Fürbitten, wozu und weshalb?

Allgemein Katholisches.
Benutzeravatar
Hubertus
Beiträge: 12265
Registriert: Montag 3. Mai 2010, 20:08

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Hubertus » Dienstag 19. August 2014, 09:04

PigRace hat geschrieben:Eine kurze Frage zum Thema bitte. Gab/gibt es nicht eine gewissen Reihenfolge, die bei den Fürbitten einzuhalten ist?

So in der Art:
1. Für die Kirche(, daß sie...)
2. Für den Papst (, daß er...)
3. Für die Priester (, daß sie...)
4. ff Für die Arbeitslosen, Kranken, Irsaelis, Palästinenser, Opfer von Umweltkatastrophen etc....

Ich meine, so etwas dunkel in meinem Hinterköpfchen abgelegt zu haben. In der Praxis die ich erlebe wird eine solchen "Reihenfolge" dann entweder komplett eingehalten (eher selten) oder aber gänzlich über Bord geworfen (zumeist).

Die beispielhaften Fürbitten von gc-148 brachten mich darauf.

Weiß jemand um Antwort??
:ja:
AEM 46 hat geschrieben: Die Reihenfolge der einzelnen Bitten soll in der Regel sein:

für die Anliegen der Kirche,
für die Regierenden und für das Heil der ganzen Welt,
für alle von verschiedener Not Bedrückten,
für die Ortsgemeinde.
http://www.kath.de/kurs/liturg/m12furbi.htm
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Benutzeravatar
kleine_therese
Beiträge: 188
Registriert: Mittwoch 6. August 2014, 15:32

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von kleine_therese » Dienstag 19. August 2014, 09:36

Hubertus hat geschrieben:
PigRace hat geschrieben:Eine kurze Frage zum Thema bitte. Gab/gibt es nicht eine gewissen Reihenfolge, die bei den Fürbitten einzuhalten ist?

So in der Art:
1. Für die Kirche(, daß sie...)
2. Für den Papst (, daß er...)
3. Für die Priester (, daß sie...)
4. ff Für die Arbeitslosen, Kranken, Irsaelis, Palästinenser, Opfer von Umweltkatastrophen etc....

Ich meine, so etwas dunkel in meinem Hinterköpfchen abgelegt zu haben. In der Praxis die ich erlebe wird eine solchen "Reihenfolge" dann entweder komplett eingehalten (eher selten) oder aber gänzlich über Bord geworfen (zumeist).

Die beispielhaften Fürbitten von gc-148 brachten mich darauf.

Weiß jemand um Antwort??
:ja:
AEM 46 hat geschrieben: Die Reihenfolge der einzelnen Bitten soll in der Regel sein:

für die Anliegen der Kirche,
für die Regierenden und für das Heil der ganzen Welt,
für alle von verschiedener Not Bedrückten,
für die Ortsgemeinde.
http://www.kath.de/kurs/liturg/m12furbi.htm
Desgleichen glaubte die kleine_therese ebenso gelesen zu haben, auch wenn die Quellen ihr in diesem Augenblicke nicht greifbar waren.

...meint zustimmend die kleine_therese

PigRace
Beiträge: 566
Registriert: Mittwoch 19. September 2012, 15:21

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von PigRace » Mittwoch 20. August 2014, 09:11

Vielen Dank Euch! :)

PigRace

Benutzeravatar
marcus-cgn
Beiträge: 858
Registriert: Mittwoch 2. Mai 2012, 14:45

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von marcus-cgn » Freitag 22. August 2014, 20:27

Auch wenn es rubrizistisch nicht ganz korrekt ist, wäre in diesen Tagen als Alternative zu "klassischen" Fürbitten das Gebet des hl. Vaters Papst Pius XII. dringend zu empfehlen, durch das die ganze Welt dem unbefleckten Herzen Mariens geweiht wurde. Dieses explizit an Maria gerichtete Gebet hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt und sei - auch für den privaten Gebrauch - noch einmal allen ans Herz gelegt.

