"Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Allgemein Katholisches.
Lauralarissa
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 10. Juli 2019, 20:29

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 19:55
Wieder mal wird ein Pfarrer degradiert und als sog. „Pastor im Pastoralverbund“ weiterbeschäftigt. Als Pastor im Pastoralverbund ist der Priester jederzeit versetzbar, auch wenn ihm derzeit noch gesagt, wird, daß er dort weiterarbeiten kann. Ob es auch zu eine Änderung der Gehaltsklasse kommt, weiß ich nicht.

[/font]
Das gehört zu den Dingen, die jedem Mitarbeiter in jedem Bereich passieren können - dass so umstrukturiert wird, dass die eigene Stelle nicht mehr so weiterexistiert. Und auch die Pfarrstelle ist nicht der Besitz des Priesters.
Und selbst wenn er von A 14 nach A 13 degradiert würde (bei freier Wohnung natürlich), wäre das für einen zölibatär lebenden Menschen kein wirklich tragisches Schicksal.

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Mittwoch 10. Juli 2019, 21:48

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 20:29
Das gehört zu den Dingen, die jedem Mitarbeiter in jedem Bereich passieren können - dass so umstrukturiert wird, dass die eigene Stelle nicht mehr so weiterexistiert. Und auch die Pfarrstelle ist nicht der Besitz des Priesters.
In Paderborn werden in der Regel keine Pfarreien aufgehoben, sondern lediglich mehrere Pfarreien zu einem Pastoralverbund/Pastoralen Raum zusammengeschlossen. Die Pfarrstellen bleiben also weiterhin bestehen. Die meisten Pfarrstellen innerhalb eines Pastoralen Räumen werden aber nicht neu besetzt.

Ein Pfarrer ist normalerweise nicht so einfach versetzbar. Aus diesem Grunde wir den Pfarrern üblicherweiswe freundlich die Anregung gegeben, auf ihre Stelle freiwillig zu verzichten. Das tun sie natürlich gerne.
:roll:
Gruß
Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 12. Juli 2019, 11:41

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 19:55
Großer Pastoraler Raum soll entstehen – bislang keine Bewerbungen auf Leitungsstelle
Gesucht wird ein neuer Chef

Borgentreich/Willebadessen (WB). Die beiden Pastoralverbünde Borgentreicher Land und Willebadessen-Peckelsheim sollen 2020 zu einem großen Pastoralen Raum verschmelzen. Einen Leiter dieses großen Verbundes von 20 Kirchengemeinden mit rund 11.640 Katholiken gibt es aber noch nicht.

»Die Stelle ist zurzeit ausgeschrieben. Priester können sich darauf bewerben«, sagt Thomas Throenle.

Derzeit leitet Werner Lütkefend (64) als Pfarrer den Pastoralverbund Borgentreicher Land…
Hubert Lange (56) leitet als Pfarradministrator den Pastoralverbund Willebadessen-Peckelsheim …

Nach Auskunft von Thomas Throenle sei bereits jetzt klar, dass weder Lütkefend noch Lange die Leitung übernehmen werden. »Beide wollen nicht. Sie werden aber weiterhin im neuen Pastoralen Raum arbeiten.«

Wieder mal wird ein Pfarrer degradiert und als sog. „Pastor im Pastoralverbund“ weiterbeschäftigt. Als Pastor im Pastoralverbund ist der Priester jederzeit versetzbar, auch wenn ihm derzeit noch gesagt, wird, daß er dort weiterarbeiten kann. Ob es auch zu eine Änderung der Gehaltsklasse kommt, weiß ich nicht.

Meiner Frau wurde schon 3 Mal die Arbeitszeit durch Vertragsänderung gekürzt, mit den entsprechenden Einbußen. Von 16 auf 12 und dann auf 8 Stunden. Statt in ein Pfarrbüro darf sie jetzt in zweien arbeiten, in einem davon nur 2 Stunden an einem Tag. An- und Abfahrt auf eigene Kosten versteht sich.
Jedes Mal wurde ihr von irgendwelchen BWL Fritzen versprochen, die Arbeit würde ja weniger.
Vor 2 Monaten wollte man sie erneuert runter stufen. Man brauche die Mittel, um eine jüngere Kollegin einzuarbeiten.
Weniger wurde die Arbeit aber nicht. Die zugesagte EDV wurde nie angeschafft, beispielsweise.
Da hat man nur die Wahl, alles verkommen zu lassen oder unentgeltlich in Ordnung zu halten. Das ist anscheinend Methode im Erzbistum Paderborn.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Freitag 12. Juli 2019, 12:27

