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Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Samstag 5. Januar 2019, 21:18
von Knecht Ruprecht
https://www.youtube.com/watch?v=WUheXPU_8Ik

Die Ukraine ist politisch und religös auf Kurs :fieselschweif:

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Samstag 5. Januar 2019, 22:08
von Jeremias
Du kannst das verstehen? Leider bin ich ohne Untertitel oder so komplett raus.

Ich weiß natürlich, welches Ereignis da gefilmt wurde.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Sonntag 6. Januar 2019, 07:16
von martin v. tours
Abgesehen davon das es ein guter Vortrag ist, bei Minute 8.50 eine kurze Bemerkung zu dem was in der Ukraine passiert:
https://www.youtube.com/watch?v=a_P67sO0Ku4

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Sonntag 6. Januar 2019, 10:35
von Knecht Ruprecht
Bin mir sicher dass Putin im Gegenzug eine autokephale Krim Kirche installieren wird, der er dann von Kyrill einweihen lässt :D

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Sonntag 6. Januar 2019, 10:49
von CIC_Fan
Kindergarten mit tragischem Hintergrund

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 9. Januar 2019, 18:26
von Sascha B.
Patriarch: Smartphones bereiten dem Antichristen den Weg

Geräte mit Internetzugang gehören zum Alltag der meisten Menschen – auch in Russland. Dort warnt Patriarch Kyrill I. vor einer Abhängigkeit. Diese könnte den Antichristen auf den Plan rufen.

https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... en-den-weg
Neues aus Moskau.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 6. März 2019, 14:46
von HeGe
HeGe hat geschrieben:
Montag 30. Juli 2018, 17:19
Kopten-Bischof am Weg zum Morgengebet ermordet
kath.net hat geschrieben: Koptische Kirche gegen Todesurteile für Bischofsmörder

Zwei Mönche wurden des Mordes am Abt des ägyptischen St. Makarios-Klosters, Bischof Anba Epiphanios, für schuldig befunden - Ägyptischen Großmufti muss Urteil noch bestätigen [...]

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Montag 25. März 2019, 15:06
von CIC_Fan

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Freitag 26. April 2019, 13:42
von HeGe
HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 6. März 2019, 14:46
HeGe hat geschrieben:
Montag 30. Juli 2018, 17:19
Kopten-Bischof am Weg zum Morgengebet ermordet
kath.net hat geschrieben: Koptische Kirche gegen Todesurteile für Bischofsmörder

Zwei Mönche wurden des Mordes am Abt des ägyptischen St. Makarios-Klosters, Bischof Anba Epiphanios, für schuldig befunden - Ägyptischen Großmufti muss Urteil noch bestätigen [...]
Ägypten: Todesstrafe für ehemalige Mönche bestätigt

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 1. Mai 2019, 11:46
von Juergen
=https://www.tah.de/lokales/lokalnachri ... renkhausen

Brenkhausen. Gastfreundschaft ist für Bischof Anba Damian etwas Selbstverständliches. Das Koptisch-Orthodoxe Kloster der Hl. Jungfrau Maria und des Hl. Mauritius Brenkhausen ist ein Haus der offenen Tür, ein Haus für Pilger, Gäste, Freunde und Nachbarn.

Mit viel Fleiß, großem Engagement, dauerndem Einsatz und sehr viel Herzblut wurde das Kloster saniert, umgebaut, modernisiert und zu einem Tagungs- und Ausflugszentrum ausgebaut. „Dass jetzt ein eigenes Gästehaus mit Restaurant entstanden ist, verdanken wir den Menschen hier in Brenkhausen“, berichtet Bischof Damian.



https://www.koptisches-kloster-brenkhau ... rkus-haus/
St. Markus Restaurant

Das Restaurant des St. Markus Hauses mit Interantionaler Küche eröffnet am 1. Mai 2019 um 11.00 Uhr.

Reguläre Öffnungszeiten (ab 2. Mai 2019):

Dienstag – Freitag von 17.00 – 23.00 Uhr (Küche schließt um 22.00 Uhr)

Montag ist Ruhetag

Samstag + Sonntag werden Spezialmenüs angeboten.

