Homosexualität und katholischer Glaube

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nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:19
@nomads: ich meinte natürlich die Segnungen. Was hat ein Erzbischof von München und Freising davon?
ich drehe mal die Frage um:
Was hat ein Diözesanbischof nicht davon?
Antwort: Keinen Ärger mit den Medien, mit der Öffentlichkeit und letztendlich auch keinen Ärger mit seinem Arbeitgeber, der den Diözesanbischof bezahlt - mit dem Staat.

Würde ein Diözesanbischof die Segnungen nicht erlauben, verbieten, oder einen Priester tadeln, der selbstgefällig ein Homopaar segnet, würde die Homolobby (also praktisch alle) den Bischof kritisieren und verbal angreifen.

PascalBlaise
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von PascalBlaise »

nomads hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:26
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:19
@nomads: ich meinte natürlich die Segnungen. Was hat ein Erzbischof von München und Freising davon?
ich drehe mal die Frage um:
Was hat ein Diözesanbischof nicht davon?
Antwort: Keinen Ärger mit den Medien, mit der Öffentlichkeit und letztendlich auch keinen Ärger mit seinem Arbeitgeber, der den Diözesanbischof bezahlt - mit dem Staat.

Würde ein Diözesanbischof die Segnungen nicht erlauben, verbieten, oder einen Priester tadeln, der selbstgefällig ein Homopaar segnet, würde die Homolobby (also praktisch alle) den Bischof kritisieren und verbal angreifen.
Überzeugt mich nicht wirklich. Was ist jetzt anders als vor zehn Jahren, als es auch nicht erlaubt war? Warum jetzt?
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:36
Überzeugt mich nicht wirklich. Was ist jetzt anders als vor zehn Jahren, als es auch nicht erlaubt war? Warum jetzt?
Nichts für Ungut, aber ich muss Dir eine Frage stellen - hast Du die letzten 10 Jahre geschlafen und von "Amoris laetitia" und “Fiducia supplicans“ nichts gehört? Aus “Fiducia supplicans“ habe ich doch selber hier im Thema zitiert!

Eine diametral andere Situation gibt es für die polnischen oder afrikanischen Bischöfe. Dort werden sie nicht vom Staat bezahlt und der Staat selbst, ist nach Meinung der EU, weit davon entfernt, „Ehe für alle“ einzuführen.
Aber warum man die „Ehe für alle“ einführen muss/müsste, beantwortet die EU nicht.
Zuletzt geändert von nomads am Montag 27. April 2026, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.

Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:19
@nomads: ich meinte natürlich die Segnungen. Was hat ein Erzbischof von München und Freising davon?
Der Kardinal von München bekommt dadurch die Anerkennung der Progressiven! :pirat: :pirat: :pirat:
Für Leute wie ihn ist Kirchesein wie ein Beliebtheitswettbewerb. Solche Hirten werden durch die Schafe geführt; wobei sie eigentlich wissen, daß es eigentlich genau anders herum geschehen sollte.
Und die biblische Weisheit in Apg 5, 29 "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!", die einstmals Petrus verkündete, geht ihnen genauso am südlichsten Körperteil vorbei wie den Homosexuellen die Sexualmoral der Kirche insgesamt.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:45
Der Kardinal von München bekommt dadurch die Anerkennung der Progressiven! :pirat: :pirat: :pirat:
Für Leute wie ihn ist Kirchesein wie ein Beliebtheitswettbewerb. Solche Hirten werden durch die Schafe geführt; wobei sie eigentlich wissen, daß es eigentlich genau anders herum geschehen sollte.
ganz genau!

Peduli hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:45
Und die biblische Weisheit in Apg 5, 29 "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!", die einstmals Petrus verkündete, geht ihnen genauso am südlichsten Körperteil vorbei wie den Homosexuellen die Sexualmoral der Kirche insgesamt.
Sie gehorchen Gott in dem sie der Kirche gehorchen, die die Segnungen erlaubt und da die Kirche die Vollmacht von Gott (Jesus Christus) erhalten hat, sich zu verwalten, zu organisieren und das Wort Gottes zu verkünden, gehört auch “Fiducia supplicans“ zu dieser Verkündigung – so wird das zumindest geglaubt und da dem nicht widersprochen wird (weder von der Kanzel noch durch Hirtenbriefe der Bischöfe), gelten Homosegnungen in der verweltlichten Kirche als von Gott gewollt. Diese Verwirrung jetzt zu entwirren, wäre eine Mammutaufgabe und Sisyphusarbeit.

PascalBlaise
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von PascalBlaise »

@nomads, @Peduli: okay, okay, ich verstehe das schon und kenne auch ein bisschen die Historie zu AL und FC. Was ich nicht begreife: Warum ist ein über 70-Jähriger noch groß an der Anerkennung von Irgendjemandem interessiert, egal ob konservativ oder progressiv? In dem Alter würde ich doch prinzipiell nur noch machen, was mir gefällt/ was ich für richtig halte. Da muss ich doch keinem mehr was beweisen und keinem mehr schmeicheln...
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Zeno Kortin
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Zeno Kortin »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 13:35
Was ich nicht verstehe: Was bringt das denn? Wen interessiert das denn wirklich? Wer hat da etwas davon, was ist die Motivation? Aus meiner Sicht ist das sehr sinnlos... Warum schieße ich mir ohne Not ins Knie?

