"Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels »

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 15:21
In Fragen der Verwaltung hat somit der Generalvikar gar nichts mehr zu sagen. Er kann damit auch schwerlich Letztverantwortlicher sein, denn sonst wäre er für etwas verantwortlich, worauf er keinen Einfluß hat.
Eben.
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Siard
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard »

Niels hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 18:19
Juergen hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 15:21
In Fragen der Verwaltung hat somit der Generalvikar gar nichts mehr zu sagen. Er kann damit auch schwerlich Letztverantwortlicher sein, denn sonst wäre er für etwas verantwortlich, worauf er keinen Einfluß hat.
Eben.
Ach ihr Kleingläubigen! Natürlich geht das: Das ist wie bei Politikern, nur umgekehrt.
Ἄξιόν ἐστι τὸ ἀρνίον τὸ ἐσφαγμένον λαβεῖν τὴν δύναμιν καὶ τὸν πλοῦτον καὶ σοφίαν καὶ ἰσχὺν καὶ τιμὴν καὶ δόξαν καὶ εὐλογίαν.

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels »

Frau Baerbock wird GeneralvikarIn, und Herr Habeck macht die Verwaltung. Na dann ist ja alles klar... :ikb_gathering:
Dann klappt das noch mehr mit den "Austritten"...
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan »

wie kommst du darauf daß deshalb jemand austritt

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels »

Wenn ich eh Mitglied der "Grünen" bin, zahle ich doch nicht doppelt den "Vereinsbeitrag". :tuete:
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan »

eine interessante Sicht von Kirche

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels »

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 12:00
eine interessante Sicht von Kirche
Gell? Wärst Du lieber mit denen "Kirche" oder mit Müller und Burke? :nuckel: :koenig: :detektiv:
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

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Lycobates
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lycobates »

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 14:40
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 12:00
eine interessante Sicht von Kirche
Gell? Wärst Du lieber mit denen "Kirche" oder mit Müller und Burke? :nuckel: :koenig: :detektiv:
Narrishkayt!
;D

[Auf Anfrage schreibe ich es in Quadratlettern ;D ]
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
*
Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
*
... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan »

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 14:40
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 12:00
eine interessante Sicht von Kirche
Gell? Wärst Du lieber mit denen "Kirche" oder mit Müller und Burke? :nuckel: :koenig: :detektiv:
weder noch kein Bedarf wirklich nicht

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Raphael
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Raphael »

Niels hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 14:40
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 12:00
eine interessante Sicht von Kirche
Gell? Wärst Du lieber mit denen "Kirche" oder mit Müller und Burke? :nuckel: :koenig: :detektiv:
Der Weg der Erneuerung in der Kirche wird nicht gelingen, wenn - wie in der Vergangenheit verschiedentlich geschehen :auweia: - die Wahrheit unterdrückt wird! :feuerwehr:
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

PascalBlaise
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von PascalBlaise »

Ein Sozialethiker antwortet Kardinal Müller:
https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... dazulernen

:auweia:

Was ich auch gut finde, ist das Bild drüber mit dem Katechismus und einem gelben und roten Stift ... genial ;D
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

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Raphael
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Raphael »

PascalBlaise hat geschrieben:
Freitag 30. November 2018, 09:11
Ein Sozialethiker antwortet Kardinal Müller:
https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... dazulernen

:auweia:

Was ich auch gut finde, ist das Bild drüber mit dem Katechismus und einem gelben und roten Stift ... genial ;D
Nunja, der Herr Sozialethiker sei auf die Hl. Schrift verwiesen:
Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene!
(Römer 12,2)
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan »

Eminenz ist sicher gleich wieder bös

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HeGe
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe »

PascalBlaise hat geschrieben:
Freitag 30. November 2018, 09:11
Ein Sozialethiker antwortet Kardinal Müller:
https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... dazulernen

:auweia:

Was ich auch gut finde, ist das Bild drüber mit dem Katechismus und einem gelben und roten Stift ... genial ;D
Ein gutes Beispiel dafür, wieso man jedem davon abraten sollte, an einer deutschen Universität Theologie zu studieren.
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

NEUES MODELL DER KIRCHENLEITUNG
Michael Göcking erster Pfarrbeauftragter im Bistum

Melle. Zum ersten Mal übernimmt im Bistum Osnabrück ab kommenden Samstag, 1. Dezember, ein hauptamtlicher Laienmitarbeiter die Leitung von zwei katholischen Pfarreien: Pastoralreferent Michael Göcking ist künftig als Pfarrbeauftragter für die Pfarreiengemeinschaft Wellingholzhausen/Gesmold anstelle eines Pfarrers zuständig.
Priestermangel in Osnabrück
Laien übernehmen die Leitung

Das Bistum Osnabrück machte sich eine Bestimmung des Kirchenrechts zunutze, wonach in Zeiten des Priestermangels auch Laien eine Gemeinde leiten dürfen. Auch in anderen Städten ist dieses Modell vorstellbar.


