P.S. Es dürfen auch nichtgelungene - vulgo "moderne" - Kelche abgebildet werden, ebenso orthodoxe, altkirchliche und protestantische. Bin gespannt..
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Der Tassilokelch ist wohl der am meisten Überschätze und am meisten kopierte Kelch wo gibt.
Gruß Jürgen
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Juergen hat geschrieben:Der Tassilokelch ist wohl der am meisten Überschätze und am meisten kopierte Kelch wo gibt.
Am meisten kopiert sicherlich, wenn auch nie in Originalgröße (ca. 3 kg schwer, 1,75 Liter Fassungsvermögen).
Am meisten überschätzt würde ich nicht unterschreiben, er ist einfach ein einmaliges Zeugnis aus der Frühzeit der baiuwarischen Kirche (Ende des 8. Jh.s) und ein ehrwürdiges Relikt der hiesigen Agilofingerherrschaft.
Ein wunderbares Stück ist auch der Regensburger sog. Wolfgangskelch (um 1250/60):
ad-fontes hat geschrieben:
Es dürfen auch orthodoxe, altkirchliche und protestantische.
Und darf ich in aller Bescheidenheit fragen, warum du den Strang dann im Refektorium eröffnest?
Weil dem Grunde nach jeder Kelch* katholisch ist, wenn auch einige von ihnen bisweilen im Gebrauch von - aus römischer Sicht - Schismatikern und Häretikern stehen.
*Becher und Trinkhörner zählen nicht.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)