kephas
Beiträge: 539
Registriert: Dienstag 4. November 2003, 12:04

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von kephas » Freitag 22. August 2014, 22:45

marcus-cgn hat geschrieben:Auch wenn es rubrizistisch nicht ganz korrekt ist, wäre in diesen Tagen als Alternative zu "klassischen" Fürbitten das Gebet des hl. Vaters Papst Pius XII. dringend zu empfehlen, durch das die ganze Welt dem unbefleckten Herzen Mariens geweiht wurde. Dieses explizit an Maria gerichtete Gebet hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt und sei - auch für den privaten Gebrauch - noch einmal allen ans Herz gelegt.
:auweia: Nicht als "Ersatz" für die Fürbitten! Bitte keine Experimente oder "freie Gestaltung" in der Liturgie, weder in "progressiver" noch "konservativer" Richtung. :irritiert:

gc-148
Beiträge: 903
Registriert: Montag 24. März 2014, 22:10

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von gc-148 » Freitag 22. August 2014, 23:09

marcus-cgn hat geschrieben:Auch wenn es rubrizistisch nicht ganz korrekt ist, wäre in diesen Tagen als Alternative zu "klassischen" Fürbitten das Gebet des hl. Vaters Papst Pius XII. dringend zu empfehlen, durch das die ganze Welt dem unbefleckten Herzen Mariens geweiht wurde. Dieses explizit an Maria gerichtete Gebet hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt und sei - auch für den privaten Gebrauch - noch einmal allen ans Herz gelegt.
ein solches Gebet ist wohl dem privaten Gebet vorbehalten.

Ich verstehe diese Frömmigkeitsform der "Weihe an das unbefleckte Herz Mariens" allerdings nicht.

Benutzeravatar
Exilfranke
Beiträge: 758
Registriert: Samstag 23. Juni 2012, 07:23

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Exilfranke » Freitag 22. August 2014, 23:17

Ich verstehe diese Frömmigkeitsform der "Weihe an das unbefleckte Herz Mariens" allerdings nicht.
Ui, riesen Neuigkeit!
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

Lilaimmerdieselbe
Beiträge: 2468
Registriert: Dienstag 4. Dezember 2012, 11:16

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Samstag 23. August 2014, 01:07

Ich wäre auch für eine ausführliche Erklärung oder dazu passende Literatur dankbar.

Raphaela
Beiträge: 5211
Registriert: Dienstag 11. September 2007, 17:53
Wohnort: Erzbistum Freiburg;südlichster Südschwarzwald "Dreiland": CH-D-F

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Raphaela » Samstag 23. August 2014, 07:38

Exilfranke hat geschrieben:
Ich verstehe diese Frömmigkeitsform der "Weihe an das unbefleckte Herz Mariens" allerdings nicht.
Ui, riesen Neuigkeit!
Es gibt bestimmt auch Frömmigkeitsformen, zu denen du keinen Zugang hast.
So hat eben jeder seine Spiritualität. - Und alle Formen haben in der katholischen Kirche Platz!
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

Benutzeravatar
marcus-cgn
Beiträge: 858
Registriert: Mittwoch 2. Mai 2012, 14:45

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von marcus-cgn » Mittwoch 27. August 2014, 16:22

kephas hat geschrieben:Nicht als "Ersatz" für die Fürbitten! Bitte keine Experimente oder "freie Gestaltung" in der Liturgie, weder in "progressiver" noch "konservativer" Richtung.
gc-148 hat geschrieben: Ich verstehe diese Frömmigkeitsform der "Weihe an das unbefleckte Herz Mariens" allerdings nicht.
Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Ich wäre auch für eine ausführliche Erklärung oder dazu passende Literatur dankbar.
Das Gebet des hl. Vaters Papst Pius XII., durch das die ganze Welt dem unbefleckten Herzen Mariens geweiht wird.

