"Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

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Siard
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Siard »

overkott hat geschrieben:Der Tabernakel ist ein reines Symbol für die himmlische Stadt und damit für die Kirche.
Nein, er ist das Zelt Gottes unter den Menschen, der Aufenthaltsort des gegenwärtigen Herren.
overkott hat geschrieben:Er wird nicht geopfert und nicht gewandelt.
Natürlich nicht.
overkott hat geschrieben:Daher hat er auf dem Altar nichts zu suchen und auch nicht darunter.
Er steht ja auch nicht auf der Altarplatte, sondern dahinter. Jedenfalls habe ich es noch nie anders gesehen.
overkott hat geschrieben:Vorzugsweise ist sein Sitz im Chorraum, der selbst das himmlische Jerusalem symbolisiert.
Das ganze Kirchengebäude ist ein Symbol des himmlischen Jerusalems.
Die Mörder sind wieder unter uns.

HeGe
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von HeGe »

Schweizer Bischof Büchel möchte bei der 'Wahrheit' flexibel sein

Daraus:
[...] Gesellschaftliche Veränderungen und neue humanwissenschaftliche Erkenntnisse fordern uns heraus. Wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Glaubenssätzen nicht unglaubwürdig werden." [...]
[...] "Ich darf also gewichten und den Wandel berücksichtigen. Daraus ergibt sich eine Flexibilität in der Auslegung der Wahrheit", behauptete der Bischof. [...]
Kommentare hierzu erspare ich mir lieber. :nein:
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Niels
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Niels »

kath.net-Beiträge zu zitiern (ok, tu ich ja selbst auch mitunter :pfeif: :tuete: ) ist nicht das Gelbe vom Ei. Am besten immer die Originalquelle raussuchen... dann kennt man den gesamten Kontext und kann sich ein fundierteres Urteil erlauben ... :ja:

HeGe
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von HeGe »

Niels hat geschrieben:kath.net-Beiträge zu zitiern (ok, tu ich ja selbst auch mitunter :pfeif: :tuete: ) ist nicht das Gelbe vom Ei. Am besten immer die Originalquelle raussuchen... dann kennt man den gesamten Kontext und kann sich ein fundierteres Urteil erlauben ... :ja:
Steht denn in der Originalquelle was anderes?
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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Niels hat geschrieben:kath.net-Beiträge zu zitiern (ok, tu ich ja selbst auch mitunter :pfeif: :tuete: ) ist nicht das Gelbe vom Ei. Am besten immer die Originalquelle raussuchen... dann kennt man den gesamten Kontext und kann sich ein fundierteres Urteil erlauben ... :ja:
Das Ganze Interview gibt es dort: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz-am-so ... 59,4346116
Gruß Jürgen

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HeGe
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von HeGe »

Juergen hat geschrieben:Das Ganze Interview gibt es dort: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz-am-so ... 59,4346116
Auch im Zusammenhang werden die Aussagen nicht besser.
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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktu ... ten-sacken

"Alter Wein in alten Säcken"
Fünfte Vollversammlung der Diözesansynode in Trier zu Ende

"Endlich wieder Synode" dachte ich mir, als ich am Donnerstag aufbrach, um nach Saarbrücken zur fünften Vollversammlung der Diözesansynode im Bistum Trier zu fahren. Mittlerweile kenne ich die Mitsynodalen sehr gut, ich freute mich auf ein Wiedersehen und natürlich auf die zukunftsweisenden Beschlüsse, die gefasst werden sollten. Schließlich sollte es Abstimmungen zu Grundausrichtungen des Bistums geben…
http://www.domradio.de/themen/bist%C3%B ... beratungen

Trierer Bistumssynode nimmt sich mehr Zeit für Beratungen
„Es geht auch um harte Entscheidungen“

