Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

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Petrus
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von Petrus » Mittwoch 25. April 2018, 14:02

und er spielt seine Rolle gut.
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CIC_Fan
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 25. April 2018, 14:05

sagen wir er tut was er kann bis er das Niveau von Meisner erreicht hat dauert es noch ein bissl

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HeGe
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von HeGe » Freitag 1. Juni 2018, 13:49

Ich empfehle, sich die wirklich ganz hervorragende Predigt des Kardinals am gestrigen Fronleichnamsfest und das Schlusswort nach der Prozession anzuhören:

https://www.domradio.de/video/kardinal- ... leichnam-2

https://www.domradio.de/video/kardinal- ... onstreit-0
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 1. Juni 2018, 15:13

was ist daran bemerkenswert Eminenz erläutert die Lehre der Kirche wie er sie sieht?

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Raphael
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von Raphael » Sonnabend 2. Juni 2018, 06:43

HeGe hat geschrieben:
Freitag 1. Juni 2018, 13:49
Ich empfehle, sich die wirklich ganz hervorragende Predigt des Kardinals am gestrigen Fronleichnamsfest und das Schlusswort nach der Prozession anzuhören:

https://www.domradio.de/video/kardinal- ... leichnam-2

https://www.domradio.de/video/kardinal- ... onstreit-0
Diese Predigt von Rainer Maria Kardinal Woelki war nicht nur an die feiernde Gemeinde gerichtet, sondern auch an diverse Mitbrüder im Amte, die ihm zuletzt das Dasein in der DBK erschwert haben! :pfeif:
Die Welt kann man nur verstehen, wenn man vor dem Kreuz von Golgatha kniet!

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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 2. Juni 2018, 13:18

schauen wir mal ob es eine Wirkung hat das heroische Wort

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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von CIC_Fan » Sonntag 3. Juni 2018, 11:49

und eminenz beginnt zurück zu rudern er gesteht es gibt Fälle wo die Kommunion auch nicht katholischen Ehepartnern gespendet werden kann
er möchte die Frage nur nicht normieren
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... ehepartner
der Kompromiss zeichnet sich ab

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marcus-cgn
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von marcus-cgn » Montag 4. Juni 2018, 22:46

Überraschend scheint sich der Papst hinter Kardinal Woelki gestellt und den deutschen Vorstoß gestoppt zu haben. Wie es zu dieser bemerkenswerten Kurskorrektur gekommen ist bleibt offen. Ist der alte Machtinstikt Bergolios erwacht, die Sorge, dass in der Weltkirche etwas gegen ihn ins Rutschen geraten könnte. Ungeachtet dessen ob es wirkliche Einsicht oder taktisches Manöver war, der große Verlierer ist einstweilen Kardinal Marx, der sich auch sichtlich enttäuscht zeigt. Was ist von dem ganzen Vorfall zu halten.

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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 5. Juni 2018, 11:04

den Brief mal ganz genau lesen da ist von"noch nicht reif" die Rede und der Autorität des Diözesanbischofs die Rede
wichtig ist den ich auch das Em Woelki eingeräumt hat es gibt Situationen wo die Kommunionspendung erlaubt ist

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FranzSales
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von FranzSales » Dienstag 5. Juni 2018, 11:06

Was ist von dem ganzen Vorfall zu halten.
Nichts mehr offiziell versuchen. Das was Marx hier versucht hat zu Papier zu bringen, ist seit 30 Jahren die Realität an der Basis. Diese ist auch schon weiter als der (veraltete) Vorschlag der Bischofskonferenz, weswegen darüber auch nur gegähnt wird. Die Realität an der Basis ist die offene Kommunion für alle.
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von Iuxta crucem » Dienstag 5. Juni 2018, 20:19

Die Realität an der Basis ist die offene Kommunion für alle.
Was willst du auch machen, wenn einer zur Kommunion geht, siehst du dem nicht an, ob er glaubt, katholisch ist und sich im Stand der Gnade befindet. Es sei denn, du lässt dir Taufschein, Beichtzettel etc. aushändigen. :blinker:
Du musst also demjenigen vertrauen, sofern du nicht weißt, dass er nicht zugelassen ist.
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Petrus
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von Petrus » Dienstag 5. Juni 2018, 20:40

Iuxta crucem hat geschrieben:
Dienstag 5. Juni 2018, 20:19
Die Realität an der Basis ist die offene Kommunion für alle.
Was willst du auch machen, wenn einer zur Kommunion geht, siehst du dem nicht an, ob er glaubt, katholisch ist und sich im Stand der Gnade befindet. Es sei denn, du lässt dir Taufschein, Beichtzettel etc. aushändigen. :blinker:
Du musst also demjenigen vertrauen, sofern du nicht weißt, dass er nicht zugelassen ist.
Grundsätzlich.