Er kennt sich in der Kirche aus und kann Leitungsaufgaben übernehmen. „Als Pfarrbeauftragter bin ich Vorgesetzter gegenüber allen pastoralen Mitarbeitern und allen Angestellten“, erklärt er. Verantwortlich ist er dem Bischof.

Ihm zur Seite steht Pater Dominik Kitta, der in dem neuen Modell die Rolle als moderierender Priesters innehat, der nicht in einer der Gemeinden lebt. Denn ohne Priester geht es nicht. Sakramente wie Taufe und Eheschließung dürfen nur sie spenden. Dasselbe gilt auch fürs Hochamt, die Eucharistiefeier, in der das Abendmahl gefeiert wird – der zentrale liturgische Akt in der Kirche. Kitta soll Göcking unterstützen und trägt die Hauptverantwortung für das Feiern der Sakramente.

Möglich, dass es künftig in einer weiteren Pfarrei auch eine weibliche Pfarrbeauftragte gibt. Die wäre dann auch die Vorgesetzte der Priester in der Gemeinde – das würde den Kulturbruch innerhalb der Kirche mehr als deutlich machen.

Der Priester wird aus dogmatischen Zwängen zum reinen Sakramentenspender, der durch die Gemeinden reist und die Tabernakel füllt.
Das Leeren und Austeilen übernimmt dann wiederum der Laie in den Wortgottesfeiern.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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taddeo
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von taddeo »

Juergen hat geschrieben:
Samstag 1. Dezember 2018, 11:25
NEUES MODELL DER KIRCHENLEITUNG
Michael Göcking erster Pfarrbeauftragter im Bistum

Melle. Zum ersten Mal übernimmt im Bistum Osnabrück ab kommenden Samstag, 1. Dezember, ein hauptamtlicher Laienmitarbeiter die Leitung von zwei katholischen Pfarreien: Pastoralreferent Michael Göcking ist künftig als Pfarrbeauftragter für die Pfarreiengemeinschaft Wellingholzhausen/Gesmold anstelle eines Pfarrers zuständig.
Priestermangel in Osnabrück
Laien übernehmen die Leitung
Ihm zur Seite steht Pater Dominik Kitta, der in dem neuen Modell die Rolle als moderierender Priesters innehat, der nicht in einer der Gemeinden lebt. Denn ohne Priester geht es nicht. Sakramente wie Taufe und Eheschließung dürfen nur sie spenden. Dasselbe gilt auch fürs Hochamt, die Eucharistiefeier, in der das Abendmahl gefeiert wird – der zentrale liturgische Akt in der Kirche. Kitta soll Göcking unterstützen und trägt die Hauptverantwortung für das Feiern der Sakramente.

Der Priester wird aus dogmatischen Zwängen zum reinen Sakramentenspender, der durch die Gemeinden reist und die Tabernakel füllt.
Das Leeren und Austeilen übernimmt dann wiederum der Laie in den Wortgottesfeiern.
Daraus:
Denn ohne Priester geht es nicht. Sakramente wie Taufe und Eheschließung dürfen nur sie spenden. Dasselbe gilt auch fürs Hochamt, die Eucharistiefeier, in der das Abendmahl gefeiert wird
Es ist unglaublich, wie viele sachliche Fehler man in drei kurzen Sätzen unterbringen kann. :auweia:

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Bei der Sa­che in Os­na­brück bleibt ab­zu­war­ten, wie sich dies z.B. auf die An­mel­de­zah­len im Pries­ter­se­mi­nar aus­wirkt.

