Fußwaschung

Allgemein Katholisches.

Findet bei euch die Fußwaschung statt?

Ja, jedes Jahr
11
52%
Ja, aber nicht jedes Jahr
3
14%
Nie
7
33%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 21

Geronimo

Fußwaschung

Beitrag von Geronimo » Dienstag 6. April 2004, 17:18

Bei uns findet dieses Jahr mal wieder die Fußwaschung am Gründonnerstag nach dem Abendgottesdienst statt. Wie ist das bei euch?

Geronimo

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Juergen
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Re: Fußwaschung

Beitrag von Juergen » Dienstag 6. April 2004, 17:31

Geronimo hat geschrieben:Bei uns findet dieses Jahr mal wieder die Fußwaschung am Gründonnerstag nach dem Abendgottesdienst statt. Wie ist das bei euch?
Wieso nach dem Gottesdienst :kratz:
Gruß
Jürgen

Geronimo

Beitrag von Geronimo » Dienstag 6. April 2004, 17:50

Es muss heißen: im Abendgottesdienst nach der Predigt ... sorry!

Geronimo

Edith
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Beitrag von Edith » Dienstag 6. April 2004, 22:10

wasn das für ne Frage?
ich dachte, das ist sebstverständlich Teil der kath. Liturgie?

Sowas kann man doch nicht weglassen.....
:motz:

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Dienstag 6. April 2004, 22:14

Edith hat geschrieben:wasn das für ne Frage?
ich dachte, das ist sebstverständlich Teil der kath. Liturgie?

Sowas kann man doch nicht weglassen.....
:motz:
Schließe mich an. Verstehe die Frage nicht. Man kann doch keine Gründonnerstagsliturgie ohne Fußwaschung feiern.
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Geronimo

Beitrag von Geronimo » Dienstag 6. April 2004, 22:28

Naja, ich schrieb, wir feiern dieses Jahr wieder mal ... d.h. doch, dass es bei uns nicht jedes Jahr stattfindet.
Deshalb interessiert es mich mal, wie es woanders so ist ....
Hier gibt es so eine Art Zweijahres-Rhythmus ...keine Ahnung, warum.

Geronimo

Edith
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Beitrag von Edith » Dienstag 6. April 2004, 22:29

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Edith hat geschrieben:wasn das für ne Frage?
ich dachte, das ist sebstverständlich Teil der kath. Liturgie?

Sowas kann man doch nicht weglassen.....
:motz:
Schließe mich an. Verstehe die Frage nicht. Man kann doch keine Gründonnerstagsliturgie ohne Fußwaschung feiern.
naja,....
offenbar kann man auch eine Karfreitagsliturgie ohne Kommunionfeier begehen.
Um meinen Lieblingskritikpunkt an der Liturgie einer OSB-Klostergemeischaft aufzugreifen.... :motz:

(oder Weihnachten ohne Krippe in der Kirche.... sowas stört ja nur, nicht.)
*feuer-loder*

Geronimo

Beitrag von Geronimo » Mittwoch 7. April 2004, 07:27

Ich bin mir nicht sicher, ob die Fußwaschung konkret als Teil der Liturgie (also als unveräußerlicher Teil) bezeichnet werden kann.

Geronimo

Edith
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Beitrag von Edith » Mittwoch 7. April 2004, 07:40

Viel interessanter finde ich die Frage:
WEM werden die Füße gewaschen?
Sind das immer die Honoratioren der Gemeinde? Sucht die sich der Pfarrer aus? Nur Männer? Oder nimmt er auch mal die aktuelle Firmgruppe?

Geronimo

Beitrag von Geronimo » Mittwoch 7. April 2004, 08:05

Edith hat geschrieben:Viel interessanter finde ich die Frage:
WEM werden die Füße gewaschen?
Sind das immer die Honoratioren der Gemeinde? Sucht die sich der Pfarrer aus? Nur Männer? Oder nimmt er auch mal die aktuelle Firmgruppe?
Bei uns ist es so, dass vor der ersten Bank Stühle aufgestellt werden und wer aus der Gemeinde sich denn imstande fühlt, Schuh und Socke auszuziehen und den Fuß zum Waschen darzubieten, ist eingeladen, das zu tun. Auswahl gibt es keine.

