Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

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martin v. tours
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von martin v. tours »

Raphaela hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 23:17
martin v. tours hat geschrieben:
Samstag 22. Juni 2019, 17:22
Abgesehen davon das "der kleine Prinz" ein tolles Buch ist, die meisten Trauungen heutzutage sind doch ein Witz.
Eine Trauung ist und bleibt ein Sakrament! Schon vergessen? Und kein Sakrament ist ein Witz!
Obwohl ich vermute das du genau weißt wie die Bezeichnung "Witz" in dem Zusammenhang gemeint war, nochmal zur Klarstellung:
Natürlich ist kein Sakrament ein Witz, wohl aber oft die Show drumherum und das Nichtverstehen(wollen) der Eheleute was da eigentlich geschieht.

Wenn man zu einer Hochzeit eingeladen ist, kennt man diese Menschen meist gut. Oft sind es Leute die mit Kirche überhaupt nichts am Hut haben, so ziemlich jede wichtige Glaubenswahrheit ablehnen, aber Kirchliche Hochzeit das MUSS sein.
Oft auch Leute denen es ansonsten nicht modern genug dein kann (kahlen Betonkirche) ABER bei Ihrer Hochzeit muss es dann die schwülstig kitschige
Barockkirche sein. Einfach nur noch die richtige "Location" für den "Event".
DAS meinte ich mit Witz.

Der Pfarrer selbst war schon in Ordnung. Habe ihm dann später unter 4 Augen mal seeehr diplomatisch auf den Zahn gefühlt, der leidet selber unter den Zuständen. Er hat auch oft das Gefühl nur ein Teil der Show zu sein, die von den Eheleuten geplant wird. Er weiß auch wie es um das Glaubensleben vieler, die da heiraten wollen, bestellt ist.Ich hatte das Gefühl dass er froh war das mal aussprechen zu können.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Siard
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Siard »

Raphaela hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 23:17
Eine Trauung ist und bleibt ein Sakrament!
Das stimmt so nicht.

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taddeo
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von taddeo »

Siard hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 10:05
Raphaela hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 23:17
Eine Trauung ist und bleibt ein Sakrament!
Das stimmt so nicht.
Richtig. Die Trauung ist ein liturgischer Vollzug, durch den zwischen Getauften ein Sakrament gespendet wird.
Allerdings gibt es auch viele gültige Ehen, die von vornherein kein Sakrament sind und sein können.

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Siard
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Siard »

taddeo hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 10:15
Siard hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 10:05
Raphaela hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 23:17
Eine Trauung ist und bleibt ein Sakrament!
Das stimmt so nicht.
Richtig. Die Trauung ist ein liturgischer Vollzug, durch den zwischen Getauften ein Sakrament gespendet wird.
Allerdings gibt es auch viele gültige Ehen, die von vornherein kein Sakrament sind und sein können.
:daumen-rauf:

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Vinzenz Ferrer
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Vinzenz Ferrer »

martin v. tours hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 06:54
Oft auch Leute denen es ansonsten nicht modern genug dein kann (kahlen Betonkirche) ABER bei Ihrer Hochzeit muss es dann die schwülstig kitschige
Barockkirche sein. Einfach nur noch die richtige "Location" für den "Event".
Sehr gute Bemerkung!
Neulich hatten Jürgen, ich und andere hier im Forum das Thema Sakralbau am Wickel.
Das ist eine wichtige Beobachtung für diesen Zusammenhang.
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)

Raphaela
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Raphaela »

martin v. tours hat geschrieben:
Sonntag 30. Juni 2019, 06:54

Wenn man zu einer Hochzeit eingeladen ist, kennt man diese Menschen meist gut. Oft sind es Leute die mit Kirche überhaupt nichts am Hut haben, so ziemlich jede wichtige Glaubenswahrheit ablehnen, aber Kirchliche Hochzeit das MUSS sein.
Oft auch Leute denen es ansonsten nicht modern genug dein kann (kahlen Betonkirche) ABER bei Ihrer Hochzeit muss es dann die schwülstig kitschige
Barockkirche sein. Einfach nur noch die richtige "Location" für den "Event".
DAS meinte ich mit Witz.
Muss nicht unbedingt so sein und inzwischen sehe ich es anders. Hochzeiten sind wahrscheinlich ähnlich wie Weihnachten: Es gehört einfach der Besuch der Heiligen Messe dazu. - Genau das hatte ich mal meinem Bruder "vorgeworfen", der eben nur an Weihnachten zur Messe geht. Ich meinte dazu: "Weil es dazu gehört und so schön romantisch ist", und bekam die Antwort: "Es ist schon ein bisschen mehr".
Vielleicht ist da ja doch noch ein Fünkchen Glauben bei den Leuten da. - Sonst würden sie sich ganz bewusst dagegen entscheiden.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!