Jetzt hat Nomads einiges vorweg genommen.
Nun,,Marx, Bätzing und Co würden ihre Hände in Unschuld waschen vor den Medien.

Was aber jetzt einige hier überraschen wird, ich habe nichts gegen Homoehen oder deren Segnungen. Was allerdings auf den Zeiger geht ist das verlogene Verhalten der Genannten.
Diese ganze Zeitgeistigkeit, wir schauen aus dem Fenster oder in die Medien und richten uns danach.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:01
@nomads, @Peduli: okay, okay, ich verstehe das schon und kenne auch ein bisschen die Historie zu AL und FC. Was ich nicht begreife: Warum ist ein über 70-Jähriger noch groß an der Anerkennung von Irgendjemandem interessiert, egal ob konservativ oder progressiv? In dem Alter würde ich doch prinzipiell nur noch machen, was mir gefällt/ was ich für richtig halte. Da muss ich doch keinem mehr was beweisen und keinem mehr schmeicheln...
solange der Bischof in Deutschland lebt und noch nicht Rentner ist (noch in die Rentenkasse einzahlt), ist seine Rente noch nicht gesichert - also muss er nicht dem Vatikan linientreu zu agieren, sondern dem Staat, der ihn bezahlt.
Ich habe mich schon oft gefragt, was aus solchen Bischöfen wie Kardinal Cordes, Kardinal Müller und letztendlich Kardinal Ratzinger geworden wäre, wenn sie in Deutschland geblieben worden wären?
Die einzige Ausnahme war Bischof Dyba - aber das war noch in einer Zeit, in der man sich nicht vorstellen konnte, dass Homosexuelle in Deutschland gesegnet werden dürfen!
ich frage mich, was er heute zu “Fiducia supplicans“ gesagt hätte? :breitgrins:

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Zeno Kortin
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Zeno Kortin »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:01
@nomads, @Peduli: okay, okay, ich verstehe das schon und kenne auch ein bisschen die Historie zu AL und FC. Was ich nicht begreife: Warum ist ein über 70-Jähriger noch groß an der Anerkennung von Irgendjemandem interessiert, egal ob konservativ oder progressiv? In dem Alter würde ich doch prinzipiell nur noch machen, was mir gefällt/ was ich für richtig halte. Da muss ich doch keinem mehr was beweisen und keinem mehr schmeicheln...
Einfachstes Beispiel zu Deiner Frage, warum wollte Friedrich Merz mit 70. Noch Kanzler werden.
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Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:57
Peduli hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:45
Der Kardinal von München bekommt dadurch die Anerkennung der Progressiven! :pirat: :pirat: :pirat:
Für Leute wie ihn ist Kirchesein wie ein Beliebtheitswettbewerb. Solche Hirten werden durch die Schafe geführt; wobei sie eigentlich wissen, daß es eigentlich genau anders herum geschehen sollte.
ganz genau!
Peduli hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 14:45
Und die biblische Weisheit in Apg 5, 29 "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen!", die einstmals Petrus verkündete, geht ihnen genauso am südlichsten Körperteil vorbei wie den Homosexuellen die Sexualmoral der Kirche insgesamt.
Sie gehorchen Gott in dem sie der Kirche gehorchen, die die Segnungen erlaubt und da die Kirche die Vollmacht von Gott (Jesus Christus) erhalten hat, sich zu verwalten, zu organisieren und das Wort Gottes zu verkünden, gehört auch “Fiducia supplicans“ zu dieser Verkündigung – so wird das zumindest geglaubt und da dem nicht widersprochen wird (weder von der Kanzel noch durch Hirtenbriefe der Bischöfe), gelten Homosegnungen in der verweltlichten Kirche als von Gott gewollt. Diese Verwirrung jetzt zu entwirren, wäre eine Mammutaufgabe und Sisyphusarbeit.
Und an dieser Stelle kann man der FSSPX eben eine gewisse Sympathie nicht verweigern! :emil: :emil: :emil:

Wobei mich in der Tat interessieren würde, wie der fake-ottaviani es geschafft hat, sich jahrelang in ihrem Dunstkreis aufzuhalten.
Hat er sie ständig belogen? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
Oder wollte die FSSPX sich belügen lassen? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

An anderer Stelle hatte ich ja bereits auf die Parallelen zur causa David Berger hingewiesen, der sich zwar nicht im Dunstkreis der FSSPX aufgehalten hatte, sondern sich mehr in sehr konservativ katholischen Kreisen Deutschlands (= 2003 bis 2010 Herausgeber der Zeitschrift "Theologisches") herumtrieb. Dieser hat offenbar seinen damaligen "Freund" sogar auf kirchliche Veranstaltungen mitgenommen und ihn dort als seinen "Cousin" vorgestellt. :patsch: :patsch: :patsch:

Ich fürchte, daß all diese Vorgänge eine Folge der Bürokratisierung der Kirche in Deutschland ist. Und keiner der "Beamten" hat mehr im Blick - bewußt oder unbewußt :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck: - , daß Aktenlage nicht gleich Faktenlage ist. :emil: :emil: :emil:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:08
Was aber jetzt einige hier überraschen wird, ich habe nichts gegen Homoehen oder deren Segnungen.
in der Kirche?

ehrlich gesagt, ist mir das auch egal, solange es nur im Standesamt stattfindet und nicht den Eindruck erweckt, dass Gott das will und die Kirche das absegnet. Von mir aus dürfen die Leute ein Pferd oder eine Pampelmuse heiraten – mir doch egal. Aber darum geht es der gottlosen Welt und den Betroffenen nicht.
Es geht darum die Kirche so in Schuld zu verwickeln, dass sie nicht gerettet werden kann, bzw. dass alle mit einer unwürdigen Kirche mitgerettet werden (weil sie sich von einer solchen Kirche nicht mehr unterscheiden), falls Gott nur noch Barmherzigkeit walten lassen wird - und nur diese Begründung gibt den Bemühungen der Homolobby einen Sinn. Denn, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt – entweder bei Gott oder in der Ferne von Gott (von Gott abgelehnt), dann haben Homosexuelle nur diese Wahl:
- entweder sich zu bekehren und sich von ihrem Laster versuchen zu befreien,
oder
- die Kirche Christi dazu zu bringen, mit der ihr von Christus verliehenen Vollmacht, Homosexualität gesellschaftlich zu normalisieren,
dann sitzen wir alle in einem Boot, das entweder mit allen gerettet wird, oder mit allen untergeht.
Anderen Grund für ihre Bemühungen, gesellschafts- und salonfähig zu gelten, gibt es für Homosexuelle nicht.
Zuletzt geändert von nomads am Montag 27. April 2026, 16:02, insgesamt 1-mal geändert.

PascalBlaise
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von PascalBlaise »

Ich glaube nicht, dass dem Erzbischof Marx irgendeine Massnahme des Staates droht, falls er die Segnungen nicht erlaubt. Welches Instrument sollte es dazu denn geben? Meines Erachtens hätte er sich dazu überhaupt nicht äußern müssen und es hätte keinerlei Konsequenzen gehabt. Außerdem hat der Mann mit Sicherheit finanziell seine Schäfchen im Trockenen. Insofern kaufe ich diese Erzählung irgendeines obskuren Drucks von Seiten des Staates nicht wirklich.
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nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:58
Ich glaube nicht, dass dem Erzbischof Marx irgendeine Massnahme des Staates droht, falls er die Segnungen nicht erlaubt.
zumindest hätte er erklären müssen, warum er die Segnungen nicht erlaubt und dazu müsste er sich auf die Bibel berufen.

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:58
Welches Instrument sollte es dazu denn geben?
jetzt vielleicht noch nicht, aber sollten die Linken und die Grünen die Regierungsgeschäfte übernehmen und die Kirche vom Staat getrennt werden, dann wäre mit seinem Bischofsgehalt von 13.600 Euro schluss!

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:58
Meines Erachtens hätte er sich dazu überhaupt nicht äußern müssen und es hätte keinerlei Konsequenzen gehabt.
Doch! als Bischof müsste er solche Segnungen verbieten. Als Bischof sollte er besser wissen, was in der Bibel steht, als jeder von uns, aber das interessiert ihn offenbar nicht.

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:58
Außerdem hat der Mann mit Sicherheit finanziell seine Schäfchen im Trockenen.
klar, hat der Mann seine Schäfchen im Trockenen.
Siehe auch:
https://www2.erzbistum-muenchen.de/news ... r%20Kirche.
daraus:
Deshalb habe er sich dazu entschlossen, „den allergrößten Teil meines Privatvermögens an die von mir gegründete Stiftung „Spes et Salus“ zu geben“. Zeit seines Lebens habe er versucht, so der Kardinal, „verantwortlich mit den finanziellen Mitteln umzugehen, die mir persönlich als Bezüge für meine Tätigkeiten als Institutsdirektor, Professor und Bischof zugewiesen worden sind“. Im Laufe der Jahre seien so 500.000 Euro zusammengekommen, „die – so ist meine Überzeugung – nicht für mich, sondern für Heil und Heilung von Menschen eingesetzt werden sollen“.
Wer eine halbe Million Euro Privatvermögen spendet, der hat noch viel mehr auf der hohen kante! :breitgrins:

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:58
Insofern kaufe ich diese Erzählung irgendeines obskuren Drucks von Seiten des Staates nicht wirklich.
was glaubst Du dann, aus welchem Grund er die Homosegnungen erlaubt?

Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:08
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 13:35
Was ich nicht verstehe: Was bringt das denn? Wen interessiert das denn wirklich? Wer hat da etwas davon, was ist die Motivation? Aus meiner Sicht ist das sehr sinnlos... Warum schieße ich mir ohne Not ins Knie?

Jetzt hat Nomads einiges vorweg genommen.
Nun,,Marx, Bätzing und Co würden ihre Hände in Unschuld waschen vor den Medien.

Das würde vermutlich so kommen ................
Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:08
Was aber jetzt einige hier überraschen wird, ich habe nichts gegen Homoehen oder deren Segnungen.
Nein, das kann nicht wirklich überraschen, wenn sich Jemand zuvor als Materialist identifiziert resp. geoutet hat. :hmm:
Die Moral von Materialisten ist in aller Regel so ausgestaltet, daß jeder alles das tun darf, was er kann, solange ein Anderer keinen Schaden nimmt. Und bei Materialisten kann es einen Schaden in der Ewigkeit nicht geben, weil es keine Ewigkeit für ihn gibt. :doktor: :doktor: :doktor:
Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:08
Was allerdings auf den Zeiger geht ist das verlogene Verhalten der Genannten.

Diese ganze Zeitgeistigkeit, wir schauen aus dem Fenster oder in die Medien und richten uns danach.
Warum stört sich ein Materialist an Zeitgeistigkeit? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Für ihn ist doch "Geist" lediglich ein Epiphänomen der Materie und die Dominanz hat nunmal für ihn die Materie. :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
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Zeno Kortin
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Zeno Kortin »

nomads hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:18
Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:08
Was aber jetzt einige hier überraschen wird, ich habe nichts gegen Homoehen oder deren Segnungen.
in der Kirche?

ehrlich gesagt, ist mir das auch egal, solange es nur im Standesamt stattfindet und nicht den Eindruck erweckt, dass Gott das will und die Kirche das absegnet. Von mir aus dürfen die Leute ein Pferd oder eine Pampelmuse heiraten – mir doch egal. Aber darum geht es der gottlosen Welt und den Betroffenen nicht.
Es geht darum die Kirche so in Schuld zu verwickeln, dass sie nicht gerettet werden kann, bzw. dass alle mit einer unwürdigen Kirche mitgerettet werden (weil sie sich von einer solchen Kirche nicht mehr unterscheiden), falls Gott nur noch Barmherzigkeit walten lassen wird - und nur diese Begründung gibt den Bemühungen der Homolobby einen Sinn. Denn, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt – entweder bei Gott oder in der Ferne von Gott (von Gott abgelehnt), dann haben Homosexuelle nur diese Wahl:
- entweder sich zu bekehren und sich von ihrem Laster versuchen zu befreien,
oder
- die Kirche Christi dazu zu bringen, mit der ihr von Christus verliehenen Vollmacht, Homosexualität gesellschaftlich zu normalisieren,
dann sitzen wir alle in einem Boot, das entweder mit allen gerettet wird, oder mit allen untergeht.
Anderen Grund für ihre Bemühungen, gesellschafts- und salonfähig zu gelten, gibt es für Homosexuelle nicht.
Ich kann Deinen Ärger über mich nachvollziehen. Nun bin ich aber auch ein liberaler Mensch. Wenn ein Priester meint,er könne eine Segnung aussprechen, so soll er dies machen. Andererseits ist es für mich ziemlich verlogen der FSSPX etwas zu verweigern, sich aber gleichzeitig hinstellen und sich mit Dubiosen Beschlüssen, wie das die DBK macht, selbst außerhalb Rom's zu stellen.
Oder um es zu wiederholen,Zeitgeistigkeit ist nicht meine Sache.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
Karl-Herbert Scheer

Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:22
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:58
Insofern kaufe ich diese Erzählung irgendeines obskuren Drucks von Seiten des Staates nicht wirklich.
was glaubst Du dann, aus welchem Grund er die Homosegnungen erlaubt?
Aus vermutlich demselben Grund aus dem sich der fake-ottaviani hier im Forum 'rumtreibt: Provokation!

Der Vatikan soll entweder der Lächerlichkeit preisgegeben oder am Nasenring durch die Manege gezogen werden.
Dabei lehnt sich der "reine Marx" sardonisch lächelnd zurück und betrachtet das Schauspiel! :kotz: :kotz: :kotz:
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Zeno Kortin
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Zeno Kortin »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:38
nomads hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:18
Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:08
Was aber jetzt einige hier überraschen wird, ich habe nichts gegen Homoehen oder deren Segnungen.
in der Kirche?