Geronimo

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ottaviani
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Beitrag von ottaviani » Mittwoch 7. April 2004, 08:41

Edith hat geschrieben:wasn das für ne Frage?
ich dachte, das ist sebstverständlich Teil der kath. Liturgie?

Sowas kann man doch nicht weglassen.....
:motz:
in der tridentinischen liturgie ist die fußwaschung bischofskirchen und abteien vorbehalten, soweit ich weiß ist es im NOM dem priester freigestellt ob er es macht oder nicht

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Angelika
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Beitrag von Angelika » Mittwoch 7. April 2004, 09:21

Hallo,

bei uns findet die Fußwaschung jedes Jahr statt.
Es ist eine (wechselnde) Gruppe aus der Gemeinde, die vom Pfarrer ausgesucht/zusammengestellt wird. Natürlich Männer und Frauen (und manchmal auch ein Kind).

Ich war auch erstaunt, als ich kürzlich gehört habe, dass die Fußwaschung nicht in allen Gemeinden praktiziert wird. Ich hab gedacht, das wäre ein selbstverständlicher Bestandteil der Gründonnerstags-Liturgie, der nicht weggelassen werden kann (darf ?).

Gruß
Angelika

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 7. April 2004, 09:39

Ottaviani hat geschrieben:»in der tridentinischen liturgie ist die fußwaschung bischofskirchen und abteien vorbehalten, soweit ich weiß ist es im NOM dem priester freigestellt ob er es macht oder nicht«
Im alten Schott finde ich die Fußwaschung als selbstverständlichen Teil der Gründonnerstagsliturgie. Im neuen dagegen … da steht: »Auf die Fußwaschung oder, wenn sie nicht stattfindet, auf die Fürbitten folgen …« Ächz. Diese elende „Kann“-Scheíße. Heute würfeln wir uns diese, morgen jene Messe zusammen.
Edith hat geschrieben:»Viel interessanter finde ich die Frage: WEM werden die Füße gewaschen? Sind das immer die Honoratioren der Gemeinde? Sucht die sich der Pfarrer aus? Nur Männer? Oder nimmt er auch mal die aktuelle Firmgruppe?«
Zwölf Männer aus der Gemeinde sollen es sein. Sie sollen ja die Apostel repräsentieren. Aussuchen muß sie wohl der Pfarrer. Wer sonst?
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Beitrag von Edith » Mittwoch 7. April 2004, 09:45

Robert Ketelhohn hat geschrieben: Zwölf Männer aus der Gemeinde sollen es sein. Sie sollen ja die Apostel repräsentieren. Aussuchen muß sie wohl der Pfarrer. Wer sonst?
Jaja... 8) ich wußte daß er das sagen würde... ;D

Nun.... "ich bin unter Euch, wie einer der dient."
Das ist doch das Zeichen, oder?

Wer sitzt denn in Euren Pfarreien so unter Auserwählten, denen die Füße gewaschen werden?

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Mittwoch 7. April 2004, 09:58

Bunte Mischung. Müssen aber wenigstens namentlich bekannt sein, denn man muß sie ja vorher einladen. Ist natürlich auch schon mal vorgekommen, das einer nicht kam. Da wurde dann spontan einer der Anwesenden angesprochen.

Einmal gesellte sich einer dazu, der nicht ausgesucht war – und auch keine Ahnung zu haben schien, worum es ging. Leicht verwirrt. Der wurde dann vom Küster auf einen andern Platz dirigiert.

Vor Jahren, in meiner früheren Pfarrei, war ich selber einige Male (dreimal, glaube ich) unter den „zwölfen“.
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Juergen
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Beitrag von Juergen » Mittwoch 7. April 2004, 10:07

Nun ja,
ich habe schon mit verschiedenen Priestern über das Thema gesprochen. Sie waren meist der Meinung, daß die Fußwaschung stattfinden sollte.

Indes ergaben sich immer Probleme Leute zu finden, die diese an sich vollziehen lassen wollten.

