Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Von Orgelpfeifen, Zimbelspielern und Kantoren.
Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Eine Wurlitzer-Orgel (Baujahr 1924) in der Kirche:
http://www.wurlitzerorgel.de/

Wie bei Wurlitzer üblich ein Multiplex-System mit einigen zusätzlichen Effektregistern und Schlaginstrumenten etc.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Benutzeravatar
Hubertus
Beiträge: 12718
Registriert: Montag 3. Mai 2010, 20:08

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Hubertus »

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 19. Mai 2019, 14:38
Eine Wurlitzer-Orgel (Baujahr 1924) in der Kirche:
http://www.wurlitzerorgel.de/


Daraus:
und wird in Zukunft regelmäßig in Gottesdiensten und darüber hinaus bei kulturellen Veranstaltungen gespielt, bei der musikalischen Begleitung von „Stummfilmen“ aber auch bei anderen Veranstaltungen [...]
Ja wie jetzt? In der Kirche? :glubsch:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Hubertus hat geschrieben:
Sonntag 19. Mai 2019, 15:46
Juergen hat geschrieben:
Sonntag 19. Mai 2019, 14:38
Eine Wurlitzer-Orgel (Baujahr 1924) in der Kirche:
http://www.wurlitzerorgel.de/
Daraus:
und wird in Zukunft regelmäßig in Gottesdiensten und darüber hinaus bei kulturellen Veranstaltungen gespielt, bei der musikalischen Begleitung von „Stummfilmen“ aber auch bei anderen Veranstaltungen [...]
Ja wie jetzt? In der Kirche? :glubsch:
Yepp!
In der Kirche Hl. Geist in Lemgo
https://www.heilig-geist-lemgo.de

Ich gehe davon aus, daß das demnächst in der Kirche stattfindet.
https://www.heilig-geist-lemgo.de/index ... poreid=639

FILM-ABEND „Musik und Film“ mit einer beeindruckenden Verfilmung des
Musicals über Jesus Christus und seine Passion
Nicht mit Livemusik, dafür aber mit großer Leinwand in der Kirche erwartet Sie eine beeindruckende filmische Umsetzung des großen Christus-Musicals.
Wie diese Musik Einzug in unser Gesangbuch gefunden hat und was darüber hinaus an Musik und Film außergewöhnlich ist, erfahren Sie zu Beginn der Veranstaltung von Kirchenmusiker Gregor Schwarz.


Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Der junge Organist Marcel Eliasch hat es auf der Domorgel nach der Abendmesse das Paderbornlied gespielt. Derzeit ist nur ein Ausschnitt bei Facebook zu hören, aber das Erzbistum schreibt, daß sie es irgendwann/-wie zum Download bereitstellen wollen.
https://www.facebook.com/erzbistumpader ... 077336436/

Hat er ganz gut gespielt, wie ich finde.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Petrus
Beiträge: 3592
Registriert: Sonntag 5. Oktober 2003, 20:58

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Petrus »

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 19. Mai 2019, 14:38
Eine Wurlitzer-Orgel (Baujahr 1924) in der Kirche:
http://www.wurlitzerorgel.de/

Wie bei Wurlitzer üblich ein Multiplex-System mit einigen zusätzlichen Effektregistern und Schlaginstrumenten etc.

noch grausamer war für mich die Ahlborn-Orgel (Friedhofskapelle, ca. 1971 vertretungsweise eine Beerdigung "gespielt").

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 19103
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von taddeo »

Petrus hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 20:34
Juergen hat geschrieben:
Sonntag 19. Mai 2019, 14:38
Eine Wurlitzer-Orgel (Baujahr 1924) in der Kirche:
http://www.wurlitzerorgel.de/

Wie bei Wurlitzer üblich ein Multiplex-System mit einigen zusätzlichen Effektregistern und Schlaginstrumenten etc.

noch grausamer war für mich die Ahlborn-Orgel (Friedhofskapelle, ca. 1971 vertretungsweise eine Beerdigung "gespielt").
Eine echte Wurlitzer ist nicht "grausam", sondern ein Schmuckstück. Wenn man damit umgehen kann, ist sie absolut hinreißend:
https://youtu.be/-eoKsYlUBp0?t=115

Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Petrus hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 20:34
noch grausamer war für mich die Ahlborn-Orgel…
Es gibt bzw. gab mehrere Hersteller mit dem Namen.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Petrus
Beiträge: 3592
Registriert: Sonntag 5. Oktober 2003, 20:58

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Petrus »

taddeo hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 22:59
Petrus hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 20:34
Juergen hat geschrieben:
Sonntag 19. Mai 2019, 14:38
Eine Wurlitzer-Orgel (Baujahr 1924) in der Kirche:
http://www.wurlitzerorgel.de/

