"Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

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Hubertus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Hubertus » Montag 4. Februar 2019, 15:56

CIC_Fan hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 14:14
Libertas Ecclesiae hat geschrieben:
Montag 4. Februar 2019, 10:38
HeGe hat geschrieben:
Sonntag 3. Februar 2019, 12:19
FAZ hat geschrieben: Katholiken fordern Wende in der Kirche

In einem offenen Brief an Kardinal Marx fordern namhafte Theologen und Katholiken einen Umbruch in ihrer Kirche – und zwar in vielen Bereichen. [...]

Darunter ist der Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt, Ansgar Wucherpfennig. [...] Zu den Unterzeichnern des offenen Briefs gehört auch der Jesuitenpater Klaus Mertes, der 2010 als Rektor am Berliner Canisius-Kolleg Missbrauchsfälle öffentlich machte, woraufhin sich in ganz Deutschland weitere Opfer kirchlich gedeckten Missbrauchs meldeten. Er leitet inzwischen das Kolleg Sankt Blasien. Der dritte einer weiteren Öffentlichkeit bekannte Unterzeichner ist der Frankfurter Stadtdekan Johannes zu Eltz. Er war als entschiedener Kritiker des früheren Limburger Bischofs Tebartz-van Elst hervorgetreten. [...]
Die Forderungen sind das übliche Blabla. :schnarch: Schlimm, dass man solche Leute weiter unter dem Namen der Kirche gewähren und Gläubige und Theologiestudenten in die Irre führen lässt. :nein:
Etwas überrascht war ich, den Namen „Jörg Splett“ unter den Unterzeichnern zu finden.
wer ist Herr Splett
http://bfy.tw/M7tr
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe » Donnerstag 21. Februar 2019, 12:52

https://www.katholisch.de/aktuelles/sta ... ht-machtig :roll:

Das ist schon ein wenig peinlich, wenn die "Reformer" den gesamten Medienapparat und das Geld der Diözesen hinter sich haben und sich dann auch noch über angeblich "einschüchternden" Widerspruch einiger böser Internetportale aufregen müssen. :D

Wie üblich muss man feststellen: Mitverantwortung und Mitsprachrecht der Laien ist nur gewünscht, wo die genehmen Meinungen vertreten werden, ansonsten wird zurückgeschlagen. Wer über "Reformen kirchlicher Hierarchien und Machtverhältnisse" salbadert, sich aber nicht scheut, diese zu eigenen Zwecken zu nutzen, um die Gegenmeinung mundtot zu machen, desavouiert sich nur selbst.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe » Donnerstag 21. Februar 2019, 12:55

Und noch einen Artikel:

Ackermann und Wilmer kritisieren Machtmissbrauch in Kirche

Daraus:
[...] Angesprochen auf eine mögliche Aufhebung des Zölibats und eine Weihe von Priesterinnen sagte Wilmer: "Ich glaube, dass wir ernsthaft über die Wege der Zulassung zum Priestertum diskutieren müssen." Er werde sich persönlich dafür einsetzen. Allerdings gelte es zu berücksichtigen, dass es diesbezüglich in anderen Regionen der Weltkirche andere Auffassungen gebe. "Ein Zerfallen der Kirche wäre schade", so der Geistliche. [...]
"Schade" hört sich nicht nach einem unbedingten Willen an, dies zu vermeiden. :glubsch: Man sieht, wo die Reise hingeht.
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Sascha B. » Donnerstag 21. Februar 2019, 13:16

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 12:55
Und noch einen Artikel:

Ackermann und Wilmer kritisieren Machtmissbrauch in Kirche

Daraus:
[...] Angesprochen auf eine mögliche Aufhebung des Zölibats und eine Weihe von Priesterinnen sagte Wilmer: "Ich glaube, dass wir ernsthaft über die Wege der Zulassung zum Priestertum diskutieren müssen." Er werde sich persönlich dafür einsetzen. Allerdings gelte es zu berücksichtigen, dass es diesbezüglich in anderen Regionen der Weltkirche andere Auffassungen gebe. "Ein Zerfallen der Kirche wäre schade", so der Geistliche. [...]
"Schade" hört sich nicht nach einem unbedingten Willen an, dies zu vermeiden. :glubsch: Man sieht, wo die Reise hingeht.
Den Gedanken hatte ich heute früh, als ich diesen Artikel las, auch.
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Donnerstag 21. Februar 2019, 13:22