ehrlich gesagt, ist mir das auch egal, solange es nur im Standesamt stattfindet und nicht den Eindruck erweckt, dass Gott das will und die Kirche das absegnet. Von mir aus dürfen die Leute ein Pferd oder eine Pampelmuse heiraten – mir doch egal. Aber darum geht es der gottlosen Welt und den Betroffenen nicht.
Es geht darum die Kirche so in Schuld zu verwickeln, dass sie nicht gerettet werden kann, bzw. dass alle mit einer unwürdigen Kirche mitgerettet werden (weil sie sich von einer solchen Kirche nicht mehr unterscheiden), falls Gott nur noch Barmherzigkeit walten lassen wird - und nur diese Begründung gibt den Bemühungen der Homolobby einen Sinn. Denn, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt – entweder bei Gott oder in der Ferne von Gott (von Gott abgelehnt), dann haben Homosexuelle nur diese Wahl:
- entweder sich zu bekehren und sich von ihrem Laster versuchen zu befreien,
oder
- die Kirche Christi dazu zu bringen, mit der ihr von Christus verliehenen Vollmacht, Homosexualität gesellschaftlich zu normalisieren,
dann sitzen wir alle in einem Boot, das entweder mit allen gerettet wird, oder mit allen untergeht.
Anderen Grund für ihre Bemühungen, gesellschafts- und salonfähig zu gelten, gibt es für Homosexuelle nicht.
Ich kann Deinen Ärger über mich nachvollziehen. Nun bin ich aber auch ein liberaler Mensch. Wenn ein Priester meint,er könne eine Segnung aussprechen, so soll er dies machen. Andererseits ist es für mich ziemlich verlogen der FSSPX etwas zu verweigern, sich aber gleichzeitig hinstellen und sich mit Dubiosen Beschlüssen, wie das die DBK macht, selbst außerhalb Rom's zu stellen.
Oder um es zu wiederholen,Zeitgeistigkeit ist nicht meine Sache.
Friedrich Engels hat es mal gut auf den Punkt gebracht das Verhältnis von Geist und Materie, daß Letztendlich alles erstmal durch den Kopf muß bevor wir etwas gestalten können
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Sascha B.
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Sascha B. »

Der Herr Marx beißt doch nicht die Hand die ihn Füttert :D Homokult ist ja schon fast Staatsdoktin, da muss er eben mitmachen. Seine ganze Glaubensgemeinschaft ist finanziell auf die staatlichen Zuschüsse und den Einzug der Kirchensteuer angewiesen. Ohne Gelder für den Unterhalt der ganzen Gebäude, die Gehälter der Führungskräfte und Steuererleichterungen als Körpderschaft des öffentlichen Rechts, wirds eng. Hat was von einer Staatskirche.

Wie in Russland, wo man Krieg predigt statt dem Wort Gottes. Auch dort ist man zu sehr vom Wohlwollen der Regierung abhängig. Traurige Zustände.

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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von PascalBlaise »

Peduli hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:41
nomads hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:22
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 15:58
Insofern kaufe ich diese Erzählung irgendeines obskuren Drucks von Seiten des Staates nicht wirklich.
was glaubst Du dann, aus welchem Grund er die Homosegnungen erlaubt?
Aus vermutlich demselben Grund aus dem sich der fake-ottaviani hier im Forum 'rumtreibt: Provokation!

Der Vatikan soll entweder der Lächerlichkeit preisgegeben oder am Nasenring durch die Manege gezogen werden.
Dabei lehnt sich der "reine Marx" sardonisch lächelnd zurück und betrachtet das Schauspiel! :kotz: :kotz: :kotz:
Ich möchte mich nicht mit den Segnungen an sich auseinandersetzen, das ist offensichtlich grober Unfug und in vielerlei Hinsicht falsch bzw. schädlich, wir brauchen das nicht groß zu diskutieren. Mich beschäftigt das "warum" dahinter und da habe ich noch keine befriedigende Erklärung gehört. Eine Theorie ging auch in Richtung einer guten Beziehung zum neuen Münchner Oberbürgermeisters, auch das erscheint mir ziemlich abwegig.
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Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:43
Friedrich Engels hat es mal gut auf den Punkt gebracht das Verhältnis von Geist und Materie, daß Letztendlich alles erstmal durch den Kopf muß bevor wir etwas gestalten können
Offensichtlich bist Du geistig gesehen viel zu sehr Hegelianer, um zu erkennen, was hier in katholischen Kreisen diskutiert wird. :/ :/ :/
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:51
Mich beschäftigt das "warum" dahinter und da habe ich noch keine befriedigende Erklärung gehört. .......
Diese könnte Dir auch nur vom "reinen Marx" gegeben werden! :/ :/ :/
Alle anderen sind da auf Spekulationen angewiesen ...........
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:38
Ich kann Deinen Ärger über mich nachvollziehen.
wie kommst Du auf „Ärger“??? :breitgrins:
Nichts ärgert mich so sehr, wie das, dass ich mehr als 30 Jahre Kirchensteuer zahlte, einer Kirche, die nicht mal die hl. Messe so feiern kann, wie sie gefeiert werden soll.