Also dachte sich einer der Priester, mit denen ich sprach: dann frage ich Leute, die sonst in der Gemeinde aktiv sind - Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand: Fehlanzeige, keiner war dazu bereit.

Gut, dachte er, wenn es die Erwachsenen nicht wollen, dann frage ich halt mal bei den Kommunionkinder nach. Diee waren dann auch teilweise bereit es tun zu lassen, aber dann kam die Eltern, die dies unterbunden haben.
Bei Firmbewerbern hat er es dann auch versucht, die wollten aber nicht.

Kurzum, er fand niemanden, der bereit war, die Fußwaschung an sich vollziehen zu lassen. :cry:
Gruß
Jürgen

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Beitrag von Edith » Mittwoch 7. April 2004, 10:10

Juergen hat geschrieben:Nun ja,
ich habe schon mit verschiedenen Priestern über das Thema gesprochen. Sie waren meist der Meinung, daß die Fußwaschung stattfinden sollte.

Indes ergaben sich immer Probleme Leute zu finden, die diese an sich vollziehen lassen wollten.

Also dachte sich einer der Priester, mit denen ich sprach: dann frage ich Leute, die sonst in der Gemeinde aktiv sind - Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand: Fehlanzeige, keiner war dazu bereit.

Gut, dachte er, wenn es die Erwachsenen nicht wollen, dann frage ich halt mal bei den Kommunionkinder nach. Diee waren dann auch teilweise bereit es tun zu lassen, aber dann kam die Eltern, die dies unterbunden haben.
Bei Firmbewerbern hat er es dann auch versucht, die wollten aber nicht.

Kurzum, er fand niemanden, der bereit war, die Fußwaschung an sich vollziehen zu lassen. :cry:
Das erinnert mich doch irgendwie frappant an ein Evangelium..... :kratz:
ging das dann nicht so weiter, daß er hinausging auf die Straße, und die Leute zur Hochzeit einlud, die er auf der Straße traf?
Weil die Geladenen nicht kommen wollten?
Zuletzt geändert von Edith am Mittwoch 7. April 2004, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.

Geronimo

Beitrag von Geronimo » Mittwoch 7. April 2004, 10:30

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Zwölf Männer aus der Gemeinde sollen es sein. Sie sollen ja die Apostel repräsentieren. Aussuchen muß sie wohl der Pfarrer. Wer sonst?[/color]
Wo steht das denn geschrieben?

Geronimo

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Juergen
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Beitrag von Juergen » Mittwoch 7. April 2004, 10:39

Edith hat geschrieben:Das erinnert mich doch irgendwie frappant an ein Evangelium..... :kratz:
ging das dann nicht so weiter, daß er hinausging auf die Straße, und die Leute zur Hochzeit einlud, die er auf der Straße traf?
Weil die Geladenen nicht kommen wollten?
Naja, der Pfarrer war in der kleinen Gemeinde noch recht neu.

Da kann man sich die Reaktionen vorstellen:
- was der neue Pfarrer jetzt schon wieder will
- das hat es bei uns doch noch nie gegeben
- immer wieder was neues; da kann ja jeder kommen
- ...
Gruß
Jürgen

Geronimo

Beitrag von Geronimo » Mittwoch 7. April 2004, 16:43

Wißt Ihr übrigens, dass das Füßewaschen ein so niedriger Dienst war, dass jüdische Sklaven ihn verweigern durften? Aber was anderes: Es gab in altchristlicher Zeit auch den Brauch des Händewaschens (heute noch zu finden im Händewaschen des Priesters vor dem Hochgebet) und zwar für alle Gottesdienst Feiernden. Es gab in den alten Basiliken ein Atrium mit Brunnen oder Wasserbecken, in dem man sich die Hände wusch, bevor man die Kirche betrat. Tertullian im Jahre 200 n.Chr.:„Ist es schicklich, zwar mit gewaschenen Händen, aber mit verunreinigtem Geist zu beten, während doch gerade auch für die Hände die geistige Reinheit verlangt wird, damit sie erhoben werden können, rein von Falschheit, Mord, Grausamkeit, Giftmischerei, Götzendienst und allen übrigen Befleckungen, die – vom Geist geplant – durch die Hände zustande kommen?“

