Union von Scranton

Rund um Anglikanertum, Protestantismus und Freikirchenwesen.

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Dieter
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Dieter » Dienstag 26. November 2013, 13:36

St. Joseph hat geschrieben:Soziales und ökumenisches Engagement auf den Philippinen

Eine junge Frau für eine junge Kirche im ökumenischen Einsatz. Die Christ-Katholiken sind offenbar klein, flexibel, offen und international bestens vernetzt. Während des letzten Hochwassers hatten sie auch die kleine alt-katholische Gemeinde in Passau unterstützt, deren Kirche war in den Fluten versunken.
Sympathische Leute, die scheinen freundlich, großherzig und hilfsbereit zu sein! :klatsch:
http://christ-katholisch.de/Gemeinde.html


(gelöscht)
Zuletzt geändert von Dieter am Dienstag 26. November 2013, 15:58, insgesamt 1-mal geändert.

St. Joseph
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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Dienstag 26. November 2013, 14:09

Ich nehme an, dass es sich nicht um die Philippinische Unabhängige Kirche handelt, sondern um röm.-kath. Christen auf den Philippinen.

Dieter
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Dieter » Dienstag 26. November 2013, 15:58

St. Joseph hat geschrieben:Ich nehme an, dass es sich nicht um die Philippinische Unabhängige Kirche handelt, sondern um röm.-kath. Christen auf den Philippinen.


Ja, du hast Recht. Danke für den Hinweis!

Ich habe meinen Beitrag wieder gelöscht.

St. Joseph
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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Donnerstag 28. November 2013, 16:30

Christ-Katholische Kirche im Radio, SWR 2
Montag, den 23.12.213 um 8.3 Uhr mit Sr. Britta Alt

Thema: Eremiten – Die Stille ist ein Geschenk
http://www.christ-katholisch.de

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Petur
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Freitag 29. November 2013, 10:52

In recent years the FCE has also been looking beyond its own boundaries for secure ecumenical partners with whom full inter-communion could be established. A natural place to look for such partners has been those churches which once formed the Old Catholic Churches of the Union of Utrecht, with whom the worldwide Anglican Churches once had bonds of communion. It was this same approach that had inspired the leadership of Forward in Faith UK in the early days of the movement.In the early 199s FiF leaders were actively working with the Northern Europeans and the Polish National Catholic Church [PNCC] leaders in a search for a non-Papal Catholic future, regrouping the orthodox part of the former Union of Utrecht, which had split over the issues of the ordination of women and the blessing of same-sex unions. This initiative has, after many years, begun to bear fruit. [See appendix 2.]In 1999 Norwegian Lutherans were admitted into the [PNCC], to form the Nordic Catholic Church [NCC], which was subsequently given formal recognition by the Norwegian State in 2. These together form the Union of Scranton, based on an agreed Declaration similar to that of the Union of Utrecht, which specifically excludes the ordination of women and same-sex unions. Both PNCC and NCC enjoy positive and ongoing relations both with Rome, and with the Holy Orthodox Church.For some time the Free Church of England has been in dialogue with the Nordic Catholic Church [NCC]. This has recently been extended to include the PNCC. The Convocation of the FCE has formally recognised the PNCC and NCC as sister Churches and it is anticipated that the FCE will be invited to join the Union of Scranton. This invitation to be united with two other Catholic jurisdictions, at last makes possible the fulfilment in the near future of those early hopes of Forward in Faith. [See appendix 3.]

What next ?

This means that Forward in Faith, the Catholic Group and Catholic Societies in the Established Church, now have friends and allies within the UK, but outside the synodical structures of Canterbury and York. This Free Catholic Anglican Province (the Free Church of England) has offered to support them and work alongside them, as they both sail together as allies and partners. It will provide an access to orthodoxy in the wider world and the chance of developing on-going ecumenical life that is denied to them within the State Church. The intention of the FCE in accepting the invitation to be in communion within the Union of Scranton, would be not only to seek closer bonds of communion, but also facilitate the spread of the Gospel, while ensuring the integrity of Anglican Apostolic Orders for the future. [See appendix 4].The FCE appreciates that her present usages differ in some respects from those familiar to some Catholic Anglicans. Her Convocation has therefore approved a structure that will allow those Anglicans who may find themselves unable in conscience to continue their ministry, lay or ordained, within the Church of England, to be given an immediate home, while allowing space for an agreed liturgical usage to develop. It means, therefore, that those who can no longer maintain their Catholic heritage in the CofE will be welcomed into a free jurisdiction, in which Holy Orders are free from doubt and compromise, in line with Canon A4.
http://philorthodox.blogspot.se/213/11 ... s.html?m=1

