Fürbitte durch Maria- warum?
Maria und die Christenheit
Morgen ist ja Neujahr. Und da feiern wir Christen ja das Hochfest der Gottesmutter Maria. Als solche wird Maria ja auch in Gliedkirchen des evangelischen Weltkirchenrates verehrt. Dazu habe ich hier von der Karl Leisner Jugend einen Predigtvorschlag vorgestellt, der sich mit marianischer Frömmigkeit kritisch auseinandersetzt. Robert K. hat auf die "Miterlöserin" hingewiesen. Diese Lehre ist nicht katholisch im engeren Sinn, aber durchaus christlich im weiteren Sinn. Deshalb habe ich den Predigtvorschlag auch hierhin gestellt. Dass er verschoben wurde, lässt fragen, wie frei Freikirchliche denn nun wirklich sind.
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Re: Maria und die Christenheit
Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich habe auf den häretischen Gehalt dieser Lehre hingewiesen.overkott hat geschrieben:Robert K. hat auf die "Miterlöserin" hingewiesen.
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rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
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Re: Maria und die Christenheit
So frei, dass sie ohne menschliche Fürsprecher ständig und ungehindert vor Gott durch Jesus Christus erscheinen können.overkott hat geschrieben: Dass er verschoben wurde, lässt fragen, wie frei Freikirchliche denn nun wirklich sind.
Meine Meinung zu dem was die rkK Maria angetan hat, dürfte bekannt sein.
Ich sehe in ihr eine tief gläubige Frau der Glauben nachahmend, ich mein Christsein lebe, nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Re: Maria und die Christenheit
Das kann jeder Christ, ob Katholik oder wer auch immer. Es ist kein unbedingtes MUSS Maria oder die Heiligen anzurufen, man kann es aber.asderrix hat geschrieben:So frei, dass sie ohne menschliche Fürsprecher ständig und ungehindert vor Gott durch Jesus Christus erscheinen können..overkott hat geschrieben: Dass er verschoben wurde, lässt fragen, wie frei Freikirchliche denn nun wirklich sind.
Aber erst gestern habe ich von einer Freikirche gelesen, dass die die Bibel wortwörtlich für inspiriert halten.
So einen Unsinn kann eigentlich nur eine Sekte bringen. Und bei denen ist es umso schlimmer, als da studierte und promovierte Theologen dabei sind. Ich lang mir da an den Kopf wie die die Menschen verarschen.
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Re: Maria und die Christenheit
Was ist denn der evangelische Weltkirchenrat und welches sind seine Gliedkirchen?overkott hat geschrieben:Morgen ist ja Neujahr. Und da feiern wir Christen ja das Hochfest der Gottesmutter Maria. Als solche wird Maria ja auch in Gliedkirchen des evangelischen Weltkirchenrates verehrt.
Davon habe ich noch nie gehört. Mir ist auch keine evangelische Kirche bekannt, die Maria als Gottesmutter verehrt. Der Begrff Gottesmutter ist theologisch sehr fragwürdig und irreführend. Wir sollten Maria lieber als "Theotokos" (Gottesgebärerin) bezeichnen und immer daran denken, dass hinter diesem Begriff eine christologische und keine marianische Bedeutung steckt.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
Re: Maria und die Christenheit
Wenn du schon meinst der Begriff Gottesmutter sei fragwürdig, dann ist es der der Gottesgebärerin ebenso. Gebären kann auch nur eine Frau, also eine Mutter, demnach ist beides ziemlich dasselbe. Auf das Niveau gewisser Freikirchen, die beim Begriff Gottesmutter glauben sagen zu müssen, Gott habe keine Mutter und nicht mal verstehen wollen, dass mit Gott Jesus gemeint ist, willst du dich ja wohl hoffentlich nicht begeben.Lutheraner hat geschrieben:Was ist denn der evangelische Weltkirchenrat und welches sind seine Gliedkirchen?overkott hat geschrieben:Morgen ist ja Neujahr. Und da feiern wir Christen ja das Hochfest der Gottesmutter Maria. Als solche wird Maria ja auch in Gliedkirchen des evangelischen Weltkirchenrates verehrt.
