Weil den apostolischen Kirchen des Ostens das Straucheln und die Schwäche ihrer Schwester, der apostolischen Kirche des Westens nicht gleichgültig sein kann.Lutheraner hat geschrieben:Nehmen wir an, diese Darstellungen stimmten: Warum sollten die Orthodoxen an einer tiefgreifenderen Gemeinschaft mit euch interessiert sein?
Ökumene
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Re: Ökumene
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Ökumene
Wenn sich die gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht grundsätzlich ändern, wird es in den nächsten 50 Jahren keinen Zusammenbruch der volkskirchlichen Strukturen geben. Sicher, der Prozeß der (quantitativen) Auszehrung und des Siechtums wird anhalten und sich sogar verstärken, aber es wird eben keinen Zusammenbruch geben, sondern es geht weiter wie bisher.cantus planus hat geschrieben:Nein. Ich kann mich nicht erinnern, derlei behauptet zu haben. Das wäre ja nachgerade Wahnsinn. Aussterben wird der Zeitgeist in der Kirche, weil ihm schlicht und ergreifend die Leute ausgehen. Dann kommt der Zusammenbruch der volkskirchlichen Strukturen, und dann müssen wir neu wieder anfangen.
Das wird mühsam genug, zumal die Renaissance des Katholizismus (man gebe sich nicht der Illusion hin, dass diese Renaissance zahlenmäßig ins Gewicht fallen wird!) einem immer heftigeren Kampf gegen den Zeitgeist gleichen wird. Als Glieder der Kirche sehen wir uns gerade in Europa zunehmend auch juristisch durch Zeitgeistgesetze bedroht.
Nein: das Problem des Zeitgeistes in Theologie und Liturgie wird sich bald erledigen, bzw. unrelevant werden. Aber dass der Zeitgeist allgemein ausstirbt, ist undenkbar. Dass Problem besteht ja auch nicht im grassierenden Zeitgeist (den es ja immer und überall gab), sondern darin, dass erstmals alle objektiven und natürlichen Grenzen, Normen und Werte dem Zeitgeist widerstandlos unterjocht werden - unter dem Diktat einer angeblichen "Vernunft". Der totale Relativismus ist eine Spätfolge des pervertierten Aufklärungszeitalters.
Derlei hat es noch nie in diesem Ausmaß und dieser Konsequenz gegeben, und die Kirche findet tragischerweise immer noch kein Mittel, um dieses Problem zumindest im eigenen und unmittelbaren Bereich zu beherrschen.
(Wobei ich glaube, dass der Heilige Vater die Mittel kennt. Er traut sich nur aus unerfindlichen Gründen nicht, sie einzusetzen.)
Es sei denn:
1. Der Papst macht von der Fülle seiner Leitungsgewalt Gebrauch und setzt die römische Liturgie für den Bereich der Lateinischen Kirche wieder vollumfänglich in Kraft (und das Zerrbild desselben außer Kraft); ferner erklärt er, daß die Zeit des Experimentierens nun endgültig vorüber ist.
2. Die Kirche wird wieder zur Lehrenden: Katechese, Katechese, Katechese. Der gewöhnliche Katholik muß wieder die reale Chance bekommen, zu erfahren was der katholische Glaube ist, was er beinhaltet und was für Folgen sich daraus für sein Glaubens- und Sittenleben ergeben.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Ökumene
Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)
Re: Ökumene
Weil es der orthodoxen Kirche nicht um die Vereinigung zweier Fanclubs geht, sondern um das Heil jeder Seele. Das bedeutet, das geht über eine Gemeinschaft (nur) mit den römischen Katholiken weit hinaus.Lutheraner hat geschrieben:Die Orthodoxen werden hier im Forum als fromm, rechtgläubig, vorbildlich in fast allen Belangen und fest in der Tradition verankert dargestellt. Die Katholische Kirche wird hier im Forum eher als schlaff, kraftlos und fast im Niedergang begriffen dargestellt.cantus planus hat geschrieben:Ich würde mir wünschen, dass man im Dialog mit der Orthodoxie etwas mehr Gas gäbe (wo noch Schwierigkeiten genug zu bewältigen sind)
Nehmen wir an, diese Darstellungen stimmten: Warum sollten die Orthodoxen an einer tiefgreifenderen Gemeinschaft mit euch interessiert sein?
