Liturgische Mißbräuche 3.0

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Petrus
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Petrus » Mittwoch 18. Juli 2018, 12:07

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 10:40
ich wprds ned machen :blinker:
auch das noch.
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Siard
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Siard » Mittwoch 18. Juli 2018, 16:56

Gut, daß ich römisch-katholisch bin und nicht nicht "Das-Konzil"-katholisch.
Die letztere Religion ist nicht ernst zu nehmen und ich pflege mit ihr keinen wesentlichen Umgang.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter.

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PascalBlaise
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von PascalBlaise » Mittwoch 18. Juli 2018, 17:19

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 16:56
Gut, daß ich römisch-katholisch bin und nicht nicht "Das-Konzil"-katholisch.
Die letztere Religion ist nicht ernst zu nehmen und ich pflege mit ihr keinen wesentlichen Umgang.
Wieviele katholische Kirchen gibt es denn?
Pass auf, dass Du nicht in die Hochmuts-Falle tappst.
Das passiert mir auch des öfteren.
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Siard » Mittwoch 18. Juli 2018, 17:33

PascalBlaise hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 17:19
Wieviele katholische Kirchen gibt es denn?
Es gibt eine ganze Anzahl von Kirchen, die sich katholisch, ja sogar römisch-katholisch nennen.
Aber es gibt nur eine heilige, katholische und apostolische Kirche.
(Das leidige Problem des doppelten Sprachgebrauchs!)
Die Geist-des-Konzils-Kirche ist eine andere Religion. :pfeif:
PascalBlaise hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 17:19
Pass auf, dass Du nicht in die Hochmuts-Falle tappst.
Ich würde es nicht Hochmut nenne, da ich nicht sicher bin, ob ich die richtige Religion habe. Vielleicht ist ja die Das-Konzils-Religion die wahre.
Aber Falle ist durchaus richtig.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Petrus » Mittwoch 18. Juli 2018, 18:32

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 17:33
PascalBlaise hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 17:19
Wieviele katholische Kirchen gibt es denn?
Es gibt eine ganze Anzahl von Kirchen, die sich katholisch, ja sogar römisch-katholisch nennen.
Aber es gibt nur eine heilige, katholische und apostolische Kirche.
(Das leidige Problem des doppelten Sprachgebrauchs!)
hierzu ein, wie ich meine, interessanter Artikel von Pfr. Herbert Goltzen (ich kann mich gut und gern an ihn erinnern):
http://www.quatember.de/J1972/q72147.htm
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 18. Juli 2018, 18:49

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 09:02
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 18:04
Juergen hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 17:05
Die Vor­an­kün­d­i­gung von Frei­tag in der Augs­bur­ger All­ge­mei­nen mit ein paar In­fos zum Neu­pries­ter. Da wun­dert ei­nem dann auch nix mehr.
https://www.augsburger-allgemeine.de/au ... 32391.html
Der Altar als Bühne von Perversen. Das ist doch an Abartigkeit nicht mehr zu überbieten.
Da braucht man nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, was der Hochwürdige Herr in seiner Freizeit treibt.
Und mit den gleichen geweihten Fingerchen teilt er die Kommunion aus.
ach ja wie ist es doch schön sich über die "Moral" anderer zu entrüsten
Wehe es wäre ein Frau aufgetreten nicht wahr ? Wie seinerzeit in Köln.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Siard » Mittwoch 18. Juli 2018, 21:14

Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 18:04
Der Altar als Bühne von Perversen.
Ich habe nicht wenige erlebt, die den Altar als ihre Bühne zur Selbstdarstellung benutzt haben.
Auch das ist für mich eine Perversion.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Vir Probatus » Mittwoch 18. Juli 2018, 22:41

Siard hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 21:14
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 18:04
Der Altar als Bühne von Perversen.
Ich habe nicht wenige erlebt, die den Altar als ihre Bühne zur Selbstdarstellung benutzt haben.
Auch das ist für mich eine Perversion.
Volle Zustimmung.
Das ist auch ein Grund warum ich keine WoGo-Feiern besuche.
Früher hiessen die Vorbeter und haben das aus der Bank gemacht, ohne Mantelalbe und Stola-Andeutung.
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von CIC_Fan » Donnerstag 19. Juli 2018, 07:33

