"Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Dienstag 8. Mai 2018, 19:10

Da haben sich lustige Leute zusammengefunden: https://www.bistum-essen.de/presse/arti ... en-kirche/
"Bis auf den letzten Platz waren die Reihen der Marktkirche am Donnerstagabend gefüllt."

Pfiffig, dass man nicht verrät, wieviele Leute dort überhaupt Platz finden - jeder, der da mal reingeschielt hat, weiß, dass es nicht viele sein können. :blinker:
Die Bude sollte also voll werden - woanders wäre das weitaus schwieriger geworden.
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund'
dein' Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit'
an deinem Tisch wir finden.

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umusungu
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu » Dienstag 8. Mai 2018, 19:20

Niels hat geschrieben:
Dienstag 8. Mai 2018, 19:10
Da haben sich lustige Leute zusammengefunden: https://www.bistum-essen.de/presse/arti ... en-kirche/
"Bis auf den letzten Platz waren die Reihen der Marktkirche am Donnerstagabend gefüllt."

Pfiffig, dass man nicht verrät, wieviele Leute dort überhaupt Platz finden - jeder, der da mal reingeschielt hat, weiß, dass es nicht viele sein können. :blinker:
Die Bude sollte also voll werden - woanders wäre das weitaus schwieriger geworden.
für Deine dummen Sprüche findest du noch immer neue Wendungen .....

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Dienstag 8. Mai 2018, 19:25

Inhaltlich hast Du nichts zu erwidern? :detektiv:
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu » Dienstag 8. Mai 2018, 19:29

Niels hat geschrieben:
Dienstag 8. Mai 2018, 19:25
Inhaltlich hast Du nichts zu erwidern? :detektiv:
war da was Inhaltliches?

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Mittwoch 9. Mai 2018, 13:56

"Das Erzbistum München und Freising will künftig auch Gemeinden ohne einen Pfarrer als Leitungsverantwortlichen haben": https://www.domradio.de/themen/bist%C3% ... ne-pfarrer
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Protasius
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Protasius » Mittwoch 23. Mai 2018, 18:45

The One and Only Pentecost: Against the Neo-Joachimite Heresy
The Second Vatican Council was billed as a “new Pentecost.” But a new or second Pentecost is impossible. Pentecost is the mystery of the Church’s identity and vitality down through all ages until Christ returns in glory; Pentecost is not a simple event like a Fourth of July fireworks display, repeatable at will, but a permanent dynamism, expressed in the perennial freshness of the liturgy over which “the Holy Ghost … broods with warm breast and with ah! bright wings” (1), warmly remembered in all those “Sundays after Pentecost” that fill the authentic Roman calendar with bright green.

There can be a new Pentecost only if the old one has failed; and in like manner, there can be a new Mass only if the old one has failed. (2) If there can be a new Pentecost, there can be a new form of Catholicism, with new doctrines, new morality, a new liturgy, for a new humanity in a new creation — all of which can be openly in conflict with their old counterparts. […]
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Lycobates
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 23. Mai 2018, 23:14

Protasius hat geschrieben:
Mittwoch 23. Mai 2018, 18:45
The One and Only Pentecost: Against the Neo-Joachimite Heresy
The Second Vatican Council was billed as a “new Pentecost.” But a new or second Pentecost is impossible. Pentecost is the mystery of the Church’s identity and vitality down through all ages until Christ returns in glory; Pentecost is not a simple event like a Fourth of July fireworks display, repeatable at will, but a permanent dynamism, expressed in the perennial freshness of the liturgy over which “the Holy Ghost … broods with warm breast and with ah! bright wings” (1), warmly remembered in all those “Sundays after Pentecost” that fill the authentic Roman calendar with bright green.

There can be a new Pentecost only if the old one has failed; and in like manner, there can be a new Mass only if the old one has failed. (2) If there can be a new Pentecost, there can be a new form of Catholicism, with new doctrines, new morality, a new liturgy, for a new humanity in a new creation — all of which can be openly in conflict with their old counterparts. […]
Wobei nicht übersehen werden darf, daß das häretische Konzept eines "neuen Pfingsten" von dessen Founding Father höchstselbst stammt, und keineswegs erst jenen zuzuschreiben ist, die nach Abschluß des Latroziniums angeblich den "Geist des Konzils" gegen den Buchstaben desselben ausspielen wollten. Im Gegenteil, es gibt da von Anfang an volle Syntonie.