"Der "heilige Rest" ist laut, aber nicht mächtig": https://www.katholisch.de/aktuelles/sta ... ht-machtig
Kirche muss ihre frohe Botschaft verkünden. Aber sie muss auch zuhören und lernen – von den Wissenschaften, von der Gesellschaft, von der Wirklichkeit.
Was heißt das konkret? :detektiv:
Soll etwa Nobelpreisträger Prof. Erwin Dammholzer alle kirchlichen Journalisten und Funktionäre verkleinern?
https://www.youtube.com/watch?v=GYxDbQM71Y8
Ein neues Konzil könnte demzufolge auch in einer Zigarrenkiste stattfinden, ohne dass die geistige Regsamkeit der Teilnehmer spürbar nachließe... :emil:

Schließlich ist das Phänomen der Rückwärtsgewandtheit in Teilen der Kirche so alt wie die Kirche selbst.
Na sowas... :fieselschweif: :maske:

Der Autor

Björn Odendahl ist Chef vom Dienst bei katholisch.de.
:zirkusdirektor:
Hinweis

Der Standpunkt spiegelt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion von katholisch.de wider.
:kugel:
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Lycobates
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 21. Februar 2019, 13:27

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 12:55
Und noch einen Artikel:

Ackermann und Wilmer kritisieren Machtmissbrauch in Kirche

Daraus:
[...] Angesprochen auf eine mögliche Aufhebung des Zölibats und eine Weihe von Priesterinnen sagte Wilmer: "Ich glaube, dass wir ernsthaft über die Wege der Zulassung zum Priestertum diskutieren müssen." Er werde sich persönlich dafür einsetzen. Allerdings gelte es zu berücksichtigen, dass es diesbezüglich in anderen Regionen der Weltkirche andere Auffassungen gebe. "Ein Zerfallen der Kirche wäre schade", so der Geistliche. [...]
"Schade" hört sich nicht nach einem unbedingten Willen an, dies zu vermeiden. :glubsch: Man sieht, wo die Reise hingeht.
Nun, mögen die Herren doch die Reise antreten.
Ein Katholik weiß, wie er dazu steht und sich zu verhalten hat.

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Bruder Donald
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 21. Februar 2019, 14:08

Dass sich diese Totengräber der kath. Kirche selbst als "Reformer" bezeichnen ist ja wohl der Witz des Jahrhunderts! :kugel:

Es sind regelrecht Vampire, die sich an der Kirche festgebissen haben, jegliches lebensnotwedige Blut für den "Heiligen Rest" raussaugen und sich dann beschweren, wenn man sie in ihrem Sarg auch noch stört!

Ruhet in Frieden, aber ruhet!

https://www.katholisch.de/aktuelles/sta ... ht-machtig

Einschlägige "katholische" Nachrichtenportale vermischen dabei Nachrichten mit Meinungen – inklusive Verunglimpfung von Einzelpersonen oder gesellschaftlichen Gruppen.
Da hat der Autor wohl in den Spiegel geschaut, als er über den Inhalt des "Artikels" nachdachte...
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Pilger
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Pilger » Sonntag 17. März 2019, 11:32

Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 14:08
Da hat der Autor wohl in den Spiegel geschaut, als er über den Inhalt des "Artikels" nachdachte...
Nö manche Bischöfe erkennen ihre Verantwortung vor Gott, Respekt vor den Worten der Bibel und Hochachtung vor der Lehre der Väter, Blogs interessieren dieser Bischöfe weniger. Aufgrund dessen haben sie ein Problem falsches solange Perfekt zum machen bis es Perfekt falsch ist.

Der Autor des Artikels kennt augenscheinlich nur einen Maßstab den Zeitgeist der Welt und beurteilt aus dieser nebulösen Sicht die Autoren die traditionelle Lehrinhalte der Kirche in Blogs verteidigen.
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Montag 18. März 2019, 20:15

HIER zeigt sich mal wieder das reine Verwalten vom Personaleinsatz.