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Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 9. April 2004, 14:20

Bei uns gab es gestern in der Gründonnerstagsliturgie wieder die Fußwaschung, wie oben beschrieben. – Ich wundere mich immer noch, daß das offenbar vielerorts nicht mehr vollzogen wird. Ich habe in Berlin in verschiedenen Gemeinden noch keine Gründonnerstagsliturgie ohne Fußwaschung erlebt, und auch von niemandem hier aus andern Gemeinden, mit dem ich darüber gesprochen habe, derlei gehört. Mich würde interessieren, ob von den andern Berlinern hier jemand von Gemeinden ohne Fußwaschungsritus am Gründonnerstag weiß.
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Freitag 9. April 2004, 23:53

Rupert von Deutz ([url=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451239256]de divinis officiis lib[/url]. V, capp. 20-21) hat geschrieben:»20 Von der Fußwaschung und dem Offizium am Tag des Herrenmahles

Warum der Herr und Gott aller Menschen seinen Jüngern die Füße gewaschen hat, darüber hat er uns auf eine zweifache Weise unterwiesen, nämlich in gleicher Weise durch einen moralischen und einen allegorischen Sinn.

Er sagt: „Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, um wieviel mehr müßt ihr einander die Füße waschen? Ich habe euch nämlich ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so tut, wie ich an euch getan habe“ (Joh 13,14 f). Wie sollen wir, da wir „Staub und Asche“ sind (Gen 18,27), uns nicht schämen, unseren steifen Nacken (vgl. Ex 32, 9; Dtn 10,16) und unsere Leibeslänge, zu der niemand von uns in seiner Sorge auch nur eine Elle hinzuzusetzen vermag (vgl. Mt 6,27), aus Verachtung für unseresgleichen hochzurecken, wenn wir hören, daß der Bildner des menschlichen Geschöpfes sich mit gebeugten Knien und gekrümmt am Boden zu den Füßen der Jünger hinuntergeneigt hat, um sie zu waschen?

Mit diesem Tun also hat er unserem Hochmut ein wirksames Beispiel seiner Demut entgegengesetzt. Dies hat er, schon bereit zu sterben, darum getan, damit es in den Herzen derer, die er als seine Erben einsetzte, fester haften sollte. Es pflegen nämlich bei frommen und liebenden Söhnen die Worte und die Taten fester zu haften, die der sterbende Vater als letzte im Munde geführt hat, die er ihnen anvertraut hat, die er zu ihnen gesprochen hat, um die er sie gebeten hat oder die er ihnen befohlen hat.

Sodann hat er durch dieses Werk der Demut auf mystische Weise zeichenhaft etwas Größeres dargestellt, das man deshalb nicht außer acht lassen darf, weil darauf das ganze Offizium der heutigen Messe beruht. Denn durch dieses Werk hat er ja gewissermaßen zum Ausdruck gebracht, warum er von dem Mahle aufgestanden war, das heißt vom Gastmahl der väterlichen Herrlichkeit, und sein Obergewand abgelegt hatte (vgl. Joh 13,4), nämlich „sich selbst entäußerte, indem er Knechtsgestalt annahm“ (Phil 2,7), und, mit unserem irdischen Fleisch wie mit einem Linnentuch umgürtet, dessen Stoff ja gewiß von der Erde stammt, sein Blut - gleich wie das Wasser in das Becken - vergossen hat und von da an täglich unsere Füße wäscht (vgl. Joh 13,4.5), wenn wir es „zur Vergebung unserer Sünden“ (Mt 26,28) zu uns nehmen.

Unsere Füße, das heißt unser Handeln, müssen nämlich täglich gewaschen werden, wiewohl wir, ein für allemal gewaschen durch die Taufe, ganz rein sind (vgl. Joh 13,10) durch den Glauben. Denn „wenn wir sagen, wir hätten keine Sünde“, und uns deshalb weigern, unsere Füße waschen zu lassen, „betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1 Joh 1,8). Wiewohl Petrus gewaschen war, wiewohl er rein war, sagt der Herr: „Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir“ (Joh 13,8). Diesem Wort gleich ist jenes, das er an anderer Stelle sagt: „Wenn ihr nicht mein Fleisch eßt und mein Blut trinkt, werdet ihr das Leben nicht in euch haben“ (Joh 6,53).

