Homosexualität und katholischer Glaube

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nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

Irgendwie muss ich doch noch etwas los werden :breitgrins: :
Nachdem ich auf kath.net die Privataudienz der Homosexuellen beim Papst kritisiert habe – im Gegenteil zu den meisten Kommentatoren dort - wurde ich dort gesperrt, weil ich offenbar nicht die Meinung der Moderation und Schreiber dort vertrete. Mit anderen Worten – es geht dort zu, wie in der ehemaligen DDR.

Zum Artikel: Die meisten Schreiber dort glauben, dass es ein beispielhaftes Anliegen sei, wenn Homosexuelle zum Papst gehen, um damit zu prahlen, dass sie keusch leben wollen - die Kommentatoren auf kath.net bewundern die homosexuellen Katholiken und den Papst dafür.

Die größten Heiligen der Kirche haben sich stehts als Sünder gesehen und für solche gehalten und keiner kam auf die abstruse Idee, damit anzugeben, keusch leben zu wollen. Wenn das aber homosexuelle Katholiken tun, dann sind alle auf kath.net happy und finden es toll, weil Neigungen nicht sündhaft sind und wenn Homosexuelle keusch leben wollen, dann bringen sie nach Meinung der Flachlandkatholiken auf kath.net doppelt so großes Opfer.
Was meinte Jesus Christus, als er sagte: „Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“ (Mt 5,28) ?
Spricht Jesus Christus hier nicht von Neigungen, die angeblich nicht sündhaft sind?
Hat er damit nur heterosexuelle Männer gemeint?
Sind also damit homosexuelle Männer und lesbische Frauen nicht gemeint?

Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

Nunja, der Papst empfängt auch einen König Charles III. und betet mit ihm gemeinsam, obwohl dieser Herr einen unmoralischen Lebenswandel pflegt. Man sollte also die Meßlatte für Audienzen beim Papst nicht so hoch legen, daß sie von (nahezu) Niemandem mehr übersprungen werden kann ...........

Der Empfang der "keuschen Homosexuellen" kann für diese Gruppe durchaus hilfreich sein, weil ihnen damit signalisiert wird, sie sind zumindest in die richtige Richtung unterwegs.
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Montag 9. Februar 2026, 11:23
Nunja, der Papst empfängt auch einen König Charles III. und betet mit ihm gemeinsam, obwohl dieser Herr einen unmoralischen Lebenswandel pflegt.
ja, das stimmt - auch JP2 hat 1994 Bill Clinton im Vatikan empfangen.
Aber diese Leute tun nicht so, als ob sie ein Opfer vollbringen möchten.

Peduli hat geschrieben:
Montag 9. Februar 2026, 11:23
Der Empfang der "keuschen Homosexuellen" kann für diese Gruppe durchaus hilfreich sein, weil ihnen damit signalisiert wird, sie sind zumindest in die richtige Richtung unterwegs.
hätten sie die Bibel gelesen, hätten sie gewusst, was Gott von ihnen erwartet und bräuchten keine Zustimmung der Menschen, auch nicht des Papstes (auch ohne die Bibel gelesen zu haben, hätten sie das wissen müssen). Wir gehen doch auch nicht zum Papst und "verkünden" dass wir keusch leben wollen - denn das ist doch selbstverständlich. Schließlich hat Jesus Christus zu der Ehebrecherin nicht nur gesagt, dass er sie nicht verurteilt, sondern auch: „Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!“ (auch nicht in Gedanken - wohl gemerkt).

Peduli
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Montag 9. Februar 2026, 11:35
.........(auch nicht in Gedanken - wohl gemerkt).
Und wer tut das tatsächlich? :detektiv: :detektiv: :detektiv:

Wer das zeit seines Lebens wirklich schafft, benötigt keine Gnade mehr! :maske: :maske: :maske:

Aus dem Leben der Heiligen wissen andere Gläubige, daß sie sich in aller Regel als Sünder verstanden haben, die der Gnade bedürfen.
Wer meint, daß er steht, soll schauen, daß er nicht fällt!

So geht meiner bescheidenen Meinung nach christliches Leben: Das eigene Kreuz tragen und sich nicht "in die Brust werfen", wie toll man doch die hohen Anforderungen eines gottgefälligen Lebens erfüllt!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Montag 9. Februar 2026, 11:43
nomads hat geschrieben:
Montag 9. Februar 2026, 11:35
.........(auch nicht in Gedanken - wohl gemerkt).
Und wer tut das tatsächlich? :detektiv: :detektiv: :detektiv:
tja, vielleich gibt es solche Menschen, ich gehöre nicht dazu :breitgrins:
Aber, wenn wir sündigen - egal ob in Gedanken, Worten und Werken, tun wir im Grunde genommen das, was wir hassen (nicht wollen - zumindest geht es mir so). Sind Homosexulelle dazu nicht angehalten, nur weil sie "anders" (homosexuell) sind? Leider verhalten sich Homosexuelle so, als ob Homosexualität unumkehrbar wäre - dem wäre so, wenn sie genetisch bedingt wäre (ist sie aber nicht) - dann wären die zukünftigen Moderatoren von "Wetten dass" entweder beide homo- oder beide heterosexuell (naja.. es sei denn, der zweite hat sich noch nicht geoutet). :blinker:

Peduli hat geschrieben:
Montag 9. Februar 2026, 11:43
Wer das zeit seines Lebens wirklich schafft, benötigt keine Gnade mehr! :maske: :maske: :maske:
ich denke doch - denn man sündigt nicht nur im Bezug auf die Geschlechtlichkeit (6-tes Gebot). Auch in anderen Bereichen des Lebens brauchen wir den göttlichen Beistand.

Peduli hat geschrieben:
Montag 9. Februar 2026, 11:43
Aus dem Leben der Heiligen wissen andere Gläubige, daß sie sich in aller Regel als Sünder verstanden haben, die der Gnade bedürfen.
Wer meint, daß er steht, soll schauen, daß er nicht fällt!

So geht meiner bescheidenen Meinung nach christliches Leben: Das eigene Kreuz tragen und sich nicht "in die Brust werfen", wie toll man doch die hohen Anforderungen eines gottgefälligen Lebens erfüllt!
dem ist nichts hinzuzufügen! :)

nomads
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Re: Homosexualität und katholischer Glaube

Beitrag von nomads »

„Die katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben. Der „kanslari“ (Kanzler) der Diözese Reykjavik betonte in einem Interview, die Kirche sei verpflichtet, diese Art der Hilfestellung zu leisten.“ (Quelle)
Wieso tut die katholische Kirche so, als ob Homosexuelle nur dann sündigen würden, wenn sie Geschlechtsverkehr haben?

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