Melody hat geschrieben:Ich für meinen Teil tue mich jedenfalls schwer damit zu akzeptieren, dass Gott mich gewollt hat und dass ich einen Wert habe. Von ablenkenden Momenten abgesehen fühle ich mich komplett sinnlos und wünsche mir beständig, Gott würde mir endlich mitteilen, was ich hier überhaupt soll, sorry...
Charlie Chaplin am 16. April 1959 (seinem 70. Geburtstag) hat geschrieben:ALS ICH MICH SELBST ZU LIEBEN BEGANN:
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist -
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt man VERTRAUEN:
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, dass nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, dass nennt man REIFE.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst
und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN.
Einst wurde ein Dorf von einer mächtigen Flut überschwemmt. In einem Haus lebte ein alter Mann, der sehr gottesfürchtig war. Die Menschen verließen das Dorf, da die Flut immer höher stieg und sie mahnten ihn, mitzukommen.
Der Mann aber meinte nur: „Ich glaube an den Herrn – er wird mich erretten.“ Die Flut stieg und stieg. Schließlich musste der Mann in das obere Stockwerk ausweichen. Als er am oberen Fenster stand und die Flut auch diese Etage zu überspülen drohte, kam ein Boot vorbei. Die Leute darin forderten ihn auf, in das Boot zu steigen.
Doch er antwortete wieder: „Ich vertraue auf Gott – er wird mich erretten.“ Die Flut stieg weiter und er musste sich schließlich auf das Dach retten. Das ganze Dorf war bereits völlig überschwemmt und keiner der Anwohner mehr dort. Er war der einzige, der dort auf dem Dach sitzend auf den Arm Gottes wartete, dass der ihn erretten würde.
Da kam ein Hubschrauber vorbei. Die Besatzung ließ eine Leiter herunter und per Megaphon forderte man ihn auf, auf die Leiter zu klettern. Doch wieder rief er den Rettern zu: „Fliegt nur wieder davon. Der Herr wird mich erretten!“
Der Hubschrauber flog mit einer Kopf schüttelnden Besatzung davon. Das Wasser stieg nun noch weiter und überflutete auch das Dach des Hauses. Der Mann ertrank.
Kurz darauf fand er sich im Himmel Gott gegenüber wieder, der dort Kopf schüttelnd auf einem goldenen Thron saß.
Unser Mann war erzürnt: „Gott, ich bin sehr enttäuscht. Ein Leben lang war ich Dein treuer Diener. Ich habe mich immer an alle Deine Gebote gehalten. Täglich habe ich zu Dir gebetet. Und nun, da ich wirklich Deine Hilfe gebraucht hätte, warst Du nicht da. Warum hast Du mich nicht vor der kalten Flut errettet?“
Gott sah ihn milde an und antwortete: „Lieber Mann, dreimal habe ich Dir Hilfe gesandt. Erinnerst Du dich nicht? Zunächst schickte ich Dir Menschen, die Dich warnten. Du solltest das Dorf verlassen. Du gehörtest zu den ersten, die davon erfuhren. Doch Du hast nicht auf sie gehört. Als nächstes schickte ich Dir ein Boot. Da war noch ein Platz frei. Extra für Dich reserviert. Doch Du hast den Platz abgewiesen. Und zuletzt schickte ich Dir sogar noch einen Hubschrauber. Selbst diese Hilfe hast Du in den Wind geschlagen...!“