Vir Probatus hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 11:41
Meiner Frau wurde schon 3 Mal die Arbeitszeit durch Vertragsänderung gekürzt, mit den entsprechenden Einbußen. Von 16 auf 12 und dann auf 8 Stunden. Statt in ein Pfarrbüro darf sie jetzt in zweien arbeiten, in einem davon nur 2 Stunden an einem Tag. An- und Abfahrt auf eigene Kosten versteht sich.
Jedes Mal wurde ihr von irgendwelchen BWL Fritzen versprochen, die Arbeit würde ja weniger.
Vor 2 Monaten wollte man sie erneuert runter stufen. Man brauche die Mittel, um eine jüngere Kollegin einzuarbeiten.
Weniger wurde die Arbeit aber nicht. Die zugesagte EDV wurde nie angeschafft, beispielsweise.
Da hat man nur die Wahl, alles verkommen zu lassen oder unentgeltlich in Ordnung zu halten. Das ist anscheinend Methode im Erzbistum Paderborn.
Nicht nur da.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 12. Juli 2019, 12:32

Siard hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 12:27
Vir Probatus hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 11:41
Meiner Frau wurde schon 3 Mal die Arbeitszeit durch Vertragsänderung gekürzt, mit den entsprechenden Einbußen. Von 16 auf 12 und dann auf 8 Stunden. Statt in ein Pfarrbüro darf sie jetzt in zweien arbeiten, in einem davon nur 2 Stunden an einem Tag. An- und Abfahrt auf eigene Kosten versteht sich.
Jedes Mal wurde ihr von irgendwelchen BWL Fritzen versprochen, die Arbeit würde ja weniger.
Vor 2 Monaten wollte man sie erneuert runter stufen. Man brauche die Mittel, um eine jüngere Kollegin einzuarbeiten.
Weniger wurde die Arbeit aber nicht. Die zugesagte EDV wurde nie angeschafft, beispielsweise.
Da hat man nur die Wahl, alles verkommen zu lassen oder unentgeltlich in Ordnung zu halten. Das ist anscheinend Methode im Erzbistum Paderborn.
Nicht nur da.
Und hart gesagt: Die Priester sind die, an deren Arbeitsbedingungen man als letztes was verschlechtert ... Die armen Schweine sind eher die Pfarrsekretärinnen, Organisten, Mesner etc...

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Freitag 12. Juli 2019, 14:02

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 12:32
Siard hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 12:27
Vir Probatus hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 11:41
Meiner Frau wurde schon 3 Mal die Arbeitszeit durch Vertragsänderung gekürzt, mit den entsprechenden Einbußen. Von 16 auf 12 und dann auf 8 Stunden. Statt in ein Pfarrbüro darf sie jetzt in zweien arbeiten, in einem davon nur 2 Stunden an einem Tag. An- und Abfahrt auf eigene Kosten versteht sich.
Jedes Mal wurde ihr von irgendwelchen BWL Fritzen versprochen, die Arbeit würde ja weniger.
Vor 2 Monaten wollte man sie erneuert runter stufen. Man brauche die Mittel, um eine jüngere Kollegin einzuarbeiten.
Weniger wurde die Arbeit aber nicht. Die zugesagte EDV wurde nie angeschafft, beispielsweise.
Da hat man nur die Wahl, alles verkommen zu lassen oder unentgeltlich in Ordnung zu halten. Das ist anscheinend Methode im Erzbistum Paderborn.
Nicht nur da.
Und hart gesagt: Die Priester sind die, an deren Arbeitsbedingungen man als letztes was verschlechtert ... Die armen Schweine sind eher die Pfarrsekretärinnen, Organisten, Mesner etc...

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Viele Priester haben längst schlechte Arbeitsbedingungen und leiden darunter, es gibt aber auch viele (auch Mitarbeiter), die gute haben.
Manchmal ist es eine Einstellungssache, manchmal nicht.
Von den Bischöfen im Stich gelassen, werden manche Priester und manche Mitarbeiter.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 12. Juli 2019, 14:16

Siard hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:02

Viele Priester haben längst schlechte Arbeitsbedingungen und leiden darunter, es gibt aber auch viele (auch Mitarbeiter), die gute haben.
Manchmal ist es eine Einstellungssache, manchmal nicht.
Von den Bischöfen im Stich gelassen, werden manche Priester und manche Mitarbeiter.
Die meisten Arbeitgeber interessieren sich in keinster Weise dafür, wie es den Mitarbeitern geht. Da muss man schon immenses Glück haben, wenn man einen Arbeitgeber hat, für den das Wohl der Mitarbeiter mehr ist als leere Phrasen. Die Kirche ist da noch relativ "nett"

Man muss auch die Arbeitsbedingungen der Priester mal mit den Arbeitsbedingungen in akademischen Berufen mit vergleichbaren Gehältern (A 13/14 + freie Wohnung) vergleichen ... diese Leute haben auch keine 40- Stunden-Woche!
Und dazu absolute Unkündbarbeit, nahezu keine Konsequenzen bei schlechter Qualität der Arbeit ...

