Eucharistische Anbetung

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lifestylekatholik
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von lifestylekatholik »

Christiane hat geschrieben:Was sollten wir dagegen haben?
Ich finde es nachvollziehbar, dass adelphe Bedenken hat. Es ist das sehr richtige und gute Empfinden für das Schickliche. Zu erinnern ist hier auch daran, dass die Kirche in alten Zeiten noch alle Ungetauften und Katechumenen nach den Lesungen und vor Beginn der Opfermesse hinausschickte.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Christiane
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Christiane »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Christiane hat geschrieben:Was sollten wir dagegen haben?
Ich finde es nachvollziehbar, dass adelphe Bedenken hat. Es ist das sehr richtige und gute Empfinden für das Schickliche. Zu erinnern ist hier auch daran, dass die Kirche in alten Zeiten noch alle Ungetauften und Katechumenen nach den Lesungen und vor Beginn der Opfermesse hinausschickte.
Habe ich persönlich in meiner Katechumenenzeit beim NK auch so erlebt. Aber das ist jetzt OT.
"Die Demokratie feiert den Kult der Menschheit auf einer Pyramide von Schädeln." - Nicolás Gómez Dávila

"Gott kann machen, dass eine Communio entsteht zwischen dem Idiot und dem Arschloch." (Ausspruch auf einem NK-Gemeinschaftstag)

adelphe
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von adelphe »

Wenzel hat geschrieben:Die Antworten können nur im Sinne meiner Signatur ausfallen
Ich befürchte, dass ich das wohl auch nicht in Gänze mitbeten könnte...

Stephen Dedalus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Stephen Dedalus »

Melanchthon hat geschrieben: Als lutherischer Christ solltest du an das hier glauben: http://de.wikipedia.org/wiki/Konsubstantiation
;) :)

Als lutherischer Christ sollte man zuerst an Jesus Christus glauben. Und wenn man dem in der eucharistischen Anbetung begegnet, ist das doch klasse. :daumen-rauf:

Ich praktiziere auch gerne eucharistische Anbetung (allerdings eher bei den Anglikanern, weniger in der römischen Kirche).
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Florianklaus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Florianklaus »

Stephen Dedalus hat geschrieben:Als Christ sollte man zuerst an Jesus Christus glauben. Und wenn man dem in der eucharistischen Anbetung begegnet, ist das doch klasse. :daumen-rauf:
Ich habe mir eine kleine Verbesserung an Deinem Zitat erlaubt................. :)

Melanchthon
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Melanchthon »

Stephen Dedalus hat geschrieben:
Melanchthon hat geschrieben: Als lutherischer Christ solltest du an das hier glauben: http://de.wikipedia.org/wiki/Konsubstantiation
;) :)

Als lutherischer Christ sollte man zuerst an Jesus Christus glauben. Und wenn man dem in der eucharistischen Anbetung begegnet, ist das doch klasse. :daumen-rauf:

Ich praktiziere auch gerne eucharistische Anbetung (allerdings eher bei den Anglikanern, weniger in der römischen Kirche).
Durch den Glauben an die Konsubstantiation glaubt man doch automatisch an Christus. Oder besser: durch den Glauben an Jesus glaubt man auch an die Konsubstantiation.
Gibt es Unterschiede bei den Anglikanern im Hinblick auf die Form der eucharistischen Anbetung?
Zuletzt geändert von taddeo am Dienstag 18. September 2012, 15:45, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Theologischen Fehlgriff bereinigt.

Stephen Dedalus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Stephen Dedalus »

Melanchthon hat geschrieben: Durch den Glauben an die Konsubstantiation glaubt man doch automatisch an Christus. Oder besser: durch den Glauben an Jesus glaubt man auch an die Konsubstantiation.
Gibt es Unterschiede bei den Anglikanern im Hinblick auf die Form der eucharistischen Anbetung?
Ist im Prinzip identisch, auch mit Tantum ergo und O salutaris hostia, meist sonntags nach dem Evensong.
Eher bessere Musik und mehr Weihrauch. Kommt aber drauf an, wo man hingeht.
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Hubertus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Hubertus »

Melanchthon hat geschrieben:die Monstranz anzubeten
Das tut auch niemand. Die Monstranz ist, wie der Name schon sagt, das Schaugefäß, in dem der hl. Leib des Herrn den Gläubigen zur Verehrung dargeboten wird. Ich hoffe, Deine Aussage zeugt nur von fehlendem Wissen und nicht von absichtlicher Karikierung der kirchlichen Praxis.
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Pilgerer
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Pilgerer »

