Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

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Raphaela
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Raphaela »

TeDeum hat geschrieben:
Dienstag 5. Juli 2022, 09:36
Über den geistigen Zustand der Deutschen Katholischen Kirche haben wir schon häufig diskutiert. Die Austritte aus der Körperschaft des Öffentl. Rechts schnellen weiter in die Höhe, der Verfall ist offensichtlich - doch bei den Verantwortlichen scheint das nicht anzukommen.
Sehr viele, die austreten, wollen schon lange nichts mehr mit der Kirche zu tun haben.
Und: Die meisten treten wegen der Missbrauchsfälle [Punkt]

Was soll da bei den Verantwortlichen ankommen?! Ist eben so und das hat seine Gründe! Die römisch-katholische Kirche speilt bei der Aufarbeitung eine Vorreiterrolle und es ist vielleicht ganz gut, nicht mehr die Volkskirche zu haben, sondern wirklich gläubige Menschen in der Kirche zu haben.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

Raphaela
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Raphaela »

Cassian hat geschrieben:
Dienstag 5. Juli 2022, 18:43

So schwierig ist die Antwort eigentlich gar nicht: Deutschland wird orthodox. Und das fängt bei dir selber an. Dafür brauchst du keine kirchenpolitischen Planspiele. :)
Nicht umsonst ist ein römisch-katholischer Priester, der Oothodox wurde wieder in der römisch-katholische Kirche zurückgekehrt! -Mal darüber nachdenken
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

Raphaela
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Raphaela »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Mittwoch 6. Juli 2022, 18:24
1. Abwegige Liturgie – egal ob im Tridentinischen Ritus oder im NOM - kategorisch verbieten!
2. Keine extra hl. Kinder-/Narrenmessen oder Messen für Haustiere (diesen Schwachsinn unter Androhung von Exkommunikation verbieten!)!
3. Keine Abweichungen von den Texten der Messbücher (mit korrekter Übersetzung der Wandlungsworte: "pro multis"/"für viele")!
4. Erstkommunion-/Beichtunterricht, Religionsunterricht und Firmunterricht verpflichtend für alle katholische Kinder und nur bei guten, frommen und erfahrenen Priestern!
5. Jedes Jahr Gemeinde-Exerzitien und spätestens alle 10 Jahre heilige Missionen in den Gemeinden!
6. Handkommunion verbieten!
7. Homosexuelle (w/m/d), Wiederverheiratete und Abtreibungsbefürworter von der Kommunion offiziell ausschließen.
8. Beichte vor Erstkommunion, Firmung und Eheschließung verpflichtend!
9. Ehevorbereitungsseminare vor der kirchlichen Eheschließung verpflichtend für alle Brautpaare!
10. Mischehen verbieten und nur dann zulassen, wenn der nichtkatholische Partner sich schriftlich verpflichtet, katholische Erziehung/Unterweisung der Kinder zuzulassen.

ist es unrealistisch?
In einer solchen Kirche lebte ich ca. 7 Jahre vor V2 und ca. 23 Jahre nach V2
Zu 1. Vor ca 30 Jahren sagte mir ein damals alter Priester dass es die "abwegige Liturgie" schon lange vor dem Konzil gab. Er erzählte mit Begeisterung von den Heiligen Messen im Stuhlkreis und auf deutsch. - Und zwar Anfang der 1950-iger Jahre
Zu 2. Laut Benediktionale sind zumindest Tiersegnungen vorgesehen
Zu 4. Ich kenne viele fromme Priester, davon einige sehr liberale.
Zu 6. Die Handkommunion gab es schon lange, lange, lange vor der Mundkommunion. - Das hat also eine viel längere Tradition Gleichzeitig werden alle frommen Katholiken, die die Handkommunion machen mit dieser abdrusen Forderung schon verurteilt.
zu 7. Dazu müssten diese sich ganz offiziell beim Priester dazu bekennen
Zu 8. Es fehlt die Forderung der Beichte vor der Priesterweihe, denn ich weiß von einem Priesterseelsorger, dass dies schon lange nicht mehr alle Priester machen (Und dieses Statement ist über 25 Jahre alt)
10. Ich kenne Ordensleute, die nur deshalb im Glauben gewachwen sind, weil die Eltern eine konfessionsverbindende Ehe führten. -Und da gibt es gar nicht so weinige sehr gläubige Menschen, die daraus hervorgingen.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