Darüberhinaus: ob die römische Kirche so schlaff ist, wie hier erwähnt wird, wage ich zu bezweifeln. Ob sie - wohlgemerkt im römischen Sinn - orthodox ist, hat IMHO damit nichts zu tun.
Verurteilt mich bitte nicht zu hart, denn ich bin kein Kenner. Daher halte ich jetzt die Klappe und bitte schon vorsorglich um Entschuldigung für meine Anmaßungen hier im Refektorium.
Lieben Gruß,
Nassos
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Ökumene
Das wäre allerdings nur umsetzbar mit einer kirchlich gesinnten Priester- und Theologenschaft. Eine solche ist - von Ausnahmen abgesehen - nicht in Sicht.ad_hoc hat geschrieben:![]()
Gruß, ad_hoc
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Re: Ökumene
Und was wäre mit den Gläubigen?
Ich habe kürzlich frommen Katholiken in Brasilien erzählt, dass es mit Rom unierte Ostkirchen gibt, bei denen Priester verheiratet sein dürfen und die die "Messe" in einer völlig anderen Liturgie feiern. Die haben mich angeguckt als hätte ich gesagt, dass der Papst ein Ausserirdischer mit Tentakeln auf dem Kopf sei. Als ich versuchte etwas von den altkirchlichen Patriarchaten zu erzählen, sind sie völlig ausgestiegen. Die Geschichte der Koptischen Kirche habe ich mir für später aufgehoben.
Ökumene ist natürlich auch schwierig, wenn das Kirchenvolk völlig falsche Vorstellungen von der eigenen Kirche und der eigenen Kirchengeschichte hat. Es reicht nicht, wenn die Theologen mit viel Aufwand "gemeinsame Erklärungen" oder ähnliches verfassen. Das gilt natürlich für alle Kirchen.
Ich habe kürzlich frommen Katholiken in Brasilien erzählt, dass es mit Rom unierte Ostkirchen gibt, bei denen Priester verheiratet sein dürfen und die die "Messe" in einer völlig anderen Liturgie feiern. Die haben mich angeguckt als hätte ich gesagt, dass der Papst ein Ausserirdischer mit Tentakeln auf dem Kopf sei. Als ich versuchte etwas von den altkirchlichen Patriarchaten zu erzählen, sind sie völlig ausgestiegen. Die Geschichte der Koptischen Kirche habe ich mir für später aufgehoben.
Ökumene ist natürlich auch schwierig, wenn das Kirchenvolk völlig falsche Vorstellungen von der eigenen Kirche und der eigenen Kirchengeschichte hat. Es reicht nicht, wenn die Theologen mit viel Aufwand "gemeinsame Erklärungen" oder ähnliches verfassen. Das gilt natürlich für alle Kirchen.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
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Re: Ökumene
Lutheraner hat geschrieben:Die haben mich angeguckt als hätte ich gesagt, dass der Papst ein Ausserirdischer mit Tentakeln auf dem Kopf sei. Als ich versuchte etwas von den altkirchlichen Patriarchaten zu erzählen, sind sie völlig ausgestiegen. Die Geschichte der Koptischen Kirche habe ich mir für später aufgehoben.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Ökumene
Das glaub ich dir aufs Wort. Aber was muß man sich auch wundern, wenn man erfährt, daß in den Priesterseminaren weder Latein noch Griechisch noch Hebräisch Pflichtfächer sind!Lutheraner hat geschrieben:Und was wäre mit den Gläubigen?
Ich habe kürzlich frommen Katholiken in Brasilien erzählt, dass es mit Rom unierte Ostkirchen gibt, bei denen Priester verheiratet sein dürfen und die die "Messe" in einer völlig anderen Liturgie feiern. Die haben mich angeguckt als hätte ich gesagt, dass der Papst ein Ausserirdischer mit Tentakeln auf dem Kopf sei. Als ich versuchte etwas von den altkirchlichen Patriarchaten zu erzählen, sind sie völlig ausgestiegen. Die Geschichte der Koptischen Kirche habe ich mir für später aufgehoben.