Nach einem Verhandlungsmarathon hat die Trierer Bistumssynode beschlossen, sich mehr Zeit zur Beratung zu nehmen. Bischof Ackermann betont, dass das Gremium an harten Entscheidungen nicht vorbei komme…
Gruß Jürgen

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Zum Schlußdokument des umstrittenen Dialogprozesses weiß die „Mitteldeutsche Zeitung“ zu berichten:
http://www.mz-web.de/politik/bischofsko ... 00176.html


Als die Textberatung spätabends – es geht auf 22 Uhr – die Stelle berührt, wo von unterschiedlichen Auffassungen zum Thema „Priesteramt der Frau“ die Rede ist, wird aus dem kirchlichen „in Tritt kommen“ ein munteres Schienbeintreten. Voderholzer attestiert der Versammlung, sie verlasse den Boden des Katholischen. Der Grünen-Politiker Josef Winkler keilt zurück: Voderholzer falle in eine überwunden geglaubte (Un-)Kultur innerkirchlichen Umgangs zurück. Dafür gibt es lautstarken Beifall. Am Ende verweigern Voderholzer und die Regensburger Delegierten dem Schlussdokument des Dialogprozesses ihre Zustimmung.
Gruß Jürgen

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Protasius
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Protasius »

Juergen hat geschrieben:Zum Schlußdokument des umstrittenen Dialogprozesses weiß die „Mitteldeutsche Zeitung“ zu berichten:
http://www.mz-web.de/politik/bischofsko ... 00176.html


Als die Textberatung spätabends – es geht auf 22 Uhr – die Stelle berührt, wo von unterschiedlichen Auffassungen zum Thema „Priesteramt der Frau“ die Rede ist, wird aus dem kirchlichen „in Tritt kommen“ ein munteres Schienbeintreten. Voderholzer attestiert der Versammlung, sie verlasse den Boden des Katholischen. Der Grünen-Politiker Josef Winkler keilt zurück: Voderholzer falle in eine überwunden geglaubte (Un-)Kultur innerkirchlichen Umgangs zurück. Dafür gibt es lautstarken Beifall. Am Ende verweigern Voderholzer und die Regensburger Delegierten dem Schlussdokument des Dialogprozesses ihre Zustimmung.
Die Regensburger sind zu ihrem Bischof zu beglückwünschen. Bestürzend, daß die anderen Bischöfe nicht den Mut aufbringen, die Teilnehmer daran zu erinnern, was geht und was nicht.
[url=http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/dossiers_2015/Abschlussbericht_Gespraechsprozess_2015.pdf]Abschlussdokument[/url], S. 22 hat geschrieben:Stark angefragt bleibt die Frage des Zugangs von Frauen zum kirchlichen Amt. Während ei-
nige Teilnehmerinnen und Teilnehmer dafür plädierten, die Zulassung von Frauen zum Wei-
heamt insgesamt anzustreben, sprach sich eine größere Gruppe für den bereits von der Würz-
burger Synode geforderten Ständigen Diakonat der Frau aus. Die Bischöfe wiesen demgegen-
über auf die Einheit des Ordo hin, die der Weihe von Diakoninnen entgegenstehe. Sie sehen
gleichwohl eine Notwendigkeit, die Theologie des Diakonats weiter zu bedenken. Sie zeigten
überdies die Bereitschaft zu prüfen, welche neuen Dienste und Ämter außerhalb des Weihe-
amtes entwickelt werden können.
Ein "Bedenken" der Theologie des Diakonats, was soll das für diesen Fall denn bringen? Feststellen, daß Diakone doch nicht am Weiheamt teilhaben? - Wohl kaum. Ordinatio sacerdotalis ist doch wie ein Elephant im Wohnzimmer - man kommt nicht drumrum und muß ziemlich blind sein, um ihn zu ignorieren.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

