Southern Baptists?Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
M. v. Ebner- Eschenbach
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Die Queen ist nur Oberhaupt der "Church of England", nicht aber der Anglikanischen Gemeinschaft.civilisation hat geschrieben:Nach der Vorstellung des königlichen Camauros folgt hier eine kleine Collage zu Kopfbedeckungen des Oberhaupts der Anglikanischen Gemeinschaft, die sehr deutlich zeigt, wie abwechslungsreich auch die "Haupt"-Bekleidung anläßlich eines Kirchenbesuchs sein kann.
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Wie bewundernswert sind deine Werke, o Herr, alles hast du mit Weisheit gemacht! Ps 104
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Aber immerhin legt sie das Ehrenoberhaupt der Anglik Gem. festChrist86 hat geschrieben:Die Queen ist nur Oberhaupt der "Church of England", nicht aber der Anglikanischen Gemeinschaft.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Inwieweit denkt ihr, dass die von Paulus angeführte Kopfbedeckung der Frau sehr abhängig von kulturellen Aspekten war (und zwar nicht unbedingt jüdischen - er stimmte ja der Beschneidung von Heidenchristen nicht zu).
Inwieweit hat dann das Verschwinden des Kopftuches mit der heutigen gesellschaftlichen / kulturellen Situation und Entwicklung zu tun, in Städten, in Dörfern?
Inwieweit hat dann das Verschwinden des Kopftuches mit der heutigen gesellschaftlichen / kulturellen Situation und Entwicklung zu tun, in Städten, in Dörfern?
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist. Er kommt (im Gegensatz zur Stelle, dass die Frau in der Gemeinde schweige) zum Schluss, dass die Kopfbedeckung der Frau in der Tat eine kulturelle Praxis in der damaligen Gemeinde gewesen wäre. Daraus erwächst auch, dass es nicht per se falsch wäre, wenn heute Frauen ohne Kopfbedeckung in die Kirche gehen. Falsch wäre es dann, wenn sie das aus feministischen Gründen täten, um zu zeigen, dass sie genau die selben Aufgaben wie ein Mann in der Kirche ausfüllen können.
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Wer ist Vater Johannes und was genau hat er wo geschrieben/gesagt?Anselmus hat geschrieben:Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist.
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Es handelt sich um der orthodoxen Priester Johannes Nothhaas aus Mainz, der in Deutschland evangelische und in Griechenland orthodoxe Theologie studiert hat. Der Artikel, von dem Anselmus spricht, wurde in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, deren Name mir entfallen ist. Er ist aber auch online nachzulesen unter http://orthodox-svetigeorgije.ehlgen.info/?page_id=214asderrix hat geschrieben: Wer ist Vater Johannes und was genau hat er wo geschrieben/gesagt?
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Vielen Dank MND. Die online Quelle kannte ich noch nicht. Als Nachtrag: Der Artikel ist in der Zeitschrift "Forum Katholische Theologie" 3/2005 erschienen.
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Danke für die Info. 
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Das erinnert mich an die katholische Vorschrift, dass eine Feuerbestattung erlaubt ist, falls damit nicht die Auferstehung der Toten geleugnet werden soll. Wer also die Auferstehung der Toten leugnet, muss also eine Erdbestattung erhalten, während ein Rechtgläubiger feuerbestattet werden kann.Anselmus hat geschrieben:Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist. Er kommt (im Gegensatz zur Stelle, dass die Frau in der Gemeinde schweige) zum Schluss, dass die Kopfbedeckung der Frau in der Tat eine kulturelle Praxis in der damaligen Gemeinde gewesen wäre. Daraus erwächst auch, dass es nicht per se falsch wäre, wenn heute Frauen ohne Kopfbedeckung in die Kirche gehen. Falsch wäre es dann, wenn sie das aus feministischen Gründen täten, um zu zeigen, dass sie genau die selben Aufgaben wie ein Mann in der Kirche ausfüllen können.