Es wird bei den Maß­nah­men mei­ner Mei­nung nach deut­lich, daß der Pries­ter eher als „hin­der­lich“ an­ge­se­hen wird, ja, als not­wen­di­ges Übel. Man braucht ihn halt (noch) not­ge­drun­gen, da be­stimm­te Sa­chen nur von ihm er­le­digt wer­den kön­nen. Für mehr aber auch bit­te­schön nicht.
Gruß Jürgen

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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martin v. tours
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von martin v. tours »

Bevor ich den link angeklickt habe dachte ich:
Wenn auf einem Foto Frauen sind, dann garantiert : Doppelname und buntes Tuch um den Hals.
Na ja, drei von vier richtigen Möglichkeiten.
:tuete:
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

So einfach geht das:
Wort-Gottes-Feier anstatt einer Heiligen Messe

Küntrop/Balve. Der Pastoralverbund Balve-Hönnetal teilt mit, dass aufgrund einer Beerdigung im Pastoralverbund Balve-Hönnetal die für
heute um 18.30 Uhr in der St.-Georg-Kirche Küntrop angekündigte Hl. Messe als Wort-Gottes-Feier stattfindet.
Is wohl offenbar wertgleich.

Doch wer bekommt sowas im Vorfeld überhaupt mit?
Gruß Jürgen

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CIC_Fan

Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan »

naja sagen sie vorher nix ist es dann auch wieder nicht recht

Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus »

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 11. Dezember 2018, 20:04
So einfach geht das:
Wort-Gottes-Feier anstatt einer Heiligen Messe

Küntrop/Balve. Der Pastoralverbund Balve-Hönnetal teilt mit, dass aufgrund einer Beerdigung im Pastoralverbund Balve-Hönnetal die für
heute um 18.30 Uhr in der St.-Georg-Kirche Küntrop angekündigte Hl. Messe als Wort-Gottes-Feier stattfindet.
Is wohl offenbar wertgleich.

Doch wer bekommt sowas im Vorfeld überhaupt mit?
Da Wortgottesfeiern hauptsächlich dann stattfinden sollen, wenn ein Priester kurzfristig verhindert ist, wird das bei uns kaum angekündigt. Wenn die Gläubigen merken, daß kein Priester kommt (weil kein entsprechendes Auto dasteht) gehen sie wieder nach Hause.
Als letztes macht dann der Wogo-Feier-Leiter das Licht aus. Alleine will er auch nicht.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Vir Probatus hat geschrieben:
Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:08
Da Wortgottesfeiern hauptsächlich dann stattfinden sollen, wenn ein Priester kurzfristig verhindert ist, …
Ja,
der Priester ist sogar dann für die Abendmesse verhindert, wenn die Beerdigung am Nachmittag ohne Hl. Messe stattfand oder von einem beauftragten Laien gehalten wurde…

Gruß Jürgen

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Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus »

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:25
Vir Probatus hat geschrieben:
Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:08
Da Wortgottesfeiern hauptsächlich dann stattfinden sollen, wenn ein Priester kurzfristig verhindert ist, …
Ja,
der Priester ist sogar dann für die Abendmesse verhindert, wenn die Beerdigung am Nachmittag ohne Hl. Messe stattfand oder von einem beauftragten Laien gehalten wurde…

Bei uns ist das komplette Weihnachtsprogramm nun in höchster Gefahr.
Unser Leitender Pfarrer ist in seinem Bad gestürzt und liegt seit gestern im KH.
Eine Christmette als Wortgottesfeier kann ich mir nicht vorstellen.
Jetzt hörte ich tatsächlich, ein KV-Mitglied habe vorgeschlagen alles als Messe anzukündigen.
Wenn die Leute erst mal kämen blieben sie auch da!
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

Ecce Homo
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Ecce Homo »

Vir Probatus hat geschrieben:
Freitag 14. Dezember 2018, 18:42
Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:25
Vir Probatus hat geschrieben:
Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:08
Da Wortgottesfeiern hauptsächlich dann stattfinden sollen, wenn ein Priester kurzfristig verhindert ist, …
Ja,
der Priester ist sogar dann für die Abendmesse verhindert, wenn die Beerdigung am Nachmittag ohne Hl. Messe stattfand oder von einem beauftragten Laien gehalten wurde…

Bei uns ist das komplette Weihnachtsprogramm nun in höchster Gefahr.
Unser Leitender Pfarrer ist in seinem Bad gestürzt und liegt seit gestern im KH.
Eine Christmette als Wortgottesfeier kann ich mir nicht vorstellen.
Jetzt hörte ich tatsächlich, ein KV-Mitglied habe vorgeschlagen alles als Messe anzukündigen.
Wenn die Leute erst mal kämen blieben sie auch da!
Ja mei, dann wird es sich eben zeigen... wie es bestellt ist - - -
wer "erkennt", um was es sich handelt, wer es ernst meint...
wer bleibt, wer geht - wer ankündigt, sich kümmert, sich erkundigt, etc...
Wie viele Priester gibt es - und wie sind sie eingesetzt?
Was ist aktuell dort ausgeschrieben? Ruheständler? Aushilfen möglich? "Springer"? Fragen über fragen ...
User inaktiv seit dem 05.06.2018.
Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus »

Ecce Homo hat geschrieben:
Freitag 14. Dezember 2018, 20:48
Vir Probatus hat geschrieben:
Freitag 14. Dezember 2018, 18:42
Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:25
Vir Probatus hat geschrieben:
Donnerstag 13. Dezember 2018, 21:08
Da Wortgottesfeiern hauptsächlich dann stattfinden sollen, wenn ein Priester kurzfristig verhindert ist, …
Ja,
der Priester ist sogar dann für die Abendmesse verhindert, wenn die Beerdigung am Nachmittag ohne Hl. Messe stattfand oder von einem beauftragten Laien gehalten wurde…

Bei uns ist das komplette Weihnachtsprogramm nun in höchster Gefahr.
Unser Leitender Pfarrer ist in seinem Bad gestürzt und liegt seit gestern im KH.
Eine Christmette als Wortgottesfeier kann ich mir nicht vorstellen.
Jetzt hörte ich tatsächlich, ein KV-Mitglied habe vorgeschlagen alles als Messe anzukündigen.
Wenn die Leute erst mal kämen blieben sie auch da!
Ja mei, dann wird es sich eben zeigen... wie es bestellt ist - - -
wer "erkennt", um was es sich handelt, wer es ernst meint...
wer bleibt, wer geht - wer ankündigt, sich kümmert, sich erkundigt, etc...
Wie viele Priester gibt es - und wie sind sie eingesetzt?
Was ist aktuell dort ausgeschrieben? Ruheständler? Aushilfen möglich? "Springer"? Fragen über fragen ...
Sorry, aber für mich sieht das erstmal so aus, als hielte man die Leute inzwischen für dumm genug, den Unterschied nicht mehr zu bemerken. Was in Teilen vielleicht sogar stimmt.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Ecce Homo hat geschrieben:
Freitag 14. Dezember 2018, 20:48
…Wie viele Priester gibt es - und wie sind sie eingesetzt? …
Die­se Fra­ge ist oft ir­re­le­vant.
Mes­sen wer­den nicht nach An­zahl der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Pries­ter ge­fei­ert, son­dern nach ir­gend­wel­chen Fest­le­gun­gen in sog. Pa­s­to­ral­ver­ein­ba­run­gen.

Wenn da nun drin steht, daß mon­tags kei­ne Mes­se statt­fin­det, dann fin­det auch kei­ne statt, selbst wenn 100 Pries­ter vor Ort wär­en.
In den Ver­ein­ba­run­gen wird meist beim Mess­an­ge­bot von ei­nem Pries­ter we­ni­ger aus­ge­gan­gen, als vor Ort sind, weil man Krank­heit und Ur­laub be­rück­sich­tigt, un­ab­hän­gig da­von, ob ak­tu­ell je­mand krank oder in Un­laub ist. Dann gibt es eben ge­ne­rell nicht mehr als max. 2 Mes­sen, wenn 3 Pries­ter vor Ort sind.

Und ja, es gibt ge­nug Pries­ter, die das nicht gut fin­den! Die ze­le­brie­ren dann heim­lich ir­gend­wo ei­ne Pri­vat­mes­se. Die­se Pries­ter ha­ben es aber auf­ge­ge­ben den Mund auf­zu­tun, weil sie in­ner­halb der neu­en kirchl. Struk­tu­ren kein Ge­hör fin­den.