Es wird eine Gottesdienstordnung festgelegt, welche grundsätzlich und unabhängig von der Zahl der aktuell anwesenden Priester gilt. In der Gottesdienstordnung ist berücksichtigt, daß mal jemand krank wird oder jemand in Urlaub ist. Man plant also mit einer weniger Priestern als vor Ort sind.

Warum kann nicht eine Gottesdienstordung geschaffen werden, bei der jeder Priester grundsätzlich eine Werktagsmesse pro Tag (inkl Montag) liest? Wenn jemand krank wird, kann man immer noch kurzfristig eine Messe ausfallen lassen. Urlaubszeiten sind schon im Vorfeld planbar, wenn die Urlaubswünsche rechtzeitig abgesprochen werden.

Aber nein! – Da wird eine Planung am grünen Tisch gemacht.
Kein Wunder wenn sich dann die Gläubigen fragen: Was macht der Pastor eigentlich den ganzen Tag?
Gruß
Jürgen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Mittwoch 20. März 2019, 13:15

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Benedikt
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Benedikt » Mittwoch 20. März 2019, 13:23

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 13:15
Haarsträubend: https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... us-fordern
Er hat doch recht. Die röm. Ritus nach 1969 und auch die protestantischen Formen des Gottesdienstes leisten tatsächlich dem Klerikalismus Vorschub. Im klassischen Ritus ist der Priester Vorbeter, in der neuen Form ist er Mittelpunkt und hat alles im Blick.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Mittwoch 20. März 2019, 14:09

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 13:15
Haarsträubend: https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... us-fordern
Daraus:
"Es gibt mittlerweile Gegenden in Deutschland, in denen sich aufgrund der Zahlen von Christen vor Ort die Frage stellt, ob und wann ökumenische Liturgie der Regelfall sein muss, wenn man nicht ganz auf christliches Leben in Gemeinschaft vor Ort verzichten möchte."
Ehe ich in einen ökumenischen Gottesdienst gehe, gehe ich lieber in gar keinen.

Gruß
Jürgen
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Lycobates
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 20. März 2019, 14:14

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 14:09
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 13:15
Haarsträubend: https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... us-fordern
Daraus:
"Es gibt mittlerweile Gegenden in Deutschland, in denen sich aufgrund der Zahlen von Christen vor Ort die Frage stellt, ob und wann ökumenische Liturgie der Regelfall sein muss, wenn man nicht ganz auf christliches Leben in Gemeinschaft vor Ort verzichten möchte."
Ehe ich in einen ökumenischen Gottesdienst gehe, gehe ich lieber in gar keinen.

Natürlich nicht!
Aktive Teilnahme an sowas würde im übrigen einen Häresieverdacht begründen nach can. 2316 des CIC/1917.
Ein Häresieverdacht im kanonistischen Sinne ist keine Bagatelle.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 20. März 2019, 14:20

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 14:09
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 13:15
Haarsträubend: https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... us-fordern
Daraus:
"Es gibt mittlerweile Gegenden in Deutschland, in denen sich aufgrund der Zahlen von Christen vor Ort die Frage stellt, ob und wann ökumenische Liturgie der Regelfall sein muss, wenn man nicht ganz auf christliches Leben in Gemeinschaft vor Ort verzichten möchte."
Ehe ich in einen ökumenischen Gottesdienst gehe, gehe ich lieber in gar keinen.

absolut verständlich nur werden sehr wenige daß so sehen und daher wird es nicht ins Gewicht fallen
in Österreich dachte Leute am Land schon 1986 die Frau Pfarrer liest due Messe (eine Pastoralassistentin feiert einen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung und läßt dabei die Schubertmesse singen alle waren zufrieden

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Protasius
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Protasius » Mittwoch 20. März 2019, 14:34

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 14:20
Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 14:09
Niels hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 13:15
Haarsträubend: https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... us-fordern
Daraus:
"Es gibt mittlerweile Gegenden in Deutschland, in denen sich aufgrund der Zahlen von Christen vor Ort die Frage stellt, ob und wann ökumenische Liturgie der Regelfall sein muss, wenn man nicht ganz auf christliches Leben in Gemeinschaft vor Ort verzichten möchte."
Ehe ich in einen ökumenischen Gottesdienst gehe, gehe ich lieber in gar keinen.