Cassian
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Cassian »

Raphaela hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2022, 18:25
Cassian hat geschrieben:
Dienstag 5. Juli 2022, 18:43

So schwierig ist die Antwort eigentlich gar nicht: Deutschland wird orthodox. Und das fängt bei dir selber an. Dafür brauchst du keine kirchenpolitischen Planspiele. :)
Nicht umsonst ist ein römisch-katholischer Priester, der Oothodox wurde wieder in der römisch-katholische Kirche zurückgekehrt! -Mal darüber nachdenken
Über die Personalie hat man in diesem Forum schon an anderer Stelle gehandelt. :)

Dr.Hackenbush
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Raphaela hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2022, 18:35
Zu 1. Vor ca 30 Jahren sagte mir ein damals alter Priester dass es die "abwegige Liturgie" schon lange vor dem Konzil gab. Er erzählte mit Begeisterung von den Heiligen Messen im Stuhlkreis und auf deutsch. - Und zwar Anfang der 1950-iger Jahre.
vor ca.35 Jahren besuchte ich NOM-Messen, die so gefeiert wurden, wie man sie in Deutschland nicht feiern wird und nicht feiern kann.

Raphaela hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2022, 18:35
Zu 2. Laut Benediktionale sind zumindest Tiersegnungen vorgesehen
und? Soll ich deswegen jetzt Harakiri begehen? Mein Auto, auf das ich angewiesen bin, wurde auch gesegnet und mit Weihwasser besprengt, eine hl. Messe für mein Auto wurde deshalb jedoch nicht gefeiert und auch wenn mir das ein NOM-Priester angeboten hätte, hätte ich ihn gefragt, ob er alle Tassen im Schrank hat?

Raphaela hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2022, 18:35
Zu 4. Ich kenne viele fromme Priester, davon einige sehr liberale.
und was soll mir das jetzt sagen? – sollte ich schreiben: fromm und konservativ? Dann hättest Du geschrieben: Ich kenne viele konservative Priester, die nicht fromm sind.

Raphaela hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2022, 18:35
Zu 6. Die Handkommunion gab es schon lange, lange, lange vor der Mundkommunion. - Das hat also eine viel längere Tradition Gleichzeitig werden alle frommen Katholiken, die die Handkommunion machen mit dieser abdrusen Forderung schon verurteilt.
die Handkommunion kann man nicht machen, man kann sie praktizieren. Machen kann man Salto rückwärts oder Eis in der Eismaschine. Und so, wie man sie verbieten konnte, kann man sie wieder verbieten - oder willst Du vielleicht sagen, dass das nicht mehr geht?

Raphaela hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2022, 18:35
zu 7. Dazu müssten diese sich ganz offiziell beim Priester dazu bekennen
warum sollten sie, wenn niemand ihnen erklärt, warum sie nicht zugelassen werden sollen? Es geht nicht nur um das Ausschließen, sondern auch um die Distanzierung der Kirche von der Sünde <– warum fällt Dir das nicht ein?
Oder geht es Dir vielleicht darum: "Sünde war schon vor dem Gesetz in der Welt, aber Sünde wird nicht angerechnet, wo es kein Gesetz gibt" ? - Soll man ihnen die Wahrheit vorenthalten, damit ihnen ihre Sünde(n) nicht angerechnet wird? Das wäre doch absurd - so wie Deine s.g. Konzilskirche mit Absurditäten vollgestopft ist.

Raphaela hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2022, 18:35
Zu 8. Es fehlt die Forderung der Beichte vor der Priesterweihe, denn ich weiß von einem Priesterseelsorger, dass dies schon lange nicht mehr alle Priester machen (Und dieses Statement ist über 25 Jahre alt)
Ist mir nicht mal in den Sinn gekommen, dass es Priester geben kann, die die Notwendigkeit der Beichte ausschließen/leugnen. Wenn das so ist, dann gehören sie nicht der Kirche Jesu Christi, sondern der „Kirche“ Satans. Und ich wiederhole: Die Sakramente kann man nicht machen, man kann sie empfangen, oder spenden.

Raphaela hat geschrieben:
Montag 25. Juli 2022, 18:35
zu 10. Ich kenne Ordensleute, die nur deshalb im Glauben gewachwen sind, weil die Eltern eine konfessionsverbindende Ehe führten. -Und da gibt es gar nicht so weinige sehr gläubige Menschen, die daraus hervorgingen.
Das sind eher Ausnahmen, die die Regel bestätigen und wenn sie fromm-evangelisch geworden sind, dann ist es eh für die Katz!

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martin v. tours
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von martin v. tours »

Ich stelle das Video mal hier ein.
Im ersten video gehts um Evangelikale im zweiten Video die ganze Ansprache von Jordan Peterson
Ich kann ihm nur zu 100% zustimmen.
Ich habe auch das erste video verlinkt weil meiner Meinung nach die Ist-Situation in der aktuellen katholische Kirche ähnlich ist.

Auffällig ist doch (zumindest für mich) das in der "alten Messe" der Anteil der Männer deutlich höher ist als in modernen Messen.
Ich halte die meisten dieser "modernen" Gottesdienste nicht aus. Dieses tuntige piep,piep,piep wir haben uns alle lieb - gefühl, dieses ganze pädagogische Geseiere (...achtsam... ein Stück weit.....) Dieses dämliche Dauergrinsen beim Händeschütteln.
Das kann doch, gerade eine jungen Mann, gerade wenn er ernsthaft am Glauben Interesse hat, nicht ansprechen.
https://www.youtube.com/watch?v=zEXaJoELQzo&t=304s

https://www.youtube.com/watch?v=p84jMhZzEF8
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Dr.Hackenbush »

martin v. tours hat geschrieben:
Samstag 20. August 2022, 20:27
Auffällig ist doch (zumindest für mich) das in der "alten Messe" der Anteil der Männer deutlich höher ist als in modernen Messen.
Und wie kommt das? 😊
Obwohl ich vor V2 noch ein Kind war, kann ich das aus einer anderen Perspektive bestätigen (auch wenn mir Sexismus vorgeworfen wird ;) ): Meiner Beobachtung nach, „gefällt“ den meisten Frauen (Diözesankatholikinnen, im Alter 20-60 Jahre), die „alte Messe“ nicht – sie sind mit dem NOM voll zufrieden, auch wenn sie mangelnde Frömmigkeit beklagen. Sie sind für die Abschaffung des Zölibates und sind auch (wenn nicht alle) für das Frauenpriestertum, denn das wäre – ihrer Meinung nach – eine Lösung für den Priestermangel. Die aus der Tradition resultierende Entscheidung des Papstes - Frauen nicht zu Priesterinnen weihen zu dürfen -, verstehen sie nicht und können diese auch nicht nachvollziehen. Für sie ist nicht die Tradition ausschlaggebend, sondern die Rufe nach der Lösung des Problems in der Zeit der Not (Priestermangel).


Was Du mit:
martin v. tours hat geschrieben:
Samstag 20. August 2022, 20:27
Dieses tuntige piep,piep,piep wir haben uns alle lieb - gefühl, dieses ganze pädagogische Geseiere (...achtsam... ein Stück weit.....) Dieses dämliche Dauergrinsen beim Händeschütteln…
meinst, erscheint vielen Frauen als menschlich, aufgeschlossen und zugänglich. Meistens sind es Frauen, die eh in der Ehe die Hose anhaben, als ob es den Männern eine solche „Rollenverteilung“ willkommen wäre – denn das erspart ihnen das Denken und das Tragen der Verantwortung in der Ehe dafür, was die Frauen beschließen (im Nachhinein können dann die Männer zu den Frauen immer sagen: „ihr habt doch so gewollt!“). Ja, ich weiß – das alles klingt wie ein billiges, abgedroschenes und dummes Klischee und ich wünschte, es ist/wäre ein solches. :breitgrins:


martin v. tours hat geschrieben:
Samstag 20. August 2022, 20:27
Das kann doch, gerade eine jungen Mann, gerade wenn er ernsthaft am Glauben Interesse hat, nicht ansprechen.
na ja… heutzutage beten die Seminaristen in deutschen Priesterseminaren das Stundengebet beim Kaffee und Keksen – habe selbst vor einem Monat einen Bericht darüber im deutschen Fernsehen gesehen.

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Siard
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Siard »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Sonntag 21. August 2022, 10:43
na ja… heutzutage beten die Seminaristen in deutschen Priesterseminaren das Stundengebet beim Kaffee und Keksen – habe selbst vor einem Monat einen Bericht darüber im deutschen Fernsehen gesehen.
Ach, die beten tatsächlich noch (gemeinsam)? :pfeif:

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Siard hat geschrieben:
Sonntag 21. August 2022, 11:00
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Sonntag 21. August 2022, 10:43
na ja… heutzutage beten die Seminaristen in deutschen Priesterseminaren das Stundengebet beim Kaffee und Keksen – habe selbst vor einem Monat einen Bericht darüber im deutschen Fernsehen gesehen.
Ach, die beten tatsächlich noch (gemeinsam)? :pfeif:
ja, zu zweit in einem Zimmer des Seminaristen - so wurde das im Bericht gezeigt. :roll:

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martin v. tours
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von martin v. tours »

@ Dr. Hackenbush
Schliesse mich deiner Analyse voll und ganz an.
Meist ist es doch so wenn man von einer "kirchlich engagierten Frau" hört, hat man sofort ein Bild im Kopf wie die wohl aussieht (speziell die mit Doppelnamen) . zu 90% sehen sie dann auch so aus .
Vielleicht gibt es so etwas wie eine pastorale Wurstfabrik und dann kommen die so raus wie nach einer Schablone designt.

Mag ja sein das diese Art der modernen Liturgie gerade bei Frauen besonders ankommt, aber sollte unser Glaube und der Gottesdienst nicht ALLE ansprechen?
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Dr.Hackenbush »

martin v. tours hat geschrieben:
Sonntag 21. August 2022, 14:18
@ Dr. Hackenbush
Schliesse mich deiner Analyse voll und ganz an.
Meist ist es doch so wenn man von einer "kirchlich engagierten Frau" hört, hat man sofort ein Bild im Kopf wie die wohl aussieht (speziell die mit Doppelnamen) . zu 90% sehen sie dann auch so aus .
Vielleicht gibt es so etwas wie eine pastorale Wurstfabrik und dann kommen die so raus wie nach einer Schablone designt.
in der Kirche meiner Kindheit (vor V2) und Jugend (nach V2) meldeten sich Frauen tatsächlich freiwillig zum Dienst in der Kirche - die Kirche zu putzen und mit Blumen zu schmücken - das ist kein Witz, das war so. Schwerere Arbeiten erledigten natürlich die Männer. Es gab keine Liturgieausschüsse (in denen heutzutage die Frauen bestimmen, was gesungen und gebetet wird), keine Reis essen- und keine Tanzabende im Pfarrhaus. Seltsamerweise aber sind mehr als 50% der Gemeindekatholiken am Sonntag zur Kirche gegangen und jedes Jahr gab es eine Priester- oder Ordensberufung.

martin v. tours hat geschrieben:
Sonntag 21. August 2022, 14:18
Mag ja sein das diese Art der modernen Liturgie gerade bei Frauen besonders ankommt, aber sollte unser Glaube und der Gottesdienst nicht ALLE ansprechen?
ja, das sollte, aber je breiter man die Fenster und Türe auf die Welt öffnet, um so mehr ungeladene Gäste schleichen sich hinein und tragen erheblich dazu bei, dass die Kirche im Kern (von innen) verändert wird und somit auch der Glaube dieser Kirche (was wir seit Jahren beobachten können).
ich glaube, das alles interessiert die Frauen nicht. Warum sollte es auch, wenn mehrere Bischöfe im deutschsprachigen Sprachraum das Engagement der Frauen befürworten (ohne "ORDINATIO SACERDOTALIS" zu erwähnen, wohlgemerkt) - sie ermutigen die Frauen wie die Demokratie, Gleichberechtigung und das Märchen von der Selbstverwirklichung sie beeinflussen. ;)

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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Raphaela »

Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Sonntag 21. August 2022, 10:43
....
Meiner Beobachtung nach, „gefällt“ den meisten Frauen (Diözesankatholikinnen, im Alter 20-60 Jahre), die „alte Messe“ nicht – sie sind mit dem NOM voll zufrieden, auch wenn sie mangelnde Frömmigkeit beklagen. Sie sind für die Abschaffung des Zölibates und sind auch (wenn nicht alle) für das Frauenpriestertum, denn das wäre – ihrer Meinung nach – eine Lösung für den Priestermangel. Die aus der Tradition resultierende Entscheidung des Papstes - Frauen nicht zu Priesterinnen weihen zu dürfen -, verstehen sie nicht und können diese auch nicht nachvollziehen. Für sie ist nicht die Tradition ausschlaggebend, sondern die Rufe nach der Lösung des Problems in der Zeit der Not (Priestermangel).


.... Meistens sind es Frauen, die eh in der Ehe die Hose anhaben, als ob es den Männern eine solche „Rollenverteilung“ willkommen wäre – denn das erspart ihnen das Denken und das Tragen der Verantwortung in der Ehe dafür, was die Frauen beschließen (im Nachhinein können dann die Männer zu den Frauen immer sagen: „ihr habt doch so gewollt!“). Ja, ich weiß – das alles klingt wie ein billiges, abgedroschenes und dummes Klischee und ich wünschte, es ist/wäre ein solches. :breitgrins:


Oha, schreibt da ein Frauenhasser, er nicht genau hinsieht?
Gut, ich bin auch für die Messe im NOM, besuche aber auch die alte Messe. Die meisten Frauen die ich kenne, sind für den Zölibat und wollen auch gar nicht Priester werden.

Tja und dann scheint da ja noch jemand zu schreiben, der unter dem Pantoffel der Frau steht und auf diese Art und Weise hier im Forum das von sich gibt. - Und uns Frauen zu verstehen geben will, dass so gut wie alle Frauen so sind. Dr. Hackenbush, du solltest dich einfach nur [Punkt]
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Schmiede
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Schmiede »

Ich würde erstmal in jeder Stadt eine Übersicht verfügbar machen, welche Angebote es in jeder Pfarrei gibt. Jede Pfarrei macht aktuell ihr eigenes Ding und dadurch gehen manche Angebote unter - oder werden mangels Teilnehmer wieder eingestellt.

Und ein anderer Name Deutsche Bischofs Kirche (DBK) 😇

Dr.Hackenbush
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Re: Deutsche Katholische Kirche - was müsste geschehen?

Beitrag von Dr.Hackenbush »

Raphaela hat geschrieben:
Montag 19. September 2022, 08:05
Dr.Hackenbush hat geschrieben:
Sonntag 21. August 2022, 10:43
....
Meiner Beobachtung nach, „gefällt“ den meisten Frauen (Diözesankatholikinnen, im Alter 20-60 Jahre), die „alte Messe“ nicht – sie sind mit dem NOM voll zufrieden, auch wenn sie mangelnde Frömmigkeit beklagen. Sie sind für die Abschaffung des Zölibates und sind auch (wenn nicht alle) für das Frauenpriestertum, denn das wäre – ihrer Meinung nach – eine Lösung für den Priestermangel. Die aus der Tradition resultierende Entscheidung des Papstes - Frauen nicht zu Priesterinnen weihen zu dürfen -, verstehen sie nicht und können diese auch nicht nachvollziehen. Für sie ist nicht die Tradition ausschlaggebend, sondern die Rufe nach der Lösung des Problems in der Zeit der Not (Priestermangel).


.... Meistens sind es Frauen, die eh in der Ehe die Hose anhaben, als ob es den Männern eine solche „Rollenverteilung“ willkommen wäre – denn das erspart ihnen das Denken und das Tragen der Verantwortung in der Ehe dafür, was die Frauen beschließen (im Nachhinein können dann die Männer zu den Frauen immer sagen: „ihr habt doch so gewollt!“). Ja, ich weiß – das alles klingt wie ein billiges, abgedroschenes und dummes Klischee und ich wünschte, es ist/wäre ein solches. :breitgrins:


Oha, schreibt da ein Frauenhasser, er nicht genau hinsieht?
Gut, ich bin auch für die Messe im NOM, besuche aber auch die alte Messe. Die meisten Frauen die ich kenne, sind für den Zölibat und wollen auch gar nicht Priester werden.

Tja und dann scheint da ja noch jemand zu schreiben, der unter dem Pantoffel der Frau steht und auf diese Art und Weise hier im Forum das von sich gibt. - Und uns Frauen zu verstehen geben will, dass so gut wie alle Frauen so sind. Dr. Hackenbush, du solltest dich einfach nur [Punkt]
entspann Dich und lerne zu quoten!
Dann antworte ich Dir ;D

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