Wie bei Wurlitzer üblich ein Multiplex-System mit einigen zusätzlichen Effektregistern und Schlaginstrumenten etc.

noch grausamer war für mich die Ahlborn-Orgel (Friedhofskapelle, ca. 1971 vertretungsweise eine Beerdigung "gespielt").
Eine echte Wurlitzer ist nicht "grausam", sondern ein Schmuckstück. Wenn man damit umgehen kann, ist sie absolut hinreißend:
https://youtu.be/-eoKsYlUBp0?t=115
danke, taddeo! vier Manuale, vier Schweller, und dann spielt der auch noch "Doppelpedal". boah eji!

wobei ich das geschweifte Pedal (der richtige Fachausdruck darf gern gelegentlich nachgeliefert werden) noch nie gespielt habe.)

der kann damit umgehen.

Juergen: Dass es mehrere Ahlbornorgelfirmen gibt, wußte ich noch nicht. Danke Dir für die Information!

und, wo wir mal schon beim Thema sind:

mein Traum war immer eine "Dr.Böhm-Orgel". Allerdings hatte ich damals nicht das Geld dazu, und Löten ist auch nicht so gerade mein Ding. Also habe ich in Prospekten geschwelgt ...

kann sich noch jemand (wir sind ja schon fast alle älter) daran erinnern?

Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Petrus hat geschrieben:
Dienstag 28. Mai 2019, 11:43
der kann damit umgehen.
Der ist allerdings auch ein Ausnahme-Organist. Ich habe ihn einmal Live bei einem Konzert in einer Kirche erlebt.
Petrus hat geschrieben:
Dienstag 28. Mai 2019, 11:43
Juergen: Dass es mehrere Ahlbornorgelfirmen gibt, wußte ich noch nicht. Danke Dir für die Information!
Das ist ein schwieriges Thema, da es dort viel Bewegung mit unterschiedlichen Inhabern usw. gegeben hat.
Teilweise sind die neueren „Ahlborn“ gar keine eigenen Orgeln mehr, sondern lediglich zugekaufte Viscount (oder andere) auf die ein Ahlborn-Aufkleber draufgepappt wurde.
Petrus hat geschrieben:
Dienstag 28. Mai 2019, 11:43
mein Traum war immer eine "Dr.Böhm-Orgel".
Hab ich hier rumstehen – sogar 2×
- Böhm CnT/L (Bj nach 1974)
- Böhm TopSound DS

Leider sind beide etwas reparaturbedürftig. Die Regler kratzen beim Bewegen usw. aber mir fehlt im Moment die Muse mich wieder damit zu beschäftigen.


Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Petrus
Beiträge: 3592
Registriert: Sonntag 5. Oktober 2003, 20:58

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Petrus »

Juergen hat geschrieben:
Dienstag 28. Mai 2019, 17:21
Petrus hat geschrieben:
Dienstag 28. Mai 2019, 11:43
mein Traum war immer eine "Dr.Böhm-Orgel".
Hab ich – sogar 2×
- Böhm CnT/L (Bj nach 1974)
- Böhm TopSound DS

mensch -

jetzt fehlen mir die Worte. was selten vorkommt.

Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Juergen hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 18:53
Der junge Organist Marcel Eliasch hat es auf der Domorgel nach der Abendmesse das Paderbornlied gespielt. Derzeit ist nur ein Ausschnitt bei Facebook zu hören, aber das Erzbistum schreibt, daß sie es irgendwann/-wie zum Download bereitstellen wollen.
https://www.facebook.com/erzbistumpader ... 077336436/

Hat er ganz gut gespielt, wie ich finde.

Nicht offiziell vom Erzbistum online gestellt, sondern irgendeine Privataufnahmen

Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Benutzeravatar
HeGe
Moderator
Beiträge: 15002
Registriert: Montag 6. Oktober 2003, 18:56
Wohnort: Erzbistum Köln

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von HeGe »

Bereits am 10.07.2019 wurde der (nicht ganz unumstrittene) Leiter des Chors der Sixtinischen Kapelle, Mons. Massimo Palombella S.D.B., abberufen:

http://press.vatican.va/content/salasta ... 01206.html
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Gestern trudelte die jährliche Buch Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde. (97. Band 2019) bei mir ein.
Das bekommt man ebenso wie die Westfälische Zeitschrift (kam ebenfalls gestern) kostenlos, wenn man Mitglied im Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens ist. Allein mit den Büchern hat man seinen Jahresmitgliedsbeitrag mehr als aus. :)

In dem Buch findet sich auf S. 71–192 der Aufsatz:
Gabriele Isenberg: Orgellandschaft im Wandel (Teil 1): Orgelinventar des Kreises Olpe von den Anfängen bis 1945.

Dort werden kurz die Orgeln der einzelnen Städte und Gemeinden aufgeführt und ein knapper Einblick in die jeweilige geschichtliche Entwicklung gegeben.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Juergen
Beiträge: 26202
Registriert: Mittwoch 1. Oktober 2003, 21:43
Wohnort: Paderborn
Kontaktdaten:

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von Juergen »

Gehört eigentlich die neue Vorschrift zum Chorsingen hier hin oder in den Strang „kirchl. Kuriositäten“? U.a. heißt es dort:
a. Chorproben resp. Chorsingen sind nur soweit erlaubt, als jedem Mitglied 10 qm zur Verfügung stehen, für die ein seitlicher Mindestabstand von 3 Metern zwischen den Sängerinnen und Sängern zueinander gilt. Nach vorne müssen 6 Meter Abstand zur nächsten Reihe eingehalten werden.

b. Die Gesamtraumgröße sollte mindestens 20 qm pro Person betragen.
Die Sänger eines 30 Mann starken Chors müssen sich also zum Proben auf mindestens 600qm verteilen; also z.b. auf 20×30m. :roll: Bei 50 Sängern wäre man schon bei 1000m² angelangt. Das ist natürlich nur der Wert bei gleichmäßiger Verteilung unabhängig von musikalischen Aspekten.

Kann man da die verschiedenen Stimmen eigentlich noch vernünftig aufstellen, damit es auch klingt? :hmm:


Und hier die Vorschriften des Lande NRW
XII. Hygienestandards für Musiker und Sänger im Orchester- und Theaterbetrieb (einschließlich Probenbetrieb)

1. Aufgrund des größeren Bewegungsradius und des größeren Aerosolausstoßes ist beim Singen und Musizieren ein Mindestabstand von 2 m statt von 1,5 m einzuhalten. Zwischen Bühne und Publikum müssen mindestens 3 m Abstand liegen; zwischen Darstellenden und Publikum sollten so 4 m Mindestabstand gesichert werden.

2. Weitergabe oder gemeinsame Benutzung von Instrumenten sollte möglichst vermieden werden. Bei der wechselnden Nutzung von Tasteninstrumenten muss sich jede Musikerin/jeder Musiker vor der Nutzung des Instruments die Hände waschen oder desinfizieren. Instrumente, die ausnahmsweise von mehreren Personen genutzt werden, sind zwischen den Nutzungen angemessen zu reinigen bzw. zu desinfizieren.

3. Die Reinigung von Blasinstrumenten

4. Bei Blechblasinstrumenten

5. Auch bei Proben sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur ständigen guten Durchlüftung von Innenräumen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 2 Metern zwischen Personen sicherzustellen sowie eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person; Zuschauern ist der Zutritt zu den Proberäumen zu verwehren. Beim Singen ist ein Abstand von 3 Metern zwischen Personen und von 4 Metern in Ausstoßrichtung sicherzustellen.

Offensichtlich werden die Vorschriften bei „Kirchens“ (mal wieder) übererfüllt.
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Benutzeravatar
taddeo
Moderator
Beiträge: 19103
Registriert: Donnerstag 18. Januar 2007, 09:07

Re: Nachrichten aus der Kirchenmusik-Szene

Beitrag von taddeo »

Juergen hat geschrieben:
Samstag 30. Mai 2020, 11:48
Gehört eigentlich die neue Vorschrift zum Chorsingen hier hin oder in den Strang „kirchl. Kuriositäten“? U.a. heißt es dort:
a. Chorproben resp. Chorsingen sind nur soweit erlaubt, als jedem Mitglied 10 qm zur Verfügung stehen, für die ein seitlicher Mindestabstand von 3 Metern zwischen den Sängerinnen und Sängern zueinander gilt. Nach vorne müssen 6 Meter Abstand zur nächsten Reihe eingehalten werden.

b. Die Gesamtraumgröße sollte mindestens 20 qm pro Person betragen.
Die Sänger eines 30 Mann starken Chors müssen sich also zum Proben auf mindestens 600qm verteilen; also z.b. auf 20×30m. :roll: Bei 50 Sängern wäre man schon bei 1000m² angelangt. Das ist natürlich nur der Wert bei gleichmäßiger Verteilung unabhängig von musikalischen Aspekten.

Kann man da die verschiedenen Stimmen eigentlich noch vernünftig aufstellen, damit es auch klingt? :hmm:
Mit erwachsenen, studierten Profisängern kann man das machen, die haben sowohl stimmlich als auch von der Reaktionsfähigkeit die nötigen Voraussetzungen dafür. Mit Laiensängern wie normalen Kirchenchören oder auch mit Kinderchören dürfte das technisch eher in den Graben gehen.

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema