Liturgie und Gewänder im Protestantismus
Bei uns "Lutheranern" ist halt alles möglich...Linus hat geschrieben:Soutanelle - hab ich außer auf Historischen Gemälden noch nie real gesehen...
Mein persönliches "Lieblingsoutfit"...:
Zuletzt geändert von Marcus am Montag 2. Juni 2008, 22:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Stephen Dedalus
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Moment mal, so ist er aber auch nur als Abt von Loccum aufgetreten, niemals als Landesbischof. Die niedersaechsischen Lutheraner haetten ihn sonst fuer verrueckt erklaert...Marcus hat geschrieben:Bischof Dr. Hanns Lilje +, Landesbischof der ev.-luth. Landeskirche von Hannover (1947-1971).
If only closed minds came with closed mouths.
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Stephen Dedalus
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Das mag ich gar nicht. Entweder evangelischen Talar oder echte liturgische Kleidung. Aber dieses Mischmasch gefaellt mir gar nicht. Die Stola dann auch noch so bunt, dass man gar nicht weiss, welche Kirchenjahreszeit geschlagen hat...Marcus hat geschrieben:Mein persönliches "Lieblingsoutfit"...:
If only closed minds came with closed mouths.
Ganz klar: Hochfest (gelb)der Schmerzen (rot) Mariens (blau) im Jahreskreis (grün)
und der Pfarrer geht in den Keller lachen (schwarzer Dienstkluft)
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein
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ieromonach
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Die Klausnerei
Ihr Lieben,
vielleicht bin ich ein bischen blöd. Warum tragen evgl. Pastoren plötzlich eine Stola? Die Stola ist doch ein priesterliches Insig. Wollen die evgl. Pastoren nun Priester sein und sich vom Volk unterscheiden, oder wird das, evgl. Lehre, was allgemeines Priestertum meint, nicht mehr ernt genommen. Gerade bei den SELK- die mehr sehr gefallen- fragt man sich natürlch was das soll. Eigentlich müssen alle evgl. Christen normal gekleidet sein, d h. auch der Pastor, und n icht mit Stola. Sind es niur Komplexe?
Hab ich vielleicht evgl. Anliegen (hier:Amtsverständnis) falsch verstanden?
Bin schon verwundert
+ P. Theodoros (orthodox)
vielleicht bin ich ein bischen blöd. Warum tragen evgl. Pastoren plötzlich eine Stola? Die Stola ist doch ein priesterliches Insig. Wollen die evgl. Pastoren nun Priester sein und sich vom Volk unterscheiden, oder wird das, evgl. Lehre, was allgemeines Priestertum meint, nicht mehr ernt genommen. Gerade bei den SELK- die mehr sehr gefallen- fragt man sich natürlch was das soll. Eigentlich müssen alle evgl. Christen normal gekleidet sein, d h. auch der Pastor, und n icht mit Stola. Sind es niur Komplexe?
Hab ich vielleicht evgl. Anliegen (hier:Amtsverständnis) falsch verstanden?
Bin schon verwundert
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John Grantham
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Re: Die Klausnerei
Lieber Pater Theodoros,

Cheers,
John
Glaube mir, Du bist nicht der einzige.ieromonach hat geschrieben:Bin schon verwundert
Cheers,
John
Der Beweis, dass Gott einen Sinn für Humor hat: Er hat die Menschheit geschaffen.
[ Alt-Katholisch/Anglikanisch in Hannover ]
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Verehrter Theodoros!
Der Protestantismus ist kein homogener Block, darum ist die Antwort, die ich zu geben versuche, nicht ganz einfach.
Zur SELK (Altlutheraner):
Die SELK leitet das geistliche Amt mit den Bekenntnisschriften der Evangelisch-Lutherischen Kirche aus dem Apostolat und nicht aus dem Priestertum aller Gläubigen ab.
Der Pfarrer steht dem Volk (der im Namen Jesu Christi versammelten Gemeinde) gegenüber. Ich zitiere einmal aus der Apologie des Augsburgischen Bekenntnisses:
Nec adimit sacramentis efficaciam, quod per indignos tractantur quia repraesantant Christi personam propter vocationem ecclesiae, non repraesentant proprias personas, ut testatur Christus: Qui vos audit, me audit. Cum verbum Christi, cum sacramenta porrigunt, Christi vice et loco porrigunt.
Ich versuche eine Übersetzung: Auch ist die Wirksamkeit des Sakraments nicht geraubt, wenn es durch unwürdige (Pfarrer) verwaltet wird, weil sie die Person Christi repräsentieren auf Grund der Berufung der Kirche. Sie repräsentieren nicht ihre eigene Person, wie Christus bescheinigt: Wer euch hört, der hört mich. Jedesmal wenn sie das Wort Christi und die Sakramente darreichen, reichen sie (diese) an der Stelle und am Ort Christi dar.
Hierdurch wird deutlich, dass der Pfarrer im Vollzug der Lehre und der Spendung der Sakramente der Gemeinde gegenüber steht und nicht einer von ihnen ist.
Dies wird auch deutlich in der Weiheformel zum geistlichen Amt bei den Altlutheranern:
Nach dem von dir abgelegten Ordinationsgelübde überantworte ich als berufener oder verordneter Diener unseres Herrn Jesu Christi das heilige Amt des Wortes und der Sakramente und weihe dich zu einem Diener der EINEN HEILIGEN CHRISTLICHEN KIRCHE, im Namen GOTTES, des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Zum Begriff Priester: Die Lutherischen Bekenntnisschriften reden von Priestern, wenn sie die eigenen Pfarrer meinen. In Deutschland ist dieser Titel für lutherische Pfarrer aber nicht verbreitet, anders stellt es sich in lutherischen Kirchen weltweit dar.
Weil nach dem Verständnis der SELK der Pfarrer der Gemeinde gegenüber steht, kann er auch eine Stola tragen. Dennoch ist die liturgische Gewandung ein Adiaphoron - also weder geboten noch verboten.
Irgendwo im Forum habe ich gelesen, dass Sie in Berlin zu Hause sind. Wenn Sie eine Installation (Einführung nicht Weihe) des neuen Pfarrers miterleben möchte, können Sie am 1. November um 14.00 h in die Nassauische Straße kommen und sich das ansehen.
www.selk-wilmersdorf.de
Um das Verstehen der Position der SELK zu fördern, möchte ich Ihnen folgende Links empfehlen:
www.selk.de/download/Amt%20der%20Kirche.pdf
www.selk.de/Synode2007/360_Amt-Aemter-Dienste.pdf
und der praktische Vollzug:
www.lutherischegemeinde.de/Videos/Video3.wmv
So nun muss ich arbeiten...
Ich hoffe, dass ich Ihnen ein wenig weiterhelfen konnte und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Bischof
Der Protestantismus ist kein homogener Block, darum ist die Antwort, die ich zu geben versuche, nicht ganz einfach.
Zur SELK (Altlutheraner):
Die SELK leitet das geistliche Amt mit den Bekenntnisschriften der Evangelisch-Lutherischen Kirche aus dem Apostolat und nicht aus dem Priestertum aller Gläubigen ab.
Der Pfarrer steht dem Volk (der im Namen Jesu Christi versammelten Gemeinde) gegenüber. Ich zitiere einmal aus der Apologie des Augsburgischen Bekenntnisses:
Nec adimit sacramentis efficaciam, quod per indignos tractantur quia repraesantant Christi personam propter vocationem ecclesiae, non repraesentant proprias personas, ut testatur Christus: Qui vos audit, me audit. Cum verbum Christi, cum sacramenta porrigunt, Christi vice et loco porrigunt.
Ich versuche eine Übersetzung: Auch ist die Wirksamkeit des Sakraments nicht geraubt, wenn es durch unwürdige (Pfarrer) verwaltet wird, weil sie die Person Christi repräsentieren auf Grund der Berufung der Kirche. Sie repräsentieren nicht ihre eigene Person, wie Christus bescheinigt: Wer euch hört, der hört mich. Jedesmal wenn sie das Wort Christi und die Sakramente darreichen, reichen sie (diese) an der Stelle und am Ort Christi dar.
Hierdurch wird deutlich, dass der Pfarrer im Vollzug der Lehre und der Spendung der Sakramente der Gemeinde gegenüber steht und nicht einer von ihnen ist.
