Gut dass du frägst. Und sowieso, was denkt ihr denn von Schneiders Aussage?Sebastian hat geschrieben:Cantus, was ist die "christliche Kirche"?cantus planus hat geschrieben:Entscheidend ist allerdings, wie die christliche Kirche das sieht. Und da bist du lupenrein im Anathema. Schon der blühende Subjektivismus in der Theologie widerspricht der kirchlichen Lehre. Von den christologischen Details mal ganz zu schweigen.
Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
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TillSchilling
Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Kannst du mal den Sinn dieses Gerahners erklären?overkott hat geschrieben:Man muss einfach feststellen, dass eine etwas ahistorische Betrachtung der Bibel in rechter Weise dazu führen kann, sich in den Sühnopfergedanken zu verrennen. [...] Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Zollitsch, hat die Caritas-Theologie Jesu mit dem Gedanken der Solidarität auch für eine nicht christlich-sozialisierte Umwelt heller erleuchtet.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Antwort auf der Vorseite. Um zum Thema zurückzukommen: mit der Leugnung des Sühentodes Christi steht man außerhalb jeder halbwegs als christlich zu bezeichnenden Gemeinschaft. Auch die EKD hat bisher solche Thesen nicht vertreten.TillSchilling hat geschrieben:Gut dass du frägst.Sebastian hat geschrieben:Cantus, was ist die "christliche Kirche"?cantus planus hat geschrieben:Entscheidend ist allerdings, wie die christliche Kirche das sieht. Und da bist du lupenrein im Anathema. Schon der blühende Subjektivismus in der Theologie widerspricht der kirchlichen Lehre. Von den christologischen Details mal ganz zu schweigen.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Ich verstehe dein Argument, muss allerdings nicht das erste Mal feststellen, dass mein Kirchenverständnis und dein Kirchenverständnis, was die Bindung an kirchliche Lehren angeht, sich nicht decken. Gerade das vorliegende Beispiel, in welchem ich offenbar mit dem Präses der zweitgrössten evangelischen Landeskirche Deutschlands und - wie ich einem anderen Beitrag in diesem Tread entnehmen konnte - mindestens streckenweise mit dem Präsidenten der deutschen Bischofskonferenz einig gehe, aber von gutgläubigen Christen des Kreuzgangs ins Anathema ("Kirchenbann" gemäss Wikipedia) verstossen werde, zeigt aus meiner Sicht wunderbar auf, dass es eben ein "wie die christliche Kirche das sieht" nicht gibt, also dass es keine einheitliche Glaubenswahrheit in der "christlichen Kirche" und der "kirchlichen Lehre" gibt. Das mag verunsichern, gibt aber auch Freiheit zum Selberdenken.cantus planus hat geschrieben:Entscheidend ist allerdings, wie die christliche Kirche das sieht. Und da bist du lupenrein im Anathema. Schon der blühende Subjektivismus in der Theologie widerspricht der kirchlichen Lehre. Von den christologischen Details mal ganz zu schweigen.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Wenn du meinst. Ich bin auf diese Erkenntnis übrigens auch durch Denken und über viele Umwege gekommen.
Für diese Aussagen wirst du übrigens von niemandem ins Anathema gestoßen, sondern stößt dich selbst. Zumal dir das offenbar auch noch bewusst ist. Wenn du das zu erkennen vermagst, kannst du dich retten.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Die EKD als Ganzes wohl nicht, aber doch einige wichtige Leute in einzelnen ev. Landeskirchen. War da nicht auch einer in Hessen-Nassau namens Steinacker?cantus planus hat geschrieben: Um zum Thema zurückzukommen: mit der Leugnung des Sühentodes Christi steht man außerhalb jeder halbwegs als christlich zu bezeichnenden Gemeinschaft. Auch die EKD hat bisher solche Thesen nicht vertreten.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
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Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
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civilisation
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Overkott schrieb:
Für mich ist das nicht eine "hellere Erleuchtung", sondern eine eindeutige Leugnung eines Dogmas der Kirche.
