Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

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CIC_Fan
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von CIC_Fan » Montag 13. August 2018, 08:19

Also Integration ist gleich Konversion?

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Siard
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Siard » Montag 13. August 2018, 15:12

Immer wieder spannend, was Du so aus einem Text ziehst – auf so einen Gedanken wäre ich durch Jürgens Worte gar nicht gekommen.

CIC_Fan
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von CIC_Fan » Montag 13. August 2018, 15:18

daher frag ich ja ;)

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Juergen
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen » Montag 13. August 2018, 17:47

Es ging mir nur darum zu zeigen, daß es eben auch funktionierende Integration in Gemeindestrukturen gibt, die ganz natürlich sind und nicht mit „aufgesetzer Tingel-Tangel-Freundlichkeit“ einhergehen.
Gruß
Jürgen
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Iuxta crucem
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Iuxta crucem » Montag 13. August 2018, 21:19

nun, vielleicht sollten wir es machen wie die Polen, die wollen nur christliche Flüchtlinge aufnehmen , am liebsten Katholiken. Die sind auch leichter zu intergrierem und man muss sie nicht , weil sie wirklich aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden, in Gänsefüßchen setzen, wie einige User dies zu tun pflegen.

:pfeif:
Crux fidelis, inter omnes arbor una nobilis,
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Montag 13. August 2018, 21:51

Iuxta crucem hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 21:19
nun, vielleicht sollten wir es machen wie die Polen, die wollen nur christliche Flüchtlinge aufnehmen , am liebsten Katholiken. Die sind auch leichter zu intergrierem und man muss sie nicht , weil sie wirklich aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden, in Gänsefüßchen setzen, wie einige User dies zu tun pflegen.

:pfeif:
Damit bin ich ja wohl gemeint und nur zur Klarstellung:

Man sollte schon die richtigen Begriffe verwenden. Die Menschen, die im allgemeinen heutigen Sprachgebrauch als "Flüchtlinge" bezeichnet werden und z.B. aus Syrien kommen, sind keine Flüchtlinge i.S. der Genfer Konvention sondern Kriegsvertriebene.

Wurde hier bereits mehrfach dargelegt, z.B. hier und ausführlich

https://www.nzz.ch/meinung/migration-is ... 1.18621897
Die Flüchtlingskonvention der Uno wurde vor 54 Jahren geschrieben, aber sie ist bis heute gültig. Ihr Kern: «Flüchtlinge sind Menschen, die sich aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung ausserhalb des Landes befinden, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen.» Zivilpersonen, die sich kriegsbedingt ausserhalb ihres Wohnorts oder Heimatstaates aufhalten, etwa die Kambodschaner nach 1979 in Thailand, wurden korrekt «Displaced Persons» oder «Kriegsvertriebene» genannt und nach Friedensschluss repatriiert. Displaced Persons brauchen Schutzzonen und Versorgung vor Ort oder im Nachbarland.
Dementsprechend wurden/werden Syrer auch als subsidiär Schutzberechtigte eingestuft. Dabei handelt es sich um einen Begriff, der erst durch die EU geschaffen wurde, weil das Asylrecht bei diesen Personen nicht anwendbar ist.

Genauigkeiten in der Formulierung sind eben keine Marotte, sondern haben z.B. hinsichtlich der Aufenthaltsdauer erhebliche Folgen. Aber natürlich liegt es im Interesse der Migrationsindustrie und deren Vertreter hier die Grenzen zu verwischen. Würde man den -zutreffenden- Begriff "Kriegsvertriebene" stellen, käme das Thema Rückführung mit einer ganz anderen Vehemenz in die öffentliche Diskussion.

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Iuxta crucem
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Iuxta crucem » Dienstag 14. August 2018, 12:32

Mein Post war nicht als Angriff gemeint, es sollte nur ausgedrückt werden, dass wir uns um unsere Glaubensgeschwister im nahen Osten kümmern müssen, unsere Bischöfe halten ja die Füße still und verstecken auf dem Tempelberg sogar ihr Kreuz. Es ging darum Flüchtlinge von „Flüchtlingen“ zu unterscheiden. :)

Ich wollte nur sagen , dass wir uns im Bereich Flucht und Abschiebung einig sind, was die verfolgten Christen angeht. Ich muss sagen, langsam schwenke ich immer mehr auf deine Linie ein, seit ich das letzte mal bei meinen Großeltern in Lünen war. Schlimm was da abgeht. :heul:

Danke nochmal für die Begriffsklärung. :)
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Dienstag 14. August 2018, 14:28

Danke für die Klarstellung.

