"Die Kirche und das liebe Geld"

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 27. Juli 2018, 06:43

https://www.br.de/nachrichten/unterfran ... n-100.html

Ich bin gespannt, was da noch alles kommt.

Erstmaliges und einmaliges Fehlverhalten sieht wohl anders aus.
Was ist dem Herrn Generalvikar sonst noch entgangen ?
"Die Frau ist für die Kirche unabdingbar und wichtiger als manche Bischöfe." (Papst Franziskus)

Vir Probatus
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 27. Juli 2018, 07:15

Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 26. Juli 2018, 09:52
ich meine, das Ganze ist ein strukturelles Problem, bestehend aus mehreren Komponenten.

1) Priester (und Bischöfe) können immer alles. Betriebswirtschaft haben sie nicht studiert, aber sie sind geweiht (in der Kirche nennt man Diejenigen "Laien", die anderswo "Fachleute" genannt werden).

2) Spezlwirtschaft par excellence.

2a) Nachdem Reinhard Marx Erzbischof von München und Freising wurde, habe ich mich mit einem guten Freund unterhalten, der hat mir gesagt: "Du, Peter - der hat jetzt alle Stellen auf 100% reduziert". Ich habe nicht verstanden. Dann hat er mir das erklärt. In der Diözese gab es Mitarbeitende, die eine 75%-Stelle hatten, eine 40%-Stelle, und eine 25%-Stelle. Summa Summarum eine !40%-Stelle.

2b) "Der war halt mein Studienfreund, wir kannten uns vom Studium" (Bischof Hanke, Eichstätt).

2c) Ein Krankenhauspfarrer (mein früherer Gemeindepfarrer, wir kannten uns gut), hat mich angerufen, man bräuchte bitte einen Mesner für die Münchner Innenstadtkliniken. Ob ich das machen könnte? Ich: "Ja gern, ich bin jetzt im Ruhestand." Er: "Super, Herr X!" Den anderen Krankenhauspfarrer kannte ich aus dem Studium. Er: "Du, Peter - mensch, dann haben wir ja einen Theologen als Mesner, Du kennst dich ja aus - da freu ich mich drauf." Also: Bewerbung bei Personalreferat. Absage. Nuja - habe ich mir gedacht - dann halt nicht. Ein anderer hatte "das Rennen" gemacht.

3) Die hierarchische ("heilige Herrschaft") oder - "der Ober sticht den Unter". Selbstverständlich wird bei kritischen Anmerkungen immer wieder gebetsmühlenartig bemüht das Schein-Argument: Sollen jetzt die Dogmen jetzt per Basisdemokratie entschieden werden?")

4) Keine funktionierende Kontrolle.

4a) Die von der Würzburger Synode erbetene (man kann nur bitten) Kirchliche Verwaltungsgerichtsbarkeit gibt es bis heute nicht.

4b) Wenn uns ein Vermögensverwaltungsrat nicht paßt, entmachten wir den einfach. Was interessiert uns das Kirchenrecht? (Limburg, Kärnten).

4c) Der Pfarrer nimmt am Sonntag die Kollekte in einem Säcklein mit, und schließt sie im Tresor vom Pfarrbüro ein. Am Montag öffnet die Sekretärin den Tresor, öffnet das Säcklein, und zählt das Geld (selbst erlebt).

5) Das Geld fließt von selber. Wir müssen dafür nichts tun. (Wir sind ja hier nicht in der Wirtschaft. Wir müssen uns doch dafür nicht anstrengen).

Ergänzung: Natürlich gibt es die hier aufgezählten Komponenten immer und überall. Ich meine: Die Kombi macht's.
Eine Weihe ersetzt in der Kirche jede Form von Kompetenz.
Mit diesem Argument ist dann auch jeder "geweihte" geborener Vorsitzender ein jeden Gremiums.

Entweder man will die Probleme, oder man muss sie hinnehmen, oder man muss etwas verändern.
Meine Vermutung ist: Man will die Probleme, weil die, die Probleme machen die gleichen sind, wie die, die davon profitieren.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Vir Probatus » Freitag 27. Juli 2018, 07:15

Petrus hat geschrieben:
Donnerstag 26. Juli 2018, 09:52
ich meine, das Ganze ist ein strukturelles Problem, bestehend aus mehreren Komponenten.