Wenn ein Mensch von mir die Kommunion begehrt, bin ich verpflichtet, sie zu spenden.

Wenn ich einem schweren Sünder die Kommunion verweigern würde, die nur ihm und mir bekannt wäre, würde ich mich der schweren Sünde (und das meine ich ernst!) des Bruches des Beichtgeheimnisses schuldig machen.

Kirchenrechtler mögen mich gern korrigieren.
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Iuxta crucem
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von Iuxta crucem » Dienstag 5. Juni 2018, 20:52

Dann korrigiere ich mich gerne: sofern es nicht öffentlich bekannt ist ...

Exkommunikation fände ich nicht so toll... :glubsch: :/
Da ich aber kein Kommunionspender bin, habe ich dahingehend nichts zu befürchten.
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von marcus-cgn » Donnerstag 7. Juni 2018, 20:11

In den Medien sind die Papa-Franziskus-Rufe schlagartig verstummt und die bange Frage wird gestellt, wie konservativ dieses Pontifikat eigentlich sei. Für Kardinal Müller scheint die Frage beantwortet: Der Papst habe den Zug entgleisen lassen, sein Veto kam zu spät. Also alles wie gehabt.
Tatsächlich erscheint der Papst wie ein Getriebener, er sendet widersprüchliche Signale, ermutigt progressive Kräfte vorzupreschen, um.dann die Notbremse zu ziehen.
So kann man die Kirche nicht führen. Will er das überhaupt noch? Franziskus Amtsführung trägt nicht erst seit diesem Vorfall die Züge der Spätzeit eines Pontifikat.
Ist das Veto gegen Marx ein Versuch das eigene Erbe zu sichern, die Gegner in den eigenen Reihen versöhnlich zu stimmen um die große Rebellion beim nächsten Konklave zu verhindern?
Kurz vor der Entscheidung des Papstes war in Köln noch zu hören, die Kirche sei krank, bis zu ihrem Kern. War das jetzt der erste Schritt zur Genesung oder steht das Schlimmste noch bevor?

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Iuxta crucem
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Re: Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

Beitrag von Iuxta crucem » Donnerstag 7. Juni 2018, 21:26

marcus-cgn hat geschrieben:
Donnerstag 7. Juni 2018, 20:11
In den Medien sind die Papa-Franziskus-Rufe schlagartig verstummt und die bange Frage wird gestellt, wie konservativ dieses Pontifikat eigentlich sei. Für Kardinal Müller scheint die Frage beantwortet: Der Papst habe den Zug entgleisen lassen, sein Veto kam zu spät. Also alles wie gehabt.
Tatsächlich erscheint der Papst wie ein Getriebener, er sendet widersprüchliche Signale, ermutigt progressive Kräfte vorzupreschen, um.dann die Notbremse zu ziehen.
So kann man die Kirche nicht führen. Will er das überhaupt noch? Franziskus Amtsführung trägt nicht erst seit diesem Vorfall die Züge der Spätzeit eines Pontifikat.
Ist das Veto gegen Marx ein Versuch das eigene Erbe zu sichern, die Gegner in den eigenen Reihen versöhnlich zu stimmen um die große Rebellion beim nächsten Konklave zu verhindern?
Kurz vor der Entscheidung des Papstes war in Köln noch zu hören, die Kirche sei krank, bis zu ihrem Kern. War das jetzt der erste Schritt zur Genesung oder steht das Schlimmste noch bevor?
Hoffen wir das Beste und,dass das Papstamt nicht auf 5 Jahre befristet wird. Ich gestehe jedem Papst, der keine Kraft mehr hat und krank ist ( ich hätte es z. B. bei JP II durchaus verstanden ) das Recht zu zurückzutreten, um die Kirche vor Schäden zu bewahren. Allerdings sehe ich eine Verweltlichung dieses Amtes, der Papst quasi als Kanzler der Kirche.

Ich habe nichts gegen Franziskus, ich finde einige seiner Ansätze regelrecht gut und würde mir daher wünschen, dass er die Kirche wieder vom Ruf der ewig gestrigen befreit, nicht inhaltlich soll sie sich umdrehen, sondern ihr Image soll nicht mehr so negativ sein.

Der Konflikt zwischen Marx und Woelki haben der Kirche und Papst Franziskus geschadet, Uneinigkeit ist nie gut und eine öffentliche Debatte geht selten gut für die Kirche aus.
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