Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

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Bruder Donald
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Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Ist der Papst parteipolitisch?
Auch ein Papst kann nichts dazu, von wem er vereinnahmt wird. Aber er muß nicht jeder Vereinnahmung Vorschub leisten. Was bei Papst Benedikt XVI ausgeschlossen war, scheint jetzt an der Tagesordnung: politische Aussagen, die vom eigentlichen Auftrag des Evangeliums ablenken. Besser: parteipolitische Aussagen. Denn sie machen das unmöglich, wofür Kirche eigentlich stehen sollte: ein offener Ort für alle, die sich vielleicht im sonstigen Leben geradezu feindlich gegenüberstehen, um das Evangelium zu hören, die Botschaft des Heils und der Versöhnung in Jesus Christus und untereinand
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Hieronymus Burgmeister
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Hieronymus Burgmeister »

Franziskus ist von dieser Welt.

:achselzuck:
"Wenn es einen Kampf geben muss, dann lass ihn zu meiner Zeit sein, damit meine Kinder Frieden haben." - Thomas Paine

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Hieronymus Burgmeister
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Hieronymus Burgmeister »

Franziskus interpretiert auch die Bibel schön freizügig:

Aus [1]
“Enough!” says Jesus (Lk 22:38), when his disciples produce two swords before the Passion. “Enough!” That single word of Jesus echoes through the centuries and reaches us forcefully in our own time: enough of swords, weapons, violence and war!
Natürlich meint die Stelle nicht das, was Franziskus hier interpretiert. Jesus meint dies affirmativ: 2 Schwerter genügen.

Hätte er keine gewollt, so hätte er seinen Jüngern befohlen, die Waffen wegzulegen. Aber 2 Verse vorher hat er sie gar aufgefordert, ihre Kleider zu verkaufen, um Schwerter zu kaufen.

Franziskus will so sehr von dieser Welt geliebt werden.

[1] https://mobile.twitter.com/Pontifex/sta ... 7187971080
"Wenn es einen Kampf geben muss, dann lass ihn zu meiner Zeit sein, damit meine Kinder Frieden haben." - Thomas Paine

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Edi
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Edi »

Hieronymus Burgmeister hat geschrieben:
Dienstag 20. Oktober 2020, 22:39
Franziskus interpretiert auch die Bibel schön freizügig.....
Da ist bei ihm chronisch. Er denkt wohl er sei als Papst jetzt der King.
Übrigens hatte seine Mutter schon berichtet, dass er als junger Mann schon immer im Mittelpunkt stehen wollte und die muss das ja am besten wissen.
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der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

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Trisagion
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Trisagion »

Gibt es sicher auch bald auf Deutsch, aber hier berichtet die BBC:
Pope Francis indicates support for same-sex civil unions (Papst Franziskus spricht sich für gleichgeschlechtliche Eingetragene Partnerschaften aus).

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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Trisagion hat geschrieben:
Mittwoch 21. Oktober 2020, 23:09
Gibt es sicher auch bald auf Deutsch, aber hier berichtet die BBC:
Schon länger als du denkst:

Papst Franziskus für Zivilunion für gleichgeschlechtliche Paare
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Edi
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Edi »

Wie der Papst hierzu denkt, steht schon einige Jahre lang bei Wikipedia. Weiss nicht, warum das jetzt erst bemerkt wird. Seine Tendenz, den Homosex zu anerkennen, hat er doch schon zu Beginn seines Pontifikates gezeigt. Jetzt kann er ja die Zivilehe dieser Leute im Vatikanstaat einrichten, Dann brauchen diese Personen sich nicht mehr illegal treffen zu ihren Partys.
Zuletzt geändert von Edi am Donnerstag 22. Oktober 2020, 09:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Petrus
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Petrus »

Edi hat geschrieben:
Mittwoch 21. Oktober 2020, 11:56

Übrigens hatte seine Mutter schon berichtet, dass er als junger Mann schon immer im Mittelpunkt stehen wollte und die muss das ja am besten wissen.
irgendwie erinnert mich das an den Joseph Ratzinger. Der wollte auch schon als Kind im Mittelpunkt stehen. Damals war es bei Kindern üblich, "Messe zu spielen" (echt). der Joseph wollte immer nur den Priester spielen, nie einen Ministranten.