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 12. Juli 2019, 14:22

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:16
Siard hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:02

Viele Priester haben längst schlechte Arbeitsbedingungen und leiden darunter, es gibt aber auch viele (auch Mitarbeiter), die gute haben.
Manchmal ist es eine Einstellungssache, manchmal nicht.
Von den Bischöfen im Stich gelassen, werden manche Priester und manche Mitarbeiter.
Die meisten Arbeitgeber interessieren sich in keinster Weise dafür, wie es den Mitarbeitern geht. Da muss man schon immenses Glück haben, wenn man einen Arbeitgeber hat, für den das Wohl der Mitarbeiter mehr ist als leere Phrasen. Die Kirche ist da noch relativ "nett"

Man muss auch die Arbeitsbedingungen der Priester mal mit den Arbeitsbedingungen in akademischen Berufen mit vergleichbaren Gehältern (A 13/14 + freie Wohnung) vergleichen ... diese Leute haben auch keine 40- Stunden-Woche!
Und dazu absolute Unkündbarbeit, nahezu keine Konsequenzen bei schlechter Qualität der Arbeit ...

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Man predigt von den Arbeitern im Weinberg, sieht sich selber aber außen vor.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lupus » Freitag 12. Juli 2019, 14:41

Ihr lieben User, denkt Ihr auch manchmal daran, dass es auch noch Priester gibt, die Eurem negativen "Idealbild" nicht entsprechen?
Wir fällt es zunehmend schwerer, Eure negativen Zeilen hier zu lesen und danach noch mit einigem Mut in meine Zukunft zu schauen (bin inzwischen Pensionär mit 83 Jahren und muss monatlich meine Miete (€ 620,0) zahlen und mehrmals im Jahr für meine Nebenkosten selbst aufkommen.
Wie frivol erscheinen mir dagegen Eure Aussagen von einem "angenehmen" Leben aller Priester.
Manchmal, ehrlich, kommen mir fast die Tränen, wenn ich mitbekomme, wie hässlich Ihr von uns Priestern denkt! in neudeutsch gefragt: müsst Ihr Euch eigentlich unbedingt so "aufgeilen"?
Schade!
+Lupus
Zuletzt geändert von Lupus am Freitag 12. Juli 2019, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lupus » Freitag 12. Juli 2019, 14:43

Lupus hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:41
Ihr lieben User, denkt Ihr auch manchmal daran, dass es auch noch Priester gibt, die Eurem negativen "Idealbild" nicht entsprechen?
Wir fällt es zunehmend schwerer, Eure negativen Zeilen hier zu lesen und danach noch mit einigem Mut in meine Zukunft zu schauen (bin inzwischen Pensionär mit 83 Jahren und muss monatlich meine Miete (€ 620,0) zahlen und mehrmals im Jahr für meine Nebenkosten selbst aufkommen.
Wie frivol erscheinen mir dagegen Eure Aussagen von einem "angenehmen" Leben aller Priester.
Manchmal, ehrlich, kommen mir fast die Tränen, wenn ich mitbekomme, wie hässlich Ihr von uns Priestern denkt! in neudeutsch gefragt: müsst Ihr Euch eigentlich unbedingt so "aufgeilen"?
Schade!
+Lupus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 12. Juli 2019, 15:11

Lupus hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:41
Ihr lieben User, denkt Ihr auch manchmal daran, dass es auch noch Priester gibt, die Eurem negativen "Idealbild" nicht entsprechen?
Wir fällt es zunehmend schwerer, Eure negativen Zeilen hier zu lesen und danach noch mit einigem Mut in meine Zukunft zu schauen (bin inzwischen Pensionär mit 83 Jahren und muss monatlich meine Miete (€ 620,0) zahlen und mehrmals im Jahr für meine Nebenkosten selbst aufkommen.
Wie frivol erscheinen mir dagegen Eure Aussagen von einem "angenehmen" Leben aller Priester.
Manchmal, ehrlich, kommen mir fast die Tränen, wenn ich mitbekomme, wie hässlich Ihr von uns Priestern denkt! in neudeutsch gefragt: müsst Ihr Euch eigentlich unbedingt so "aufgeilen"?
Schade!
+Lupus
Es tut mir ausgesprochen leid, wenn du den Eindruck hast, dass wir dich persönlich angreifen wollen! Darum ging es mir nun wirklich nicht.

