Klagen über liturgische Mißbräuche

Allgemein Katholisches.
Petra
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Petra »

Niels hat geschrieben: Vielleicht wäre ein Wortgottesdienst angemessener.
Könnte man machen, dann wäre es aber nicht mehr katholisch sondern man würde es gleich ökumenisiert feiern.
Aber wenn es einen Steinwurf von der Theresienwiese entfernt eine Kirche gibt, wieso feiert man die Messe nicht dort? Das bleibt mir unverständlich.
Die Schwellenangst in eine Kirche zu gehen und dort bei einer Messe dabei zu sein, ist sicher höher als man glaubt.

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taddeo
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von taddeo »

Petra hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben: Das ist eben ein Hochzeit-zu-Kana-Gottesdienst. So was muss es auch geben dürfen.
:hae?: :achselzuck:

Es war eine Messe mit integrierter Taufe, keine Hochzeit. Die Symbolik des Zeltes würde ich da mal liebee nicht überfrachten.
Symbolik?

Nein, einfach nur ein Gott zu den Menschen Bringen. Und vielleicht gibt es diese Zelt-Godis wirklich schon seit langer Zeit?
Ja, die gibt es schon lange, auch wenn ich bisher nicht rausgebracht habe, seit wann.

Schausteller sind ein ganz eigenes Volk, da bildet die Wiesn keine Ausnahme. Religiosität hat in diesem Metier allgemein keinen hohen Stellenwert, und treibt oft sehr seltsame Blüten. Aber diese "Bierzelt-Gottesdienste" sind tatsächlich Anlässe, zu denen die Schausteller und ihre Bediensteten "unter sich" sind, und bei denen die Priester auch eine Klientel erreichen, die in keiner einzigen normalen Kirche auftaucht. Und ich wage zu behaupten, daß mancher landläufige und übliche Familiengottesdienst wesentlich unliturgischer abläuft als so eine Schausteller-Messe.

Etwas anderes sind Bierzelt-Messen für die Besucher, die es auch gibt (ich kenne das zB vom drittgrößten Volksfest in Bayern - wo das ist, verrat ich jetzt nicht ;D ). Dort wird es schon extrem bedenklich, wenn der Herr Dekan im Bierzelt eine Messe zelebriert, während im Hintergrund die Schänke noch Gläser spült und aus der Küche schon das Essen rausdampft, das dann fünf Minuten nach dem "Gehet nicht hin, aber haltet wenigstens Frieden" ausgegeben wird. Von der "Gestaltung" mal ganz abgesehen ...

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Niels
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Niels »

Petra hat geschrieben:Die Schwellenangst in eine Kirche zu gehen und dort bei einer Messe dabei zu sein, ist sicher höher als man glaubt.
Die habe ich auch - und zwar fast immer, nämlich dann, wenn ich nicht sicher bin, ob nach dem Meßbuch zelebriert wird oder ein Freistil-Gottesdienst abgehalten wird...aber das interessiert wohl niemanden :roll:
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

Petra
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Petra »

taddeo hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben: Das ist eben ein Hochzeit-zu-Kana-Gottesdienst. So was muss es auch geben dürfen.
:hae?: :achselzuck:

Es war eine Messe mit integrierter Taufe, keine Hochzeit. Die Symbolik des Zeltes würde ich da mal liebee nicht überfrachten.
Symbolik?

Nein, einfach nur ein Gott zu den Menschen Bringen. Und vielleicht gibt es diese Zelt-Godis wirklich schon seit langer Zeit?
Ja, die gibt es schon lange, auch wenn ich bisher nicht rausgebracht habe, seit wann.

Schausteller sind ein ganz eigenes Volk, da bildet die Wiesn keine Ausnahme. Religiosität hat in diesem Metier allgemein keinen hohen Stellenwert, und treibt oft sehr seltsame Blüten. Aber diese "Bierzelt-Gottesdienste" sind tatsächlich Anlässe, zu denen die Schausteller und ihre Bediensteten "unter sich" sind, und bei denen die Priester auch eine Klientel erreichen, die in keiner einzigen normalen Kirche auftaucht. Und ich wage zu behaupten, daß mancher landläufige und übliche Familiengottesdienst wesentlich unliturgischer abläuft als so eine Schausteller-Messe.