bittschön:

https://www.katholisch.de/artikel/11527 ... -josepherl

Germanus
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Germanus »

Bist Du, Petrus, denn wirklich der Meinung, dass bei der Liturgie der Priester im Mittelpunkt steht?
Gruß G.
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Lycobates
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Lycobates »

Germanus hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 10:21
Bist Du, Petrus, denn wirklich der Meinung, dass bei der Liturgie der Priester im Mittelpunkt steht?
Gruß G.
Im NOM schon.
Unser Petrus ist ja vom Lutherregen in die Konzilstraufe gekommen.
Inzwischen regnet es da auch immer tüchtiger.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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Juergen
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Juergen »

Edi hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 08:43
…Jetzt kann er ja die Zivilehe dieser Leute im Vatikanstaat einrichten, Dann brauchen diese Personen sich nicht mehr illegal treffen zu ihren Partys.
Der Zusammenhang zwischen Zivilehe und Partys erschließt sich mir nicht. :roll:

Gruß Jürgen

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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Papst Franziskus trennt hier wohl Staat und Kirche.
Auch heterosex. "zivile Verbindungen" haben vor und für der/die kath. Kirche keine Gültigkeit.
Aber warum er dafür "kämpft" erschließt sich mir nicht.
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Edi
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Edi »

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 10:48
Edi hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 08:43
…Jetzt kann er ja die Zivilehe dieser Leute im Vatikanstaat einrichten, Dann brauchen diese Personen sich nicht mehr illegal treffen zu ihren Partys.
Der Zusammenhang zwischen Zivilehe und Partys erschließt sich mir nicht. :roll:

Ich hatte ja zuerst Partys weggelassen. :)
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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Kardinal Müller zur gestrigen Nachricht:
„Wortlaut der Interviewäußerung ist mir nicht bekannt, aber die Wirkung ist fatal“
Das Einhalten der Gebote Gottes ist ein Ausdruck der Liebe zu ihm und der Anerkennung ihrer heilenden Wirkung auf den Menschen. Statt sich mit Personen zu treffen, die sich in ihrer Haltung und falschem Denken sich von ihm bestätigt fühlen und vor aller Welt mit einem Bild des Papstes angeben, sollte der Papst sich mit dem Buch von Daniel Mattson beschäftigen und ihn zu einem Gespräch einladen. Er ist ein Amerikaner, der den Weg aus der Würdelosigkeit sexueller Promiskuität zu einem enthaltsamen Leben in der "Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes" (Röm 8, 21) gefunden ha
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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Hier ein guter Artikel über die Hintergründe der Dokumentation und wie die Haltung des Papstes zu dem diskutierten Thema war/ist.
Der Dokumentarfilmer Afineevsky sagte gegenüber EWTN News vor einigen Wochen, dass er in "Francesco" versucht habe, den Papst so darzustellen, wie er ihn gesehen habe, und dass der Film möglicherweise nicht allen Katholiken gefallen würde. Er sagte am Mittwoch gegenüber CNA, seiner Ansicht nach gehe es in dem Film nicht "um" den Aufruf des Papstes zu eingetragene Lebenspartnerschaften, sondern "um viele andere globale Fragen".

"Ich betrachte ihn nicht als Papst, sondern als einen bescheidenen Menschen, ein großes Vorbild für die jüngere Generation, eine Führungskraft für die ältere Generation, eine Führungskraft für viele Menschen nicht im Sinne der katholischen Kirche, sondern in dem Sinn einer klaren Führung, vor Ort, auf den Straßen", fügte Afineevsky hinzu.
Der Papst, so scheint mir, erzählt einem,das, was man auch gerne hören möchte. :roll:
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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Hier eine Zusammenfassung auf kath.net, "was die Kirche wirklich zum Thema "rechtliche Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen" sagt".
Werden homosexuelle Lebensgemeinschaften rechtlich anerkannt oder werden sie der Ehe gleichgestellt, indem man ihnen die Rechte gewährt, die der Ehe eigen sind, ist es geboten, klar und deutlich Einspruch zu erheben. Man muss sich jedweder Art formeller Mitwirkung an der Promulgation und Anwendung von so schwerwiegend ungerechten Gesetzen und, soweit es möglich ist, auch von der materiellen Mitwirkung auf der Ebene der Anwendung enthalten. In dieser Materie kann jeder das Recht auf Einspruch aus Gewissensgründen geltend machen.
Somit stellt sich Papst Franziskus ja klar gegen eine Äußerung der Glaubenskongregation von 2003.
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Trisagion
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Trisagion »

Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 10:49
Papst Franziskus trennt hier wohl Staat und Kirche.
Auch heterosex. "zivile Verbindungen" haben vor und für der/die kath. Kirche keine Gültigkeit.
Aber warum er dafür "kämpft" erschließt sich mir nicht.
Das stimmt so nicht! Der Ehebund ist katholisch gesehen etwas das aus der Natur von Mann und Frau hervorgeht. Auch ein natürlicher Ehebund ist von Gott gewollt als exklusiv und fürs Leben. Ein sakramentaler Ehebund ergibt sich im Wesentlichen dadurch, daß beide Ehepartner getauft sind. Es gibt dann zwar gerade für Katholiken noch Regeln wie man eine formal ungültige Ehe zu vermeiden hat, darum also die "kirchliche Trauung" als Normalfall. Aber im Prinzip entsteht das Sakrament aus der Natur von Mann und Frau zusammen mit der Gnade der Taufe, es ist keine Gabe durch den Priester, der spielt nur offizieller Zeuge für Katholiken unter regulären Umständen.

Insofern haben praktisch alle Ehen und wohl auch viele "zivile Verbindungen" solange sie unter denselben Vorzeichen von den Partnern geschlossen werden (lebenslanger Bund zur gegenseitigen Hilfe, Fortpflanzung und Aufzucht von Kindern) Gültigkeit, in der Tat, mehr Gültigkeit als den meisten Leuten lieb seien dürfte. Der praktische Unterschied zwischen natürlichen und sakramentalen Ehen besteht darin, daß die natürlichen von der Kirche für höhere christliche Zwecke aufgelöst werden können.

Eine "zivile Verbindung" ist nur dann ungültig für die Kirche, wenn sie von vorneherein die natürlichen Bedingungen einer Ehe nicht voraussetzt - und zwar im Verstand und Willen der Partner, es geht hier nicht um die formale Prozedur.

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Juergen
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Juergen »

Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 10:49
Papst Franziskus trennt hier wohl Staat und Kirche.
Auch heterosex. "zivile Verbindungen" haben vor und für der/die kath. Kirche keine Gültigkeit.
Aber warum er dafür "kämpft" erschließt sich mir nicht.
Diese Trennung kann es so nicht geben.
Wenn die Kirchen ihren Gläubigen vorschreibt, wie sie zu leben haben, kann dies doch nicht nur im innerkichlichen Bereich Gültigkeit haben und im außerkirchlichen nicht. Wie sollte so eine Trennung praktisch aussehen? Entweder leben zwei Menschen zusammen oder nicht. Die Kirche kann doch nicht die Augen zu machen und sagen: auf staatlicher Ebene seit ihr verheiratet aber diese Verbindung interessiert uns nicht. Das Zusammenleben der Paare interessiert die Kirche immer und zwar insofern sie sagt, ob dieses Zusammenleben kirchenkonform ist oder nicht. Leben Menschen in rein ziviler Ehe zusammen, so haben sie kirchlicherseits eben ein sündhaftes Konkubinat und leben in ungeordneten Verhältnissen. Aus dieser Tatsache leiten sich dann Konsequenzen ab, etwa beim Sakramenteempfang.
Gruß Jürgen

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HeGe
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von HeGe »

Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 13:01
Hier eine Zusammenfassung auf kath.net, "was die Kirche wirklich zum Thema "rechtliche Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen" sagt".
Werden homosexuelle Lebensgemeinschaften rechtlich anerkannt oder werden sie der Ehe gleichgestellt, indem man ihnen die Rechte gewährt, die der Ehe eigen sind, ist es geboten, klar und deutlich Einspruch zu erheben. Man muss sich jedweder Art formeller Mitwirkung an der Promulgation und Anwendung von so schwerwiegend ungerechten Gesetzen und, soweit es möglich ist, auch von der materiellen Mitwirkung auf der Ebene der Anwendung enthalten. In dieser Materie kann jeder das Recht auf Einspruch aus Gewissensgründen geltend machen.
Somit stellt sich Papst Franziskus ja klar gegen eine Äußerung der Glaubenskongregation von 2003.
Was er natürlich machen kann. Ober sticht unter. Er sollte vielleicht dann nur begründen, wie er damit die Vorgaben seines "Ober" einzuhalten meint.
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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 13:19
Wenn die Kirchen ihren Gläubigen vorschreibt, wie sie zu leben haben, kann dies doch nicht nur im innerkichlichen Bereich Gültigkeit haben und im außerkirchlichen nicht.
Die Kirche ist aber nicht mehr in der Position, dem Staat (rechtliche) Vorgaben zu machen. Der Staat ist auch nicht der Kirche (und ihrer Lehre) verpflichtet, sondern seinen Bürgern.
Wenn der Staat also meint, gleichgeschlechtlichen Paaren gewisse Rechte einzuräumen, dann muss die Kirche eben akzeptieren, dass der Staat sich nicht an der katholischen Lehre orientiert.
Problematisch wird es, wenn der Staat der Kirche sagt, dass sie gleichgeschlechtliche Paare zu trauen hat.
Ebenfalls muss die Kirche dann klare Kante zeigen und den Leuten sagen "Zivilrechtlich könnt ihr euch gerne so verhalten, aber innerkirchlich hat das keine Gültigkeit".
Wenn nun ein gleichgeschlechtliches Paar meint, sich zivil binden zu wollen, dann kann/könnte die Kirche das durchaus tolerieren, aber man muss dem Paar sagen, dass es sich außerhalb der kirchlichen Lehre bewegt. Um diese Trennung geht es mir.

Papst Franziskus setzt hier aber auch keine klare Kante. Er ist an der "Theorie" auch gar nicht interessiert. Er beschäftigt sich mit pragmatischen, pastoralen Problemen und Lösungen. Er übergeht aber die Lehre und macht einfach nur "Pastoral". Dass so ein ignoranter Kleriker überhaupt Papst werden konnte, ist wohl der Witz dieses noch so jungen Jahrhunderts.
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Trisagion
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Trisagion »

Nebenbei bemerkt halte ich folgendes für die richtige Einstellung zur staatlichen Absegnung von "zivilen Verbindungen":

Erstens, der usprüngliche Grund für die Privilegien die der Staat Eheleuten gab war die Erwartung, daß die meisten von ihnen Kinder zeugen und aufziehen, oder wenigstens die Frau versorgt / beschützt wird (in einer im Äußeren von Männern bestimmten Welt), eine notwendige Arbeit um den Staat zu erhalten.

Zweitens, mit dem weitgehenden Zusammenbruch der alten Gesellschaftsnormen macht es Sinn für den Staat seine Förderung entsprechend anders zu investieren. Insbesondere "Kindergeld" macht Sinn, weil der Staat immer noch Leute braucht die die nächste Generation bereitstellen.

Drittens, im Kontext eines Sozialstaats hatten sich die Privilegien von Eheleuten bzgl. Versicherungen, Pensionen, Erbrecht usw. als sinnvoll erwiesen, weil sie es Privatpersonen erlaubten quasi individuell das soziale Netz zu verstärken. Es gab nie einen guten Grund, und es gibt auch jetzt keinen, warum das nur für Eheleute sinnvoll und funktional sein soll.

Viertens, es gab aber auch nie einen guten Grund, und es gibt auch jetzt keinen, warum das irgendwas mit romantischen Gefühlen oder sexuellen Tätigkeiten zu tun habe soll, gegeben daß die Versorgung von Kindern bereits anderweitig geregelt ist.

Insofern ist das Problem von zivilen Verbindungen m.E. keineswegs, daß sie zu weit ausgedehnt werden, also meinetwegen auch auf homosexuelle Paare. Sondern vielmehr, daß sie nicht weit genug ausgedehnt werden! Jeder Erwachsene sollte schlicht frei eine andere erwachsene Person bennenen können, die diese staatlichen Begünstigungen und Regelungen in ihrem Namen abgreifen kann. Warum sollte insbesondere genitale Betätigung dafür von Nöten sein? Das macht null Sinn.