http://www.bistum-regensburg.de/news/wo ... burg-4019/

„Wo Gott ist, da ist Zukunft“ - Bischof Rudolf Voderholzer zur Abschlusserklärung des Gesprächsprozesses der katholischen Kirche in Würzburg
12.09.2015
Daraus:
…Das zur Debatte und Abstimmung vorgelegte Abschlusspapier geht dem Regensburger Diözesanbischof nicht weit genug: „Das Dokument bleibt in einer Nabelschau stecken, die einer ausgeprägten Innenperspektive geschuldet ist. Es fehlt die Begeisterung der Frohen Botschaft, deren Bekenner sie hinaustragen sollen in alle Welt.“ Stattdessen herrsche ein mutloser Grundton vor, der „mich an die niedergeschlagene Stimmung der ersten Christen in den drei Tagen zwischen Kreuzestod und Auferstehung erinnert. Bischof Voderholzer: „Natürlich ist die innere Umkehr der Christen immer notwendig. Aber deshalb müssen wir doch nicht das Licht des Glaubens unter den Scheffel stellen.“
Gruß Jürgen

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holzi
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von holzi »

Protasius hat geschrieben:Ein "Bedenken" der Theologie des Diakonats, was soll das für diesen Fall denn bringen? Feststellen, daß Diakone doch nicht am Weiheamt teilhaben? - Wohl kaum. Ordinatio sacerdotalis ist doch wie ein Elephant im Wohnzimmer - man kommt nicht drumrum und muß ziemlich blind sein, um ihn zu ignorieren.
Nach drei Wochen in Brasilien muss ich mich doch sehr wundern, was die deutsche Kirche für Probleme hat. Naja obwohl, wundern tut's mich eigentlich nicht.

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Ich sehe es erst jetzt, da ich erst heute durch den Dekanats-Newsletter darauf aufmerksam wurde:
IKZ am 24.08.2015 hat geschrieben:http://www.derwesten.de/ikz/staedte/hem ... 22476.html

Auf der Suche nach dem Platz in der Kirche

Hemer. Für viele Katholiken und andere Gäste war der zweite Dekanatstag des Dekanates Märkisches Sauerland ein nachhaltiges Erlebnis. Nach der Premiere in Menden war am Samstag Hemer Schauplatz der Wiederholung. Im Mittelpunkt des Programms standen verschiedene Workshops, die das „Zukunftsbild“ des Erzbistums Paderborn in den Mittelpunkt rückten…

…Mit Religionspädagogin Silvia Beckmann und weiteren Mitarbeitenden ging es unter dem Titel „Die Gegenwart bejahen – Verwurzelt weitergehen“ in den Balver Wald…

…Ein weiterer Workshop hieß „Worship im Felsenmeer – Christliche Musik am mystischen Ort“…

…„Zieh hinaus… hinein in das gelobte Land“, der dritte Workshop befasste sich mit den Flüchtlingen in Hemer…

…Im Sauerlandpark fand der Workshop rund um das Ehrenamt mit dem Untertitel „Ich bin berufen etwas zu tun oder zu sein“ …
Bild
Gruß Jürgen

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martin v. tours
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von martin v. tours »

Das kann doch nur eine Parodie sein?
Wer, ausser ein paar geistig völlig verquasten Trullas und Nebelkerzenwerfern kann den so etwas noch ernst nehmen?
Kompliment dennoch an Bischof Voderholzer.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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martin v. tours
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von martin v. tours »

Auf welchem Planeten lebt Kardinal Marx den eigentlich?
Kommt mir vor wie der Kapitän auf der Titanic. Das Schiff liegt schon tief im Wasser mit leichter Schlagseite, er ruft noch: Land in Sicht! Der Rest der Offiziere diskutiert noch über die Tischordnung fürs morgige Käptens-Dinner, nur Voderholzer reklamiert, das es vielleicht Zeit wäre, die Rettungsboote klar zu machen.
Ein Irrenhaus!
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Erst wirtschaft der Pfarrer einen Pastoralverbund hernieder und dann bekommt er als Dank vom Bistum eine einjährige Hängematte geschenkt.
Pastor Dietmar Röttger verlässt St. Petri Hüsten