Etwas anderes sind Bierzelt-Messen für die Besucher, die es auch gibt (ich kenne das zB vom drittgrößten Volksfest in Bayern - wo das ist, verrat ich jetzt nicht ;D ). Dort wird es schon extrem bedenklich, wenn der Herr Dekan im Bierzelt eine Messe zelebriert, während im Hintergrund die Schänke noch Gläser spült und aus der Küche schon das Essen rausdampft, das dann fünf Minuten nach dem "Gehet nicht hin, aber haltet wenigstens Frieden" ausgegeben wird. Von der "Gestaltung" mal ganz abgesehen ...
Na also, es ist immer gut, wenn Leute mit bayrischem Hintergrund hier mitschreiben.

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Niels
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Niels »

Petra hat geschrieben:
taddeo hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben: Das ist eben ein Hochzeit-zu-Kana-Gottesdienst. So was muss es auch geben dürfen.
:hae?: :achselzuck:

Es war eine Messe mit integrierter Taufe, keine Hochzeit. Die Symbolik des Zeltes würde ich da mal liebee nicht überfrachten.
Symbolik?

Nein, einfach nur ein Gott zu den Menschen Bringen. Und vielleicht gibt es diese Zelt-Godis wirklich schon seit langer Zeit?
Ja, die gibt es schon lange, auch wenn ich bisher nicht rausgebracht habe, seit wann.

Schausteller sind ein ganz eigenes Volk, da bildet die Wiesn keine Ausnahme. Religiosität hat in diesem Metier allgemein keinen hohen Stellenwert, und treibt oft sehr seltsame Blüten. Aber diese "Bierzelt-Gottesdienste" sind tatsächlich Anlässe, zu denen die Schausteller und ihre Bediensteten "unter sich" sind, und bei denen die Priester auch eine Klientel erreichen, die in keiner einzigen normalen Kirche auftaucht. Und ich wage zu behaupten, daß mancher landläufige und übliche Familiengottesdienst wesentlich unliturgischer abläuft als so eine Schausteller-Messe.

Etwas anderes sind Bierzelt-Messen für die Besucher, die es auch gibt (ich kenne das zB vom drittgrößten Volksfest in Bayern - wo das ist, verrat ich jetzt nicht ;D ). Dort wird es schon extrem bedenklich, wenn der Herr Dekan im Bierzelt eine Messe zelebriert, während im Hintergrund die Schänke noch Gläser spült und aus der Küche schon das Essen rausdampft, das dann fünf Minuten nach dem "Gehet nicht hin, aber haltet wenigstens Frieden" ausgegeben wird. Von der "Gestaltung" mal ganz abgesehen ...
Na also, es ist immer gut, wenn Leute mit bayrischem Hintergrund hier mitschreiben.
:ja:
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Petra
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Petra »

Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:Die Schwellenangst in eine Kirche zu gehen und dort bei einer Messe dabei zu sein, ist sicher höher als man glaubt.
Die habe ich auch - und zwar fast immer, nämlich dann, wenn ich nicht sicher bin, ob nach dem Meßbuch zelebriert wird oder ein Freistil-Gottesdienst abgehalten wird...aber das interessiert wohl niemanden :roll:
Dann geh einfach immer nur in die Pfarrei deines Vertrauens. :blinker:

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die Nackte Kanone
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von die Nackte Kanone »

Petra hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:Die Schwellenangst in eine Kirche zu gehen und dort bei einer Messe dabei zu sein, ist sicher höher als man glaubt.
Die habe ich auch - und zwar fast immer, nämlich dann, wenn ich nicht sicher bin, ob nach dem Meßbuch zelebriert wird oder ein Freistil-Gottesdienst abgehalten wird...aber das interessiert wohl niemanden :roll:
Dann geh einfach immer nur in die Pfarrei deines Vertrauens. :blinker:
was soll das? Seit wann darf der NOM nicht überall einheitlich gefeiert werden?

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Niels
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Niels »

Petra hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:Die Schwellenangst in eine Kirche zu gehen und dort bei einer Messe dabei zu sein, ist sicher höher als man glaubt.
Die habe ich auch - und zwar fast immer, nämlich dann, wenn ich nicht sicher bin, ob nach dem Meßbuch zelebriert wird oder ein Freistil-Gottesdienst abgehalten wird...aber das interessiert wohl niemanden :roll:
Dann geh einfach immer nur in die Pfarrei deines Vertrauens. :blinker:
Die suche ich schon seit langem :roll: - heute war ich übrigens (nach dem Besuch der Vorabendmesse im Dom) bei der Piusbruderschaft, und dort gab es neben einer guten Predigt eine wirklich schöne und feierliche Liturgie... :ja:
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obsculta
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von obsculta »

...holt die Hefewürfel aus dem Kühlschrank
und dann ab in die Brotbackgruppe. :panisch:

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Niels
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Niels »

obsculta hat geschrieben:...holt die Hefewürfel aus dem Kühlschrank
und dann ab in die Brotbackgruppe. :panisch:
Brotbackgruppe hat geschrieben: "Im Liturgieausschuss kam die Idee auf"
:panisch: :vogel: :narr: :daumen-runter:
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anneke6
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von anneke6 »

Das ist in der Tat extrem abgefahren…nicht das Brotbacken an sich — die Neokatekombinatler backen selbst und unzählige Frauenklöster. Es geht um den allgemeinen Tenor des Textes.
Unser Leitgedanke ist, dass wir alle zum Tisch des Herrn geladen sind.
Auch die Verdammten? Wie sieht es mit Satanisten aus?
Und dann natürlich noch diese entsetzlichen Altargeräte aus einem Metall, das eindeutig nicht Gold ist, und die eher an eine Feldküche erinnern.
???

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songul
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von songul »

obsculta hat geschrieben:...holt die Hefewürfel aus dem Kühlschrank
und dann ab in die Brotbackgruppe. :panisch:
Die sollten mal unter's strenge Regiment unserer Matuschka von V. Michail kommen; dann aber.
Mit so einem Tepsi von einem brotigen Etwas kämen die da aber nicht weit.

Petra
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Petra »

songul hat geschrieben:
obsculta hat geschrieben:...holt die Hefewürfel aus dem Kühlschrank
und dann ab in die Brotbackgruppe. :panisch:
Die sollten mal unter's strenge Regiment unserer Matuschka von V. Michail kommen; dann aber.
Mit so einem Tepsi von einem brotigen Etwas kämen die da aber nicht weit.
Hoffentlich bringt es dir als Orthodoxer was, sich über katholische Gemeinden lustig zu machen. Dafür ist dieses Forum ja schließlich da: ablästern über Katholiken.

Übrigens: mein Respekt vor Orthodoxen, den ich früher hatte, weil ich auch keine kannte, dieser Respekt ist doch sehr geschrumpft.

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Niels
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Niels »

Petra hat geschrieben: Hoffentlich bringt es dir als Orthodoxer was, sich über katholische Gemeinden lustig zu machen. Dafür ist dieses Forum ja schließlich da: ablästern über Katholiken.

Übrigens: mein Respekt vor Orthodoxen, den ich früher hatte, weil ich auch keine kannte, dieser Respekt ist doch sehr geschrumpft.
:hae?:
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Sempre
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Sempre »

Petra hat geschrieben:Übrigens: mein Respekt vor Orthodoxen, den ich früher hatte, weil ich auch keine kannte, dieser Respekt ist doch sehr geschrumpft.
Respekt vor den Menschen kann man -so gesehen- eigentliche immer nur verlieren, es sei denn man ignoriert die Realität und lebt in einer Phantasiewolke.

Gruß
Sempre
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)

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songul
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von songul »

Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben: Hoffentlich bringt es dir als Orthodoxer was, sich über katholische Gemeinden lustig zu machen. Dafür ist dieses Forum ja schließlich da: ablästern über Katholiken.

Übrigens: mein Respekt vor Orthodoxen, den ich früher hatte, weil ich auch keine kannte, dieser Respekt ist doch sehr geschrumpft.
:hae?:
Petra halt mal wieder. :/

Gottseidank ist dieses Brothappening nicht der Durchschnitt in den römischen Gemeinden.
Wenn's dein Geschmack ist, bitteschön.

Was die Orhodoxen betrifft, erklärt sich deine Klage durch die Unkenntnis derselben von selbst.Bild

Petra
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Petra »

songul hat geschrieben: Petra halt mal wieder. :/
Vielen Dank, das bestätigt doch noch meine Einschätzung.

Das ist hier ein orthodoxes Forum, das sich katholisch nennt und in dem nicht der Hauch einer Kritik gegenüber der orthodoxen Kirche stehen bleibt. Andererseits wird jede Gelegenheit ergriffen, Negatives über die kath. Kirche zu schreiben.

Petra
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Petra »

songul hat geschrieben: Was die Orhodoxen betrifft, erklärt sich deine Klage durch die Unkenntnis derselben von selbst.Bild
Hier schreiben seit Jahren genug Orthodoxe. Da kann man lesen, was die so bringen und Unkenntnis wird dann in Kenntnis verwandelt.