Hier ein Auszug aus besagtem Interview:
Sag mal, overkott: Kennst Du eigentlich das Interview, das Zollitsch gegeben hat?Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Zollitsch, hat die Caritas-Theologie Jesu mit dem Gedanken der Solidarität auch für eine nicht christlich-sozialisierte Umwelt heller erleuchtet.
Für mich ist das nicht eine "hellere Erleuchtung", sondern eine eindeutige Leugnung eines Dogmas der Kirche.
Hier ein Auszug aus besagtem Interview:
HR: Also sie würden jetzt nicht mehr so formulieren, dass Gott quasi seinen eigenen Sohn hingegeben hat, weil wir Menschen so sündig waren. So würden Sie es nicht mehr formulieren?
Nein, er hat seinen eigenen Sohn in Solidarität mit uns bis in diese letzte Todesnot hineingelassen um zu zeigen, so viel seid ihr mir wert. Ich geh mit euch, ich bin ganz bei euch in jeder Situation.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Eben deshalb bat ich Overkott um Präzisierung seines widersprüchlichen Geschwurbels oben. Klingt zwar sehr rahnerig-gelehrt, hat aber leider keine Substanz.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Granuaile hat geschrieben:Ich verstehe dein Argument, muss allerdings nicht das erste Mal feststellen, dass mein Kirchenverständnis und dein Kirchenverständnis, was die Bindung an kirchliche Lehren angeht, sich nicht decken. Gerade das vorliegende Beispiel, in welchem ich offenbar mit dem Präses der zweitgrössten evangelischen Landeskirche Deutschlands und - wie ich einem anderen Beitrag in diesem Tread entnehmen konnte - mindestens streckenweise mit dem Präsidenten der deutschen Bischofskonferenz einig gehe, aber von gutgläubigen Christen des Kreuzgangs ins Anathema ("Kirchenbann" gemäss Wikipedia) verstossen werde, zeigt aus meiner Sicht wunderbar auf, dass es eben ein "wie die christliche Kirche das sieht" nicht gibt, also dass es keine einheitliche Glaubenswahrheit in der "christlichen Kirche" und der "kirchlichen Lehre" gibt. Das mag verunsichern, gibt aber auch Freiheit zum Selberdenken.cantus planus hat geschrieben:Entscheidend ist allerdings, wie die christliche Kirche das sieht. Und da bist du lupenrein im Anathema. Schon der blühende Subjektivismus in der Theologie widerspricht der kirchlichen Lehre. Von den christologischen Details mal ganz zu schweigen.
Nimm es bitte nicht persönlich, aber Dein Posting zeigt mal wieder auf eindrucksvolle Weise, wie die Kirchenleitungen beider großen Konfessionen in den deutschsprachigen Ländern bei der Weitergabe auch einfacher Glaubenswahrheiten versagt und allgemeine Verwirrung gestiftet haben. Selbst mit den besten Argumenten ist dem Kirchenvolk schwer etwas gegen die eigenen "Autoritäten" zu vermitteln. Vielmehr entsteht der Eindruck von Beliebigkeit und daß man sich seinen Glauben baukastenmäßig selbst zusammenstellen kann.
Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
http://www.die-tagespost.de/archiv/tite ... p?ID=32514
"Wetzlar (DT/idea) Evangelikale Christen haben die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann für ihre Äußerungen zur Abtreibung während des 31. Evangelischen Kirchentags kritisert. Käßmann hatte sich zu der Aussage verstiegen, die Kirche müsse Frauen notfalls zur Abtreibung begleiten. In einem Kommentar der Wetzlarer Nachrichtenagentur „idea“ heißt es, damit habe Käßmann „der Öffentlichkeit ein verheerendes Signal gegeben. Denn bei allem Verständnis für die Not Betroffener – es kann nicht Aufgabe von Christen sein, Schwangere auf dem Weg zum Töten ihres Kindes zur Seite zu stehen.“
"Wetzlar (DT/idea) Evangelikale Christen haben die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann für ihre Äußerungen zur Abtreibung während des 31. Evangelischen Kirchentags kritisert. Käßmann hatte sich zu der Aussage verstiegen, die Kirche müsse Frauen notfalls zur Abtreibung begleiten. In einem Kommentar der Wetzlarer Nachrichtenagentur „idea“ heißt es, damit habe Käßmann „der Öffentlichkeit ein verheerendes Signal gegeben. Denn bei allem Verständnis für die Not Betroffener – es kann nicht Aufgabe von Christen sein, Schwangere auf dem Weg zum Töten ihres Kindes zur Seite zu stehen.“
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Lieber Florianklaus, ich kann dich versichern, dass ich dein Posting nicht persönlich nehme. Ich schätze eine klare Sprache. 