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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Sonntag 8. Dezember 2013, 11:12

Die Christ-Katholiken gratulieren den Alt-Katholiken zur neuen Kirche in Koblenz.

http://www.christ-katholisch.de

Offensichtlich bestehen nach wie vor gute persönliche Kontakte zwischen den Mitgliedern beider Kirchen. So haben die Christ-Katholiken auch im vergangenen Jahr zur Einweihung der a.k. Kirche in Augsburg gratuliert und bei der diesjährigen Hochwasserkatastrophe die Gemeinde Passau finanziell unterstützt und dafür sogar ein Dankesschreiben des a.k. Ordinariates aus Bonn erhalten. Die Christ-Katholiken sind echte Alt-Katholiken auch wenn sie mit einem "Dogma" dieser Kirche gebrochen haben. Die Kirchen der Utrechter Union akzeptieren nicht, dass es in einem Land unterschiedliche Jurisdiktionen geben kann, daher gibt es z.B. auch keine Einigung mit den Mariaviten in Polen. Und jetzt kommt die Union von Scranton und baut eine zweite Jurisdiktion auf und überzieht ganz Europa damit.

Die Sache bleibt spannend.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Alt-Katholik » Sonntag 8. Dezember 2013, 11:53

St. Joseph hat geschrieben:Die Christ-Katholiken gratulieren den Alt-Katholiken zur neuen Kirche in Koblenz.

http://www.christ-katholisch.de

Offensichtlich bestehen nach wie vor gute persönliche Kontakte zwischen den Mitgliedern beider Kirchen. So haben die Christ-Katholiken auch im vergangenen Jahr zur Einweihung der a.k. Kirche in Augsburg gratuliert und bei der diesjährigen Hochwasserkatastrophe die Gemeinde Passau finanziell unterstützt und dafür sogar ein Dankesschreiben des a.k. Ordinariates aus Bonn erhalten. Die Christ-Katholiken sind echte Alt-Katholiken auch wenn sie mit einem "Dogma" dieser Kirche gebrochen haben. Die Kirchen der Utrechter Union akzeptieren nicht, dass es in einem Land unterschiedliche Jurisdiktionen geben kann, daher gibt es z.B. auch keine Einigung mit den Mariaviten in Polen. Und jetzt kommt die Union von Scranton und baut eine zweite Jurisdiktion auf und überzieht ganz Europa damit.

Die Sache bleibt spannend.
Wenn die Jurisdiktion das Problem wäre, gäb's schon Ärger mit den Anglikanern.

Außerdem ist die Jurisdiktionsproblematik für die Utrechter Union vollkommen irrelevant, da die Christ-Katholische Kirche nicht Teil der Utrechter Union ist oder mit ihr in Gemeinschaft steht.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Sonntag 8. Dezember 2013, 12:44

Ja, das ist in der Tat ein Problem zwischen den Alt-Katholiken und den Anglikanern. Und auch ein Grund warum die Anglikaner in Deutschland keine deutschsprachigen Gottesdienste anbieten. Und es ist der Grund warum man erwartet, dass sich die Mariaviten mit der alt-katholischen Kirche in Polen vereinigen sollten.
Nein, die Jurisdiktionsfrage ist keineswegs irrelevant zwischen der AK und der CKK da die Gründungsmitglieder und mehrere Geistliche der Christ-Katholiken ursprünglich unter der Jurisdiktion des Bonner Bischofs standen und sich dann unter die Jurisdiktion eines anderen altkatholischen Bischofs stellten. Hier ist keine wirklich neue Kirche gegründet worden, sondern eine Gemeinschaft ist aus der einen Jurisdiktion in die andere gewechselt.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sapere aude » Sonntag 8. Dezember 2013, 16:37