Davon habe ich noch nie gehört. Mir ist auch keine evangelische Kirche bekannt, die Maria als Gottesmutter verehrt. Der Begrff Gottesmutter ist theologisch sehr fragwürdig und irreführend. Wir sollten Maria lieber als "Theotokos" (Gottesgebärerin) bezeichnen und immer daran denken, dass hinter diesem Begriff eine christologische und keine marianische Bedeutung steckt.
Liebe Leute,
zum Jahresabschluss antworte ich mal auf die witzige Art...
Wie Ihr vielleicht wisst, gehöre auch ich einer Freikirche an...
Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine (Wieder-)Täufergemeinde, sondern um die SELK. Das ist immerhin die Lutherische Kirche in Deutschland und eigentlich auch als Gliedkirche des Internationalen Lutherischen Rates als reorganisierte katholische und orthodoxe Kirche auf dem deutschen Hoheitsgebietes anzusehen, was wir allerdings aus Gründen der Rücksichtsnahme auf unsere christlichen Mitgeschwister in der RKK i.d.R. nicht all zu laut artikulieren.
Dafür haben wir sie viel zu lieb...:herz:
Als Glieder der wahrhaft Katholischen Kirche schämen wir uns folglich auch nicht, Maria, die Mutter unseres Herrn und Heilandes, als „Mutter Gottes“ bzw. „Gottesmutter“ zu bezeichnen. Diese Bezeichnung ist jedenfalls folgerichtig, wenn man das 3. ökumenische Konzil von Ephesus akzeptiert. Darüber hinaus kann ich Euch als juristisch halbwegs gebildeter Mann mit gutem Gewissen sagen, dass Maria auch juristisch gesehen die Mutter Gottes ist (von u.a. fehlenden Geburtsurkunden soll mal abgesehen werden):
„Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.“ (§ 1591 BGB) Ja, so steht es im Gesetz!
Do biste baff asderrix, nett wohr?
Jemand, der die Zwei-Naturen-Lehre Christi nicht leugnet, muss es somit als rechtswissenschaftlich festgestellt hinnehmen, dass Maria die Mutter Gottes ist.
Die Bezeichnung bzw. der Titel „Mutter Gottes“ findet auch in unseren Bekenntnisschriften ihre bzw. seine Grundlage. So steht z. B. in der Apologie Art. XXI Abs. 27 ausdrücklich:
„Ob nun gleich Maria, die Mutter Gottes...“
Aber nicht nur dort, sondern auch in der Konkordienformel, und zwar im VIII. Artikel und 12. Absatz, bekommt man folgendes zu lesen:
„Daher glauben, lehren und bekennen wir, das Maria nicht einen bloßen, pur lauteren Menschen, sondern den wahrhaftigen Sohn Gottes empfangen und geboren habe, darum sie auch recht [mit Recht] die Mutter Gottes genannt wird und auch wahrhaftig ist.“
Daher kann der Pfarrer der SELK-Gemeinde in Görlitz als bekenntnistreuer Lutheraner auch auf der Internetseite seiner Gemeinde schreiben:
Euch allen wünsche ich ein gesegnetes Jahr 2008!
Prost Neujahr!
Liebe Grüße
Marcus
zum Jahresabschluss antworte ich mal auf die witzige Art...
Wie Ihr vielleicht wisst, gehöre auch ich einer Freikirche an...
Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine (Wieder-)Täufergemeinde, sondern um die SELK. Das ist immerhin die Lutherische Kirche in Deutschland und eigentlich auch als Gliedkirche des Internationalen Lutherischen Rates als reorganisierte katholische und orthodoxe Kirche auf dem deutschen Hoheitsgebietes anzusehen, was wir allerdings aus Gründen der Rücksichtsnahme auf unsere christlichen Mitgeschwister in der RKK i.d.R. nicht all zu laut artikulieren.