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Das gilt vor allem für Dich. Darum zitiere ich mich nochmals:
Lutheraner hat geschrieben:Ich habe gerade den Artikel auf Spiegel-Online gelesen.
(...)
"Schließlich sei der Bischöfin keine Schuld am Scheitern der Ehe zuzuweisen, sondern ihrem Ex-Mann, der sich eine neue Freundin genommen habe."
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Gibt es zur Analyse des käßmann'schen Privatlebens auch noch eine andere Quelle als Spiegel online?
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Das spielt eigentlich auch keine Rolle. Da sie bislang keine neue Beziehung eingegangen ist, hätte sie sogar nach der (für uns völlig irrelevanten) römisch-katholischen Lehre nichts falsch gemacht, ebenso nach Matthäus 19, das Pilger hier zitiert hat ohne es selbst zu verstehen ("...und heiratet eine andere, der bricht die Ehe...").cantus planus hat geschrieben:Gibt es zur Analyse des käßmann'schen Privatlebens auch noch eine andere Quelle als Spiegel online?
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Insofern hast du natürlich recht. Abgesehen von dem Fehler, dass sie weiblich und verheiratet ist. Was natürlich für euch nicht relevant ist, wie du richtig feststellst. Ich halte es nur für bedenklich, mich bei einem solchen Urteil auf eine einzige Zeitschrift zu stützen, noch dazu SPON.Lutheraner hat geschrieben:Das spielt eigentlich auch keine Rolle. Da sie bislang keine neue Beziehung eingegangen ist, hätte sie sogar nach der (für uns völlig irrelevanten) römisch-katholischen Lehre nichts falsch gemacht, ebenso nach Matthäus 19, das Pilger hier zitiert hat ohne es selbst zu verstehen ("...und heiratet eine andere, der bricht die Ehe...").cantus planus hat geschrieben:Gibt es zur Analyse des käßmann'schen Privatlebens auch noch eine andere Quelle als Spiegel online?
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- Sebastian
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Das Privatleben von Frau Käßmann. Eine unheimliche spannende Sache, jedenfalls im KG 
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)
Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Wer die Subjektivismus-These nicht richtig verstehen will, wird wahrscheinlich auch mit weitereren Argumenten seine subjektiven Schwierigkeiten haben...cantus planus hat geschrieben:Kannst du mal den Sinn dieses Gerahners erklären?overkott hat geschrieben:Man muss einfach feststellen, dass eine etwas ahistorische Betrachtung der Bibel in rechter Weise dazu führen kann, sich in den Sühnopfergedanken zu verrennen. [...] Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Zollitsch, hat die Caritas-Theologie Jesu mit dem Gedanken der Solidarität auch für eine nicht christlich-sozialisierte Umwelt heller erleuchtet.
Wie sollen wir den Tod Jesu verstehen? Ist er gescheitert? Krepiert? Abgekratzt? Als Gottesleugner? Als Lump? Schuft? Verbrecher? Oder ist er als Lämmlein geopfert worden? Als Sündenbock?
Matthäus beschreibt den Tod Jesu in düsteren Farben: drei Stunden Finsternis. Er beschreibt wie Jesus am Kreuz seine Gottverlassenheit herausschrie und den Geist aushauchte. Ist es da nicht überraschend, dass der Hauptmann bei der Exekution schließlich den Eindruck gewann: Dieser Mensch war Gottes Sohn.
Wer vom Tod des leidenden Gottesknechtes den Eindruck gewinnt: Hier starb ein Gerechter unter den Völkern, der wird diesen Tod nicht als Niederlage sehen, sondern als Einstehen für seine Lehre und für seine Freunde bis zuletzt. Einer für alle. Das ist Hingabe. Das ist Caritas. Das ist Solidarität.