Was ist damit genau gemeint? nun, Papst Pius XII. hat bekanntlich inmitten des Zweiten Weltkriegs diese Weihe vollzogen und dazu das oben genannte Gebet verwendet. Es sind nun zwei Dinge zu trennen. Einmal die Weihe und dann das Gebet, was rasch Verbreitung fand. Nun wird man die Weihe nicht beliebig oft wiederholen, das Gebet aber - als historischen Gebetstext - schon. Für den privaten Gebrauch war das Gebet ja auch mit Ablässen versehen. Es geht hier also ausschließlich um die Worte des Gebetes, aus denen die Sorge des hl. Vaters um die von Krieg und Hass geplagte Menschheit zum Ausdruck kommt. Freilich ist es ein konsequent marianisches Gebet, was freilich für einen guten Katholiken kein Grund zum Anstoß sein sollte. Es anstelle der Fürbitten zu verwenden, mag ein Wagnis sein, jede noch so kleine Manipulation des Kanongebetes stellt aber zweifellos einen größeren Missbrauch dar, als ein fürbittendes Gebet an Maria aus dem Munde des Stellvertreter Christi persönlich.

Es sei nochmal betont, dass das Weihegebet nichts anderes ist, als ein großes und eindringliches Friedensgebet an Maria, unter der Überschrift "Bitte um Frieden" war es noch in den 50er Jahren in den kirchlichen Gebetbüchern abgedruckt. Es handelt sich also nicht um einen weltfremden Text, ich darf aus ihm zitieren:

Dir und Deinem unbefleckten Herzen vertrauen wir uns an und weihen wir uns in dieser verhängnisvollen Stunde der menschlichen Geschichte.
...
Wir vereinigen uns mit der ganzen Welt. Sie ist ein Opfer der eigenen Sünde, von furchtbarer Zwietracht zerrissen, brennend in Feuerflammen des Hasses.
...
Dich, o Mutter, rühren so viele Ruinen der Welt ... so viele Ängste von Vätern und Müttern ... und von unschuldigen Kindern; Dich rühren so viele in der Blüte der Jahre dahingeraffte Menschenleben, so viele gemarterte und sterbende Menschen, so viele Seelen, die in Gefahr sind, ewig verlorenzugehen. Du, o Mutter der Barmherzigkeit, erbitte uns von Gott den Frieden!
...
Gib der Welt den Frieden der Waffen und den Frieden der Seelen, damit in der Ruhe der Ordnung das Reich Gottes sich ausbreite...Halte die wachsende Flut des Heidentums auf!


Den vollständigen Gebetstext findet man, wenn man in den einschlägigen Suchmaschinen die Begriffe "Weihegebet" und "Pius XII." eingibt. Neben den älteren Diözesangebetbüchern ist es auch im neueren Schrifttum abgedruckt, beispielhaft sei erwähnt:

Pater Pio-Messbüchlein, Sonderdruck aus dem Buch "Durch Maria zu Jesus", Mediatrix-Verlag, St. Andrä-Wörden, ISBN 3 85406 1420.

Adoremus, Wechselgebete und Lieder für Zönakel, Anbetung und Sühnenächte,
Verlag Theodor Schmitz, Münster, ISBN 3-922054-23-4 oder
Aktion Adoremus, Joachim Pache, Krefeld-Hüls, ISBN 3-923140-54-1.

Benutzeravatar
Exilfranke
Beiträge: 758
Registriert: Samstag 23. Juni 2012, 07:23

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Exilfranke » Mittwoch 27. August 2014, 22:12

Raphaela hat geschrieben:
Exilfranke hat geschrieben:
Ich verstehe diese Frömmigkeitsform der "Weihe an das unbefleckte Herz Mariens" allerdings nicht.
Ui, riesen Neuigkeit!
Es gibt bestimmt auch Frömmigkeitsformen, zu denen du keinen Zugang hast.
So hat eben jeder seine Spiritualität. - Und alle Formen haben in der katholischen Kirche Platz!
Bestimmt, aber ich posaune das nicht bei jeder Gelegenheit in die Welt hinaus, nur um mein Image als Krypto-Protestant zu pflegen.
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

Raphaela
Beiträge: 5211
Registriert: Dienstag 11. September 2007, 17:53
Wohnort: Erzbistum Freiburg;südlichster Südschwarzwald "Dreiland": CH-D-F