Hier verhalten sich Katholiken einfach unklug. Man verheddert sich in Gefechte ob es moralisch rechtens ist wenn ein homosexueller Partner etwa in medizinischen und Versicherungsfragen gesetzlich als Stellvertreter und Nutznießer auftreten kann, wie es sonst nur der Ehegatte konnte. Selbstverständlich ist das moralisch möglich und kann das gesellschaftlich äußerst sinnvoll sein. Es hat nur nichts mit dem unmoralischen Sex zwischen den beiden zu tun...

Und wenn man diese Regelung ausweitet, statt sie zu bekämpfen, geht genauso das Potential der "so tun als ob" Ehe zwischen Homosexuellen flöten. Wenn etwas ein Onkel eine Nichte genau mit derselben Regelung begünstigen kann, ohne eine Anflug von romantischer Liebe oder Sex, dann ist das einfach aus dem Spiel als Propagandamaterial für die Normalisierung von Homosex.

Also, beim dem Thema nicht "wehret den Anfängen" sondern "das ist noch viel zu kurz gegriffen". Den Gegner geht man hier besser mit Großzügigkeit als mit Kleinlichkeit an. Man kann hier das moralische und gesellschaftliche Argument der anderen Seite schlicht annehmen, und noch konsequenter durchziehen, und man schlägt sie dann mit ihren eigenen Waffen.

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Edi
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Edi »

Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 13:44
Papst Franziskus setzt hier aber auch keine klare Kante. Er ist an der "Theorie" auch gar nicht interessiert. Er beschäftigt sich mit pragmatischen, pastoralen Problemen und Lösungen. Er übergeht aber die Lehre und macht einfach nur "Pastoral". Dass so ein ignoranter Kleriker überhaupt Papst werden konnte, ist wohl der Witz dieses noch so jungen Jahrhunderts.
Der heilige Papst Joh. Paul II. hat ihn zum Bischof geweiht und als Kardinal eingesetzt, obwohl er hätte wissen müssen, dass es ein Gutachten gibt, das Bergoglio sehr schlecht aussehen liess und ihn als Bischof absolut ungeeignet bezeichnet hat. Das Gutachten müssten dem damaligen Papst doch vorgelegen haben oder ist da auch manipuliert worden?

Aber andererseits hat der gleiche Papst auch den Kasper und den Lehmann am Ende zu Kardinälen gemacht. Die beiden werden auch Bergoglio gewählt haben. Prof. Georg May, Kirchenrechtler, hat mal dazu gesagt, der Papst könne nicht regieren.
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Trisagion »

Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 13:44
Problematisch wird es, wenn der Staat der Kirche sagt, dass sie gleichgeschlechtliche Paare zu trauen hat.
Ein der Kirche feindlicher Staat wäre schön blöd, wenn er der Kirche quasi dazu zwingen würde Flagge zu zeigen oder gar "Märtyrer" hervorzubringen. Ein der Kirche feindlicher Staat ist besser damit bedient die Kirche sanft und dement entschlummern zu lassen. Die korrekte antikirchliche Taktik ist es die Eheschließung in der Kirche gesellschaftlich komplett zu entwerten (unnötig werden zu lassen), und dann Ausnahmeregelungen zu schaffen, so daß die Kirche bzgl. ihrer so entwerteten Rituale gerade tun und lassen kann was sie will. Die Kirche als echter Gegner ist gefährlich, die Kirche als langweiliges Theater für Alte und Dumme nicht.

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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Trisagion hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 13:11
Auch ein natürlicher Ehebund ist von Gott gewollt als exklusiv und fürs Leben.
Ja gut, aber trotzdem wird eine "wilde Ehe" zwischen Katholiken von der Kirche als sündhaft betrachtet.
Ich gehe davon aus, dass ein gleichgeschlechtliches Paar, welche sich zivil verpaartnern, nicht viel von der katholischen Kirche und ihrer Lehre halten. Was interessiert es die Kirche, wie Nicht-Katholiken eine Verpaartnerung eingehen?
Der Papst tut aber jenen Homosexuellen damit keinen Gefallen, die ernsthaft mit sich ringen, katholisch bleiben und sich an der kirchlichen Lehre halten wollen. Man kann es jetzt so verstehen, dass der Papst ihnen sagt: "Müsst ihr nicht, ihr könnt auch in einer Beziehung glücklich werden". Jetzt ist aber die Frage, ob sein Statement so zu verstehen ist.
Homosexualität ist eben ein Phänomen, das da ist. Die kath. Kirche hat eine Position dazu, die offenbar vom Papst (nicht mehr?) geteilt wird.
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Trisagion »

Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 14:11
Ja gut, aber trotzdem wird eine "wilde Ehe" zwischen Katholiken von der Kirche als sündhaft betrachtet.
Katholiken sind hier von der Kirche Regeln aufgeladen worden, in welcher Form sie sich zu verheiraten haben damit die Ehe formal gültig ist. Die Sünde einer "wilden Ehe" besteht also im Ungehorsam bzgl. kanonisch-disziplinarischen Regeln der Kirche und möglicherweise außer/vorehelichem Sex (falls keine Ehe zustande kam). Ich bin kein Freund dieser Regeln, auch wenn sie sicher traditionell gewachsen sind. Ich denke besser wäre hier nur eine schlichte kirchliche Meldepflicht, damit die Ehe registriert werden kann. Aber die Regeln sind derzeit so wie sie sind, und ein Katholik muß sich daran halten.
Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 14:11
Was interessiert es die Kirche, wie Nicht-Katholiken eine Verpaartnerung eingehen?
Die Kirche sorgt sich um das Seelenheil aller Menschen, nicht nur ihrer derzeitigen Mitglieder. Wenn sich die Gesellschaft in Richtung der Normalisierung von Sünde bewegt, dann sollte sie zumindestens ein wenig protestieren.

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Edi
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Edi »

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/108 ... ur-rechte/

Wenn jetzt jeder ein Kind Gottes ist lt. Papst, dann kann die Kirche ja einpacken, die heilige Schrift gilt dann nicht mehr, Mission und Gebete kann man sich sparen, dann gilt nur noch das Wort eines sich selbst überschätzenden und überheblichen Mannes, der meint er müsse die Kirche auf den Kopf stellen. Ich weiss nicht, der Mann hat doch eine Meise. Er ist ja vor Jahren schon ein Mal psychologisch betreut worden.

Was er über die Verurteilung jeglicher Freuden durch die Kirche schreibt, trifft doch gar nicht zu. Kann man denn so dumm sein, dass man das als Kirchenmann in dem Alter nicht weiß? Die Kirche hat noch nie jegliche Freuden verurteilt, wohl aber in manchen Bereichen Grenzen gesetzt und einzelne Gläubige haben freiwillige Opfer gebracht um des Heils anderer willen. Das ist aber etwas anderes. Was macht denn die Kirche mit so einem Mann, wenn er so weiter macht? Kann man den nicht für unzurechnungsfähig erklären, geistlich oder auch geistig zumindest, wenn er so weiter macht? Oder muss man beten, dass Gott dem Ganzen ein Ende setzt?
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martin v. tours
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von martin v. tours »

Du kannst ja dafür beten das er befördert wird. :tuete:

Auch ein Papst lebt nicht ewig, nur, der Scherbenhaufen den er hinterlässt hat mit der Kirche vor 2013 nichts mehr zu tun.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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Hubertus
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Hubertus »

Edi hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 18:21
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/108 ... ur-rechte/

Wenn jetzt jeder ein Kind Gottes ist lt. Papst, dann kann die Kirche ja einpacken, die heilige Schrift gilt dann nicht mehr, Mission und Gebete kann man sich sparen, dann gilt nur noch das Wort eines sich selbst überschätzenden und überheblichen Mannes, der meint er müsse die Kirche auf den Kopf stellen. Ich weiss nicht, der Mann hat doch eine Meise. Er ist ja vor Jahren schon ein Mal psychologisch betreut worden.
Ja, aber ist leider nichts neues: :angewidert: viewtopic.php?p=788490#p788490

Welchen theologischen Gewißheitsgrad hat eigentlich der (sinngemäße) Satz: "Man wird Kind Gottes nur durch die hl. Taufe"?