Diesem wahren und von den Vätern bestätigten Sinn der Lesung aus diesem Evangelium (Joh 13,1-15) entsprechend, geht mit Recht jene Lesung (1 Kor 11,20-32) des Apostels voraus: „Wenn ihr euch versammelt, ist das nicht mehr das Essen des Herrenmahls ...“ (1 Kor 11,20). Dort wird nämlich gezeigt, auf welche Weise wir durch dieses Sakrament gewaschen werden und wir uns nicht das „Gericht“ (1 Kor 11,29) essen und trinken, nämlich, daß ein jeder von uns „sich prüfe“ und „so von dem Brote esse und aus dem Kelch trinke“ (1 Kor 11,28). Denn auf keine andere Weise werden wir besser vom Schmutz des irdischen Handelns gereinigt, als wenn wir, unsere Sünden nicht hegend, sondern sie hassend und von ganzem Herzen meidend, zu diesem Tisch des Herrenmahls herantreten.

Sooft wir am heiligen Altare stehen, üben wir gewiß stellvertretend das Amt Christi aus, wie schon an der entsprechenden Stelle gesagt worden ist - denn auch der Apostel sagt: „Oder verlangt ihr einen Beweis, daß durch mich Christus spricht?“ (2 Kor 13, 3) -, sooft wir diese seine Worte über Brot und Wein aussprechen: „Das ist mein Leib, das ist der Kelch meines Blutes ...“, ist er selbst der wohlgestaltete und gewandte Diener, der „nicht gekommen ist, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen“ (Mt 20,28).

Er hat gewissermaßen das Purpurgewand seiner Herrschaft abgelegt und zusammengefaltet, hat ein rotbraunes Leinentuch umgebunden und ist ganz wie ein Diener geschürzt, will uns den „Kelch des Heiles“ (Ps 115,13) zusammen mit dem „Brot des Lebens“ (Joh 6, 35) zu trinken darbieten und gießt den goldenen und klaren Würzwein seiner Gottheit darüber aus. Und so jeden einzelnen von uns bedienend, der in Freude davon schöpft (vgl. Is 12,3), gießt er ihn tief in das Innere der Seele ein und reinigt die, die sich um irdische Dinge sorgen und, wenn sie diese Sorge nicht völlig unterdrücken, doch nicht gänzlich vermeiden können, zum Teil auch leicht beschmutzt zu werden. Damit wir nun begreifen sollten, mit welch großer Liebe und Demut er uns dieses Sakrament seines Leibes und Blutes hat anvertrauen wollen, hat er uns zuvor die Füße gewaschen, wie schon gesagt worden ist, und uns durch dieses gleichnishafte Tun diese Reinigung auf geziemendste Weise anempfohlen.

Zu Recht geht daher die so bedeutsame Lesung des Apostels dem schon genannten Evangelium voraus. Weil der Herr aber, „nachdem er ihnen die Füße gewaschen, sein Obergewand angelegt und sich wiederum zu Tisch gelegt hatte, zu ihnen gesagt hatte: ‘Begreift, was ich an euch getan habe’ …“ (Joh 13,12), folgt passend dieses Offertorium: „Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht, die Rechte des Herrn hat mich erhöht, ich werde nicht sterben, sondern leben und die Werke des Herrn verkünden“ (Ps 117,16 f).

Denn nachdem er den Dienst zu unserem Heil ganz vollbracht hatte, hat er das Obergewand der Ehre wieder angelegt und die Herrlichkeit, von der er in der Knechtsgestalt betend gesagt hatte: „Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war“ (Joh 17,5). Und als er wiederum zur Rechten Gottes ruhte, „erschloß er ihnen (sc. den Aposteln)“, nachdem der Heilige Geist gegeben worden war (vgl. Joh 7,39), „den Sinn für das Verständnis der Schrift“ (Lk 24,45), damit sie wüßten, was er an ihnen getan hatte.