absolut verständlich nur werden sehr wenige daß so sehen und daher wird es nicht ins Gewicht fallen
in Österreich dachte Leute am Land schon 1986 die Frau Pfarrer liest due Messe (eine Pastoralassistentin feiert einen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung und läßt dabei die Schubertmesse singen alle waren zufrieden
Das zeigt eher den beklagenswerten damaligen Zustand der Katechese, der in den letzten 30 Jahren vermutlich nicht besser geworden ist.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Hubertus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Hubertus » Mittwoch 20. März 2019, 16:16

Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 13:23
Im klassischen Ritus ist der Priester Vorbeter
Da muß man aufpassen. Es ist richtig, daß der NO "Klerikalismus" im Sinne eines Bevormundens und Aufoktroyierens persönlicher Vorlieben fördert. Andererseits darf man die Aufgabe des Priesters - in der hl. Messe und auch darüber hinaus - nicht marginalisieren:

Der Priester als Mittler
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Benedikt » Mittwoch 20. März 2019, 18:02

Hubertus hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 16:16
Benedikt hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 13:23
Im klassischen Ritus ist der Priester Vorbeter
Da muß man aufpassen. Es ist richtig, daß der NO "Klerikalismus" im Sinne eines Bevormundens und Aufoktroyierens persönlicher Vorlieben fördert. Andererseits darf man die Aufgabe des Priesters - in der hl. Messe und auch darüber hinaus - nicht marginalisieren:

Der Priester als Mittler
Danke für die Ergänzung. Mittler trifft es natürlich viel besser.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Freitag 22. März 2019, 09:08

Leider ist der ganze Artikel nur für zahlende Abonennten lesbar. Ohne zu zahlen, bekommt man nur den ersten Absatz zu Gesicht (außer man schaltet JavaScript aus):
Wie Pastoralverbund Balve-Hönnetal sich neu erfinden will

Ein Jahr lang dauerte die Vorbereitung. Jetzt haben Pastorverbund und Netzwerk katholische Kirche im Hönnetal einen Plan.

Der ka­tho­li­sche Pa­s­to­ral­ver­bund Bal­ve-Hön­ne­tal will sich neu er­fin­den. Da­zu ha­ben Pfar­rer An­dre­as Schul­te und die Vor­sit­zen­de des Netz­werks ka­tho­li­sche Kir­che im Hön­ne­tal, Eli­sa­beth von Croy, ei­nen Pro­zess zur Bil­dung so­ge­nann­ter Ge­mein­de­te­ams an­ge­sto­ßen. Sie sol­len die Ge­mein­den im Hön­ne­tal stär­ken und dem Trend zur Zen­tra­li­sie­rung kirch­li­cher Ein­rich­tun­gen ent­ge­gen­wir­ken.

War nicht der Zen­tra­lis­mus ei­ner der Punk­te, die bei der Zu­sam­men­le­gung von Pfar­rei­en zu Pa­s­to­ral­ver­bün­d­en (und spät­er zu sog „Pa­s­to­ra­len Räu­men“) ganz vor­ne auf der Agen­da stand? So gibt es z.B. ein „zen­tra­les Pfarr­bür­o“ statt vie­ler ein­zel­ner. Auch bei den Ver­ei­nen und Ver­bän­d­en wur­den die ein­zel­nen Grup­pen auf Ge­mein­de­e­be­ne zu­sam­men­ge­legt usw.

Und nun (eine halbe) Rolle rückwärts?
„Künftig“, heißt es, „ist in jeder Gemeinde die Bildung von Eigenstrukturen vorgesehen, die das Leben in der Gemeinde selbst aktiv gestalten können und sollen.“

Größere Einheiten haben aber keineswegs alle Gemeindemitglieder glücklich gemacht. „Es gibt immer Gemeindemitglieder, die in größeren Einheiten denken, und Mitglieder, die eher für kleinere Einheiten verantwortlich fühlen“, erklärte Pfarrer Schulte.
Gruß
Jürgen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Benedikt » Freitag 22. März 2019, 10:01

Juergen hat geschrieben:
Freitag 22. März 2019, 09:08
Leider ist der ganze Artikel nur für zahlende Abonennten lesbar. Ohne zu zahlen, bekommt man nur den ersten Absatz zu Gesicht (außer man schaltet JavaScript aus):
Wie Pastoralverbund Balve-Hönnetal sich neu erfinden will

Ein Jahr lang dauerte die Vorbereitung. Jetzt haben Pastorverbund und Netzwerk katholische Kirche im Hönnetal einen Plan.