St. Joseph, du bist nicht gut informiert.
Was die polnischen ak. Mariaviten betrifft, so ist die Frage der Jurisdiktion zwar nicht unwichtig, denn wie sollen zwei Kirchen, die sich gegenseitig (in Dtschl) Konkurrenz machen, zur gleichen Union gehören?
Aber es gibt auch noch erhebliche Glaubensunterschiede, vor allem in den Fragen des "filioque", der "unbefleckten Empfängnis Mariens" und der (stark unterentwickelten) Synodalität.
Die Bischöfe der Mariaviten haben fünf Jahre Zeit, diese Fragen zu klären: im Augenblick scheint es allerdings so auszusehen, dass sie kaum in der Lage sind, die Utrechter Erklärung zu unterschreiben.
Zum deutschen Ableger der Nordisch Catholic Church: Von den Priestern der deutschen Altkatholiken (UU) hat sich Pfarrer Mass sich ihr angeschlossen.
Er wurde röm.-kath. geweiht und hat im Bistum der Alt-Katholiken nur ein kurzes Gastspiel gegeben, zuletzt als Priester mit Zivilberuf in Zuordnung ausgerechnet zu einer Gemeinde, in der eine Frau als Pfarrerin amtierte (Augsburg). Damit schien er damals noch keine Probleme zu haben.
Außerdem trat der Leinauer Zisterzienserkonvent unter Abt Schlapps der NCC bei, (mit Ausnahme eines Mönchs, der in unserem Bistum verblieb), aber diese Mönche hatten schon vorher - auch nach nur wenigen Jahren - das ak. Bistum der UU wieder verlassen. Das zu "mehrere" Priester!
Auch da gibt es erhebliche Glaubensunterschiede; die NCC ist bekanntlich ein Ableger der PNCC, die die UU verließ, weil sie sich mit der Frauenordination nicht abfinden konnte. Außerdem lehnt die NCC die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare strikt ab. Beides dürfte bei den deutschen Alt-Katholiken auf wenig Sympathie stoßen.
Die erwähnten Glückwünsche kommen von Pfarrer Mass, der sich heute "Generalvikar" nennen darf, (gut 50 Gläubigen in Deutschland).
Aus meiner Sicht hat er wohl noch etwas Heimweh nach der Kirche der UU.
Dass wir und für Glückwünsche und Spenden bedanken, versteht sich wohl von selbst.
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus autem caritas! (Augustinus)

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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Sonntag 8. Dezember 2013, 17:30

Nun ich denke durchaus informiert zu sein, wenngleich ich nicht viel von den etwas merkwürdigen ideologischen Abwertungen wie sie in Deinem Beitrag hier sichtbar werden halte.
Was die Mariaviten betrifft, hast Du insofern recht, dass die von Dir genannten Dinge tatsächlich alle eine Rolle spielen. Was nicht stimmt, sie haben keine fünf Jahre mehr Zeit zur Verständigung. Diese Frist ist mittlerweile schlicht abgelaufen. Die Vorstellungen der alt-katholischen Bischofskonferenz, dass es zwischen den Mariaviten und der PKK zu einer Verständigung käme war von vornherein offensichtlich illusorisch. Zumal die PKK ja nicht nur in Ihrer Symbolik (Wappen der PNCC) sondern auch in Ihrem theologischen Programm weitgehend dem ihrer Mutterkirche entspricht, während die Mariaviten in ihrem liturgischen Verständnis schlicht vorkonzilar geblieben sind. Das ist alles nicht so a-k wie sich die Kirche in Deutschland zeigt.
Was den CKK Klerus angeht sind mit Pfr. Mass (ehemals Dresden und Regensburg), sowie Pfr. Kniese (ehemals Frankfurt), dem damaligen Abt Schlapps und dem heutigen Abt Meier immerhin rund 50% des CKK Klerus ehemalige alt-katholische Geistliche. Welche Probleme sie damals mit der alt-katholischen Kirche hatten oder heute haben müsste man sie wohl selber fragen. Sicher ist nur, dass sie sich nach wie vor als Altkatholiken verstehen. Das ist keine Sehnsucht, sondern Realität. Auf mich macht das alles einen sehr soliden, abgeklärten und freundlichen Eindruck. Gerade aus einem Beitrag wie dem Deinen könnte man vermuten, das diesen Leuten Unrecht getan wurde und wohl auch noch wird.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von San Marco » Sonntag 8. Dezember 2013, 18:56