Und damals hat sich erfüllt, was lange vorher geweissagt worden war und jetzt im Rückblick darauf gesungen wird, wie gesagt worden ist. Denn was hier im Psalm gesagt wird: „Ich werde nicht sterben, sondern leben“ (Ps 117,17), ist das, was der Apostel sagt: „Christus, von den Toten auferstanden, stirbt nicht mehr, der Tod wird keine Macht mehr über ihn haben, sein Leben aber lebt er für Gott“ (Röm 6,9.10). Von diesem seinem Ruheplatz zur Rechten Gottes aus sagt er: „Ich werde verkünden die Werke des Herrn“ (Ps 117,17), und spricht durch seinen Interpreten, den Heiligen Geist, den er uns gegeben hat: „Begreift, was ich an euch getan habe“ (Joh 13,12). Das übrige bezieht sich klar auf denselben Sinn.

21 Warum die Prälaten ihren Untergebenen die Füße waschen sollen

Indessen ist besonders hervorzuheben, wie wahrhaft, wie weise der Herr auf uns bedacht war auch mit dem, was er darüber hinaus getan hat, indem er seine Apostel und alle Prälaten der Kirche zu einem so wichtigen Dienst gewissermaßen tributpflichtig hat machen wollen, daß sie auf feierliche Weise nach seinem Beispiel ihren Untergebenen die Füße waschen sollen. Hierdurch nämlich prägt er gewissermaßen ihrem Bewußtsein zum wiederholenden Überdenken seine Worte ein: „Die Könige herrschen über ihre Völker, und die Machthaber lassen sich Wohltäter nennen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer der Größte unter euch ist, werde wie der Geringste, und wer der Vorsteher ist, werde wie der Diener“ (Lk 22, 25 f). Denn ganz gewiß widerspricht sich, wie Könige über Völker zu herrschen und auf den verpflichtenden Befehl der Vorschrift des Evangeliums hin wie Diener Füße zu waschen. Daher sagt einer von den großen Aposteln: „Nicht uns selbst verkündigen wir, sondern Jesus
Christus als unseren Herrn, uns aber als eure Diener um Gottes willen“ (2 Kor 4,5).

Doch dieses Freisein von Herrschaft können die Untergebenen sich nicht für ihre Laster zunutze machen. Denn wenn die Menschen lasterhaft leben, werden sie tierisch, das heißt den Tieren ähnlich. Daß aber die Prälaten der Kirche über das Tierische herrschen sollen, darin unterstützt sie auch die Autorität des Alten Testamentes, das den ersten erschaffenen Menschen gebietet, über die Tiere der Erde zu herrschen. Wo also die Untergebenen den Tieren ähnlich werden, dort soll der nach dem Evangelium lebende Mensch sich wieder daran erinnern, daß er zu Recht herrschen muß.

Wenn also die Prälaten ihren Untergebenen an diesem Tag die Füße waschen, wenn sie ihnen ehrerbietig Brot reichen und einen Trank mischen, erlischt die Vollmacht des Herrschens, und der ganze Hochmut der Könige der Völker und der Machthaber, die den Anspruch erheben, Wohltäter genannt zu werden, sinkt in sich zusammen.

Daß aber der Herr nach der Fußwaschung der Jünger seinen Mund geöffnet und die so überaus herrliche Rede gehalten hat, in der er ihnen jenen Tröster, den Heiligen Geist, so eindringlich verheißt, und daß auch wir diese Rede seinem Beispiel folgend nach der Fußwaschung lesen oder hören, drückt zeichenhaft aus, daß nur denen, die gewaschen und rein sind, die Gnade des Heiligen Geistes offenbart wird. Daher wird in der Apokalypse - als der Engel zu Johannes gesagt hatte: „Nichts Unreines wird in sie (sc. in das neue Jerusalem) hineingehen und kein Frevler und kein Lügner“ (Offb 21,27) - unmittelbar anschließend hinzugefügt: „Und er zeigte mir einen Strom des Wassers des Lebens, klar wie Kristall, der vom Throne Gottes und des Lammes ausgeht“ (Offb 22,1).