1) Priester (und Bischöfe) können immer alles. Betriebswirtschaft haben sie nicht studiert, aber sie sind geweiht (in der Kirche nennt man Diejenigen "Laien", die anderswo "Fachleute" genannt werden).

2) Spezlwirtschaft par excellence.

2a) Nachdem Reinhard Marx Erzbischof von München und Freising wurde, habe ich mich mit einem guten Freund unterhalten, der hat mir gesagt: "Du, Peter - der hat jetzt alle Stellen auf 100% reduziert". Ich habe nicht verstanden. Dann hat er mir das erklärt. In der Diözese gab es Mitarbeitende, die eine 75%-Stelle hatten, eine 40%-Stelle, und eine 25%-Stelle. Summa Summarum eine !40%-Stelle.

2b) "Der war halt mein Studienfreund, wir kannten uns vom Studium" (Bischof Hanke, Eichstätt).

2c) Ein Krankenhauspfarrer (mein früherer Gemeindepfarrer, wir kannten uns gut), hat mich angerufen, man bräuchte bitte einen Mesner für die Münchner Innenstadtkliniken. Ob ich das machen könnte? Ich: "Ja gern, ich bin jetzt im Ruhestand." Er: "Super, Herr X!" Den anderen Krankenhauspfarrer kannte ich aus dem Studium. Er: "Du, Peter - mensch, dann haben wir ja einen Theologen als Mesner, Du kennst dich ja aus - da freu ich mich drauf." Also: Bewerbung bei Personalreferat. Absage. Nuja - habe ich mir gedacht - dann halt nicht. Ein anderer hatte "das Rennen" gemacht.

3) Die hierarchische ("heilige Herrschaft") oder - "der Ober sticht den Unter". Selbstverständlich wird bei kritischen Anmerkungen immer wieder gebetsmühlenartig bemüht das Schein-Argument: Sollen jetzt die Dogmen jetzt per Basisdemokratie entschieden werden?")

4) Keine funktionierende Kontrolle.

4a) Die von der Würzburger Synode erbetene (man kann nur bitten) Kirchliche Verwaltungsgerichtsbarkeit gibt es bis heute nicht.

4b) Wenn uns ein Vermögensverwaltungsrat nicht paßt, entmachten wir den einfach. Was interessiert uns das Kirchenrecht? (Limburg, Kärnten).

4c) Der Pfarrer nimmt am Sonntag die Kollekte in einem Säcklein mit, und schließt sie im Tresor vom Pfarrbüro ein. Am Montag öffnet die Sekretärin den Tresor, öffnet das Säcklein, und zählt das Geld (selbst erlebt).

5) Das Geld fließt von selber. Wir müssen dafür nichts tun. (Wir sind ja hier nicht in der Wirtschaft. Wir müssen uns doch dafür nicht anstrengen).

Ergänzung: Natürlich gibt es die hier aufgezählten Komponenten immer und überall. Ich meine: Die Kombi macht's.
Eine Weihe ersetzt in der Kirche jede Form von Kompetenz.
Mit diesem Argument ist dann auch jeder "geweihte" geborener Vorsitzender ein jeden Gremiums.

Entweder man will die Probleme, oder man muss sie hinnehmen, oder man muss etwas verändern.
Meine Vermutung ist: Man will die Probleme, weil die, die Probleme machen die gleichen sind, wie die, die davon profitieren.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Siard » Freitag 27. Juli 2018, 13:35

Vir Probatus hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 07:15
Eine Weihe ersetzt in der Kirche jede Form von Kompetenz.
Ja. Das ist solange nicht schlimm, wie es den Geweihten klar ist, daß es Menschen gibt, die in manchen Bereichen besser Bescheid wissen, als sie.
Leider gibt es aber einen erschreckenden Anteil, die überzeugt sind in allem besser Bescheid zu wissen, als Fachleute in den jeweiligen Bereichen.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Lupus » Freitag 27. Juli 2018, 15:30

