Christus oder Luther?
Christus oder Luther?
Evangelische Christen sehen sich am Vorabend des Reformationsgedenkens. Vor fast 500 Jahren hat es einen kirchenrechtlichen Bruch in Norddeutschland gegeben, der bis heute nachwirkt. Welche Rolle spielte Christus, spielte Luther bei diesen Fragen? Waren die Probleme in der Kirche den Bruch wert und ließ sich dies mit Nächstenliebe rechtfertigen? Ein gemeinsames Schuldbekenntnis wäre sicher wichtig.
Re: Christus oder Luther?
Das fand nicht in Norddeutschland sondern in Mitteldeutschland. Ein kleiner aber wichtiger Unterschied.overkott hat geschrieben: Vor fast 500 Jahren hat es einen kirchenrechtlichen Bruch in Norddeutschland gegeben, der bis heute nachwirkt.
Re: Christus oder Luther?
Ich weiß nicht, soll man denn auch noch für Evas und Adams Sünde ein Schuldbekenntnis ablegen?
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
Re: Christus oder Luther?
Also, die Reformation wäre sicher ein Schuldbekenntnis wert. Schließlich hätte das durchaus noch Handlungsrelevanz.
et nos credidimus caritati
Re: Christus oder Luther?
Niemand muss ein Schuldbekenntnis ablegen!
Die unterschiedlichen Kirchen begründen sich auf die unterschiedliche Mentalitäten der Völker.
Die Römisch(!)-katholische Kirche ist mentalitätsmäßig romanisch, die protestantischen Kirchen sind germanisch und die orthodoxen Kirchen slawisch (mit wenigen Ausnahmen).
Romanische Völker kann man nicht mit einer 30-minütigen Predigt nach ev.-reformierter Art erreichen; deutsche Protestanten werden nicht auf Knien eine "Heilige Treppe" hoch rutschen wollen.
Vor 500 Jahren war die Zeit in Mittel- und Nordeuropa überreif für eine Reformation - weg vom sakramental-emotionalen Katholizismus hin zu einer rationalen verkopften Kirche. Auch die verbliebenen Katholiken in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden denken heutzutage protestantisch, was ja in diesem Forum immer wieder beklagt wird. Da es aber eine Mentalitätsfrage ist, wird man das nicht ändern können.
Die unterschiedlichen Kirchen begründen sich auf die unterschiedliche Mentalitäten der Völker.
Die Römisch(!)-katholische Kirche ist mentalitätsmäßig romanisch, die protestantischen Kirchen sind germanisch und die orthodoxen Kirchen slawisch (mit wenigen Ausnahmen).
Romanische Völker kann man nicht mit einer 30-minütigen Predigt nach ev.-reformierter Art erreichen; deutsche Protestanten werden nicht auf Knien eine "Heilige Treppe" hoch rutschen wollen.
Vor 500 Jahren war die Zeit in Mittel- und Nordeuropa überreif für eine Reformation - weg vom sakramental-emotionalen Katholizismus hin zu einer rationalen verkopften Kirche. Auch die verbliebenen Katholiken in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden denken heutzutage protestantisch, was ja in diesem Forum immer wieder beklagt wird. Da es aber eine Mentalitätsfrage ist, wird man das nicht ändern können.
Re: Christus oder Luther?
Das ist weder katholisch, noch evangelisch, sondern einfach nur verquaster Schweiz.
Re: Christus oder Luther?
overkott hat geschrieben:Das ist weder katholisch, noch evangelisch, sondern einfach nur verquaster Schweiz.
Re: Christus oder Luther?
Der Papst ist auch Oberhaupt der unierten Ostkirchen, die aufzuzählen sehr lange dauern würde. Darin finden sich so unterschiedliche Völker wie die Griechen und Slawen in der Griechischen, Bulgarischen oder Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Kaukasier wie die Armenisch- und Georgisch-katholische Kirche, Asiaten wie die Syro-malabarische Kirche, Semiten wie die Chaldäisch-katholische Kirche oder Afrikaner wie in der Koptisch- und Äthiopisch-katholischen Kirche. Da alle den gleichen Glauben haben, kann dein Mentalitätsargument nicht viel wert sein.Dieter hat geschrieben:Niemand muss ein Schuldbekenntnis ablegen!
Die unterschiedlichen Kirchen begründen sich auf die unterschiedliche Mentalitäten der Völker.
Die Römisch(!)-katholische Kirche ist mentalitätsmäßig romanisch, die protestantischen Kirchen sind germanisch und die orthodoxen Kirchen slawisch (mit wenigen Ausnahmen).