Was Polen betrifft, so hatte ich vor kurzem gepostet, daß Polen mit den Philippinen über die Anwerbung phil. Krankenpflegepersonals und anderer Fachkräfte verhandelt. Interessant ist die Begründung:

Es geht um die kulturelle Nähe - insbesondere aufgrund des kath. Glaubens.

https://derstandard.at/2000084328473/Po ... hilippinen

Ein deutlicher Unterschied zu unserem shooting star Jens Spahn, der Krankenpfleger aus Albanien und dem Kosovo anwerben will.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... osovo.html

Steigerungen zu Lünen findest Du noch entlang der Emscherschiene - von Dortmund-Nordstadt über Gelsenkirchen-Hassel und Essen-Altenessen bis nach Duisburg.... - schon heftig, was da abgeht.

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Samstag 29. September 2018, 19:23

Vermutlich aufgrund der Äußerungen von Papst Franziskus haben die deutschen "Seenotretter" versucht, ihr Schiff Lifeline unter vatikanischer Flagge fahren zu lassen. Dem hat der Vatikan eine Absage erteilt:

http://www.kath.net/news/65316
Zur weiteren Begründung heißt es in dem Brief, der Vatikan könne "die eigene Zuständigkeit über das Schiff nicht ausüben" sowie "die Immunität von Besatzung und Passagieren nicht gewährleisten". Laut dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen muss jeder Staat "seine Hoheitsgewalt und Kontrolle in verwaltungsmäßigen, technischen und sozialen Angelegenheiten über die seine Flagge führenden Schiffe wirksam ausüben" (Art 94 SRÜ).

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von HeGe » Sonntag 30. September 2018, 12:35

Gibt es überhaupt Schiffe, die unter der Flagge des Vatikanstaates fahren? Hier steht, dass dem nicht so ist:
Merian hat geschrieben: [...] Das letzte päpstliche Schiff war der Dampfsegler "Immacolata Concezione", mit dem Pius IX. (reg. 1846- 1878) zur Zeit des Kirchenstaates Tagesausflüge auf dem Mittelmeer machte. Ein Modell des Schiffes ist im Museo Storico Vaticano im Lateranpalast zu sehen. [...]
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 30. September 2018, 12:38

es wäre aber ohne weiteres möglich den das gehört zu den Souveränen Rechten von Staaten

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von HeGe » Sonntag 30. September 2018, 12:39

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonntag 30. September 2018, 12:38
es wäre aber ohne weiteres möglich den das gehört zu den Souveränen Rechten von Staaten
Aha. Habe ich danach gefragt?
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Juergen
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen » Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:35

Soforthilfe für Menschen in Seenot

Erzbischof Hans-Josef Becker unterstützt Seenotrettung „Mission Lifeline“ mit 50.000 Euro aus dem Katastrophenfonds

Paderborn, 17. Oktober 2018. Viele Menschen flüchten noch immer vor Krieg und Verfolgung. Dabei erscheint die Überquerung in seeuntauglichen Schlauch- und Holzbooten des Mittelmeeres oftmals als letzte Hoffnung. Der Verein „Mission Lifeline e.V.“ will diesen Menschen helfen: Die Seenotrettung konnte schon zahlreiche Menschen im zentralen Mittelmeer vor dem Ertrinken bewahren. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker unterstützt dieses Engagement jetzt und hat 50.000 Euro aus den Mitteln des Katastrophenfonds des Erzbistums Paderborn bereitgestellt.
… … …


https://de.wikipedia.org/wiki/Mission_Lifeline
Gruß
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Niels » Donnerstag 18. Oktober 2018, 15:48

Sinnvoller wäre es vermutlich, diese Leute durch andere, konkrete Hilfsmaßnahmen gar nicht erst in (selbst herbeigeführte) "Seenot" geraten zu lassen, statt einem "Schlepperkönig" (O-Ton über sich selbst) Geld aus Kirchen(steuer?)mitteln in den Rachen zu werfen.
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Freitag 19. Oktober 2018, 00:09

Dann hat der Verein - zusammen mit der Spende von Kardinal Marx - inzwischen 100.000 € aus Kirchen(steuer?)mitteln erhalten.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/ka ... ng,R5yKhZJ

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Juergen
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen » Samstag 3. November 2018, 15:04

In Paderborn gibt es ein Heft namens Jetzt. Offenbar erscheint es 2× pro Jahr. Ich hatte es heute zum ersten Mal im Briefkasten (Ausgabe 2/2018 – Winter/Herbst 2018). Herausgegeben wird es vom Pastoralverbund Paderborn Mitte-Süd und Pastoralverbund Paderborn Nord-Ost-West. (Ja, der nennt sich wirklich so).