Auweh! Ist das die zur Zeit brütende Hitze, die Euch dazu veranlasst, so gründlich, aber ein wenig lieblos auf uns "Geweihte" einzudreschen? Na ja, wenns denn sein muss! :patsch:

+L.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 27. Juli 2018, 15:58

was ist an den Aussagen falsch

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Lupus » Freitag 27. Juli 2018, 16:18

Das weisst Du doch am allerbesten; wer würde es wagen, Deine Aussagen zu kritisieren? :pfeif: :achselzuck:

+L.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Siard » Freitag 27. Juli 2018, 16:35

Lupus hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 15:30
Auweh! Ist das die zur Zeit brütende Hitze, die Euch dazu veranlasst, so gründlich, aber ein wenig lieblos auf uns "Geweihte" einzudreschen? Na ja, wenns denn sein muss! :patsch:
Ich habe es so mehr als einmal erlebt. Und das ist noch eine der harmloseren Seiten.
Und wenn schon Lieblosigkeit erwähnt wird: Ich habe unter Priestern mehr lieblose Menschen erlebt, als sonstwo.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Lupus » Freitag 27. Juli 2018, 16:57

Ja, so sans, ja, so sans, die oidn Rittersleut,
ja, so sans, ja, so sans, die oidn Rittersleut!
Gsuffa hams und des net wia, aus die Eimer Wein und Bier...

Aber, es gibt sicher auch noch ein paar Andere, oder?
+L.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Siard » Freitag 27. Juli 2018, 19:09

Lupus hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 16:57
Aber, es gibt sicher auch noch ein paar Andere, oder?
Ich habe nie etwas anderes behauptet.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Petrus » Freitag 27. Juli 2018, 19:20

mir geht es nicht darum, auf Menschen einzuprügeln. ich interessiere mich für strukturelle Gegebenheiten und deren Auswirkungen auf Menschen.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Petrus » Freitag 27. Juli 2018, 20:20

Lupus,

Du bringst mich auf Ideen ...

Wenn ich den Onkel X, aus meiner Verwandtschaft (wir beide kennen uns gut seit sehr vielen Jahren, wir mögen uns sehr) anläßlich einer Familienfeier mal wiedertreffe, könnte ich ihn ja mal fragen: "Duuu, X, das zweite Vatikanische Konzil hat doch gesagt, die Priester unterscheiden sich von den Laien dem Wesen nach. Kannst Du mir das erklären, etwas genauer?"

Dann weiß ich jetzt schon, was er macht. Er grinst mich fröhlich an, haut mir freundschaftlich auf die Schulter, und sagt: "mensch, Peter ..."

:)
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Torsten » Freitag 27. Juli 2018, 21:50

Petrus hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 19:20
mir geht es nicht darum, auf Menschen einzuprügeln.
Ich kannte mal einen, der das ähnlich sah und muss sagen: Nicht einmal sein rumsticheln war legendär.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 28. Juli 2018, 07:29

Lupus hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 16:18
Das weisst Du doch am allerbesten; wer würde es wagen, Deine Aussagen zu kritisieren? :pfeif: :achselzuck:

+L.
wieder mal kein zusammenhang zum thema und wieder nur ad hominem also keine Argumente

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Lupus » Sonnabend 28. Juli 2018, 15:16

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 15:58
was ist an den Aussagen falsch
Vielleicht nicht ganz falsch, aber doch gar zu allgemein gesagt, so als ob ALLE "GEWEIHTEN" aus demselben Holz geschnitzt wären. Kann es nicht doch auch andere geben?
(Also vielleicht doch ein Zusammenhang mit dem angeschnittenen Thema?)
.L.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 28. Juli 2018, 15:18

Die Frage war doch daß eine Weihe genügt um in der Kirche einen Job auszuüben ohne sonst dafür qualifiziert zu sein

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Lupus » Sonnabend 28. Juli 2018, 15:30