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Raphaela » Donnerstag 28. August 2014, 08:38

Exilfranke hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:
Exilfranke hat geschrieben:
Ich verstehe diese Frömmigkeitsform der "Weihe an das unbefleckte Herz Mariens" allerdings nicht.
Ui, riesen Neuigkeit!
Es gibt bestimmt auch Frömmigkeitsformen, zu denen du keinen Zugang hast.
So hat eben jeder seine Spiritualität. - Und alle Formen haben in der katholischen Kirche Platz!
Bestimmt, aber ich posaune das nicht bei jeder Gelegenheit in die Welt hinaus, nur um mein Image als Krypto-Protestant zu pflegen.
Für mich hat das nichts damit zu tun, dass jemand angeblich "Krypto-Protestant" ist. - Ich selbst habe mit dieser Art Weihe auch sehr lange Zeit Schwierigkeiten gehabt und trotzdem zu Maria und den anderen Heiligen beten können.
Vorsicht mit solchen Vor-Verurteilungen! Lerne einen Menschen erst persönlich kennen.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

Benutzeravatar
Exilfranke
Beiträge: 758
Registriert: Samstag 23. Juni 2012, 07:23

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Exilfranke » Donnerstag 28. August 2014, 10:35

Liebe Raphaela, ich gebe dir ja grundsätzlich recht. Leider kann man in einem Forum seinen Gegenüber nicht wirklich kennenlernen, sondern nur aufgrund seiner Postings Rückschlüsse auf die Person hinter dem Benutzernamen ziehen. Bei gc-184/umusungu/mombasa habe ich das zu Genüge getan und kann sagen, dass ich kein Bedürfniss habe, die Person dahinter kennenzulernen. In diesem Kontext ist auch mein Posting zu sehen.
„Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selbst brennen.“ - Aurelius Augustinus.

Bitt Gott für uns, Maria.

Benutzeravatar
Protasius
Moderator
Beiträge: 6046
Registriert: Samstag 19. Juni 2010, 19:13

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Protasius » Dienstag 12. Mai 2015, 13:16

Ein interessanter Blogbeitrag zum Thema Fürbitten: The Bidding prayers
Der Autor geht auf die Geschichte der Fürbitten ein und schlägt nach einer Kritik an der derzeiten Fürbittpraxis eine alternative Fürbittenfolge vor, die aus der Form und dem Inhalt der Fürbitten im byzantinischen Ritus und den großen Fürbitten am Karfreitag im klassischen römischen Ritus schöpft.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Benutzeravatar
Niels
Beiträge: 23526
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 11:13

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Niels » Samstag 18. Juni 2016, 13:55

Gerade zufällig gesehen: http://www.bistum-trier.de/no_cache/gla ... eskreis-4/
Einleitung:
Jesus lädt uns ein, ihm zu folgen;
er stärkt uns mit seinem Geist.
Wie er und mit ihm zusammen beten wir
für Menschen, die täglich ihr Kreuz tragen,
und für die ganze Welt.


Bitten:
Wir beten für die ermordete Politikerin Jo Cox und alle,
die von politisch motivierter Gewalt verletzt oder gar getötet worden sind.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

(oder GL 312.3 - Behüte mich, GOtt...)
Wir beten für die vielen Menschen in Politik, Gesellschaft und hier bei uns,
die auch sehr schwierige Konflikte friedlich austragen
und dabei demokratisch bleiben, statt extremen Ideen zu folgen.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

(oder GL 312.3 - Behüte mich, GOtt...)
Wir beten für die vielen Fans, die sich in Frankreich und überall
über schöne Fußballspiele freuen, auch wenn Niederlagen sie traurig machen.
Für alle, die für ihre Sicherheit sorgen -
und natürlich auch für die, die keinen Fußball mögen.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

(oder GL 312.3 - Behüte mich, GOtt...)
Wir beten für Familien und Firmen, denen Regen und Fluten alles genommen haben;
und für alle, die den Klima-Wandel bekämpfen
und die sich bemühen, seine spürbaren Folgen abzumildern.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

