Hartl

Rund um Anglikanertum, Protestantismus und Freikirchenwesen.

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asderrix
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Hartl

Beitrag von asderrix » Sonntag 3. Juni 2018, 20:52

Ich habe schon einiges über Hartel gehört und heute kam nun dieses Video:
https://youtu.be/_jSdVtHvKKQ
Was haltet ihr davon, bitte nur sachliche Beiträge, alles was Katholen- oder Evageligalenbeschimpfend kommt wird kommentarlos gelöscht.
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Edi
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Re: Hartl

Beitrag von Edi » Sonntag 3. Juni 2018, 22:49

Der Mann heisst Johannes Hartl und ist katholischer Theologe und bekannt geworden als Gründer eines Gebetshauses in Augsburg und dann auch der MEHR-Konferenzen, wo evangelisiert wird. https://mehrkonferenz.org

Etliche Evangelikale sehen sein Wirken zum Teil kritisch, weil er eben katholisch ist, andere haben an seiner MEHR-Konferenz schon mitgewirkt. Manche Katholiken sind der Ansicht, er benutze viel zu sehr Begriffe aus dem evangelikalen oder pfingstlerischen Bereich und passe sich diesen Richtungen zu sehr an.

Ich kann nur sagen, was ich gesehen habe und das war mir zu oberflächlich und viel zu viel moderne Musik, das aber ist kein umfassendes Urteil. Es hat bei der diesjährigen MEHR-Konferenz auch aus meiner Sicht seriösere Teile gegeben, die habe ich aber kaum verfolgt.
Es wird viel Zeit brauchen, um sich über Hartl und alles, was mit ihm zusammenhängt ein umfassendes Bild zu machen.

Was mich wundert oder auch nicht, ist dies, daß in diesem Video moniert wird, daß Hartl als Katholik katholische Theologie vertritt. Ja, soll er denn als solcher keine kath. Theologie vertreten? Evangelische Theologen vertreten doch auch evangelische Theologie und keine andere.

Was den Bibelbund angeht, der am Rande in dem Link auch zur Sprache kommt, dazu sage ich lieber nichts. Übrigens ist bei http://biblipedia.de , einem sehr jungen Forum, das eher eine konservative evangelikale Theologie vertritt, auch schon darüber diskutiert worden.
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FranzSales
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Re: Hartl

Beitrag von FranzSales » Montag 4. Juni 2018, 09:35

Vielleicht lassen wir Johannes Hartl dazu selbst zu Wort kommen:

https://johanneshartl.org/an-die-gescha ... kritikern/
"Herr Jesus Christus, wir beten Dich an und benedeien Dich. In Deinem Heiligen Kreuz hast Du die Welt erlöst."

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Re: Hartl

Beitrag von Lilaimmerdieselbe » Montag 4. Juni 2018, 10:10

Ich habe mir mal zwei Vorträge von ihm angetan, die damals kath.net verlinkt hat. Mir war dieser Kumpelton sehr unangenehm.

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Raphael
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Re: Hartl

Beitrag von Raphael » Montag 4. Juni 2018, 10:45

Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:
Montag 4. Juni 2018, 10:10
Ich habe mir mal zwei Vorträge von ihm angetan, die damals kath.net verlinkt hat. Mir war dieser Kumpelton sehr unangenehm.
Das verwundert jetzt etwas ( :roll: ), denn in linken Kreisen ist dies doch der übliche Umgangston; schließlich sollen die Menschen doch alle zu guten Kumpels werden ........................
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Edi
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Re: Hartl