Siehe Discorsi, Messaggi, Colloqui del Santo Padre Giovanni XXIII 28 ottobre 1958–3 giugno 1963, 5 Bände, Città del Vaticano, 1959–1963.

Beispiele:
vol. I, 335 (und 469): "È infatti nella dottrina e nello spirito della Pentecoste que il grande avvenimento del Concilio Ecumenico prende sostanza e vita" ;
vol. IV, 221 : "L’avviarsi del Concilio sarà come un novello mattino di Pasqua [...] sarà come una novella Pentecoste" ;
vol. IV, 335 : "Ecco il Nostro gaudio sereno. Sulla fine di gennaio, nella festa della Conversione di San Paolo annunciavamo il progetto della celebrazione di un Concilium Oecumenicum, che dovrebbe convocare come a Pentecoste novella, innanzitutto tutti i Vescovi della Chiesa, aventi comunione con la Sede Apostolica" ;
vol. IV, 613 : "È questa la novella Pentecoste, che invochiamo ardentemente dello Spirito Santo, come frutto del Concilio Ecumenico Vaticano II." ;
vol. IV, 855 : "possa il Concilio essere una novella Pentecoste"
usw.
Daß dies nicht nur Rhetorik war, was man u.U. damals wohlwollend denken konnte, sondern Absicht und Methode, wissen wir heute.

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HeGe
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe » Donnerstag 21. Juni 2018, 15:05

Beim Herumstöbern entdeckt man manchmal "interessante" Dinge: :nein:

https://www.abtei-marienstatt.de/gottes ... -2018.html
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Donnerstag 21. Juni 2018, 18:11

Nicht überraschend. Die RKK ist derzeit in weiten Teilen ein vor sich hin rottender Misthaufen. :(

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Donnerstag 21. Juni 2018, 18:13

:bedrippelt:
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Petrus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Petrus » Donnerstag 21. Juni 2018, 18:14

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 21. Juni 2018, 18:11
Die RKK ist derzeit in weiten Teilen ein vor sich hin rottender Misthaufen. :(
ja.

Und sie ist meine Kirche.
non moriar sed vivam et narrabo opera Domini

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Sempre
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Sempre » Donnerstag 21. Juni 2018, 21:19

Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 21. Juni 2018, 18:14
Und sie ist meine Kirche.
Die Kirche Petri, des Kreuzgängsters. Nicht schlecht!
Die Lehren der Kirche zu glauben mag manch einem Schwierigkeiten bereiten. Sie aber nach eigenem Gutdünken nachzubessern und das Resultat dann für wahr zu halten, ist infantil.

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Donnerstag 21. Juni 2018, 21:29

Die Kirche ist und war nie meine Kirche, da ich sie ja nicht gegründet habe. Sie ist und bleibt SEINE Kirche.
Gruß
Jürgen

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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Niels » Montag 25. Juni 2018, 12:40

"Kirche im Wandel soll den Geist der 68er aufnehmen": https://www.bistum-essen.de/presse/arti ... aufnehmen/
:ikb_wheelchair: Bild
O Herr, verleih, dass Lieb' und Treu'
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Sascha B.
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Sascha B. » Montag 25. Juni 2018, 12:47

Für Christian Weisner aus dem Bundesteam von „Wir sind Kirche“, ist der Geist der 68er und des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) zumindest in den kirchlichen Reformgruppen bis heute präsent. Nun sei es die „Verpflichtung der ,Generation Konzil‘, diesen Geist weiterzugeben“. Kontraproduktiv seien da Entwicklungen wie der aktuelle Streit um die gemeinsame Kommunion für katholische und evangelische Ehepartner: „Wenn wir als Kirche Verbots- statt Willkommensschilder aufstellen, müssen wir uns auch nicht wundern, wenn niemand mehr kommt“, sagte Weisner.
"Generation Konzil"? Und wo sind denn die Erfolge dieser "Reformkatholiken"?
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.

Siard
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Montag 25. Juni 2018, 12:50

Sie wissen, daß die Zeit über sie hinweggegangen ist, wollen sich aber damit nicht abfinden.
Sie betonieren ihre Ideologie noch schnell in alle Kirchenbauten und nach dem letzten der Ihren darf die Kirche (endgültig) untergehen. Es ist nämlich ihre Kirche, denn sie allein haben die Wahrheit. …

Siard
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard » Montag 25. Juni 2018, 12:51

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 25. Juni 2018, 12:47
"Generation Konzil"? Und wo sind denn die Erfolge dieser "Reformkatholiken"?
Je mehr man ihren Rezepten folgt, desto mehr erreicht man das Gegenteil.

