Ökumene

Allgemein Katholisches.
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umusungu
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Ökumene

Beitrag von umusungu »

Bischöfe Marx und Bedford-Strohm betonen Ökumene

http://www.t-online.de/regionales/id_82 ... umene.html

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Granuaile
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Re: Ökumene

Beitrag von Granuaile »

umusungu hat geschrieben:
Samstag 16. September 2017, 21:23
Bischöfe Marx und Bedford-Strohm betonen Ökumene

http://www.t-online.de/regionales/id_82 ... umene.html
Der Katholik Norbert Lammert sprach sich in seinem Vortrag etwas provokant für die Vereinigung der katholischen und der evangelischen Kirche aus, da er heute kaum wesentliche Unterschiede im Glauben feststellen könne, abgesehen vom unterschiedlichen Amtsverständnis, auf welches es letztlich nicht anzukommen habe. Er betonte die Verantwortung jedes Einzelnen und damit der Basis im Zusammenwachsen der Konfessionen.

Die "Dialogpredigt" von Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm im Schlussgottesdienst war mir etwas sehr von gegenseitiger Zustimmung geprägt. Von einem betont katholischen bzw. evangelischen Profil konnte ich in den Predigtteilen wenig erkennen. So könnte man etwas boshaft sagen, es hätte genügt, wenn einer der beiden hohen Würdenträger von München nach Bochum gereist wäre und im Namen beider gepredigt hätte. Aber natürlich war es Ziel des Gottesdienstes und der Oekumenischen Festes, Gemeinsames und nicht Trennendes aufzuzeigen.

Das ist gut gelungen.

Lilaimmerdieselbe
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Re: Ökumene

Beitrag von Lilaimmerdieselbe »

Die Amtsträger beider Konfessionen haben Lammert widersprochen, der das Trennende ausschließlich im Kirchenverständnis gefunden hat.
http://www.wz.de/home/panorama/lammerts ... 357?page=2

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Raphael
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Re: Ökumene

Beitrag von Raphael »

Die auf diesem Treffen angesprochene Ökumene wird nach dem Motto betrieben:
Euphemistiker aller Länder vereinigt Euch! :patsch:
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

Pilgerer
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Re: Ökumene

Beitrag von Pilgerer »

umusungu hat geschrieben:
Samstag 16. September 2017, 21:23
Bischöfe Marx und Bedford-Strohm betonen Ökumene

http://www.t-online.de/regionales/id_82 ... umene.html
Elementare Voraussetzung ist, dass sie eins mit Christus werden, der der eine Weg zum Vater, und der eine Hohepriester ist. Denn alles, was vom Vater scheidet, scheidet auch von Menschen und Mitchristen. Weil aber Jesus die einzige Verbindung mit dem Vater ist, ist er auch die einzige wirklich gute Verbindung zum Mitchristen, in dem der Vater gegenwärtig ist.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

Petrus
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Re: Ökumene

Beitrag von Petrus »

umusungu hat geschrieben:
Samstag 16. September 2017, 21:23
Bischöfe Marx und Bedford-Strohm betonen Ökumene
nun ja, zwischen beiden gibt es ja eine grundsätzliche Gemeinsamkeit, meine ich:

Beide werden vom Staat bezahlt.

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umusungu
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Re: Ökumene

Beitrag von umusungu »

Petrus hat geschrieben:
Montag 18. September 2017, 17:04
umusungu hat geschrieben:
Samstag 16. September 2017, 21:23
Bischöfe Marx und Bedford-Strohm betonen Ökumene
nun ja, zwischen beiden gibt es ja eine grundsätzliche Gemeinsamkeit, meine ich:

Beide werden vom Staat bezahlt.
tolle Argumentation!

Pilgerer
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Re: Ökumene

Beitrag von Pilgerer »

Petrus hat geschrieben:
Montag 18. September 2017, 17:04
umusungu hat geschrieben:
Samstag 16. September 2017, 21:23
Bischöfe Marx und Bedford-Strohm betonen Ökumene
nun ja, zwischen beiden gibt es ja eine grundsätzliche Gemeinsamkeit, meine ich:

Beide werden vom Staat bezahlt.
Sie werden nicht vom Staat bezahlt, aber orientieren sich in ihren Gehältern und Pensionen an Beamten-Gehältern.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

Marcus, der mit dem C
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Re: Ökumene

Beitrag von Marcus, der mit dem C »

Pilgerer hat geschrieben:
Montag 18. September 2017, 17:51
Petrus hat geschrieben:
Montag 18. September 2017, 17:04
umusungu hat geschrieben:
Samstag 16. September 2017, 21:23
Bischöfe Marx und Bedford-Strohm betonen Ökumene
nun ja, zwischen beiden gibt es ja eine grundsätzliche Gemeinsamkeit, meine ich:

Beide werden vom Staat bezahlt.
Sie werden nicht vom Staat bezahlt, aber orientieren sich in ihren Gehältern und Pensionen an Beamten-Gehältern.
Sie werden vom Staat bezahlt: https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerisch ... s_von_1817 im Falle von Kardinal Marx und Bedford-Strohm. Ähnliche Versorgungsleistungen für den Raub des Kirchenbesitzes durch den Reichsdeputationshauptschluß gibt es in anderen Landesteilen.
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

Marienkind
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Re: Ökumene

Beitrag von Marienkind »

Der Katholik Norbert Lammert sprach sich in seinem Vortrag etwas provokant für die Vereinigung der katholischen und der evangelischen Kirche aus, da er heute kaum wesentliche Unterschiede im Glauben feststellen könne, abgesehen vom unterschiedlichen Amtsverständnis, auf welches es letztlich nicht anzukommen habe.
Ob dem tatsächlich so ist?
Der durchschnittliche Katholik vertraut auf Maria "jetzt und in der Stunde des Todes."
.
Demgegenüber weiß sich der durchschnittliche Evangelische (ob Lutheraner oder Reformierter) von Jesus Christus angenommen und setzt sein ganzes Vertrauen auf ihn.