St. Joseph hat geschrieben: Sicher ist nur, dass sie sich nach wie vor als Altkatholiken verstehen. Das ist keine Sehnsucht, sondern Realität. Auf mich macht das alles einen sehr soliden, abgeklärten und freundlichen Eindruck. Gerade aus einem Beitrag wie dem Deinen könnte man vermuten, das diesen Leuten Unrecht getan wurde und wohl auch noch wird.
Typische deutsche Vereinsmeierei mit dauerndem Abspaltungszwang.

Was passiert, wenn sich 10 Leute von einem Sportverein mit 2500 Mitgliedern abspalten und ihre eigene Truppe gründen?
So mit Vorstandsposten, Internetauftritt und allem, was dazugehört?

Wie reagieren dann die 2490 Mitglieder des Hauptvereins? Mit Schulterklopfen, Mutmachen und Begeisterung?

In Deutschland gehören ca.

24.300.000 Menschen der Römisch-Katholischen Kirche an

15.600 Mitglieder der Alt-Katholischen Kirche

50 Mitglieder der Christ-Katholische Kirche
Zuletzt geändert von San Marco am Sonntag 8. Dezember 2013, 20:02, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Sonntag 8. Dezember 2013, 19:27

San Marco, Sapere audes Beitrag beinhaltet auch solche Sätze, die weder sachlich noch freundlich sind, sondern typische pseudoliberale, inkorrekte "Produkte". Es gibt viele "Liberale", die sehr sehr offen und tolerant sind, solange man dieselben Positionen wie sie vertritt. Wenn man aber etwas anders sieht, dann werden sie aggressiv und feindlich. (Ich sage nicht, dass sich Sapere aude immer so beträgt, doch wenn es um die CKKD geht, ist sie immer sehr feindlich.)

Die Tatsache bleibt Tatsache: einige Altkatholiken der AKKD haben sich unter die Jurisdiktion eines anderen altkath. Bischofs gestellt, es gibt jetzt zwei AK Kirchen in Deutschland (unabh. davon, wie viele Mitglieder die CKKD hat - übrigens 150-200 in Deutschland und Ungarn, und zwar so, dass sie erst im April des vorigen Jahres errichtet wurde).

(Jetzt sehe ich, dass SM den Hinweis auf Sapere audes Beitrag gelöscht hat.)
Zuletzt geändert von Petur am Sonntag 8. Dezember 2013, 20:28, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sarandanon » Sonntag 8. Dezember 2013, 19:56

Petur hat geschrieben:Die Tatsache bleibt Tatsache: einige Altkatholiken der AKKD haben sich unter die Jurisdiktion eines anderen altkath. Bischofs gestellt, es gibt jetzt zwei AK Kirchen in Deutschland (unabh. davon, wie viele Mitglieder die CKKD hat - übrigens 150-200 in Deutschland und Ungarn, und zwar so, dass sie erst im April des vorigen Jahres errichtet wurde).
Na ja, von mir aus sollen sich die Geschwister mit dieser Kirche im Mikroformat glücklich fühlen. Ich sehe sie auch als Alt-Katholiken. Sinn macht diese nochmalige Spaltung mMn aber überhaupt nicht. Sie sind noch um ein vielfaches kleiner als es die AKKD eh schon ist, wird demnach noch viel schwieriger zu finden und somit außer bei wirklich Interessierten völlig unbekannt sein. Ein Aufwuchs ist in der AKKD schon schwierig genug. Was soll es also bringen, eine Notkirche immer weiter zu spalten? Und warum muss man diese Kirche auch noch Christkatholisch nennen und den Schweizer Alt-Katholiken diesen Namen streitig machen?
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Dieter » Sonntag 8. Dezember 2013, 20:08

Sarandanon hat geschrieben:
Petur hat geschrieben:Die Tatsache bleibt Tatsache: einige Altkatholiken der AKKD haben sich unter die Jurisdiktion eines anderen altkath. Bischofs gestellt, es gibt jetzt zwei AK Kirchen in Deutschland (unabh. davon, wie viele Mitglieder die CKKD hat - übrigens 150-200 in Deutschland und Ungarn, und zwar so, dass sie erst im April des vorigen Jahres errichtet wurde).
Na ja, von mir aus sollen sich die Geschwister mit dieser Kirche im Mikroformat glücklich fühlen. Ich sehe sie auch als Alt-Katholiken. Sinn macht diese nochmalige Spaltung mMn aber überhaupt nicht. Sie sind noch um ein vielfaches kleiner als es die AKKD eh schon ist, wird demnach noch viel schwieriger zu finden und somit außer bei wirklich Interessierten völlig unbekannt sein. Ein Aufwuchs ist in der AKKD schon schwierig genug. Was soll es also bringen, eine Notkirche immer weiter zu spalten? Und warum muss man diese Kirche auch noch Christkatholisch nennen und den Schweizer Alt-Katholiken diesen Namen streitig machen?


So ist es! Man sollte diese Christ-Katholische "Kirche" das sein lassen, was sie ist, nämlich eine Sekte.

Es wäre für dieses Forum höchst hilfreich, wenn nicht ständig über diese überflüssige Minigruppe diskutiert würde.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sarandanon » Sonntag 8. Dezember 2013, 20:20

Dieter hat geschrieben:So ist es! Man sollte diese Christ-Katholische "Kirche" das sein lassen, was sie ist, nämlich eine Sekte.

Es wäre für dieses Forum höchst hilfreich, wenn nicht ständig über diese überflüssige Minigruppe diskutiert würde.
Deine Äußerungen klingen mMn unnötig feindselig. Und warum sollte man diese Thematik nicht diskutieren? Interessant ist es allemal. Da sich diese Alt-Katholiken der Jurisdiktion einer anerkannten Kirche unterworfen haben, sind sie nun wahrlich keine Sekte. Schön wäre es, wenn sich diese Geschwister irgendwann einmal wieder unter das Dach der AKKD begeben würden.
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Re: Union von Scranton

Beitrag von umusungu » Sonntag 8. Dezember 2013, 20:28

ich kaufe mir demnächst auch eine Mitra - und mache mich selbständig. Zahlenmäßig wäre ich schon bedeutend größer.
;)

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Re: Union von Scranton

Beitrag von taddeo » Sonntag 8. Dezember 2013, 21:10

umusungu hat geschrieben:ich kaufe mir demnächst auch eine Mitra - und mache mich selbständig. Zahlenmäßig wäre ich schon bedeutend größer.
;)
Und eine gültige Weihe hättest Du vielen solchen "Selbständigen" vermutlich auch voraus. :pfeif:

Tritonus
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Tritonus » Sonntag 8. Dezember 2013, 23:02

Sarandanon hat geschrieben:Und warum muss man diese Kirche auch noch Christkatholisch nennen und den Schweizer Alt-Katholiken diesen Namen streitig machen?
Weil das Wort "christkatholisch" (mit oder ohne Bindestrich) schon lange allgemein in Gebrauch war, bevor an Schweizer Altkatholiken überhaupt zu denken war. Die Idee, dass die aktuell etwa 135 Schweizer Altkatholiken irgendwelche Exklusivrechte am Wort "christkatholisch" hätten, klingt für mich noch absurder als z.B. die Vorstellung, dass z.B. die FDP (knapp 6 Mitglieder) Rechte an den Worten "frei" und "demokratisch" geltend machen könnte oder die CDU am Wort "christlich".
Dieter hat geschrieben:So ist es! Man sollte diese Christ-Katholische "Kirche" das sein lassen, was sie ist, nämlich eine Sekte.
Danke. Super, weiter so!

Wenn ein Unbeteiligter (der vielleicht bisher überhaupt keine Ahnung hatte, was AKD und CKKD überhaupt bedeuten könnte) rein interessehalber mal die Beiträge in diesem Thread lesen würde, käme er wahrscheinlich allein aufgrund des missgünstigen und feindseligen Tons zu ganz eigenen Schlüssen, wer nun die "Sektierer" sind und wer die kirchliche Gemeinschaft. (Aber vielleicht ist das ja genau Deine Absicht? Offensichtlich gehörtest bzw. gehörst Du ja nie einer altkatholischen Gemeinschaft an.)

(Ich habe Dich vor einiger Zeit in diesem Forum bei einer ähnlichen Gelegenheit schon einmal gefragt, was für Dich eine Sekte ausmacht, selbstverständlich ohne auch nur die Spur einer ansatzweise sinnvollen Antwort zu erhalten. Der Eindruck verstärkt sich, dass Du das Wort einfach als Keule benutzt, wenn Dir eine Gemeinschaft/Gruppe irgendwie nicht in den Kram passt.
Sapere aude hat geschrieben:Aber es gibt auch noch erhebliche Glaubensunterschiede, vor allem in den Fragen des "filioque", der "unbefleckten Empfängnis Mariens" und der (stark unterentwickelten) Synodalität.
Ich bezweifle ernsthaft, dass solche sogenannten "erheblichen Glaubensunterschiede ... in den Fragen des filioque" usw. zum Scheitern von Verhandlungen führen könnten. (Würden sie überhaupt eine Rolle für Altkatholiken spielen, dann wäre doch zu erwarten, dass man diese "erheblichen" theologischen Positionen der AKD wenigstens irgendwo genau nachlesen kann, d.h. dass zumindest eine Art Katechismus existieren würde. Oder habe ich den nur bisher übersehen?)
Sapere aude hat geschrieben:die NCC ist bekanntlich ein Ableger der PNCC, die die UU verließ, weil sie sich mit der Frauenordination nicht abfinden konnte. Außerdem lehnt die NCC die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare strikt ab. Beides dürfte bei den deutschen Alt-Katholiken auf wenig Sympathie stoßen.

Hier kommen wir der Sache schon näher: Es geht gar nicht um wirklich grundlegende und ernsthaft von allen Seiten beleuchtete theologische Differenzen, sondern eher um die Art, wie bestimmte neuere Synodalbeschlüsse zustande kamen. (Nein, keine Angst: Ich werde mich hier nicht erneut darüber auslassen, warum ich so manche Synode für eine Farce hielt.)

@San Marco: Ob es nun 15 oder 5 Mitglieder sind: http://cdn.webfail.com/upl/img/422ecb8c239/post2.jpg
Zuletzt geändert von Tritonus am Montag 9. Dezember 2013, 02:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von umusungu » Sonntag 8. Dezember 2013, 23:55

müssen wir uns denn um die Verselbständigungstendenzen einiger Wichtigtuer kümmern?

All diese Verselbständigungen haben keine theologischen Gründe - sondern nur rein persönliche!

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Beitrag von Dieter » Montag 9. Dezember 2013, 07:05

umusungu hat geschrieben:müssen wir uns denn um die Verselbständigungstendenzen einiger Wichtigtuer kümmern?

All diese Verselbständigungen haben keine theologischen Gründe - sondern nur rein persönliche!


Genau so ist es!

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Montag 9. Dezember 2013, 08:16

umusungu hat geschrieben:müssen wir uns denn um die Verselbständigungstendenzen einiger Wichtigtuer kümmern?

All diese Verselbständigungen haben keine theologischen Gründe - sondern nur rein persönliche!
Ich nehme an, dass Du weder die Gründer der CKKD noch die Ursachen der Gründung kennst. In diesem Fall scheint mir aber nicht korrekt zu sein, wenn Du diese Personen Wichtigtuer nennst. Die sind engagierte Christen und viel offener und korrekter als viele "Erzliberale".

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Montag 9. Dezember 2013, 08:19

Dieter hat geschrieben:
umusungu hat geschrieben:müssen wir uns denn um die Verselbständigungstendenzen einiger Wichtigtuer kümmern?

All diese Verselbständigungen haben keine theologischen Gründe - sondern nur rein persönliche!