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HeGe
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von HeGe »

Ist Papst Franziskus am Ende seiner Amtszeit?

Bild

Die "feuchten Träume" säkularer Journalisten fehlen natürlich auch nicht:
[...] Zudem thematisierte Franziskus regelmäßig die Ökumene und die Rolle der Frau in der Kirche. Er führte die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene in Ausnahmefällen ein. Anfang kommenden Jahres soll zudem das päpstliche Abschlussdokument zur Amazonas-Synode veröffentlicht werden. Dass Franziskus darin verheiratete Priester in Amazonien zulässt und damit implizit den Anfang vom Ende des Pflichtzölibats verkündet, gilt als ausgemacht. Die liberale katholische Agenda ist zwar noch lange nicht am Ende, aber auf den Weg gebracht. Das ist das Entscheidende für Franziskus. Sein Ziel sei „Prozesse in Gang zu setzen, anstatt Räume zu besitzen“, schrieb er in seiner Programmschrift Evangelii Gaudium. Was soll in diesem Pontifikat also noch folgen? [...]
:roll:
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

CIC_Fan

Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von CIC_Fan »

Ich kann mir nicht vorstellen daß der Papst seinen Nachfolger noch mit einem 2 ehemaligen Papst belastet

Lauralarissa
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Lauralarissa »

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 18. Dezember 2019, 10:53
Ist Papst Franziskus am Ende seiner Amtszeit?

Bild

Die "feuchten Träume" säkularer Journalisten fehlen natürlich auch nicht:
[...] Zudem thematisierte Franziskus regelmäßig die Ökumene und die Rolle der Frau in der Kirche. Er führte die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene in Ausnahmefällen ein. Anfang kommenden Jahres soll zudem das päpstliche Abschlussdokument zur Amazonas-Synode veröffentlicht werden. Dass Franziskus darin verheiratete Priester in Amazonien zulässt und damit implizit den Anfang vom Ende des Pflichtzölibats verkündet, gilt als ausgemacht. Die liberale katholische Agenda ist zwar noch lange nicht am Ende, aber auf den Weg gebracht. Das ist das Entscheidende für Franziskus. Sein Ziel sei „Prozesse in Gang zu setzen, anstatt Räume zu besitzen“, schrieb er in seiner Programmschrift Evangelii Gaudium. Was soll in diesem Pontifikat also noch folgen? [...]
:roll:
Das dürfte eher der Traum so mancher reaktionärer Tendenzen in der katholischen Kirche sein ...
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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HeGe
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von HeGe »

Der Autor des Artikels ist sicher keine "reaktionäre Tendenz". An wen richtet sich deine Aussage also?
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Juergen
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Juergen »

ZDFheute gestern per Twitter:
https://twitter.com/ZDFheute/status/1270932254957735936



und dann wird das Ganze noch verschlimmbessert:




Peter Winnemöller greift den Tweet für die Tagespost auf:
Kommentar um "5 vor 12": Totengedenken an Fronleichnam
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Raphael
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Raphael »

Mir wurde das Fest früher immer mit dem Verweis auf die Frondienste (Erläuterung) erklärt.
Der Herr erweist seinen Jüngern selbst noch mit seinem Leichnam einen Dienst, denn durch den Tod am Kreuz werden wir Getauften erlöst.
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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Robert Ketelhohn
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphael hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 14:01
Mir wurde das Fest früher immer mit dem Verweis auf die Frondienste (Erläuterung) erklärt.
Der Herr erweist seinen Jüngern selbst noch mit seinem Leichnam einen Dienst, denn durch den Tod am Kreuz werden wir Getauften erlöst.
Der Dienst hat damit aber gar nichts zu tun. Das Gemeinsame ist lediglich, daß frô „Herr“ darinsteckt.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Raphael
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 14:10
Raphael hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 14:01
Mir wurde das Fest früher immer mit dem Verweis auf die Frondienste (Erläuterung) erklärt.
Der Herr erweist seinen Jüngern selbst noch mit seinem Leichnam einen Dienst, denn durch den Tod am Kreuz werden wir Getauften erlöst.
Der Dienst hat damit aber gar nichts zu tun. Das Gemeinsame ist lediglich, daß frô „Herr“ darinsteckt.
Die Eselsbrücke paßt trotzdem! :maske:
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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Robert Ketelhohn
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Juergen hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 13:22
Peter Winnemöller greift den Tweet für die Tagespost auf:
Kommentar um "5 vor 12": Totengedenken an Fronleichnam
Peter Winnemöller hat geschrieben:Es könnte jeder wissen: die zweite Silbe des Wortes Fronleichnam kommt von „Lichnam“ und bedeutet lebendiger Leib.
Eine kleine Korrektur am lieben Peter (im übrigen liegt er voll richtig):
Mhd. lîcham, lîchnam bedeutet „Leib“ schlechthin, einerlei ob tot oder lebendig. Die semantische Verengung auf den toten Leib ist erst frühnhd. In „Fronleichnam“ („Herrenleib“) ist natürlich der eucharistische Leib gemeint, auf welche die Attribute „tot“ und „lebendig“ kaum anzuwenden sind.