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songul
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von songul »

Jo mei, wann's schee mocht. (Oktoberfest ist aus.Bild)

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Niels
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Niels »

Petra hat geschrieben:
songul hat geschrieben: Was die Orhodoxen betrifft, erklärt sich deine Klage durch die Unkenntnis derselben von selbst.Bild
Hier schreiben seit Jahren genug Orthodoxe. Da kann man lesen, was die so bringen und Unkenntnis wird dann in Kenntnis verwandelt.
@Petra
Wer ist "man", wer sind "die" und was willst Du mit Deinem Beitrag sagen? :hae?:
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

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Nassos
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Nassos »

anneke6 hat geschrieben:die Neokatekombinatler backen selbst und unzählige Frauenklöster
Hallo Anneke, wie hoch sind die Energiekosten, um ein Frauenkloster zu backen?
Ich glaube; hilf meinem Unglauben

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songul
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von songul »

Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:
songul hat geschrieben: Was die Orhodoxen betrifft, erklärt sich deine Klage durch die Unkenntnis derselben von selbst.Bild
Hier schreiben seit Jahren genug Orthodoxe. Da kann man lesen, was die so bringen und Unkenntnis wird dann in Kenntnis verwandelt.
@Petra
Wer ist "man", wer sind "die" und was willst Du mit Deinem Beitrag sagen? :hae?:
Man(n) ist sie@Petra - zum Priestertum wird sie deswegen immer noch nicht zugelassen - und "die" sind wir.
Wir lassen "man(n)" schon gar nicht zu selbigem zu.

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Jacinta
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Jacinta »

Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:Die Schwellenangst in eine Kirche zu gehen und dort bei einer Messe dabei zu sein, ist sicher höher als man glaubt.
Die habe ich auch - und zwar fast immer, nämlich dann, wenn ich nicht sicher bin, ob nach dem Meßbuch zelebriert wird oder ein Freistil-Gottesdienst abgehalten wird...aber das interessiert wohl niemanden :roll:
Nur sollten halt alle erdenklichen Vorkehrungen (=würdige Zelebration) getroffen werden, damit die, die sich trauen, dann auch wiederkommen und nicht für den Rest ihres Lebens abgeschreckt sind.
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.

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anneke6
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von anneke6 »

Petra hat geschrieben:
songul hat geschrieben: Was die Orhodoxen betrifft, erklärt sich deine Klage durch die Unkenntnis derselben von selbst.Bild
Hier schreiben seit Jahren genug Orthodoxe. Da kann man lesen, was die so bringen und Unkenntnis wird dann in Kenntnis verwandelt.
Da habe ich aber schon viel schlimmeres Römer-Bashing seitens Orthodoxer gehört… :achselzuck:
???

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anneke6
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von anneke6 »

Nassos hat geschrieben:
anneke6 hat geschrieben:die Neokatekombinatler backen selbst und unzählige Frauenklöster
Hallo Anneke, wie hoch sind die Energiekosten, um ein Frauenkloster zu backen?
Sehr hoch, deshalb haben viele Klöster Sonnenkollektoren auf ihren Dächern angebracht, die dann einen Selbsteinäscherungsprozeß initieren.
???

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Peti
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Peti »

Petra hat geschrieben: Andererseits wird jede Gelegenheit ergriffen, Negatives über die kath. Kirche zu schreiben.
Was mir schon länger auffällt:
Kommt irgendein Negativthema wie z.B.:" Der Priester und die Liebesdiener" oder ähnliches kommen zig Beiträge.
Schreibt man mal was positives, wie z.B. über die Seligsprechung von Fr.Eustachius Kugler, schläft das Thema ein.
Und wenn ich mir das Homosexualität Thema anschaue: Damit hat man sich doch mehr als ausgiebig beschäftigt.
Es gibt auch heute noch sehr viel Positives in der kath. Kirche und viele Menschen die gern im kirchlichen Dienst arbeiten.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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songul
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von songul »