(oder GL 312.3 - Behüte mich, GOtt...)
Wir beten für alle, die sich um ihre eigene Sicherheit sorgen
und um mehr Sicherheit im ganzen Land.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

(oder GL 312.3 - Behüte mich, GOtt...)
Wir beten für die Briten, die in der kommenden Woche über einen "Brexit" abstimmen;
und für alle, die Europa weiter bauen wollen – trotz aller Probleme.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

(oder GL 312.3 - Behüte mich, GOtt...)
Wir beten für die Menschen in unserem Land,
die angesichts des heraufziehenden Wahlkampfs fürchten,
dass Probleme liegenbleiben, die dringend gelöst werden müssen.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

(oder GL 312.3 - Behüte mich, GOtt...)
Wir beten für alle, die sich engagieren für Menschen in Not –
ob die nebenan wohnen, ganz weit weg von hier oder ganz in der Nähe.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

(oder GL 312.3 - Behüte mich, GOtt...)
Abschluss-Gebet:

Weil wir leben wollen
und weil alle Menschen leben sollen,
vertrauen wir sie und uns selbst deiner Güte an, du starker Gott.
Wir hoffen auf dich im Heiligen Geist
mit deinem Messias, Jesus Christus, unserem Bruder und Herrn. Amen
:ikb_1eye:

Satire oder ernstgemeint? :hmm:
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

PascalBlaise
Beiträge: 1036
Registriert: Donnerstag 12. November 2015, 11:44

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von PascalBlaise » Samstag 18. Juni 2016, 14:10

Ernst. Warum? Wo ist das Problem?
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

Benutzeravatar
martin v. tours
Beiträge: 3011
Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von martin v. tours » Samstag 18. Juni 2016, 15:36

Ich fürchte die meinen das ernst.
Wo werden solche Fürbitten getextet? In den Parteizentralen von SPD und Grünen?
Auf diesen aufgesetzten Politikquark mit christlicher Firnis kann ich verzichten.

Was ist, wenn ich diese Form von EU nicht mehr will oder nicht an den menschengemachten Klimawandel glaube (ist der jetzt dogmatisiert?) - bin ich dann nicht mehr katholisch??
Ich lass mir doch von solch linksgrün - verstrahlten Fürbitten -Textern nicht so einen Sche… einreden.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Benutzeravatar
Sascha B.
Beiträge: 1952
Registriert: Mittwoch 21. April 2010, 20:25
Wohnort: Bayern
Kontaktdaten:

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Sascha B. » Samstag 18. Juni 2016, 15:56

martin v. tours hat geschrieben:
Was ist, wenn ich diese Form von EU nicht mehr will oder nicht an den menschengemachten Klimawandel glaube (ist der jetzt dogmatisiert?) - bin ich dann nicht mehr katholisch??
Ich lass mir doch von solch linksgrün - verstrahlten Fürbitten -Textern nicht so einen Sche… einreden.
:daumen-rauf:

Wir beten für alle die vom Geist des Konzils und linksgrünen Spinnereien verwirrt sind,
dass der hl. Geist sie erleuchte und zur Wahrheit führe.

kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

;D
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.

Benutzeravatar
umusungu
Beiträge: 5058
Registriert: Donnerstag 1. Januar 2004, 13:30

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von umusungu » Samstag 18. Juni 2016, 16:10

diese Fürbitten greifen die Sorgen und Probleme vieler Menschen auf .....

Benutzeravatar
Marion
Beiträge: 7362
Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 18:51
Kontaktdaten:

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Marion » Samstag 18. Juni 2016, 16:55

Was soll Gott diesen ganzen Leuten, für die da gebetet wird, eigentlich tun? Um was wird da gebittet?
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

Benutzeravatar
martin v. tours
Beiträge: 3011
Registriert: Sonntag 2. November 2008, 21:30