Stephen Dedalus hat geschrieben:
Melanchthon hat geschrieben: Als lutherischer Christ solltest du an das hier glauben: http://de.wikipedia.org/wiki/Konsubstantiation
;) :)

Als lutherischer Christ sollte man zuerst an Jesus Christus glauben. Und wenn man dem in der eucharistischen Anbetung begegnet, ist das doch klasse. :daumen-rauf:
Voraussetzung ist m.A. die mystische Wahrnehmung, dass Er dort ist. Ansonsten artet es nämlich in Anbetung eines Gegenstandes aus, den die Seele nicht als HERR wahrnimmt.
Grundsätzlich ist die Idee der eucharistischen Gegenwart des HERRN in der Kirche sehr gut und eine passende Anknüpfung an den Jerusalemer Tempel, die in den anderen Christenkirchen fehlt. Die Frage ist: Wie kann der HERR die räumliche Distanz überwinden und inwändig im Menschen in gleicher Form präsent sein?
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

Kilianus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Kilianus »

Melanchthon hat geschrieben: Als lutherischer Christ solltest du an das hier glauben: http://de.wikipedia.org/wiki/Konsubstantiation

Vielleicht schafft dies ein wenig Klarheit. :ja:
Schön. Wenn Du jetzt noch erklären könntest, inwiefern sich Konsubstantiation und eucharistische Anbetung ausschließen ...

Melanchthon
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Melanchthon »

Kilianus hat geschrieben:
Melanchthon hat geschrieben: Als lutherischer Christ solltest du an das hier glauben: http://de.wikipedia.org/wiki/Konsubstantiation

Vielleicht schafft dies ein wenig Klarheit. :ja:
Schön. Wenn Du jetzt noch erklären könntest, inwiefern sich Konsubstantiation und eucharistische Anbetung ausschließen ...
Ich habe nie gesagt, dass beide Dinge sich ausschließen. Und dagegen habe ich auch nichts, solange es dabei um Gott geht.

Kilianus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Kilianus »

Melanchthon hat geschrieben: Ich habe nie gesagt, dass beide Dinge sich ausschließen. Und dagegen habe ich auch nichts, solange es dabei um Gott geht.
Melanchthon hat geschrieben:Also die Monstranz anzubeten ist alles andere als evangelisch. Denn dann würden wir ja an das Dogma der Transsubstantiation glauben, was wir aber nicht tun.
:roll:

Melanchthon
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Melanchthon »

Kilianus hat geschrieben:
Melanchthon hat geschrieben: Ich habe nie gesagt, dass beide Dinge sich ausschließen. Und dagegen habe ich auch nichts, solange es dabei um Gott geht.
Melanchthon hat geschrieben:Also die Monstranz anzubeten ist alles andere als evangelisch. Denn dann würden wir ja an das Dogma der Transsubstantiation glauben, was wir aber nicht tun.
:roll:
Ja, an das der Transsubstantiation. Was ja zwingend einhergeht. Würde man es bei der Realpräsenz belassen, wäre das Ganze ja auch nicht so wild.

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Florianklaus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Florianklaus »

Wer betet eigentlich Monstranzen an?

Melanchthon
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Melanchthon »

Florianklaus hat geschrieben:Wer betet eigentlich Monstranzen an?
Genau diese Frage stellt sich ein evangelischer Christ, wenn er sieht, wie Katholiken eucharistisch anbeten. Und die Gefahr besteht dabei eben, dass man eine Monstranz, und nicht Christus anbetet. Und ein Laie, der darüber nicht sonderlich nachdenkt, weiß am Ende vielleicht selbst nicht mehr, was er denn nun da betet.

Kilianus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Kilianus »

Melanchthon hat geschrieben: Ja, an das der Transsubstantiation. Was ja zwingend einhergeht. Würde man es bei der Realpräsenz belassen, wäre das Ganze ja auch nicht so wild.
Häh?

Kilianus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Kilianus »

Melanchthon hat geschrieben: Genau diese Frage stellt sich ein evangelischer Christ, wenn er sieht, wie Katholiken eucharistisch anbeten. Und die Gefahr besteht dabei eben, dass man eine Monstranz, und nicht Christus anbetet. Und ein Laie, der darüber nicht sonderlich nachdenkt, weiß am Ende vielleicht selbst nicht mehr, was er denn nun da betet.

... und beim Trinitätsdogma besteht die Gefahr, daß man versehentlich bei drei Göttern landet. Vor allem als Laie, der nicht sonderlich nachdenkt. Und bei der Lehre von den zwei Naturen Christi besteht die Gefahr, daß man aus ihm eine schizophrene Persönlichkeit macht. Vor allem als Laie, der nicht sonderlich nachdenkt. Und wenn man davon spricht, daß der Heilige Geist in Gestalt einer Taube sichtbar geworden ist, dann könnte es passieren, daß jemand Inspiration von einem Federvieh erwartet, daß gerade geparkte Autos vollkackt. Vor allem als Laie, der nicht sonderlich nachdenkt.