Dafür haben wir sie viel zu lieb...:herz:
Als Glieder der wahrhaft Katholischen Kirche schämen wir uns folglich auch nicht, Maria, die Mutter unseres Herrn und Heilandes, als „Mutter Gottes“ bzw. „Gottesmutter“ zu bezeichnen. Diese Bezeichnung ist jedenfalls folgerichtig, wenn man das 3. ökumenische Konzil von Ephesus akzeptiert. Darüber hinaus kann ich Euch als juristisch halbwegs gebildeter Mann mit gutem Gewissen sagen, dass Maria auch juristisch gesehen die Mutter Gottes ist (von u.a. fehlenden Geburtsurkunden soll mal abgesehen werden):
„Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.“ (§ 1591 BGB) Ja, so steht es im Gesetz!
Do biste baff asderrix, nett wohr?
Jemand, der die Zwei-Naturen-Lehre Christi nicht leugnet, muss es somit als rechtswissenschaftlich festgestellt hinnehmen, dass Maria die Mutter Gottes ist.
Die Bezeichnung bzw. der Titel „Mutter Gottes“ findet auch in unseren Bekenntnisschriften ihre bzw. seine Grundlage. So steht z. B. in der Apologie Art. XXI Abs. 27 ausdrücklich:
„Ob nun gleich Maria, die Mutter Gottes...“
Aber nicht nur dort, sondern auch in der Konkordienformel, und zwar im VIII. Artikel und 12. Absatz, bekommt man folgendes zu lesen:
„Daher glauben, lehren und bekennen wir, das Maria nicht einen bloßen, pur lauteren Menschen, sondern den wahrhaftigen Sohn Gottes empfangen und geboren habe, darum sie auch recht [mit Recht] die Mutter Gottes genannt wird und auch wahrhaftig ist.“
Daher kann der Pfarrer der SELK-Gemeinde in Görlitz als bekenntnistreuer Lutheraner auch auf der Internetseite seiner Gemeinde schreiben:
So, das war meine letzte Unterrichtseinheit in Sachen Fundamentaltheologie in diesem Jahr......Sie (SELK) erweist der Jungfrau und Gottesmutter Maria, den Aposteln und Evangelisten, den Märtyrern und Lehrern der Christenheit die ihnen nach dem Zeugnis der Hl. Schrift auch zukommende Ehre und Achtung und gedenkt ihrer auch in den Gottesdiensten.
http://www.lutherische-kirche-goerlitz. ... laube.html
Euch allen wünsche ich ein gesegnetes Jahr 2008!
Prost Neujahr!
Liebe Grüße
Marcus
Ne mich schockt scho längst nischt mehr.Marcus hat geschrieben:
Do biste baff asderrix, nett wohr?![]()
Die Gottes mutter, - gebärerin Thematik, hab ich hier übrigens garnet rein gebracht.
Wenn du Maria aber als solche brauchst, bitteschön, ich verbiete es niemand.
Ich sehe es so, dass die Gottheit in ihrer Fülle, nicht von einem Mensch geboren werden konnte, sondern nur der Teil der Gottheit, der sich im menschgewordenen Christus uns offenbarte.
Aber nu geh ich zu Bett.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Maria ist Vorbild im Glauben. Deshalb feiern wir heute ihr Fest. Guter Hoffnung und von Liebe erfüllt, öffnet sie sich dem Wort Gottes und bringt das erlösende Wort zur Welt. In ihr wird Jesus Christus Mensch. Dabei ist Maria keineswegs nur eine Gebärerin. Sie ist seine liebende Mutter. Mit verklärtem Blick betrachtet sie ihr Kind in der Krippe. Für sie ist ihr Sohn ein König. Und er soll es bleiben. Ein Leben lang. Maria wird durch das Wort zuerst erlöst. Ja, Maria ist wirklich eine Selige.
-
Raphael
Könntest Du mir 'mal erklären, was ein "Teil" einer Gottheit sein soll?asderrix hat geschrieben:Ich sehe es so, dass die Gottheit in ihrer Fülle, nicht von einem Mensch geboren werden konnte, sondern nur der Teil der Gottheit, der sich im menschgewordenen Christus uns offenbarte.
Was machen beispielsweise die anderen "Teile" der Gottheit, wenn sich der eine "Teil" der Gottheit offenbart?
Und da Du ja dem Kreis der Sola-Scriptura-Jünger zuzurechnen bist noch eine Frage nach der entsprechenden Belegstelle in der Heiligen Schrift der Christenheit.
Vielen Dank für Deine Mühe und ansonsten ein frohes neues Jahr ..............
- Robert Ketelhohn
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Solche Mißverständnisse entstehen, wenn man nach Jahrhunderten
oder Jahrtausenden die Kirche neu erfinden will.
Gott ist nicht teilbar. Gott ist nur Einer, der Vater, der Sohn und der
Heilige Geist. Und in Jesus von Nazareth, dem Christus, sind Gott und
Mensch eine einzige Person: »unvermischt, unwandelbar, ungeteilt
und unscheidbar«.
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Maria ist jedenfalls überhaupt kein Teil der Gottheit, wenn diese auch tief verborgen unter ihrem Herzen geruht hat.Raphael hat geschrieben:Könntest Du mir 'mal erklären, was ein "Teil" einer Gottheit sein soll?asderrix hat geschrieben:Ich sehe es so, dass die Gottheit in ihrer Fülle, nicht von einem Mensch geboren werden konnte, sondern nur der Teil der Gottheit, der sich im menschgewordenen Christus uns offenbarte.
Was machen beispielsweise die anderen "Teile" der Gottheit, wenn sich der eine "Teil" der Gottheit offenbart?
Und da Du ja dem Kreis der Sola-Scriptura-Jünger zuzurechnen bist noch eine Frage nach der entsprechenden Belegstelle in der Heiligen Schrift der Christenheit.
Vielen Dank für Deine Mühe und ansonsten ein frohes neues Jahr ..............
Nein, wenn ich das begreifen könnte, wäre Gott nicht mehr Gott.Raphael hat geschrieben: Könntest Du mir 'mal erklären, was ein "Teil" einer Gottheit sein soll?
Was machen beispielsweise die anderen "Teile" der Gottheit, wenn sich der eine "Teil" der Gottheit offenbart?
Fakt ist, in Christus kam die ganze Gottheit zu uns, aber neben der menschlichen Erscheinungsform Gottes in Christus, gab es gleichzeitig noch Gott Vater, den wir erahnen aber nicht erkennen können, außerdem den Heiligen Geist, der uns erst nach der Himmelfahrt Christi offenbart wurde.
Das ist ein Dualismus, der unserem menschlichen Verstand einfach verschlossen ist, ja der sich nach Menschlicher Vernunft sogar zu widersprechen scheint.
Hier bist du auf dem Holzweg, ich bin ein Jünger Christi.Und da Du ja dem Kreis der Sola-Scriptura-Jünger zuzurechnen bist
Wofür, das Maria Gottesmutter genannt wird, da weiß ich keine.noch eine Frage nach der entsprechenden Belegstelle in der Heiligen Schrift der Christenheit.
Zuletzt geändert von asderrix am Dienstag 1. Januar 2008, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Solche Mißverständnisse entstehen, wenn man nach Jahrhunderten
oder Jahrtausenden die Kirche neu erfinden will.
Solche Missverständnisse sieht man wenn man Tradition nicht dem Wort Gottes unterordnet und für Reformation deshalb kein Platz ist.
Siehe meine Antwort an Raphael.Gott ist nicht teilbar. Gott ist nur Einer, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Und in Jesus von Nazareth, dem Christus, sind Gott und Mensch eine einzige Person: »unvermischt, unwandelbar, ungeteilt und unscheidbar«.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
- FranzSales
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Wenn du Maria aber als solche brauchst, bitteschön, ich verbiete es niemand.
Es geht nicht darum, was wir brauchen, sondern was Maria tatsächlich ist.
Christus ist als Person Fleisch/Mensch geworden und nicht als eine Teilmenge der Gottheit.Ich sehe es so, dass die Gottheit in ihrer Fülle, nicht von einem Mensch geboren werden konnte, sondern nur der Teil der Gottheit, der sich im menschgewordenen Christus uns offenbarte.
Und natürlich war in dieser Person auch die Fülle der Gottheit enthalten.
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig ( Kol 2,9).
Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, / um durch ihn alles zu versöhnen./ Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, / der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut (1,19.)
"Herr Jesus Christus, wir beten Dich an und benedeien Dich. In Deinem Heiligen Kreuz hast Du die Welt erlöst."
Die Schrif ist Hervorragender Teil der Tradition, nicht Götze derselben.asderrix hat geschrieben: Solche Missverständnisse sieht man wenn man Tradition nicht dem Wort Gottes unterordnet und für Reformation deshalb kein Platz ist.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
Ja das schrieb ich bereits, was ist aber mit dem anderen, dass Gott Vater und auch der Heilige Geist nicht gleich Gott Sohn in Menschengestalt sind. Das es da einen Nachgewiesenen Unterschied gibt, in dem Christus zum Vater spricht, vom Vater bezeugt wird, indem Christus darauf hinweist, dass er den Heiligen Geist als Sachwalter sendet?FranzSales hat geschrieben: Christus ist als Person Fleisch/Mensch geworden und nicht als eine Teilmenge der Gottheit.
Und natürlich war in dieser Person auch die Fülle der Gottheit enthalten.
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig ( Kol 2,9).
Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, / um durch ihn alles zu versöhnen./ Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, / der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut (1,19.)
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Das Bekenntnis von Ephesus hat geschrieben:
Wir sagen,
daß das Wort,
indem es das mit einer vernunftbegabten Seele beseelte Fleisch
mit sich selbst der Hypostase nach einte,
auf unbegreifliche Weise Mensch geworden ist,
nicht allein seinem Willen entsprechend,
auch nicht allein gleichsam in der Annahme einer Person;
ferner behaupten wir,
dass die Naturen,
die sich zu einer wahrhaftigen Einheit verbunden haben
zwar verschieden sind
Christus und der Sohn aber einer aus beiden ist,
nicht weil der Unterschied der Naturen
wegen der Einung aufgehoben wäre,
sondern wiel die Gottheit und Menschheit
durch die geheimnisvolle Verbindung
zu einer Einheit uns den einen Herrn und Christus
gebildet haben.
Von ihm wird gesagt,
daß es schon vom Mutterschoß her geeint
die fleischliche Geburt auf sich genommen hat.
Darum haben die Väter
die heilige Jungfrau Gottesgebärerin genannt.
Re: Maria und die Christenheit
Ist jetzt ein bißchen außerhalb der eigentlichen Diskussion, aber …Edi hat geschrieben:Aber erst gestern habe ich von einer Freikirche gelesen, dass die die Bibel wortwörtlich für inspiriert halten.
So einen Unsinn kann eigentlich nur eine Sekte bringen. Und bei denen ist es umso schlimmer, als da studierte und promovierte Theologen dabei sind. Ich lang mir da an den Kopf wie die die Menschen verarschen.