Das ganze Heft dreht sich um das Thema „Migration“:
Vorwort: „Migration ist kein Problem, sondern ein normales Geschehen der Geschichte“
Migation: ein Überblick
— Minco hat einen Plan für die Zukunft
— Chronik [Juli 2015 bis Dezember 2015]
— Vom Ende der Illusionen oder: Das ist Integration
— „Man kann über das Thema kaum sachlich sprechen“
— Meinung: „Im Glauben sind wir alle Nachfahren von Migranten“
— Zeitzeugen: Vier Paderborner berichten, was Migration für sie bedeutet[/list]
Was soll das: Ein wenig Aufklärung über die Welt der Kirche. Dieses Mal: Der Advent


:roll:
Gruß
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Sonntag 4. November 2018, 11:21

Hast Du etwas anderes von einem Erzbischof erwartet, der - wie der Kardinal aus München - 50.000 € für die private "Seenot-Rettung" lifeline spendet, um noch mehr "Flüchtlinge" ins Land zu holen? :nein:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... ttung.html

Man ermöglicht es, die Menschen ins Land zu bringen, läßt sich dafür als "großherzig" feiern und bürdet die weiteren Kosten dann dem Staat und der Gemeinschaft der Steuerzahler auf. Das Verursacherprinzip kennen diese Leute nur, wenn sie ihre eigenen Ansprüche durchsetzen wollen.

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von ElinorDashwood » Sonntag 4. November 2018, 12:39

"Selbstverursachte Seenot"?
Es ist aber schon klar, dass die Leute sich nicht aus Spaß oder Abenteuerlust auf die lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer begeben?
Was das Verursacherprinzip angeht, so müsste man die Kosten sowohl dem Assad-Regime als auch dem IS in Rechnung stellen. Die Idee ist gut, ich halte das nur nicht für realistisch.

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Juergen
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Juergen » Sonntag 4. November 2018, 13:04

ElinorDashwood hat geschrieben:
Sonntag 4. November 2018, 12:39
"Selbstverursachte Seenot"?
Es ist aber schon klar, dass die Leute sich nicht aus Spaß oder Abenteuerlust auf die lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer begeben?
Was das Verursacherprinzip angeht, so müsste man die Kosten sowohl dem Assad-Regime als auch dem IS in Rechnung stellen. Die Idee ist gut, ich halte das nur nicht für realistisch.
Die Menschen, die von Afrika aus über die See kommen (und um die kümmert sich die Schlep­per­bei­hilfs­or­ga­ni­sa­tion, die nun von den beiden Erzbischöfen Geld bekommen hat), fliehen in den seltensten Fällen vor der Assad-Regierung oder dem IS.

Zumindest ein Teil kommt, weil er sich einfach in Europa ein besseres Leben erhofft. – Früher nannte man solche Auswanderer, die z.B. in die USA einwanderten, auch „Glücksritter“.
Gruß
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Sonntag 4. November 2018, 14:40

ElinorDashwood hat geschrieben:
Sonntag 4. November 2018, 12:39
"Selbstverursachte Seenot"?
Es ist aber schon klar, dass die Leute sich nicht aus Spaß oder Abenteuerlust auf die lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer begeben?
Wie würdest Du es denn bezeichnen, wenn man in Boote steigt, die es gerade bis kurz hinter die Zwölf-Meilen-Zone schaffen und dann einen Hilferuf absendet, um nach Europa gebracht zu werden?
Sind die Boote, in die die "Flüchtlinge" einsteigen, hochseetauglich? Wohl kaum, wenn man die Bilder sieht.
Würde dort jemand einsteigen und viel Geld bezahlen, wenn ihm nicht klar wäre, daß die Chancen auf Rettung und Weitertransport nach Europa nicht schlecht sind? :nein:

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Arsenius
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Migration ist Sklaverei

Beitrag von Arsenius » Dienstag 9. April 2019, 08:11

Laut Walter Kasper sind Afrikaner nicht dazu da „uns zu sehr zu erklären, was wir zu tun haben“. Robert Sahra kann es aber offenbar nicht lassen und gibt sich als das, was die Nomenklatura der BRD und deren Claqueure einen Nazi nennen:
C’est une fausse exégèse que d’utiliser la Parole de Dieu pour valoriser la migration. Dieu n’a jamais voulu ces déchirements.
L’Eglise ne peut pas coopérer avec cette nouvelle forme d’esclavage qu’est devenue la migration de masse.
Si l’Occident continue dans cette voie funeste, il y a un grand risque que, faute de natalité, elle disparaisse, envahie par les étrangers, comme Rome a été envahie par les barbares.
Le peuple juif a dû s’exiler, mais Dieu l’a ramené dans son pays. Le Christ a dû fuir Hérode en Egypte, mais il est revenu dans son pays à la mort d’Hérode. Chacun doit vivre dans son pays.
L’Union européenne ne protège plus les peuples. Elle protège les banques. (valeursactuelles.com)