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umusungu
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Re: Ökumene

Beitrag von umusungu »

Marienkind hat geschrieben:
Montag 18. September 2017, 20:31
Der durchschnittliche Katholik vertraut auf Maria "jetzt und in der Stunde des Todes."
.
Demgegenüber weiß sich der durchschnittliche Evangelische (ob Lutheraner oder Reformierter) von Jesus Christus angenommen und setzt sein ganzes Vertrauen auf ihn.
Darin unterscheidet sich ein Katholik nicht von einem Evangelischen!

Pilgerer
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Re: Ökumene

Beitrag von Pilgerer »

Marienkind hat geschrieben:
Montag 18. September 2017, 20:31
Der Katholik Norbert Lammert sprach sich in seinem Vortrag etwas provokant für die Vereinigung der katholischen und der evangelischen Kirche aus, da er heute kaum wesentliche Unterschiede im Glauben feststellen könne, abgesehen vom unterschiedlichen Amtsverständnis, auf welches es letztlich nicht anzukommen habe.
Ob dem tatsächlich so ist?
Der durchschnittliche Katholik vertraut auf Maria "jetzt und in der Stunde des Todes."
.
Demgegenüber weiß sich der durchschnittliche Evangelische (ob Lutheraner oder Reformierter) von Jesus Christus angenommen und setzt sein ganzes Vertrauen auf ihn.
Wenn ich die Quote von 10% gläubige Christen in Deutschland nehme, ist der Durchschnitts-Katholik oder -Protestant nicht christlich gläubig. Faktisch dominieren Varianten des Arianismus, die in Jesus einen sozialrevolutionären und guten Menschen sehen, aber nicht ernsthaft glauben, dass er Gott war. Wann haben die Bischöfe das letzte Mal in öffentlichen Reden bekannt, dass es keinen Gott gibt außer dem in Jesus offenbarten? Dabei hängt - laut Paulus - die christliche Rettung "aus Glauben" davon ab, ob man glaubt, dass Jesus der HERR (=Jahwe) ist.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Niels
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Re: Ökumene

Beitrag von Niels »

"Der Augsburger Friedenspreis geht in diesem Jahr an den katholischen Münchner Kardinal Reinhard Marx (66) und den evangelischen bayerischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (60)": https://www.katholisch.de/artikel/26468 ... ord-strohm
"Sie konzentrieren sich auf das, was sie verbindet - den gemeinsam gelebten Glauben und ein friedvolles Miteinander."
:ikb_gathering:
Worauf? Auf das Ablegen des Kreuzes? :hmm:

:zirkusdirektor:
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

Juergen
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Re: Ökumene

Beitrag von Juergen »

Ich rief gerade in die Küche: „Rate mal, der dieses Jahr den Augsburger Friedenspreis bekommt!“

Da es tönt mir entgegen: „Jetzt sag nicht: Marx‽“

:D
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Niels
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Re: Ökumene

Beitrag von Niels »

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 9. August 2020, 12:54
Ich rief gerade in die Küche: „Rate mal, der dieses Jahr den Augsburger Friedenspreis bekommt!“

Da es tönt mir entgegen: „Jetzt sag nicht: Marx‽“

:D
:freude:
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Libertas Ecclesiae
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Re: Ökumene

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

Niels hat geschrieben:
Sonntag 9. August 2020, 14:03
Juergen hat geschrieben:
Sonntag 9. August 2020, 12:54
Ich rief gerade in die Küche: „Rate mal, der dieses Jahr den Augsburger Friedenspreis bekommt!“

Da es tönt mir entgegen: „Jetzt sag nicht: Marx‽“

:D
:freude:
Peter Hahne: Das bischöfliche Bullerbü
Die Bischöfe Marx und Bedford-Strohm scheinen in einer Parallelwelt zu leben. Nur so erklärt sich der verstellte Blick auf die Willkommenskultur und die gescheiterte Integration von Migranten.
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Bruder Donald
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Re: Ökumene

Beitrag von Bruder Donald »

Kurt Cardinal Koch's Vortrag beim Kongress „Räume des Dialogs. Die christlichen Inspirationen der Kultur der Begegnung“ an der Katholischen Universität Johannes Paul II. in Lublin (KUL) in Polen am 15. Oktober 2020
Ein „Dialog“ jedoch, der zwischen Partnern geführt würde, die selbst keine klaren Standpunkte vertreten und sich gegenüber der zu suchenden Wahrheit indifferent verhalten, verdient die Ehrenbezeichnung „Dialog“ nicht. Gehaltvolle Toleranz respektiert demgegenüber die bestehenden Unterschiede und führt gerade durch deren Wahrnehmung zu Einheit und Frieden. Papst Franziskus hat deshalb als wichtigen Grundsatz in Erinnerung gerufen, dass es ohne Identität keinen Dialog geben kann, sondern nur ein „Scheindialog, ein Dialog in den Wolken“ geführt wird: „Man kann keinen Dialog führen, wenn man nicht von der eigenen Identität ausgeht.“
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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