Das Restaurant verfügt über 10 Tische für ca. 45 Personen.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Freitag 17. Mai 2019, 18:05
von ad-fontes
Das kleine Schisma zwischen Antiochia und Jerusalem ist geheilt:
https://www.romfea.news/truce-between-a ... for-qatar/

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 5. Juni 2019, 13:29
von HeGe

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Samstag 8. Juni 2019, 17:50
von albertus_magnus
Ich weiß nicht ob das der richtige Faden ist, aber einen besseren habe ich nicht gefunden (unter "Orthodoxe Gottesdienste" passts auch nicht):
Erstmals Messe im byzantinischen Ritus

Benediktinerabtei Plankstetten öffnet ihre Krypta für außergewöhnlichen Gottesdienst

Plankstetten (DK) Erstmals ist in der Benediktinerabtei Plankstetten gemeinsam mit der Öffentlichkeit die Liturgie im Stil der orthodoxen Kirche im byzantinischen Ritus gefeiert worden. Die byzantinische Krypta unterhalb der Kirche war dafür bestens geeignet und bildete mit ihren prächtigen Gemälden das passende Ambiente.


[...]
Für die benötigten liturgischen Gegenstände und fünf herrliche Messgewänder hatte sich Heinzmann zweimal auf Einkaufstour in die Ukraine begeben. Dabei wurde er von einem Studenten aus dem Collegium Orientale begleitet. "Durch die Spenden anlässlich meines 25. Professjubiläums konnte ich die notwendigen Dinge für die Göttliche Liturgie erwerben."
[...]
Quelle: https://www.donaukurier.de/lokales/ried ... 02,4114243

Interview mit Pater Christoph:
https://www.donaukurier.de/lokales/beil ... 01,4114376

Die göttliche Liturgie wird nun regelmäßig gefeiert werden:

Freitag, 17. Mai
Sonntag, 26. Mai
Freitag, 21. Juni (Ikonenkurs)
Sonntag, 30. Juni
Sonntag, 14. Juli Schöpfungstag: 14:00 Uhr Moleben
Sonntag, 28. Juli
Dienstag, 06. August „Verklärung Christi“ Patrozinium
Freitag, 16. August
Sonntag, 08. September
Freitag, 20. September (Ikonenkurs)
Sonntag, 13. Oktober
Freitag, 25. Oktober
Samstag, 16. November (Kurswochenende)
Freitag, 29. November

immer 18:30, in deutscher Sprache

https://www.kloster-plankstetten.de/got ... jahr-2019/

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Samstag 8. Juni 2019, 19:59
von taddeo
"Erstmals" stimmt nur einigermaßen, wenn man "mit der Öffentlichkeit" hinzusetzt. :blinker:
Byzantinische Gottesdienste gab es in der Krypta dort schon vor 30 Jahren, sonst wäre die Krypta (die eigentlich die Grablege der Mönche ist) nicht nach und nach byzantinisch ausgestaltet worden. Am Anfang war alles noch recht behelfsmäßig und "portabile". Ich hab das dort fast von Beginn an miterlebt und bis Mitte der 1990er Jahre viele byzantinische Gottesdienste mitgesungen.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 14:00
von HeGe

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 16:21
von Hanspeter
albertus_magnus hat geschrieben:
Samstag 8. Juni 2019, 17:50
Ich weiß nicht ob das der richtige Faden ist, aber einen besseren habe ich nicht gefunden (unter "Orthodoxe Gottesdienste" passts auch nicht):
Erstmals Messe im byzantinischen Ritus

Benediktinerabtei Plankstetten öffnet ihre Krypta für außergewöhnlichen Gottesdienst

Plankstetten (DK) Erstmals ist in der Benediktinerabtei Plankstetten gemeinsam mit der Öffentlichkeit die Liturgie im Stil der orthodoxen Kirche im byzantinischen Ritus gefeiert worden. Die byzantinische Krypta unterhalb der Kirche war dafür bestens geeignet und bildete mit ihren prächtigen Gemälden das passende Ambiente.


[...]
Für die benötigten liturgischen Gegenstände und fünf herrliche Messgewänder hatte sich Heinzmann zweimal auf Einkaufstour in die Ukraine begeben. Dabei wurde er von einem Studenten aus dem Collegium Orientale begleitet. "Durch die Spenden anlässlich meines 25. Professjubiläums konnte ich die notwendigen Dinge für die Göttliche Liturgie erwerben."
[...]
Quelle: https://www.donaukurier.de/lokales/ried ... 02,4114243

Interview mit Pater Christoph:
https://www.donaukurier.de/lokales/beil ... 01,4114376

Die göttliche Liturgie wird nun regelmäßig gefeiert werden:

Freitag, 17. Mai
Sonntag, 26. Mai
Freitag, 21. Juni (Ikonenkurs)
Sonntag, 30. Juni
Sonntag, 14. Juli Schöpfungstag: 14:00 Uhr Moleben
Sonntag, 28. Juli
Dienstag, 06. August „Verklärung Christi“ Patrozinium
Freitag, 16. August
Sonntag, 08. September
Freitag, 20. September (Ikonenkurs)
Sonntag, 13. Oktober
Freitag, 25. Oktober
Samstag, 16. November (Kurswochenende)
Freitag, 29. November

immer 18:30, in deutscher Sprache

https://www.kloster-plankstetten.de/got ... jahr-2019/
In dem Interview finde ich bemerkenswert, daß der Pater gerade das am östlichen Ritus schätzt, was man dem lateinischen Ritus seit Jahrzehnten mit aller Kraft auszutreiben sucht.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 17:41
von Siard
Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 16:21
In dem Interview finde ich bemerkenswert, daß der Pater gerade das am östlichen Ritus schätzt, was man dem lateinischen Ritus seit Jahrzehnten mit aller Kraft auszutreiben sucht.
Das gilt, mehr oder weniger, für alle birituellen Priester, die ich kennengelernt habe.
Allerdings gehen sehr viele davon mit dem "anderen" Ritus, doch offensichtlich vom NOM geprägt um.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 17:56
von Lycobates
Siard hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 17:41
Hanspeter hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 16:21
In dem Interview finde ich bemerkenswert, daß der Pater gerade das am östlichen Ritus schätzt, was man dem lateinischen Ritus seit Jahrzehnten mit aller Kraft auszutreiben sucht.
Das gilt, mehr oder weniger, für alle birituellen Priester, die ich kennengelernt habe.
Allerdings gehen sehr viele davon mit dem "anderen" Ritus, doch offensichtlich vom NOM geprägt um.
Wie ich in der Ankündigung sehe, wird ja auch der betreffende Ostritus nicht in der angestammten Liturgiesprache zelebriert.
Damit geht was Unwiderbringliches verloren.
In welchem Ritus werden eigentlich diese "birituellen Priester" erst einmal geweiht? :hmm:

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 18:25
von taddeo
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 17:56
Wie ich in der Ankündigung sehe, wird ja auch der betreffende Ostritus nicht in der angestammten Liturgiesprache zelebriert.
Damit geht was Unwiderbringliches verloren.
Das ist Unsinn. Es ist gerade ein Merkmal der meisten "Ostriten", daß sie immer schon offen für die jeweiligen Landessprachen waren. Um beim byzantinischen als Beispiel zu bleiben: der war ursprünglich nur Griechisch. Aber schon mit der Missionierung Osteuropas kamen die damaligen slawischen Sprachen als Liturgiesprachen dazu, und später zB in den USA selbstverständlich auch Englisch. Die syrischen Riten verwenden zB oft auch Arabisch als Liturgiesprache. Meist werden im Gottesdienst einzelne Teile, zB Ektenien, in der Liturgiesprache gesungen und andere in der Landessprache, das kann (völlig legitimerweise!) ganz flexibel praktiziert werden.
In welchem Ritus werden eigentlich diese "birituellen Priester" erst einmal geweiht? :hmm:
Die meisten Priester, die hierzulande "birituell" zelebrieren, sind ganz normal lateinisch geweiht. Einzelne aber auch im byzantinischen Ritus, zB solche, die der byzantinischen Dekanie der Benediktinerabtei Niederaltaich angehören und für diese geweiht werden. Die legen dann auch keine feierliche lateinische Ordensprofeß ab, sondern erhalten die byzantinische Mönchsweihe.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 18:59
von Lycobates
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 18:25
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 17:56
Wie ich in der Ankündigung sehe, wird ja auch der betreffende Ostritus nicht in der angestammten Liturgiesprache zelebriert.
Damit geht was Unwiderbringliches verloren.
Das ist Unsinn. Es ist gerade ein Merkmal der meisten "Ostriten", daß sie immer schon offen für die jeweiligen Landessprachen waren. Um beim byzantinischen als Beispiel zu bleiben: der war ursprünglich nur Griechisch. Aber schon mit der Missionierung Osteuropas kamen die damaligen slawischen Sprachen als Liturgiesprachen dazu, und später zB in den USA selbstverständlich auch Englisch. Die syrischen Riten verwenden zB oft auch Arabisch als Liturgiesprache. Meist werden im Gottesdienst einzelne Teile, zB Ektenien, in der Liturgiesprache gesungen und andere in der Landessprache, das kann (völlig legitimerweise!) ganz flexibel praktiziert werden.
Lateinisch war ja auch einmal "Landessprache"; allerdings immer, und das ist der Punkt, eine gehobene, dem Alltag enthobene, Liturgiesprache, nicht die Volkssprache der Subura, aber auch nicht die des consularen Teekränzchens.
Das gleiche gilt, früher und heute, für die liturgischen Sprachformen Griechisch, Kirchenslawisch, Koptisch, Armenisch, Syrisch und sogar Arabisch, die von den meisten Gläubigen des jeweiligen Ritus, ohne besonderes Studium, so nicht gesprochen werden, ja nicht einmal verstanden.
Es gilt auch für das Liturgie-Englisch der Anglikaner.