Entsprechend muss nach dem oben Gesagten die Feministin in der Kirche ein Kopftuch tragen, während die rechtgläubige Frau ohne kommen darf …
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Wenn du es so formulierst, klingt es in der Tat komisch.
Aber es müsste meiner Meinung nach anders heißen. Nicht die Feministin darf nicht ohne Kopftuch die Kirche betreten, sondern diejenige, die mit dem Weglassen des Kopftuches quasi einen "feministischen Akt" setzen möchte. Es geht hier nicht um eine allgemeine Disposition der Frau, sondern um die Tat deren Sündhaftigkeit untersucht wird.
Ich find das auch leicht zu verstehen. Solche feministischen Gedanken sind nicht gut für die Seele. Wenn jemand einen solchen feministischen Gedanken durch eine Tat festigen und anderen zeigen möchte, ist das nicht gut für die Seele und sollte unterlassen werden.
Hast du denn den Text gelesen? Meine mehr als kurze Zusammenfassung ist sicherlich völlig unzureichnend.
Aber es müsste meiner Meinung nach anders heißen. Nicht die Feministin darf nicht ohne Kopftuch die Kirche betreten, sondern diejenige, die mit dem Weglassen des Kopftuches quasi einen "feministischen Akt" setzen möchte. Es geht hier nicht um eine allgemeine Disposition der Frau, sondern um die Tat deren Sündhaftigkeit untersucht wird.
Ich find das auch leicht zu verstehen. Solche feministischen Gedanken sind nicht gut für die Seele. Wenn jemand einen solchen feministischen Gedanken durch eine Tat festigen und anderen zeigen möchte, ist das nicht gut für die Seele und sollte unterlassen werden.
Hast du denn den Text gelesen? Meine mehr als kurze Zusammenfassung ist sicherlich völlig unzureichnend.
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Welche Gründe hat es bei den Antiochenern und Griechen?Nassos hat geschrieben:Inwieweit denkt ihr, dass die von Paulus angeführte Kopfbedeckung der Frau sehr abhängig von kulturellen Aspekten war (und zwar nicht unbedingt jüdischen - er stimmte ja der Beschneidung von Heidenchristen nicht zu).
Inwieweit hat dann das Verschwinden des Kopftuches mit der heutigen gesellschaftlichen / kulturellen Situation und Entwicklung zu tun, in Städten, in Dörfern?
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Ich nicht; das Schriftbild ist mir zu anstrengend.Anselmus hat geschrieben:Hast du denn den Text gelesen?
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Seite öffnen. Strg+A, Strg+C.ad-fontes hat geschrieben:Ich nicht; das Schriftbild ist mir zu anstrengend.Anselmus hat geschrieben:Hast du denn den Text gelesen?
Word öffnen. Strg+V, Strg+A.
Den Knopf für Blocksatz oder linksbündigen Flattersatz anklicken.
Lesen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Oder im Firefox: Ansicht -> Webseiten-Stil -> Kein Stil
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Darf man überhaupt kirchlich bestattet werden, wenn man eine solche Häresie vertritt?Galilei hat geschrieben: Wer also die Auferstehung der Toten leugnet, muss also eine Erdbestattung erhalten, während ein Rechtgläubiger feuerbestattet werden kann.
In der Orthodoxie arbeitet man ja viel mit ikonomia, und weniger mit festen Vorschriften. In der Gemeinde von Vater Johannes Nothhaas ist es ja so, dass einige Frauen Kopftuch tragen (vor allem diejenigen aus der ehemaligen UdSSR), während andere es nicht tun. Ich könnte mir also vorstellen, dass wenn in einer solchen Gemeinde einige Frau die Forderung erhebt, zur Priesterin geweiht zu werden o.ä., dass man sie dann auffordert, ein Kopftuch zu tragen, um sich ihrer vorgesehenen Rolle wieder bewusst zu werden.
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Ich meine, dass diese Intention ganz richtig ist. Man sollte nicht immer nach Geboten und Vorschriften fragen, sondern ins eigene Herz schauen, warum man etwas tut. Macht man etwas um des Glaubens und der Kirche Willen, oder ist man längst auf Abwege geraten, und versucht andere Ziele zu verwirklichen? Genau das ist das Problem nicht nur der Bekleidung, der Verhaltensweise, sondern des gesamten Engagements der Laien (Nichtkleriker) in der Kirche.Anselmus hat geschrieben:Wenn du es so formulierst, klingt es in der Tat komisch.
Aber es müsste meiner Meinung nach anders heißen. Nicht die Feministin darf nicht ohne Kopftuch die Kirche betreten, sondern diejenige, die mit dem Weglassen des Kopftuches quasi einen "feministischen Akt" setzen möchte. Es geht hier nicht um eine allgemeine Disposition der Frau, sondern um die Tat deren Sündhaftigkeit untersucht wird.
Ich find das auch leicht zu verstehen. Solche feministischen Gedanken sind nicht gut für die Seele. Wenn jemand einen solchen feministischen Gedanken durch eine Tat festigen und anderen zeigen möchte, ist das nicht gut für die Seele und sollte unterlassen werden.
Hast du denn den Text gelesen? Meine mehr als kurze Zusammenfassung ist sicherlich völlig unzureichnend.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Nein, natürlich nicht. Das macht die Vorschrift zusätzlich unsinnig.Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Darf man überhaupt kirchlich bestattet werden, wenn man eine solche Häresie vertritt?Galilei hat geschrieben: Wer also die Auferstehung der Toten leugnet, muss also eine Erdbestattung erhalten, während ein Rechtgläubiger feuerbestattet werden kann.
Ich verstehe das nach wie vor nicht. Wenn das Kopftuch zur vorgesehenen Rolle der Frau gehört, warum müssen dann nicht alle Frauen eins tragen?Miserere Nobis Domine hat geschrieben:In der Orthodoxie arbeitet man ja viel mit ikonomia, und weniger mit festen Vorschriften. In der Gemeinde von Vater Johannes Nothhaas ist es ja so, dass einige Frauen Kopftuch tragen (vor allem diejenigen aus der ehemaligen UdSSR), während andere es nicht tun. Ich könnte mir also vorstellen, dass wenn in einer solchen Gemeinde einige Frau die Forderung erhebt, zur Priesterin geweiht zu werden o.ä., dass man sie dann auffordert, ein Kopftuch zu tragen, um sich ihrer vorgesehenen Rolle wieder bewusst zu werden.
Oder ist das Kopftuch in so einem Fall als Bußübung zu verstehen? Das entspräche dann aber nicht dem hergebrachten Verständnis.
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Anselmus hat geschrieben:Zum Thema, ob die Bedeckung des Haares bei Frauen kulturell bedingt sei, möchte ich gerne Vater Johannes anführen, der dieses Thema exegetisch angegangen ist. Er kommt (im Gegensatz zur Stelle, dass die Frau in der Gemeinde schweige) zum Schluss, dass die Kopfbedeckung der Frau in der Tat eine kulturelle Praxis in der damaligen Gemeinde gewesen wäre. Daraus erwächst auch, dass es nicht per se falsch wäre, wenn heute Frauen ohne Kopfbedeckung in die Kirche gehen. Falsch wäre es dann, wenn sie das aus feministischen Gründen täten, um zu zeigen, dass sie genau die selben Aufgaben wie ein Mann in der Kirche ausfüllen können.
Wo in dem verlinkten Dokument wird denn das oben von Anselmus Vertretene dargelegt?Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Es handelt sich um der orthodoxen Priester Johannes Nothhaas aus Mainz, der in Deutschland evangelische und in Griechenland orthodoxe Theologie studiert hat. Der Artikel, von dem Anselmus spricht, wurde in einer Fachzeitschrift veröffentlicht, deren Name mir entfallen ist. Er ist aber auch online nachzulesen unter http://orthodox-svetigeorgije.ehlgen.info/?page_id=214asderrix hat geschrieben: Wer ist Vater Johannes und was genau hat er wo geschrieben/gesagt?
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Weil ein Nichttragen aus Bequemlichkeit nicht die Integrität des Glaubens gefährdet und deshalb geduldet werden kann. Ich kenne aber auch manche (russisch) orthodoxe Kirchen, wo streng auf das Kopftuchtragen bestanden wird.Galilei hat geschrieben: Ich verstehe das nach wie vor nicht. Wenn das Kopftuch zur vorgesehenen Rolle der Frau gehört, warum müssen dann nicht alle Frauen eins tragen?
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Genauso wie auch manche Tradis nur Frauen mit Mantilla in ihre Kirche lassen.Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Weil ein Nichttragen aus Bequemlichkeit nicht die Integrität des Glaubens gefährdet und deshalb geduldet werden kann. Ich kenne aber auch manche (russisch) orthodoxe Kirchen, wo streng auf das Kopftuchtragen bestanden wird.Galilei hat geschrieben: Ich verstehe das nach wie vor nicht. Wenn das Kopftuch zur vorgesehenen Rolle der Frau gehört, warum müssen dann nicht alle Frauen eins tragen?
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Hier in Deutschland besteht allerdings auch noch das Problem der Zuordnung Kopftuch= Muslima.
Tatsächlich ist das Kopftuch nicht mehr normales Bekleidungsstück der Mitteleuropäerin, zunächst weil es eine Weile aus der Mode war, ebenso wie der Hut. Das hätte eine vorübergehende Phase sein können- die Frage nach der Kopfbedeckung an sich ist ja sowohl bei Männern als auch Frauen durchaus modeabhängig.Allerdings kamen dann die strenggläubigen Muslime ins Land und die Kopfbedeckung wurde zum Politikum.
Tatsächlich ist das Kopftuch nicht mehr normales Bekleidungsstück der Mitteleuropäerin, zunächst weil es eine Weile aus der Mode war, ebenso wie der Hut. Das hätte eine vorübergehende Phase sein können- die Frage nach der Kopfbedeckung an sich ist ja sowohl bei Männern als auch Frauen durchaus modeabhängig.Allerdings kamen dann die strenggläubigen Muslime ins Land und die Kopfbedeckung wurde zum Politikum.
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Ich denke, daß das auch der Grund für die orth. Antiochenerinnen ist, auf das Kopftuch zu verzichten.Lioba hat geschrieben:Hier in Deutschland besteht allerdings auch noch das Problem der Zuordnung Kopftuch= Muslima.
Wie MND schrieb, geradezu verpönt.
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Das stimmt. Bei den Äusserungen von Vater Johannes Nothhaas geht es aber lediglich um das Kopftuchtragen innerhalb der Kirche... Ich kenne (ausser Nonnen) keine orthodoxe Frau, die wie Musliminnen in der Öffentlichkeit stets Kopftuch trägt.Lioba hat geschrieben:Hier in Deutschland besteht allerdings auch noch das Problem der Zuordnung Kopftuch= Muslima.
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Ich meinte auch nur in der Kirche.Miserere Nobis Domine hat geschrieben:Das stimmt. Bei den Äusserungen von Vater Johannes Nothhaas geht es aber lediglich um das Kopftuchtragen innerhalb der Kirche... Ich kenne (ausser Nonnen) keine orthodoxe Frau, die wie Musliminnen in der Öffentlichkeit stets Kopftuch trägt.Lioba hat geschrieben:Hier in Deutschland besteht allerdings auch noch das Problem der Zuordnung Kopftuch= Muslima.
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Griechen haben noch nie ne Kopfbedeckung in der Kirche getragen.
Das kat oikonomian darf nicht dazu führen, dass alles außer Kraft gesetzt wird. Zunächst mal müsste man analysieren, warum es nicht getragen wird.