Zur Etymologie: mhd. lîch „Leib(esgestalt)“ + mhd. ham(e) „Hülle, Hemd“ > mhd. lîcham(e) „Leibeshülle“; die seit dem 12. Jht. vereinzelt, zuerst bair., erscheinende Nebenform lîchenam(e) (die sich später durchgesetzt hat) ist entweder eine sekundäre Analogiebildung (wobei unklar bliebe, nach welchem Vorbilde) oder mit einer schwachen mbair. Nebenform des sonst stark flektierenden lîch gebildet.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Ralf
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Ralf »

Ich weiß nicht, ob ich oder jemand anders das hier schon erwähnt hat.

Die in Spanien sehr stark wachsende weibl. Ordensgemeinschaft "Iesu Communio" hat als eine ihrer Grundsätze, mit säkularen Medien keinerlei Austausch zu pflegen (Interviews z.B.). Gar nichts.

Scheint ihnen nicht zu schaden.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Juergen
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Juergen »

Ralf hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 14:48
Scheint ihnen nicht zu schaden.
Und es kennt sie auch so gut wie niemand.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Ralf
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Ralf »

Juergen hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 15:39
Ralf hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 14:48
Scheint ihnen nicht zu schaden.
Und es kennt sie auch so gut wie niemand.
Naja, sie sind ja eben neu. Innerhalb von zehn Jahren von 100 auf 180 Professen ist ja schon einmal nicht schlecht. Immerhin die "erfolgreichste" Gemeinschaft Europas, was Nachwuchsgewinnung angeht.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Juergen »

Ralf hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 23:39
Juergen hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 15:39
Ralf hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 14:48
Scheint ihnen nicht zu schaden.
Und es kennt sie auch so gut wie niemand.
Naja, sie sind ja eben neu. Innerhalb von zehn Jahren von 100 auf 180 Professen ist ja schon einmal nicht schlecht. Immerhin die "erfolgreichste" Gemeinschaft Europas, was Nachwuchsgewinnung angeht.
Und es kennt sie auch so gut wie niemand.
Gruß Jürgen

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Ralf »

Juergen hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 23:52
Und es kenUnd es kennt sie auch so gut wie niemand.
Boah, bist Du anstrengend. ;D Ja, außerhalb Spaniens ist diese kontemplative Gemeinschaft kaum bekannt.

Und? Ist die Bekanntheit kontemplativer Menschen für Dich wichtig?
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Juergen »

Ralf hat geschrieben:
Samstag 13. Juni 2020, 12:56
Ist die Bekanntheit kontemplativer Menschen für Dich wichtig?
Für die kontemplativen Menschen mag es wichtig oder hilfreich sein zu wissen, daß andere sie kennen und sie im Gebet begleiten.
Gruß Jürgen

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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Ralf »

Juergen hat geschrieben:
Samstag 13. Juni 2020, 12:59
Ralf hat geschrieben:
Samstag 13. Juni 2020, 12:56
Ist die Bekanntheit kontemplativer Menschen für Dich wichtig?
Für die kontemplativen Menschen mag es wichtig oder hilfreich sein zu wissen, daß andere sie kennen und sie im Gebet begleiten.
Ah, Du machst Dir Sorgen um sie, verstehe. Ich vermute, sie kommen gut mit der Situation klar.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Hanspeter
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von Hanspeter »

Dieser sehr interessante Artikel analysiert m.E. weitgehend zutreffend die aktuelle Rolle der Kirche in Staat und Gesellschaft in Deutschland. Dies, obwohl der Autor offensichtlich antikirchlich eingestellt ist:

https://hpd.de/artikel/karteileichen-ma ... sind-18217

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TeDeum
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Re: Medien und ihr Bild von Kirche und Katholiken

Beitrag von TeDeum »

Letztlich nichts Neues für uns, aber immer wieder erschütternd. Der Artikel beschreibt das gut. (auch wenn seine antikirchlichen Seitenhiebe á la "blutige Kirchengeschichte" nerven)

In der neuen Tagespost stand in einem Artikel die schöne Formulierung, dass wir (sinngemäß) durch die Kirchensteuer finanzierte, große Kulissen sehen, in Wirklichkeit aber keine "Volkskirche" mehr übrig ist. So ist es.

Am meisten erschüttert die gleichgültige "Betroffenheit" von Marx & co., bevor man einfach wieder so weiter macht wie bisher ...

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