Genau so ist es!
Ich nehme an, dass Dich niemand zwingt, die Beiträge dieses Strangs zu lesen.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sarandanon » Montag 9. Dezember 2013, 08:23

Petur hat geschrieben: Die sind engagierte Christen und viel offener und korrekter als viele "Erzliberale".
Immer dieses "Erz-Dingsbums" ("Erzkonservativ", "Erzliberal", "Erzkatholisch"). Was ist denn jetzt schon wieder so "erzliberal"?
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sarandanon » Montag 9. Dezember 2013, 08:27

Tritonus hat geschrieben:Weil das Wort "christkatholisch" (mit oder ohne Bindestrich) schon lange allgemein in Gebrauch war, bevor an Schweizer Altkatholiken überhaupt zu denken war. Die Idee, dass die aktuell etwa 13500 Schweizer Altkatholiken irgendwelche Exklusivrechte am Wort "christkatholisch" hätten, klingt für mich noch absurder als z.B. die Vorstellung, dass z.B. die FDP (knapp 60000 Mitglieder) Rechte an den Worten "frei" und "demokratisch" geltend machen könnte oder die CDU am Wort "christlich".
Es gab aber nunmal offiziell eine Christkatholische Kirche in der Schweiz vor der CKKD. Ist das einfach nur Sturköpfigkeit und Eigensinn sich auf diese Verwechslungsparade einzulassen, damit sich gar keiner mehr zurechtfindet?
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Protasius » Montag 9. Dezember 2013, 08:37

Sarandanon hat geschrieben:
Tritonus hat geschrieben:Weil das Wort "christkatholisch" (mit oder ohne Bindestrich) schon lange allgemein in Gebrauch war, bevor an Schweizer Altkatholiken überhaupt zu denken war. Die Idee, dass die aktuell etwa 13500 Schweizer Altkatholiken irgendwelche Exklusivrechte am Wort "christkatholisch" hätten, klingt für mich noch absurder als z.B. die Vorstellung, dass z.B. die FDP (knapp 60000 Mitglieder) Rechte an den Worten "frei" und "demokratisch" geltend machen könnte oder die CDU am Wort "christlich".
Es gab aber nunmal offiziell eine Christkatholische Kirche in der Schweiz vor der CKKD. Ist das einfach nur Sturköpfigkeit und Eigensinn sich auf diese Verwechslungsparade einzulassen, damit sich gar keiner mehr zurechtfindet?
Zumal im 19. Jahrhundert katholische Christen sich häufig als christkatholisch bezeichneten, wie man etwa durch kurze Google Suche nach "Christkatholischer Katechismus" feststellen kann (die Resultate sind großenteils älter als das Erste Vatikanum).
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Union von Scranton

Beitrag von St. Joseph » Montag 9. Dezember 2013, 08:47

Immer wenn man ein "erz-" davorsetzt wird es ironisch oder gar sarkastisch. Manchmal gibt es Menschen, die derart "liberal" sind, dass sie jede andere Position für ein "Gedankenverbrechen" halten. Christian Lindner hat am vergangenen Wochenende "liberal" ungefähr so beschrieben: Liberal ist nicht Beliebigkeit, sondern Respekt vor der Freiheit des Anderen, auch wenn dieser seine Freiheit so ganz anders nutzt als man selbst.
Respekt vor der Gewissensentscheidung eines anderen scheint mir hier bei dem einen oder anderen Kommentar wohl zu fehlen.

Bezüglich des Namens: christ-katholisch findest Du hier einen erklärenden Artikel: http://www.christ-katholisch.de/Mitteil ... -Juni.html

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Ralf » Montag 9. Dezember 2013, 14:02

St. Joseph hat geschrieben:Immer wenn man ein "erz-" davorsetzt wird es ironisch oder gar sarkastisch.
So wie bei Erzbischof?
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

Sapere aude
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sapere aude » Montag 9. Dezember 2013, 14:11

St. Joseph hat geschrieben: Was die Mariaviten betrifft, hast Du insofern recht, dass die von Dir genannten Dinge tatsächlich alle eine Rolle spielen. Was nicht stimmt, sie haben keine fünf Jahre mehr Zeit zur Verständigung. Diese Frist ist mittlerweile schlicht abgelaufen.
Das die Zeit zwar nicht ganz, aber zum größeren Teil abgelaufen ist, weiß ich selbstverständlich. Aber die UU hatte ihnen fünf Jahre eingeräumt, die sie sicher nicht optimal genutzt haben, wenn sie wirklich in die UU wollten. Und wen n sie nicht mit der Kirche der UU, die ihnen sprachlich und kulturell am nächsten steht, klarkommen, wie soll das dann mit den anderen ( D, A, Ch, NL) werden?
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sapere aude » Montag 9. Dezember 2013, 14:22