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:38
Nun bin ich aber auch ein liberaler Mensch.
selbst ein liberaler Mensch müsste nachvollziehen können, dass die Kirche, wenn sie sich auf die Bibel beruft (und das muss sie, sonst wäre ihre Existenz sinnlos), Homosexualität ablehnen muss.

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:38
Wenn ein Priester meint, er könne eine Segnung aussprechen, so soll er dies machen.
das ist keine liberale Sicht, das ist Inkonsequenz – selbst ich muss bekennen, dass Muslime keine andere Wahl haben, als Ungläubige zu verfolgen und zu töten, weil das so in ihrem heiligen Buch (Koran) steht - am Ende ist das konsequent ihrem „Grundgesetz“ (Koran) gegenüber, auch wenn das objektiv falsch ist.
Deshalb hättest Du dafür Verständnis haben müssen, wenn ein Priester eine solche Segnung ablehnt, unabhängig davon, ob ihm die Kirche das erlaubt oder nicht, weil Gott (der Gesetzgeber) Homosexualität ablehnt – der Priester muss sich daran halten, was Gott will, solange er sich zu Gott bekennt - das ist konsequent, egal ob Du an Gott glaubst oder nicht.
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nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:51
Mich beschäftigt das "warum" dahinter und da habe ich noch keine befriedigende Erklärung gehört.
und ich glaube, dass Du keiner Erklärung, die Du hörst, glauben schenkst.
Dann bleibt nur noch die eine:
Kardinal Marx und die deutschen Bischöfe wissen alles besser, haben einen heißeren Draht nach Oben (als der Papst selbst), verstehen Gott besser als alle anderen Menschen der Welt und predigen und tun das Richtige. Wir alle dagegen - hier und draußen - irren im Glauben und schreiben Unsinn.

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:51
Eine Theorie ging auch in Richtung einer guten Beziehung zum neuen Münchner Oberbürgermeisters, auch das erscheint mir ziemlich abwegig.
vielleicht gibt es doch noch eine allerletzte Theorie:
Die Bischöfe sind Marionetten Satans und sabotieren die Kirche - bewusst oder unbewusst.
Wie gefällt Dir diese Theorie? :breitgrins:

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Sascha B.
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Sascha B. »

nomads hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 17:18
PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:51
Mich beschäftigt das "warum" dahinter und da habe ich noch keine befriedigende Erklärung gehört.
und ich glaube, dass Du keiner Erklärung, die Du hörst, glauben schenkst.
Dann bleibt nur noch die eine:
Kardinal Marx und die deutschen Bischöfe wissen alles besser, haben einen heißeren Draht nach Oben (als der Papst selbst), verstehen Gott besser als alle anderen Menschen der Welt und predigen und tun das Richtige. Wir alle dagegen - hier und draußen - irren im Glauben und schreiben Unsinn.

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:51
Eine Theorie ging auch in Richtung einer guten Beziehung zum neuen Münchner Oberbürgermeisters, auch das erscheint mir ziemlich abwegig.
vielleicht gibt es doch noch eine allerletzte Theorie:
Die Bischöfe sind Marionetten Satans und sabotieren die Kirche - bewusst oder unbewusst.
Wie gefällt Dir diese Theorie? :breitgrins:
Ich hätte noch eine: Vor fast 1000 Jahren trennten sich große Teile von der Kirche, verloren dadurch den Heiligen Geist und je länger dieser Zustand fern der Kirche und daher auch der Gnade andauert, desto schlimmer werden die Häresien? :D

Evtl ist der Herr Marx auch selbst Homosexuell und daher so offen für diese Segnungen und Queergottesdienste (welche das EB schon vor über 10 Jahren einführte).

nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

@ Sascha B.,
diese Deine Theorie gefällt mir doch besser - ich meine das trifft tatsächlich zu:
Sascha B. hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 16:49
Der Herr Marx beißt doch nicht die Hand die ihn Füttert :D Homokult ist ja schon fast Staatsdoktrin, da muss er eben mitmachen.
so ist es! :blinker:

Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 17:28
Ich hätte noch eine: Vor fast 1000 Jahren trennten sich große Teile von der Kirche, verloren dadurch den Heiligen Geist und je länger dieser Zustand fern der Kirche und daher auch der Gnade andauert, desto schlimmer werden die Häresien? :D
Ob der Hl. Geist in den orthodox genannten Gemeinschaften derzeit viel Gehör findet, wage ich dann doch angesichts des Verhältnisses von Patriarch Kyrill zu Putin sehr zu bezweifeln ............
Sascha B. hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 17:28
Evtl ist der Herr Marx auch selbst Homosexuell und daher so offen für diese Segnungen und Queergottesdienste (welche das EB schon vor über 10 Jahren einführte).
Der "reine Marx" hat 'mal in einem Interview angegeben, daß er wohl Politiker geworden wäre, wenn ihm keine kirchliche Karriere offen gestanden hätte. Deshalb macht er auch so sehr auf Kirchenpolitik und weniger auf Neuevangelisierung! :/ :/ :/
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