Beitrag von Edi » Montag 4. Juni 2018, 14:54

Hartl redet ohne Ende und das über Dinge, die längst bekannt sind. Von daher langweilt mich vieles bei ihm. Vielleicht predigt er auch hauptsächlich für junge Leute. Ich habe mir schon genug Predigten von anderen angehört aus der Richtung Pfingst, das sind vielfach auch Selbstdarsteller am Werke und solche, die nur banale Aussagen machen. Als ich noch in einer Pfingstgemeinde war, nahm ich immer mal ein gutes Buch mit zur Predigt und wenn es langweilig wurde, habe ich in dem Buch gelesen. Wer das gesehen hat, dem hat das nicht gepasst, aber angesprochen hat mich keiner. Mir liegt so ein Hartltum nicht sonderlich, wiewohl man hört da und dort, daß er auch gute Aussagen macht.
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Re: Hartl

Beitrag von CIC_Fan » Mittwoch 10. Oktober 2018, 13:04


PascalBlaise
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Re: Hartl

Beitrag von PascalBlaise » Mittwoch 10. Oktober 2018, 14:36

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 13:04
ist da jemand neidisch?
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... n-manifest
:D
Teilweise kann man ihr durchaus zustimmen, teilweise ist es eher Unsinn.
Mich nervt der Hartl eher - nur vom Auftreten her, hab ein zwei Videos gesehen - aber das ist subjektiv und Geschmacksache.

Noch was: Kann man den Threadtitel ändern?
Der Mann heißt Hartl, nicht Hartel.
– et lux in tenebris lucet et tenebrae eam non comprehenderunt –

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Re: Hartl

Beitrag von CIC_Fan » Freitag 12. Oktober 2018, 13:55


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Benedikt
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Re: Hartl

Beitrag von Benedikt » Freitag 12. Oktober 2018, 14:23

CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 13:04
ist da jemand neidisch?
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... n-manifest
:D
"Jeder, der Christ werden will, braucht dazu ein einmaliges Glaubens- und Bekehrungserlebnis, Taufe allein genügt offenkundig nicht." So stellt die Theologin Nothelle-Wildfeuer Hartl zumindest dar.

Das ist freilich in die Erweckungstheologie einzuordnen und somit häretisch. Den Glauben empfängt man zuerst durch die Taufe. Eine singuläres Bekehrungserlebnis wie die Bekehrung des Saulus vor den Toren Damaskus kann es geben, ist aber nicht Bestandteil jeder christlichen Biographie.
"Kommt ihm der Staatsumwälzer nicht wie Sisyphus vor? Die Last wird nie oben bleiben, wenn nicht eine Anziehung gegen den Himmel sie auf der Höhe schwebend erhält." - Novalis: Europa

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Torsten
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Re: Hartl

Beitrag von Torsten » Freitag 12. Oktober 2018, 21:06

asderrix hat geschrieben:
Sonntag 3. Juni 2018, 20:52
Was haltet ihr davon
Es ist sehr charmant. (Naja ..)

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Torsten
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Re: Hartl

Beitrag von Torsten » Freitag 12. Oktober 2018, 21:12

Ein Charisma unterstellt, die Menschen in einen Zustand der Verzückung setzen zu können, der alles besser macht. So charmant.

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Re: Hartl

Beitrag von PascalBlaise » Freitag 12. Oktober 2018, 21:36

CIC_Fan hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 13:55
Herr Hartl erwiedert
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... ng-zurueck
Nicht schlecht gekontert. 1:0 für Hartl.
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Peti
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Re: Hartl

Beitrag von Peti » Sonnabend 13. Oktober 2018, 08:17

Ich find Hartl gut. Man kann ihn nicht auf "Pfingstler" beschränken.
Er ist promovierter Theologe mit einem soliden philosophischen Unterbau.
Den kann er auch gut vermitteln:
https://www.die-tagespost.de/feuilleton ... 310,192044
http://www.kath-info.de/relativismus.html

In seinen theologischen Vorträgen hat er allerdings oft
einen charismatischen Insider-Sprachstil,
der machen Christen auch Schwierigkeiten macht.
Ich kann damit schon was anfangen, aber in meiner Familie kommt sowas schlecht an
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
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Raphael
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Re: Hartl

