Der Glaube der Apostel

Ostkirchliche Themen.
Flo77
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Registriert: Dienstag 22. Juni 2004, 13:35

Der Glaube der Apostel

Beitrag von Flo77 »

Hallo Zusammen,

Nietenolaf hat nebenan auf den "unveränderlichen Glauben der Apostel" hingewiesen, der in der Orthodoxie ebenso unverändert bewahrt worden sei.

Was umfasst nach orthodoxem Verständnis eigentlich dieser Glaube?
Viele Grüße

Flo

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Robert Ketelhohn
Beiträge: 25492
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

Ich glaube an den einen Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer
des Himmels und der Erde, alles Sichtbaren und Unsichtbaren, und
an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus
dem Vater geboren vor aller Zeit, Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, gleichen
Wesens mit dem Vater; durch welchen alles erschaffen ist; der wegen
uns Menschen und um unseres Heils willen herabgestiegen ist aus
den Himmeln und Fleisch geworden ist vom Heiligen Geist aus der
Jungfrau Maria und Mensch ward; der sogar für uns gekreuzigt wur-
de unter Pontius Pilatus, der gelitten hat und begraben wurde; der
am dritten Tage auferstanden ist gemäß der Schrift, und aufgefahren
in den Himmel; der sitzet zur Rechten des Vaters und wiederkom-
men wird in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten;
dessen Reichs kein Ende sein wird; und [ich glaube] an den Heiligen
Geist, den Herrn und Lebensspender, der aus dem Vater hervorgeht;
der mit dem Vater und dem Sohn zugleich angebetet und verherrlicht
wird; der gesprochen hat durch die Propheten; und [ich glaube an] die
eine, heilige, katholische und apostolische Kirche; ich bekenne die eine
Taufe zur Vergebung der Sünden und erwarte die Auferstehung der
Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Alexander
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Registriert: Donnerstag 19. Mai 2005, 15:36
Wohnort: Berlin

Beitrag von Alexander »

Jawohl.
Herr Gott,
großes Elend ist über mich gekommen.
Meine Sorgen wollen mich erdrücken,
ich weiß nicht ein noch aus.
Gott, sei gnädig und hilf.
Gib Kraft zu tragen, was du schickst,
laß die Furcht
nicht über mich herrschen.
(D. Bonhoeffer)

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