Vir Probatus hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 18:49
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 09:02
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 18:04
Juergen hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 17:05
Die Vor­an­kün­d­i­gung von Frei­tag in der Augs­bur­ger All­ge­mei­nen mit ein paar In­fos zum Neu­pries­ter. Da wun­dert ei­nem dann auch nix mehr.
https://www.augsburger-allgemeine.de/au ... 32391.html
Der Altar als Bühne von Perversen. Das ist doch an Abartigkeit nicht mehr zu überbieten.
Da braucht man nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, was der Hochwürdige Herr in seiner Freizeit treibt.
Und mit den gleichen geweihten Fingerchen teilt er die Kommunion aus.
ach ja wie ist es doch schön sich über die "Moral" anderer zu entrüsten
Wehe es wäre ein Frau aufgetreten nicht wahr ? Wie seinerzeit in Köln.
wann ist wo eine Dame in Köln aufgetreten in so einem Zusammenhang

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von HeGe » Donnerstag 19. Juli 2018, 14:07

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 14:17
Eine Erotik-Primiz eines Neupriesters aus der Diözese Rottenburg :patsch:
Die Diözese hat "erhebliche Bedenken": http://www.kath.net/news/64527
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von PascalBlaise » Donnerstag 19. Juli 2018, 17:28

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 14:07
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 14:17
Eine Erotik-Primiz eines Neupriesters aus der Diözese Rottenburg :patsch:
Die Diözese hat "erhebliche Bedenken": http://www.kath.net/news/64527
Das Problem ist doch, dass die Leute sich alles gefallen lassen.
Wenn das Publikum geschlossen die Veranstaltung verlassen hätte, wäre ganz schnell Schluss mit solchen Sparefankerl.
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Vir Probatus » Donnerstag 19. Juli 2018, 21:47

PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 17:28
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 14:07
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 14:17
Eine Erotik-Primiz eines Neupriesters aus der Diözese Rottenburg :patsch:
Die Diözese hat "erhebliche Bedenken": http://www.kath.net/news/64527
Das Problem ist doch, dass die Leute sich alles gefallen lassen.
Wenn das Publikum geschlossen die Veranstaltung verlassen hätte, wäre ganz schnell Schluss mit solchen Sparefankerl.
Genau das ist das Problem. Aufstehen, Unmut bekunden und gehen.
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Petrus » Freitag 20. Juli 2018, 09:54

PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 17:28
Wenn das Publikum geschlossen die Veranstaltung verlassen hätte, wäre ganz schnell Schluss mit solchen Sparefankerl.
hmm …

"Publikum"?

Im Theater gibt es vorne eine Bühne. Dort agieren die Schauspieler. Hinten sitzt das Publikum. Hört zu, am Schluß wird applaudiert, oder vielleicht auch "Buh" gemacht.

In der Kirche ist das, meine ich, anders. Das ist eine Feier. Mit den Vielen, und mit uns Allen.

Peter.
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von PascalBlaise » Freitag 20. Juli 2018, 10:02

Petrus hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 09:54
PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 17:28
Wenn das Publikum geschlossen die Veranstaltung verlassen hätte, wäre ganz schnell Schluss mit solchen Sparefankerl.
hmm …

"Publikum"?

Im Theater gibt es vorne eine Bühne. Dort agieren die Schauspieler. Hinten sitzt das Publikum. Hört zu, am Schluß wird applaudiert, oder vielleicht auch "Buh" gemacht.

In der Kirche ist das, meine ich, anders. Das ist eine Feier. Mit den Vielen, und mit uns Allen.