Ökumene ist natürlich auch schwierig, wenn das Kirchenvolk völlig falsche Vorstellungen von der eigenen Kirche und der eigenen Kirchengeschichte hat. Es reicht nicht, wenn die Theologen mit viel Aufwand "gemeinsame Erklärungen" oder ähnliches verfassen. Das gilt natürlich für alle Kirchen.
Re: Ökumene
Wo ist das denn der Fall?holzi hat geschrieben:Das glaub ich dir aufs Wort. Aber was muß man sich auch wundern, wenn man erfährt, daß in den Priesterseminaren weder Latein noch Griechisch noch Hebräisch Pflichtfächer sind!Lutheraner hat geschrieben:Und was wäre mit den Gläubigen?
Ich habe kürzlich frommen Katholiken in Brasilien erzählt, dass es mit Rom unierte Ostkirchen gibt, bei denen Priester verheiratet sein dürfen und die die "Messe" in einer völlig anderen Liturgie feiern. Die haben mich angeguckt als hätte ich gesagt, dass der Papst ein Ausserirdischer mit Tentakeln auf dem Kopf sei. Als ich versuchte etwas von den altkirchlichen Patriarchaten zu erzählen, sind sie völlig ausgestiegen. Die Geschichte der Koptischen Kirche habe ich mir für später aufgehoben.
Ökumene ist natürlich auch schwierig, wenn das Kirchenvolk völlig falsche Vorstellungen von der eigenen Kirche und der eigenen Kirchengeschichte hat. Es reicht nicht, wenn die Theologen mit viel Aufwand "gemeinsame Erklärungen" oder ähnliches verfassen. Das gilt natürlich für alle Kirchen.
Re: Ökumene
In Brasilien: ich hab da schon mit einigen Priestern gesprochen. Die bestätigen das alle. Latein & Co. lernen nur die, die zum Studium nach Rom wollen.Maurus hat geschrieben:Wo ist das denn der Fall?holzi hat geschrieben:Das glaub ich dir aufs Wort. Aber was muß man sich auch wundern, wenn man erfährt, daß in den Priesterseminaren weder Latein noch Griechisch noch Hebräisch Pflichtfächer sind!Lutheraner hat geschrieben:Und was wäre mit den Gläubigen?
Ich habe kürzlich frommen Katholiken in Brasilien erzählt, dass es mit Rom unierte Ostkirchen gibt, bei denen Priester verheiratet sein dürfen und die die "Messe" in einer völlig anderen Liturgie feiern. Die haben mich angeguckt als hätte ich gesagt, dass der Papst ein Ausserirdischer mit Tentakeln auf dem Kopf sei. Als ich versuchte etwas von den altkirchlichen Patriarchaten zu erzählen, sind sie völlig ausgestiegen. Die Geschichte der Koptischen Kirche habe ich mir für später aufgehoben.
Ökumene ist natürlich auch schwierig, wenn das Kirchenvolk völlig falsche Vorstellungen von der eigenen Kirche und der eigenen Kirchengeschichte hat. Es reicht nicht, wenn die Theologen mit viel Aufwand "gemeinsame Erklärungen" oder ähnliches verfassen. Das gilt natürlich für alle Kirchen.
Re: Ökumene
In dem Zusammenhang könntes du auch von der Sonntagsschulbewegung erzählen.Lutheraner hat geschrieben:Die Geschichte der Koptischen Kirche habe ich mir für später aufgehoben.
(Das ist zugleich eine Antwort auf deine Frage:)
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
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Re: Ökumene
Ich habe gestern den Direktor eines Priesterseminars in Brasilien gefragt. Er meinte, dass die Seminaristen zwei Jahre Altgriechisch und Hebräisch und drei Jahre Latein lernen. Das reicht seiner Einschätzung nach nicht aus um die Sprachen gut zu verstehen oder Bibeltexte zu übertragen, aber Grundkenntnisse sind da.holzi hat geschrieben:In Brasilien: ich hab da schon mit einigen Priestern gesprochen. Die bestätigen das alle. Latein & Co. lernen nur die, die zum Studium nach Rom wollen.Maurus hat geschrieben:Wo ist das denn der Fall?holzi hat geschrieben: Das glaub ich dir aufs Wort. Aber was muß man sich auch wundern, wenn man erfährt, daß in den Priesterseminaren weder Latein noch Griechisch noch Hebräisch Pflichtfächer sind!
Ich finde auch, dass die Katechese in der Kath. Kirche in Brasilien ganz gut ist. Für problematisch halte ich eher andere Sachen.
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Re: Ökumene
Kardinal Marx: Ökumene ist ohne Alternative
Daraus:

Daraus:
"Wir sind gemeinsam im Gebet verbunden und lassen uns nicht mehr trennen", sagte Marx am Dienstagabend in der Münchner evangelisch-lutherischen Sankt Matthäus-Kirche.
Für alle in der Ökumene verbundenen Christen gelte die absolute Priorität Gottes: "Wir glauben nicht, was uns gerade einfällt, sondern das, was uns geschenkt ist."
Eine Besinnung auf gemeinsame Grundlagen forderte Marx auch in Bezug auf das in den jeweiligen Kirchen gefeierte Abendmahl. Man könne sich bei dessen Feier "darüber freuen: Christus ist wirklich gegenwärtig, der auferstandene Herr ist unsere Mitte".
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Re: Ökumene
Also - der Mann wird mir immer sympathischer - es lebe Kardinal Marx!Gamaliel hat geschrieben:Kardinal Marx: Ökumene ist ohne Alternative
Daraus:
"Wir sind gemeinsam im Gebet verbunden und lassen uns nicht mehr trennen", sagte Marx am Dienstagabend in der Münchner evangelisch-lutherischen Sankt Matthäus-Kirche.![]()
Für alle in der Ökumene verbundenen Christen gelte die absolute Priorität Gottes: "Wir glauben nicht, was uns gerade einfällt, sondern das, was uns geschenkt ist."![]()
Eine Besinnung auf gemeinsame Grundlagen forderte Marx auch in Bezug auf das in den jeweiligen Kirchen gefeierte Abendmahl. Man könne sich bei dessen Feier "darüber freuen: Christus ist wirklich gegenwärtig, der auferstandene Herr ist unsere Mitte".
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Re: Ökumene
Da die Kardinäle übrigens großteils nicht mehr wissen, warum sie rot tragen: man sollte sie rosa gewanden. Oder von mir aus violett. Den Bischöfen könnte man dann ja ihr grün zurückgeben. 
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.
Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Ökumene
Es sieht so aus, als ob ihr wirklich schon einige unserer Hirten vom Protestantismus überzeugt habtlutherbeck hat geschrieben:Also - der Mann wird mir immer sympathischer - es lebe Kardinal Marx!
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
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Re: Ökumene
Das überrascht dich doch nicht wirklich, oder?Marion hat geschrieben:Es sieht so aus, als ob ihr wirklich schon einige unserer Hirten vom Protestantismus überzeugt habtlutherbeck hat geschrieben:Also - der Mann wird mir immer sympathischer - es lebe Kardinal Marx!
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Re: Ökumene
Nur langsam; auch hier im Forum haben schon viele stramme Katholiken Marx heftig hochleben lassen - nun sagt bloß die waren alle protestantisch - dann wären wir ja der Einheit bereits näher als je zuvor...

"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Ökumene
Das Thema PID droht die Kirchen zu entfremden
Also schweigen wir demnächst über Themen, bei denen eine weitergehende Entfremdung zwischen der Kirche und den Protestanten droht? Das mag ja bei Freimaurerlogen für Frieden sorgen.
Mein lieber Herr Gesangsverein. Ich sehe den frischgebackenen Kardinal da auf einem ganz schmalen Grat wandeln, der aber für ihn nicht ins Martyrium führt.