Der ka­tho­li­sche Pa­s­to­ral­ver­bund Bal­ve-Hön­ne­tal will sich neu er­fin­den. Da­zu ha­ben Pfar­rer An­dre­as Schul­te und die Vor­sit­zen­de des Netz­werks ka­tho­li­sche Kir­che im Hön­ne­tal, Eli­sa­beth von Croy, ei­nen Pro­zess zur Bil­dung so­ge­nann­ter Ge­mein­de­te­ams an­ge­sto­ßen. Sie sol­len die Ge­mein­den im Hön­ne­tal stär­ken und dem Trend zur Zen­tra­li­sie­rung kirch­li­cher Ein­rich­tun­gen ent­ge­gen­wir­ken.

War nicht der Zen­tra­lis­mus ei­ner der Punk­te, die bei der Zu­sam­men­le­gung von Pfar­rei­en zu Pa­s­to­ral­ver­bün­d­en (und spät­er zu sog „Pa­s­to­ra­len Räu­men“) ganz vor­ne auf der Agen­da stand? So gibt es z.B. ein „zen­tra­les Pfarr­bür­o“ statt vie­ler ein­zel­ner. Auch bei den Ver­ei­nen und Ver­bän­d­en wur­den die ein­zel­nen Grup­pen auf Ge­mein­de­e­be­ne zu­sam­men­ge­legt usw.

Und nun (eine halbe) Rolle rückwärts?
„Künftig“, heißt es, „ist in jeder Gemeinde die Bildung von Eigenstrukturen vorgesehen, die das Leben in der Gemeinde selbst aktiv gestalten können und sollen.“

Größere Einheiten haben aber keineswegs alle Gemeindemitglieder glücklich gemacht. „Es gibt immer Gemeindemitglieder, die in größeren Einheiten denken, und Mitglieder, die eher für kleinere Einheiten verantwortlich fühlen“, erklärte Pfarrer Schulte.
Eigene Strukturen ja, aber bitte ohne Zugriff auf irgendwelche Geldtöpfe. Dann müssen die Filialkirchen um jeden Cent betteln und wenn sie aufmucken, werden sie einfach dichtgemacht.
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 22. März 2019, 10:04

naja ich denke es wird so sein wie hier es gibt viel zu viele Kirchen das hat weniger mit aufmucken zu tun wenn dicht gemacht wird sondern schlicht mit nicht vorhandenem Bedarf

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Sonntag 24. März 2019, 14:53

Gremienkatholizismus par excellence:
https://katholisch-in-paderborn.de/wp-c ... _03_24.pdf

Mittlerweile sind wir in einen großen Pastoralverbund eingebunden, und Fragen stellen sich neu und anders. Das erweiterte Pastoralteam (Pastoralteam der Hauptamtlichen zusammen mit dem Vorstand des Gesamt-Pfarrgemeinderates plus MitarbeiterInnen der Steuerungsgruppe für die Pastoralvereinbarung) und der Gesamt-Pfarrgemeinderat haben sich mit der Frage ausführlich beschäftigt und eine Entscheidung gefällt,…
(Hervorhebung von mir)
Gruß
Jürgen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Freitag 29. März 2019, 14:06

Schonmal was von einem Religionsscout gehört? Und wie ist die weibliche Form derselben? Religionsscoutin, Religionsscouteuse,…?
https://www.pastorale-informationen.de/ ... scout.html
Religionsscout
Mit eurem Wissen zum Faktencheck- Mit unserem Know-how zum Vortrag

Das Referat für interreligiösen Dialog und die katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Paderborn (KEFB) suchen Religionsscouts zum stundenweisen Einsatz.