CIC_Fan hat geschrieben:
Sonnabend 28. Juli 2018, 15:18
Die Frage war doch daß eine Weihe genügt um in der Kirche einen Job auszuüben ohne sonst dafür qualifiziert zu sein
Darf ich es wagen, Deine Sichtweise ein wenig zu kritisieren?
Weihe ist für mich mehr als eine irgendwie geartete "Beauftragung", sondern ein Sakrament!
Und ich wage zu bezweifeln, dass Seelsorge lediglich eine Gelegenheit ist, einen Job auszuüben!
Qualifikation dafür? Nun, wer ist schon in den Augen der Menschen dafür qualifiziert, seinen Mitmenschen Gott, Christus, Heilige, Kirche nahezubringen? Das kann nur gelingen, wenn der betreffende Mensch bereit ist, in sich hineinzuhören, in Stille (im Gebet) mit Gott zu sprechen, auf ihn zu hören. "Bereit sein ist alles!"

Ich habe vor dieser Niederschrift gebetet, tust Du das auch immer vorher? ich denke schon!

+L.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Sonnabend 28. Juli 2018, 15:36

ich kritisiere nicht die Weihe für die Kernkompetenz der Tätigkeit des Priester Sakramenten Spendung ect ist sie erforderlich aber wenn jemand einen Posten bekleidet z.b. leiter einer Einrichtung in der Schwerstbehinderte Menschen leben und keinerlei fachliche Ahnung hat und eben nur dort sitzt weil er geweihter Priester ist dann wirds blödsinnig bis tragisch der Wiener Kardinal macht in Sozialeinrichtungen diesem Blödsinn endlich ein Ende
und nur darum geht es mir die Weihe ersetzt keine Fachausbildung

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Lupus » Sonnabend 28. Juli 2018, 16:07

Darf ich es für bedauerlich halten, Dass Du nicht bereits in Deinen früheren Niederschriften hier in diesem Thread so klar geschrieben hast, was Du eigentlich meintest. :huhu:
Jetzt sieht das alles ein wenig anders aus!
Einen schönen Sonntag!
+L.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von HeGe » Montag 30. Juli 2018, 17:16

Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von HeGe » Dienstag 13. November 2018, 14:20

kath.net hat geschrieben: Entweltlichung in Argentinien: Kirche will auf Zuschüsse verzichten

Die katholische Kirche Argentiniens will schrittweise auf staatliche Zuschüsse verzichten. Diese waren zuletzt etwa 3 Millionen Euro pro Jahr [...]
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Siard » Dienstag 13. November 2018, 14:44

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 13. November 2018, 14:20
kath.net hat geschrieben: Entweltlichung in Argentinien: Kirche will auf Zuschüsse verzichten

Die katholische Kirche Argentiniens will schrittweise auf staatliche Zuschüsse verzichten. Diese waren zuletzt etwa 3 Millionen Euro pro Jahr [...]
Die Bischöfe wird's schon nicht treffen.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Caviteño » Mittwoch 14. November 2018, 02:03

HeGe hat geschrieben:
Dienstag 13. November 2018, 14:20
kath.net hat geschrieben: Entweltlichung in Argentinien: Kirche will auf Zuschüsse verzichten

Die katholische Kirche Argentiniens will schrittweise auf staatliche Zuschüsse verzichten. Diese waren zuletzt etwa 3 Millionen Euro pro Jahr [...]
Man darf gespannt sein, ob es dann auch zu einer Verfassungsänderung kommt:
Art. 2 Verfassung der Argentinischen Bundesrepublik hat geschrieben: Staatsreligion
Die Bundesregierung unterhält den katholisch-apostolisch-römischen Kultus.
http://www.verfassungen.net/ar/verf94-i.htm

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Petrus » Sonntag 18. November 2018, 15:58

"Sachsen-Anhalt: Katholischer Pfarrer klaut 120.000 Euro aus Kirchenkasse"

bittschön:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 39067.html
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Siard » Sonntag 18. November 2018, 18:24

Petrus hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 15:58
"Sachsen-Anhalt: Katholischer Pfarrer klaut 120.000 Euro aus Kirchenkasse"

bittschön:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 39067.html
Gut, daß Pfarrer im Gebiet der DBK so reichlich entlohnt werden, da kann die Pfarre tatsächlich auf eine Rückzahlung hoffen.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Petrus » Sonntag 18. November 2018, 19:52