Die Vor­schrift des Kir­chen­rechts, wo­nach je­der Pries­ter mög­lichst täg­lich ze­le­brie­ren soll, wird schon lan­ge nicht mehr als wich­tig an­ge­se­hen. Es ist aber kei­ne Vor­schrift zur Gän­ge­lung von Pries­tern oder da­für ih­nen zu viel Ar­beit aus­zu­rich­ten. Die Vor­schrift spie­gelt doch ein rich­ti­ges Selbst­ver­ständ­nis der Pries­ter wie­der. Sie geht da­von aus, daß es für den Pries­ter ei­ne Freu­de ist täg­lich ze­le­brie­ren zu kön­nen und zu dür­f­en. Lei­der sieht das Selbst­ver­ständ­nis vie­ler Funk­tio­nä­re/Pa­s­to­ral­ma­na­ger Pries­ter heu­te an­ders aus.
Vir Probatus hat geschrieben:
Freitag 14. Dezember 2018, 22:12
Sorry, aber für mich sieht das erstmal so aus, als hielte man die Leute inzwischen für dumm genug, den Unterschied nicht mehr zu bemerken. Was in Teilen vielleicht sogar stimmt.
So ist es!
Leider.
Gruß Jürgen

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Hubertus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Hubertus »

Juergen hat geschrieben:
Samstag 15. Dezember 2018, 11:51
Ecce Homo hat geschrieben:
Freitag 14. Dezember 2018, 20:48
…Wie viele Priester gibt es - und wie sind sie eingesetzt? …
Die­se Fra­ge ist oft ir­re­le­vant.
Mes­sen wer­den nicht nach An­zahl der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Pries­ter ge­fei­ert, son­dern nach ir­gend­wel­chen Fest­le­gun­gen in sog. Pa­s­to­ral­ver­ein­ba­run­gen.

Wenn da nun drin steht, daß mon­tags kei­ne Mes­se statt­fin­det, dann fin­det auch kei­ne statt, selbst wenn 100 Pries­ter vor Ort wär­en.
In den Ver­ein­ba­run­gen wird meist beim Mess­an­ge­bot von ei­nem Pries­ter we­ni­ger aus­ge­gan­gen, als vor Ort sind, weil man Krank­heit und Ur­laub be­rück­sich­tigt, un­ab­hän­gig da­von, ob ak­tu­ell je­mand krank oder in Un­laub ist. Dann gibt es eben ge­ne­rell nicht mehr als max. 2 Mes­sen, wenn 3 Pries­ter vor Ort sind.

Und ja, es gibt ge­nug Pries­ter, die das nicht gut fin­den! Die ze­le­brie­ren dann heim­lich ir­gend­wo ei­ne Pri­vat­mes­se. Die­se Pries­ter ha­ben es aber auf­ge­ge­ben den Mund auf­zu­tun, weil sie in­ner­halb der neu­en kirchl. Struk­tu­ren kein Ge­hör fin­den.

Die Vor­schrift des Kir­chen­rechts, wo­nach je­der Pries­ter mög­lichst täg­lich ze­le­brie­ren soll, wird schon lan­ge nicht mehr als wich­tig an­ge­se­hen. Es ist aber kei­ne Vor­schrift zur Gän­ge­lung von Pries­tern oder da­für ih­nen zu viel Ar­beit aus­zu­rich­ten. Die Vor­schrift spie­gelt doch ein rich­ti­ges Selbst­ver­ständ­nis der Pries­ter wie­der. Sie geht da­von aus, daß es für den Pries­ter ei­ne Freu­de ist täg­lich ze­le­brie­ren zu kön­nen und zu dür­f­en. Lei­der sieht das Selbst­ver­ständ­nis vie­ler Funk­tio­nä­re/Pa­s­to­ral­ma­na­ger Pries­ter heu­te an­ders aus.
Vir Probatus hat geschrieben:
Freitag 14. Dezember 2018, 22:12
Sorry, aber für mich sieht das erstmal so aus, als hielte man die Leute inzwischen für dumm genug, den Unterschied nicht mehr zu bemerken. Was in Teilen vielleicht sogar stimmt.
So ist es!
Leider.
:daumen-rauf:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus »

„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels »

Eine Mischung aus albern und peinlich.
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Pilger
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Pilger »

Der Franziskus Effekt in Deutschland?

23.12.2017 "So denkt Deutschland" Nur jeder Zweite geht Weihnachten in die Kirche

23.12.2018 "Emnid-Umfrage" Jeder Dritte geht an Weihnachten in die Kirche

Und was sagt der Kardinal aus München als Sprecher der DBK dazu? Oder ist dieser wieder einmal mit der "großen" Politik und mit der Sorge um "alle" beschäftigt?

Ich wünsche allen Lesern im Kreuzgang eine ruhige und gesegnete Weihnacht Anno Domini nostri lesu Christi 2018
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."

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Hanspeter
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Registriert: Freitag 22. Juni 2018, 23:43

Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Hanspeter »

Müller fordert Entmachtung der Bischöfe: https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... r-bischofe

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