St. Joseph hat geschrieben: Was den CKK Klerus angeht sind mit Pfr. Mass (ehemals Dresden und Regensburg), sowie Pfr. Kniese (ehemals Frankfurt), dem damaligen Abt Schlapps und dem heutigen Abt Meier immerhin rund 50% des CKK Klerus ehemalige alt-katholische Geistliche.
Einen Pfr. Kniese kenne ich nicht; in Frankfurt war seit Jahrzehnten Pfr. Katzenbach ak. Pfarrer. Du kannst mich aber gern aufklären; ich überschau etwa 15 Jahre Altkatholizismus in Deutschland, habe auch Listen pensionierter Pfarrer und Priester m. Z. Auch bei Google finde ich ihn nicht. Aber wie gesagt, ich bin lernfähig.
Der Leinauer Konvent unter Abt Schlapps hatte - wie ich gestern schon schrieb -
das ak. Bistum bereits verlassen, bevor er sich der NCC anschloss. Aus meiner Sicht
ist er in unserem Bistum nie wirklich heimisch geworden.
Bleibt Pfr. Mass: Ich wies gestern schon auf seine röm.-kath. Wurzeln hin und dass er nur sehr kurzfristig zum ak. Bistum gehörte.
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Petur
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Petur » Montag 9. Dezember 2013, 14:41

Sapere aude hat geschrieben: Bleibt Pfr. Mass: Ich wies gestern schon auf seine röm.-kath. Wurzeln hin und dass er nur sehr kurzfristig zum ak. Bistum gehörte.
Sieben Jahre lang. Ist das "nur sehr kurzfristig"?

Ja, RK Wurzeln, wie im Fall der meisten Geistlichen der AKKD.

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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sapere aude » Montag 9. Dezember 2013, 14:45

Petur hat geschrieben: Die Tatsache bleibt Tatsache: [...] es gibt jetzt zwei AK Kirchen in Deutschland
Nein, als zweite ak. Kirche (nach deinem Kirchenbegriff) kommt ihr entschieden zu spät. Es gibt nämlich in Dtschl. schon lange Christen, die sich als alt-katholisch bezeichnen, ohne zum ak. Bistum der UU zu gehören, beispielsweise Mariaviten im Raum Köln. In dem Sinne, wie ihr "Kirche" seid, sind die das auch.

Selbst gebrauche ich allerdings den Begriff "Kirche" im katholischen Sinn, und da heißt: Kirche ist, wo der Bischof ist. Es kann nach katholischem Verständnis keine katholische (Orts)kirche geben ohne Bischof.
Ich bin heute noch froh, dass die ak. Bewegung in Deutschland zwischen 1870 und 1873 sich niemals als "Kirche" bezeichnet hat, obwohl die Zahl ihrer Anhänger vermutlich deutlich höher lag als die Zahl der heutigen Bistumsmitglieder.
Kirche war sie nämlich erst nach der Wahl und Weihe von Bischof Reinkens.
Seither gibt es in Deutschland bis heute nur einen alt-katholischen Bischof, und der hat seinen Sitz in Bonn. Die vom "Generalvikar" Mass betreuten Altkatholiken sind Glieder der NCC, aber keine eigenständige Kirche.
Ebenso gibt es in Europa bislang nur eine Christkatholische Kirche, und ihr Bischof hat seinen Sitz in Bern. Das jedenfalls ist katholische, (nicht nur alt-katholische), Glaubensüberzeugung.
Aber ich bin sicher, dass du das alles selbst weißt; jedenfalls wusstest du da mal, dazu kenne ich dich lange genug. Und wenn du mich jetzt noch einmal "feindselig" o.ä. nennst: das halte ich aus.
Zuletzt geändert von Sapere aude am Montag 9. Dezember 2013, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Union von Scranton

Beitrag von Sapere aude » Montag 9. Dezember 2013, 14:45

gelöscht, weil versehentlich verdoppelt.
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