Dies wird auch deutlich in der Weiheformel zum geistlichen Amt bei den Altlutheranern:
Nach dem von dir abgelegten Ordinationsgelübde überantworte ich als berufener oder verordneter Diener unseres Herrn Jesu Christi das heilige Amt des Wortes und der Sakramente und weihe dich zu einem Diener der EINEN HEILIGEN CHRISTLICHEN KIRCHE, im Namen GOTTES, des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Zum Begriff Priester: Die Lutherischen Bekenntnisschriften reden von Priestern, wenn sie die eigenen Pfarrer meinen. In Deutschland ist dieser Titel für lutherische Pfarrer aber nicht verbreitet, anders stellt es sich in lutherischen Kirchen weltweit dar.
Weil nach dem Verständnis der SELK der Pfarrer der Gemeinde gegenüber steht, kann er auch eine Stola tragen. Dennoch ist die liturgische Gewandung ein Adiaphoron - also weder geboten noch verboten.
Irgendwo im Forum habe ich gelesen, dass Sie in Berlin zu Hause sind. Wenn Sie eine Installation (Einführung nicht Weihe) des neuen Pfarrers miterleben möchte, können Sie am 1. November um 14.00 h in die Nassauische Straße kommen und sich das ansehen.
www.selk-wilmersdorf.de
Um das Verstehen der Position der SELK zu fördern, möchte ich Ihnen folgende Links empfehlen:
www.selk.de/download/Amt%20der%20Kirche.pdf
www.selk.de/Synode2007/360_Amt-Aemter-Dienste.pdf
und der praktische Vollzug:
www.lutherischegemeinde.de/Videos/Video3.wmv
So nun muss ich arbeiten...
Ich hoffe, dass ich Ihnen ein wenig weiterhelfen konnte und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Bischof
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Re: Die Klausnerei
Ich denke, dass Du das falsch verstanden hast. Die Pfarer werden durch ihre Ordination von der Kirche dauerhaft zum Dienst an Wort und Sakrament berufen.ieromonach hat geschrieben:Ihr Lieben,
vielleicht bin ich ein bischen blöd. Warum tragen evgl. Pastoren plötzlich eine Stola? Die Stola ist doch ein priesterliches Insig. Wollen die evgl. Pastoren nun Priester sein und sich vom Volk unterscheiden, oder wird das, evgl. Lehre, was allgemeines Priestertum meint, nicht mehr ernt genommen. Gerade bei den SELK- die mehr sehr gefallen- fragt man sich natürlch was das soll. Eigentlich müssen alle evgl. Christen normal gekleidet sein, d h. auch der Pastor, und n icht mit Stola. Sind es niur Komplexe?
Hab ich vielleicht evgl. Anliegen (hier:Amtsverständnis) falsch verstanden?![]()
Wenn man das Amt vom Priestertum aller Getauften herleitet, bedeutet das, dass ununterbrochene Sukzessionslinien für die Gültigkeit des Amtes nicht notwendig sind. Eine Gemeinde (z.B. das berühmte Beispiel der Schiffbrüchigen auf der einsamen Insel oder eine Auswanderergemeinde in der Diaspora) kann einen Pfarrer gültig zum Dienst an Wort und Sakrament berufen. (Nachtrag: In der Praxis erfolgt die Ordination aber immer durch einen leitenden Geistlichen (Bischof, Regionalbischof). Wenn man Wert auf eine Kette von Handauflegungen legen würde, wäre das also gegeben.)
Das was Du wahrscheinlich unter allgemeinem Priestertum verstehst, also dass jedes Gemeindemitglied alles machen darf, gibt es vielleicht bei einigen täuferischen und pfingstlerischen Gemeinschaften. Dort wirst Du in der Kleidung auch keinen Unterschied zwischen Predigern und Gemeinde sehen, weil beide jederzeit beliebig austauschbar sind.
Zuletzt geändert von Lutheraner am Dienstag 3. Juni 2008, 10:01, insgesamt 2-mal geändert.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
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ieromonach
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Lieber Bischof, lieber Lutheraner,
hab wieder etwas gelernt. Danke.
ptheodor
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Stephen Dedalus
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Re: Die Klausnerei
Hallo Ieromach,ieromonach hat geschrieben:Ihr Lieben,
vielleicht bin ich ein bischen blöd. Warum tragen evgl. Pastoren plötzlich eine Stola?
die Antwort ist schlicht: Weil es gefällt. Die Stola wird auch gar nicht als priesterliches Insignium verstanden, sondern eher als liturgisch-modisches Accessoire. Die liturgischen Farben werden dabei häufig nicht beachtet.
Ich habe einmal an einem ökumenischen Gottesdienst in D. als Vertreter der örtlichen anglikanischen Gemeinde teilgenommen. Dabei sollten alle in der entsprechenden liturgischen Gewandung kommen. Ich trug nur eine Albe, weil ich Laie bin und das bei uns die Gewandung für Kantoren und Subdiakon war. Ebenso trug der katholische Vertreter nur eine Albe, weil er Gemeindereferent und kein Priester war. In der Sakristei bot uns der ev. Pastor dann großzügig Stolen an. Wir lehnten beide ab mit dem Hinweis, daß wir diese nicht tragen könnten, da wir Laien seien. Der ev. Pastor verstand das nicht und meinte, die Stolen sähen aber doch hübsch aus.
Es handelte sich übrigens um die Hauptkirche einer großen ev. Landeskirche in Deutschland. Also nicht irgendwo Provinz...
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ieromonach
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Die Klausnerei
Lieber Stephan D.,
mein Eindruck von der "normalen" evgl. Kirche in Hinblick auf Stola ist folgender: Komplexe gegenüber röm-kath. Priestern.
Das sich aber ein großer Teil von evgl. Christen in der SELK finden ist doch schon beeindruckend. In diesem Strang habe ich gelernt, evgl. is nicht gleich evangelisch. Mit der SELk sollte man einen Dialog führen. Bei dem Besuch einer Messe der SELK war ich von der Frömmigkeit schon überrascht. Sind Verbindungen mit den Anglikanern vorhanden?
+P.Theodoros
mein Eindruck von der "normalen" evgl. Kirche in Hinblick auf Stola ist folgender: Komplexe gegenüber röm-kath. Priestern.
Das sich aber ein großer Teil von evgl. Christen in der SELK finden ist doch schon beeindruckend. In diesem Strang habe ich gelernt, evgl. is nicht gleich evangelisch. Mit der SELk sollte man einen Dialog führen. Bei dem Besuch einer Messe der SELK war ich von der Frömmigkeit schon überrascht. Sind Verbindungen mit den Anglikanern vorhanden?
+P.Theodoros
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Stephen Dedalus
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Re: Die Klausnerei
Hallo Fr Theodorus,ieromonach hat geschrieben:Lieber Stephan D.,
mein Eindruck von der "normalen" evgl. Kirche in Hinblick auf Stola ist folgender: Komplexe gegenüber röm-kath. Priestern.
Das sich aber ein großer Teil von evgl. Christen in der SELK finden ist doch schon beeindruckend. In diesem Strang habe ich gelernt, evgl. is nicht gleich evangelisch. Mit der SELk sollte man einen Dialog führen. Bei dem Besuch einer Messe der SELK war ich von der Frömmigkeit schon überrascht. Sind Verbindungen mit den Anglikanern vorhanden?
+P.Theodoros
nein, Kontakte mit den Anglikanern gibt es nicht, außer natürlich auf lokaler Ebene. In unserer ACK in Deutschland hat auch die SELK mitgearbeitet. Die SELK ist eine sehr kleine Kirche mit ca. 40,000 Mitgliedern in Deutschland. Außerhalb Deutschlands ist die SELK nicht vertreten. Da gibt es so gut wie überhaupt keine Berührungspunkte mit den Anglikanern.
Gruß
SD
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Richtig, die SELK ist nur in Deutschland vertreten, hat aber weltweit Schwesterkirchen, also Kirchen mit denen sie in voller Kirchen- und Abendmahlsgemeinschaft steht, z.B. in England, Frankreich, Belgien, Spanien, Kanada, USA. Die größte Schwesterkirche ist in den USA beheimatete Lutheran Church-Missouri Synod, mit ca. 2,4 Millionen Kirchgliedern.
http://www.lcms.org/
Herzliche Grüße
Bischof
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John Grantham
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Re: Die Klausnerei
Ja und? Er hat doch Recht.Stephen Dedalus hat geschrieben:Der ev. Pastor verstand das nicht und meinte, die Stolen sähen aber doch hübsch aus.![]()
Cheers,
John
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John Grantham
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Re: Die Klausnerei
Moin SD,
Es ist nicht weit davon, wenn einer meinte, die Anglikaner in Deutschland seien nur eine kleine Truppe und daher gibt's keine Kontakte oder Berührungspunkte mit ihnen.
(Natürlich haben die Beziehungen der SELK mit ihren Schwesterkirchen eine andere Qualität als unsere mit anderen Kirchenprovinzen, aber immerhin.)
EDIT: Wie ich sehe war ♗ schneller.
Cheers,
John
Das ist m.W. nicht ganz fair, denn die SELK ist m.W. ebenso wie wir Anglikaner in Deutschland Teil einer weltweiten Gemeinschaft bzw. hat div. Schwesterkirchen in der Welt.Stephen Dedalus hat geschrieben:nein, Kontakte mit den Anglikanern gibt es nicht, außer natürlich auf lokaler Ebene. In unserer ACK in Deutschland hat auch die SELK mitgearbeitet. Die SELK ist eine sehr kleine Kirche mit ca. 40,000 Mitgliedern in Deutschland. Außerhalb Deutschlands ist die SELK nicht vertreten. Da gibt es so gut wie überhaupt keine Berührungspunkte mit den Anglikanern.
Es ist nicht weit davon, wenn einer meinte, die Anglikaner in Deutschland seien nur eine kleine Truppe und daher gibt's keine Kontakte oder Berührungspunkte mit ihnen.
(Natürlich haben die Beziehungen der SELK mit ihren Schwesterkirchen eine andere Qualität als unsere mit anderen Kirchenprovinzen, aber immerhin.)
EDIT: Wie ich sehe war ♗ schneller.
Cheers,
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Stephen Dedalus
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M. E. besteht ein Unterschied zwischen der "Anglican Communion" und der Kirchengemeinschaft zwischen der SELK und ihren "Schwesterkirchen". Die AC ist eine höhere Stufe als eine erklärte "Kirchengemeinschaft" zwischen selbständigen Kirchen. So sind die Alt-Katholiken in Deutschland sehr wohl eine Schwesterkirche der Church of England, aber nicht Teil der Anglican Communion unter dem Erzbischof von Canterbury. Ich denke, Du weißt, was ich meine.
Daher: Selbst wenn es direkte Beziehungen zwischen der Episkopalkirche als anglikanischer Ortskirche in den US und der LCMS gäbe (worüber ich nichts weiß), hätte dies keine direkten Auswirkungen auf die SELK.
Meine Aussage zur SELK war also durchaus sachlich begründet und nicht "unfair", wie man mir jetzt hier unterstellt.
Daher: Selbst wenn es direkte Beziehungen zwischen der Episkopalkirche als anglikanischer Ortskirche in den US und der LCMS gäbe (worüber ich nichts weiß), hätte dies keine direkten Auswirkungen auf die SELK.
Meine Aussage zur SELK war also durchaus sachlich begründet und nicht "unfair", wie man mir jetzt hier unterstellt.
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Re: Die Klausnerei
Das erinnert mich an die Pfarrerin, die zum Erntedankfest eine Stola trug auf der Ähren und Weintrauben abgebildet waren und die meinte, dass das gut zu Erntedank passtJohn Grantham hat geschrieben:Ja und? Er hat doch Recht.Stephen Dedalus hat geschrieben:Der ev. Pastor verstand das nicht und meinte, die Stolen sähen aber doch hübsch aus.![]()
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"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
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Du hast schon recht. Die Anglican Community ist eine Kirche. Der Lutherische Weltbund (zu dem die SELK nicht gehört) ist eine Kirchengemeinschaft. Wenn der LWB Kirchengemeinschaft mit einer anderen Kirche oder einer anderen Kirchengemeinschaft eingeht, dann ist das für seine Gliedkirchen gültig.Stephen Dedalus hat geschrieben:M. E. besteht ein Unterschied zwischen der "Anglican Communion" und der Kirchengemeinschaft zwischen der SELK und ihren "Schwesterkirchen". Die AC ist eine höhere Stufe als eine erklärte "Kirchengemeinschaft" zwischen selbständigen Kirchen. So sind die Alt-Katholiken in Deutschland sehr wohl eine Schwesterkirche der Church of England, aber nicht Teil der Anglican Communion unter dem Erzbischof von Canterbury. Ich denke, Du weißt, was ich meine.
Daher: Selbst wenn es direkte Beziehungen zwischen der Episkopalkirche als anglikanischer Ortskirche in den US und der LCMS gäbe (worüber ich nichts weiß), hätte dies keine direkten Auswirkungen auf die SELK.
Meine Aussage zur SELK war also durchaus sachlich begründet und nicht "unfair", wie man mir jetzt hier unterstellt.
Die SELK und ihre Partnerkirchen sind autonome Kirchen, die ihr Verhältnis untereinander einzeln regeln.
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John Grantham
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Sehr geehrter Herr Bischof,
Gern geschehen.
Ich gebe frei zu, ich kenne mich mit der SELK nicht sehr gut aus (unsere ak-Gemeinde war früher ab und zu mal zu Gast bei einer SELK-Gemeinde in Hannover, aber das war vor meiner Zeit). Dafür kenne ich Eure Schwesterkirche LCMS aus den Staaten ein wenig -- wobei auch da hatte ich kaum persönliche Kontakte, da die Gegenden, wo ich aufwuchs, kaum LCMS-Gemeinden hatten. In Minnesota zum Beispiel ist ELCA und WELS eher stärker vertreten; in den Gebieten Virginias, wo ich wohnte, gibt's kaum Lutheraner (da die von englischen und schottischen Einwanderern geprägt wurden und somit sind die meisten Menschen dort Anglikaner, Methodisten, Presbyterianer/Disciples, Pfingstler, Baptisten usw.).
Cheers,
John
Gern geschehen.
Ich gebe frei zu, ich kenne mich mit der SELK nicht sehr gut aus (unsere ak-Gemeinde war früher ab und zu mal zu Gast bei einer SELK-Gemeinde in Hannover, aber das war vor meiner Zeit). Dafür kenne ich Eure Schwesterkirche LCMS aus den Staaten ein wenig -- wobei auch da hatte ich kaum persönliche Kontakte, da die Gegenden, wo ich aufwuchs, kaum LCMS-Gemeinden hatten. In Minnesota zum Beispiel ist ELCA und WELS eher stärker vertreten; in den Gebieten Virginias, wo ich wohnte, gibt's kaum Lutheraner (da die von englischen und schottischen Einwanderern geprägt wurden und somit sind die meisten Menschen dort Anglikaner, Methodisten, Presbyterianer/Disciples, Pfingstler, Baptisten usw.).
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John Grantham
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Sir, ich habe doch geschrieben:Stephen Dedalus hat geschrieben:M. E. besteht ein Unterschied zwischen der "Anglican Communion" und der Kirchengemeinschaft zwischen der SELK und ihren "Schwesterkirchen". Die AC ist eine höhere Stufe als eine erklärte "Kirchengemeinschaft" zwischen selbständigen Kirchen. So sind die Alt-Katholiken in Deutschland sehr wohl eine Schwesterkirche der Church of England, aber nicht Teil der Anglican Communion unter dem Erzbischof von Canterbury. Ich denke, Du weißt, was ich meine.
Daher: Selbst wenn es direkte Beziehungen zwischen der Episkopalkirche als anglikanischer Ortskirche in den US und der LCMS gäbe (worüber ich nichts weiß), hätte dies keine direkten Auswirkungen auf die SELK.
Meine Aussage zur SELK war also durchaus sachlich begründet und nicht "unfair", wie man mir jetzt hier unterstellt.
und außerdem habe ich nicht "unfair" gesagt, sondern "nicht ganz fair".Moi hat geschrieben:Natürlich haben die Beziehungen der SELK mit ihren Schwesterkirchen eine andere Qualität als unsere mit anderen Kirchenprovinzen, aber immerhin.
Also mezzo piano, mein Lieber, mezzo piano.
Cheers,
John
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Lieber Pater Theodoros,
nachdem Bischof und Lutheraner bereits so freundlich waren, etwas zum (alt)lutherischen Amtsverständnis zu schreiben, möchte ich noch ein paar kurze Zusammenfassungen zum Amtsverständnis der SELK empfehlen:
Internet:
Evangelisch-Lutherische Phillippusgemeinde in Gifhorn
Evangelisch-Lutherische Gemeinde zum Heiligen Kreuz in Berlin-Wilmersdorf
LG Marcus
nachdem Bischof und Lutheraner bereits so freundlich waren, etwas zum (alt)lutherischen Amtsverständnis zu schreiben, möchte ich noch ein paar kurze Zusammenfassungen zum Amtsverständnis der SELK empfehlen:
Altbischof Dr. Schöne hat geschrieben:...Seine Gnadenmittel zu verwalten, hat Christus seine Apostel berufen. Sie haben diesen Aiiftrag weitergegeben. So wird dies Amt auch heute noch übertragen auf Männer, die Gott berufen und die die Kirche für ihre Aufgaben ausgebildet hat. Die Ordination, d. h. die feierliche Übertragung des Hirtenamtes der Kirche, verleiht die Vollmacht zur Spendung der Sakramente, zur Absolution, zur öffentlichen Wortverkündigung und zum Segen. Gemäß der Heiligen Schrift kann Frauen dieses Amt nicht übertragen werden. Wo dies dennoch getan wird, besteht nicht mehr die Gewißheit, im Sinne Christi zu handeln.
Das Hirtenamt ist nicht zum Herrschen über die Gemeinde, sondern zum Dienen an Christi Statt und in seiner Nachfolge bestimmt. Der Amtsträger ist an die Gemeinde gewiesen, die Gemeinde an ihren Hirten. Zusammen erfüllen sie den Auftrag Christi, seinen Leib, die Kirche, zu bauen. Der Gemeinde soll die Fürbitte für die Diener der Kirche wichtig sein...
Quelle: http://www.martin-luther-gemeinde.de/selkinfo/
Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche sieht in ihrem lutherischen Weiheverständnis eine historische Kontinuität. Die Grundfunktionen des apostolischen Dienstes, wie Wortverkündigung und Spendung der Sakramente, werden heute von den gültig geweihten Pfarrern ausgeführt. Sie stehen in der Ausübung ihres Dienstes in persona Christi (an der Stelle Christi) und somit der Gemeinde gegenüber. Die Weitergabe des einen von Christus gestifteten Amtes der Wortverkündigung und Spendung der Sakramente erfolgt von Generation zu Generation durch den altkirchlichen Ritus der Handauflegung durch den Bischof, Propst oder Superintendenten, also eines Amtsträgers im kirchenleitenden Amt. Bei der Weitergabe geht es dieser Kirche daher nicht um die Vollständigkeit von Sukkzessionslinien, sondern um das Bekenntnis zur historischen Kontinuität der Einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche. Daher hat die Sukzession des Amtes einen personalen Charakter, so dass diese lutherische Kirche die Lehr- und Personensukzession als zusammengehörig versteht. Das geistliche Amt wird nicht, wie in den Landeskirchen in Deutschland, aus dem Priestertum aller Gläubigen abgeleitet, sondern mit den Evangelisch-Lutherischen Bekenntnisschriften aus dem Apostolat.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Apostolische_Sukzession
Soweit die Möglichkeit besteht, an der Amtseinführung von Pfr. Markus Büttner (noch in Gifhorn tätig) in der SELK-Gemeinde „Zum Heiligen Kreuz“ in Berlin-Wilmersdorf teilzunehmen, wäre das eine gute Gelegenheit mit einigen Pfarrern und dem Berliner Superintendenten (so etwas wie ein Distriktbischof), die ein offenes Herz für Liturgie und Katholizität haben, mal „ökumenische Kontakte“ zu knüpfen oder einfach nur miteinander ins Gespräch zu kommen. Vielleicht (ich weiß es nicht) nimmt ja auch noch Altbischof Dr. Jobst Schöne an der Amtseinführung als Gast teil. Denn, wenn ich mich nicht irre, wohnt er in Berlin....Wir glauben, daß Christus in der Berufung der Apostel ein Dienst- und Hirtenamt gestiftet und mit gewisser Vollmacht ausgestattet hat, durch das Er selbst als der Auferstandene bis heute sein Wort verkünden und sein Heil austeilen läßt... Die altlutherischen Kirchen praktizieren keine Ordination von Frauen zum Hirtenamt der Kirche, weil sie dazu in der Hl. Schrift keine Legitimation finden können und den Konsens mit der Mehrheit der Christen auf der Welt (römisch-katholische Kirche, Ostkirchen, viele protestantische Kirchen) nicht gefährden möchten...
Quelle: http://www.lutherisch.com/glaube_und_lehre.htm
Internet:
Evangelisch-Lutherische Phillippusgemeinde in Gifhorn
Evangelisch-Lutherische Gemeinde zum Heiligen Kreuz in Berlin-Wilmersdorf
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Das ist mir noch nicht ganz klar. Hier steht rudimentär etwas zur Geschichte, wobei diese bei dem Missionar Tapani Ojasti beginnt. Der Name ist finnisch, allerdings war er laut dieser Quelle im Auftrag der LCMS unterwegs. Auf der Homepage der Kirche steht, dass sie seit 20 Jahren existiert und dort findet sich auch etwas zur Geschichte.Marcus hat geschrieben:Von welcher ev.-luth. Kirche wurden die einst missioniert?
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Stephen Dedalus
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Hoffentlich. Denn bei Männern gilt: links cool, rechts schwulStephen Dedalus hat geschrieben:Ist das links mit dem Ohrring eine Frau?Lutheraner hat geschrieben: Erstmals weihte die evang.-luth. Kirche Costa Ricas einen Bischof.
Ich habe leider keine Ahnung, was das für Bischöfe sind.
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Re: Die Klausnerei
Lutheraner hat geschrieben:Ich denke, dass Du das falsch verstanden hast. Die Pfarer werden durch ihre Ordination von der Kirche dauerhaft zum Dienst an Wort und Sakrament berufen.ieromonach hat geschrieben:Ihr Lieben,
vielleicht bin ich ein bischen blöd. Warum tragen evgl. Pastoren plötzlich eine Stola? Die Stola ist doch ein priesterliches Insig. Wollen die evgl. Pastoren nun Priester sein und sich vom Volk unterscheiden, oder wird das, evgl. Lehre, was allgemeines Priestertum meint, nicht mehr ernt genommen. Gerade bei den SELK- die mehr sehr gefallen- fragt man sich natürlch was das soll. Eigentlich müssen alle evgl. Christen normal gekleidet sein, d h. auch der Pastor, und n icht mit Stola. Sind es niur Komplexe?
Hab ich vielleicht evgl. Anliegen (hier:Amtsverständnis) falsch verstanden?![]()
Wenn man das Amt vom Priestertum aller Getauften herleitet, bedeutet das, dass ununterbrochene Sukzessionslinien für die Gültigkeit des Amtes nicht notwendig sind. Eine Gemeinde (z.B. das berühmte Beispiel der Schiffbrüchigen auf der einsamen Insel oder eine Auswanderergemeinde in der Diaspora) kann einen Pfarrer gültig zum Dienst an Wort und Sakrament berufen. (Nachtrag: In der Praxis erfolgt die Ordination aber immer durch einen leitenden Geistlichen (Bischof, Regionalbischof). Wenn man Wert auf eine Kette von Handauflegungen legen würde, wäre das also gegeben.)
Das was Du wahrscheinlich unter allgemeinem Priestertum verstehst, also dass jedes Gemeindemitglied alles machen darf, gibt es vielleicht bei einigen täuferischen und pfingstlerischen Gemeinschaften. Dort wirst Du in der Kleidung auch keinen Unterschied zwischen Predigern und Gemeinde sehen, weil beide jederzeit beliebig austauschbar sind.
Ein FeG-Pastor. Auf der Internetseite seiner Gemeinde steht:
Da kommt die allgemeine Priesterschaft der Getauften natürlich stark zur Geltung.Vorbereitet werden die Gottesdienste von Mitarbeitern des Diakonats Gottesdienstgestaltung, die das Programm planen und die einzelnen Bausteine aufeinander abstimmen. Dabei kommen verschiedene Gruppen und Personen zum Einsatz, die alle einen wichtigen Bestandteil des Gottesdienstes einbringen. Unsere Pastoren und Laien-Prediger legen in der Predigt den Bibeltext aus.
Quelle: http://www.fegbonn.de/gottesdienst-am-sonntag.75.html