Mir ging es mit meinen Posts darum, auch mal das allgemeine "Gejammere" über die "armen" Priester zu hinterfragen und eben auch mal darauf hinzuweisen, dass es ihnen eben nicht schlechter geht als dem Großteil der Bevölkerung ... A 14 oder eine Pension nach A 14 ist in der heutigen Zeit absoluter Luxus, erst recht, wenn man davon allein lebt und keine Familie versorgen muss.

Übrigens: Das Gefühl, dass "hässlich" über einen geredet wird, kann ich als Lehrerin nur sehr, sehr gut nachvollziehen. Vormittags recht, nachmittags frei und das halbe Jahr Ferien ... Trotzdem bin ich sehr, sehr dankbar für den Beamtenstatus und die damit verbundene Sicherheit und weiß dieses Privileg nun wirklich zu schätzen.

Laura

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Freitag 12. Juli 2019, 17:26

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:16
Siard hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:02

Viele Priester haben längst schlechte Arbeitsbedingungen und leiden darunter, es gibt aber auch viele (auch Mitarbeiter), die gute haben.
Manchmal ist es eine Einstellungssache, manchmal nicht.
Von den Bischöfen im Stich gelassen, werden manche Priester und manche Mitarbeiter.
Die meisten Arbeitgeber interessieren sich in keinster Weise dafür, wie es den Mitarbeitern geht. Da muss man schon immenses Glück haben, wenn man einen Arbeitgeber hat, für den das Wohl der Mitarbeiter mehr ist als leere Phrasen. Die Kirche ist da noch relativ "nett"

Man muss auch die Arbeitsbedingungen der Priester mal mit den Arbeitsbedingungen in akademischen Berufen mit vergleichbaren Gehältern (A 13/14 + freie Wohnung) vergleichen ... diese Leute haben auch keine 40- Stunden-Woche!
Und dazu absolute Unkündbarbeit, nahezu keine Konsequenzen bei schlechter Qualität der Arbeit ...

Laura
Das war nicht ganz das, was ich mit den Arbeitsumständen meinte.
Mir ging es darum, daß manche Priester von ihren Vorgesetzten drangsaliert und/oder verraten werden – und zwar nicht die schlechtesten. Manche aber werden gepäppelt und beschützt – und das sind manches mal die Ärgsten.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Freitag 12. Juli 2019, 17:28

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 15:11
Lupus hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 14:41
Ihr lieben User, denkt Ihr auch manchmal daran, dass es auch noch Priester gibt, die Eurem negativen "Idealbild" nicht entsprechen?
Wir fällt es zunehmend schwerer, Eure negativen Zeilen hier zu lesen und danach noch mit einigem Mut in meine Zukunft zu schauen (bin inzwischen Pensionär mit 83 Jahren und muss monatlich meine Miete (€ 620,0) zahlen und mehrmals im Jahr für meine Nebenkosten selbst aufkommen.
Wie frivol erscheinen mir dagegen Eure Aussagen von einem "angenehmen" Leben aller Priester.
Manchmal, ehrlich, kommen mir fast die Tränen, wenn ich mitbekomme, wie hässlich Ihr von uns Priestern denkt! in neudeutsch gefragt: müsst Ihr Euch eigentlich unbedingt so "aufgeilen"?
Schade!
+Lupus
Es tut mir ausgesprochen leid, wenn du den Eindruck hast, dass wir dich persönlich angreifen wollen! Darum ging es mir nun wirklich nicht.

Mir ging es mit meinen Posts darum, auch mal das allgemeine "Gejammere" über die "armen" Priester zu hinterfragen und eben auch mal darauf hinzuweisen, dass es ihnen eben nicht schlechter geht als dem Großteil der Bevölkerung ... A 14 oder eine Pension nach A 14 ist in der heutigen Zeit absoluter Luxus, erst recht, wenn man davon allein lebt und keine Familie versorgen muss.

Übrigens: Das Gefühl, dass "hässlich" über einen geredet wird, kann ich als Lehrerin nur sehr, sehr gut nachvollziehen. Vormittags recht, nachmittags frei und das halbe Jahr Ferien ... Trotzdem bin ich sehr, sehr dankbar für den Beamtenstatus und die damit verbundene Sicherheit und weiß dieses Privileg nun wirklich zu schätzen.