Infoheftchen: https://www.pastorale-informationen.de/ ... ersion.pdf
Gruß
Jürgen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Dienstag 2. April 2019, 10:57

Wir machen es uns selbst: https://www.bistum-essen.de/presse/arti ... de-selbst/
Auf der Margarethenhöhe ist statt eines Pastors oder einer Gemeindereferentin künftig ein ehrenamtliches Team für das Leben der Gemeinde Hl. Familie verantwortlich. In einem Gottesdienst mit Generalvikar Klaus Pfeffer wird das Gemeindeleitungs-Team am Samstag offiziell beauftragt.
:emil:
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Dienstag 2. April 2019, 11:52

Und noch jemand, der "was Eigenes" vorschlägt: http://www.kath.net/news/67500
" Das heißt, dass sie einen spirituellen und religiösen Ausdruck in ihren Gottesdiensten finden, in denen sie nicht jeden Tag zwingend einen Priester brauchen, solange die Regeln der katholischen Kirche so sind, wie sie sind."
Was heißt das konkret? :detektiv:
Zu faul zum Zelebrieren, oder was ist los? :maske:
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 2. April 2019, 12:04

Wenn man genau liest ist es doch ganz klar zu verstehen was gemeint ist
macht bitte alles liturgische Selber außer das was nur ein Priester kann
das ist doch nicht schwer zu verstehen

Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Dienstag 2. April 2019, 16:13

Vor einiger Zeit hatte ich, so glaube ich, darauf hingewiesen, daß eine franz. Priestergemeinschaft sich in Marienmünster niederzulassen gedenkt.
Damaliger Bericht auf Seiten des Erzbistums: https://www.erzbistum-paderborn.de/38-N ... r-neu.html Ich hatte damals schon geschrieben (auch wenn ich das Posting nicht wiederfinde), daß ich erstaunt und auch erfreut bin, daß er Erzbischof so eine Gemeinschaft ins Erzbistum holen will.
Vielleicht hatte ich das damals aber auch nicht geschrieben und wollte es nur schreiben. :hmm:

Wie dem auch sei; nun scheint sich das Ganze zu zerschlagen – oder wird die es zerschlagen?

Gemeinschaft St. Martin kommt nicht nach Marienmünster
Erzbistum Paderborn und Priestergemeinschaft St. Martin prüfen örtliche Alternativen zur Gründung eines geistlich-missionarisches Zentrums / Gemeindeversammlung geplant.

Paderborn / Marienmünster, 1. April 2019. In der Folge eines fortlaufenden Evaluations- und Beratungsprozesses hat Erzbischof Hans-Josef Becker entschieden, dass die in Frankreich gegründete Priestergemeinschaft St. Martin nicht nach Marienmünster kommt. Ursprünglich war geplant, dass die Gemeinschaft von Weltpriestern das ehemalige Kloster Marienmünster neu besiedelt, um dort ein geistliches und missionarisches Zentrum im Sinne der Priestergemeinschaft aufzubauen. Dieses Vorhaben soll nun an einem anderen Ort umgesetzt werden. Details zu den neuen Planungen wird das Erzbistum zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Französische Priester kommen doch nicht nach Marienmünster
Grund sollen Unstimmigkeiten mit der Kirchengemeinde sein


Unterschiedliche Perspektiven habe es beispielsweise hinsichtlich der gemeinschaftlichen Nutzung der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten gegeben. „Leider führten diese Gespräche nicht zu der Einigkeit und Unterstützung, die für eine dauerhaft erfolgversprechende Umsetzung des Vorhabens notwendig gewesen wäre", so das Erzbistum in einer Pressemitteilung.

Differenzen in Glaubensfragen

Dem widerspricht Johannes Potthast, erster stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands: „Diese Darstellung ist definitiv falsch. Über die Nutzung der Räume hatten wir uns geeinigt", betonte er gegenüber nw.de. Umso erstaunter sei er, „dass der Erzbischof nun den Anker geworfen hat". Davon seien er und die Gemeinde „völlig überrascht" worden. Differenzen habe es mit der Priestergemeinschaft St. Martin allerdings in Glaubensfragen gegeben, räumte Potthast ein.