Und wie ist das mit Gott? Ist er nicht grausam, solch ein Opfer anzunehmen? Ist er nicht grausamer als Abraham? Oder ist er der barmherzige Vater, der den Kelch an seinem Sohn vorüberziehen lässt und seinen Sohn in die Arme schließt?
Wir sehen an dieser Stelle, wie brutal die Geschichte vom Gottessohn wäre, wenn sie mit dem Kreuzestod endete.
Aber die Geschichte geht weiter und bringt die Liebe des Vaters zum Ausdruck: Christus wird aufgeweckt. In der Auferstehung erweist sich die Solidarität des Vaters mit dem Sohn und mit allen Menschen, die christliche Hoffnung: Gott lässt uns nicht hängen.
Zuletzt geändert von overkott am Mittwoch 28. Oktober 2009, 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
- cantus planus
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Aha. Schon deutlich verständlicher. Vielen Dank!
In der Kürze liegt die Würze, und schwierige Dinge erklärt man am besten mit einfachen Worten.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Hallöchen!*tocktocktock* Der Sohn ist Gott, der eine Gott. Die »Solidarität«, die Liebe besteht zuallererste einmal darin, dass Gott sich selber zum Opfer darbringt.overkott hat geschrieben:Und wie ist das mit Gott? Ist er nicht grausam, solch ein Opfer anzunehmen? Ist er nicht grausamer als Abraham? Oder ist er der barmherzige Vater, der den Kelch an seinem Sohn vorüberziehen lässt und seinen Sohn in die Arme schließt?
Wir sehen an dieser Stelle, wie brutal die Geschichte vom Gottessohn wäre, wenn sie mit dem Kreuzestod endete.
Aber die Geschichte geht weiter und bringt die Liebe des Vaters zum Ausdruck: Christus wird aufgeweckt. In der Auferstehung erweist sich die Solidarität des Vaters mit dem Sohn und mit allen Menschen, die christliche Hoffnung: Gott lässt uns nicht hängen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Ich gehe davon aus, das Du nicht beurteilen kannst, was ich verstanden habe oder nicht.Lutheraner hat geschrieben:Das spielt eigentlich auch keine Rolle. Da sie bislang keine neue Beziehung eingegangen ist, hätte sie sogar nach der (für uns völlig irrelevanten) römisch-katholischen Lehre nichts falsch gemacht, ebenso nach Matthäus 19, das Pilger hier zitiert hat ohne es selbst zu verstehen ("...und heiratet eine andere, der bricht die Ehe...").cantus planus hat geschrieben:Gibt es zur Analyse des käßmann'schen Privatlebens auch noch eine andere Quelle als Spiegel online?
Fakt ist das Frau Käßmann - aus eigenen Wunsch - geschieden ist (Bischöfin Käßmann reicht Scheidung ein) und allein das ist nach Matthäus 19ff ein Akt gegen die gottgewollten Naturrechte.
...Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. 6So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das 1.Korinther 7,10 soll der Mensch nicht scheiden! ....
Ok, die evangelische Glaubensgemeinschaft interpretiert das - und vieles andere - nach eigenen und zeitgeistigen Vorstellungen, aber die Worte des Herrn sind so deutlich gesprochen, das ich keinerlei Spielraum für zeitgeistliche Interpretation erkennen kann.
Ich sehe darin ein verheerendes Zeichen gegen eine ökumenische Annahärung zwischen der evangelische Glaubensgemeinschaft in D und der römisch-katholischen (una sancta, catholica et apostolica) Kirche.
Komm bald Herr Jesu
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach,
der ist mein nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden."
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
@Pilger: die Ansichten der röm.-kath. Kirche sind für Frau Käßmann und alle anderen evangelischen Christen irrelevant. Was Du zusammenschreibst ergibt darüber hinaus keinen Sinn. Spar Dir Deine Schreibarbeit.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Und du befindest über Sinn oder Unsinn?Lutheraner hat geschrieben:@Pilger: die Ansichten der röm.-kath. Kirche sind für Frau Käßmann und alle anderen evangelischen Christen irrelevant. Was Du zusammenschreibst ergibt darüber hinaus keinen Sinn. Spar Dir Deine Schreibarbeit.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
@Pilger
Eine Frau, die von ihrem Ehemann betrogen wurde/wird, kann m.W. nach katholischem Veständnis auf Trennung von Tisch und Bett bestehen.
Eine Frau, die von ihrem Ehemann betrogen wurde/wird, kann m.W. nach katholischem Veständnis auf Trennung von Tisch und Bett bestehen.
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
———
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Sempre hat geschrieben:@Pilger
Eine Frau, die von ihrem Ehemann betrogen wurde/wird, kann m.W. nach katholischem Veständnis auf Trennung von Tisch und Bett bestehen.
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104
User hat sich vom KG verabschiedet
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Ich schrieb ja "katholisch" und nicht "Rheinische Karnevals-Korporationen".Christ86 hat geschrieben:Sempre hat geschrieben:@Pilger
Eine Frau, die von ihrem Ehemann betrogen wurde/wird, kann m.W. nach katholischem Veständnis auf Trennung von Tisch und Bett bestehen.Aber was hat das damit zu tun, ob eine Geschiedene Ratsvorsitzende der EKD wird? Die EKD untersteht ja nicht der Jurisdiktion der RKK
Gruß
Sempre
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"Tag der evangelischen Frauen"
Hurra, Deutschland hat einen neuen Feiertag. Der 28. Oktober ist der "Tag der evangelischen Frauen". So nachzulesen auf der Website der EKD
Und nun verabschiede ich mich für heute vom Kreuzgang. Schliesslich sollte ich auch noch etwas arbeiten ...Die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu ihrer Wiederwahl gratuliert. Es sei der "Tag der evangelischen Frauen", sagte Käßmann am Mittwoch in Ulm, nachdem sie am Vormittag zeitgleich zur Bundestagssitzung in Berlin als erste Frau an die Spitze der EKD gewählt worden war. Sie habe ein vertrauensvolles Verhältnis zur protestantischen Kanzlerin und freue sich auf die Zusammenarbeit.
- Lutheraner
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Die Leuenberger Konkordie ist ein kirchliches Konsenspapier, was bedeutet, dass sie die Gemeinsamkeiten des Glaubens der unterzeichnenden Kirchen zum Ausdruck bringt. Du selbst hast die in der Konkordie 'formulierten Grundsätze als Kernstück des "protestantischen Glaubens"' bezeichnet (siehe oben).Granuaile hat geschrieben:Nachdem du nicht locker lässt, muss ich zumindest reagieren. Ich kann die Frage nicht beantworten. Grund ist, weil die Leuenberger Konkordie in meinem Leben bisher eine untergeordnete Rolle gespielt hat, so dass ich nie systematisch geprüft habe, welche Aussagen in der Leuenberger Konkordie mit meinen Glaubensansichten übereinstimmen, welche ihnen widersprechen und von welchen Aussagen - ich muss hier meine fachliche Beschränkung als Nichttheologe offen eingestehen - ich die volle Tragweite nicht zu erkennen vermag. Damit kann ich auch nicht Prozentzahlen angeben.Lutheraner hat geschrieben:@Granuaile:
Was meinst Du?Lutheraner hat geschrieben:Mal ehrlich, wieviel Prozent der Leuenberger Konkordie decken sich mit deinem persönlichen Glauben?Granuaile hat geschrieben:Allenfalls kann man die Leuenberger Konkordie beiziehen und die dort formulierten Grundsätze als Kernstück des "protestantischen Glaubens" betrachten, (....)
http://www.ekd.de/bekenntnisse/143.html
Die Leuenberger Konkordie ist eine Vereinbarung zwischen verschiedenen der evangelischen "Familie" angehörenden Kirchen. Sie hatte von Anfang an den Charakter eines Kompromisses. Nach deren Abschluss wurden nicht plötzlich alle bisher lutherischen und reformierten Kirchen einheitsevangelisch, sondern behielten ihren Charakter bei. Ich denke, es wäre grosser Zufall oder ein Ausdruck geistlichen Gehorsams bis an die Grenze der Selbstaufgabe, wenn jemand jeden einzelnen Satz der Leuenberger Konkordie als für sich selbst vorbehaltlos geltend unterschreiben könnte. Gerade die Leuenberger Konkordie zeigt, wie schwierig der Weg der Ökumene ist und dass ökumenische Bemühungen an Grenzen stossen.