Peter.
Tja, ich habe aber bewusst Publikum geschrieben.
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Petrus » Freitag 20. Juli 2018, 10:06

danke Dir, PascalBlaise, für Deine Ergänzung.

ich bin der Meinung, dass ich ein wenig davon verstanden habe, was Du meinst.

danke,
Peter :)
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 20. Juli 2018, 10:26

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 14:07
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 14:17
Eine Erotik-Primiz eines Neupriesters aus der Diözese Rottenburg :patsch:
Die Diözese hat "erhebliche Bedenken": http://www.kath.net/news/64527
man hat die Bedenken der Diözese zur Kenntnis genommen und jetzt

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 20. Juli 2018, 10:28

Vir Probatus hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 21:47
PascalBlaise hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 17:28
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 14:07
HeGe hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 14:17
Eine Erotik-Primiz eines Neupriesters aus der Diözese Rottenburg :patsch:
Die Diözese hat "erhebliche Bedenken": http://www.kath.net/news/64527
Das Problem ist doch, dass die Leute sich alles gefallen lassen.
Wenn das Publikum geschlossen die Veranstaltung verlassen hätte, wäre ganz schnell Schluss mit solchen Sparefankerl.
Genau das ist das Problem. Aufstehen, Unmut bekunden und gehen.
warum sollten Menschen die das ablehnen dort im Publikum sein,es sei den professionelle Krawall Macher ?

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Siard » Freitag 20. Juli 2018, 13:18

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 10:28
warum sollten Menschen die das ablehnen dort im Publikum sein,es sei den professionelle Krawall Macher ?
Weil sie nicht wußten, was sie erwartete?
Schließlich ist es selbst in Konzilskirche noch nicht überall selbstverständlich.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 20. Juli 2018, 13:47

eher unwahrscheinlich bei so einer veranstaltung und von solchen Protesten war ja auch nirgends die Rede, wenn es solche gegeben hätte hätten sich doch die Kritiker darauf gestürzt
wir haben nur von den bedenken der diözese gehört die man schlicht zur Kenntnis nimmt und zur Tagesordnung übergeht

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Petrus » Freitag 20. Juli 2018, 20:38

CIC_Fan hat geschrieben:
Donnerstag 19. Juli 2018, 07:33
Vir Probatus hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 18:49
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 18. Juli 2018, 09:02
Vir Probatus hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 18:04
Juergen hat geschrieben:
Dienstag 17. Juli 2018, 17:05
Die Vor­an­kün­d­i­gung von Frei­tag in der Augs­bur­ger All­ge­mei­nen mit ein paar In­fos zum Neu­pries­ter. Da wun­dert ei­nem dann auch nix mehr.
https://www.augsburger-allgemeine.de/au ... 32391.html
Der Altar als Bühne von Perversen. Das ist doch an Abartigkeit nicht mehr zu überbieten.
Da braucht man nicht viel Phantasie um sich vorzustellen, was der Hochwürdige Herr in seiner Freizeit treibt.
Und mit den gleichen geweihten Fingerchen teilt er die Kommunion aus.
ach ja wie ist es doch schön sich über die "Moral" anderer zu entrüsten
Wehe es wäre ein Frau aufgetreten nicht wahr ? Wie seinerzeit in Köln.
wann ist wo eine Dame in Köln aufgetreten in so einem Zusammenhang
ich vermute, hier:

der "Kirchentango":
https://www.google.de/search?q=k%C3%B6l ... D_27BinpOM:

(man beachte den mutigen Ausfallschritt des wohl schon etwas älteren Tanzpartners)
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Siard » Freitag 20. Juli 2018, 21:14

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 13:47
eher unwahrscheinlich bei so einer veranstaltung und von solchen Protesten war ja auch nirgends die Rede, wenn es solche gegeben hätte hätten sich doch die Kritiker darauf gestürzt
wir haben nur von den bedenken der diözese gehört die man schlicht zur Kenntnis nimmt und zur Tagesordnung übergeht
Du springst zur Zeit ziemlich hin und her.

Vermutlich haben diejenigen, die sich aufgeregt haben es so gemacht, wie ich es gemacht habe und sind gegangen, falls sie sich getraut haben. Das kenne ich auch aus einer Pfarre in der ich lange gelebt habe; die Leute haben mit den Füßen abgestimmt und sind danach woanders zur Messe gegangen.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter.