Ich weiß nicht, um welche christliche Gemeinschaft es im konkreten Fall geht, halte es aber für problematisch, den Glauben an eine wortwörtliche Inspiration der hl. Schrift als "Unsinn", "Kennzeichen einer Sekte" und "Menschenverarschung" zu bezeichnen. Die nachfolgend zitierten anerkannten Väter und Lehrer der Kirche haben solche Vorwürfe zum Beispiel gewiß nicht verdient.
Cyrill von Jerusalem:
„Ich möchte, daß ihr euch noch an jene letzthin gegebenen Lehren erinnert und wohl wisset, daß nicht der eine Geist im Gesetze und in den Propheten und ein anderer in den Evangelien und in den Aposteln gewesen ist, daß es vielmehr ein und derselbe Hl. Geist ist, welcher im Alten und Neuen Testamente die göttlichen Schriften diktiert hat.“
(Katechesen an die Täuflinge 17,5)
Gregor von Nazianz:
„(Wir dehnen) die Sorgfalt des Geistes auch auf die kleinsten Zeichen und Striche aus.“[/I]
(2. Rede 105)
Augustinus:
„An der Irrtumslosigkeit dieser Schriften … zu zweifeln, wäre Sünde.“
(82. Brief 1,3)
Gregor von Nyssa:
“Alles, was die Schrift sagt, sind Worte des Heiligen Geistes.“
(Eun. 3,5,13)
Gnade und Friede!
Er kennet seine Scharen / am Glauben, der nicht schaut / und doch dem Unsichtbaren, als säh er ihn, vertraut;
der aus dem Wort gezeuget / und durch das Wort sich nährt / und vor dem Wort sich beuget / und mit dem Wort sich wehrt.
der aus dem Wort gezeuget / und durch das Wort sich nährt / und vor dem Wort sich beuget / und mit dem Wort sich wehrt.
@Mellon
Wortwörtliche Inspiration würde ja bedeuten, dass Gott bzw. der heilige Geist jeden Satz diktiert hat und diese Meinung ist ganz einfach Unsinn, egal wer das nun gesagt haben mag, erst recht, wenn man noch meint Punkt und Komma, seien auch diktiert. Dabei denke man auch daran, dass es vom NT die Texte in der damaligen aramäischen bzw. hebräischen Sprache gar nicht mehr gibt.
Dagegen ist unbestritten, dass der heilige Geist bei der Niederschrift der Texte der Schrift am Wirken war, aber doch nicht pauschal in der Diktatform.
Nehmen wir mal die Apokalypse als Beispiel, da ist der Text aus einer Vision des Johannes hervorgegangen, das kann man als Direktinspiration bezeichnen. Ebenso kann man auch manche Worte der alttestamentlichen Propheten als direkte Inspiration Gottes bezeichnen, vor allem jene, wo Gott selber durch sie spricht und wo es z.B. heisst: ...und der Herr sprach zu mir...", aber das alles gilt ja nicht für den gesamten Bibeltext.
Wortwörtliche Inspiration würde ja bedeuten, dass Gott bzw. der heilige Geist jeden Satz diktiert hat und diese Meinung ist ganz einfach Unsinn, egal wer das nun gesagt haben mag, erst recht, wenn man noch meint Punkt und Komma, seien auch diktiert. Dabei denke man auch daran, dass es vom NT die Texte in der damaligen aramäischen bzw. hebräischen Sprache gar nicht mehr gibt.
Dagegen ist unbestritten, dass der heilige Geist bei der Niederschrift der Texte der Schrift am Wirken war, aber doch nicht pauschal in der Diktatform.
Nehmen wir mal die Apokalypse als Beispiel, da ist der Text aus einer Vision des Johannes hervorgegangen, das kann man als Direktinspiration bezeichnen. Ebenso kann man auch manche Worte der alttestamentlichen Propheten als direkte Inspiration Gottes bezeichnen, vor allem jene, wo Gott selber durch sie spricht und wo es z.B. heisst: ...und der Herr sprach zu mir...", aber das alles gilt ja nicht für den gesamten Bibeltext.
-
Raphael
Warum?asderrix hat geschrieben:Nein, wenn ich das begreifen könnte, wäre Gott nicht mehr Gott.Raphael hat geschrieben:Könntest Du mir 'mal erklären, was ein "Teil" einer Gottheit sein soll?
Was machen beispielsweise die anderen "Teile" der Gottheit, wenn sich der eine "Teil" der Gottheit offenbart?
GOTT hat sich doch auch ergreifen lassen, als ER als Jesus Christus hier auf Erden weilte ..........
Einen Dualismus kann ich dort nicht erkennen, aber Deine Formulierungen lesen sich sehr tritheistisch.asderrix hat geschrieben:Fakt ist, in Christus kam die ganze Gottheit zu uns, aber neben der menschlichen Erscheinungsform Gottes in Christus, gab es gleichzeitig noch Gott Vater, den wir erahnen aber nicht erkennen können, außerdem den Heiligen Geist, der uns erst nach der Himmelfahrt Christi offenbart wurde.
Das ist ein Dualismus, der unserem menschlichen Verstand einfach verschlossen ist, ja der sich nach Menschlicher Vernunft sogar zu widersprechen scheint.
Was sagst Du denn zu der Bibelstelle im Johannes-Evangelium 14,9:
Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
Stehst Du nun zu dem reformatorischen Prinzip Sola Scriptura oder nicht?asderrix hat geschrieben:Hier bist du auf dem Holzweg, ich bin ein Jünger Christi.Raphael hat geschrieben:Und da Du ja dem Kreis der Sola-Scriptura-Jünger zuzurechnen bist
Nein, eine solche Stelle meinte ich nicht!asderrix hat geschrieben:Wofür, das Maria Gottesmutter genannt wird, da weiß ich keine.Raphael hat geschrieben:noch eine Frage nach der entsprechenden Belegstelle in der Heiligen Schrift der Christenheit.
Ich meinte eine Stelle in der Heiligen Schrift in der steht, daß sich Jesus Christus als ein "Teil" einer Gottheit offenbart hat.
-
Raphaela
- Beiträge: 5483
- Registriert: Dienstag 11. September 2007, 17:53
- Wohnort: Erzbistum Freiburg;südlichster Südschwarzwald "Dreiland": CH-D-F
Vielleicht hat hier jemand etwas unglücklich ausgedrückt?Raphael hat geschrieben:Könntest Du mir 'mal erklären, was ein "Teil" einer Gottheit sein soll?
Was machen beispielsweise die anderen "Teile" der Gottheit, wenn sich der eine "Teil" der Gottheit offenbart?
Es gibt einen dreifaltigen Gott, einen Gott in drei Personen. Daher könnte als "Teil" einer Gottheit z. B. jeder einzele der drei Personen gemeint sein:
Vater
Sohn
Heiliger Geist
Was der Sohn während Seines Erdenlebens gemacht hat, wissen wir aus der Bibel.
Der Heilige Geist wurde am Pfingstfest gesandt und wirkt auch heute.
Gott-Vater ist z. B. "Schöpfer des Himmels und der Erde...."
Sprich dir mal das apostolische Glaubensbekenntnis vor, dann erfähst du mehr von dem dreifaltigen Gott
Nein. Das waer Diktat, wie beim Koran vorgeblicherweise, nicht Inspiration.Edi hat geschrieben:@Mellon
Wortwörtliche Inspiration würde ja bedeuten, dass Gott bzw. der heilige Geist jeden Satz diktiert hat.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
Wenn aber von wortwörtlich die Rede ist, dann kommt das ja im Ergebnis einem Diktat gleich. Jakob Lorber will ja auch die Stimme Gottes gehört haben und hat als sog. "Schreibknecht Gottes" eine ganze Menge Bücher geschrieben, zum Teil mit sehr fragwürdigem Inhalt.Linus hat geschrieben:Nein. Das waer Diktat, wie beim Koran vorgeblicherweise, nicht Inspiration.Edi hat geschrieben:@Mellon
Wortwörtliche Inspiration würde ja bedeuten, dass Gott bzw. der heilige Geist jeden Satz diktiert hat.