Hüsten. Der Pfarrer Dietmar Röttger wird den pastoralen Raum St. Petri Hüsten im kommenden Sommer nach dann 13 Jahren vor Ort verlassen. In dieser Woche informierte Röttger die Gremien und erklärt sich auch in der neuesten Ausgabe des Pfarrbriefes. Der 48-Jährige wird ein „Kundschafter-Jahr“ in den USA und in Frankreich einlegen, ehe er anderswo eine neue Pfarrstelle antreten wird…


WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/staedte/arnsber ... 1569066772
Daraus:
…In Poitiers gibt es vor dem Hintergrund eines gravierenden Priestermangels ein Modell mit einem sehr hohen Maß an Laienbeauftragung in der Kirche. „So etwas verändert die Rolle eines Pfarrers“, so Dietmar Röttger. Auch das will er aufarbeiten, um für das Bistum Paderborn und „seine Kirche“ Antworten auf die Fragestellungen und Herausforderungen der Zukunft zu finden…
Mir dünkt, da stehen die „Antworten“ auf die genannten „Fragestellungen und Herausforderungen“ schon fest, bevor er nur einen Fuß ins Bistum Poitiers gesetzt hat…
…In den Pfarrnachrichten spricht er bildlich vom „Trainerwechsel am Ende der Saison“.
So kann man natürlich die Rolle des Pfarrers in der Gemeinde auch verstehen – kann man…
Gruß Jürgen

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Cath1105
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Cath1105 »

Juergen hat geschrieben:Ich sehe es erst jetzt, da ich erst heute durch den Dekanats-Newsletter darauf aufmerksam wurde:
Hallo Jürgen,

wie bekomme ich diesen Dekanats Newsletter? Interessiert mich sehr!


Danke!
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Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Vir Probatus »

Juergen hat geschrieben:Erst wirtschaft der Pfarrer einen Pastoralverbund hernieder und dann bekommt er als Dank vom Bistum eine einjährige Hängematte geschenkt.
So kann man natürlich die Rolle des Pfarrers in der Gemeinde auch verstehen – kann man…
Es scheint doch alles Top zu sein in diesem PR, denn im Artikel heisst es:

„Die Pfarrei läuft gut, das sonstige Pastoralteam ist stabil, wir haben starke Gremien und das Zusammenwachsen der Gesamtpfarrei ist abgeschlossen“, so Röttger, „da wirft ein Pfarrerwechsel jetzt nichts mehr durcheinander“.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Cath115 hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Ich sehe es erst jetzt, da ich erst heute durch den Dekanats-Newsletter darauf aufmerksam wurde:
Hallo Jürgen,
wie bekomme ich diesen Dekanats Newsletter? Interessiert mich sehr!
Danke!
Das geht ganz einfach über die Homepage des Dekanats: http://www.dekanat-maerkisches-sauerlan ... kanat-mks/
Dort links im Menü auf »Newsletter-Anmeldung« auf der dann erscheinenden Seite einfach die E-Mail-Adresse eintragen und auf »Anmelden« klicken.
Fertig. :)

Der Newsletter erscheint allerdings recht selten und unregelmäßig.
Gruß Jürgen

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Cath1105
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Cath1105 »

Alles klar. Schon bestellt ... Danke noch einmal!
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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Vir Probatus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Erst wirtschaft der Pfarrer einen Pastoralverbund hernieder und dann bekommt er als Dank vom Bistum eine einjährige Hängematte geschenkt.
So kann man natürlich die Rolle des Pfarrers in der Gemeinde auch verstehen – kann man…
Es scheint doch alles Top zu sein in diesem PR, denn im Artikel heisst es:

„Die Pfarrei läuft gut, das sonstige Pastoralteam ist stabil, wir haben starke Gremien und das Zusammenwachsen der Gesamtpfarrei ist abgeschlossen“, so Röttger, „da wirft ein Pfarrerwechsel jetzt nichts mehr durcheinander“.
Ja dann ist ja alles gut.
Was der Pfarrer in dem einen Jahr machen wird hat er auf der der Hompage umrissen:
http://www.st-petri-huesten.de/index.ph ... nende.html
… Ich bin sehr dankbar, dass unser Erzbischof dieser Bitte entsprochen hat. So habe ich mit dem Leiter der diözesanen Perspektivgruppe ein Programm für ein Pastorales Kundschafterjahr entwickelt, dessen Erkenntnisse für den im Zukunftsbild der Diözese angestoßenen Prozess fruchtbar gemacht werden sollen. So werde ich ab August 216 für ein halbes Jahr im Erzbistum Chicago tätig sein, fachlich begleitet vom Projekt „CrossingOver“ des „Zentrums für angewandte Pastoralforschung“ an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend werde ich zwei Monate im Erzbistum Poitiers in Westfrankreich hospitieren, um dort in einer kirchlichen Situation mit äußerst wenigen Priestern und starker Laienverantwortung Eindrücke zu sammeln. Im letzten Quartal sollen die Ergebnisse ausgewertet und für unser Bistum fruchtbar gemacht werden. Zum Herbst 217 ist geplant, dass ich die Leitung eines neuen Pastoralen Raumes im Erzbistum Paderborn übernehme. Wo das sein wird ist heute noch offen…
Ich sag ja: Ein Jahr Hängematte
Gruß Jürgen

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Es müssen schon Prioritäten gesetzt werden…

Aus dem Westfalenblatt vom 19. September
Bild
(Zum Vergrößern anklicken)



Glocken sind sowieso ein Thema für sich…
Gestern fand im Hohen Dom die bundesweite Feier des Caritas-Sonntags statt (KLICK). Anschließend gab es einen Empfang im »Forum Sankt Liborius« neben der Gaukirche.
Der den Empfang möglicherweise störende Angelus der Gaukirche zur Mittagszeit wurde abgeschaltet. Ob die Musik auf der Bühne die Gottesdienstteilnehmer der „alten Messe“ störte oder nicht, war offenbar keine Frage…
:roll:
Gruß Jürgen

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Peter Ernst
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Peter Ernst »

Katholische Kita in Ravensburg bekommt einen neuen Namen!

Spatenstich: Aus St. Felicitas wird in Zukunft „Momos Welt“

(wer ist denn diese St. Momo?)
"Ich hoffe auf das Unverdiente"

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Peter Ernst hat geschrieben:Katholische Kita in Ravensburg bekommt einen neuen Namen!

Spatenstich: Aus St. Felicitas wird in Zukunft „Momos Welt“

(wer ist denn diese St. Momo?)
Heilig ist sie nicht, die Momo.
-> https://de.wikipedia.org/wiki/Momo_(Roman)


Hier noch der zugehörige Artikel zu der Sache:
http://www.schwaebische.de/region_artik ... d,535.html
Gruß Jürgen

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Marion
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Marion »

Da wo Momo ist gehen ganz schön viele Uhren falsch

Bild
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Hier in der Stadt wird wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben:
Der neue Pfarrer meint, so erzählte mir die Mutter eines Meßdieners, daß die Ministranten im Pastoralverbund „rotieren“ sollten, d.h. sie sollten zusammen üben und jeweils in den verschiedenen Gemeinden bzw. Kirchen ministrieren. Die Familie wohnt in Dahl und es sind rund 9km von dort bis zur Innenstadt. Die Mutter sagte: „Ich fahre doch mein Kind nicht einmal die Woche zur Meßdienerstunde nach Paderborn und am Sonntag dann nochmal zu irgendeiner der neun Kirchen zum Ministrieren.“ Gut, das Kind könnte vielleicht auch den Bus nehmen, aber bei dem weit verbreitetem Erziehungsstil der Helikopter-Eltern heutzutage ist das ja schwierig.
Gruß Jürgen