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martin v. tours
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von martin v. tours » Montag 25. Juni 2018, 19:43

Niels hat geschrieben:
Montag 25. Juni 2018, 12:40
"Kirche im Wandel soll den Geist der 68er aufnehmen": https://www.bistum-essen.de/presse/arti ... aufnehmen/
:ikb_wheelchair: Bild
Ein Blick auf das Foto des "Publikums" genügt. Da sitzt sie, die Zukunft der Kirche :D
Und der Generalvikar? Ein schicker Krawattinger mit dezentem Ansteckkreuz.
Diese, sich selbst verklärenden,68iger haben nicht nur die Kirche an die Wand gefahren, sie müssen nicht nur ideologisch verblendet, sondern auch real etwas dumm sein. Jeder halbwegs intelligente Mensch würde doch eine nüchterne Faktenanalyse machen und sich dann eingestehen müssen, das an seinem "Erfolgsrezept" etwas nicht stimmen kann.
Aber in diesem Sinn liebe Alt68er einen Gruß von eurem Bruder im Geiste:
https://www.youtube.com/watch?v=VphPebctAsM
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Torsten
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Torsten » Dienstag 26. Juni 2018, 02:37

martin v. tours hat geschrieben:
Montag 25. Juni 2018, 19:43
Ein Blick auf das Foto des "Publikums" genügt. Da sitzt sie, die Zukunft der Kirche :D
Der ältere Herr im roten Blazer, rechts vorne im Bild, gibt es unmissverständlich zu erkennen: "Wir sind Kirche, wir sind blind." Aber nicht blind was die Notwendigkeit von Erneuerung angeht.
„Letztlich ging es den 68ern um eine Verbesserung der Lebensbedingung der Menschen“, hob der Publizist Andreas Püttmann hervor. Aus dieser Motivation heraus gehe es darum, „die Menschenverächter von heute in die Schranken zu weisen: Jahrelang hat man in Deutschland gegen einen Faschismus gekämpft, der keiner war – jetzt ist er da und es heißt: Alle Mann an Deck“, so Püttmann. Hier seien „beide großen Kirchen echte Widerlager und Bastionen gegen die Dehumanisierung.“
Auch hier geht es um die Flüchtlingsproblematik, und in Sachen Dehumanisierung steckt z.B. die Diakonie in Osnabrück schon mittendrin (aber nicht nur die Diakonie, und nicht nur die in Osnabrück). Und es zeigen sich "beide großen Kirchen" hier eben nicht als "echte Widerlager und Bastionen", sondern als wirtschaftliche Institutionen, die dem Ungeist der Welt einen menschlichen Anstrich verpassen, solange dafür Geld fließt.
Franz-Josef Nocke, emeritierter Theologie-Professor und im Kontext der Reformbewegungen der 68er Mitbegründer des „Essener Kreises“, sieht in der Gesellschaft nach wie vor „einen großen Bedarf am Evangelium“. Die Menschen kämen heute weniger in die Kirchen, „aber es gibt immer noch so viele Menschen, die darauf warten, persönlich bejaht, ernst genommen und geliebt zu werden. Das ist für uns der Kern des Evangeliums.“
"Persönlich bejaht und ernst genommen." Das ist der Kern eines Führerkults, in dem Liebe zum Fanatismus wird, mit mörderisch aber unpersönlich ausgelebtem Hass. Der Kern des Evangeliums ist die Liebe zu Gott, wie er im Nächsten ist, begraben unter schillernder bis schaudernder Persönlichkeit, die nichts darstellt, was bejaht werden könnte.

Und ich mache hier für heute erstmal Schluss, nicht ohne "martin v. tours" darauf hinweisen zu wollen, dass, wenn er über seinen hier gezeigten Spott nachdenkt, da auch nicht wirklich Leben und Befriedigung für sich findet, wenn er ehrlich ist.

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Torsten
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Torsten » Dienstag 26. Juni 2018, 02:48

PS: "Beide großen Kirchen."

Was man der einen nicht absprechen kann ist das Engagement. Aber ihr fehlt der Geist, weshalb sie den immer in der Zeit sucht. Aus Protest gegen die andere. Die die Information, die in ihr steckt, zwar zu konservieren, aber nicht zu entdecken weiß.