Laura
Auch Priester können sehr häßlich über andere Menschen reden und dabei noch über ihr schreckliches Schicksal jammern.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Clemens31 » Freitag 12. Juli 2019, 17:42

Wir haben de facto eine priesterlose Zeit und werden eine noch priesterlosere haben.

Siehe hier: https://traditionundglauben.com/categor ... iesterlos/

https://traditionundglauben.com/2016/07 ... -die-lage/

Ich frage mich, ob Priester überhaupt an spirituellen Inhalten interessiert sind. Für diejenigen, die ich kenne, kann ich es zu 99% verneinen.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe » Dienstag 16. Juli 2019, 17:09

katholisch.de hat geschrieben: Kardinal: Nicht alle kirchlichen Traditionen sind noch nützlich

Sind die Traditionen der Kirche noch zeitgemäß? Kurienkardinal João Braz de Aviz fordert, einige kirchliche Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen. Dabei spricht er insbesondere die Orden und ihre Rituale an. [...]
Das mit dem vielen Beten und so hat sich ja auch überholt. In der Zeit könnte man eigentlich auch fürs Klima demonstrieren gehen. :roll: Man fragt sich langsam, ob die mittlerweile eigentlich alle durchdrehen... :vogel:
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Dienstag 16. Juli 2019, 19:42

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 17:09
katholisch.de hat geschrieben: Kardinal: Nicht alle kirchlichen Traditionen sind noch nützlich

Sind die Traditionen der Kirche noch zeitgemäß? Kurienkardinal João Braz de Aviz fordert, einige kirchliche Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen. Dabei spricht er insbesondere die Orden und ihre Rituale an. [...]
Das mit dem vielen Beten und so hat sich ja auch überholt. In der Zeit könnte man eigentlich auch fürs Klima demonstrieren gehen. :roll: Man fragt sich langsam, ob die mittlerweile eigentlich alle durchdrehen... :vogel:
Die nutzloseste Tradition ist ein Papst der seine Pflichten mißachtet. :pfeif:

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 17. Juli 2019, 09:23

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 17:09
katholisch.de hat geschrieben: Kardinal: Nicht alle kirchlichen Traditionen sind noch nützlich

Sind die Traditionen der Kirche noch zeitgemäß? Kurienkardinal João Braz de Aviz fordert, einige kirchliche Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen. Dabei spricht er insbesondere die Orden und ihre Rituale an. [...]
Das mit dem vielen Beten und so hat sich ja auch überholt. In der Zeit könnte man eigentlich auch fürs Klima demonstrieren gehen. :roll: Man fragt sich langsam, ob die mittlerweile eigentlich alle durchdrehen... :vogel:
Man sieht doch deutlich da wird eine Linie gegangen seit 1959 dadurch wird natürlich die Veränderung immer größer praktisch wird hier genauso konsequent gehandelt wie z.b. nach dem Konzil von Trient warum ist man da immer wieder aufs neue verwundert?

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Mittwoch 17. Juli 2019, 10:34

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juli 2019, 09:23
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 17:09
katholisch.de hat geschrieben: Kardinal: Nicht alle kirchlichen Traditionen sind noch nützlich

Sind die Traditionen der Kirche noch zeitgemäß? Kurienkardinal João Braz de Aviz fordert, einige kirchliche Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen. Dabei spricht er insbesondere die Orden und ihre Rituale an. [...]
Das mit dem vielen Beten und so hat sich ja auch überholt. In der Zeit könnte man eigentlich auch fürs Klima demonstrieren gehen. :roll: Man fragt sich langsam, ob die mittlerweile eigentlich alle durchdrehen... :vogel:
Man sieht doch deutlich da wird eine Linie gegangen seit 1959 dadurch wird natürlich die Veränderung immer größer praktisch wird hier genauso konsequent gehandelt wie z.b. nach dem Konzil von Trient warum ist man da immer wieder aufs neue verwundert?
Zwar finde ich den Vergleich mit Trient nicht passend, aber ansonsten hast Du (leider) recht.

Interessant ist es, daß die letzten Päpste die Orden zu Gunsten der Bischöfe geschwächt haben, obwohl diese über Jahrhunderte die Bastionen des Papstes gegen seine Feinde – gerade unter den Bischöfen – waren.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 17. Juli 2019, 11:06

der Vergleich mit Trient ist nur auf die konsequente nachkonziliare Linie bezogen

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