Cardinal Sarah : “L’Eglise est plongée dans l’obscurité du Vendredi saint”

Google Übersetzung
Sempre ✝️ idem

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Caviteño » Montag 12. August 2019, 20:06


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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von phylax » Dienstag 13. August 2019, 17:23

Der frühere Botschafter in Kamerun, Volker Seitz, empfiehlt in der "Deutschen TAgespost" die Rückführung von Geretteten nach Afrika als einzigen Weg, um das Schleuserunwesen zu bekämpfen. Medaillen für Rackete und die Forderungen deutscher Politiker, möglichst viele Migranten aufzunehmen, werden -so Seitz- in Windeseile von Radio France, BBC und afrikanischen Sendern auf dem Kontinent verbreitet. "Afrikanische Freunde sagen mir, dass die falschen Anreize mörderisch sind. ... "
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Mittwoch 21. August 2019, 16:28

https://katholisches.info/2019/08/21/pf ... ekreuzigt/

„Sie haben ein Smartphone in der Hand und eine Goldkette um den Hals, behaupten aber, Flüchtlinge zu sein und Verfolgung zu leiden. Welche Verfolgung denn? Schauen wir uns um, schauen wir uns unsere Stadt an, schauen wir unser Vaterland an. Wir brauchen nicht die Bilder aus dem Fernsehen, um die Wirklichkeit zu sehen. Wir müssen nur die Augen aufmachen. (…) Und schauen wir auf die Menschen, die uns nahe sind, und die unsere Hilfe brauchen.“

Im übrigen was die Schlepper angeht, so werden die nicht erst dann tätig, wenn es ans Mittelmeer geht zur Überfahrt nach Italien beispielsweise, sondern schon im Norden Afrikas und im Heimatland der Migranten, die grossteils gar keine Flüchtlinge sind.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Siard
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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Siard » Mittwoch 21. August 2019, 19:51

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 16:28
https://katholisches.info/2019/08/21/pf ... ekreuzigt/

„Sie haben ein Smartphone in der Hand und eine Goldkette um den Hals, behaupten aber, Flüchtlinge zu sein und Verfolgung zu leiden. Welche Verfolgung denn? Schauen wir uns um, schauen wir uns unsere Stadt an, schauen wir unser Vaterland an. Wir brauchen nicht die Bilder aus dem Fernsehen, um die Wirklichkeit zu sehen. Wir müssen nur die Augen aufmachen. (…) Und schauen wir auf die Menschen, die uns nahe sind, und die unsere Hilfe brauchen.“

Im übrigen was die Schlepper angeht, so werden die nicht erst dann tätig, wenn es ans Mittelmeer geht zur Überfahrt nach Italien beispielsweise, sondern schon im Norden Afrikas und im Heimatland der Migranten, die grossteils gar keine Flüchtlinge sind.
Das ist längst bekannt, aber es interessiert niemanden.
Das konnte man in der BR"D" schon lange vor 2015 sehen.

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Re: Die Kirche und die Flüchtlingsfrage

Beitrag von Edi » Mittwoch 21. August 2019, 20:11

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 19:51
Edi hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 16:28
https://katholisches.info/2019/08/21/pf ... ekreuzigt/

„Sie haben ein Smartphone in der Hand und eine Goldkette um den Hals, behaupten aber, Flüchtlinge zu sein und Verfolgung zu leiden. Welche Verfolgung denn? Schauen wir uns um, schauen wir uns unsere Stadt an, schauen wir unser Vaterland an. Wir brauchen nicht die Bilder aus dem Fernsehen, um die Wirklichkeit zu sehen. Wir müssen nur die Augen aufmachen. (…) Und schauen wir auf die Menschen, die uns nahe sind, und die unsere Hilfe brauchen.“

Im übrigen was die Schlepper angeht, so werden die nicht erst dann tätig, wenn es ans Mittelmeer geht zur Überfahrt nach Italien beispielsweise, sondern schon im Norden Afrikas und im Heimatland der Migranten, die grossteils gar keine Flüchtlinge sind.
Das ist längst bekannt, aber es interessiert niemanden.
Das konnte man in der BR"D" schon lange vor 2015 sehen.
Ja, dir bekannt und auch vielen anderen, aber die Medien, die Politiker, die oberen Kirchenfritzen stellen das nach wie vor so dar, dass es immer erst ab Mittelmeer beginnen würde mit der Schlepperei und daß alle fliehen müssten wegen Krieg und Hunger. Inzwischen machen längst viele Afrikaner und auch Syrer Urlaub in ihrem Heimatland, wo sie ja angeblich verfolgt werden.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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