Beitrag von Raphael » Sonnabend 13. Oktober 2018, 08:47

Peti hat geschrieben:
Sonnabend 13. Oktober 2018, 08:17
Ich find Hartl gut. Man kann ihn nicht auf "Pfingstler" beschränken.
Er ist promovierter Theologe mit einem soliden philosophischen Unterbau.
Den kann er auch gut vermitteln:
https://www.die-tagespost.de/feuilleton ... 310,192044
http://www.kath-info.de/relativismus.html

In seinen theologischen Vorträgen hat er allerdings oft
einen charismatischen Insider-Sprachstil,
der machen Christen auch Schwierigkeiten macht.
Ich kann damit schon was anfangen, aber in meiner Familie kommt sowas schlecht an
Das Problem für Hartl ist, daß er mit seiner Art, den jungen Leuten den Weg zu Christus zu zeigen, gegen den Funktionärsmainstream in der deutschen katholischen Kirche "anstinkt"! :hmm:

Ich hoffe, daß er sich nicht beirren läßt .......................
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Peti
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Re: Hartl

Beitrag von Peti » Sonnabend 13. Oktober 2018, 11:13

Raphael hat geschrieben:
Sonnabend 13. Oktober 2018, 08:47
Peti hat geschrieben:
Sonnabend 13. Oktober 2018, 08:17
Ich find Hartl gut. Man kann ihn nicht auf "Pfingstler" beschränken.
Er ist promovierter Theologe mit einem soliden philosophischen Unterbau.
Den kann er auch gut vermitteln:
https://www.die-tagespost.de/feuilleton ... 310,192044
http://www.kath-info.de/relativismus.html

In seinen theologischen Vorträgen hat er allerdings oft
einen charismatischen Insider-Sprachstil,
der machen Christen auch Schwierigkeiten macht.
Ich kann damit schon was anfangen, aber in meiner Familie kommt sowas schlecht an
Das Problem für Hartl ist, daß er mit seiner Art, den jungen Leuten den Weg zu Christus zu zeigen, gegen den Funktionärsmainstream in der deutschen katholischen Kirche "anstinkt"! :hmm:

Ich hoffe, daß er sich nicht beirren läßt .......................
:klatsch:
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Petrus
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Re: Hartl

Beitrag von Petrus » Sonntag 14. Oktober 2018, 21:17

Benedikt hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 14:23
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 13:04
ist da jemand neidisch?
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... n-manifest
:D
"Jeder, der Christ werden will, braucht dazu ein einmaliges Glaubens- und Bekehrungserlebnis, Taufe allein genügt offenkundig nicht." So stellt die Theologin Nothelle-Wildfeuer Hartl zumindest dar.

Das ist freilich in die Erweckungstheologie einzuordnen und somit häretisch. Den Glauben empfängt man zuerst durch die Taufe. Eine singuläres Bekehrungserlebnis wie die Bekehrung des Saulus vor den Toren Damaskus kann es geben, ist aber nicht Bestandteil jeder christlichen Biographie.
danke, Benedikt. Diesen Schaiss habe ich überlebt. und bin dann in der richtigen Konfession gelandet.

weiss

der Petrus,

der seit dem 02. Juni 1951 um ca. 13:30 Christ ist.
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Edi
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Re: Hartl

Beitrag von Edi » Sonntag 14. Oktober 2018, 23:21

Petrus hat geschrieben:
Sonntag 14. Oktober 2018, 21:17
Benedikt hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 14:23
CIC_Fan hat geschrieben:
Mittwoch 10. Oktober 2018, 13:04
ist da jemand neidisch?
https://www.kathpress.at/goto/meldung/1 ... n-manifest
:D
"Jeder, der Christ werden will, braucht dazu ein einmaliges Glaubens- und Bekehrungserlebnis, Taufe allein genügt offenkundig nicht." So stellt die Theologin Nothelle-Wildfeuer Hartl zumindest dar.

