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Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Freitag 6. Februar 2009, 14:41
von holzi
Linus hat geschrieben:Persönlich meine ich ja, daß man a) Bayern aus der Bundesrepublik rauslösen sollte, b) Die einzelnen Regierungsbezirke an Österreich fallen sollten und c) Vorarlberg als 26 Kanton der Schweiz zugehörig sowie Deutschwestungarn wieder Ungarn unterstelltwerden muß. (davor natürlich Rückführung der Untersteiermark, des Kanaltals, Südtirols. Und Freiburg/Br. als Exklave.[die wollten ja immerschon zu Österreich gehören. Man soll sie nicht aufhalten.)
ad a) darüber können wir gerne reden, da bin ich leidenschaftslos
ad b) untersteh er sich! Historisch gesehen gehört Österreich zu Baiern, wenn Vereinigung, dann mit der alten Haupt- und Herzogsstadt Regensburg!
ad c) wenn die da mitmachen - meinetwegen, aber wenn Österreich Freiburg haben will, dann müsst ihr auch den Zollitsch mit dazunehmen!

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Freitag 6. Februar 2009, 14:43
von Florianklaus
holzi hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:Persönlich meine ich ja, daß man a) Bayern aus der Bundesrepublik rauslösen sollte, b) Die einzelnen Regierungsbezirke an Österreich fallen sollten und c) Vorarlberg als 26 Kanton der Schweiz zugehörig sowie Deutschwestungarn wieder Ungarn unterstelltwerden muß. (davor natürlich Rückführung der Untersteiermark, des Kanaltals, Südtirols. Und Freiburg/Br. als Exklave.[die wollten ja immerschon zu Österreich gehören. Man soll sie nicht aufhalten.)
ad a) darüber können wir gerne reden, da bin ich leidenschaftslos
ad b) untersteh er sich! Historisch gesehen gehört Österreich zu Baiern, wenn Vereinigung, dann mit der alten Haupt- und Herzogsstadt Regensburg!
ad c) wenn die da mitmachen - meinetwegen, aber wenn Österreich Freiburg haben will, dann müsst ihr auch den Zollitsch mit dazunehmen!
Nachnapoleonisch errichtete (Erz-) Bistümer werden natürlich ohnehin aufgelöst!

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Freitag 20. März 2009, 17:53
von taddeo
taddeo hat geschrieben:Nochmal dieselbe Ecke:

Das Bistum Passau sucht einen neuen Diözesanmusikdirektor zum 1.9.2009.
Heute per Mail vom Referat Kirchenmusik in Passau:
Neuigkeiten aus dem Referat Kirchenmusik:

Herr Marius Schwemmer ist von den Verantwortlichen in der Bistumsleitung - aus einem Bewerberkreis von rund 20 Personen - zum neuen Leiter des Referates Kirchenmusik berufen worden. Ende April/Anfang Mai wird Herr Marius Schwemmer seinen Dienst hier bei uns beginnen. Ich darf ihn ganz kurz vorstellen:

Herr Marius Schwemmer (32) ist zurzeit noch Kirchenmusiker an Sankt Lorenz in Kempten/Allgäu. Bekannt ist er vielen von Ihnen als Schriftleiter der kirchenmusikalischen Fachzeitschrift "musica sacra". Ganz im Gegenteil zum Referat Kirchenmusik hat Herr Marius Schwemmer eine sehr schöne und zugleich funktionierende Homepage: http://www.mariusschwemmer.de

Dort erfahren Sie eine Menge über den neuen Leiter des Referates Kirchenmusik.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonntag 22. März 2009, 13:24
von MickHN
Auf der Internetseite des Erzbistums München-Freising ist die Domkapellmeisterstelle am Liebfrauendom in München ausgeschrieben (Nachfolge Karl-Ludwig Nies).

Die Stelle des Domorganisten (50%) am Rottenburger Dom und die Dozentenstelle (50%) für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg ist auch ausgeschrieben.

Und leider auch nur im Internet war die neu eingerichtete (!) A-Stelle am Rottweiler Münster ausgeschrieben. Sie ist mittlerweile besetzt.

Es scheint immer mehr Schule zu machen, Stellen nur noch im Internet auszuschreiben.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Montag 23. März 2009, 11:23
von cantus planus
(Die interessantesten Stellen werden nicht einmal ausgeschrieben...)