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Petrus » Freitag 20. Juli 2018, 21:27

Siard hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 21:14
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 13:47
eher unwahrscheinlich bei so einer veranstaltung und von solchen Protesten war ja auch nirgends die Rede, wenn es solche gegeben hätte hätten sich doch die Kritiker darauf gestürzt
wir haben nur von den bedenken der diözese gehört die man schlicht zur Kenntnis nimmt und zur Tagesordnung übergeht
Du springst zur Zeit ziemlich hin und her.
ein Wunder?

*scnr*
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von CIC_Fan » Samstag 21. Juli 2018, 08:57

Siard hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 21:14
CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 20. Juli 2018, 13:47
eher unwahrscheinlich bei so einer veranstaltung und von solchen Protesten war ja auch nirgends die Rede, wenn es solche gegeben hätte hätten sich doch die Kritiker darauf gestürzt
wir haben nur von den bedenken der diözese gehört die man schlicht zur Kenntnis nimmt und zur Tagesordnung übergeht
Du springst zur Zeit ziemlich hin und her.

Vermutlich haben diejenigen, die sich aufgeregt haben es so gemacht, wie ich es gemacht habe und sind gegangen, falls sie sich getraut haben. Das kenne ich auch aus einer Pfarre in der ich lange gelebt habe; die Leute haben mit den Füßen abgestimmt und sind danach woanders zur Messe gegangen.
worauf stützt Du deine Annahme daß sich jemand der Anwesenden aufgeregt hat?

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Siard » Samstag 21. Juli 2018, 12:40

CIC_Fan hat geschrieben:
Samstag 21. Juli 2018, 08:57
worauf stützt Du deine Annahme daß sich jemand der Anwesenden aufgeregt hat?
Worauf stützt Du Deine Annahme, daß alle dieses Spektakel gut fanden?
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Petrus » Samstag 21. Juli 2018, 13:10

nun,

nach der oben zierten Quelle (bei diesem Artikel dürfte es sich wohl um die Primärquelle handeln) gab es folgende erkennbaren Reaktionen:

1) Ein Gottesdienstbesucher (männlich) entkleidete sich teilweise und gab laut zu verstehen, daß sich jetzt wohl alle entkleiden dürften.

2) Mehrere Gottesdienstbesucher verließen während des Gottesdienstes die Kirche.

Meine Meinung: Wenn ich eingeladen werde, von der Kirche, zu einer Vesper, erwarte ich, dass diese Vesper nach der Ordnung der Kirche gefeiert wird. Wenn man liturgische Experimente machen möchte, erwarte ich, dass man mir dies vorher mitteilt. "Überfälle" schätze ich nicht so besonders.
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Siard » Samstag 21. Juli 2018, 13:15

Petrus hat geschrieben:
Samstag 21. Juli 2018, 13:10
"Überfälle" schätze ich nicht so besonders.
:daumen-rauf:
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Sascha B. » Mittwoch 26. Dezember 2018, 11:58

Habe mich heute nach vielen Jahren mal wieder in ne NOM "Messe" verirrt (Feiertage können echt langweilig sein), und war über eine Einschiebung nach der Wandlung überrascht. Der Zelebrant erhob den Leib Christi und betete: Kommt lasset und Anbeten, kommt lasset und Anbeten, kommt lasset und Anbeten den König, den Herrn.

Entweder gab es in den letzten Jahren eine kleine Liturgiereform oder, was ich für Wahrscheinlicher halte, handelte es sich um eine Eigenmächtigkeit des Zelebranten. Selbst wenn dieser Text durchaus Fromm und Würdig ist, wenn ich in eine Liturgie gehe will ich keine Überraschungen sondern Liturgie nach Vorschrift.
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von holzi » Mittwoch 26. Dezember 2018, 12:30

Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 26. Dezember 2018, 11:58
Habe mich heute nach vielen Jahren mal wieder in ne NOM "Messe" verirrt (Feiertage können echt langweilig sein), und war über eine Einschiebung nach der Wandlung überrascht. Der Zelebrant erhob den Leib Christi und betete: Kommt lasset und Anbeten, kommt lasset und Anbeten, kommt lasset und Anbeten den König, den Herrn.

Entweder gab es in den letzten Jahren eine kleine Liturgiereform oder, was ich für Wahrscheinlicher halte, handelte es sich um eine Eigenmächtigkeit des Zelebranten. Selbst wenn dieser Text durchaus Fromm und Würdig ist, wenn ich in eine Liturgie gehe will ich keine Überraschungen sondern Liturgie nach Vorschrift.
Das war ja nicht für dich gedacht, sondern für die vielen U-Bootchristen. Also die, die nur einmal im Jahr kurz in der Kirche auftauchen. Die dann von Liturgie entweder null Ahnung haben und auch sonst nur mal schnell etwas Besinnliches haben wollen.
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 26. Dezember 2018, 12:33

leider ist es schon seit der Liturgiereform zu beobachten daß auch traditionelle Geistliche Kreativ werden das prominenteste Beispiel ist Prälat Imkamp
https://www.youtube.com/watch?v=Q_TIAqi33Lk

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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von PascalBlaise » Mittwoch 26. Dezember 2018, 13:04

holzi hat geschrieben:
Mittwoch 26. Dezember 2018, 12:30
Sascha B. hat geschrieben:
Mittwoch 26. Dezember 2018, 11:58
Habe mich heute nach vielen Jahren mal wieder in ne NOM "Messe" verirrt (Feiertage können echt langweilig sein), und war über eine Einschiebung nach der Wandlung überrascht. Der Zelebrant erhob den Leib Christi und betete: Kommt lasset und Anbeten, kommt lasset und Anbeten, kommt lasset und Anbeten den König, den Herrn.

Entweder gab es in den letzten Jahren eine kleine Liturgiereform oder, was ich für Wahrscheinlicher halte, handelte es sich um eine Eigenmächtigkeit des Zelebranten. Selbst wenn dieser Text durchaus Fromm und Würdig ist, wenn ich in eine Liturgie gehe will ich keine Überraschungen sondern Liturgie nach Vorschrift.
Das war ja nicht für dich gedacht, sondern für die vielen U-Bootchristen. Also die, die nur einmal im Jahr kurz in der Kirche auftauchen. Die dann von Liturgie entweder null Ahnung haben und auch sonst nur mal schnell etwas Besinnliches haben wollen.
Das ist der Kehrvers vom Adeste fideles, "Nun freut Euch, ihr Christen". Ist vllt. nicht ideal, aber doch eine Improvisation der harmlosen Art, da kann einem viel Schlimmeres begegnen.
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

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holzi
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von holzi » Mittwoch 26. Dezember 2018, 13:06

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 26. Dezember 2018, 12:33
leider ist es schon seit der Liturgiereform zu beobachten daß auch traditionelle Geistliche Kreativ werden das prominenteste Beispiel ist Prälat Imkamp
https://www.youtube.com/watch?v=Q_TIAqi33Lk
Der Herr Prälat hat tatsächlich als Prediger mehr Talent denn als Liturgiker. Jetzt ist der Fürstendiener und Hauskaplan bei den Thurn & Taxis.
Die Zeit ist, bei Licht besehen, immer gleich gut und gleich schlecht am Ende vom Jahre wie am Anfange desselben, nur die besseren Menschen machen die Zeiten besser, und bessere Menschen macht nur das treu geübte Christentum.
Adolph Kolping

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Amigo
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Re: Liturgische Mißbräuche 3.0

Beitrag von Amigo » Mittwoch 26. Dezember 2018, 23:29

Ja, die Christmette wird nicht selten - wohl ob des ungewohnt zahlreichen und seltenen „Publikums“ - mitunter für pastorale Verschlimmbesserungsideen genutzt. Bei uns unter anderem bei der Kommunionspendung mit den Worten „der neugeborene Christus“, was ich gleich dreifach (liturgisch, theologisch und zu guter Letzt auch pastoral) für falsch und verwerflich befinde. :regel: Aber was soll man machen, wenn’s die Verantwortlichen nicht stört...

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