Das ist freilich in die Erweckungstheologie einzuordnen und somit häretisch. Den Glauben empfängt man zuerst durch die Taufe. Eine singuläres Bekehrungserlebnis wie die Bekehrung des Saulus vor den Toren Damaskus kann es geben, ist aber nicht Bestandteil jeder christlichen Biographie.
danke, Benedikt. Diesen Schaiss habe ich überlebt. und bin dann in der richtigen Konfession gelandet.

weiss

der Petrus,

der seit dem 02. Juni 1951 um ca. 13:30 Christ ist.
Offenbar ist das singuläre Bekehrungserlebnis aber immer noch sehr verbreitet, auch bei Katholiken und sei es als simple Beichte. Die Heilige Schrift spricht auch von einer Wiedergeburt. Daß viele Katholiken besonders auch Berufskatholiken bis hin zu Kardinälen das nicht kennen, zeigt daß ihnen etwas mangelt. Die Taufe allein genügt auch nach katholischer Lehre auf Dauer nicht. Wiedergeburt heisst, daß man mindestens den Anfang dessen erlebt, was Paulus von sich auch sagen konnte, nämlich Christus lebt in mir.
Den Theologen sollte man heutzutage nicht mehr so viel glauben, von Ausnahmen mal abgesehen. Nicht wenige führen uns in die Irre.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: Hartl

Beitrag von Petrus » Montag 15. Oktober 2018, 02:21

Die Wiedergeburt geschieht in der Taufe.
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Re: Hartl

Beitrag von asderrix » Montag 15. Oktober 2018, 07:36

Petrus hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 02:21
Die Wiedergeburt geschieht in der Taufe.
... ist der große Irrtum, der zur Folge hat, dass sich massenhaft Menschen als Christen bezeichnen ohne eine lebendige Beziehung zu Gott zu haben. Womit die Großkirchen eine große Schuld auf sich laden, da sie diese Irrlehre vertreten.
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Re: Hartl

Beitrag von CIC_Fan » Montag 15. Oktober 2018, 09:10

Diese geschichte mit der persönlichen Bekehrung wird immer mehr werden da ein christliches Leben heute eben nicht mehr selbstverständlich ist und es eines solches Impulses bedarf
eine andere Frage was macht dieses Thema in der Klausnerei Herr Hartl ist doch katholisch und seine Gründung kirchlich anerkannt

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Edi
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Re: Hartl

Beitrag von Edi » Montag 15. Oktober 2018, 09:24

Petrus hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 02:21
Die Wiedergeburt geschieht in der Taufe.
Lt. Bibel braucht es auch den persönlichen Glauben zur Erlangung des Heils.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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Re: Hartl

Beitrag von Petrus » Montag 15. Oktober 2018, 11:28

Edi hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 09:24
Petrus hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 02:21
Die Wiedergeburt geschieht in der Taufe.
Lt. Bibel braucht es auch den persönlichen Glauben zur Erlangung des Heils.
danke, Edi.

wo genau, bitte, steht das in der Bibel?
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Re: Hartl

Beitrag von asderrix » Montag 15. Oktober 2018, 11:58

Markus16, 16 hier eine Erklärung dazu:
https://www.jesus.ch/themen/glaube/anda ... _1616.html
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Re: Hartl

Beitrag von Petrus » Montag 15. Oktober 2018, 12:46

danke, assderix.

Da erhebt sich bei mir die Frage: Habe ich diese Bibelstelle richtig verstanden, in der zeitlichen Reihenfolge? Erst glauben, und dann sich taufen lassen?
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Re: Hartl

Beitrag von Edi » Montag 15. Oktober 2018, 12:46

Wer da glaubt und getauft wird, wird errettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.« Markus 16,16

Asderrix hat ja die gleiche Stelle schon angegeben.
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Re: Hartl

Beitrag von Edi » Montag 15. Oktober 2018, 12:48

Petrus hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 12:46
danke, assderix.

Da erhebt sich bei mir die Frage: Habe ich diese Bibelstelle richtig verstanden, in der zeitlichen Reihenfolge? Erst glauben, und dann sich taufen lassen?
Hebraeer 11:6 : Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen
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Re: Hartl

Beitrag von Petrus » Montag 15. Oktober 2018, 13:01

also (meine obige Frage ist aus meiner Sicht noch offen, dann schon meine nächste Frage):

Taufe ist irgendwie unwichtig, Glaube ist wichtig? und wie ist das dann mit der Wiedergeburt?
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Re: Hartl

Beitrag von PascalBlaise » Montag 15. Oktober 2018, 13:09

Wie CICFan richtig bemerkte: Was hat Hartl in der Klausnerei zu suchen?
Es kann sein, dass er viele evangelisch-freikirchliche Einflüsse zulässt bzw. fördert,
aber dennoch ist der Mann Katholik.
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Re: Hartl

Beitrag von Torsten » Montag 15. Oktober 2018, 13:13

missionmanifest hat geschrieben: https://www.missionmanifest.online

THESE 1
Uns bewegt die Sehnsucht, dass Menschen sich zu Jesus Christus bekehren. Es ist nicht mehr genug, katholisch sozialisiert zu sein. Die Kirche muss wieder wollen, dass Menschen ihr Leben durch eine klare Entscheidung Jesus Christus übergeben. Sie ist ja weniger eine Institution oder Kulturform als eine Gemeinschaft, mit Jesus in der Mitte. Wer Jesus Christus als seinem persönlichen Herrn nachfolgt, wird andere für eine leidenschaftliche Nachfolge Jesu entzünden.
Wie bringt man das zusammen mit:
Mt. 19,16 Und siehe, einer trat herbei und sprach zu ihm: Lehrer, was soll ich Gutes tun, damit ich ewiges Leben habe? 19,17 Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich über das Gute? Einer ist der Gute. Wenn du aber ins Leben eingehen willst, so halte die Gebote.
Mk. 10,17 Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herbei, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich ewiges Leben erbe? 10,18 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.
Lk. 18,18 Und es fragte ihn ein Oberster und sprach: Guter Lehrer, was muß ich getan haben, um ewiges Leben zu erben? 18,19 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut, als nur einer, Gott.
Wen das Karma geführt hat, Christus zu begegnen, in dem, was von ihm schriftlich überliefert ist - im Evangelium, der erkennt in ihm nicht den persönlichen Herren als der Mensch, der er war, sondern er erkennt die Beziehung zu Gott(-Vater) wieder (erinnert sich), und in dem erkennt er den Herrn. Und Gott ist sowohl gestaltlos als auch in aller Gestalt. In aller belebten und unbelebten Materie, und in dem, was unseren Blicken und unserem Wissen an Gestalt verborgen bleibt, nicht aber an der Schwere derer geistiger Existenz.

Jesus Christus als persönlichen Herren predigen heißt, anstelle der persönlichen Beziehung zum Vater im Himmel einen Götzen machen und setzen, auch wenn der wirklich der Sohn Gottes war.

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Re: Hartl

Beitrag von Petrus » Montag 15. Oktober 2018, 13:16

PascalBlaise hat geschrieben:
Montag 15. Oktober 2018, 13:09
Was hat Hartl in der Klausnerei zu suchen?
nun, die Frage ist ganz einfach zu beantworten: weil asderrix in diesem Unterforum einen thread mit dem Thema "Hartl" eröffnet hat.
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Torsten
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Re: Hartl

Beitrag von Torsten » Montag 15. Oktober 2018, 13:23

Um das klarzustellen: Ich unterstelle den Verfassern der These überhaupt keine bösen Absichten, sehr wohl aber falsche Lehre. Christus ist nicht der Herr, er ist der erste der Brüder. Die gesetzte Markierung, der Stein des Anstoßes. Söhne Gottes sind wir alle - mit Ausnahme der Frauen.

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