Entspricht dies logisch exakt dem Dogma, daß die Taufe heilsnotwenig ist? :hmm:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Trisagion
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Trisagion »

Hubertus hat geschrieben:
Donnerstag 22. Oktober 2020, 19:44
Welchen theologischen Gewißheitsgrad hat eigentlich der (sinngemäße) Satz: "Man wird Kind Gottes nur durch die hl. Taufe"? Entspricht dies logisch exakt dem Dogma, daß die Taufe heilsnotwenig ist? :hmm:
Jeder Mensch ist Kind Gottes in dem weiten Sinn, daß er oder sie von Gott in seinem Ebenbild geschaffen ist. Jeder getaufte Mensch is Kind Gottes in dem engeren Sinne einer einmaligen Wiedergeburt im Heiligen Geiste, ein Neugeborener in der heiligmachenden Gnade zu diesem Zeitpunkt, und der anschließenden unwiderruflichen Zugehörigkeit zu Christus ("Bruder und Schwester" des echten Sohn Gottes analogisch so etwa im Sinne eines Clans). Schließlich ist jeder Mensch der konkret in der heiligmachende Gnade steht im engsten und für die letzten Dinge enscheidenden Sinne Kind Gottes, nämlich analogisch in der Position eines tatsächlichen Erben des ewigen Lebens aufgrund der Gnade göttlicher Adoption.

All dies sind durchaus legitime Verwendungen des Begriffs "Kind Gottes". Problematisch wird es nur, wenn man sie durcheinanderwirft, also z.B. denkt daß weil Kinder Gottes (im engsten Sinne) in den Himmel kommen, dies alle Menschen als Kinder Gottes (im weitesten Sinne) oder wenigstens alle Getaufteten (im mittleren Sinne) tun.

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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Jetzt kommen natürlich die üblichen Verdächtigen und erklären, dass die Aussagen PF's nicht lehramtlich sind, z. B. Kard. Burke.

Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass der Regisseur dieser Doku dem Papst Worte in den Mund legt, die so nicht gesagt wurden. Naja...

Jedenfalls unfassbar, dass ein Populist es zum Papst geschafft hat. An Lehramt und Tradition ist er nicht interessiert, er setzt nur eine politische Ideologie durch, die nicht einmal katholisch ist.
"Sowohl...als auch" mag ein katholisches Prinzip sein, aber PF scheint es inflationär zu benutzen.
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Hieronymus Burgmeister
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Hieronymus Burgmeister »

Bruder Donald hat geschrieben:
Freitag 23. Oktober 2020, 12:06
Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass der Regisseur dieser Doku dem Papst Worte in den Mund legt, die so nicht gesagt wurden. Naja...
Sowohl der Vatikan als auch Franziskus selbst haben genug Zeit und Gelegenheit für eine Klarstellung. Was er wie so oft nicht tut, auch wenn Unmissverständlichkeit seiner Aussagen eine Aufgabe seines Amtes ist.

Er scheint sich wohl zu fühlen im Chaos und in den manigfaltigen Interpretationsmöglichkeiten seiner Aussagen. Das ist für einen Papst unwürdig.

Wer liebt das Chaos und die Unklarheit?
Zuletzt geändert von Hieronymus Burgmeister am Freitag 23. Oktober 2020, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Bruder Donald
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Re: Franziskus / Franciscus PP / Jorge Mario Bergoglio

Beitrag von Bruder Donald »

Hieronymus Burgmeister hat geschrieben:
Freitag 23. Oktober 2020, 13:04
Er scheint sich wohl zu fühlen im Chaos und im der manigfaltigen Interpretationsmöglichkeiten seiner Aussagen. Das ist für einen Papst unwürdig.
Er hat für Tradition und Lehramt nichts übrig. Er meint das, was er sagt und will seine Ansichten durchsetzen. Dann werden für die ernsthaft Gläubigen noch Nebelkerzen gezündet, dass ja "kein Blatt zwischen PF und überlieferte Lehre passt". Begründen kann er es nicht, legt es aber dann trotzdem normativ fest.
Der Gläubige muss sich dann fragen, inwiefern das Geplapper von diesem Populisten lehramtliche Gültigkeit hat, oder es sich einfach um eine persönliche (kirchenpolitische) Agenda handelt.
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