Daß der byzantinische Ritus vom ursprünglichen Griechisch schon früh in andere Sprachen übersetzt wurde (zunächst wohl Slawisch) ist zwar richtig, ich halte das aber für einen schweren Mißstand (aber ich habe natürlich nichts damit zu tun und entsprechend nichts zu sagen ;D ).
Die weiteren Entwicklungen in den USA (Englisch usw.) sind viel neueren Datums, und m.M.n. noch viel schlimmer.

Ich erinnere mich, daß ich darüber einmal mit einem alten (väterlichen) Freund Sergei Konovalov (Коноваловъ) diskutiert habe, leider ohne ihn von den Gefahren der volkssprachlichen (und dann auch nationalkirchlichen) Deviationen, die wir ja zur Genüge aus den letzten 70 Jahren kennen, überzeugen zu können. Er war Russe, aus der alten ("weißen") Emigration stammend, nannte sich Titular-Erzbischof von Eukarpia, und war der (von Konstantinopel abhängige) exilrussische Exarch für Westeuropa, mit Sitz in der rue Daru in Paris.
Ein Polyhistor und Sprachenwunder, und dabei ein humorvoller leutseliger Mensch, mit dem man sich, trotz Differenzen, sehr gut unterhalten konnte.
Er ist leider zu früh verstorben, ohne den Weg zur Einheit zu finden trotz seiner Offenheit für römisches Wesen.

In seiner Alexander-Newski-Kathedrale waren schon sehr früh Gottesdienste in französischer Sprache, die er nicht unterbunden haben wollte.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 20:08
von Juergen
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 18:25
…Um beim byzantinischen als Beispiel zu bleiben: der war ursprünglich nur Griechisch. Aber schon mit der Missionierung Osteuropas kamen die damaligen slawischen Sprachen als Liturgiesprachen dazu…
Um­ge­kehrt wird ein Schuh draus. Ky­rill und Me­thod ha­ben ei­ne ei­ge­ne Schrift er­fun­den und die li­tur­gi­schen Tex­te in ih­ren ei­ge­nen Dia­lekt über­setzt. So gab es über­all im Os­ten ei­ne ein­heit­li­che Li­tur­gie­spra­che. Sie ist die äl­tes­te sla­wi­sche Schrift­spra­che. Die­se Spra­che hat­te Ein­fluß auf die Um­gangs­s­pra­chen. Die Ab­hän­gig­kei­ten der heu­ti­gen sla­wi­schen Spra­che von und zu­ein­an­der sind m.w. kom­p­li­ziert und kei­nes­falls ge­klärt.

Vgl. auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Altkirche ... he_Sprache


Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 12. Juni 2019, 20:15
von taddeo
Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 18:59
Lateinisch war ja auch einmal "Landessprache"; allerdings immer, und das ist der Punkt, eine gehobene, dem Alltag enthobene, Liturgiesprache, nicht die Volkssprache der Subura, aber auch nicht die des consularen Teekränzchens.
In der Zeit, als die Kirche in Rom Fuß faßte, war Latein dort vor allem eine Amtssprache, aber im Alltag war auch in der Urbs Koine-Griechisch das Normale. Wäre bei diesem Multikulti-Gewusel auch kaum anders gegangen. Was das für kuriose Auswirkungen hatte, sieht man zB daran, daß es uralte (auch liturgische) Texte aus der Stadt Rom gibt, die in griechischen Buchstaben geschrieben sind - aber in lateinischer Sprache.

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Donnerstag 13. Juni 2019, 09:58
von Juergen
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 12. Juni 2019, 20:15
…Was das für kuriose Auswirkungen hatte, sieht man zB daran, daß es uralte (auch liturgische) Texte aus der Stadt Rom gibt, die in griechischen Buchstaben geschrieben sind - aber in lateinischer Sprache.
Digraphie gibt es heute auch noch z.B. Lateinische und kyrillische Buschstaben in Serbien; lateinische und arabische in der Türkei; kyrillische und arabische in manchen Sprachen der ehem. UDSSR.;…

Re: Ostkirchliche Nachrichten

Verfasst: Mittwoch 3. Juli 2019, 18:16
von PascalBlaise
Reliquie als Geschenk an Patriarch Bartholomäus: https://religion.orf.at/stories/2987818/