Lutheraner hat geschrieben:anneke6 hat geschrieben:
Ich glaube, der kompensiert hier, was er zu seiner katholischen Frau nicht sagen darf.
Ne, sie ist sehr vernünftig. Aber im echten Leben kenne ich halt keine "Hardcore-Katholen". Die meisten römischen Katholiken interessieren sich doch überhaupt nicht für solche Themen. Ihr habt hier bei mir den Exoten-Bonus
Das ist doch etwas Schönes!
Lutheraner hat geschrieben:
Nach dem Empfang des Abendmahls (wenn alle kommuniziert haben) erfolgt die Entlassung durch Sendung und Segen. Erst dann läuft man zur Bank zurück. Dadurch hat der Pfarrer auch den Überblick, dass die Gaben verzehrt wurden und damit kein Schindluder getrieben wird. Eine respektvolle und würdige Feier des Hl. Abendmahls dauert natürlich seine Zeit.
Der Meßritus sieht so etwas nicht vor, weder im neuen noch im tridentinischen Ritus.
Die Austeilung der Kommunion dauerte vor dem Konzil meistens nicht lange, da nur wenige jeden Sonntag die Kommunion empfingen.
Mittlerweile ist es anders, deshalb dauert es auch entsprechend lang. Bevor wir in unserer Gemeinde die ersten Kommunionhelfer hatten, wurden während der Kommunion mindestens drei Lieder gesungen.
Vorne bleiben geht bei uns auf gar keinen Fall, es sei denn, die Kommunion wird nur wenigen gespendet, die können dann alle gleichzeitig zurückgehen. Aber ansonsten behindert man die Kommunionausteilung, vor allem an der Kommunionbank, da hinter einem ja schon die nächsten warten. Man kann kurz knien bleiben, aber man muß spätestens wieder aufstehen, wenn die Reihe vom Priester neu abgeschritten wird. Sonst bekommt man die Kommunion ja zweimal.
In den USA empfehlen einige Bischöfe, daß nach der Kommunion alle, wenn sie zu ihren Plätzen zurückgekehrt sind,
stehen sollen. Gehört habe ich davon durch Proteste von Gläubigen, die das nicht wollten.