Von diesem Strom lesen wir auch im Buch des Propheten Ezechiel: „Ich sah Wasser hervorströmem aus der rechten Seite des Tempels, und alle, zu denen dieses Wasser gekommen ist, sind gerettet worden“ (vgl. Ez 47,1-2.9). Denn nicht alle, zu denen der sichtbare Quell des Taufwassers gekommen ist, werden gerettet, anderenfalls wäre dem Zauberer Simon, der in die sichtbaren Wasser der Taufe hineinging, das Heil nicht entwichen.

Doch von diesem Quell des Lebens und diesem Strom des Friedens ist gesprochen worden. Beim Herrn liegt jedes Urteil über das Heil, das er den in der oben genannten Weise Gereinigten in der auf die Fußwaschung unmittelbar folgenden Rede zu geben verheißt.« (Übersetzung: Helmut und Ilse Deutz)
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Beitrag von Amigo » Dienstag 13. April 2004, 14:13

Hier noch ein spätes Bonmot zum Thema "Fußwaschung" aus unserer Pfarre: (Wurde mir von meiner Frau berichtet, ich hatte Kinderhütedienst...)

Bei uns wurden den Gottesdienstbesuchern - und zwar allen (außer jenen die sich daran vorbeischummelten) - die HÄNDE gewaschen, und zwar an mehreren Stellen im Kirchenraum zugleich (sonst hätte es ja etwas zu lange gedauert), durch den Herrn Pfarrer und einige Mitglieder des Pfarrgemeinderates. Wobei der Herr Pfarrer zunächst ebendiesen Pfarrgemeinderatsmitgliedern die Hände wusch und somit die "Waschweihekette" vom Pfarrer ausgehend alle Anwesenden erreichte.

Zuerst fand ich die Idee absurd. Bei näherer Überlegung aber ist das Ganze dem eigentlichen Gedanken der Fußwaschung nicht gar so fern; wenn ich bedenke, dass bei uns überwiegend die Handkommunion üblich ist, kann ich der Sache sogar noch etwas mehr abgewinnen. Und nicht zuletzt ist dieser modus operandi sicherlich durchführungsfreundlich - vor allem, wenn man sich nicht auf eine kleine Gruppe Auserwählter beschränken will. :roll:

Trotzdem frage ich mich, ob sich das auf Tradition und Liturgie beruft oder einfach eine originelle Idee ist. Muss mal bei Gelegenheit den Herrn Pfarrer interviewen...

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Beitrag von Marlene » Dienstag 13. April 2004, 15:23

Amigo hat geschrieben:Trotzdem frage ich mich, ob sich das auf Tradition und Liturgie beruft oder einfach eine originelle Idee ist. Muss mal bei Gelegenheit den Herrn Pfarrer interviewen...
Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen (Joh 13,9f.)

***************************

Vielleicht wäre es noch origineller, wenn der Herr Pfarrer nächstes Jahr den Gründonnerstagsgottesdienst im öffentlichen Bad anfangen lässt ;)

Brat Albert
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Beitrag von Brat Albert » Dienstag 13. April 2004, 15:27

Mir wurden in der Liturgie die Füße gewaschen. Meine vierjährige Tochter hat schon vorher immer wieder gefragt warum der Pater Johannes(passender Name für diesen Ritus) mir denn die Füsse waschen wolle. Ich habe versucht es ihr zu erklären (weil Jesus uns seine Liebe zeigen wollte). Bei der Waschung hat sie dann genau zugeschaut und ich glaube ihr hat das wirklich etwas von Jesus und dem was wir feiern vermittelt.