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Sascha B.
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Sascha B. »

Peduli hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 17:38
Sascha B. hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 17:28
Ich hätte noch eine: Vor fast 1000 Jahren trennten sich große Teile von der Kirche, verloren dadurch den Heiligen Geist und je länger dieser Zustand fern der Kirche und daher auch der Gnade andauert, desto schlimmer werden die Häresien? :D
Ob der Hl. Geist in den orthodox genannten Gemeinschaften derzeit viel Gehör findet, wage ich dann doch angesichts des Verhältnisses von Patriarch Kyrill zu Putin sehr zu bezweifeln ............
Sascha B. hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 17:28
Evtl ist der Herr Marx auch selbst Homosexuell und daher so offen für diese Segnungen und Queergottesdienste (welche das EB schon vor über 10 Jahren einführte).
Der "reine Marx" hat 'mal in einem Interview angegeben, daß er wohl Politiker geworden wäre, wenn ihm keine kirchliche Karriere offen gestanden hätte. Deshalb macht er auch so sehr auf Kirchenpolitik und weniger auf Neuevangelisierung! :/ :/ :/
Kyrill ist zum Glück nur ein einzelner Bischof. Wobei der restliche russische Episkopat entweder auf der selben Linie ist oder zumindest schweigt. Aber einzelne schlechte Bischöfe gab es immer wieder. Selbst unter den Aposteln war ein Verräter und Petrus verleugnete den Herrn ja auch kurzzeitig.

Die Situation der RKK in Deutschland ist aber schon deutlich länger Bedenklicher, als dass man die Schuld bei einzelnen Bischöfen und deren Versagen suchen könnte. Man nehme z.B, das kirchensteuer finanzierte Nachrichtenportal katholisch.de und was die zum Teil für eine Agenda fahren. Und wenn man die Ausbildung an den theologischen Fakultäten dazu nimmt dürfte auch der Nachwuchs so seine Defizite haben. Das funktioniert in Russland definitiv besser. Trotz des KGB Agenten Kyrill, der ja auch irgendwann mal sterben wird und die Hoffnung auf jemand brauchbares besteht. Evrl wenn Putin dann auch Tot ist und keinen Geheimdienstfreund als Patriachen erzwingt.

nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

Sascha B. hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 18:01
Die Situation der RKK in Deutschland ist aber schon deutlich länger Bedenklicher, als dass man die Schuld bei einzelnen Bischöfen und deren Versagen suchen könnte.
das sehe ich auch so. Leider!
Schon Ender der 80-er hat die deutsche Öffentlichkeit (offiziell) nichts gegen Homosexualität gehabt und solche Leute wie Hans Küng, Eugen Drewermann und Uta Ranke-Heinemann sabotierten die Lehre der Kirche bei jeder Gelegenheit. Die Bischöfe hätten entschieden eingreifen müssen, stattdessen haben sie mit der Beteiligung der Kirche an der Vergabe der „Lizenz zum Töten“ noch mitgemacht – denn es ging doch um das wohl der Menschen. Gott spielte schon damals kaum eine Rolle.
Haben die Bischöfe etwas aus der Vergangenheit gelernt? Wenn ja, dann das, dass man wie gehabt weiter so machen kann – entweder leben sie in ihrer eigenen Blase und bekommen nichts mit, wollen nichts mitbekommen, arrangieren sich mit dem Staat oder sie schauen hoffnungsvoll in die Zukunft mit der Hoffnung, dass irgendwann alles wieder besser wird.
Das erinnert mich an die Arbeitsweise junger Konstrukteure/innen in den Konstruktionsbüros, die nicht selber konstruieren, sondern kopieren alte Projekte (mit den Fehlern, die beim Vorgänger-Projekt gemacht wurden), änderten diese Projekte – je nach Kundenwunsch – aber vervielfältigen so die von Anfang an gemachten Fehler ohne diese zu korrigieren, weil sie davon ausgegangen sind, die Vorgänger-Projekte waren fehlerfrei. Am Ende aber addierten sich die alten Fehler mit den Neuen, die von den Bearbeitenden auch noch gemacht wurden und als der Kunde diese dann entdeckte, gab es riesigen Ärger und das Projekt stand auf der Kippe.

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Zeno Kortin
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Zeno Kortin »

Vielleicht verstehe ich sogar, als Hegelianer und Materialist der ich nun mal auch bin, manche Dinge besser als Du denkst, Peduli.