„Die französische Priestergemeinschaft hat einige erzkonservative Ansichten. Ihr Frauenbild, ihr Amtsverständnis des Priestertums und Fragen der Liturgie decken sich nicht mit unseren Auffassungen." Man sei aber übereingekommen, „dass Christen diese Verschiedenheiten aushalten können, wir sie nebeneinander stehen lassen können und wir uns in gegenseitiger Toleranz begegnen", sagte Potthast.
Da sieht man, wo der Hase im Brunnen liegt.


(Über die Gemeinschaft wurde vor Jahren schon im Kreuzgang kurz gesprochen: viewtopic.php?f=11&t=13471)
Gruß
Jürgen
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CIC_Fan
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 3. April 2019, 11:19

Was ist da jetzt falsch daran es bringt doch nix gegen den Willen der Gemeinde ihnen jemand aufs Aug zu drücken wie man in Wien sagt?

Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Mittwoch 3. April 2019, 21:46

Pastorale Räume – Gemeinschaft stiften, zu Diensten sein

Themenspecial zu einem Mega-Projekt im Erzbistum

Paderborn, 3. April 2019. Seit 2010 läuft im Erzbistum Paderborn ein Mega-Projekt. Der Name: Pastorale Räume. Mit ihnen hat sich das Erzbistum zum Ziel gesetzt, die veränderte Situation von Kirche anzunehmen und kirchliches Leben neu zu organisieren. 87 Pastorale Räume soll das Gebiet des Erzbistums bis 2030 umfassen, 63 davon sind bereits errichtet (Stand: März 2019).

Dieser Text ist der Auftakt für ein Themenspecial zum Thema „Pastorale Räume“. Die Beitrage werden ab heute Tag für Tag veröffentlicht: Sie stellen den Weg einzelner Räume vor und blicken auf verschiedene Projekte und Personen.
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Maternus87
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Maternus87 » Mittwoch 3. April 2019, 23:32

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 3. April 2019, 11:19
Was ist da jetzt falsch daran es bringt doch nix gegen den Willen der Gemeinde ihnen jemand aufs Aug zu drücken wie man in Wien sagt?
Der Gemeinde wäre nichts 'auf's Auge gedrückt' worden. Es ging um die Betreuung des Wallfahrtsortes und eines geistlichen Zentrums mit Exerzitienbetrieb für Priesterseelsorge, Familien- und Berufungspastoral. Und aus den Artikeln geht auch hervor, dass es nicht an der Pfarrei scheiterte.

Könnte es sein, dass Berufungsneid eine Rolle spielte? Die Eintrittszahlen in deutschen Bistümern werden dieses Jahr desaströs sein, während in Evron immer wieder junge Deutsche anlanden, auch solche, die aus deutschen Seminaren nach Frankreich wechseln.

CIC_Fan
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 4. April 2019, 08:52

ich glaube nicht daß die Kirche im deutschen Sprachraum auf Kandidaten konservativer Gesinnung wert legt das führt doch nur zu Konflikten in den Gemeinden

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Maternus87 » Donnerstag 4. April 2019, 11:32

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 4. April 2019, 08:52
ich glaube nicht daß die Kirche im deutschen Sprachraum auf Kandidaten konservativer Gesinnung wert legt das führt doch nur zu Konflikten in den Gemeinden
Das ist wohl hinter dem Manöver zu vermuten. Wobei die Konflikte weitgehend nicht mit Gemeinden stattfinden, sondern im Beschäftigungssektor.

Wenn die Bischöfe keinen Weg finden, konservative Kandidaten zu integrieren, werden sie bald gar keine mehr haben.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe » Donnerstag 4. April 2019, 11:42

Maternus87 hat geschrieben:
Donnerstag 4. April 2019, 11:32
Wenn die Bischöfe keinen Weg finden, konservative Kandidaten zu integrieren, werden sie bald gar keine mehr haben.
Es ist ja keine neue Vermutung hier im Forum, dass genau dies auch ein Hintergedanke sein könnte. Der vermeintliche Priestermangel kann dann nämlich als Rechtfertigung für die Durchsetzung altbekannter Forderungen dienen, um ein Problem zu beheben, das man zum Teil selber geschaffen hat.
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