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Raphael
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Raphael » Dienstag 26. Juni 2018, 06:49

Torsten hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 02:37
martin v. tours hat geschrieben:
Montag 25. Juni 2018, 19:43
Ein Blick auf das Foto des "Publikums" genügt. Da sitzt sie, die Zukunft der Kirche :D
Der ältere Herr im roten Blazer, rechts vorne im Bild, gibt es unmissverständlich zu erkennen: "Wir sind Kirche, wir sind blind." Aber nicht blind was die Notwendigkeit von Erneuerung angeht.
„Letztlich ging es den 68ern um eine Verbesserung der Lebensbedingung der Menschen“, hob der Publizist Andreas Püttmann hervor. Aus dieser Motivation heraus gehe es darum, „die Menschenverächter von heute in die Schranken zu weisen: Jahrelang hat man in Deutschland gegen einen Faschismus gekämpft, der keiner war – jetzt ist er da und es heißt: Alle Mann an Deck“, so Püttmann. Hier seien „beide großen Kirchen echte Widerlager und Bastionen gegen die Dehumanisierung.“
Auch hier geht es um die Flüchtlingsproblematik, und in Sachen Dehumanisierung steckt z.B. die Diakonie in Osnabrück schon mittendrin (aber nicht nur die Diakonie, und nicht nur die in Osnabrück). Und es zeigen sich "beide großen Kirchen" hier eben nicht als "echte Widerlager und Bastionen", sondern als wirtschaftliche Institutionen, die dem Ungeist der Welt einen menschlichen Anstrich verpassen, solange dafür Geld fließt.
Franz-Josef Nocke, emeritierter Theologie-Professor und im Kontext der Reformbewegungen der 68er Mitbegründer des „Essener Kreises“, sieht in der Gesellschaft nach wie vor „einen großen Bedarf am Evangelium“. Die Menschen kämen heute weniger in die Kirchen, „aber es gibt immer noch so viele Menschen, die darauf warten, persönlich bejaht, ernst genommen und geliebt zu werden. Das ist für uns der Kern des Evangeliums.“
"Persönlich bejaht und ernst genommen." Das ist der Kern eines Führerkults, in dem Liebe zum Fanatismus wird, mit mörderisch aber unpersönlich ausgelebtem Hass. Der Kern des Evangeliums ist die Liebe zu Gott, wie er im Nächsten ist, begraben unter schillernder bis schaudernder Persönlichkeit, die nichts darstellt, was bejaht werden könnte.

Und ich mache hier für heute erstmal Schluss, nicht ohne "martin v. tours" darauf hinweisen zu wollen, dass, wenn er über seinen hier gezeigten Spott nachdenkt, da auch nicht wirklich Leben und Befriedigung für sich findet, wenn er ehrlich ist.
Yeah, gib mir mehr von dieser Kirchenkritik, denn sie zeigt so (über-)deutlich, daß die Kirche auf dem absolut richtigen Weg ist! :tanz:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Raphael » Dienstag 26. Juni 2018, 07:27

Torsten hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 02:48
PS: "Beide großen Kirchen."

Was man der einen nicht absprechen kann ist das Engagement. Aber ihr fehlt der Geist, weshalb sie den immer in der Zeit sucht. Aus Protest gegen die andere. Die die Information, die in ihr steckt, zwar zu konservieren, aber nicht zu entdecken weiß.
Es gibt kein "die beiden großen Kirchen"! :huhu:

E gibt nur eine, die una sancta catholica et apostolica. :doktor:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 26. Juni 2018, 15:10

aus sicht der Katholischen Kirche mag das so sein diese ist ja auch aus sicht der russisch orthodoxen Kirche haeretisch
http://www.kath.net/news/64246

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Sascha B.
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Sascha B. » Dienstag 26. Juni 2018, 17:45

CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 15:10
aus sicht der Katholischen Kirche mag das so sein diese ist ja auch aus sicht der russisch orthodoxen Kirche haeretisch
http://www.kath.net/news/64246
Nichts neues, das findet man so in unseren Katechismen, Diözesanzeitungen usw. Ich versuche das den Häretikern auch immer klar zu machen, dass sie ungetaufte Menschen außerhalb der Heilsgemeinschaft sind und ohne Umkehr und Bekehrung auf immer Verdammt. Sie wollens nur nicht wahrhaben. :pfeif:


Wobei ich dsa ganze so nur raushaue wenn mir mal wieder "katholische" Charismatiker aufn Sack gehen und mich zu ihrem ganzen Seherunfug bekehren wollen. Von denen wimmelts in meiner Nachbarschaft nur so.