Ironie der Geschichte etwa. Marx und Co repräsentieren den Zeitgeist, welcher ja überall in der Geschichte rumschwebt. Genauso wie Ratzinger in seinen jungen Jahren auch den Geist der Ökumene versprühte und sich deshalb auch so vehement für sie einsetzte auf dem Vaticanum II. Also für ökumenische Ehen. Von daher wundert mich es nicht, was heute so passiert.
Nur im Unterschied zu damals gibt es keine Notwendigkeit für eine Anpassung, zumal es auch niemanden wirklich mehr zum Glauben bringt.
Die Gutmeinenden sind unberechenbar, und von daher Allgemeingefährlich.
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Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 19:32
Vielleicht verstehe ich sogar, als Hegelianer und Materialist der ich nun mal auch bin, manche Dinge besser als Du denkst, Peduli.
Das behaupten Ideologen immer! :kussmund: :kussmund: :kussmund:

Insbesondere dann, wenn sie sich für dialektisch gebildet halten ..............

Zeno Kortin hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 19:32
Ironie der Geschichte etwa. Marx und Co repräsentieren den Zeitgeist, welcher ja überall in der Geschichte rumschwebt. Genauso wie Ratzinger in seinen jungen Jahren auch den Geist der Ökumene versprühte und sich deshalb auch so vehement für sie einsetzte auf dem Vaticanum II. Also für ökumenische Ehen. Von daher wundert mich es nicht, was heute so passiert.
Nur im Unterschied zu damals gibt es keine Notwendigkeit für eine Anpassung, zumal es auch niemanden wirklich mehr zum Glauben bringt.
Ratzinger als Ökumenist? Lachhaft! :rollamboden: :rollamboden: :rollamboden:
Wenn er einer gewesen wäre, dann hätte er Dominus Jesus nicht so verfaßt, wie er es verfaßt hat! 8) 8) 8)
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PascalBlaise
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von PascalBlaise »

@Sascha: Die letzten zehn Jahre habe ich mich viel mit der Orthodoxen Kirche auseinandergesetzt/ auseinander setzen müssen. Man hat dort meiner Erfahrung nach andere Probleme, die auch kein Mensch haben will. Aber es stimmt schon: Diese spezielle Art von Irrsinn ist dort kaum bis überhaupt kein Thema. Und das ist gut für euch und ich wünsche euch wirklich und ganz im Ernst, dass das so bleibt. :daumen-rauf: Ich fürchte nur, über kurz oder lang (wenn sie mit der katholischen Kirche "fertig" sind) werdet auch ihr ins Visier dieser Agenda gelangen, als letzte noch verbliebene Minderheit, die sich dagegen ausspricht- und die gar nicht soo klein ist in Deutschland. Und dann werdet ihr in der Tat alle Hilfe brauchen können vom heiligen Geist :huhu: .
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Montag 27. April 2026, 08:34
Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, daß es mindestens zwei wesentliche Ursachen für die ausgelebte Homosexualität gibt:
1. mangelnde Selbstreflektion des Delinquenten
2. ein Stehenbleiben auf einer pubertären Stufe der menschlichen Entwicklung

Daneben wird es noch weitere geben, über die Psychologen kompetent Auskunft geben können
viele Menchen (auch gläubige Christen) glauben, dass Homosexualität etwas Normales ist, da sie auch in der Natur vorkommt. Dieser „Glaube“ ist natürlich eine Sackgasse. Vor eine paar Jahren ist es Biologen gelungen ein schwules Pinguinenpaar dazu zu bringen, sich um ein kleines Pinguin-Küken zu kümmern und alle waren begeistert, weil man damit „beweisen“ konnte, dass Homosexualität in der Natur etwas Natürliches ist. Das ist natürlich Bullshit, denn nach der Evolutionstheorie sterben Gene aus, die sich nicht selbst reproduzieren können. Auch die Frage, wie sie eventuell entstehen wird nicht beantwortet – vermutlich durch irgendwelche Mutationen, aber auch diese verschwinden letztendlich, weil sie sich nicht reproduzieren können. So muss also Homosexualität mit einer fehlerhaften/falschen, mentalen/psychischen Entwicklung zusammenhängen, also müsste sie reversibel sein. Das ganze Theater um die Homosexualität also, wird nicht so sehr durch diese selbst verursacht, sondern durch die dämliche, infantile Rechtfertigung dieser – als ob man die ganze Welt für blöd halten könnte.
Außerdem, ein wahrhaft gläubiger Mensch, der die Offenbarung Gottes, Seine Gesetzgebung und Sein Evangelium kennt, würde alles tun, um sich von dem Laster zu befreien, oder zumindest seine Homosexualität nicht auszuleben, um letztendlich die Ewigkeit bei Gott zu erlangen. Da es aber sogar Priester oder Bischöfe gibt, die sich zur Homosexualität bekennen, gilt diese als etwas, wenn nicht von Gott gewollt, dann zumindest geduldet. Gott duldet sehr viel und vermutlich noch sehr lange – Er hat Zeit, wir nicht – was aber nicht bedeutet, dass Er mit allem was die Menschen so treiben, einverstanden ist. Warum kapieren das die Homosexuellen nicht? Doch, sie kapieren es sehr wohl. Aber sie wollen, dass die Heteros glauben, Homosexualität sei von Gott zumindest geduldet, um nicht alleine mit ihrer Ideologie am Jüngsten Gericht da zu sein.

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