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Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Vir Probatus »

Juergen hat geschrieben:Hier in der Stadt wird wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben:
Der neue Pfarrer meint, so erzählte mir die Mutter eines Meßdieners, daß die Ministranten im Pastoralverbund „rotieren“ sollten, d.h. sie sollten zusammen üben und jeweils in den verschiedenen Gemeinden bzw. Kirchen ministrieren. Die Familie wohnt in Dahl und es sind rund 9km von dort bis zur Innenstadt. Die Mutter sagte: „Ich fahre doch mein Kind nicht einmal die Woche zur Meßdienerstunde nach Paderborn und am Sonntag dann nochmal zu irgendeiner der neun Kirchen zum Ministrieren.“ Gut, das Kind könnte vielleicht auch den Bus nehmen, aber bei dem weit verbreitetem Erziehungsstil der Helikopter-Eltern heutzutage ist das ja schwierig.
Aber mehrmals die Woche zum Fussball, zur Freundin, zur Nachhilfe und und und: Das ist kein Problem.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Maternus87 »

Vir Probatus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:Hier in der Stadt wird wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben:
Der neue Pfarrer meint, so erzählte mir die Mutter eines Meßdieners, daß die Ministranten im Pastoralverbund „rotieren“ sollten, d.h. sie sollten zusammen üben und jeweils in den verschiedenen Gemeinden bzw. Kirchen ministrieren. Die Familie wohnt in Dahl und es sind rund 9km von dort bis zur Innenstadt. Die Mutter sagte: „Ich fahre doch mein Kind nicht einmal die Woche zur Meßdienerstunde nach Paderborn und am Sonntag dann nochmal zu irgendeiner der neun Kirchen zum Ministrieren.“ Gut, das Kind könnte vielleicht auch den Bus nehmen, aber bei dem weit verbreitetem Erziehungsstil der Helikopter-Eltern heutzutage ist das ja schwierig.
Aber mehrmals die Woche zum Fussball, zur Freundin, zur Nachhilfe und und und: Das ist kein Problem.
Das mag ja sein, aber wie man es Kindern und Jugendlichen, die schon unter Ganztagsbetreuung stehen, was es der kirchlichen Jugendarbeit schon sehr schwer macht, noch derart schwer machen kann, diesen Dienst zu übernehmen. Im Gegenteil, man sollte schon darauf achten, dass sie gerne und häufig diesen Dienst erfüllen wollen und zwar dort, wo sie es u.U. auch gerne möchten. Alles andere ist doch eine übertriebene Gängelei, die dem religiösen Wachstum der jungen Leute wohl abträglich sein wird, wie das in jedem anderen Bereich auch der Fall ist.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Maternus87 hat geschrieben:Das mag ja sein, aber wie man es Kindern und Jugendlichen, die schon unter Ganztagsbetreuung stehen, was es der kirchlichen Jugendarbeit schon sehr schwer macht, noch derart schwer machen kann, diesen Dienst zu übernehmen. Im Gegenteil, man sollte schon darauf achten, dass sie gerne und häufig diesen Dienst erfüllen wollen und zwar dort, wo sie es u.U. auch gerne möchten. Alles andere ist doch eine übertriebene Gängelei, die dem religiösen Wachstum der jungen Leute wohl abträglich sein wird, wie das in jedem anderen Bereich auch der Fall ist.
Vollkommen richtig.
Grund für die Aktion ist derzeit, daß die Gemeinden besser zusammenwachsen. Das Zusammenwachsen kann man aber nicht erzwingen und schon gar nicht sollte man dazu Kinder instrumentalisieren.
Weil Kind aus Gemeinde A in Gemeinde B ministrieren soll, werden auch die Eltern, solange die Kinder noch kleiner sind, genötigt in Gemeinde B in die Messe zu gehen, wo ihr Kind ministriert. Soll man sich wirklich über diesen Umweg vorschreiben lassen, wo man wann zur Messe geht?
Gruß Jürgen