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von martin v. tours » Samstag 18. Juni 2016, 17:39

umusungu hat geschrieben:diese Fürbitten greifen die Sorgen und Probleme vieler Menschen auf .....
eben -vieler.
Sollten nicht Fürbitten so formuliert sein, das es möglichst alle betrifft?
z.B. sind die Nichtliebhaber DIESER EU sicher keine kleine Minderheit. Warum sollen die hier mitbeten?
Das ist genauso bescheuert als würde man in Münchner Kirchen dafür bitten, das nächstes mal der FC Bayern München gegen 1860 München gewinnt.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

Benutzeravatar
Sascha B.
Beiträge: 1952
Registriert: Mittwoch 21. April 2010, 20:25
Wohnort: Bayern
Kontaktdaten:

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Sascha B. » Samstag 18. Juni 2016, 18:10

Ich vermute recht stark dass die meisten Fürbitten von eher linksorientierten undtheologisch sehr liberalen Menschen stammen. Manchmal habe ich mich schon geweigert das ganze mitzubeten.

Wahrscheinlich möchte man niemanden durch zu katholische Fürbitten vertreiben.
Man stelle sich solche Fürbitten vor:

Wir beten um Keuschheit und Schamhaftigkeit
kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

Wir beten um Standhaftigkeit im wahren Glauben
kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns

Wir beten um Kraft im Kampf gegen die Sünde und Gottes Hilfe um nicht auf ewig Verdammt zu werden.
kurze Gebetsstille – V. Du Gott, dem wir vertrauen – A. wir bitten dich, erhöre uns
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.

PascalBlaise
Beiträge: 1036
Registriert: Donnerstag 12. November 2015, 11:44

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von PascalBlaise » Samstag 18. Juni 2016, 20:24

Jetzt muss ich schon mal sagen: Ihr steigert euch da in was hinein. Natürlich ist die Fussball Fürbitte nicht ganz glücklich, die kann man streichen. Insgesamt gibt es bestimmt teilweise bestimmt wichtigere Themen und Politik ist auch zweischneidig. Aber es sind auch viele dabei, an denen nichts auszusetzen ist. Das als Satire zu bezeichnen, ist stark übertrieben.
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

Benutzeravatar
umusungu
Beiträge: 5058
Registriert: Donnerstag 1. Januar 2004, 13:30

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von umusungu » Samstag 18. Juni 2016, 20:36

martin v. tours hat geschrieben:z.B. sind die Nichtliebhaber DIESER EU sicher keine kleine Minderheit. Warum sollen die hier mitbeten?
wer lesen kann - oder verstehen will - ist klar im Vorteil:
"Wir beten für die Briten, die in der kommenden Woche über einen "Brexit" abstimmen;
und für alle, die Europa weiter bauen wollen – trotz aller Probleme."

Benutzeravatar
Protasius
Moderator
Beiträge: 6046
Registriert: Samstag 19. Juni 2010, 19:13

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Protasius » Samstag 18. Juni 2016, 20:45

umusungu hat geschrieben:
martin v. tours hat geschrieben:z.B. sind die Nichtliebhaber DIESER EU sicher keine kleine Minderheit. Warum sollen die hier mitbeten?
wer lesen kann - oder verstehen will - ist klar im Vorteil:
"Wir beten für die Briten, die in der kommenden Woche über einen "Brexit" abstimmen;
und für alle, die Europa weiter bauen wollen – trotz aller Probleme."
Man kann als jemand, der die derzeitige Gestalt der EU für einen Irrweg hält selbstverständlich auch für die beten, die den eingeschlagenen Weg fortsetzen wollen; im Zweifelsfall um Erkenntnis. Diese Fürbitten enthalten sich ja einer expliziten Bitte - was ich bei Fürbitten durchaus positiv finde, denn Gott wird eh am besten wissen, was die, für die gebetet wird, brauchen.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Benutzeravatar
umusungu
Beiträge: 5058
Registriert: Donnerstag 1. Januar 2004, 13:30

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von umusungu » Samstag 18. Juni 2016, 20:47