Nein. Wenn du mir Wort fuer Wort was sagst, muss ich es nicht ebenso aufschreiben. Ich kann den Sinngehalt des Gesagten auch anders wiedergeben. Das glauben wir auch bei den Autoren der Bibel.
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Man kann das machen, aber ob man dann von wortwörtlich reden kann, gar mit Komma und Punkt, ist eine andere Frage. Es gibt ja solche Leute, die meinen, es sei so gewesen. Ich kannte mal jemand, der mir eine geistliche Wahrheit infrage stellte, weil ich sie nicht aus der Bibel wortwörtlich zitieren konnte. Sie stand aber sogar drin, wie ich Monate später zufällig anhand eines Buches gesehen habe.Linus hat geschrieben:Nein. Wenn du mir Wort fuer Wort was sagst, muss ich es nicht ebenso aufschreiben. Ich kann den Sinngehalt des Gesagten auch anders wiedergeben. Das glauben wir auch bei den Autoren der Bibel.
Dem Sinne und Grunde nach ist die Schrift sicher inspiriert, aber doch nicht jedes Wort oder jeder historische Bericht.
Die Äusserung von Asderrix ist kennzeichnend die die mangelnde geistliche Flexibilität und noch viel mehr für den Buchstabierglauben der sog. Freikirchen, von was sind die eigentlich frei?Raphaela hat geschrieben:Glaubst du nicht, dass Jesus Gott ist? Und wer ist dessen Mutter, also die Mutter von Gott?asderrix hat geschrieben: [Wofür, das Maria Gottesmutter genannt wird, da weiß ich keine.
Die äussern sich in dem Falle so, dass Gott, der Schöpfer, keine Mutter haben könne. Dass hier aber Jesus gemeint ist, der uns Christen als Gott im Fleische gilt, geht nicht in ihr Spatzenhirn rein. Irgendein Freikirchenpapst, hat ihnen das mit der Muttermilch eingeflösst und daran glauben sie, auch wenn die Definition ganz anders ist. Jesus dagegen war in Gesprächen und auch sonst geistlich ungeheuer beweglich und hat sich nicht an Buchstaben festgefressen.
Zuletzt geändert von Edi am Mittwoch 2. Januar 2008, 09:52, insgesamt 2-mal geändert.
„Nicht kann ein Mensch Gott sehen und leben!“
In Christus hat Gott eine Form gewählt wie er sich und offenbarte und uns den Weg zu seinem Vaterherzen frei machte, einen Weg gewählt, wie er die Schuld die wir verschuldet haben, sühnte, so dass wir freien Zugang zu ihm haben.
Ich weiß, dass die Herrlichkeit Gottes, wie sie uns in Offenbarung am Ende beschrieben wird, von Menschen erst dann erkannt, begriffen und gesehen wird.
Maria gebar in einer ganz normalen Geburt einen, physisch, ganz normalen Knaben. Wer behauptet das der Mensch Maria Gott in all seiner Herrlichkeit und Größe geboren hat, der ...
In Christus hat Gott eine Form gewählt wie er sich und offenbarte und uns den Weg zu seinem Vaterherzen frei machte, einen Weg gewählt, wie er die Schuld die wir verschuldet haben, sühnte, so dass wir freien Zugang zu ihm haben.
Ich weiß, dass die Herrlichkeit Gottes, wie sie uns in Offenbarung am Ende beschrieben wird, von Menschen erst dann erkannt, begriffen und gesehen wird.
Maria gebar in einer ganz normalen Geburt einen, physisch, ganz normalen Knaben. Wer behauptet das der Mensch Maria Gott in all seiner Herrlichkeit und Größe geboren hat, der ...
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