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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Protasius »

Juergen hat geschrieben:
Maternus87 hat geschrieben:Das mag ja sein, aber wie man es Kindern und Jugendlichen, die schon unter Ganztagsbetreuung stehen, was es der kirchlichen Jugendarbeit schon sehr schwer macht, noch derart schwer machen kann, diesen Dienst zu übernehmen. Im Gegenteil, man sollte schon darauf achten, dass sie gerne und häufig diesen Dienst erfüllen wollen und zwar dort, wo sie es u.U. auch gerne möchten. Alles andere ist doch eine übertriebene Gängelei, die dem religiösen Wachstum der jungen Leute wohl abträglich sein wird, wie das in jedem anderen Bereich auch der Fall ist.
Vollkommen richtig.
Grund für die Aktion ist derzeit, daß die Gemeinden besser zusammenwachsen. Das Zusammenwachsen kann man aber nicht erzwingen und schon gar nicht sollte man dazu Kinder instrumentalisieren.
Weil Kind aus Gemeinde A in Gemeinde B ministrieren soll, werden auch die Eltern, solange die Kinder noch kleiner sind, genötigt in Gemeinde B in die Messe zu gehen, wo ihr Kind ministriert. Soll man sich wirklich über diesen Umweg vorschreiben lassen, wo man wann zur Messe geht?
Es soll auch vorkommen, daß Eltern ihre Kinder zum Ministrieren bringen und es hinterher wieder abholen, ohne in die Messe gegangen zu sein.

Aber abgesehen davon läuft das ganze dann vor die Wand, wenn die Eltern der Kinder auch einen Dienst wie Lektor, Kommunionhelfer oder Organist haben; das Pfarrbüro, das die verschiedenen Pläne so synchronisiert, daß es da nicht zu Kollisionen kommt und Papa in Gemeinde A die Lesung vortragen und das Kind in Gemeinde B ministrieren soll, müßte reichlich organisatorischen Aufwand leisten.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Vir Probatus »

Juergen hat geschrieben:
Maternus87 hat geschrieben:Das mag ja sein, aber wie man es Kindern und Jugendlichen, die schon unter Ganztagsbetreuung stehen, was es der kirchlichen Jugendarbeit schon sehr schwer macht, noch derart schwer machen kann, diesen Dienst zu übernehmen. Im Gegenteil, man sollte schon darauf achten, dass sie gerne und häufig diesen Dienst erfüllen wollen und zwar dort, wo sie es u.U. auch gerne möchten. Alles andere ist doch eine übertriebene Gängelei, die dem religiösen Wachstum der jungen Leute wohl abträglich sein wird, wie das in jedem anderen Bereich auch der Fall ist.
Vollkommen richtig.
Grund für die Aktion ist derzeit, daß die Gemeinden besser zusammenwachsen. Das Zusammenwachsen kann man aber nicht erzwingen und schon gar nicht sollte man dazu Kinder instrumentalisieren.
Weil Kind aus Gemeinde A in Gemeinde B ministrieren soll, werden auch die Eltern, solange die Kinder noch kleiner sind, genötigt in Gemeinde B in die Messe zu gehen, wo ihr Kind ministriert. Soll man sich wirklich über diesen Umweg vorschreiben lassen, wo man wann zur Messe geht?
Man wird auf mittlere Sicht dahin gehen müssen, wo noch Messen gefeiert werden. Und nur dort werden auch Ministranten benötigt. Darauf haben wir uns einzustellen.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Vir Probatus »