Siard hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 18:24
Petrus hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 15:58
"Sachsen-Anhalt: Katholischer Pfarrer klaut 120.000 Euro aus Kirchenkasse"

bittschön:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 39067.html
Gut, daß Pfarrer im Gebiet der DBK so reichlich entlohnt werden, da kann die Pfarre tatsächlich auf eine Rückzahlung hoffen.
inzwischen, und ich weiß, dass das im Internet lesbar ist, überlege ich ernsthaft, aus dem da auszutreten.

in der Zwischenzeit halte ich mich fest an der Maxime meiner Frau (=die beste Ehefrau von allen).

was da lautet:

Mein Geld sollen sie haben. Meine Seele kriegen sie nicht.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Raphael » Montag 19. November 2018, 08:32

Petrus hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 19:52
Siard hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 18:24
Petrus hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 15:58
"Sachsen-Anhalt: Katholischer Pfarrer klaut 120.000 Euro aus Kirchenkasse"

bittschön:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 39067.html
Gut, daß Pfarrer im Gebiet der DBK so reichlich entlohnt werden, da kann die Pfarre tatsächlich auf eine Rückzahlung hoffen.
inzwischen, und ich weiß, dass das im Internet lesbar ist, überlege ich ernsthaft, aus dem da auszutreten.

in der Zwischenzeit halte ich mich fest an der Maxime meiner Frau (=die beste Ehefrau von allen).

was da lautet:

Mein Geld sollen sie haben. Meine Seele kriegen sie nicht.
Nur zum besseren Verständnis: :huhu:
Das Endziel der Seele ist nicht die Kirche, sondern die visio beatificia! :ja:

Mithin brauchst Du gar nicht zu fürchten, daß die Kirche Deine Seele "will"; sie verhilft Dir vielmehr dazu, dieses Endziel zu erreichen. :maske:
Mit Weisheit wird der Umgang mit der Klugheit bezeichnet!

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Petrus » Montag 19. November 2018, 09:36

Siard hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 18:24
Gut, daß Pfarrer im Gebiet der DBK so reichlich entlohnt werden, da kann die Pfarre tatsächlich auf eine Rückzahlung hoffen.
immerhin: Der Pfarrer (der nach eigener Aussage "Internetbetrügern" aufgesessen gewesen sein will), hat "reinen Tisch" gemacht. Sich selbst angezeigt bei der Staatsanwaltschaft, gleichzeitig seinen Bischof informiert, und dann "seiner" Pfarrei das öffentlich gebeichtet. Das hat der richtig gemacht.

Er hat einen Fehler gemacht. Und sich dazu bekannt.
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Petrus » Montag 19. November 2018, 13:22

Lupus hat geschrieben:
Freitag 27. Juli 2018, 15:30
Ist das die zur Zeit brütende Hitze
update, +L.


Schnee liegt, und ich ziehe mich mal warm an.

heute habe ich die letzte Chance, unsere Rosen zu gießen. (kairos).
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Petrus » Montag 19. November 2018, 13:29

Petrus hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 15:58
"Sachsen-Anhalt: Katholischer Pfarrer klaut 120.000 Euro aus Kirchenkasse"

bittschön:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 39067.html
update:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 39199.html
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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von Siard » Montag 19. November 2018, 16:02

Petrus hat geschrieben:
Montag 19. November 2018, 13:29
Petrus hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 15:58
"Sachsen-Anhalt: Katholischer Pfarrer klaut 120.000 Euro aus Kirchenkasse"

bittschön:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 39067.html
update:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 39199.html
Gut, daß das Bistum und dies mitteilt:
Der Mann habe das Geld für illegales Glücksspiel im Netz verwendet, teilte eine Sprecherin des Bistums Magdeburg mit.
:roll:
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter.

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Re: "Die Kirche und das liebe Geld"

Beitrag von CIC_Fan » Dienstag 20. November 2018, 09:05

ich hoffe da gibts auch kirchenrechtliche Sanktionen

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