Granuaile hat geschrieben: Du hast mir ein Zitat von Nikolaus Schneider betreffend Bedeutung des Kreuzestods entgegengehalten und mich darauf hingewiesen, dass Nikolaus Schneider hier in Widerspruch zur Leuenberger Konkordie stehe. Du wirst jetzt entsetzt sein, doch ich kann der zitierten Ansicht von Nikolaus Schneider folgen. Ob er und damit auch ich so das Evangelium leugnen, wie du es drastisch ausdrückst, oder ob das Evangelum nicht auch verschieden verstanden werden kann, ist eine andere Frage, die den Gegenstand dieses Treads (Wahl des EKD-Rats und von dessen Vorsitzender) sprengen würde. Jedenfalls sehe ich mich nicht ausserhalb der christlichen Kirche.
Ich zitiere einmal aus der Konkordie:
II b) " In dieser Botschaft wird Jesus Christus bezeugt als der Menschgewordene, in dem Gott sich mit dem Menschen verbunden hat;
als der Gekreuzigte und Auferstandene, der das Gericht Gottes auf sich genommen und darin die Liebe Gottes zum Sünder erwiesen hat, und
als der Kommende, der als Richter und Retter die Welt zur Vollendung führt."
II c) "(...) Wer dem Evangelium vertraut, ist um Christi willen gerechtfertigt vor Gott und von der Anklage des Gesetzes befreit(...)."
II e) "Mit diesem Verständnis des Evangeliums stellen wir uns auf den Boden der altkirchlichen Symbole und nehmen die gemeinsame Überzeugung der reformatorischen Bekenntnisse auf, daß die ausschließliche Heilsmittlerschaft Jesu Christi die Mitte der Schrift und die Rechtfertigungsbotschaft als die Botschaft von der freien Gnade Gottes Maßstab aller Verkündigung der Kirche ist."
III 2. "Im Abendmahl schenkt sich der auferstandene Jesus Christus in seinem für alle dahingegebenen Leib und Blut durch sein verheißendes Wort mit Brot und Wein. So gibt er sich selbst vorbehaltlos allen, die Brot und Wein empfangen; der Glaube empfängt das Mahl zum Heil, der Unglaube zum Gericht."
Ich könnte noch mehrere Zitate bringen. Mal ehrlich, das ist doch weit weg von der reformierten, unierten und teilweise leider auch von der landeskirchlich-lutherischen Glaubensrealität. Die Konkordie ist doch nach heutigen Maßstäben fast schon evangelikal. Meinst Du nicht?
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
@ overkott
Obwohl die Diskussion hier eigentlich weit vom Thema abgleitet, eine letzte Bemerkung meinerseits hier in diesem Strang.
Was Du bringst ist m.E. ein weiterer "Eiertanz", der zu nichts führt. Auch nicht zu einer Rechtfertigung des Gesülzes von Schneider und Zollitsch, die den Opfertod Jesu Christi in einer radikalen Form "vermenschlichen" und verniedlichen und degradieren, d.h. auf die menschliche Ebene herunterzerren und umdeuten. Hier findet einfach eine Relativierung statt, die vom eigentlichen Inhalt des Opfertod wegführt.
Ein einfacher Blick mit wenigen Worten in die Enzyklika Deus Caritas Est vom 25.12.2005 genügt um alles zu sagen.
Obwohl die Diskussion hier eigentlich weit vom Thema abgleitet, eine letzte Bemerkung meinerseits hier in diesem Strang.