Peti hat geschrieben:
Petra hat geschrieben: Andererseits wird jede Gelegenheit ergriffen, Negatives über die kath. Kirche zu schreiben.
Was mir schon länger auffällt:
Kommt irgendein Negativthema wie z.B.:" Der Priester und die Liebesdiener" oder ähnliches kommen zig Beiträge.
Schreibt man mal was positives, wie z.B. über die Seligsprechung von Fr.Eustachius Kugler, schläft das Thema ein.
Und wenn ich mir das Homosexualität Thema anschaue: Damit hat man sich doch mehr als ausgiebig beschäftigt.
Es gibt auch heute noch sehr viel Positives in der kath. Kirche und viele Menschen die gern im kirchlichen Dienst arbeiten.
Es ist halt wie im richtigen Leben: das Schlechte, Anrüchige und Verdorbene ist was auffällt und die Leute interessiert.
Des Guten ist man sich ohnehin sicher. Meint man.
Aber was willst Du über die Seligsprechung des Fr. Eustachius so viel schreiben; wir haben uns alle, die wir die Heiligen verehren, gefreut, darüber das er ein Sohn unseres Landes ist und das die Seligsprechung hier in Bayern stattgefunden hat.
Das Gute ist meist klar und offen, da brauchst du nicht so viel schreiben.
Dem nachzueifern, das ist was zählt.
Aber die Kritik an der Kirche kann ja auch dazu führen die Dinge ins Lot zu bringen, den Leuten einiges bewusst zu machen.
In dem man nur eine scheinbar heile Welt der Kirche gelten lässt, ist nichts erreicht.

Zur Homosexualität nur ein Wort:
Im Grunde genommen ist es doch so, dass die HS nur stellvertretend hergenommen wird, um die allgemein aus den Fugen geratene Sexualmoral zu kritisieren.
Da ist es leichter über die "Homos" herzuziehen, denn die sind noch (nicht) Ottonormalverbraucher.
So zu sagen als Ventil für die Verdrängung der allgemein verbreiteten Promiskuität, Unkeuschheit und anderes in diesem Kontext.
Würde man diesbezüglich wirklich Tacheles reden, gäbe es einen allgemeinen Aufschrei, denn seien wir mal ehrlich: 80-90 % der Kirchgänger,gleich welcher Konfession, schimpfen viel über andere aber wenn dahin geht, ist's ihre "Privatsphäre".

Wie du siehst, ich wieder voll dabei nur über das Schlechte zu reden. :patsch:

Aber ich denke das hilft uns dann das Gute das bleibt, umso mehr zu schätzen.

LG Songul

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Peti
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Peti »

songul hat geschrieben: Es ist halt wie im richtigen Leben: das Schlechte, Anrüchige und Verdorbene ist was auffällt und die Leute interessiert.
Des Guten ist man sich ohnehin sicher. Meint man.
LG Songul
Hast ja recht. Dennoch kann man gegen das Fixiert sein auf das Negative ankämpfen. :motz: :huhu:
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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songul
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von songul »

:palaver: :kuschelchristen:

Petra
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Petra »

songul hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:
songul hat geschrieben: Was die Orhodoxen betrifft, erklärt sich deine Klage durch die Unkenntnis derselben von selbst.Bild
Hier schreiben seit Jahren genug Orthodoxe. Da kann man lesen, was die so bringen und Unkenntnis wird dann in Kenntnis verwandelt.
@Petra
Wer ist "man", wer sind "die" und was willst Du mit Deinem Beitrag sagen? :hae?:
Man(n) ist sie@Petra - zum Priestertum wird sie deswegen immer noch nicht zugelassen - und "die" sind wir.
Wir lassen "man(n)" schon gar nicht zu selbigem zu.
Was ist damit gemeint? Willst du behaupten, ich befürworte die Priesterweihe von Frauen?

Petra
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Petra »

Peti hat geschrieben:
songul hat geschrieben: Es ist halt wie im richtigen Leben: das Schlechte, Anrüchige und Verdorbene ist was auffällt und die Leute interessiert.
Des Guten ist man sich ohnehin sicher. Meint man.
LG Songul
Hast ja recht. Dennoch kann man gegen das Fixiert sein auf das Negative ankämpfen. :motz: :huhu:
Songul könnte sich wenigstens beherrschen, schließlich ist sie orthodox. Wenn sich hier Katholiken über Zustände oder Geistliche aufregen müssen, ist das die eine Sache, aber Angehörige anderer Konfessionen, die nicht betroffen sind, könnten sich eigentlich zurückhalten und nicht auch noch unsachlichen Kommentare posten.

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Sebastian
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Re: Klagen über liturgische Mißbräuche

Beitrag von Sebastian »

Songul war aber mal katholisch und dies ist ein Forum in dem sich alle beteiligen dürfen und das ihr in diesem Forum Eure "Schmutzwäsche" öffentlich wascht ist nicht unsere Sache (wobei ich das in Eurem Fall eigentlich auch für gut halte vom "Wachrütteln" bis hin zum "Protest" gegen Misbräuche), aber beschwert Euch doch nicht, wenn wir einige Dinge hier kommentieren. Das tut ihr auch zu genüge und ihr seid auch nicht gerade zurückhaltend, wenn es darum geht orthodoxe Mißstände, "Fehler" zu kommentieren.
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)

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