Gruß und Gottes Segen
Peter

Ralf
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Beitrag von Ralf » Dienstag 13. April 2004, 17:30

In der Pfarre wo ich dieses Jahr war, gabe es weder Fußwaschung noch Kommunion am Karfreitag. Letzteres finde ich aber gut (nein, Edith, wir müssen das nicht wieder ausdiskutieren ;) ).
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Hubertus
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Re: Fußwaschung

Beitrag von Hubertus » Donnerstag 17. April 2014, 12:34

Ein Wikipedia-Artikel zur Fußwaschung durch die Regenten von Bayern, die bis zur Abschaffung der Monarchie Bestand hatte:
Die Fußwaschung durch den Regenten war in Bayern ein von Herzog Wilhelm den Frommen eingeführter staatlich-religiöser Brauch, mit dem der jeweilige Herrscher – gemäß dem Vorbild Jesu Christi – alljährlich am Gründonnerstag im Rahmen eines offiziellen Staatsaktes seine Demut gegenüber den Untertanen bezeugen sollte.
(i.O. teilw. fett.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fwa ... n_(Bayern)

Artikel über die Fußwaschung mit ausführlicher Erwähnung des bayerischen Hofbrauchs, Domkapitular Dr. Andreas Müller, „Lexikon des Kirchenrechts“, 2. Band, Seite 913, Würzburg, 1838
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: Fußwaschung

Beitrag von Siard » Donnerstag 17. April 2014, 13:06

Hubertus hat geschrieben:… Fußwaschung durch die Regenten …
Das gab es auch in England, heute ist sie durch eine Verteilung von Almosen ersetzt.
Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller sägen könnte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schüttelten die Köpfe beim Sägen und
Sägten weiter.

Berthold Brecht

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Peregrin
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Re: Fußwaschung

Beitrag von Peregrin » Donnerstag 17. April 2014, 15:47

Weiß jemand, warum Ubi caritas von der Fußwaschung ins Offertorium gerutscht ist?
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

gc-148
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Re: Fußwaschung

Beitrag von gc-148 » Donnerstag 17. April 2014, 22:42

In den apokryphen „Johannesakten", einer im 3. Jahrhundert entstandenen Schrift, ist ein vermutlich sehr viel älteres, liturgisches „Tanzlied" überliefert. Kurz vor seiner Hinrichtung fordert Jesus seine Jünger auf, einen Kreis zu bilden. Zu einem Wechselgesang wird Reigen getanzt:
„Die Gnade tanzt.
Flöten will ich, und ihr sollt alle tanzen. – Amen.
Ein Klagelied singen will ich,
und ihr sollt an eure Brust schlagen. – Amen.
Die eine einzige Achtheit lobsingt mit uns. – Amen.
Die Zwölfzahl tanzt am Himmel. – Amen.
Der ganze Himmel kann tanzen. – Amen.
Wer nicht tanzt, weiß nicht, was geschieht. – Amen."

Es kann vermutet werden, dass die Kreise, die dieses Lied tradierten, dazu auch in ihren Gottesdiensten tanzten. Im Tanz nimmt der Mensch Anteil am Leiden Christi, er ordnet sich ein in die Harmonie des Himmels, was mit den „vollkommenen" Zahlen 8 und 12 für himmlische Mächte angedeutet wird. Wichtig ist, dass der Tanz ein Reigen ist, der in Gesang und Gegengesang gegliedert ist – eine Vereinigung aller Gegensätze.

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Irmgard
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Re: Fußwaschung

Beitrag von Irmgard » Donnerstag 17. April 2014, 22:54

Peregrin hat geschrieben:Weiß jemand, warum Ubi caritas von der Fußwaschung ins Offertorium gerutscht ist?
Die Frage habe ich mir auch gestellt. So ganz verstanden habe ich es aber nicht. Dieses findet man:
Der Gesang "Ubi caritas [...]", der wahrscheinlich am Ende des 8. Jahrhunderts entstand, wurde ursprünglich bei der Armenspeisung vorgetragen. Ungefähr 1 wurde er ein Bestandteil der Fußwaschung.
Quelle: http://www-theol.uni-graz.at/cms/dokume ... S_28.pdf

Vielleicht hat man sich ja auf den urpsrünglichen Einsatz zurückbesonnen.

Gruß

Irmgard

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marcus-cgn
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Re: Fußwaschung

Beitrag von marcus-cgn » Donnerstag 17. April 2014, 23:41

Heute - wie auch schon in den Jahren vorher - Messe zum Gründonnerstag nach dem ordentlichen Ritus OHNE Fusswaschung.

Bisweilen hört man davon, dass am Gründonnerstage auch Tischgottesdienste mit Fladenbrot gefeiert werden.

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