Mißbrauch: Neue Leitlinien aus Rom
Verfasst: Donnerstag 15. Juli 2010, 13:01
Ich eröffne zu den neuen Leitlinien mal einen neuen Strang: http://www.kath.net/detail.php?id=2746
Der katholische Treffpunkt im Internet.
https://kreuzgang.org/
Trotzdem ist es Unsinn, alles in Rom an sich zu ziehen. Die sollen sich lieber einmal fragen, wieso die von ihnen eingesetzten Bischöfe sich auf breiter Front als Versager erweisen.Benedikt hat geschrieben: Rom erachtet die Bereitschaft und/oder Fähigkeit der Ortsbischöfe, in den behandelten Fällen aktiv zu werden, sehr gering.
Zurecht, finde ich.
Eben. Im Augenblick mag es nicht anders gehen. Auf lange Sicht ist diese Entwicklung aber äußerst problematisch.Peregrin hat geschrieben:Trotzdem ist es Unsinn, alles in Rom an sich zu ziehen.
So ist es. Wird sich kurz- und mittelfristig leider nicht vermeiden lassen.cantus planus hat geschrieben:Eben. Im Augenblick mag es nicht anders gehen. Auf lange Sicht ist diese Entwicklung aber äußerst problematisch.Peregrin hat geschrieben:Trotzdem ist es Unsinn, alles in Rom an sich zu ziehen.
Keineswegs. Das ist nicht problematisch, sondern sehr vernünftig und sachgerecht.cantus planus hat geschrieben:Eben. Im Augenblick mag es nicht anders gehen. Auf lange Sicht ist diese Entwicklung aber äußerst problematisch.Peregrin hat geschrieben:Trotzdem ist es Unsinn, alles in Rom an sich zu ziehen.
Wenn man die Bischöfe machen läßt, wie sie wollen, dann kommt womöglich wieder nur ein neues Konzil raus.cantus planus hat geschrieben:Ja. Du hast vollkommen recht. In diesem Fall. Es gibt aber seit etlichen Jahrzehnten die Tendenz, dass Rom immer mehr Kompetenzen an sich zieht, die eigentlich den Bischöfen zukämen. Wie gesagt: in der aktuellen Situation mag das sinnvoll sein. Im Großen und Ganzen ist es problematisch.
O ja, der ist (derzeit=wie lange noch?) bei weitem das sehr viel kleinere kleinere "Übel"...taddeo hat geschrieben: Dann lieber ultramontanen Zentralismus.
So, wie in den letzten hundert Jahren die Päpste waren und in den letzten 25 Jahren die Bischöfe, darf das "derzeit" ruhig noch lange dauern. Die guten Bischöfe haben damit eh kein Problem, um die schlechten ist's nicht schad.Niels hat geschrieben:O ja, der ist (derzeit=wie lange noch?) bei weitem das sehr viel kleinere kleinere "Übel"...taddeo hat geschrieben: Dann lieber ultramontanen Zentralismus.
es gibt dazu zur zeit kaum alternativenPeregrin hat geschrieben:Trotzdem ist es Unsinn, alles in Rom an sich zu ziehen. Die sollen sich lieber einmal fragen, wieso die von ihnen eingesetzten Bischöfe sich auf breiter Front als Versager erweisen.Benedikt hat geschrieben: Rom erachtet die Bereitschaft und/oder Fähigkeit der Ortsbischöfe, in den behandelten Fällen aktiv zu werden, sehr gering.
Zurecht, finde ich.
Sehr gut, bravo.Niels hat geschrieben:http://www.kath.net/detail.php?id=27413
Albert hat geschrieben:Sehr gut, bravo.Niels hat geschrieben:http://www.kath.net/detail.php?id=27413
Bitte eine Kopie sofort an Hw. Breitenbach mit dem Vermerk "Entweder/Oder"!
Termin 18.07.2010 24:00 Uhr.
Grüße,
Albert
Sein selbst inszenierter Firlefanz, zB Faschingsmessen mit roter Pappnase usw.taddeo hat geschrieben:Albert hat geschrieben:Sehr gut, bravo.Niels hat geschrieben:http://www.kath.net/detail.php?id=27413
Bitte eine Kopie sofort an Hw. Breitenbach mit dem Vermerk "Entweder/Oder"!
Termin 18.07.2010 24:00 Uhr.
Grüße,
AlbertSorry, aber was hat Herr B. damit zu tun?
Grüße,Wir bedürfen nicht weniger römischen Zentralismus, sondern mehr! hat geschrieben:
(...)Eine aufrichtige, innere Einheit mit Christus und dem Heiligen Stuhl im Allgemeinen wie im Konkreten (Kurie und Papst) ist daher indispensabel, es kann in diesem inneren Bereich keine legitime Dezentralisierung geben, da dies einer innerlichen Loslösung von der Kirche gleichkäme. Kirche bedeutet aber auch immer Christusgemeinschaft (oder anders ausgedrückt: Heiligkeit).(...)
Ja. Da liegt der Hase im Pfeffer. (Daß die Entmannung des Episkopats mit dem römischen Zentralismus zusammenhängt, habe ich ja schon öfter bemerkt.)Peregrin hat geschrieben:Trotzdem ist es Unsinn, alles in Rom an sich zu ziehen. Die sollen sich lieber einmal fragen, wieso die von ihnen eingesetzten Bischöfe sich auf breiter Front als Versager erweisen.Benedikt hat geschrieben: Rom erachtet die Bereitschaft und/oder Fähigkeit der Ortsbischöfe, in den behandelten Fällen aktiv zu werden, sehr gering.
Zurecht, finde ich.
Mir scheint er dagegen mindestens mitursächlich für die kirchlichen Übel der Gegenwart.Niels hat geschrieben:O ja, der ist (derzeit=wie lange noch?) bei weitem das sehr viel kleinere kleinere "Übel"...taddeo hat geschrieben:Dann lieber ultramontanen Zentralismus.
Den guten Bischöfen ist die „Zentrale“ im Ernstfall keine Hilfe, und die schlechten wurden immer mehr, je mehr der Zentralismus ausgebaut wurde. Das ist zunächst die nackte Feststellung der Symptomatik. Über die Gründe kann man diskutieren, aber einen kausalen Nexus zu leugnen wäre doch arg blauäugig, meine ich.taddeo hat geschrieben:So, wie in den letzten hundert Jahren die Päpste waren und in den letzten 25 Jahren die Bischöfe, darf das "derzeit" ruhig noch lange dauern. Die guten Bischöfe haben damit eh kein Problem, um die schlechten ist's nicht schad.Niels hat geschrieben:O ja, der ist (derzeit=wie lange noch?) bei weitem das sehr viel kleinere kleinere "Übel"...taddeo hat geschrieben:Dann lieber ultramontanen Zentralismus.
Albert hat geschrieben:Sehr gut, bravo.Niels hat geschrieben:http://www.kath.net/detail.php?id=27413