Was ich noch nie verstehen konnte ist, warum es für neokonservative katholische Kreise immer so wichtig ist was die Orthodoxie zur RKK zu sagen hat? Bzw warum man immer rumheult wenn man wieder der Papst oder gar alle als Häretiker bezeichnet werden. Wären diese Leute von ihrem Glauben überzeugt würden ihnen die Aussagen Andersgläubiger doch egal sein. Mir ist es ja auch egal was z.B. die Zeugen Jehovas über meine Konfession denken.
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Raphael » Dienstag 26. Juni 2018, 18:08

Sascha B. hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 17:45
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 15:10
aus sicht der Katholischen Kirche mag das so sein diese ist ja auch aus sicht der russisch orthodoxen Kirche haeretisch
http://www.kath.net/news/64246
Nichts neues, das findet man so in unseren Katechismen, Diözesanzeitungen usw. Ich versuche das den Häretikern auch immer klar zu machen, dass sie ungetaufte Menschen außerhalb der Heilsgemeinschaft sind und ohne Umkehr und Bekehrung auf immer Verdammt. Sie wollens nur nicht wahrhaben. :pfeif:


Wobei ich dsa ganze so nur raushaue wenn mir mal wieder "katholische" Charismatiker aufn Sack gehen und mich zu ihrem ganzen Seherunfug bekehren wollen. Von denen wimmelts in meiner Nachbarschaft nur so.


Was ich noch nie verstehen konnte ist, warum es für neokonservative katholische Kreise immer so wichtig ist was die Orthodoxie zur RKK zu sagen hat? Bzw warum man immer rumheult wenn man wieder der Papst oder gar alle als Häretiker bezeichnet werden. Wären diese Leute von ihrem Glauben überzeugt würden ihnen die Aussagen Andersgläubiger doch egal sein. Mir ist es ja auch egal was z.B. die Zeugen Jehovas über meine Konfession denken.
Dem David Berger unseres Forums geht es nicht um Häresie oder so etwas. :doktor:
Er versucht lediglich, Orthodoxe gegen Katholiken und Katholiken gegen Orthodoxe aufzuwiegeln. :gaehn:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von PascalBlaise » Dienstag 26. Juni 2018, 18:55

Sascha B. hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 17:45
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 15:10
aus sicht der Katholischen Kirche mag das so sein diese ist ja auch aus sicht der russisch orthodoxen Kirche haeretisch
http://www.kath.net/news/64246
Nichts neues, das findet man so in unseren Katechismen, Diözesanzeitungen usw. Ich versuche das den Häretikern auch immer klar zu machen, dass sie ungetaufte Menschen außerhalb der Heilsgemeinschaft sind und ohne Umkehr und Bekehrung auf immer Verdammt. Sie wollens nur nicht wahrhaben. :pfeif:


Wobei ich dsa ganze so nur raushaue wenn mir mal wieder "katholische" Charismatiker aufn Sack gehen und mich zu ihrem ganzen Seherunfug bekehren wollen. Von denen wimmelts in meiner Nachbarschaft nur so.


Was ich noch nie verstehen konnte ist, warum es für neokonservative katholische Kreise immer so wichtig ist was die Orthodoxie zur RKK zu sagen hat? Bzw warum man immer rumheult wenn man wieder der Papst oder gar alle als Häretiker bezeichnet werden. Wären diese Leute von ihrem Glauben überzeugt würden ihnen die Aussagen Andersgläubiger doch egal sein. Mir ist es ja auch egal was z.B. die Zeugen Jehovas über meine Konfession denken.
Mir gehts genau anders herum: Orthodoxe, die meinen, die Weisheit gepachtet zu haben. Es hat nicht viel gefehlt, und Christus wäre ein Slawe gewesen. :D Ich denke, da nehmen wir uns nichts....
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Sascha B. » Dienstag 26. Juni 2018, 19:05

PascalBlaise hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 18:55
Sascha B. hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 17:45
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 15:10
aus sicht der Katholischen Kirche mag das so sein diese ist ja auch aus sicht der russisch orthodoxen Kirche haeretisch
http://www.kath.net/news/64246
Nichts neues, das findet man so in unseren Katechismen, Diözesanzeitungen usw. Ich versuche das den Häretikern auch immer klar zu machen, dass sie ungetaufte Menschen außerhalb der Heilsgemeinschaft sind und ohne Umkehr und Bekehrung auf immer Verdammt. Sie wollens nur nicht wahrhaben. :pfeif:


Wobei ich dsa ganze so nur raushaue wenn mir mal wieder "katholische" Charismatiker aufn Sack gehen und mich zu ihrem ganzen Seherunfug bekehren wollen. Von denen wimmelts in meiner Nachbarschaft nur so.