Protasius hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
martin v. tours hat geschrieben:z.B. sind die Nichtliebhaber DIESER EU sicher keine kleine Minderheit. Warum sollen die hier mitbeten?
wer lesen kann - oder verstehen will - ist klar im Vorteil:
"Wir beten für die Briten, die in der kommenden Woche über einen "Brexit" abstimmen;
und für alle, die Europa weiter bauen wollen – trotz aller Probleme."
Man kann als jemand, der die derzeitige Gestalt der EU für einen Irrweg hält selbstverständlich auch für die beten, die den eingeschlagenen Weg fortsetzen wollen; im Zweifelsfall um Erkenntnis. Diese Fürbitten enthalten sich ja einer expliziten Bitte - was ich bei Fürbitten durchaus positiv finde, denn Gott wird eh am besten wissen, was die, für die gebetet wird, brauchen.
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 19005
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von taddeo » Samstag 18. Juni 2016, 21:05

PascalBlaise hat geschrieben:Jetzt muss ich schon mal sagen: Ihr steigert euch da in was hinein. Natürlich ist die Fussball Fürbitte nicht ganz glücklich, die kann man streichen. Insgesamt gibt es bestimmt teilweise bestimmt wichtigere Themen und Politik ist auch zweischneidig. Aber es sind auch viele dabei, an denen nichts auszusetzen ist. Das als Satire zu bezeichnen, ist stark übertrieben.
Mein früherer Heimatpfarrer hat öfters mal (meistens am letzten Saisonspieltag) am Ende der Messe um das Gebet für die örtliche Fußballmannschaft gebeten, damit sie nicht absteigt ... ob jemand gebetet hat, weiß ich nicht, aber geschmunzelt wurde immer. Das kann durchaus ein Weg sein, die Herzen der Gläubigen zu erreichen.

Benutzeravatar
guatuso
Beiträge: 974
Registriert: Freitag 1. März 2013, 23:33
Wohnort: Costa Rica

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von guatuso » Samstag 2. Juli 2016, 23:48

Im Jahr 1995/1996 wurden ein Costa Rica zwei Frauen entfuehrt. Die Entfuehrer wollten eine Million Dollar, Lohnerhoehung fuer alle Costaricaner, sowie Speisung fuer die Armen-
Die Entfuehrer waren allerdings aus Nicaragua, "Contras" die nur schiessen und kaempfen gelernt hatten.

Am Ende bekamen sie 100.000 Dollar, nach dem sie gedroht haben einen Staudamm in Costa Rica zu sprengen. (soviel zum Mitgefuehl fuer die Armen in Costa Rica....).

Warum ich das hier an dieser Stelle der Fuerbitten erwaehne?

Bevor sie den Ueberfall auf eine Lodge begingen und die Geiseln ergriffen, gingen sie guten katholischen Glaubens in die katholische Kirche, knieten vor der heiligen Mutter Gottes und baten in einer Fuerbitte (!) um das gelingen der Geiselnahme und dem Erhalt der Million Dollar.

Meine Frage: wo quantitativ unterscheidet sich die Fuerbitte um ein Fussballspiel von jener um die Million Dollar?
Und wo quantitativ unterscheidet sich die Fuerbitte um den Fussballsieg - somit die Niederlage des Gegners (!)- um das gelingen der Geiselnahme?

Ich empfinde solche Fuerbitten als eine Banalisierung der Gebete und Bitten schlichthin, und einen Missbrauch der Heiligen, die sich mittlerweile fuer jeden letzten Mist in der Welt gefaelligst einzusetzen haben.
Ironischerweise koennte man sagen: Kein Wunder dass, die Mutter Gottes und alle Heiligen keine Zeit mehr haben bei echten bitternoetigen Bitten Hilfestellung zu geben, sie muessen sich um Fussballstatistiken sorgen.