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 16:05
von taddeo
Raimund Josef H. hat geschrieben:Altötting sucht für den 01.04.09 einen neuen Stiftsorganisten. Ausschreibung der Stelle in div. bayerischen Bistumsblätter die in dieser Woche erscheinen.
Die Stelle ist wieder besetzt: http://www.bistum-passau.de/aktuelle-me ... altoetting

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 21:29
von Raimund J.
Ist die dann eigentlich für die Stiftspfarrkirche oder die Basilika (oder beide?) zuständig?

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonntag 4. Oktober 2009, 12:12
von holzi
Regionalkantor/in in Bad Griesbach (Diözese Passau)
A- und B-Stellen
Das Bistum Passau will zum 01. Dezember 2009 die Stelle eines Regionalkantors bzw. einer Regionalkantorin im Dekanat Passau-Süd mit Dienstort in Bad Griesbach besetzen.
Dafür wird eine Kirchenmusikerin oder ein Kirchenmusiker mit einem abgeschlossenen Kirchenmusikstudium gesucht.
Zum Aufgabenbereich gehören die Mitarbeit bei der Ausbildung von nebenamtlichen Kirchenmusikern im Kirchenmusikseminar des Bistums Passau in allen Fächern der Kirchenmusik sowie die Verantwortung für die kirchenmusikalische Gestaltung von Gottesdiensten am Dienstort.

Daher wird eine Persönlichkeit mit kommunikativen und pädagogischen Fähigkeiten erwartet, die bereit und in der Lage ist, mit Musikliebhabern zu arbeiten und deren vokale wie instrumentale Anlagen zu erkennen und zu fördern. Zudem ist die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten (Abend- und Wochenenddienste), zur Zusammenarbeit im Team und eine positive Einstellung zur Katholischen Kirche gefordert.

Es wird eine interessante Stelle mit einem vielfältigen Beschäftigungsumfang in Vollzeit geboten und Sie sind neben der eigenverantwortlichen Tätigkeit als Regionalkantor/in in das Team der Regionalskantoren/innen des Bistums Passau eingebunden.
Die Vergütung richtet sich nach den Richtlinien des ABD (analog TVöD - VKA).

Ihre aussagefähige Bewerbung (bitte ohne Tonträger oder Konzertprogramme) bitte bis spätestens 16. Oktober 2009 senden an das

Bischöfliche Ordinariat Passau
HA Personal
Domplatz 7, 94032 Passau.
18.09.2009, 11:20 Uhr - 16.10.2009
Kontakt

Bischööfliche Ordinariat Passau, HA Personal
Domplatz 7
94032 Passau

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 21. November 2009, 12:48
von MickHN
Ist jemand von euch aus der Schweiz? Weiß jemand dort von freien hauptberuflichen Kirchenmusikerstellen? Ich habe zwar die Zeitschrift "Musik und Liturgie" abonniert, aber manches erfährt man ja eher von Mund zu Mund... 8)

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 21. November 2009, 12:53
von cantus planus
Hauptberuflich ist schwierig. Es gibt einige, aber man kommt von außen schlecht hinein. Der größte Teil der studierten Kirchenmusiker arbeitet dort nicht hauptberuflich in diesem Beruf. Wie es außerhalb Deutschlands, Englands und der USA eigentlich überall üblich ist.

Von aktuell freien Stellen wäre mir nichts bekannt.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 23. Januar 2010, 01:25
von PaceVeritas
In Scheyern (wo Kardinal Ratzinger regelmäßig seinen Urlaub im dortigen Benediktinerkloster verbrachte) wird ab Herbst ein
eine/n hauptamtliche/n Kirchenmusiker/in(A) für 39 Wochenstunden gesucht.
Anforderungen: Organistendienst an der Basilika Scheyern (Jann-Orgel), Leitung Chor und Orchester der Basilika, Choralbegleitung der Mönche (Scheyrer Psalter bei der Vesper), Basilikakonzerte, Aufbau/Leitung eines Kinder- und Jugendchores, stimmbildnerische Tätigkeit, 2 bis 4 Schulstunden an der BOS Scheyern.
Bewerbung bis 28. 2. 2010 http://www.erzbistum-muenchen.de/emf568/emf056776.asp
Bild

(Schreibfehler bei Benediktiner - wie peinlich ist das denn...)

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 23. Januar 2010, 01:31
von Niels
Benedektiner...interessante Variation... :roll:

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 23. Januar 2010, 09:21
von cantus planus
Das nimmt zu. Ebenso wie das versemmelte Kompositum, Verwechselung von "Sie" und "sie" und ähnlicher Dinge mehr. Eigentlich alles Sachen, die man schon in der Grundschule lernt. Offensichtlich gibt es aber selbst bei vielen Verlagen keinen Rechtschreibkundigen mehr. Ich habe mir neulich einen Krimi aus einem recht bekannten Verlag gekauft, dessen Seiten so mit Rechtschreibfehlern und Buchstabendrehern übersät waren, dass mir die Freude daran vergangen ist.

Übrigens nehmen die Rechtschreibfehler auf Verkehrsschildern seit der "Reform" ebenfalls dramatisch zu. Mittlerweile haben wir statt einer Normrechtschreibung eine alte, eine neue, eine reformierte neue, eine nachgebesserte reformierte neue und mehrere Dutzend Hausorthographien bei Verlagen und Zeitungen. Die angebliche Reform hat die Rechtschreibung versaut und einen Rückfall ins 19. Jahrhundert ausgelöst. Duden trat ja eben an, um die Rechtschreibung zu vereinheitlichen. Jetzt ist das Chaos wieder da.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 23. Januar 2010, 21:37
von Libertas Ecclesiae
Rechtschreibreform, Liturgiereform, ... *seufz* :auweia:

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 3. April 2010, 18:25
von Juergen
1%-Stelle in Wewer
Dekanatskirchenmusiker/in

Im Erzbistum Paderborn wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/ein Dekanatskirchenmusikerin /Dekanatskirchenmusiker mit einem Beschäftigungsumfang von 1 % der Arbeitszeit eines Vollbeschäftigten (jeweils 5 % Pfarrei und Dekanat) gesucht. Dienstsitz ist die Pfarrei St. Johannes Baptist in Paderborn-Wewer.

Ausschreibung als PDF: http://www.i-basis.de/dp/ansicht/kunden ... rWewer.pdf
Es handelt sich um die Nachfolgestelle von Daniel Beckmann, der ja an den Dom in Mainz berufen wurde.
Homepages
der Pfarreri: http://www.stjohannes-wewer.de/
des Dekanats/Pastoralverbundes: http://www.dekanat-pb.de/PV-Elsen-Wewer.13..html


Die haben dort eine schöne neue Rieger Orgel: http://www.stjohannes-wewer.de/kirchenm ... _orgel.htm
und der Pfarrer ist auch in Ordnung.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 3. April 2010, 18:57
von Clemens
Darf ich mich hier mal kurz etwas offtopisch einmischen?

Wie stehen nach Eurer Meinung die Chancen, eine nicht mehr benötigte etwas schäbige einmanualige Orgel loszuwerden?
Ich habe - wenn ich mein Presbyterium vollends überzeugt habe - eine solche übrig.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 3. April 2010, 19:04
von taddeo
Clemens hat geschrieben:Darf ich mich hier mal kurz etwas offtopisch einmischen?

Wie stehen nach Eurer Meinung die Chancen, eine nicht mehr benötigte etwas schäbige einmanualige Orgel loszuwerden?
Ich habe - wenn ich mein Presbyterium vollends überzeugt habe - eine solche übrig.
Was soll die denn etwa kosten? Ist sie noch funktionsfähig, oder muß man sie komplett renovieren lassen?

(Loswerden kann man sie wohl relativ leicht - entweder verschenken an eine Pfarrei, die sie brauchen kann, oder bei ebay versteigern ...)

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 3. April 2010, 19:05
von Niels
taddeo hat geschrieben: (Loswerden kann man sie wohl relativ leicht - entweder verschenken an eine Pfarrei, die sie brauchen kann, oder bei ebay versteigern ...)
Oder sonstwie verkaufen. Da ich auch mal Mitglied eines Kirchenvorstandes war, kann ich das nur bestätigen.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 3. April 2010, 19:18
von cantus planus
Clemens hat geschrieben:Wie stehen nach Eurer Meinung die Chancen, eine nicht mehr benötigte etwas schäbige einmanualige Orgel loszuwerden?
Wie viele Register? Mit Pedal oder ohne? Erbauerfirma und -jahr?

Ich hätte evtl. eine Gemeinde an der Hand, die eine Orgel brauchen könnte.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 3. April 2010, 19:20
von Juergen
Oder passt sie gar ins Wohnzimmer :hmm:


Wäre die Stelle nix für Dich, cantus... dann haste es auch nicht weit zu Libori... :D

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Sonnabend 3. April 2010, 19:30
von taddeo
Juergen hat geschrieben:Oder passt sie gar ins Wohnzimmer :hmm:
Daran hab ich auch schon gedacht, deshalb meine Fragen ... :pfeif:

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Montag 5. April 2010, 18:25
von Clemens
Wir stehen gerade vor der Frage, nochmal stimmen lassen, oder abbrechen und verkaufen/verschenken und die extrem seltenen Gottesdienste in dieser Kirche vom Posaunenchor oder dem tragbaren Elektro-Klavier gestalten zu lassen.
Ich bin für letzteres.
Aber noch nicht alle vom KV sehen das ein.

In ein Wohnzimmer müsste sie passen. Sie hat Pedal. Wenn man sie neu aufbaut und dann stimmt, tut sie bestimmt auch wieder einwandfrei. Natürlich nichts Besonderes. Erbauungsjahr und Fabrikat kann ich so aus dem Bauch nicht sagen. Falls ich mich durchsetzen kann, melde ich mich nochmals.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Montag 5. April 2010, 18:48
von taddeo
Clemens hat geschrieben:Wir stehen gerade vor der Frage, nochmal stimmen lassen, oder abbrechen und verkaufen/verschenken und die extrem seltenen Gottesdienste in dieser Kirche vom Posaunenchor oder dem tragbaren Elektro-Klavier gestalten zu lassen.
Ich bin für letzteres.
Aber noch nicht alle vom KV sehen das ein.

In ein Wohnzimmer müsste sie passen. Sie hat Pedal. Wenn man sie neu aufbaut und dann stimmt, tut sie bestimmt auch wieder einwandfrei. Natürlich nichts Besonderes. Erbauungsjahr und Fabrikat kann ich so aus dem Bauch nicht sagen. Falls ich mich durchsetzen kann, melde ich mich nochmals.
Als katholischer Kirchenmusiker will ich Dir natürlich da nicht dreinreden, aber ich glaube, ich würde mich Deinen Plänen auch heftigst widersetzen, wenn ich da mitzureden hätte. Wenn eine Orgel mal aus der Kirche draußen ist, kommt meist so schnell auch keine mehr rein - und das ist immer ein Verlust. Und ein Elektroklavier als Ersatz - mit Verlaub, aber das wäre wie ein Prediger von den Pfingstlern, der einen Papstgottesdienst zelebrieren soll. Der Posaunenchor ist zumindest noch ehrliche Kirchenmusik.

Wenn eine Orgel nicht mehr voll funktioniert, gibt es normalerweise nur eine sinnvolle Art des Vorgehens: Mehrere Orgelbaufirmen ansprechen und um jeweils zwei Kostenvoranschläge bitten: einmal für das absolute Minimum, damit der technische Zustand des Instruments wieder in Ordnung ist, und einmal für das, was der Orgelbauer für sinnvoll halten würde. Erst aufgrund dieser Kenntnisse würde ich entscheiden (lassen), was man dann macht. Wenn es eine Orgel ist, die in ein Wohnzimmer paßt, kann eine reine Stimmung nicht arg teuer sein.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Montag 5. April 2010, 18:53
von cantus planus
Da stimme ich dir im Prinzip vollkommen zu, lieber Kollege. Allerdings schreibt Clemens hier von "extrem seltenen" Gottesdiensten. Wenn es alle drei Monate einmal einen Gottesdienst gibt, ist die Unterhaltung einer Orgel möglicherweise in der Tat zu teuer. Da wäre es schöner, sie käme andernorts zu Ehren, als das sie in der Kirche ungenutzt vergammelt. Es gibt leider schon zu viele Orgeln, denen dieses Schicksal beschieden ist.

Also: lieber in (noch) halbwegs gutem Zustand verkaufen, und dann den Posaunenchor antreten lassen. Vom E-Piano halte ich allerdings auch nichts.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Montag 5. April 2010, 19:03
von Raimund J.
Eine richtige Orgel in einem Gotteshaus ist immer einer elektronischen Lösung vorzuziehen. Auch wenn selten Gottesdienst ist. Bei uns in der Nähe gibt es eine kleine Dorfkapelle, da ist zwei bis max. drei mal im Jahr ein Gottesdienst, aber jedesmal ärgere ich mich über das dort vorhandene unsägliche Elektronium. Wie schön wäre dort eine kleine aber feine einmanualige Orgel.

Gerade in Kirchen wo seltener Gottesdienst ist, könnten die Instrumente auch für die Ausbildung und zum Üben zur Verfügung gestellt werden!

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Montag 5. April 2010, 19:12
von cantus planus
Ich sehe das pragmatischer: im Prinzip ist die richtige Pfeifenorgel vorzuziehen. Allerdings habe ich eben in kleineren und selten genutzten Kirchen schon an so unsäglichen Schrotthaufen gespielt, dass ich sogar eine Mundharmonika vorgezogen hätte.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Montag 5. April 2010, 22:41
von lifestylekatholik
cantus planus hat geschrieben:Ich sehe das pragmatischer: im Prinzip ist die richtige Pfeifenorgel vorzuziehen. Allerdings habe ich eben in kleineren und selten genutzten Kirchen schon an so unsäglichen Schrotthaufen gespielt, dass ich sogar eine Mundharmonika vorgezogen hätte.
Au ja, ich bring ne Mundharmonika zur Begleitung mit nach 14H. :D

Nee, aber im Ernst: ’n E-Piano? Das geht nicht. Das geht wirklich nicht. Punkt. Wenn da so selten MessenGottesdienste sind, dann schafft das der Posaunenchor.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Dienstag 13. September 2011, 07:40
von Sursum Corda
Heute ging es durch die Presse, was schon einige Zeit wie eine Dunstwolke in der Gerüchteküche hing:
Der Paderborner Domorganist G. Krahforst ist vom Domkapitel wegen "schwerwiegenden Loyalitätsproblemen" bereits Anfang August entlassen worden. Krankgemeldet war er schon seit Mitte Juli.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Dienstag 13. September 2011, 08:48
von cantus planus
Sursum Corda hat geschrieben:Heute ging es durch die Presse, was schon einige Zeit wie eine Dunstwolke in der Gerüchteküche hing:
Der Paderborner Domorganist G. Krahforst ist vom Domkapitel wegen "schwerwiegenden Loyalitätsproblemen" bereits Anfang August entlassen worden. Krankgemeldet war er schon seit Mitte Juli.
:auweia:

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Dienstag 13. September 2011, 11:13
von Sursum Corda
lifestylekatholik hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Ich sehe das pragmatischer: im Prinzip ist die richtige Pfeifenorgel vorzuziehen. Allerdings habe ich eben in kleineren und selten genutzten Kirchen schon an so unsäglichen Schrotthaufen gespielt, dass ich sogar eine Mundharmonika vorgezogen hätte.
Au ja, ich bring ne Mundharmonika zur Begleitung mit nach 14H. :D

Nee, aber im Ernst: ’n E-Piano? Das geht nicht. Das geht wirklich nicht. Punkt. Wenn da so selten MessenGottesdienste sind, dann schafft das der Posaunenchor.
Ich setze mich jetzt mal wieder voll in die Nesseln: Für Kapellen war doch das Harmonium eine sehr schöne Lösung. Habe das immer gern gehört. Leider hat man die Dinger ja durch elektronische Orgeln ersetzt.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Dienstag 13. September 2011, 17:56
von Ivo Matthäus
Sursum Corda hat geschrieben:Heute ging es durch die Presse, was schon einige Zeit wie eine Dunstwolke in der Gerüchteküche hing:
Der Paderborner Domorganist G. Krahforst ist vom Domkapitel wegen "schwerwiegenden Loyalitätsproblemen" bereits Anfang August entlassen worden. Krankgemeldet war er schon seit Mitte Juli.
Klingt wegen der Geschichte um seinen Vorgänger etwas komisch, gib es dazu auch zitierbare Details?

MfG I. M.

Re: Freie Kirchenmusikerstellen

Verfasst: Dienstag 13. September 2011, 19:24
von cantus planus
Ivo Matthäus hat geschrieben:
Sursum Corda hat geschrieben:Heute ging es durch die Presse, was schon einige Zeit wie eine Dunstwolke in der Gerüchteküche hing:
Der Paderborner Domorganist G. Krahforst ist vom Domkapitel wegen "schwerwiegenden Loyalitätsproblemen" bereits Anfang August entlassen worden. Krankgemeldet war er schon seit Mitte Juli.
Klingt wegen der Geschichte um seinen Vorgänger etwas komisch, gib es dazu auch zitierbare Details?

MfG I. M.
Wieso? Helmut Peters ist ganz normal in den Ruhestand gegangen, und Krahforst wurde nach ordentlicher Ausschreibung sein Nachfolger. Was ist daran ungewöhnlich?

Solltest du auf Peter Ewers anspielen, der am Dom öfters die Orgel spielte, aber nie Domorganist war, so ist auch dort alles mit rechten Dingen zugegangen: er hat sich während seines Ehenichtigkeitsverfahrens wiederholt mit seiner Lebensgefährtin gezeigt, und ist darum abgemahnt worden. Mehrere Gespräche mit dem Dompropst haben nichts gebracht, also wurde ihm untersagt, weiterhin die Domorgel zu spielen. Dazu kam Ärger über eine nichtautorisierte CD mit einem recht merkwürdigen Vorwort.