Das mit den Protestanten und dem Knien mag vllt. sein, aber wenn du dir mal ansiehst, wie lang Predigten früher waren, ist auch an diesem Argument nicht viel dran. Dafür muß man nicht mal bis zu den Kirchenvätern und ihren ewig langen Predigten zurückgehen, ich bin ich von einem älteren katholischen Pfarrgeistlichen 20minütige Predigten gewohnt. Und die Päpste konnten das auch immer sehr gut.Romanische Völker kann man nicht mit einer 30-minütigen Predigt nach ev.-reformierter Art erreichen; deutsche Protestanten werden nicht auf Knien eine "Heilige Treppe" hoch rutschen wollen.
Hast du dir mal scholastische Philosophie angesehen? Wenn das nicht rational bis zum äußersten ist, was dann? Und die Protestantisierung der Katholiken in Mitteleuropa ist keine so alte Erscheinung. Wenn deine Argumentation korrekt wäre, müßten die Katholiken hier seit 500 Jahren in der Diaspora leben, und die Gegenreformation zeigt gut, daß das nicht der Fall ist.Vor 500 Jahren war die Zeit in Mittel- und Nordeuropa überreif für eine Reformation - weg vom sakramental-emotionalen Katholizismus hin zu einer rationalen verkopften Kirche. Auch die verbliebenen Katholiken in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden denken heutzutage protestantisch, was ja in diesem Forum immer wieder beklagt wird. Da es aber eine Mentalitätsfrage ist, wird man das nicht ändern können.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009
Re: Christus oder Luther?
Ja, aber leider schaffen es die Römer nicht, sich zu dieser Schuld zu bekennen, die Reformation durch ihre unbussfertige Haltung notwendig gemacht zu haben.Senensis hat geschrieben:Also, die Reformation wäre sicher ein Schuldbekenntnis wert. Schließlich hätte das durchaus noch Handlungsrelevanz.
Was deshalb gefeiert werden soll, bleibt mir allerdings auch ein Rätsel, das was in dem überwiegenden Teilen der "Reformatorischen Bewegung" zur Zeit los ist kann nur für eine Totenfeier taugen.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Re: Christus oder Luther?
Danach muss bei mir wohl eine spontane Mutation stattgefunden haben. Vom Germanen zum Romanen. Und das, obwohl ich doch zu einem guten Teil Slawe bin ...Dieter hat geschrieben:Die Römisch(!)-katholische Kirche ist mentalitätsmäßig romanisch, die protestantischen Kirchen sind germanisch und die orthodoxen Kirchen slawisch (mit wenigen Ausnahmen).
Die Vorstellung eröffnet völlig neue Perspektiven: Mutation statt Mission. Wenn man Protestanten braucht -- braucht man die? --, muss man die Leute nur lange genug mit Smörrebröd und Labskaus füttern und sie fleißig im Stechschritt marschieren lassen; fehlen Katholiken, gibt's Pizza für alle, mittags Siesta, und als Dienstwagen nur Fiat; und mit genug Borschtsch und Ballett werden Orthodoxe gezüchtet.
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TillSchilling
Re: Christus oder Luther?
Der Bruch ist durch Exkommunikation und Verfolgung von päpstlicher Seite geschehen. Ob es wert war und ob was es mit Nächstenliebe zu tun hatte, musst du dort nachfragen.overkott hat geschrieben: Waren die Probleme in der Kirche den Bruch wert und ließ sich dies mit Nächstenliebe rechtfertigen? Ein gemeinsames Schuldbekenntnis wäre sicher wichtig.
Ein Schuldbekenntnis des Vatikans wäre wichtig. Wichtiger wäre die Korrektur der Lehre auf der Basis der heiligen Schrift.
Re: Christus oder Luther?
Ist das Ironie oder verstehe ich da etwas falsch?Till Schilling hat geschrieben:Wichtiger wäre die Korrektur der Lehre auf der Basis der heiligen Schrift.
Selbst wenn (nur mal angenommen!) die katholische Kirche sich von heute auf morgen entschließen würde, die gesamte nachbiblische Tradition zu verwerfen und sich allein auf die Hl.Schrift zu stützen, würde das ihre Distanz zum heutigen real-existierenden Protestantismus um keinen einzigen Millimeter verkürzen. Denn der hat sich längst weiter von der Lehre auf der Basis der Hl. Schrift entfernt als die Kirche das je getan hat und tun wird.
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TillSchilling
Re: Christus oder Luther?