Benutzeravatar
Niels
Beiträge: 23526
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 11:13

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Niels » Sonntag 3. Juli 2016, 00:43

Gute "Geschäftsidee". :zirkusdirektor:
Hierzulande eher schwierig.
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

Fragesteller
Beiträge: 1691
Registriert: Freitag 18. Mai 2012, 10:41

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Fragesteller » Sonntag 3. Juli 2016, 10:07

umusungu hat geschrieben:
Protasius hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:
martin v. tours hat geschrieben:z.B. sind die Nichtliebhaber DIESER EU sicher keine kleine Minderheit. Warum sollen die hier mitbeten?
wer lesen kann - oder verstehen will - ist klar im Vorteil:
"Wir beten für die Briten, die in der kommenden Woche über einen "Brexit" abstimmen;
und für alle, die Europa weiter bauen wollen – trotz aller Probleme."
Man kann als jemand, der die derzeitige Gestalt der EU für einen Irrweg hält selbstverständlich auch für die beten, die den eingeschlagenen Weg fortsetzen wollen; im Zweifelsfall um Erkenntnis. Diese Fürbitten enthalten sich ja einer expliziten Bitte - was ich bei Fürbitten durchaus positiv finde, denn Gott wird eh am besten wissen, was die, für die gebetet wird, brauchen.
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:
enerell ist das richtig. Im vorliegenden Fall enthält die Fürbitte aber durch die pathetische Rede von "Europa weiterbauen" eine implizite Wertung. Klar, theoretisch könnte das alles mögliche heißen, aber es ist doch klar, dass sich das in der üblichen Politrhetorik auf die EU bezieht und sich damit in dieser Frage deutlich positioniert. Eine neutrale Formulierung wie "für alle, die in über dieDueZukunft Europas entscheiden" wäre angemessener.

Raphaela
Beiträge: 5211
Registriert: Dienstag 11. September 2007, 17:53
Wohnort: Erzbistum Freiburg;südlichster Südschwarzwald "Dreiland": CH-D-F

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Raphaela » Sonntag 10. Juli 2016, 09:46

martin v. tours hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:diese Fürbitten greifen die Sorgen und Probleme vieler Menschen auf .....
eben -vieler.
Sollten nicht Fürbitten so formuliert sein, das es möglichst alle betrifft?
Okay, wenn das so ist, dann können ja gleich die Messintensionen für bestimmte Personen abgeschafft werden. - Da gibt es ja nur einzele, für die gebetet wird.
Und die Fürbitten am Karfreitag müssen auch umformuliert werden. In keiner der Fürbitten werden allen Menschen berücksichtigt...
:tuete: :breitgrins:
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

Benutzeravatar
Niels
Beiträge: 23526
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 11:13

Re: Fürbitten, wozu und weshalb?

Beitrag von Niels » Sonntag 10. Juli 2016, 10:05

Wieso das denn? Eine Karfreitagsfürbitte ist doch nahezu universal:
Messbuch von 1962 hat geschrieben:Orémus, dilectíssimi nobis, Deum Patrem omnipotentem, ut cunctis mundum purget érroribus: morbos áuferat: famen depéllat: apériat cárceres: víncula dissolvat: peregrinántibus réditum: infirmántibus sanitátem: navigántibus portum salútis indulgeat.
Orémus. Flectámus genua. Leváte.
Omnípotens sempitérne Deus, maestórum consolátio, laborántium fortitúdo: pervéniant ad te preces de quacúmque tribulatóne clamántium: ut omnes sibi in necessitátibus suis misericórdiam tuam gáudeant afuísse. Per Dominum... Amen.
Dem entspricht ungefähr:
Messbuch von 1970 hat geschrieben:10. Für alle Not leidenden Menschen
Lasst uns Gott, den allmächtigen Vater, bitten für alle, die der Hilfe bedürfen: Er reinige die Welt von allem Irrtum, nehme die Krankheiten hinweg, vertreibe den Hunger, löse ungerechte Fesseln, gebe den Heimatlosen Sicherheit, den Pilgernden und Reisenden eine glückliche Heimkehr, den Kranken die Gesundheit und den Sterbenden das ewige Leben.
(Beuget die Knie. - Stille - Erhebet euch.)
Allmächtiger, ewiger Gott,du Trost der Betrübten, du Kraft der Leidenden,höre auf alle, die in ihrer Bedrängnis zu dir rufen,und lass sie in jeder Not deine Barmherzigkeit erfahren. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Nolite timere pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema