
gibts eigentlich verlässliche Zahlen von praktizierenden Katholiken?
was ich mich überhaupt frage was sollen die Zahlen grad von frommer seite hört man doch seit Jahrzehnten die wahrheit ist gegeben egal wieviele sie annehmen

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Petrus
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Re: Nachsynodale Ermunterungen namens „Amoris laetitia“

Beitrag von Petrus » Dienstag 10. April 2018, 09:33

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 10. April 2018, 09:17
gibts eigentlich verlässliche Zahlen von praktizierenden Katholiken?
danke, CIC_Fan, für diese Frage.

also. fangen wir mal ganz von vorn an. Was ist für Dich ein "praktizierender Katholik"?
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