Werter Tritonus,
Der Vergleich mit dem die Bibel verwerfenden liberalen Protestantismus können wir uns getrost sparen. Der gehört nicht mehr zum Christentum. Overkott bezog sich aber auf die Reformation und die reformatorischen Lehren des 16. Jahrhunderts.
Der Vergleich mit dem die Bibel verwerfenden liberalen Protestantismus können wir uns getrost sparen. Der gehört nicht mehr zum Christentum. Overkott bezog sich aber auf die Reformation und die reformatorischen Lehren des 16. Jahrhunderts.
Re: Christus oder Luther?
Es macht keinen Sinn, eine falsche Dichotomie zwischen Schrift und Tradition aufzubauen, weil die Schrift durch die Tradition überhaupt erst auf uns gekommen ist.


Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009
Re: Christus oder Luther?
Protasius hat geschrieben:Der Papst ist auch Oberhaupt der unierten Ostkirchen, die aufzuzählen sehr lange dauern würde. Darin finden sich so unterschiedliche Völker wie die Griechen und Slawen in der Griechischen, Bulgarischen oder Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Kaukasier wie die Armenisch- und Georgisch-katholische Kirche, Asiaten wie die Syro-malabarische Kirche, Semiten wie die Chaldäisch-katholische Kirche oder Afrikaner wie in der Koptisch- und Äthiopisch-katholischen Kirche. Da alle den gleichen Glauben haben, kann dein Mentalitätsargument nicht viel wert sein.Dieter hat geschrieben:Niemand muss ein Schuldbekenntnis ablegen!
Die unterschiedlichen Kirchen begründen sich auf die unterschiedliche Mentalitäten der Völker.
Die Römisch(!)-katholische Kirche ist mentalitätsmäßig romanisch, die protestantischen Kirchen sind germanisch und die orthodoxen Kirchen slawisch (mit wenigen Ausnahmen).
Das mit den Protestanten und dem Knien mag vllt. sein, aber wenn du dir mal ansiehst, wie lang Predigten früher waren, ist auch an diesem Argument nicht viel dran. Dafür muß man nicht mal bis zu den Kirchenvätern und ihren ewig langen Predigten zurückgehen, ich bin ich von einem älteren katholischen Pfarrgeistlichen 20minütige Predigten gewohnt. Und die Päpste konnten das auch immer sehr gut.Romanische Völker kann man nicht mit einer 30-minütigen Predigt nach ev.-reformierter Art erreichen; deutsche Protestanten werden nicht auf Knien eine "Heilige Treppe" hoch rutschen wollen.
Hast du dir mal scholastische Philosophie angesehen? Wenn das nicht rational bis zum äußersten ist, was dann? Und die Protestantisierung der Katholiken in Mitteleuropa ist keine so alte Erscheinung. Wenn deine Argumentation korrekt wäre, müßten die Katholiken hier seit 500 Jahren in der Diaspora leben, und die Gegenreformation zeigt gut, daß das nicht der Fall ist.Vor 500 Jahren war die Zeit in Mittel- und Nordeuropa überreif für eine Reformation - weg vom sakramental-emotionalen Katholizismus hin zu einer rationalen verkopften Kirche. Auch die verbliebenen Katholiken in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden denken heutzutage protestantisch, was ja in diesem Forum immer wieder beklagt wird. Da es aber eine Mentalitätsfrage ist, wird man das nicht ändern können.
"Der Papst ist auch Oberhaupt der unierten Ostkirchen, die aufzuzählen sehr lange dauern würde. Darin finden sich so unterschiedliche Völker wie die Griechen und Slawen in der Griechischen, Bulgarischen oder Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Kaukasier wie die Armenisch- und Georgisch-katholische Kirche, Asiaten wie die Syro-malabarische Kirche, Semiten wie die Chaldäisch-katholische Kirche oder Afrikaner wie in der Koptisch- und Äthiopisch-katholischen Kirche. Da alle den gleichen Glauben haben, kann dein Mentalitätsargument nicht viel wert sein."
Dies bekräftigt meine These, denn die unierten Kirchen haben -aus Mentalitätsgründen!- (fast) dieselbe Liturgie wie die Orthodoxen.
Re: Christus oder Luther?
Dieter ist mit seiner einfachgestrickten Erklärung der Dinge ein typischer Sackgänger.
Wie oft musste man sich schon diesen Quatsch mit den Slawen, Germanen und Romanen anhören. Das wird durch Wiederholungen nicht richtiger und bewegt sich geistig auf dem Niveau des 19.Jahrhunderts, als man mit einfachen Lösungen punktete (die Asiaten, die Neger, die Iren, die Welschen, die .....)
Wie oft musste man sich schon diesen Quatsch mit den Slawen, Germanen und Romanen anhören. Das wird durch Wiederholungen nicht richtiger und bewegt sich geistig auf dem Niveau des 19.Jahrhunderts, als man mit einfachen Lösungen punktete (die Asiaten, die Neger, die Iren, die Welschen, die .....)
Re: Christus oder Luther?
Die Frage, die ich mir aktuell stelle ist eher: geschah die Reformation aufgrund von Fehlentwicklungen innerhalb der abendländischen Kirche oder war die Reformation eine notwendige Weiterentwicklung der einen Kirche mit Blick auf die zukünftige Wiederkunft des Herrn?overkott hat geschrieben:Evangelische Christen sehen sich am Vorabend des Reformationsgedenkens. Vor fast 500 Jahren hat es einen kirchenrechtlichen Bruch in Norddeutschland gegeben, der bis heute nachwirkt. Welche Rolle spielte Christus, spielte Luther bei diesen Fragen? Waren die Probleme in der Kirche den Bruch wert und ließ sich dies mit Nächstenliebe rechtfertigen? Ein gemeinsames Schuldbekenntnis wäre sicher wichtig.
War die Reformation die Befreiung der einen Kirche aus der babylonischen Gefangenschaft oder war die Reformation der notwendige Schritt der Kirche von der Vormundschaft des Papstes hin zur Mündigkeit?
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)
Re: Christus oder Luther?
Die Vorrangstellung des Papstes als Nachfolger des hl. Petrus geht auf den Herrn selbst zurück (Tu es Petrus; Stärke deine Brüder). Die Reformation geschah aufgrund von Fehlentwicklungen im Gebiet des deutschen Reiches (Meister Eckart war ein theologischer Vorläufer Luthers); und die moralische Qualität des Klerus mag damals wirklich beklagenswert gewesen sein, aber das rechtfertigt nicht das Verwerfen der einmütigen Lehre der Kirche, der der Heiland schließlich Unfehlbarkeit verheißen hat (den Geist der Wahrheit, der euch in alle Wahrheit einführen wird); überspitzt formuliert behauptet Luther, daß diese Verheißung Gottes eine Lüge war, bis anderthalb Jahrtausende später er kommt.Pilgerer hat geschrieben:Die Frage, die ich mir aktuell stelle ist eher: geschah die Reformation aufgrund von Fehlentwicklungen innerhalb der abendländischen Kirche oder war die Reformation eine notwendige Weiterentwicklung der einen Kirche mit Blick auf die zukünftige Wiederkunft des Herrn?overkott hat geschrieben:Evangelische Christen sehen sich am Vorabend des Reformationsgedenkens. Vor fast 500 Jahren hat es einen kirchenrechtlichen Bruch in Norddeutschland gegeben, der bis heute nachwirkt. Welche Rolle spielte Christus, spielte Luther bei diesen Fragen? Waren die Probleme in der Kirche den Bruch wert und ließ sich dies mit Nächstenliebe rechtfertigen? Ein gemeinsames Schuldbekenntnis wäre sicher wichtig.
War die Reformation die Befreiung der einen Kirche aus der babylonischen Gefangenschaft oder war die Reformation der notwendige Schritt der Kirche von der Vormundschaft des Papstes hin zur Mündigkeit?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009
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Raphael
Re: Christus oder Luther?
AFAIK hatte Luther es mehr mit Dionysius, dem Areopagiten, als mit Meister Eckart.Protasius hat geschrieben:.........(Meister Eckart war ein theologischer Vorläufer Luthers); ........
Das sind zwar beides negative Theologen, aber die paar Jahrhunderte dazwischen sind ja nicht unbeachtlich!
Re: Christus oder Luther?
Nur ein paar Sätze zu Deiner These:Dieter hat geschrieben:Dies bekräftigt meine These, ...
1. Ja. Die Natur und die kulturelle Identität eines Menschen (seine "Mentalität") beeinflussen die äußerliche Ausprägung seiner Frömmigkeit. Ein "germanischer" Lohnbuchhalter aus Buxtehude wird Freude, Trauer, Konzentration, Ehrfurcht und Anbetung etwas anders äußern als sein "slawischer" Kollege aus Orenburg am Ural.
2. Nein, der unter (1) dargestellte Sachverhalt stellt keine Einbahnstraße dar. Damit meine ich, dass Liturgie kulturelle Identität und damit "Mentalität" wesentlich mit-stiftet, als Nebeneffekt sozusagen.
Beispiel: Ich kenne keinen ordentlich ausgebildeten Musiker oder Sänger, der nicht wenigstens die Ordinariumsteile einer Messe hintereinander aufsagen und in großen Teilen zitieren könnte, und zwar auch dann, wenn er sich selbst als Atheist bezeichnet. Liturgie schafft selbst kulturellen Hintergrund, geht also weit über ihren eigentlichen Raum hinaus. Europäische Kultur (d.h. dann auch: "Mentalität") ist ohne die Brosamen, die vom Tisch der Liturgie gefallen sind, gar nicht denkbar.
3. Nein, denn die "Konfessionszugehörigkeit" konnte über lange Zeiträume hinweg gar keine Frage eigener "Mentalität" sein, da sie nämlich maßgeblich durch denjenigen definiert war, der gerade die Macht hatte.
Beispiel: Ich wohne z.Zt. in einer Gegend am Niederrhein, die lange Zeit so überwiegend katholisch war, dass in vielen Dörfern bis vor ca. 200 Jahren evangelische Kirchen überhaupt nur mit Sondergenehmigung und dann so gebaut werden durften, dass sie von der Straße aus nicht zu sehen und zu hören waren, d.h. in einem Innenhof, ohne Turm und Glocken, mit verstecktem Eingang. (Sogenannte Hofkirchen.) Inmitten der katholischen Dörfer gibt es seit Hunderten von Jahren ein einziges mit einer riesigen evangelischen Kirche in der Mitte und ohne einen einzigen katholischen Einwohner. Das alles hat aber rein gar nichts mit einer "germanischeren Mentalität" der protestantischen Dorfbewohner zu tun, sondern ausschließlich mit den früheren Besitzern der Dörfer und ihren teils rein machtpolitischen Erwägungen.
4. Nein, denn oft entschied (falls man als einzelner die Wahl hatte) die "Konfessionszugehörigkeit" über die sogenannte Volkszugehörigkeit und nicht umgekehrt.
Beispiel: Zur Zeit nationalistischer Auseinandersetzungen (z.B. im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Schlesien) war es nach meiner Kenntnis so, dass viele Schlesier, die Deutschland zuneigten, dies nicht taten, weil sie urplötzlich in sich die große "germanische" Ader entdeckt hätten, die womöglich bis auf Hermann den Cherusker zurückreichte, sondern weil sie sich als Protestanten eher Vorteile aus einer Zugehörigkeit zum Deutschen Reich versprachen. Entsprechend orientierten sich viele Katholiken eher auf das "slawische" Polen hin. (Was sicherlich komplett unlogisch war, denn die Polen müssten eigentlich von der "Mentalität" her orthodox sein.)
Hier breche ich einfach mal ab, sonst fallen mir die Finger ab ...
Zuletzt geändert von Tritonus am Samstag 3. August 2013, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Christus oder Luther?
Es ist zwar müssig und wenig erfolgversprechend, aber da ich es gerade gelesen hatte hier ein Zitat, dass ich voll unterschreiben kann:Protasius hat geschrieben:Die Vorrangstellung des Papstes als Nachfolger des hl. Petrus geht auf den Herrn selbst zurück (Tu es Petrus; Stärke deine Brüder).
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Die Geschichtlichkeit des Felsenamtes schließt auch ein, daß es sich nicht auf seine Nachfolger übertragen läßt, auf diejenigen, die Petrus in der Leitung der Gemeinde ab-lösten. Abgesehen davon, daß sich das Amt des Papstes keineswegs lückenlos auf Pet-rus als angeblichen ersten Bischof von Rom zurückführen läßt - der Auftrag von Petrus war historisch und damit vorübergehend. Petrus war der erste Fels, und man kann diesen ersten Felsen, auf dem das Weitere aufbaut, nicht ausbrechen und woanders neu einsetzen. Das Petrusamt war einmalig – im doppelten Sinn des Wortes. Es lässt sich nicht wiederholen.Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Re: Christus oder Luther?
Wichtiger als die Nachfolge Petri ist die Nachfolge Christi des Papstes, ohne die es keinen Christen gibt.asderrix hat geschrieben:Es ist zwar müssig und wenig erfolgversprechend, aber da ich es gerade gelesen hatte hier ein Zitat, dass ich voll unterschreiben kann:Protasius hat geschrieben:Die Vorrangstellung des Papstes als Nachfolger des hl. Petrus geht auf den Herrn selbst zurück (Tu es Petrus; Stärke deine Brüder).http://bitflow.dyndns.org/german/Andrea ... 2616.htmlCode: Alles auswählen
Die Geschichtlichkeit des Felsenamtes schließt auch ein, daß es sich nicht auf seine Nachfolger übertragen läßt, auf diejenigen, die Petrus in der Leitung der Gemeinde ab-lösten. Abgesehen davon, daß sich das Amt des Papstes keineswegs lückenlos auf Pet-rus als angeblichen ersten Bischof von Rom zurückführen läßt - der Auftrag von Petrus war historisch und damit vorübergehend. Petrus war der erste Fels, und man kann diesen ersten Felsen, auf dem das Weitere aufbaut, nicht ausbrechen und woanders neu einsetzen. Das Petrusamt war einmalig – im doppelten Sinn des Wortes. Es lässt sich nicht wiederholen.
Re: Christus oder Luther?
Sehr interessant: "Es lässt sich nicht wiederholen."asderrix hat geschrieben:Es ist zwar müssig und wenig erfolgversprechend, aber da ich es gerade gelesen hatte hier ein Zitat, dass ich voll unterschreiben kann:Protasius hat geschrieben:Die Vorrangstellung des Papstes als Nachfolger des hl. Petrus geht auf den Herrn selbst zurück (Tu es Petrus; Stärke deine Brüder).http://bitflow.dyndns.org/german/Andrea ... 2616.htmlCode: Alles auswählen
Die Geschichtlichkeit des Felsenamtes schließt auch ein, daß es sich nicht auf seine Nachfolger übertragen läßt, auf diejenigen, die Petrus in der Leitung der Gemeinde ab-lösten. Abgesehen davon, daß sich das Amt des Papstes keineswegs lückenlos auf Pet-rus als angeblichen ersten Bischof von Rom zurückführen läßt - der Auftrag von Petrus war historisch und damit vorübergehend. Petrus war der erste Fels, und man kann diesen ersten Felsen, auf dem das Weitere aufbaut, nicht ausbrechen und woanders neu einsetzen. Das Petrusamt war einmalig – im doppelten Sinn des Wortes. Es lässt sich nicht wiederholen.
Damit machst Du allerdings ein Fass auf, das weit über das Thema "Petrusamt" hinausgeht. Vielleicht darf ich Dir mal exakt dasselbe Fass in der allgemeinst möglichen Version überreichen, als Denksportübung sozusagen:
Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. [...] Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft.
(Mk 13,26.3; Hervorhebung von mir.)
Wenn Du das Rätsel gelöst hast, dann dürfte für Dich die Frage nach dem immer noch andauernden Petrusamt kein größeres Problem mehr darstellen.
Re: Christus oder Luther?
Sorry, vielleicht stehe ich ja auf der Leitung, das größte Rätsel für mich ist wo ein Rätsel sein soll?
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Re: Christus oder Luther?
Tritonus hat geschrieben:Nur ein paar Sätze zu Deiner These:Dieter hat geschrieben:Dies bekräftigt meine These, ...
1. Ja. Die Natur und die kulturelle Identität eines Menschen (seine "Mentalität") beeinflussen die äußerliche Ausprägung seiner Frömmigkeit. Ein "germanischer" Lohnbuchhalter aus Buxtehude wird Freude, Trauer, Konzentration, Ehrfurcht und Anbetung etwas anders äußern als sein "slawischer" Kollege aus Orenburg am Ural.
2. Nein, der unter (1) dargestellte Sachverhalt stellt keine Einbahnstraße dar. Damit meine ich, dass Liturgie kulturelle Identität und damit "Mentalität" wesentlich mit-stiftet, als Nebeneffekt sozusagen.
Beispiel: Ich kenne keinen ordentlich ausgebildeten Musiker oder Sänger, der nicht wenigstens die Ordinariumsteile einer Messe hintereinander aufsagen und in großen Teilen zitieren könnte, und zwar auch dann, wenn er sich selbst als Atheist bezeichnet. Liturgie schafft selbst kulturellen Hintergrund, geht also weit über ihren eigentlichen Raum hinaus. Europäische Kultur (d.h. dann auch: "Mentalität") ist ohne die Brosamen, die vom Tisch der Liturgie gefallen sind, gar nicht denkbar.
3. Nein, denn die "Konfessionszugehörigkeit" konnte über lange Zeiträume hinweg gar keine Frage eigener "Mentalität" sein, da sie nämlich maßgeblich durch denjenigen definiert war, der gerade die Macht hatte.
Beispiel: Ich wohne z.Zt. in einer Gegend am Niederrhein, die lange Zeit so überwiegend katholisch war, dass in vielen Dörfern bis vor ca. 200 Jahren evangelische Kirchen überhaupt nur mit Sondergenehmigung und dann so gebaut werden durften, dass sie von der Straße aus nicht zu sehen und zu hören waren, d.h. in einem Innenhof, ohne Turm und Glocken, mit verstecktem Eingang. (Sogenannte Hofkirchen.) Inmitten der katholischen Dörfer gibt es seit Hunderten von Jahren ein einziges mit einer riesigen evangelischen Kirche in der Mitte und ohne einen einzigen katholischen Einwohner. Das alles hat aber rein gar nichts mit einer "germanischeren Mentalität" der protestantischen Dorfbewohner zu tun, sondern ausschließlich mit den früheren Besitzern der Dörfer und ihren teils rein machtpolitischen Erwägungen.
4. Nein, denn oft entschied (falls man als einzelner die Wahl hatte) die "Konfessionszugehörigkeit" über die sogenannte Volkszugehörigkeit und nicht umgekehrt.
Beispiel: Zur Zeit nationalistischer Auseinandersetzungen (z.B. im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Schlesien) war es nach meiner Kenntnis so, dass viele Schlesier, die Deutschland zuneigten, dies nicht taten, weil sie urplötzlich in sich die große "germanische" Ader entdeckt hätten, die womöglich bis auf Hermann den Cherusker zurückreichte, sondern weil sie sich als Protestanten eher Vorteile aus einer Zugehörigkeit zum Deutschen Reich versprachen. Entsprechend orientierten sich viele Katholiken eher auf das "slawische" Polen hin. (Was sicherlich komplett unlogisch war, denn die Polen müssten eigentlich von der "Mentalität" her orthodox sein.)
Hier breche ich einfach mal ab, sonst fallen mir die Finger ab ...
Es geht nicht um die Frage, warum ein Dorf am Niederrhein katholisch und das andere evangelisch ist.
Bei der Herausbildung von Konfessionen haben Mentalitäten der drei großen europäischen Völkergruppen eingewirkt: katholisch in Südeuropa, evangelisch in Nordeuropa, orthodox in Osteuropa.
Das Wort "germanisch" muss man nicht in Anführungszeichen setzen, denn es ist -wie romanisch und slawisch auch- eine neutrale Bezeichnung einer Ansammlung von Völkern.
Re: Christus oder Luther?
Das weiß ich, Du Troll. Und sorry, ja, ich habe mich zum Idioten gemacht, weil ich Dir überhaupt geantwortet habe. Wie jeder hier, der nicht sofort, wenn er nur den Namen "Dieter" liest, stirnrunzelnd und genervt mit dem Augen rollend weiterscrollt, und der auch nur eine Sekunde ernsthaft über Dein Geblubber nachdenkt.Dieter hat geschrieben:Es geht nicht um die Frage, warum ein Dorf am Niederrhein katholisch und das andere evangelisch ist.
Um welche Frage geht es Dir denn hier? Um Christus etwa? Um Luther? Oder um die Wildecker Herzbuben und Hansi Hinterseer, weil sie die "germanische Mentalität" noch besser treffen als die EKD? Du willst doch nicht etwa im Ernst hier jemandem -- sei er katholisch, evangelisch, freikirchlich oder was auch immer -- so einen volkstümlichen Mentalitäts-Bullshit als entscheidendes Kriterium für die Lehre und die Einheit der Kirche Christi verkaufen? Wenn Du auch nur einen einzigen der User hier (Dich selbst natürlich ausgenommen) für so blöd hältst, dann bist Du sicher auf dem Holzweg.
@Asderrix:
Moment, später. Ich muss mal 'n längeren Spaziergang machen.
Re: Christus oder Luther?
Autoritäten sind aber kein Selbstzweck, sondern dienen der Stärkung der Schwächeren, bis die Autorität nicht mehr notwendig ist. D.h. die Mission des Papstes ist es, alle Christen auf seinen geistlichen Stand zu bringen und zu "Mitpäpsten" zu machen. Das hat sich in der Reformation erfüllt, indem das Priestertum aller Christen Wirklichkeit wurde und somit das Ziel des Papst-Auftrages besser als zuvor erreicht wurde. Darum kann die Reformation auch als Erfüllung der Mission der Päpste gesehen werden.Protasius hat geschrieben:Die Vorrangstellung des Papstes als Nachfolger des hl. Petrus geht auf den Herrn selbst zurück (Tu es Petrus; Stärke deine Brüder).
Die Reformatoren und Postreformatoren verwarfen nicht die Lehre der heiligen apostolischen und katholischen Kirche, sondern wollten dieselbe vom Schmutz verschiedener Verunreinigungen befreien und im Sinne Gottes wiederherstellen. Es ging in der Reformation darum, die christliche Essenz innerhalb der Kirche blühen zu lassen und dem Kirchenvolk ins Bewusstsein eindringen zu lassen. Die Reformation bestand nicht nur aus Luther, sondern vielen anderen Geistlichen und Millionen Laien und Mönchen/Nonnen, die darin eine Besserung ihres geistlichen Lebens erkannten.Protasius hat geschrieben:das rechtfertigt nicht das Verwerfen der einmütigen Lehre der Kirche, der der Heiland schließlich Unfehlbarkeit verheißen hat (den Geist der Wahrheit, der euch in alle Wahrheit einführen wird); überspitzt formuliert behauptet Luther, daß diese Verheißung Gottes eine Lüge war, bis anderthalb Jahrtausende später er kommt.
Die Ethnien hatten keinen Einfluss. Eher schon war es die Himmelsrichtung. Der Osten war geographische näher an Byzanz und Moskau, der Süden und Westen war eher "weströmisch" geprägt, der Norden evangelisch. Polen wollte weder preußisch noch russisch werden und entschied sich deshalb für eine Konfession, die weder russisch noch preußisch war, nämlich katholisch. Darum ist Polen katholisch. Die Habsburger Slawenvölker blieben ebenfalls katholisch wie deren Herrscherhaus. In Jugoslawien war die Konfession entscheidend bei der Trennung zwischen Kroatien und Serbien, obwohl sie ethnisch eine einheitliche Volksgruppe sind.Dieter hat geschrieben:Bei der Herausbildung von Konfessionen haben Mentalitäten der drei großen europäischen Völkergruppen eingewirkt: katholisch in Südeuropa, evangelisch in Nordeuropa, orthodox in Osteuropa.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)
Re: Christus oder Luther?
Klingt genaugenommen ein bißchen rassistisch, nicht?Dieter hat geschrieben:Bei der Herausbildung von Konfessionen haben Mentalitäten der drei großen europäischen Völkergruppen eingewirkt: katholisch in Südeuropa, evangelisch in Nordeuropa, orthodox in Osteuropa.
(Ob Du damit in Würzburg durchkämst...)
et nos credidimus caritati
Re: Christus oder Luther?
Verlauf dich netTritonus hat geschrieben:[@Asderrix:
Moment, später. Ich muss mal 'n längeren Spaziergang machen.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Re: Christus oder Luther?
Tritonus hat geschrieben:Das weiß ich, Du Troll. Und sorry, ja, ich habe mich zum Idioten gemacht, weil ich Dir überhaupt geantwortet habe. Wie jeder hier, der nicht sofort, wenn er nur den Namen "Dieter" liest, stirnrunzelnd und genervt mit dem Augen rollend weiterscrollt, und der auch nur eine Sekunde ernsthaft über Dein Geblubber nachdenkt.Dieter hat geschrieben:Es geht nicht um die Frage, warum ein Dorf am Niederrhein katholisch und das andere evangelisch ist.
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Um welche Frage geht es Dir denn hier? Um Christus etwa? Um Luther? Oder um die Wildecker Herzbuben und Hansi Hinterseer, weil sie die "germanische Mentalität" noch besser treffen als die EKD? Du willst doch nicht etwa im Ernst hier jemandem -- sei er katholisch, evangelisch, freikirchlich oder was auch immer -- so einen volkstümlichen Mentalitäts-Bullshit als entscheidendes Kriterium für die Lehre und die Einheit der Kirche Christi verkaufen? Wenn Du auch nur einen einzigen der User hier (Dich selbst natürlich ausgenommen) für so blöd hältst, dann bist Du sicher auf dem Holzweg.
@Asderrix:
Moment, später. Ich muss mal 'n längeren Spaziergang machen.
Muss ich mich hier persönlich beschimpfen lassen?
Warum greift kein Moderator ein?
Re: Christus oder Luther?
Senensis hat geschrieben:Klingt genaugenommen ein bißchen rassistisch, nicht?Dieter hat geschrieben:Bei der Herausbildung von Konfessionen haben Mentalitäten der drei großen europäischen Völkergruppen eingewirkt: katholisch in Südeuropa, evangelisch in Nordeuropa, orthodox in Osteuropa.![]()
(Ob Du damit in Würzburg durchkämst...)
Was soll daran rassistisch sein?