Diese Gefahren sind in der Geschichte der Christenheit auch schon früh erkannt worden - und so haben sich Strömungen gebildet, die diese Gefahrstellen erfolgreich eliminiert haben. Schon mal darüber nachgedacht, Moslem zu werden?

Melanchthon
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Melanchthon »

Kilianus hat geschrieben:
Melanchthon hat geschrieben: Ja, an das der Transsubstantiation. Was ja zwingend einhergeht. Würde man es bei der Realpräsenz belassen, wäre das Ganze ja auch nicht so wild.
Häh?
Eine katholische eucharistische Anbetung bedeutet eben auch, an die Transsubstantiation zu glauben. Sonst wäre diese Hostie in der Monstranz nicht gültig nach katholischen Maßstäben.

Melanchthon
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Melanchthon »

Kilianus hat geschrieben:Schon mal darüber nachgedacht, Moslem zu werden?
Müssen wir jetzt kindisch werden?

Kilianus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Kilianus »

Eben hattest Du noch gesagt, daß auch die lutherische Konsubstantiation mit der eucharistischen Anbetung vereinbar sei.

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Maurus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Maurus »

Melanchthon hat geschrieben:
Florianklaus hat geschrieben:Wer betet eigentlich Monstranzen an?
Genau diese Frage stellt sich ein evangelischer Christ, wenn er sieht, wie Katholiken eucharistisch anbeten. Und die Gefahr besteht dabei eben, dass man eine Monstranz, und nicht Christus anbetet. Und ein Laie, der darüber nicht sonderlich nachdenkt, weiß am Ende vielleicht selbst nicht mehr, was er denn nun da betet.
Ist das dein Ernst?

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Maurus
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Maurus »

Melanchthon hat geschrieben:
Kilianus hat geschrieben:
Melanchthon hat geschrieben: Ja, an das der Transsubstantiation. Was ja zwingend einhergeht. Würde man es bei der Realpräsenz belassen, wäre das Ganze ja auch nicht so wild.
Häh?
Eine katholische eucharistische Anbetung bedeutet eben auch, an die Transsubstantiation zu glauben. Sonst wäre diese Hostie in der Monstranz nicht gültig nach katholischen Maßstäben.
Eucharistische Anbetung bedeutet vor allen Dingen den Glauben an den Herrn, der im Sakrament real präsent ist. Wie diese Realpräsenz nun theologisch begründet wird, braucht der Beter nicht zu wissen. Er muss erst recht nicht an "die Transsubstantiation" glauben, denn der Begriff der T. ist lediglich ein passend gewählter, aber nicht Bestandteil eines katholischen Dogmas.

obsculta
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von obsculta »

Kilianus hat geschrieben:
Melanchthon hat geschrieben: Genau diese Frage stellt sich ein evangelischer Christ, wenn er sieht, wie Katholiken eucharistisch anbeten. Und die Gefahr besteht dabei eben, dass man eine Monstranz, und nicht Christus anbetet. Und ein Laie, der darüber nicht sonderlich nachdenkt, weiß am Ende vielleicht selbst nicht mehr, was er denn nun da betet.

... und beim Trinitätsdogma besteht die Gefahr, daß man versehentlich bei drei Göttern landet. Vor allem als Laie, der nicht sonderlich nachdenkt. Und bei der Lehre von den zwei Naturen Christi besteht die Gefahr, daß man aus ihm eine schizophrene Persönlichkeit macht. Vor allem als Laie, der nicht sonderlich nachdenkt. Und wenn man davon spricht, daß der Heilige Geist in Gestalt einer Taube sichtbar geworden ist, dann könnte es passieren, daß jemand Inspiration von einem Federvieh erwartet, daß gerade geparkte Autos vollkackt. Vor allem als Laie, der nicht sonderlich nachdenkt.

Diese Gefahren sind in der Geschichte der Christenheit auch schon früh erkannt worden - und so haben sich Strömungen gebildet, die diese Gefahrstellen erfolgreich eliminiert haben. Schon mal darüber nachgedacht, Moslem zu werden?



Lieber Kilianus,

für dieses Posting, speziell den letzten Teil, schicke ich Dir ein Fläschchen von dem
sizillianischen Roten rüber, an dem ich gerade nippe.... :wein:

LG Obsculta
Zuletzt geändert von obsculta am Dienstag 18. September 2012, 22:39, insgesamt 1-mal geändert.

adelphe
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von adelphe »

Hätte ja sein können, dass ihr das unwürdig oder wenigstens unangemessen findet. Aber ich will es ja nun auch nicht selber schlecht reden. Mir gefällt es ja so!

Dass ich mich in der kath Kirche Gott nun immer näher fühle als woanders würde ich nun auch nicht behaupten (oder war das gar nicht als Komperativ zu anderen Kirchen/Orten gemeint?), aber manches macht ihr nicht schlecht ;)

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lifestylekatholik
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von lifestylekatholik »

adelphe hat geschrieben:Hätte ja sein können, dass ihr das unwürdig oder wenigstens unangemessen findet.
Ja, natürlich ist es unangemessen, Gottes leibhaftige Gegenwart in der konsekrierten Hostie zu leugnen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

adelphe
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von adelphe »

Und denkst du, ich sollte daraus eine Konsequenz ziehen?

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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von lifestylekatholik »

adelphe hat geschrieben:Und denkst du, ich sollte daraus eine Konsequenz ziehen?
Ich denke, du solltest daraus die Konsequenz ziehen, katholisch zu werden. :breitgrins:

Nein, im Ernst, ich weiß es nicht. Solange sich kein anderer Besucher gestört fühlt, wird sich niemand beschweren.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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overkott
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von overkott »

Wer vor der Monstranz Gottes Allgegenwart spürt, wird in der Stille der Kirche Frieden finden.

Das sollten Protestanten mir einfach nicht glauben, sondern selber ausprobieren.

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Reinhard
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Reinhard »

adelphe hat geschrieben:Ich weiß nicht, wie ich anders sagen soll, dass ich eben nicht die Hostie anbete.

Sondern eben Gott. Aber die Situation in der Kirche hilft mir eben zu Gott zu beten. ...
Auch die Katholiken beten ja nicht das Esspapier an sich an, sondern Christus in der Hostie !
Auch wenn Du Ihn (noch ?) nicht in der Hostie erkennen kannst, betest Du ja letztlich doch genau so zu dem Ewigen wie die Katholiken. - Das ist überhaupt nichts häretisches !

Genieß die Begegnung mit Gott, höre auf Ihn und lass Dich einfach überraschen, was Er Dir sagt. Er wird Dir alles Wichtige zeigen.
Wenn Du Gott begegnest, kannst Du doch eigentlich sowieso nichts falsch machen, oder ? :)

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lifestylekatholik
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von lifestylekatholik »

Reinhard hat geschrieben:Genieß die Begegnung mit Gott, höre auf Ihn und lass Dich einfach überraschen, was Er Dir sagt. Er wird Dir alles Wichtige zeigen.
Wenn Du Gott begegnest, kannst Du doch eigentlich sowieso nichts falsch machen, oder ?
Na ja, man sollte aber schon aufpassen, dass man da nicht die Einflüsterungen eines dahergelaufenen Dämonen für den Herrn nimmt. Da gilt es schon, die Geister zu unterscheiden. Und dafür ist eben ein fähiger geistiger Begleiter notwendig.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«

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Kantorin
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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von Kantorin »

Ich kann in einer Pfarrei öfter an einer privaten stillen Anbetung teilnehmen (die steht nicht im "Sonntagsgruß" und wird nur angeboten, wenn eine der beiden engagierten Kommunionhelferinnen anwesend ist).

Was "macht" man da, wenn man urkatholisch aufgewachsen ist und nicht wie ich konvertiert ist?
Nur angucken?
Still und frei beten?
Herzensgebet?
Bestimmte Gebete? (Eine ältere Dame wispert die ganze Zeit irgendwas)
Mein huldreicher Gott kommt mir entgegen. (Psalm 59)

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Re: Eucharistische Anbetung

Beitrag von taddeo »

Kantorin hat geschrieben:Ich kann in einer Pfarrei öfter an einer privaten stillen Anbetung teilnehmen (die steht nicht im "Sonntagsgruß" und wird nur angeboten, wenn eine der beiden engagierten Kommunionhelferinnen anwesend ist).

Was "macht" man da, wenn man urkatholisch aufgewachsen ist und nicht wie ich konvertiert ist?
Nur angucken?
Still und frei beten?
Herzensgebet?
Bestimmte Gebete? (Eine ältere Dame wispert die ganze Zeit irgendwas)
Alles, was Du willst und was die anderen nicht stört. Vom Pfarrer von Ars ist überliefert, daß er von einem Bauern, der in seiner Pfarrei oft vor dem Tabernakel saß und einfach nichts zu tun schien, auf eine entsprechende Frage die Antwort erhielt "Ich schau ihn an, und er schaut mich an."

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