Protasius hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Maternus87 hat geschrieben:Das mag ja sein, aber wie man es Kindern und Jugendlichen, die schon unter Ganztagsbetreuung stehen, was es der kirchlichen Jugendarbeit schon sehr schwer macht, noch derart schwer machen kann, diesen Dienst zu übernehmen. Im Gegenteil, man sollte schon darauf achten, dass sie gerne und häufig diesen Dienst erfüllen wollen und zwar dort, wo sie es u.U. auch gerne möchten. Alles andere ist doch eine übertriebene Gängelei, die dem religiösen Wachstum der jungen Leute wohl abträglich sein wird, wie das in jedem anderen Bereich auch der Fall ist.
Vollkommen richtig.
Grund für die Aktion ist derzeit, daß die Gemeinden besser zusammenwachsen. Das Zusammenwachsen kann man aber nicht erzwingen und schon gar nicht sollte man dazu Kinder instrumentalisieren.
Weil Kind aus Gemeinde A in Gemeinde B ministrieren soll, werden auch die Eltern, solange die Kinder noch kleiner sind, genötigt in Gemeinde B in die Messe zu gehen, wo ihr Kind ministriert. Soll man sich wirklich über diesen Umweg vorschreiben lassen, wo man wann zur Messe geht?
Es soll auch vorkommen, daß Eltern ihre Kinder zum Ministrieren bringen und es hinterher wieder abholen, ohne in die Messe gegangen zu sein.
Es soll nicht nur vorkommen, sondern ich sehe häufig, dass Eltern ihre Kommunionkinder zur Sonntagsmesse bringen und später wieder abholen. Es "muss" ja nur das Kind.
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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weiter gehen" - bis der Arzt kommt

Beitrag von Juergen »

Vir Probatus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:
Maternus87 hat geschrieben:Das mag ja sein, aber wie man es Kindern und Jugendlichen, die schon unter Ganztagsbetreuung stehen, was es der kirchlichen Jugendarbeit schon sehr schwer macht, noch derart schwer machen kann, diesen Dienst zu übernehmen. Im Gegenteil, man sollte schon darauf achten, dass sie gerne und häufig diesen Dienst erfüllen wollen und zwar dort, wo sie es u.U. auch gerne möchten. Alles andere ist doch eine übertriebene Gängelei, die dem religiösen Wachstum der jungen Leute wohl abträglich sein wird, wie das in jedem anderen Bereich auch der Fall ist.
Vollkommen richtig.
Grund für die Aktion ist derzeit, daß die Gemeinden besser zusammenwachsen. Das Zusammenwachsen kann man aber nicht erzwingen und schon gar nicht sollte man dazu Kinder instrumentalisieren.
Weil Kind aus Gemeinde A in Gemeinde B ministrieren soll, werden auch die Eltern, solange die Kinder noch kleiner sind, genötigt in Gemeinde B in die Messe zu gehen, wo ihr Kind ministriert. Soll man sich wirklich über diesen Umweg vorschreiben lassen, wo man wann zur Messe geht?
Man wird auf mittlere Sicht dahin gehen müssen, wo noch Messen gefeiert werden. Und nur dort werden auch Ministranten benötigt. Darauf haben wir uns einzustellen.
Das ist zwar richtig, doch sehe ich keinen Grund warum man die Situation, wie sie sich irgendwann in der Zukunft stellt, schon heute vorwegnehmen muß.

Mit einer ähnlichen Argumentation werden auch landauf landab Messen gestrichen. Da heißt es dann: „Im Moment haben wir zwar noch genug Priester in der Gemeinde bzw. dem Pastoralverbund, aber die Gläubigen sollen sich schon jetzt darauf einstellen, daß es in Zukunft weniger sein werden.“ Und so sitzen dann werktags Priester in der Bank und nehmen an der Messe teil, weil sie selbst an dem Tag keine Messe zu zelebrieren haben.
Ein paar wenige zelebrieren dann auch privat hinter verschlossenen Kirchentüren, in irgendwelchen Kapellen oder gar zu hause.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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