Was Du bringst ist m.E. ein weiterer "Eiertanz", der zu nichts führt. Auch nicht zu einer Rechtfertigung des Gesülzes von Schneider und Zollitsch, die den Opfertod Jesu Christi in einer radikalen Form "vermenschlichen" und verniedlichen und degradieren, d.h. auf die menschliche Ebene herunterzerren und umdeuten. Hier findet einfach eine Relativierung statt, die vom eigentlichen Inhalt des Opfertod wegführt.
Ein einfacher Blick mit wenigen Worten in die Enzyklika Deus Caritas Est vom 25.12.2005 genügt um alles zu sagen.
12. Haben wir bisher überwiegend vom Alten Testament gesprochen, so ist doch immer schon die innere Durchdringung der beiden Testamente als der einen Schrift des christlichen Glaubens sichtbar geworden. Das eigentlich Neue des Neuen Testaments sind nicht neue Ideen, sondern die Gestalt Christi selber, der den Gedanken Fleisch und Blut, einen unerhörten Realismus gibt. Schon im Alten Testament besteht das biblisch Neue nicht einfach in Gedanken, sondern in dem unerwarteten und in gewisser Hinsicht unerhörten Handeln Gottes. Dieses Handeln Gottes nimmt seine dramatische Form nun darin an, daß Gott in Jesus Christus selbst dem ,,verlorenen Schaf’’, der leidenden und verlorenen Menschheit, nachgeht. Wenn Jesus in seinen Gleichnissen von dem Hirten spricht, der dem verlorenen Schaf nachgeht, von der Frau, die die Drachme sucht, von dem Vater, der auf den verlorenen Sohn zugeht und ihn umarmt, dann sind dies alles nicht nur Worte, sondern Auslegungen seines eigenen Seins und Tuns. In seinem Tod am Kreuz vollzieht sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben und zu retten — Liebe in ihrer radikalsten Form. Der Blick auf die durchbohrte Seite Jesu, von dem Johannes spricht (vgl. 19, 37), begreift, was Ausgangspunkt dieses Schreibens war: ,,Gott ist Liebe’’ (1 Joh 4, 8 ) . Dort kann diese Wahrheit angeschaut werden.
Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Naja, die Protestanten geben ja auch immer ihren Senf dazu, wenn in Rom anderwo ein katholischer Sack Reis umfällt...Lutheraner hat geschrieben:@Pilger: die Ansichten der röm.-kath. Kirche sind für Frau Käßmann und alle anderen evangelischen Christen irrelevant. Was Du zusammenschreibst ergibt darüber hinaus keinen Sinn. Spar Dir Deine Schreibarbeit.
Nun gut. Mein erster Gedanke als ich vom Wahlausgang hörte war: Blos gut, dass ich dieser "Verein" nicht mehr angehöre. Ich halte die Wahl für sehr problematisch. Es gibt Landeskirchen, wo anläßlich einer Scheidung (selbst dann, wenn die "Schuld" ganz eindeutig auf der anderen Seite liegt) ein Pfarrer aus dem Amt gejagt wird. Selbst dann ist dieses Vorgehen unausweichlich, wenn sich die Gemeinde die Scheidung akzeptiert und sich sogar z. T. eine breite Öffentlichkeit für den "Deliquenten" einsetzt. Und nun wird eine Bischöfin, die sich anscheinden problemlos einfach mal so scheiden läßt, auf solch einen Posten gehoben? Was soll sich da das einfachen Kirchenmitglied denke, dass seinen vertrauten Hirte aufgrund dessen Scheidung verloren hat, über Montate mit Aushilfen hingehalten wird und letztlich in eine seelsorgerisch ungewisse Zukunft blickt? Ich nenne soetwas Doppelmoral, auch wenn ich seit ca. einem halben Jahr (glücklich) katholisch bin.
Außerdem sitzen im Tat der EKD insgesamt zu viele Grüne, was einen sehr unausgewogenen Kurs befürchten läßt.
"In necessariis unitas, in non-necessariis libertas, in utrisque caritas."
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
"Man muss sich aber klarmachen, dass Krisenzeiten des Zölibats auch immer Krisenzeiten der Ehe sind." BXVI.
Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Ja? In welchen Landeskirchen wird man denn als geschiedener Pfarrer davongejagt?Jacinta hat geschrieben:Naja, die Protestanten geben ja auch immer ihren Senf dazu, wenn in Rom anderwo ein katholischer Sack Reis umfällt...Lutheraner hat geschrieben:@Pilger: die Ansichten der röm.-kath. Kirche sind für Frau Käßmann und alle anderen evangelischen Christen irrelevant. Was Du zusammenschreibst ergibt darüber hinaus keinen Sinn. Spar Dir Deine Schreibarbeit.![]()
Nun gut. Mein erster Gedanke als ich vom Wahlausgang hörte war: Blos gut, dass ich dieser "Verein" nicht mehr angehöre. Ich halte die Wahl für sehr problematisch. Es gibt Landeskirchen, wo anläßlich einer Scheidung (selbst dann, wenn die "Schuld" ganz eindeutig auf der anderen Seite liegt) ein Pfarrer aus dem Amt gejagt wird. Selbst dann ist dieses Vorgehen unausweichlich, wenn sich die Gemeinde die Scheidung akzeptiert und sich sogar z. T. eine breite Öffentlichkeit für den "Deliquenten" einsetzt. Und nun wird eine Bischöfin, die sich anscheinden problemlos einfach mal so scheiden läßt, auf solch einen Posten gehoben? Was soll sich da das einfachen Kirchenmitglied denke, dass seinen vertrauten Hirte aufgrund dessen Scheidung verloren hat, über Montate mit Aushilfen hingehalten wird und letztlich in eine seelsorgerisch ungewisse Zukunft blickt? Ich nenne soetwas Doppelmoral, auch wenn ich seit ca. einem halben Jahr (glücklich) katholisch bin.
Außerdem sitzen im Tat der EKD insgesamt zu viele Grüne, was einen sehr unausgewogenen Kurs befürchten läßt.
Das wäre in der Tat unschön, wenn man dann eine geschiedene Bischöfin zu Chefin der gesamten EKD wählen würde. Wahrlich doppelzüngig.
Und warum wird man überhaupt davongejagt? Scheidung ist doch für Protestanten nicht gar so schlimm, da die Ehe "ein weltlich Ding" sei? Oder habe ich da was missverstanden...?
Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104
User hat sich vom KG verabschiedet
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Re: "Tag der evangelischen Frauen"
Tag der geschiedenen ev. Frauen hätte sie besser gesagt. Die hat doch nicht alle Tassen im Schrank. Kein Wunder, dass ihr Mann sich eine andere Frau zulegte.Granuaile hat geschrieben:Hurra, Deutschland hat einen neuen Feiertag. Der 28. Oktober ist der "Tag der evangelischen Frauen". So nachzulesen auf der Website der EKD
Die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu ihrer Wiederwahl gratuliert. Es sei der "Tag der evangelischen Frauen", sagte Käßmann am Mittwoch in Ulm, nachdem sie am Vormittag zeitgleich zur Bundestagssitzung in Berlin als erste Frau an die Spitze der EKD gewählt worden war. Sie habe ein vertrauensvolles Verhältnis zur protestantischen Kanzlerin und freue sich auf die Zusammenarbeit.
Zuletzt geändert von Edi am Mittwoch 28. Oktober 2009, 15:41, insgesamt 4-mal geändert.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
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Re: Wahl des Rates und des Ratsvorsitzenden der EKD 2009 ff.
Das war mal früher, vielleicht so 50 Jahre her. Damals durften geschiedene Pfarrer nicht mehr ihr Amt ausüben und wurden u.a. als Lehrer für Reliunterricht eingesetzt. Später wurden sie nur versetzt.Christ86 hat geschrieben: Ja? In welchen Landeskirchen wird man denn als geschiedener Pfarrer davongejagt?![]()
Das wäre in der Tat unschön, wenn man dann eine geschiedene Bischöfin zu Chefin der gesamten EKD wählen würde. Wahrlich doppelzüngig.
Und warum wird man überhaupt davongejagt? Scheidung ist doch für Protestanten nicht gar so schlimm, da die Ehe "ein weltlich Ding" sei? Oder habe ich da was missverstanden...?
Zuletzt geändert von Edi am Mittwoch 28. Oktober 2009, 16:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
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