Also schweigen wir demnächst über Themen, bei denen eine weitergehende Entfremdung zwischen der Kirche und den Protestanten droht? Das mag ja bei Freimaurerlogen für Frieden sorgen.
Was soll man da antworten? "Nein." Und als nächstes:"Wäre es nicht auch für diese Menschen besser gewesen, sie wären nie geboren worden?"Was uns verbindet, ist stärker!
Der evangelische Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber sieht auch die Probleme, betont als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im domradio.de-Interview aber das Verbindende der Konfessionen.
[...]
Wenn wir als Kirchen so eindeutig und rigoros sagen, PID darf nicht sein, weil es um menschliches Leben geht, dann müssen wir auch ausreichend starke Begleitmöglichkeiten anbieten für Menschen, die dann mit hoher Wahrscheinlichkeit ein schwer behindertes Kind begleiten müssen, woran sie, wenn sie keine Unterstützung bekommen, zerbrechen werden! Da müssen wir uns selbstkritisch fragen, ob wir das leisten als Kirchen. Sind unsere Gemeinden so offen für Menschen mit Schwerstbehinderungen, haben wir so viel Kraft, dass wir Eltern in solchen Situationen hinreichend und nicht nur materiell zur Seite stehen können?
Mein lieber Herr Gesangsverein. Ich sehe den frischgebackenen Kardinal da auf einem ganz schmalen Grat wandeln, der aber für ihn nicht ins Martyrium führt.
Re: Ökumene
Wäre eigentlich eine Spezialfrage für ad-fontes, aber es interessiert mich wirklich: Haben Bischöfe eigentlich jemals grüne Soutanen getragen?cantus planus hat geschrieben:Da die Kardinäle übrigens großteils nicht mehr wissen, warum sie rot tragen: man sollte sie rosa gewanden. Oder von mir aus violett. Den Bischöfen könnte man dann ja ihr grün zurückgeben.
???
Re: Ökumene
Eigentlich nicht.cantus planus hat geschrieben:Das überrascht dich doch nicht wirklich, oder?Marion hat geschrieben:Es sieht so aus, als ob ihr wirklich schon einige unserer Hirten vom Protestantismus überzeugt habtlutherbeck hat geschrieben:Also - der Mann wird mir immer sympathischer - es lebe Kardinal Marx!
Protestantismus ist halt ne Seuche.
Und wer mir hier widerspricht ist Anathema
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Ökumene
Sekte heißt das, Mädel, nicht Seuche. Du verwechselst da was.Marion hat geschrieben:Protestantismus ist halt ne Seuche.
Re: Ökumene
Zuspitzen und durchdringen kann man diese Taktik nennen. So wie bei der künstlichen Befruchtung mit feinsten Nadeln und Kanülen unter dem Mikroskop gearbeitet wird, genau so läuft dann auch die moralische Betrachtung? Ich kann ja auch sagen, wenn ein Ehepaar nicht in der Lage ist, auf normalem Wege Nachwuchs zu zeugen, und sie wenden sich an den Spezialisten für künstliche Befruchtung, der ihnen sagt, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu schweren Schäden bei dem Kind kommt, dann hat Gott es schon vorher gewusst. Und dann kann man ein Kind adoptieren, und braucht sich nicht für einen Weg entscheiden, der dahin führt, wo Menschen für Geld alles tun.http://www.domradio.de/aktuell/7828/wa ... erker.html
Sein [Nikolaus Schneider] Anliegen ist es, dass die PID ganz eng nur in solchen Situationen zur Anwendung kommt, wo Ehepaare wissen, dass ihre zukünftigen Kinder durch Vererbung mit hoher Wahrscheinlichkeit mit sehr schweren Schäden auf die Welt kommen werden.
Re: Ökumene
Ich kann nicht ganz verstehen, dass der Papst zusammengezuckt ist.lutherbeck hat geschrieben:Also - der Mann wird mir immer sympathischer - es lebe Kardinal Marx!