Ich habe zwar Vermutungen, aber ich weiß nicht inwieweit sie zutreffen (man fühlt sich wie ne alte Frau, man möchte nicht unterdrückt werden, man möchte Reize aussenden).
Aber da die Träger dünner werden, die Rücken immer mehr freigelegt, und die Rockhöhe stetig nach oben wandert - natürlich bei gleichzeitigem Zukleistern des Antlitzes, der Fingernägel etc, spielt die Kopfbedeckung schon keine Rolle mehr.
Wenn ich ne Kampagne starte, werde ich mein Fett abbekommen...
Nassos
Das kat oikonomian darf nicht dazu führen, dass alles außer Kraft gesetzt wird. Zunächst mal müsste man analysieren, warum es nicht getragen wird.
Ich habe zwar Vermutungen, aber ich weiß nicht inwieweit sie zutreffen (man fühlt sich wie ne alte Frau, man möchte nicht unterdrückt werden, man möchte Reize aussenden).
Aber da die Träger dünner werden, die Rücken immer mehr freigelegt, und die Rockhöhe stetig nach oben wandert - natürlich bei gleichzeitigem Zukleistern des Antlitzes, der Fingernägel etc, spielt die Kopfbedeckung schon keine Rolle mehr.
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Hm, wirklich?Lioba hat geschrieben:Hier in Deutschland besteht allerdings auch noch das Problem der Zuordnung Kopftuch= Muslima.
Kopftuch ist nicht gleich Kopftuch. Die von islamischen Frauen getragenen Kopftücher sehen doch ganz anders aus als die Kopftücher nicht-islamischer Frauen hier in Deutschland, und zwar unabhängig vom Alter der Frauen und Mädchen.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Die meisten Mosleminnen, die ich gesehen habe, tragen so ein Zweituchsystem…ein Unterkopftuch, das die Stirnpartie bedeckt, und ein zweites, das darüber getragen wird und an der Stelle aufhört, wo sonst der Scheitel wäre. Ich habe auch schon solche Tücher gesehen, die eigentlich eine Art Schlauch ist, der über den Kopf gezogen wird, so daß das Gesicht rausgucken kann.
???
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Dieser Meinung bin ich eigentlich auch. Darüberhinaus bin ich nicht der Ansicht, dass Hüte aus der Mode wären. Wenn das so ist, ist nicht etwa mit den Hüten etwas nicht in Ordnung, sondern es stimmt etwas mit der Mode nicht.lifestylekatholik hat geschrieben:Hm, wirklich?Lioba hat geschrieben:Hier in Deutschland besteht allerdings auch noch das Problem der Zuordnung Kopftuch= Muslima.![]()
Kopftuch ist nicht gleich Kopftuch. Die von islamischen Frauen getragenen Kopftücher sehen doch ganz anders aus als die Kopftücher nicht-islamischer Frauen hier in Deutschland, und zwar unabhängig vom Alter der Frauen und Mädchen.
Aber den Niedergang der Herrenbekleidung habe ich hier ja andernorts schon beklagt und bin auf taube Ohren gestoßen.
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Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Ich finde es irgendwie auch schade, daß Männer keine Hüte mehr tragen. Natürlich nicht in der Kirche, aber auf der Straße. Ich mag gerne diese alten Filme sehen, z.B. mit Humphrey Bogart, wo die Männer alle eine "Fedora" tragen.
???
Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Das Problem ist: Sommerhüte sind leicht Windanfällig. Und irgendwie will ich keine 70 € dem Wind übergeben...
Linus, deswegen sommers öfters mit Kappen zu sehen. (nein keine Schlagball....), aber auch mit Sommerhut
Linus, deswegen sommers öfters mit Kappen zu sehen. (nein keine Schlagball....), aber auch mit Sommerhut
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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Re: Weibliche Kopfbedeckungen im Protestantismus
Nassos hat geschrieben: Wenn ich ne Kampagne starte, werde ich mein Fett abbekommen...
Nassos
Feiert doch mal ökumenisch; - mit der nächsten ROCOR Gemeinde...
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