Was ich noch nie verstehen konnte ist, warum es für neokonservative katholische Kreise immer so wichtig ist was die Orthodoxie zur RKK zu sagen hat? Bzw warum man immer rumheult wenn man wieder der Papst oder gar alle als Häretiker bezeichnet werden. Wären diese Leute von ihrem Glauben überzeugt würden ihnen die Aussagen Andersgläubiger doch egal sein. Mir ist es ja auch egal was z.B. die Zeugen Jehovas über meine Konfession denken.
Mir gehts genau anders herum: Orthodoxe, die meinen, die Weisheit gepachtet zu haben. Es hat nicht viel gefehlt, und Christus wäre ein Slawe gewesen. :D Ich denke, da nehmen wir uns nichts....
:D
Stimmt. Und mir sind Katholiken welche von einer Kirche und Wahrheit sprechen auch deutlich lieber als Menschen für die eh alles das selbe ist. Selbst die Musels muss ich da mal loben.
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 27. Juni 2018, 08:58

Raphael hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 18:08
Sascha B. hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 17:45
CIC_Fan hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 15:10
aus sicht der Katholischen Kirche mag das so sein diese ist ja auch aus sicht der russisch orthodoxen Kirche haeretisch
http://www.kath.net/news/64246
Nichts neues, das findet man so in unseren Katechismen, Diözesanzeitungen usw. Ich versuche das den Häretikern auch immer klar zu machen, dass sie ungetaufte Menschen außerhalb der Heilsgemeinschaft sind und ohne Umkehr und Bekehrung auf immer Verdammt. Sie wollens nur nicht wahrhaben. :pfeif:


Wobei ich dsa ganze so nur raushaue wenn mir mal wieder "katholische" Charismatiker aufn Sack gehen und mich zu ihrem ganzen Seherunfug bekehren wollen. Von denen wimmelts in meiner Nachbarschaft nur so.


Was ich noch nie verstehen konnte ist, warum es für neokonservative katholische Kreise immer so wichtig ist was die Orthodoxie zur RKK zu sagen hat? Bzw warum man immer rumheult wenn man wieder der Papst oder gar alle als Häretiker bezeichnet werden. Wären diese Leute von ihrem Glauben überzeugt würden ihnen die Aussagen Andersgläubiger doch egal sein. Mir ist es ja auch egal was z.B. die Zeugen Jehovas über meine Konfession denken.
Dem David Berger unseres Forums geht es nicht um Häresie oder so etwas. :doktor:
Er versucht lediglich, Orthodoxe gegen Katholiken und Katholiken gegen Orthodoxe aufzuwiegeln. :gaehn:
nein es war ein Beleg dafür daß um eine Kirche zu sein es eben nicht die Akzeptanz durch eine andere Kirche braucht, daher ist gegen den Ausdruck die beiden "Großkirchen"
nichts einzuwenden er wird in der allgemeine Diskussion gebraucht wie auch in den Medien gebraucht
so wie auch der Dalai Lama laut Protokoll mit "Euer Heiligkeit" angesprochen wird obwohl ihn andere Religionen als die Seine nicht so sehen

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Petrus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Petrus » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:03

Sascha B. hat geschrieben:
Dienstag 26. Juni 2018, 19:05
die Musels

hmm - wer oder was sind "Musels"?

stets um Aufklärung bemüht,
Petrus
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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:17

Musel = Kurzform von Muselmann

Gruß
Jürgen

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Raphael
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Raphael » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:21

Petrus hat geschrieben:
Mittwoch 27. Juni 2018, 13:03
stets um Aufklärung bemüht,
Er mühte sich redlich
und doch so vergeblich! :emil:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Petrus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Petrus » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:36

Juergen hat geschrieben:
Mittwoch 27. Juni 2018, 13:17
Musel = Kurzform von Muselmann


aha.
non moriar sed vivam et narrabo opera Domini

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