Re: Ökumene
Was hat denn nun der Papst angestellt? Was hat er damit zutun?overkott hat geschrieben:Ich kann nicht ganz verstehen, dass der Papst zusammengezuckt ist.lutherbeck hat geschrieben:Also - der Mann wird mir immer sympathischer - es lebe Kardinal Marx!
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Ökumene
anneke6 hat geschrieben:Wäre eigentlich eine Spezialfrage für ad-fontes, aber es interessiert mich wirklich: Haben Bischöfe eigentlich jemals grüne Soutanen getragen?cantus planus hat geschrieben:Da die Kardinäle übrigens großteils nicht mehr wissen, warum sie rot tragen: man sollte sie rosa gewanden. Oder von mir aus violett. Den Bischöfen könnte man dann ja ihr grün zurückgeben.
(Niels Stensen)
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Ökumene
Ich will ja nicht meckern, aber ich finde das Outfit ist blau.
(Ganz davon abgesehen ist der Selige eine ökumenische Persönlichkeit…)
(Ganz davon abgesehen ist der Selige eine ökumenische Persönlichkeit…)
???
Re: Ökumene
anneke6 hat geschrieben:Ich will ja nicht meckern, aber ich finde das Outfit ist blau.
(Ganz davon abgesehen ist der Selige eine ökumenische Persönlichkeit…)
Vielleicht hilft das weiter:
http://www.forumromanum.de/member/forum ... threadid=2
(Hab nichts gesagt
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- lutherbeck
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Re: Ökumene
Zur Begriffsklärung:Marion hat geschrieben:Eigentlich nicht.cantus planus hat geschrieben:Das überrascht dich doch nicht wirklich, oder?Marion hat geschrieben:Es sieht so aus, als ob ihr wirklich schon einige unserer Hirten vom Protestantismus überzeugt habtlutherbeck hat geschrieben:Also - der Mann wird mir immer sympathischer - es lebe Kardinal Marx!
Protestantismus ist halt ne Seuche.
Und wer mir hier widerspricht ist Anathema
http://www.google.de/url?sa=t&source=we ... MKgil6RvLA
Hoffentlich fällt man nicht dadurch, daß man andere Menschen unter den Begriff "Anathema" stellt selbst darunter - schließlich hat einmal jemand erklärt, daß man auf die Weise wie man selber richtet auch selbst einmal gerichtet werden wird...
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".
Re: Ökumene
Die Ökumene in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf:
Kirchen: "Woche für das Leben" durch PID-Streit nicht in Gefahr
Kirchen: "Woche für das Leben" durch PID-Streit nicht in Gefahr
Re: Ökumene
http://www.dioezese-linz.at/redaktion/i ... e_ID=57442TomS hat geschrieben:Die Ökumene in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf
Wenn man Fotos wie das im verlinkten Bericht sieht, schon: die biologische Lösung...
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Ökumene
Genau. Man braucht Kompetenz dazu. Und die hat nur Christus und die von ihm als kirchliche Obrigkeit eingesetzen Subjekte, die Bischöfe, die an seiner Stelle handeln, insbesondere, wenn sie solches im Einvernehmen beschließen und formal aussprechen.lutherbeck hat geschrieben:Zur Begriffsklärung:Marion hat geschrieben:Eigentlich nicht.cantus planus hat geschrieben:Das überrascht dich doch nicht wirklich, oder?Marion hat geschrieben:Es sieht so aus, als ob ihr wirklich schon einige unserer Hirten vom Protestantismus überzeugt habtlutherbeck hat geschrieben:Also - der Mann wird mir immer sympathischer - es lebe Kardinal Marx!
Protestantismus ist halt ne Seuche.
Und wer mir hier widerspricht ist Anathema
http://www.google.de/url?sa=t&source=we ... MKgil6RvLA
Hoffentlich fällt man nicht dadurch, daß man andere Menschen unter den Begriff "Anathema" stellt selbst darunter - schließlich hat einmal jemand erklärt, daß man auf die Weise wie man selber richtet auch selbst einmal gerichtet werden wird...
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)